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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 13.04.2015 16:48 
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Produktionsland: Bahamas, Deutschland, USA, Großbritannien, Tschechische Republik
Produktion: Michael G. Wilson, Anthony Waye, Barbara Broccoli, Guido Cerasuolo, Callum McDougall
Erscheinungsjahr: 2006
Regie: Martin Campbell
Drehbuch: Neal Purvis, Robert Wade, Paul Haggis
Kamera: Phil Meheux
Schnitt: Stuart Baird
Spezialeffekte: MPC, Peerless, Double Negative
Budget: ca. 150.000.000$
Musik: David Arnold
Länge: ca. 144 Minuten
Freigabe: FSK 12
Darsteller: Daniel Craig, Eva Green, Mads Mikkelsen, Judi Dench, Jeffrey Wright, Giancarlo Giannini, Caterina Murino, Simon Abkarian, Isaach De Bankolé, Jesper Christensen, Ivana Milicevic, Tobias Menzies



James Bond wurde soeben zur Doppel-Null ernannt und erwirbt damit die Lizenz zum Töten.Sein erster Auftrag führt ihn nach Montenegro. Dort plant Le Chiffre das Vermögen einer Terror-Organisation, durch ein illegales Pokerspiel zu vervielfachen. Der MI6 beabsichtigt, dass Bond, Le Chiffre das Geld beim Poker abnimmt. Somit wird dem Terror…

Nach dem eher schwachen Bond: STIRB AN EINEM ANDEREN TAG, sah man sich gezwungen dem Bond-Schema, eine Frischzellentherapie anzuordnen. Alte Zöpfe wurden abgeschnitten und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Charaktere wie Q und Miss Moneypenny sind Geschichte. Gleiches gilt für die Figur: James Bond, die hier mit der erstmaligen Ernennung zur Doppel-Null eine Neugeburt erfährt.

Das sich CASINO ROYAL von alten Bond-Verfilmungen distanzieren wird war natürlich klar, da dieses oftmals (vor dessen Kinostart) angekündigt wurde. Das die Divergenz allerdings so radikal sein würde…

Der Film startet mit Schwarz / Weiß Bildern und zeigt Bond in einer Vorgangsweise, wie man diese niemals erwartet hätte. Der einstige Vorzeige-Agent, von dem alle Schwiegermütter träumten, ist zur brutalen Drecksau mutiert. Bond kennt keine Kompromisse. Er ist gefühlskalt und handelt ohne vorher - und geschweige denn nachher, zu fragen.

Auch der Titelsong „You Know My Name“ von Chris Cornell (Ex-Soundgarden) sowie der Präsentationshintergrund der Credits, zeigen sich als absolut: „Bond-untypisch“.

Der Actionanteil von CASINO ROYALE ist, im Vergleich zu anderen Bond-Verfilmungen, eher niedrig angesiedelt. Was hier allerdings ab geht, wenn es denn ab geht, das ist schon eine gewaltige Hausnummer. Gerade eine Verfolgungsjagd in der Anfangsphase, hat es gewaltig in sich. Martin Campbell drückt hier dermaßen auf die Tube, dass der Zuschauer kaum Zeit zum Luftholen hat. Dazu kommt ein unberechenbarer Daniel Craig mit der Lizenz zum Töten.

Dieser bereitet der Selbstherrlichkeit, wie sie die bekannte Bond-Figur auszeichnete, ein Ende. Das spießige Agentencharisma ist in der Garderobe abgelegt worden. Ich werde niemals an der Klasse von Connery, Moore und Co. zweifeln. Aber Craig versetzt jedem Einzelnen einen gezielten Kopfstoß in die Fresse. Kopfstöße die (mir zumindest) Freude bereiten.


Bond: "Einen Vodka-Martini."
Barkeeper: "Geschüttelt oder gerührt?"
Bond: "Sehe ich aus, als ob mich das interessieren würde?"



Wer nun sagt: Bond ist nicht mehr Bond, der/die mag auf gewisse Weise Recht haben und zwar: Weil er/sie, der neuen Bond-Figur, eine Eigenständigkeit zugesteht. Die Divergenz zu seinen Vorgängern, kann daher sekundär – wenn nicht gar tertiär angesiedelt werden. Denn Daniel Craig gelingt es, die tot geglaubte Doppel-Null wieder in Form zu bringen.

Ob der Schemenwechsel ein Wagnis oder Notwendigkeit war ("Sehe ich aus, als ob mich das interessieren würde?"), soll Jeder für sich entscheiden oder die Kinobesucherzahlen sowie Datenträgerverkäufe sprechen lassen. Mich haben Craig und CASINO ROYALE jedenfalls bestens unterhalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 14.04.2015 13:20 
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Ich würde die Credits nicht als Bond-untypisch betrachten. Sie haben einen schönen sechziger Jahre-Retro Look. Es waren ja gerade die Bondfilme, die diese comichaften Credits auch bei den Italienern so beliebt machten.


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 15.04.2015 19:13 
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Tolles Review, inhaltlich bin ich auch vollkommen Deiner
Meinung.

Kann mich noch gut daran erinnern,wie mich damals ein Kumpel
mit ins Kino geschleift hat und wie mich die ersten 15 Minuten
richtig umgehauen haben.
Mit "Casino Royale" war Bond endlich in der Neuzeit angekommen,
mit einem umwerfenden Craig und einem phantastischen Mads Mikkelsen.
Sicher mag es seinerzeit für die Fans der ersten Stunde ziemlich schwer gewesen sein diesen "Stilbruch" hin zu einer deutlichen Annäherung an den Zeitgeist zu akzeptieren, für mich als
nur "Bond Gutfinder" war und ist der Streifen jedoch immer noch eine absolute Offenbarung.
Zusammen mit "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" meiner Meinung nach gar das Highlight der gesamten Serie ( dicht gefolgt von den übrigen Craig Filmen)


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 15.04.2015 19:51 
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Freue mich jedenfalls auf die Sichtung der weiteren Craig-Bonds.

"Im Geheimdienst Ihrer Majestät" finde ich übrigens ebenfalls sehr gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 15.04.2015 20:47 
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"Ein Quantum Trost" fällt vergleichsweise (wenn auch nur leicht)
ein wenig ab, "Skyfall" hingegen kann jedoch wieder auf ganzer
Linie überzeugen.

Viel Spaß bei der Sichtung, und die Welt wartet auf Dein
Review ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 16.04.2015 20:23 
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trainspotting hat geschrieben:
"Ein Quantum Trost" fällt vergleichsweise (wenn auch nur leicht)
ein wenig ab, "Skyfall" hingegen kann jedoch wieder auf ganzer
Linie überzeugen.


Ich weiß, dass ich da zur Minderheit gehöre, aber ich fand "Skyfall" einfach nur schlecht. :D


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 17.04.2015 18:20 
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Wentworth hat geschrieben:
trainspotting hat geschrieben:
"Ein Quantum Trost" fällt vergleichsweise (wenn auch nur leicht)
ein wenig ab, "Skyfall" hingegen kann jedoch wieder auf ganzer
Linie überzeugen.


Ich weiß, dass ich da zur Minderheit gehöre, aber ich fand "Skyfall" einfach nur schlecht. :D


Wie alles andere auch natürlich Geschmackssache ;)
Aber darf ich fragen warum ?


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 19.04.2015 14:12 
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trainspotting hat geschrieben:
Wentworth hat geschrieben:
trainspotting hat geschrieben:
"Ein Quantum Trost" fällt vergleichsweise (wenn auch nur leicht)
ein wenig ab, "Skyfall" hingegen kann jedoch wieder auf ganzer
Linie überzeugen.


Ich weiß, dass ich da zur Minderheit gehöre, aber ich fand "Skyfall" einfach nur schlecht. :D


Wie alles andere auch natürlich Geschmackssache ;)
Aber darf ich fragen warum ?


Klar. Natürlich muss man bei Bond viele Dinge einfach mal als gegeben akzeptieren, sonst funktioniert es nicht, und auch die narrative Logik muss man manchmal ignorieren können. Aber wenn man bedenkt, dass Craig's Bond unter dem Anspruch antritt, alles ein bisschen "realistischer" anzugehen, also weg von den Superschurken mit ihrer Vulkanbasis, störte mich die offenbar bewusste Missachtung jeglicher interner Storylogik. Nach einem "das glaubt doch kein Schwein" zu viel hatte ich keine Lust mehr.

Falls der Thread für das Folgende nicht richtig ist, entschuldige ich mich und lösche es gern wieder.

Nur um mal ein paar Punkte anzusprechen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen:

Der Racheplan des Schurken Silva ist völlig abstrus. Das sieht alles toll aus, keine Frage, basiert aber letztlich darauf, dass Dinge genau in der richtigen Minute zusammenkommen, die in einer normal funktionierenden Welt nicht planbar sind. Das fängt damit an, dass MI5 offenbar zu blöd ist, Silvas Makeup zu entdecken, und geht dann weiter mit dem ganzen Plan mit der Infiltration von MI5 über die U-Bahn-Entgleisung zum Attentat bei dem Hearing. Das ist wie diese Mythbustersfolge, in der sie eine Rube-Goldberg-Maschine bauen. Es macht einfach keinen Sinn.

Und so ist der ganze Film. Eine WTF-Szene nach der anderen. Bond ist nur der Held, weil die Geschichte von allen anderen verlangt, dass sie völlig inkompetent sind und auch so handeln. Letztlich ist das eine Roger Moore-Geschichte, die aber als Craig-Geschichte verkauft wird. Eigentlich fehlte hier nur noch der Beißer im Hochmoor.

Bei dem Budget habe ich ganz einfach mehr erwartet. Action um der Action willen gibt es genug, ist es da soviel verlangt, ein bisschen innere Logik von der Geschichte zu erwarten?


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 19.04.2015 14:20 
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Wentworth hat geschrieben:
trainspotting hat geschrieben:
Wentworth hat geschrieben:
trainspotting hat geschrieben:
"Ein Quantum Trost" fällt vergleichsweise (wenn auch nur leicht)
ein wenig ab, "Skyfall" hingegen kann jedoch wieder auf ganzer
Linie überzeugen.


Ich weiß, dass ich da zur Minderheit gehöre, aber ich fand "Skyfall" einfach nur schlecht. :D


Wie alles andere auch natürlich Geschmackssache ;)
Aber darf ich fragen warum ?


Klar. Natürlich muss man bei Bond viele Dinge einfach mal als gegeben akzeptieren, sonst funktioniert es nicht, und auch die narrative Logik muss man manchmal ignorieren können. Aber wenn man bedenkt, dass Craig's Bond unter dem Anspruch antritt, alles ein bisschen "realistischer" anzugehen, also weg von den Superschurken mit ihrer Vulkanbasis, störte mich die offenbar bewusste Missachtung jeglicher interner Storylogik. Nach einem "das glaubt doch kein Schwein" zu viel hatte ich keine Lust mehr.

Falls der Thread für das Folgende nicht richtig ist, entschuldige ich mich und lösche es gern wieder.

Nur um mal ein paar Punkte anzusprechen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen:

Der Racheplan des Schurken Silva ist völlig abstrus. Das sieht alles toll aus, keine Frage, basiert aber letztlich darauf, dass Dinge genau in der richtigen Minute zusammenkommen, die in einer normal funktionierenden Welt nicht planbar sind. Das fängt damit an, dass MI5 offenbar zu blöd ist, Silvas Makeup zu entdecken, und geht dann weiter mit dem ganzen Plan mit der Infiltration von MI5 über die U-Bahn-Entgleisung zum Attentat bei dem Hearing. Das ist wie diese Mythbustersfolge, in der sie eine Rube-Goldberg-Maschine bauen. Es macht einfach keinen Sinn.

Und so ist der ganze Film. Eine WTF-Szene nach der anderen. Bond ist nur der Held, weil die Geschichte von allen anderen verlangt, dass sie völlig inkompetent sind und auch so handeln. Letztlich ist das eine Roger Moore-Geschichte, die aber als Craig-Geschichte verkauft wird. Eigentlich fehlte hier nur noch der Beißer im Hochmoor.

Bei dem Budget habe ich ganz einfach mehr erwartet. Action um der Action willen gibt es genug, ist es da soviel verlangt, ein bisschen innere Logik von der Geschichte zu erwarten?



Bond Filme realistisch? :lol:
Bei den Craig Filmen geht es um eine realistische Anmutung, nicht mehr und nicht weniger.
Wer will den Filmen einen Vorwurf machen, wenn sie eine Übersteigerung der Wirklichkeit sind.
Es gab noch nicht einen einzigen realistischen Bond Film, nicht mal LIEBESGRÜSSE.
Bitte ärgert Euch nicht über etwas, was bei Bond gar nicht die Frage ist.

Die bisherigen drei Craig Bond haben die Serie vor dem sicheren Untergang gerettet. Craig ist ein heutiger Sean Connery oder Roger Moore, nur eben der Zeit angepasst.

_________________
Suche "Maigret und sein gößter Fall" Regie: Alfred Wiedenmann. DVD von 3L


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 19.04.2015 14:46 
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Letztendlich war CR dann doch ein starker und interessanter Neuanfang. Ein Bond der auf die geschüttelt-oder-gerührt Frage mit "Sehe ich aus als ob mich das interessiert?" reagiert und seines inneren Schmerz mit "The Bitch Is Dead" betäubt. Und aus diesen Vorgaben ist dann der brillante Quantum Trost entstanden.

Skyfall dagegen steuert jetzt ziemlich unentschlossen in die Vergangenheit zurück. Der Spectre Teaser sieht zwar interessant aus, aber ich fürchte, nach dem was ich so gelesen habe, daß er den Craig Bond noch weiter seiner etwas originelleren Ansätze beraubt.


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 19.04.2015 14:51 
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Naja, Craig ist eben Bond ohne diesen humoristischen Connerytouch, der auch in den Büchern mitschwingt. Aber du hast recht. Es sind Abenteuerfilme und die interessieren sich nicht für Realismus.


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 19.04.2015 15:33 
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Nobody hat geschrieben:
Naja, Craig ist eben Bond ohne diesen humoristischen Connerytouch, der auch in den Büchern mitschwingt. Aber du hast recht. Es sind Abenteuerfilme und die interessieren sich nicht für Realismus.


Es sind zumeist Abenteuerfilme, und kaum Thriller, das stimmt, und Realismus ist nicht wichtig, aber Craig ist dann doch wieder stärker zum Thriller zurüchkgekehrt, und deswegen würde ich Skyfall dann doch etwas anders betrachten als Goldfinger oder Der Spion der mich siebte.
Und dann ist die Handlung von Skyfall doch zu oft ein Witz. Und Skyfall ist der erste Bond in dem der Schurke sein Ziel erreicht, nur das Skyfall das ,wie auch Bonds Veschulden von Ms Tod, selber gar nicht gemerkt hat.

Daß der Humor natürlich schon bei Connery anfing, aber noch nicht in Dr No, sondern in From Russia with Love, also das der oftmals platte Humor schon lange vor Roger Moore teil der Serie war, dass stimmt auch, aber Flemings Romane waren doch ziemlich humorfrei, und eher brutal und verbissen.


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 19.04.2015 17:58 
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Ich weiß nicht, ich habe in Flemmings Romanen doch manchmal dieses trockene Augenzwinkern bemerkt, gerade wenn es um Bonds Umgang mit Frauen ging, der bemerkenswert pragmatisch ist, aber doch mitunter einen Hauch von Humor anmerken ließ.


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 19.04.2015 21:21 
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Finde ich überhaupt nicht, ganz im Gegenteil. Ich würde Flemings Romane als fast 100 % humorlos bezeichnen, wenn ich erst mal gar nicht drüber nachdenke. Seine sprechenden Fraurennamen verraten natürlich schon einen gewissen Humor, aber keinen der lustig ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: CASINO ROYALE - Martin Campbell
BeitragVerfasst: 20.04.2015 08:29 
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Vielleicht beeinflußt es mich, dass ich die Bücher gelesen habe, lange nachdem ich die Filme sah.


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