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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 23.11.2013 19:02 
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Sabotage

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Darsteller: Schwarzenegger, Sam Worthington, Josh Holloway, Terrence Howard u.a.

Regie: David Ayer ( Harsh Times, Street Kings)

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


Hat Arnies neuer Film das Potential für ein richtiges Comeback nach Schnarchern wie "The Last Stand" und "Escape Plan"?

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 Post subject: Re: Sabotage - Schwarzenegger
PostPosted: 23.11.2013 19:18 
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Der Trailer sieht schonmal richtig schwach aus... :(

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 Post subject: Re: Sabotage - Schwarzenegger
PostPosted: 23.11.2013 20:39 
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Anti-Hero wrote:
Der Trailer sieht schonmal richtig schwach aus... :(

Och, find ich gar nicht mal. 8-)

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 28.03.2014 15:49 
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Red Band Clip:
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Der Härtegrad scheint ziemlich hoch zu sein...

"Sabotage" läuft ja bald (FSK 18 und gänzlich ungeschnitten) an.

Ich werde mir ein Ticket lösen und hoffen, dass Arnie endlich etwas abliefert was einem standesgmäßen Comeback zumindest nahe kommt, nachdem er mit "The Last Stand" oder auch "Escape Plan" zwei Gurken ablieferte.

Beehrt noch einer das Lichtspielhaus?

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 28.03.2014 15:58 
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Ich werde mir die BD zulegen. "The last stand" hat mir gut gefallen, der Streifen ist ein stimmungsvoller B-Flick. "Sabotage" sieht mehr nach Stoff für die Massen aus, davon lasse ich mich jedoch nicht abschrecken. Vielleicht gewinnt der konturlose Sam Worthington hier ein wenig an Profil, ich bin gespannt.

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 28.03.2014 16:08 
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Blap wrote:
"The last stand" hat mir gut gefallen, der Streifen ist ein stimmungsvoller B-Flick. "Sabotage" sieht mehr nach Stoff für die Massen aus, davon lasse ich mich jedoch nicht abschrecken.


Sehe ich genau umgekehrt. "The Last Stand" hat mit seinem stellenweise fast unerträglich aufgesetzt wirkendem Humor samt unglaublich nervigem Johnny Knoxville doch gerade versucht sich dem Mainstream-Geschmack anzubiedern.

"Sabotage" wirkt da schon nach Sicht der ersten bewegten Bilder viel ehrlicher, roher und dreckiger. Dazu noch der immense Härtegrad, welcher für einen massentauglichen Film doch eher suboptimal ist.

Und Worthington hat mich bereits in "Terminator Salvation" überzeugt. Da ist er neben Bale nicht untergegangen, hat seinen Charakter wunderbar mit Leben gefüllt und sich somit für weitere Projekte empfohlen.

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 28.03.2014 16:33 
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Härte stellt für den Ami kein Problem dar, Hauptsache es sind keine Titten und/oder Ärsche zu sehen. ;)

T-Salvation fand ich aalglatt und nahezu belanglos.

Alles egal, freuen wir uns auf den neuen Arnie.

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 28.03.2014 16:41 
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Blap wrote:
Härte stellt für den Ami kein Problem dar, Hauptsache es sind keine Titten und/oder Ärsche zu sehen. ;)


Was die Altersfreigaben angeht in gewissem Maße. Das stimmt. Aber auch im Amiland ist die Zeit vorbei, in welcher R-Rated Filme noch das dicke Geld machten.

Heutzutage sind nahezu alle erfolgreichen Filme PG-13 oder niedriger. (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Selbst ein Robocop ist heutzutage glattgebügelt auf ein PG-13 Rating um mehr potenzielles Kinopublikum zu generieren. Aus Sicht der Produzenten ist das auch verständlich. Und so unzimperlich was die Freigaben angeht sind die Amis nun beileibe nicht.

Freilich wird dort nicht indiziert oder beschlagnahmt, aber ein "Predator", "Ronin" oder "Scarface" ist auch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten mit einer "R" Freigabe versehen und nicht - wie man vermuten könnte - mit einem zarten "PG-13-Rating".

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 28.03.2014 17:09 
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Dem stimme ich -teilweise- zu.

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 10.04.2014 12:12 
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Bin grade in Thailand und mache dort Urlaub.
Habe mir den Film gestern im Kino angeschaut.Film war ebenfalls ab 18 freigegeben und auch zurecht
Der Film war das reinste Gemetzel.Viel Ballereien, viel Eingeweiden kann man begutachten.Will nicht zuviel verraten.Mir hat der Streifen spass gemacht. Dazu hundertmale das Wort Fuck, Motherfucker usw. Eine dt.Syncro brauche ich nicht.


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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 04.05.2014 13:53 
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Gesehen und für das mit Abstand schlechteste Schwarzenegger Werk befunden.

Kurzkritik:

Es ist mir unverständlich, dass für dieses Projekt derart viele namhafte Schauspieler gewonnen werden konnten. Sam Worthington, Terrence Howard, Olivia Williams oder auch die jüngst bekannter gewordene Mireille Enos geben ein Stelldichein.

"Sabotage" will mehr Thriller denn Actionfilm sein, was an sich kein Problem darstellen würde. An sich. Denn ein Thriller funktioniert nur, wenn ein durchdachter Plot den Ausgangspunkt bildet. Schon hier beginnt das große Scheitern des Films, der sich viel zu ernst nimmt und die ganze Zeit über für viel zu raffiniert hält. Die finale Auflösung ist dann auch in Wahrheit nicht mehr als eine ausgebrannte potemkinsche Ruine, wird aber inszeniert als handele es sich um eine eine noch nie dagewesene Raffinesse.

Der nächste Kritikpunkt betrifft die Atmosphäre und die Dialogkraft dieses Werkes. Regisseur und Drehbuchschreiber David Ayer war allem Anschein nach darauf aus eine möglichst finster dreinblickende Spezialeinheit zu inszenieren. Sie alle sehen verlebt aus, sind freilich tätowiert und tragen markante Haarschnitte und mehr oder weniger ungepflegte Bärte. Selbstverständlich haben sie auch nur ein paar Leidenschaften: Menschen töten, Fleisch fressen, saufen bis der Arzt kommt und abends im Puff Dorfnutten beschlafen. Die dargestellten Gesellen möchten am liebsten als coole und toughe Truppe wahr genommen werden sind schlussendlich aber nur ein asozialer Haufen dümmlichster und gänzlich unsymphatischer Proleten. Die interessanteste diese illustre Truppe betreffende Frage wird allerdings gar nicht thematsiert: Wie konnten diese Leute überhaupt die Tests der Polizeiakademie bestehen, wenn sie doch augenscheinlich nicht einmal in der Lage dazu sind ihren eigenen Namen fehlerfrei auf ein Blatt Papier zu bringen?

Darüber hinaus möchte Ayer dem Zuschauer auch seine Interpretation eines (vermeintlich) authentischen Sprachduktus präsentieren - man möchte eher aufzwingen als Verb verwenden -, welcher in solchen Milieaus seiner bescheidenen Meinung wohl an der Tagesordnung ist.

Ein Beispiel gefällig?
"Sie dachten, sie ficken mich. Aber ich lasse mich nicht ficken. Deswegen ficke ich jetzt sie!"

Die Sprache welcher sich der Film bedient ist eine, welche zwar testosterongeschwängert daherkommen will, aber schnell nur noch als völlig übertriebene und unfreiwillig komische sich selbst der Lächerlichkeit preisgebene Fantasie eines (zumindest im Herzen) wohl noch pubertierenden Knaben sein muss, der sich so die Dialoge unter harten Kerle und Frauen da draußen vorstellt.

Höhepunkt der ganzen Peinlichkeit ist dann eine Szene, welche stattfindet nachdem sich eine eigentlich als halbwegs seriös eingeführte Polizistin nach kurzer Zeit (und einmal mehr unfreiwillig komisch inszeniert) Arnold Schwarzenegger hingibt und es sich ordentlich besorgen lässt (was Gott sei Dank nicht gezeigt wird). Das reicht aber noch nicht.

Fremdschämen ist angesagt, als es eine Szene darauf Dialoge darüber gibt, warum die frisch vom Zuchtbullen Schwarzengger gevögelte Dame, denn so breitbeinig geht. War er etwa so ein böser Junge?
Doch das reicht immer noch nicht. Der neugierige Partner der bestiegenen Dame kann es nicht lassen und fragt mehrmals auf eine arg befremdliche Weise nach wie groß und massiv denn das Gemächt des von Schwarzenegger dargestellten Charakters ist. Als Zuschauer ist man ob der ganzen Niveaulosigkeit fassungslos und von einer Faszination beseelt die eher mit Schaulustigkeit denn mit interessiertem Filmgenuss zu identifizieren ist.

Es Bedarf eigentlich keiner Erwähnung das ärgerlich aufgesetzt wirkende Floskeln a la "Sei ein braves Mädchen!" die einer fast fünzigjährigen dreckig entgegengeschleudert werden, welche dann natürlich treuherzig agiert wie ihr sanft befohlen, zum Standardrepertoire der hohen Dialogkunst des David Ayer gehören.

Ein weiteres unfassbares Ärgernis stellt Mireille Enos da, welche jüngst in "World War Z" als Frau von Brad Pitt noch einen einigermaßen soliden Eindruck hinterließ. Sie verheddert sich in einer plumpen und unfreiwillig komischen Darstellung eines toughen Cops. Sie ist natürlich drogenabhängig und nur an einer zünftigen Ballerei und einem richtig harten Bums interessiert. Unterirdisch schlecht ist auch die Szene in welcher sie mit ihren "Jungs" den Dorfpuff unsicher macht und dann völlig zugedröhnt unerotische Zuckungen an der Stripstange vollführt. Es darf gefragt werden, was die Dame an dem Drehbuch denn überzeugt hat. Denn das muss es schließlich gewesen sein, da Geld (welches der Film nicht in grobem Überfluss zur Verfügung hatte) als Beweggrund eher nicht in Frage kommt.

Der schon im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgte Gewaltgrad ist tatsächlich enorm. Enorm aufgesetzt. Die gewaltvollen Szenen sind nicht brutal - nein - sie erinnern stellenweise an einen Splatterfilm und schaffen tatsächlich die Meisterleistung befremdlich in einem Film zu wirken, in dem eigentlich sonst auch nichts wirklich zusammenpassen will. Umherfliegendes Gedärm und blutigste Einschüsse stehen auf der Tagesordnung der wenigen - und Dank einer dokumentarischen Mittendrin-Kamera zu allem Übel noch miserabel inszenierten - Actionsequenzen.

Fazit:
Niveauloser mit unglaublich schwachem Drehbuch bestückter Scheißdreck, der mit erbärmlich dümmlichen Dialogen um die Ecke kommt, welche im Gegensatz dazu selbst den untalentiertesten deutschen Gangster-Rapper wie einen Schöpfer großer Poesie wirken lässt.

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Last edited by Don Ricuzzo on 04.05.2014 18:23, edited 6 times in total.

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 04.05.2014 14:26 
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Schöne Review, genau den Eindruck hab ich von den Trailern gehabt: Brutaler, storyloser Machoscheiß.
"The Last Stand" hingegen muss ich noch sehen, zumal ich den Knoxville gerne mag...

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 04.05.2014 18:19 
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Dem Review von Mr. Ricuzzo ist nichts, aber auch gar nichts, hinzuzufügen... Voll auf den Punkt getroffen, seine Kritik!!!

Der Kinobesuch war wirklich ein herbe Enttäuschung - und ich wollte den Film wirklich mögen!
Ich bin auch ein wahrer Freund von Fäkal-Humor und Fäkal-Sprache, aber das war bei SABOTAGE so dermaßen hochnotpeinlich aufgesetzt.... ja, Mister Ayer, wir Zuschauer haben kapiert: Die Jungs und Mädels der Truppe sind harte Kerle, haben die großten Schwänze mit den dicksten Eiern, können saufen wie die Kesselflicker und sind voll die Adrenalin-Junkies. Ist ja gut jetzt!!!

Anstatt n schön straighten old school Plot abzufackeln, wird hier das Geschehen mit ach so überraschenden Twist vollgepropft bis es letztendlich völlig ins Hirnlose zusammenbricht: Die Auflösung ist einfach nur gaga hoch 3, der reinste Hohn!!!

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 Post subject: Re: SABOTAGE - David Ayer
PostPosted: 04.09.2014 10:23 
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Gestern wanderte die BD in den Player. Arnold und seine Knechte muten wenig sympathisch an, für einen auf die Masse zielenden Film recht mutig. In der Tat nerven diverse Dialoge ein wenig, in der Originalfassung werden sie minimal erträglicher, wirken nicht ganz so übel aufgesetzt. Dennoch, Sprüche über Fürze und Kacke sind und bleiben ekelhaft.

Wird Action aufgefahren, dann geht es ruppig und erstaunlich kompromißlos zur Sache. Doch der Streifen möchte mehr, will als Thriller mit Überraschungen auftrumpfen. Dies gelingt nur sehr eingeschränkt, angedeutete Tiefe bleibt flache Gaukelei.
Das Finale geht den Weg der "Protagonistenerlösung", im Bonusbereich der BD zeigt man uns alternative Enden, aus meiner Sicht bessere Optionen.


Mal mutig, mal anbiedernd, Drehbuch und Regie verzetteln sich im Kampf ums Publikum. Dennoch versprüht der Flick einen seltsam spröden Charme, abgesehen von bereits erwähnten Dialogen zum Thema furzen. Mal schauen was die nächste Sichtung bringt, inzwischen lege ich lieber erneut den liebenswerten "The Last Stand" ein, erfreue mich an Onkel Sylvesters "Expendables", auch wenn die Herren im dritten Anlauf reichlich an Härte verloren haben und flache Jungspunde in Boot steigen. Aber das ist ein anderes Thema ...

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