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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: JAMES BOND FEUERBALL - Terence Young
BeitragVerfasst: 02.02.2012 20:18 
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Alternativer Titel: Thunderball
Produktionsland: Vereinigtes Königreich
Produktion: Kevin McClory, Albert R. Broccoli
Erscheinungsjahr: 1965
Regie: Terence Young
Drehbuch: Richard Maibaum, John Hopkins
Kamera: Ted Moore
Schnitt: Ernest Hosler
Spezialeffekte: John Stears, Frank George, Garth Inns, Bert Luxford, James Snow, Jimmy Ward
Budget: ca. 9 Mio Englische Pfund
Musik: John Barry, Titelsong: Tom Jones
Länge: ca. 130 Minuten
Freigabe: FSK 12
Darsteller:
James Bond: Sean Connery
Domino: Claudine Auger
Emilio Largo: Adolfo Celi
"M": Bernard Lee
Moneypenny: Lois Maxwell
Fiona: Luciana Paluzzi
Patricia: Molly Peters
Felix Leiter: Rik Van Nutter
Paula: Martine Beswick
Lippe: Guy Doleman
Pinder: Earl Cameron


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Emilio Largo die Nummer 2 der Verbrecherorganisation Phantom, bringt zwei Atombomben in seinen Besitz. Largo fordert die Weltmächte zur Zahlung auf, ansonsten würde er die Atombomben zünden. Bond geht einer Spur auf den Bahamas nach, aber die Zeit ist knapp.

Das vierte Bond-Abenteuer geht stärker in die Richtung von Action und Explosionen. Der Film will einfach nur auffallen und setzt weniger auf die Spannung seiner Vorgänger. Handwerklich ist diese Action einwandfrei und wird auch von einigen sehr guten Unter Wasser Aufnahmen begleitet. Allerdings wirkt ein Kampf unter Wasser extrem in die Länge gezogen und dahin gestreckt, dass dieses in einer kurzen Monotonie mündet. Weniger wäre an dieser Stelle mehr gewesen.

Nach Ursula Andress als Honey Ryder (von Daniela Bianchi als Tatiana Romanova will ich nicht reden und erst recht nichts hören) und der brillanten Honor Blackman als Pussy Galore tritt innerhalb „Feuerball“ Claudine Auger als Dominique Derval auf und weiß in optischer wie auch in Sympathiefördernder Hinsicht voll zu gefallen, so wie es sich für eine ehemalige Miss France gehört. Gleiches kann man von Luciana Paluzzi als Fiona Volpe behaupten, von der ich mir wesentlich mehr Spielzeit erwünscht hätte. Paluzzi ist in charismatischer Hinsicht eine sehr gute Besetzung für den Part einer Bond-Gegenspielerin. Ihre Mimik ist dazu sehr fördernd und lässt Luciana Paluzzi in einem äußerst interessanten Licht stehen.

Adolfo Celi verkörpert den Bösewicht Emilio Largo recht überzeugend, kann aber nicht an die klasse Leitung einer Gerd Fröbe innerhalb Goldfinger anknüpfen. Celis markantes Gesicht sollte der ein oder andere aus Lanfranchis „Django – Unbarmherzig wie die Sonne“ kennen.

Der Film geht sehr rasant los und endet auch so. Hierbei gelangt die Glaubwürdig- und Bodenständigkeit gerade im Vergleich zu den Vorgängern auf einige Abwege.

Fazit: Besser als „Liebesgrüße aus Moskau“, nicht so genial wie „Dr. No“ und „Goldfinger“ aber trotzdem ein richtig guter Film den man sich gern ansieht.


8/10

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 Betreff des Beitrags: Re: JAMES BOND FEUERBALL - Terence Young
BeitragVerfasst: 11.10.2012 07:12 
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Im Zuge der Bond 50 Blu-ray Box sehe ich mir gerade alle Filme nochmal neu an.
Die Bildqualität der BD ist auch hier wieder fantasstisch, wenn man die früheren DVDs damit vergleicht.
Als Kind habe ich den Film geliebt und das ist auch heute noch so, doch sehe ich ihn mittlerweile etwas kritischer.
Die positiven Punkte sind bei Feuerball wirklich enorm.
Das Karibik Flair verbunden mit der unglaublich guten Musik von John Barry, ein tolles Bond Girl und die wohl bis dato attraktivste Bond Gegnerin Luciana Paluzzi sind für mich unschlagbar gut.
Ich liebe den Dialog zwischen Bond und Fiona Volpe nach der Liebesnacht im Hotel.
Eine Stärke von FEUERBALL ist zugleich auch seine Schwäche, nämlich die Unterwasserszenen.
Einerseits genial und andererseits einfach zu lang geraten, so daß der Film schon gewisse Längen aufzuweisen hat.
Die Pre-Titel Sequenz mit Bond als Raketenmann fand ich noch nie so gelungen aber was will man schon sagen, wenn danach eine derartig geile Maurice Binder Titelsequenz zum hervorragenden Song von Tom Jones abläuft?
Der Film ist einfach ein Klassiker!

"Im Rahmen" der Bond Filme vergebe ich eine
8/10
ansonsten wäre es die Bestnote.

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Suche "Maigret und sein gößter Fall" Regie: Alfred Wiedenmann. DVD von 3L


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 Betreff des Beitrags: Re: JAMES BOND FEUERBALL - Terence Young
BeitragVerfasst: 12.10.2012 12:29 
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italo hat geschrieben:
Eine Stärke von FEUERBALL ist zugleich auch seine Schwäche, nämlich die Unterwasserszenen.
Einerseits genial und andererseits einfach zu lang geraten, so daß der Film schon gewisse Längen aufzuweisen hat.
[...]

"Im Rahmen" der Bond Filme vergebe ich eine
8/10
ansonsten wäre es die Bestnote.

Deiner Meinung stimme ich hier voll zu. Großartiger Film mit tollen Schauspielern - Celi, Paluzzi, Auger, einfach großartig!

Wenn auch optisch klasse in Szene gesetzt, sind es imo auch diese Unterwasserszenen, die gegen Ende etwas zu ausschweifend geraten sind. Aber das tut dem Film dennoch nicht wirklich weh, seh ich mir immer wieder gerne an - wie (fast) jeden Bond :)

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"That's when you know you've found somebody special. When you can just shut the fuck up for a minute and comfortably enjoy the silence."


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 Betreff des Beitrags: Re: JAMES BOND FEUERBALL - Terence Young
BeitragVerfasst: 23.09.2016 01:22 
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Beiträge: 8402
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Samstag 24.09.2016 // um 20:30 Uhr (!) // Filmhauskino Köln

James Bond Double Nr#3:
FEUERBALL & LIZENZ ZUM TÖTEN


something weird cinema erfreut erneut unsere Herzen mit einem James Bond 007 Double Feature für die Unterhaltung der gehobenen Extra-Spitzenklasse!
Eintritt: 12,00 Euro / Ermäßigt 10,00 Euro

FEUERBALL
Regie: Terence Young
Großbritannien 1965, ca. 134 Min, 35mm, DF, FSK 16

Der skrupellose Verbrecherboss Largo (Adolfo Celi) bringt ein Natoflugzeug mit zwei Atombomben an Bord in seinen Besitz. Seine Forderung an die Weltmächte: 300 Millionen britische Pfund oder die Vernichtung von 2 Großstädten. Agent James Bond (Sean Connery) bleibt nicht viel Zeit, als er auf den Bahamas die Spur aufnimmt.

„Trotz der üblichen Bond-Zutaten – Grausamkeit, Sex und technische Superlative – und viel Aufwand bleibt dieser Streifen in Spannung und Perfektion hinter den vorausgegangenen zurück. Unsere grundsätzlichen Einwände allerdings bleiben bestehen.“ Evangelischer Filmbeobachter, Kritik Nr. 484/1965

LIZENZ ZUM TÖTEN
Regie: John Glen
Großbritannien/USA 1989, ca. 133 Min, 35mm, DF, FSK 16

Bond ist diesmal auf sich allein gestellt. Wegen eines persönlichen Rachefeldzugs gegen den skrupellosen Drogenkönig Sanchez wurde ihm seine Lizenz zum Töten entzogen. Doch James Bond ist nicht zu stoppen. Als Rächer ohne Legitimation, explosiver und tödlicher als je zuvor, knüpft er an die ersten härteren Bond Abenteuer an.

„LICENCE TO KILL ist ausgezeichnet, als harter Actionfilm, aber auch als eleganter Agententhriller, und es gelingt ihm besser als dem direkten Vorgänger, das Bedürfnis nach Erneuerung und Auffrischung mit der Tradition zu versöhnen. … Es ist schon komisch, was die Zeit mit der Wahrnehmung anstellt: LICENCE TO KILL gilt heute als rehabilitiert und im Grunde genommen ist er deutlich näher dran an dem, was Martin Campbell 2006 mit CASINO ROYALE realisierte, als die aus heutiger Perspektive als kleiner Rückschritt bewertbaren Brosnan-Bonds. Die härtere, rohere Aurichtung des Craig-Bonds wurde weitestgehend begeistert aufgenommen, während man ganz ähnliche Versuche 1989 noch als Stilbruch und Sündenfall empfand. Timothy Dalton kann sich für die verspätete Wertschätzung freilich nichts mehr kaufen. Er hatte das Pech, dass die Zeit für seine Interpretation von Bond noch nicht reif wahr. 15 Jahre Roger Moore ließen sich einfach nicht innerhalb des normalen Veröffentlichungszyklus tilgen.“ Oliver Nöding, Remember it for later

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"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
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 Betreff des Beitrags: Re: JAMES BOND FEUERBALL - Terence Young
BeitragVerfasst: 23.09.2016 06:55 
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Beiträge: 192
Geschlecht: männlich
Mag den Streifen auch. Wie fast jeden Bond Film.
Vor allem das Finale unter Wasser war toll mit der Bond-Melodie.
Adolfo Celi ist auch klasse als Bösewicht. Bekannt bei mir ist er vor allem als Vater von Ornella Muti in GIB DEM AFFEN ZUCKER und vor allem aus ABENTEUER IN RIO!

8/10

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