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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 01.11.2015 11:41 
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MAN LEBT NUR ZWEIMAL
England 1967
Darsteller: Sean Connery, Karin Dor, Donald Pleasence, Charles Gray, Lois Maxwell, Desmond Llewelyn, Bernard Lee, Akiko Wakabayashi, Mie Hama u.a.
Musik: John Barry

Inhalt:
Unbekannte entführen sowjetische und amerikanische Satelliten. Da die beiden Supermächte sich gegenseitig verdächtigen, droht der dritte Weltkrieg auszubrechen. Nur Großbritannien vermutet eine dritte, von Japan aus operierende Macht hinter dem Ganzen und entsendet den besten Agenten im Dienste ihrer Majestät - James Bond 007 (Sean Connery). Dieser findet mithilfe der tatkräftigen Unterstützung japanischer Agenten bald heraus, dass die Verbrecherorganisation SPECTRE, angeführt von Bonds Erzfeind Blofeld hinter den Entführungen steckt. Bond bleibt jedoch nicht mehr viel Zeit, die Pläne zu durchkreuzen, denn der dritte Weltkrieg steht unmittelbar bevor...

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Kurz und knapp:
Der allererste wirkliche Technik Overkill in einem Bond Film und richtungsweisend für die Moore Ära Ende der 70er Jahre.
Ein Klassiker!

10/10


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www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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Suche "Maigret und sein gößter Fall" Regie: Alfred Wiedenmann. DVD von 3L


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 01.11.2015 12:07 
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Mit einem neuen Regisseur bewaffnet entwickelt der 5. Bond die Grundelemente der Bond Formel weiter hin zum großflächigen Over-the-top Spektakel. Im Prinzip ist es der erste Moore Bond, und Connery wirkt angesichts des uninspirierten Spektakels sichtlich gelangweilt und desinteressiert, so wie auch der ganze Film nur noch nach einer müden Routineveranstaltung aussieht, und auch eigentlich hinreißend verrückte Ideen, wie eine in einem Vulkankrater versteckte Raketenabschußbasis, wurden nur lieblos heruntergefilmt. Wozu man einen für seinen schwarzen Humor bekannten Autor wie Roal Dahl verpflichtete bleibt angesichts der faden Dialoge ebenfalls ein Rätsel. 3/10

10 Jahre später hat Gilbert dann mit dem spritzigen Der Spion der mich liebte, einem der besten Bonds, gezeigt daß man sowas auch viel besser machen kann. Und gleich danach mit dem öden Moonraker wie es auch noch schlechter geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 01.11.2015 19:42 
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Wow, dass ist doch deutlich unterbewertet. Ich finde den Film von Anfang bis Ende spannend und durchaus witzig. Er gehört zu meinen Lieblings-Bonds.


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 01.11.2015 20:42 
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Nee. ich finde er gehört wirklich zu den 4 schwächsten, zu denen die ich als mechanisch empfinde, die 4 die zwischendurch auch etwas langweilen. Die uninspirierte Inszenierung gibt ihm dann den Rest.
Letztes Jahr noch mal geschaut, ist aber nicht besser geworden. Connerys schwächster Bond.


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 01.11.2015 23:29 
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Nobody hat geschrieben:
Wow, dass ist doch deutlich unterbewertet. Ich finde den Film von Anfang bis Ende spannend und durchaus witzig. Er gehört zu meinen Lieblings-Bonds.


"Man lebt nur zweimal" ist meine Meinung nach ein Fun und Technik Bond. Dieser Stil setzte sich mit "Spion der mich liebte" und dann mit "Moonraker" fort. Ich liebe alle drei.
"Man lebt nur zweimal" hat zwar seine Schwächen aber dafür so unglaublich viel zu bieten und Längen hat er auch nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 01.11.2015 23:58 
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Eindeutig Connerys bester Bond und wegweisend fuer die Moore-Aera. Regisseur Lewis Gilbert hat dann nach dem leider etwas faden DER SPION DER MICH LIEBTE, mit MOONRAKER sogar sein Bond-Debut noch getoppt und ein wahres Meisterwerk erschaffen. Schade, dass Gilbert insgesamt nicht mehr Bonds gedreht hat, aber nach ihm kam mit John Glen dann der meiner Meinung nach beste Bond-Regisseur ueberhaupt. Gilbert gilt fuer mich wegen dem ueberragenden Moonraker und eben diesem Juwel hier als bisher zweitbester Bond-Inszenator. Peter R. Hunt klammere ich bei so einer Betrachtung immer ein wenig aus, da er zwar den besten Einzel-Bond inszeniert hat, aber eben auch nur einen (und ich von ihm ansonsten auch leider noch nichts kenne).

Fuer mich bleibt MAN LEBT NUR ZWEIMAL auch nach der letztjaehrigen fuenften Sichtung innerhalb von ueber 20 Jahren eines der Highlights der Reihe. Und der Titelsong inklusive Vor- und Abspann ist auch ein absoluter Kracher!

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To please the majority is the requirement of the Planet Cinema. As far as I'm concerned, I don't make a concession to viewers, these victims of life, who think that a film is made only for their enjoyment, and who know nothing about their own existence.


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 02.11.2015 07:17 
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Dr. Zombi hat geschrieben:
Eindeutig Connerys bester Bond und wegweisend fuer die Moore-Aera. Regisseur Lewis Gilbert hat dann nach dem leider etwas faden DER SPION DER MICH LIEBTE, mit MOONRAKER sogar sein Bond-Debut noch getoppt und ein wahres Meisterwerk erschaffen. Schade, dass Gilbert insgesamt nicht mehr Bonds gedreht hat, aber nach ihm kam mit John Glen dann der meiner Meinung nach beste Bond-Regisseur ueberhaupt. Gilbert gilt fuer mich wegen dem ueberragenden Moonraker und eben diesem Juwel hier als bisher zweitbester Bond-Inszenator. Peter R. Hunt klammere ich bei so einer Betrachtung immer ein wenig aus, da er zwar den besten Einzel-Bond inszeniert hat, aber eben auch nur einen (und ich von ihm ansonsten auch leider noch nichts kenne).

Fuer mich bleibt MAN LEBT NUR ZWEIMAL auch nach der letztjaehrigen fuenften Sichtung innerhalb von ueber 20 Jahren eines der Highlights der Reihe. Und der Titelsong inklusive Vor- und Abspann ist auch ein absoluter Kracher!



Interessante Sichtweise. Für mich ist "Goldfinger" der beste Connery Bond aber selbst seine weniger guten Filme der Serie haben immer noch die Bestnote verdient, bis auf Diamantenfieber, den ich etwas lascher empfinde.
Im Bezug auf die beiden Moore Filme bin ich über Deine "Moonraker" Bewertung etwas verblüfft, weil der normalerweise öfters kritisiert wird aber den mag ich auch total gern, selbst wenn er im Verhältnis zum "Spion der mich liebte" ein paar Schwächen mehr aufzuweisen hat.
Übrigens finde ich den Endkampf im "Spion" ziemlich ähnlich wie in "Man lebt nur zweimal". Das gleiche Konzept.

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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 02.11.2015 08:56 
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Das "mechanisch" von Stanton würde ich unterschreiben, dennoch mag ich den Film sehr gerne. Enorme Schauwerte, tolle Sets, klasse Titelthema.

Interessant ist bei Bond ja auch immer, wie sie auf den Film davor reagiert haben - wo geht man filmisch hin, wenn man, wie in "Moonraker", gerade im Weltraum war? Am besten (relativ) zurück zu den Wurzeln.

Bei der Frage nach den besten/wichtigsten Bond-Regisseuren muss man auch Martin Campbell erwähnen - er hat mit "Goldeneye" und "Casino Royal" jeweils mit neuen Darstellern gearbeitet, bei "Goldeneye" nach einer langen Pause in der Reihe und bei "Casino Royale" an einem kritischen Punkt, als die Reihe gigantomanisch und hilflos zugleich wirkte.

Generell finde ich auch die Frage interessant, ob sich für die Bond-Regie eher sogenannte "solide Handwerker" eignen, wie Glen oder Campbell, die nicht durch künstlerische Ambitionen aufffallen, oder Regisseure, die aus einer anderen Ecke kommen, wie etwa Sam Mendes. Dessen "Skyfall" finde ich ziemlich überschätzt (und "Casino Royal" immer Craigs besten Bond) - mal sehen, was "Spectre" bringt.

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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 02.11.2015 10:32 
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Dr. Zombi hat geschrieben:
Eindeutig Connerys bester Bond und wegweisend fuer die Moore-Aera. Regisseur Lewis Gilbert hat dann nach dem leider etwas faden DER SPION DER MICH LIEBTE, mit MOONRAKER sogar sein Bond-Debut noch getoppt und ein wahres Meisterwerk erschaffen. Schade, dass Gilbert insgesamt nicht mehr Bonds gedreht hat, aber nach ihm kam mit John Glen dann der meiner Meinung nach beste Bond-Regisseur ueberhaupt. Gilbert gilt fuer mich wegen dem ueberragenden Moonraker und eben diesem Juwel hier als bisher zweitbester Bond-Inszenator. Peter R. Hunt klammere ich bei so einer Betrachtung immer ein wenig aus, da er zwar den besten Einzel-Bond inszeniert hat, aber eben auch nur einen (und ich von ihm ansonsten auch leider noch nichts kenne).

Fuer mich bleibt MAN LEBT NUR ZWEIMAL auch nach der letztjaehrigen fuenften Sichtung innerhalb von ueber 20 Jahren eines der Highlights der Reihe. Und der Titelsong inklusive Vor- und Abspann ist auch ein absoluter Kracher!


Gute Parodie ...


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 02.11.2015 10:46 
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Der Film unterscheidet sich schon sehr von den beiden Vorgängern und nähert sich wieder mehr der flippig-fantasievollen Action des ersten Teils an, aber genau das fand ich als Kind bei den Bonds so toll.


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 02.11.2015 14:32 
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Stanton hat geschrieben:
Dr. Zombi hat geschrieben:
Eindeutig Connerys bester Bond und wegweisend fuer die Moore-Aera. Regisseur Lewis Gilbert hat dann nach dem leider etwas faden DER SPION DER MICH LIEBTE, mit MOONRAKER sogar sein Bond-Debut noch getoppt und ein wahres Meisterwerk erschaffen. Schade, dass Gilbert insgesamt nicht mehr Bonds gedreht hat, aber nach ihm kam mit John Glen dann der meiner Meinung nach beste Bond-Regisseur ueberhaupt. Gilbert gilt fuer mich wegen dem ueberragenden Moonraker und eben diesem Juwel hier als bisher zweitbester Bond-Inszenator. Peter R. Hunt klammere ich bei so einer Betrachtung immer ein wenig aus, da er zwar den besten Einzel-Bond inszeniert hat, aber eben auch nur einen (und ich von ihm ansonsten auch leider noch nichts kenne).

Fuer mich bleibt MAN LEBT NUR ZWEIMAL auch nach der letztjaehrigen fuenften Sichtung innerhalb von ueber 20 Jahren eines der Highlights der Reihe. Und der Titelsong inklusive Vor- und Abspann ist auch ein absoluter Kracher!


Gute Parodie ...

Hatte ich bei deinem Post zunaechst auch angenommen. ;-) Aber unsere Geschmaeker sind wohl verschieden...

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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 02.11.2015 14:34 
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Nobody hat geschrieben:
Der Film unterscheidet sich schon sehr von den beiden Vorgängern und nähert sich wieder mehr der flippig-fantasievollen Action des ersten Teils an, aber genau das fand ich als Kind bei den Bonds so toll.


Ging und geht mir genauso. Finde auch die neuen Craig-Bonds (mit Ausnahme von QUANTUM OF SOLACE) durchwegs oede. :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 04.11.2015 14:13 
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"Man lebt nur zweimal" und "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" sind für mich die beiden Bonds mit dem besten Wiedersehenswert. Aus einem Guss, ohne Längen, alles drin mit Retro Charme und vor allem -anders als bei Brosnan und Craig- ohne das Gefühl in einzelne Kapitel, die sich von Szene zu Szene hangeln, aufgeteilt zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 05.11.2015 10:31 
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Dr. Zombi hat geschrieben:
Nobody hat geschrieben:
Der Film unterscheidet sich schon sehr von den beiden Vorgängern und nähert sich wieder mehr der flippig-fantasievollen Action des ersten Teils an, aber genau das fand ich als Kind bei den Bonds so toll.


Ging und geht mir genauso. Finde auch die neuen Craig-Bonds (mit Ausnahme von QUANTUM OF SOLACE) durchwegs oede. :-(



Bei denen geht es mir genau anders. Ich finde die bis auf Quantum gut...


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 Betreff des Beitrags: Re: MAN LEBT NUR ZWEIMAL - Lewis Gilbert
BeitragVerfasst: 07.01.2016 21:55 
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MAN LEBT NUR ZWEIMAL

Alternativer Titel: Ian Fleming's You Only Live Twice, James Bond 007 - Man lebt nur zweimal
Produktionsland: Großbritannien
Produktion: Albert R. Broccoli, Harry Saltzman und Stanley Sopel
Erscheinungsjahr: 1967
Regie: Lewis Gilbert
Drehbuch: Harold Jack Bloom (story), Roald Dahl (screenplay) und Ian Fleming (Noval)
Kamera: Freddie Young
Schnitt: Peter R. Hunt
Spezialeffekte: John Stears
Budget: ca. 9.500.000 $
Musik: John Barry
Länge: ca. 112 min
Freigabe: FSK 16


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Nachdem sowjetische und amerikanische Satelliten verschwunden sind, bahnt sich der Dritte Weltkrieg an. Großbritannien ist der Meinung, dass die Vorkommnisse aus Japan gesteuert werden. Bond soll den Drahtzieher ausfindig machen und eliminieren.

MAN LEBT NUR ZWEIMAL ist der fünfte Bond-Film. Nach den grandiosen ersten, dritten und vierten 007-Abenteuern (unter der Regie von Terence Young), praktiziert Lewis Gilbert eine kleine Auszeit im Kosmos der Doppel-Null. Der Film ist um ca. 30 Minuten zu lang geraten. Irgendwie fehlt der Inszenierung der nötige Pep und das: obwohl die besten Zutaten zur Verfügung stehen. Wir sind in Japan, wir treffen wunderschöne Asiatinnen, fette Sumo-Ringer und Bond besucht gar die Schule der Ninja. Das Ganze zieht sich allerdings dahin. Wahre Höhepunkte sind rar gesät und von Japans Landschaften wird zu wenig präsentiert. Auch die Special Effects sind deutlich schwächer als in den Vorgängern.

Der Film legt eigentlich gut los. Bonds (gefaktes) Ableben in Hongkong. Bonds Prügelei mit einem Sumo-Ringer, die sich durch eine gute Schnitttechnik auszeichnet… und dann ist erst mal Schluss mit Lustig.

Donald Pleasence ist als Bösewicht Ernst Stavro Blofeld, weniger im Bild als seine Katze. Auch lässt die Figur Ernst Stavro Blofeld eine Bösartigkeit vermissen. Dieses gilt auch für die restliche „Fraktion der Bösen“. Karin Dor hat als Helga Brandt einen (relativ) guten Auftritt und das war es auch schon. Teru Shimada kann als Mr. Osato nicht einmal diesen einen positiven Akzent setzen.

Wesentlich besser ist Tetsurô Tanba (von BOHACHI BUSHIDO bis PANIK IM TOKIO-EXPRESS, der Mann hat soviel Gutes gemacht) als Tiger Tanaka. Dazu gibt es Akiko Wakabayashi als Aki und Mie Hama als Kissy Suzuki - die natürlich wahre Blickfänge sind.

Fazit: Die Spannung hält sich ziemlich zurück und das fünfte Bond-Abenteuer plätschert eher belanglos vorbei.

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