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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 08.01.2010 19:05 
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Originaltitel/britischer Titel: And Then There Were None
Regie: Peter Collinson
Produktionsjahr: 1974
Darsteller: Charles Aznavour, Adolfo Celi, Oliver Reed, Richard Attenborough, Gert Fröbe, Elke Sommer, Maria Rohm, Alberto de Mendoza, Orson Welles, Herbert Lom

Inhaltsangabe (ofdb.de):

Zitat:
Eine Gruppe von 10 Personen wird in ein Hotel mitten in der iranischen Wüste eingeladen, wo ihnen ein anonymer Gastgeber per Tonband jeweils ein Verbrechen vorwirft, das sie begangen haben und für das sie mit dem Tode bestraft werden müssen, obwohl sie der Justiz offensichtlich durch die Lappen gegangen sind. Kurz darauf stirbt der erste von ihnen an Gift. Als eine Untersuchung des Hauses nichts bringt, vermutet man schon bald den Mörder unter sich. Wem kann man also noch trauen, wenn es keine Möglichkeit gibt, aus der Einöde zu entfliehen?


Meine zwei Cents:

Basierend auf einem Roman von Agatha Christie, gibt sich in dieser europäischen Co-Produktion das Who is Who der 70s die Ehre, um mit einer sympathischen schauspielerischen Darbietung die ansonsten steife Inszenierung zu kaschieren. Die Geschichte ist simpel: Zehn scheinbar wildfremde Menschen werden in ein abgelegenes Gebäude, hier ist es ein Palast in der Wüste, eingeladen, um dort ihrer Verbrechen angeklagt zu werden. Peu a peu stirbt einer von ihnen und schon bald verdächtigt jeder jeden, der große unbekannte Mörder zu sein. Was auf dem Papier überaus spannend klingt, verfällt leider schon nach wenigen Morden dem bekannten Schema und so erweist sich die weitere Aufklärung der Geschehnisse als recht plump. Die Spannung wird auf identische Art und Weise aufgebaut und evoziert beim Zuschauer irgendwann nur noch ein müdes Lächeln. Letzteres wird ihm auch durch teils haarsträubend konstruiert wirkende Situationen abverlangt, die das Gezeigte infrage stellen. Es ist irgendwie schade, dass das Endprodukt doch mit solchen Schwächen zu kämpfen hat, ist der Film in Grunde doch recht sympathisch. So bietet Ein Unbekannter rechnet ab einen bunten Cast voller hochrangiger Leute, wie z.B. Gert Fröbe, Elke Sommer oder Richard Attenborough, die sich in ihren Rollen pudelwohl fühlen aber angesichts des biederen Buches nicht viel bewirken können. Nichtsdestotrotz ist der Film für freunde europäischer Produktionen zu empfehlen, auch aufgrund des einzigartigen Charmes der 70er Jahre. Da sieht man auch ein wenig über das mehr als staksige Spiel Oliver Reeds Hinweg. Der perfekte Film für einen Sonntagnachmittag. 5.5/10

Der Film erscheint übrigens am 11.01.2010 in England von Optimum Releasing: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Unbekannter rechnet ab - Peter Collinson - 1974
BeitragVerfasst: 15.04.2010 20:31 
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"Ein Unbekannter rechnet ab" ist allein schon wegen der Besetzung für jeden Eurokultfan einen Blick wert, nur zuviel sollte man sich definitiv nicht erwarten. Abgesehen von den zahllosen sterilen Totalen und Halbtotalen, in denen der Cast schon fast hilflos umhertapert umhersitzt, ist mein großes Problem mit dem Film, dass er seine Figuren und die abenteuerlich konstruierten Geschehnisse viel zu ernst nimmt. Die klassische Christie-10-kleine-Negerlein-Formel hatte vielleicht einmal ein gewisses Spannungspotential, aber schon in den Mittsiebzigern muss das alles bereits ziemlich abgedroschen gewirkt haben.
Als mit feiner Ironie durchsetzter Ensemblefilm, in dem die Figuren auch schon mal aus der literarischen Vorlage ausbrechen dürfen und zu wirklichem Leben erwachen, hätte der Film m.M.n. sehr viel besser funktioniert. Es hätte deswegen ja nicht gleich ins Komödiantische à la Poirot/Ustinov gehen müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Unbekannter rechnet ab - Peter Collinson - 1974
BeitragVerfasst: 15.04.2010 20:41 
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Ich kann euch da nur zustimmen, beim Cast kann der Film punkten, das Setting fand ich auch stimmungsvoll, aber ansonsten hätte hier viel mehr drin sein können.

Und vom dem Stoff gibt's ja wirklich so viele Verfilmungen. Ich hab hier z.B. auch noch DAS GEHEIMNIS IM BLAUEN SCHLOSS stehen, auf den hab ich schon kaum noch Lust.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Unbekannter rechnet ab - Peter Collinson - 1974
BeitragVerfasst: 15.04.2010 20:52 
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"Das Geheimnis im blauen Schloss" gefällt mir im direkten Vergleich um einiges besser. Allein schon weil das Schwarzweiß dem Ganzen eine unschuldige, nostalgische Note verleiht, die mich über das Hanebüchene der Story hinwegsehen lässt. Harry Alan Towers hat Christies Geschichte wohl gefallen, wenn man sich anschaut, wie oft er sich daran versucht hat :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Unbekannter rechnet ab - Peter Collinson - 1974
BeitragVerfasst: 17.04.2010 20:55 
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Chet hat geschrieben:
Ich kann euch da nur zustimmen, beim Cast kann der Film punkten, das Setting fand ich auch stimmungsvoll, aber ansonsten hätte hier viel mehr drin sein können.


Das Setting ist geradezu pornös!

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Je älter ich werde, desto weniger Zeit habe ich, sachlich zu bleiben


"Als es geschah, beschäftigte sich Igor damit, den Ursprung des Lebens zu erforschen."
"-Ach ja? Aber das ist ja absurd! Heutzutage weiß doch jeder, daß das ein Ammenmärchen ist."
(Das Geheimnis von Schloß Monte Christo)


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 22.03.2014 20:09 
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Ich hab jetzt 6 Verfilmungen des Agatha Christie Klassikers...und dieser hier ist mein absoluter Liebling, aufgrund der Darsteller, der Location und der Filmmusik. Ich freu mich tierisch auf nächste Woche wenn ich endlich die DVD von Filmjuwelen bekomme :)

Ist aber wohl auch die "normale" Fassung ohne die zusätzlichen spanischen Szenen?

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Eric Carr 1950 - 1991

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 22.03.2014 20:29 
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Den finde ich von allen Verfilmungen auch am interessantesten, vor allem wegen der Darsteller.
Auch die unkonventionelle Herangehensweise macht richtig Laune; schon x-mal gesehen.
Die DVD erwarte ich daher auch schon ungeduldig! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 22.03.2014 21:02 
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Ich würde mir ne Fassung mit Synchro oder dt. UT von der russischen Verfilmung wünschen. Man kennt zwar den Plot zur Genüge, nett wär es trotzdem. Zumal die russ. Verfilmung die einzige ist, die das Original Bad Ending hat.

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Eric Carr 1950 - 1991

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Zuletzt geändert von Cromwell am 05.04.2014 13:05, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 05.04.2014 13:04 
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Cromwell hat geschrieben:
Ich freu mich tierisch auf nächste Woche wenn ich endlich die DVD von Filmjuwelen bekomme :)

Ist aber wohl auch die "normale" Fassung ohne die zusätzlichen spanischen Szenen?


Was ne riesengroße Scheißüberraschung, die VÖ von Filmjuwelen ist die gleiche Cut-Fassung wie das alte dt. Tape. Das die zusätzlich gedrehten span./ital. Szenen nicht drin sind, dachte ich mir ja schon. Aber es ist nichtmal die "normale" Uncutfassung. Einfach die alte dt. Fassung genommen und die fehlenden Szenen als deleted Scenes bei den Extras draufgeschmissen. Da hätte ich mir auch gleich weiterhin das dt. Tape reinballern können. :evil:

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Eric Carr 1950 - 1991

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 05.04.2014 19:24 
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Na ja, es handelt sich halt um die deutsche Kinofassung, die sogar eine kurze Dialogszene mehr hat als die internationale Version. Außerdem haben die bei der Optimum-DVD ohne Farbfilter vorliegenden Day4Night-Szenen hier den korrekten Blauton. Leider scheint aber das TV-Master, das auf 1:1,78 gecroppt ist, verwendet worden zu sein. Die Filmjuwelen-Scheibe ist ok, man könnte aber auch auf die nächste ARD-Ausstrahlung warten, da gibt's den dann vom gleichen Master in HD.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 11.01.2016 11:09 
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● MARIA ROHM als ELSA MARTINO in
EIN UNBEKANNTER RECHNET AB (D|F|I|E|GB|1974)




Bei Peter Collinsons "Ein Unbekannter rechnet ab" handelt es sich um eine weitere Adaption nach der bekannten Romanvorlage "Und dann gab's keines mehr" von Agatha Christie, die über Dekaden hinweg in zahlreichen Varianten in die Kinos gebracht wurde. Kennt man einige dieser Verfilmungen, so liegen bezüglich der Charaktere und natürlich bei der jeweiligen Besetzung Vergleiche nahe, was sich mitunter als sehr interessant herausstellt. Die Rolle der Bediensteten erfuhr seit der 1945er-Version "Das letzte Wochenende" ganz deutliche Abwandlungen und 1974 war die Zeit schließlich für Maria Rohm gekommen. Die Österreicherin befand sich bereits unmittelbar vor dem Ende ihrer aktiven Schauspiel-Karriere und man sieht sie erfreulicherweise noch einmal in einer kleineren Rolle, die deutlich vom Gros ihres üblichen Einsatzgebietes abweicht. Elsa Martino ist die erste Person, die dem Zuschauer vorgestellt, um nicht zu sagen vor die Füße geworfen wird, und man stuft sie postwendend als eine ziemlich eigenartige Erscheinung ein. Mit ihrer getönten Brille und dem fixierenden Blick, der eine angespannte Verunsicherung und eine diffuse Angst dokumentiert, erzeugt sie das Verlangen nach Sicherheitsabstand. In wenigen Sekunden des Betrachtens entsteht quasi ein Kurzpsychogramm, denn ihre Körpersprache wirkt mehr als eindeutig. Die Frau, die sich permanent selbst festzuhalten und daher abzuschirmen scheint, ist ganz offensichtlich erfüllt mit der Vorstellung, dass andere ihr schaden möchten. Maria Rohm transportiert Nervosität, sodass das sichere Gefühl entsteht, sie könne jederzeit die Nerven verlieren, bis dieser Eindruck schließlich in greifbare Etappen ohne Contenance umschlägt.

Spätestens als das Tonband des Unbekannten läuft, von dem jede einzelne Person schwere Anschuldigungen und dazu die passende Anklage erhält, stellt auch der Zuschauer die heimliche Überlegung an, wer schuldig sein könnte oder eben nicht. Das Bediensteten-Ehepaar fällt dem Empfinden nach in die erste Kategorie, was insbesondere Maria Rohm zu untermauern weiß. Da sie ihrem Mann permanent Vorwürfe macht, sie seien doch besser in Zürich geblieben, geht man von einer Flucht aus. Dieses indirekte Schuldeingeständnis bäumt sich gleichzeitig zu einem sicheren Todesurteil auf, was der Spannung sehr zuträglich ist. Die Frage, wen es zuerst erwischt ist vielleicht gar nicht die entscheidende, sondern man fragt sich, wie dies geschehen wird. In den ersten zwanzig Minuten hat die Schauspielerin einige sehr kurze Intervalle zu absolvieren und hinterlässt angesichts ihrer üblichen Einsätze im Film einen eigenartig konträren Eindruck, was aber gleichzeitig eine kleine aber feine Portion Überzeugungskraft mit sich bringt. Sicherlich ist diese Rolle im Gesamtgeschehen nicht überzubewerten, denn dafür ist sie doch zu knapp ausgefallen, aber Maria Rohm rundet die mit Stars angereicherten Kulissen sehr gekonnt und gewissenhaft ab. Übrigens gibt es bezüglich der 1965er-Version eine nette Randnotiz, denn die gleiche Person, die dort von Marianne Hoppe dargestellt wird, heißt mit Nachnamen tatsächlich Grohmann, welcher in Wirklichkeit der Mädchenname von Maria Rohm ist. Insgesamt hat Maria Rohm es in "Ein Unbekannter rechnet ab" geschafft, trotz der übersichtlich ausgefallenen Anforderung nachhaltig im Gedächtnis zu bleiben. Ein durch und durch erfreuliches Wiedersehen!


➥ MARIA ROHM


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 13.02.2016 12:25 
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Einen unglaublichen Allstar-Cast hat man für diese Agatha-Christe-Verfilmung zusammengetrommelt, und die Darsteller wissen durch die Bank zu gefallen. Auch gefällt mir, dass der Film seine Entstehungszeit nicht verleugnet, aber andererseits old-school gestaltet ist. Da ich weder den Roman noch die andere Verfilmungen des Stoffs kenne, konnte mich auch das Ende überraschen. Allerdings hätte ich es bevorzugt, wenn
man das "Bad Ending" durchgezogen hätte, wo Elke Sommer vor der Wahl steht, entweder Selbstmord zu begehen oder des Mordes an den anderen 9 angeklagt zu werden.
Ärgerlich ist, dass am Anfang eine Szene fehlt, die zum Verständnis nicht unwichtig ist. Hätte man die nicht OmU einbauen können, statt sie nur als Bonus zu präsentieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 13.02.2016 12:48 
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Das Ende hätte ich mir auch so gewünscht, wie du es beschrieben hast.
Bei der 45er-Version, die ich damals zuerst gesehen hatte, bin ich auf diese Idee übrigens nicht gekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN UNBEKANNTER RECHNET AB - Peter Collinson
BeitragVerfasst: 13.02.2016 14:37 
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Das Bad Ending bekommst Du nur in der russischen Verfilmung

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