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 Betreff des Beitrags: HAUSBOOT - Melville Shavelson
BeitragVerfasst: 20.10.2015 19:46 
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Originaltitel: Houseboat
Produktionsland/Jahr: USA 1958
Darsteller: Cary Grant, Sophia Loren, Martha Hyer, Paul Petersen, Charles Herbert, Mimi Gibson, Harry Guardino, Eduardo Ciannelli, Werner Klemperer, John Litel, Madge Kennedy
Drehbuch: Melville Shavelson & Jack Rose
Produziert von: Jack Rose
Musik: George Duning

Nach dem Tod seiner Frau bringt der Staatsbeamte Tom Winston (Cary Grant) seine drei Kinder gegen deren Willen zurück in die USA nach Washington. Die Kinder stellen sich quer, wo sie nur können und schließlich läuft sein Robert davon, wird aber von der attraktiven Cinzia (Sophia Loren) zurückgebracht. Die ist ebenfalls auf der Flucht, wird aber von Tom als neues Hausmädchen engagiert, obwohl sie die Tochter eines berühmten Dirigenten ist. Dass Cinzia hausfräuliche Pflichten absolut fremd sind und sie keine Ahnung hat, was sie tut, ist bald nebensächlich als die Familie ihr geplantes Domizil, ein transportables Gästehaus bei einem Zugunglück verliert und in ein heruntergekommenes Hausboot zieht. Gleichzeitig bemüht sich Toms Ex-Schwägerin Carolyn (Martha Hyer), die heimlich in Tom verliebt ist, diesen auf sich aufmerksam und gleichzeitig Cinzia schlecht zu machen...
(Ofdb)

Mir hat ja schon ES BEGANN IN NEAPEL recht gut gefallen und so war HAUSBOOT keine Enttäuschung.
Auch wenn diesmal kein Italiener am Drehbuch beteiligt war und das ganze sich auch nicht in Italien abspielt, so kommt Italien auch hier trotzdem nicht zu kurz.
Zum Einen eben dadurch, dass wir Sophia Loren in einer der Hauptrollen und Eduardo Ciannelli in einer Nebenrolle haben und zum anderen teilweise aufgrund der Musik und wegen der Dialoge, wo stellenweise italienisch gesprochen wird.
Aber auch sonst fand ich den Film als Romantikkomödie sehr gelungen, weil es nie ins Kitschige abrutscht, sondern der romantische Aspekt der Geschichte eher zurückhaltend präsentiert wird.
Das einzige, was mir dann diesbezüglich schon ein wenig zu weit geht, ist das Ende.
Ich will ja nicht spoilern, nur soviel: Das Ende ist aufgrund des Verlaufs der Geschichte keine Überraschung.
Ist eben eine typische 50er Jahre US-Romantikkomödie und ich glaube, man kann sich denken, worauf das ganze hinausläuft. ;)
Mit Humor hält man sich aber doch eher zurück; das einzige, was an dem Film hinsichtlich dessen wirklich gut war, ist das Spiel, das Grant mit seinen Kindern manchmal spielt.

"Sie, sir!"
"Wer, ich sir!"
"Nein, er sir!"

Und so in der Art geht's untereinander eine Zeit lang hin und her; es ist nicht als running Gag angelegt, aber zwischendurch ganz nett.

Ansonsten bleibt eigentlich nur noch zu sagen: Wer auf derartige Komödien aus dieser Zeit nicht allergisch reagiert, dem sei jenes Exemplar empfohlen.
7/10

Trailer
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Ausschnitt
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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