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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 14:01 
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Dr. Zombi hat geschrieben:
Wo sind die Tom Jones' der heutigen Zeit?


Wozu? :mrgreen: Tom Jones ist doch noch höchst aktiv und live immer noch richtig gut.

Ich weiß noch nicht, ob ich mich zu einem Kinobesuch aufraffen kann, im Heimkino ist SPECTRE natürlich Pflichtprogramm.


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 15:31 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
Bin am Überlegen, ob ich ihn mir auch im Kino ansehen soll.
"Über weite Strecken sehr ruhiges Erzähltempo", "langsamer Rhythmus" und eine "ungeschnittene Einstellung zu Beginn wie bei Welles", das klingt schon sehr vielversprechend.
Hauptgrund für eine Sichtung wäre aber für mich die Tatsache, dass man 2x Österreich, 2x Italien und 1x Mexiko hat.
Würde sich eine Sichtung für einen "Mainstream-Allergiker" auszahlen?


Bond ist Mainstream in Reinkultur, du solltest diesem Wort nur nicht so einen negativen Touch anhängen. Wie gesagt, der Film hat auch einige Schwächen, gefiel mir aber durch eine Erzählweise, die für das heutige Kino eigentlich nicht mehr typisch ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 16:03 
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Nobody hat geschrieben:
Wie gesagt, der Film hat auch einige Schwächen, gefiel mir aber durch eine Erzählweise, die für das heutige Kino eigentlich nicht mehr typisch ist.

Ja, dann werde ich ihn mir wohl ansehen.
War nur etwas verunsichert, weil der Trailer den Film ja doch eher wie einen Standard-Actionfilm des 21. Jahrhunderts aussehen lässt.


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 16:53 
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Da wäre auch nichts verwerfliches dran.


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 18:45 
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Nobody hat geschrieben:
Da wäre auch nichts verwerfliches dran.



Standard Action von heute finde ich schon extrem langweilig. Deswegen darf sich ein Bond Film gerne klassischerer Inszenierungsstrukturen bedienen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 18:52 
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Hat den Film sonst noch keiner gesehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 19:31 
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Nobody hat geschrieben:
So ich habe den Film gestern gesehen. Es gibt gutes und schlechtes zu berichten. Was mir am neuen Bond sehr gefällt ist sein über weite Strecken sehr ruhiges Erzähltempo, der langsame Rhythmus.

War ebenfalls gestern drin (Spätvorstellung, Cinedom, Saal 4 mit Aufschlag für Laser-Projektion* WTF!??!).
Stimme dir da auch zu. Ruhiges Erzähltempo, langsamer Rhythmus ist durchaus positiv zu bewerten, Classic Bond eben, aber gleichzeitig auch wieder die Schwäche des Films, denn irgendwie kam ich doch recht unbefriedigt aus dem Kino. Bei Bond muss es imho auch mal ordentlich krachen - und da war mir die Action bei SPECTRE irgendwie zu reduziert.
Ein paar Schlägereien, ein paar Verfolgungsjagten, ein paar Explosionen - zack bumm, das war's! Für meinen Geschmack zu minimal für ca. 150 min., quantitativ, sondern qualitativ. Wo zum Geier blieben da die 280 Mio. Dollar?

Nobody hat geschrieben:
Die erste Kameraeinstellung hat schon was von Wells, sie zieht sich ohne Schnitt mehrere Minuten. Mendes vertraut in diesem Film viel stärker auf starkes Schauspiel, als auf große Effekte und damit weiß dieser Bond über lange Strecken positiv zu gefallen.

Nicht falsch verstehen... ich will auf keinen Fall "große Effekte" bei nem Bond-Film sehen! Also kein Over-the-top FX-Spektakel wohlmöglich noch mit CGI-Overkill (die Pre-Title-Sequenz fand ich gerade deswegen auch nicht sonderlich prickelnd). Nein, aber richtig fette handgemachte Action wäre fein gewesen - und das hätte das Budget locker hergegeben.

Nobody hat geschrieben:
Der große Schwachpunkt ist das Ende. da kommt das Gefühl auf, als hätten die Drehbuchautoren nicht gewusst, wie sie ihre Story beenden sollten.
Das Bond einen mehrere hundert Meter entfernten Hubschrauber mit einer Pistole abschießt wirkt schon fast parodistisch.
.

Naja, Classic Bond Stuff eben. Und btw imho gar nicht mal sooo unabwegig.

Nobody hat geschrieben:
Auch die Gelegenheit, die vier Craig-Bonds sauber abzuschließen wurde verspielt. Bonds Handeln am Ende wirkt absolut hollywoodkitschig und zerstört das Bild des neuen Bonds, was man über die ganze reihe neu gestalten wollte.
Ich finde, er hätte Blofeld töten sollen, oder dieser hätte zumindest die Möglichkeit haben sollen, auf mysteriöse Weise zu verschwinden, um sein Potential für die weiteren Filme zu retten.
Ich würde ihm 8/10 geben.

Aber gerade das schließt es doch eigentlich sauber ab.
Bond hat abgeschlossen mit seinem Rache-Feldzug und drückt eben nicht ab. Plus Blofeld kann ja immer noch mysteriös verschwinden und wiederkehren.

Ein finales Resümee kann ich irgendwie nur schwer ziehen momentan, bräuchte ne Zweitsichtung. Aber letztendlich hat er mich 2 1/2 Stunden lang null gelangweilt, von daher schwanke ich zwischen "durchschnittlich" und "gut".


* Ah! Hauptsächlich gut für 3D-Projektion

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 19:41 
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Ich verstehe diesen Hype, der immer wieder um die Bond-Franchise veranstaltet wird, absolut nicht! Wieso rennen da Leute immer wieder ins Kino? Einfach nur, weil es der neue Bond ist??? :lol:

Ich hab mal GOLDFINGER gesehen, den viele ja für den besten halten, und selbst der war mega-langweilig und lächerlich!

Naja, man gespannt sein, wie lange diese Franchise noch künstlich am Leben gehalten wird. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 19:47 
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Chet hat geschrieben:
Ich verstehe diesen Hype, der immer wieder um die Bond-Franchise veranstaltet wird, absolut nicht! Wieso rennen da Leute immer wieder ins Kino? Einfach nur, weil es der neue Bond ist??? :lol:

Ja! :mrgreen: 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 19:59 
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Chet hat geschrieben:
Ich verstehe diesen Hype, der immer wieder um die Bond-Franchise veranstaltet wird, absolut nicht! Wieso rennen da Leute immer wieder ins Kino? Einfach nur, weil es der neue Bond ist??? :lol:

Genau deswegen bin ich heute ins Kino gegangen :mrgreen: Weil es der neue Bond ist ...

Komme gerade aus dem Kino, und eigentlich hat er mir schon gut gefallen. Eigentlich. Das bedeutet, dass ich auf der Heimfahrt überlegt habe mir heute Abend noch einen schönen Film anzuschauen ... :shock:

Anscheinend bin ich nicht gesättigt. Ich kann Traxx' Kritikpunkte bezüglich der Action durchaus nachvollziehen,
die Zerstörung der Wüstenstation sah zum Beispiel etwas ... lustlos aus.

Auf der anderen Seite waren der Teaser und das Showdown schon gut. Auch die Szenen aus Sölden, also alles was im Schnee gespielt hat, war klassischer Bond und erstklassig umgesetzt. Der gesamte Schluss ab dem Öffnen der Tür zu Hildebrandt hat gut gerockt, und M hat, mit seiner im Vorfilm geschilderten Historie, viel Profil und Tiefe bekommen. Auch Q macht sich langsam. Es wird ein "neues" Universum aufgebaut, was schließlich nicht verkehrt ist. "Neu" setze ich in Anführungszeichen, weil das Universum ja nicht wirklich neu ist, aber mit SKYFALL und SPECTRE neu initiiert wird, und dieser Gedanke spricht mich an.

Christoph Waltz hat mir gefallen, allerdings weniger als designierter diabolischer Weltbeherrscher, sondern seine Art zu spielen und vor allem zu sprechen hat mir gefallen. Ruhig, warm, ... und böse. Schade, dass da für die Figur an sich eher wenig übrigblieb, genauso wie Bautista sich jetzt nicht sonderlich hervorhob. Beide Charaktere fand ich nicht charismatisch genug um mit Figuren wie z.B. Gustav Graves oder Le Chiffre (bzw. Beißer oder Renard aus DIE WELT IST NICHT GENUG) mitzuhalten. Monica Bellucci wird langsam älter (und ist immer noch wunderwunderschön), und Lea Seydoux war, sorry, einfach nicht mein Typ und blieb in meinen Augen etwas blass. Ist aber rein subjektiv, und sie hatte zugegebenermaßen ein paar starke Szenen (vor allem im Zug).

TRAXX hat geschrieben:
Ein finales Resümee kann ich irgendwie nur schwer ziehen momentan, bräuchte ne Zweitsichtung. Aber letztendlich hat er mich 2 1/2 Stunden lang null gelangweilt, von daher schwanke ich zwischen "durchschnittlich" und "gut".

Das trifft es perfekt auf den Punkt! Ich bin mal gespannt auf die Heimsichtung. Bis dahin bleiben es mal 7 von 10 Gesundheitsdrinks ...

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 20:04 
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@Traxx: Aber kam dir das Ende nicht auch sehr kitschig vor?


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 20:11 
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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 20:19 
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TRAXX hat geschrieben:
Walz ist für mich ja mittlerweile n rotes Tuch!
Völlig overrated! Sag ich schon seit Langem.
Der spielt seinen Stiefel des eloquenten Klugscheissers runter - und gut ist! Fuck Walz!


Richtig! Kann den Typen auch überhaupt nicht ausstehen! Schon wenn ich seine Visage nur auf Bildern sehe, kotzt er mich an!

Aber soll er ruhig weiter irgendwelchen Schrott mit Tarantino (most over-fucking-rated director ever!!!!!) drehen. Von dem gucke ich eh nichts mehr!

:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 20:20 
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Nobody hat geschrieben:
@Traxx: Aber kam dir das Ende nicht auch sehr kitschig vor?

Das ist ne Frage, die ich mir selten stelle, da Kitsch für mich per se nichts negatives ist.
Ich unterscheide lediglich zwischen gutem und schlechtem Kitsch.

Und das End war für mich, wenn überhaupt, guter Kitsch.
Hat aber davon abgesehen für mich einfach gepasst, denn...
...sein love interest lebte ja noch, wurde nicht gekillt wie Vesper und von daher konnte er Blofeld der Justiz übergeben, was auch lebendig sinnvoller ist bezüglich der Strukturen der Überwachungskrake.

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 21:18 
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TRAXX hat geschrieben:
Walz ist für mich ja mittlerweile n rotes Tuch!
Völlig overrated! Sag ich schon seit Langem.
Der spielt seinen Stiefel des eloquenten Klugscheissers runter - und gut ist! Fuck Walz!


Er hat einen sehr festgelegten Rollentypus. Aber der trifft anscheinend den Zeitgeist. Dennoch hat er immer wieder aufblitzen lassen, dass sein Spiel aus mehr besteht, aus kleinen nuancierten Gesten, die seinen Figuren mehr Tiefe geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 21:22 
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Nobody hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Walz ist für mich ja mittlerweile n rotes Tuch!
Völlig overrated! Sag ich schon seit Langem.
Der spielt seinen Stiefel des eloquenten Klugscheissers runter - und gut ist! Fuck Walz!


Er hat einen sehr festgelegten Rollentypus. Aber der trifft anscheinend den Zeitgeist. Dennoch hat er immer wieder aufblitzen lassen, dass sein Spiel aus mehr besteht, aus kleinen nuancierten Gesten, die seinen Figuren mehr Tiefe geben.

Du meinst wahrscheinlich seine sockenlos getragenen Slipper, ne? :mrgreen: :P ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 07.11.2015 21:48 
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Ich sag mal so: ich kann so was wahrscheinlich nicht tragen :D


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 08.11.2015 19:20 
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Nobody hat geschrieben:
Ich sag mal so: ich kann so was wahrscheinlich nicht tragen :D

Sowas kann KEINER tragen!!! :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 09.11.2015 21:54 
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So, heute mittag gesehen, 14-Uhr-Vorstellung, 20 Leute im Kino, davon 90 Prozent 40 plus - vielleicht reife Bond-Fans in der Frührente.



Meine eher ungeordneten Eindrücke (Vorsicht, milde Spoiler):


Enorm unterhaltsam, aber am Ende, wie Casino und Skyfall, ein set piece zu lang. (Und das ist dann auch ein bisschen unoriginelll).

Optisch bisweilen sehr schön, nicht zuletzt die Österreich-Sequenz mit leichten Anklängen an "Im Geheimdienst ihrer Majestät"

Edle Szene mit Bellucci am Sarg und am Pool

Seydoux sehr gut

Klasse: Alkoholisierter Bond fragt eine Maus im Hotelzimmer, wer sie geschickt hat und für wen sie arbeitet

Gute Prügelei im Zug, die an "Liebesgrüße aus Moskau" erinnert

Enttäuschend: Waltz als Bösewicht - die Folterszene ist schon arg bizarr, und Waltz ist nur in der ersten Szene in Rom wirklich bedrohlich.

Grundlegendes Problem: Reicht es nicht, einfach die Welt beherrschen zu wollen? Muss es wieder eine ganz persönliche Psycho-Beziehung zu Bond sein? Fand ich sehr aufgesetzt.

Insgesamt: Guter Bond und weniger prätentiös als "Skyfall".

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 09:21 
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nyby hat geschrieben:
Grundlegendes Problem: Reicht es nicht, einfach die Welt beherrschen zu wollen? Muss es wieder eine ganz persönliche Psycho-Beziehung zu Bond sein? Fand ich sehr aufgesetzt.


Ich habe das Gefühl, dass das so ein problem unserer Zeit ist. alles wird nicht nur psychologisiert (das gab es ja auch schon), sondern es werden immer familiäre, oder halbfamiliäre Querbeziehungen eingebaut.


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 11:10 
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Bei mir ist es morgen so weit. Freue mich schon richtig auf die Vorstellung. Bin ein großer Bond-Fan und mag eigentlich alle Filme der Reihe, sogar "Stirb an einem andern Tag". Klar gibt es immer mal ein paar Filme die nicht ganz so berauschend sind wie andere, aber im Großen und Ganzen haben alle etwas! Zuletzt bei "Skyfall" war ich der Meinung, dass der etwas in die Länge gezogen wurde und die Befürchtung hab ich bei "Spectre" ebenfalls. Außerdem find ich Waltz als Bösewicht mittlerweile total ausgelutscht. Rechne aber dennoch mit einem überdurchschnittlichem Bond. Morgen weiß ich mehr ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 13:21 
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Ich war gestern im Kino. Craig ist ein guter Bond Darsteller (meine persönliche Nr. 3), aber der Film war mir von der Atmosphäre einfach zu düster und schwermütig. Für mich haben immer die Exotischen Schauplätze, herrlichen Landschaften, die Welt der Reichen und Schönen den Reiz der Bond Filme ausgemacht. Muss aber dazu sagen, dass ich einfach mit den bunten, schrillen Moore Bonds aufgewachsen bin.

Positiv empfinde ich die Entwicklung der Figuren M und Q, die endlich mal nicht als reine Sesselpupser agieren.

Negativ empfand ich Bautista, der einfach nicht als Bond Bösewicht taugt, der Typ hat kein Charisma und wirkt nur als tumber bulliger Schläger. Er sollte sich auf seine WWE Filmerei beschränken.

Von C. Waltz hätte ich mir mehr Screentime gewünscht, ich mag den Kerle einfach :)

Als Actionfilm durchaus sehenswert, allerdings fehlte mir das "Bondfeeling"

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Eric Carr 1950 - 1991

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 14:05 
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Cromwell hat geschrieben:
Für mich haben immer die Exotischen Schauplätze, herrlichen Landschaften, die Welt der Reichen und Schönen den Reiz der Bond Filme ausgemacht. Muss aber dazu sagen, dass ich einfach mit den bunten, schrillen Moore Bonds aufgewachsen bin.



Ich mag die Craig Bonds wirklich sehr und CASINO und QUANTUM hatten die exotischen Schauplätze. Dies ist auch der einzige Grund, warum SKYFALL bei mir hinter den beiden genannten Filmen steht. Das Ende in dem Landhaus war mir echt zu düster und zu lang. Ich bin auch mit den Moore Bonds aufgewachsen und hätte nichts dagenen mal wieder einen klassischen Endkampf zu sehen, wo am Ende die Behausung des Gegenspielers in die Luft fliegt.
Es muß einfach mal wieder ein Karl Stromberg, Hugo Drax oder Ernst Stravro Blofeld her.

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 16:27 
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Ich sehe, du hast den neuen Film noch nicht gesehen :D


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 16:45 
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Um mir die Überraschungen bis zuletzt nicht zu verderben, habe ich bei diesem Bond ein Experiment gewagt, das gar nicht so einfach ist: Keinen Trailer gesehen, keine Artikel vorab gelesen - viel mehr als den Titel und die Besetzung kannte ich nicht - das kann ich nur empfehlen, es verschaffte mir bei "Spectre" wirklich ein frisches Kino-Erlebnis.

Bei ein Quantum Trost hatte ich mir vorab jeden Fitzel angesehen, was sich beim ersten Schauen gerächt hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 17:47 
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TRAXX hat geschrieben:
Walz ist für mich ja mittlerweile n rotes Tuch!
Völlig overrated! Sag ich schon seit Langem.
Der spielt seinen Stiefel des eloquenten Klugscheissers runter - und gut ist! Fuck Walz!


HAHA!!!!
Ganz meine Meinung. Der Fatzke steht bei mir kurz davor ihn auf eine Stufe mit Till Schweiger zu setzen. :x

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 19:12 
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Es scheint, erfolgreiche deutsche Schauspieler kommen hier im Forum allgemein nicht gut an...


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 19:15 
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Nobody hat geschrieben:
Es scheint, erfolgreiche deutsche Schauspieler kommen hier im Forum allgemein nicht gut an...

Nee, nur Walz nicht! :mrgreen: :P ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 20:23 
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Nobody hat geschrieben:
Es scheint, erfolgreiche deutsche Schauspieler kommen hier im Forum allgemein nicht gut an...

Ich erlaube mir mal...
Ich finde Christoph Waltz, ehrlich gesagt, sogar richtig gut (zumindest in IB und DU).
Da kommt er so ruhig und gelassen rüber und genau das lässt ihn bedrohlich wirken (oder soll es zumindest).


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 Betreff des Beitrags: Re: SPECTRE - Sam Mendes
BeitragVerfasst: 10.11.2015 21:32 
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Nobody hat geschrieben:
Es scheint, erfolgreiche deutsche Schauspieler kommen hier im Forum allgemein nicht gut an...


Ähm...der gute Christoph ist Österreicher *Klugscheiss Modus aus*

:mrgreen:

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