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 Betreff des Beitrags: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 06.12.2014 04:45 
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The year is 2029. John Connor, leader of the resistance continues the war against the machines. At the Los Angeles offensive, John's fears of the unknown future begin to emerge when TECOM spies reveal a new plot by SkyNet that will attack him from both fronts; past and future, and will ultimately change warfare forever. (imdb.com)


Emilia Clarke, Jason Clarke...

:arrow: Trailer

Start: 9.7.2015

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENESIS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 06.12.2014 11:19 
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Der Titel schreibt sich sich GENISYS. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENESIS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 06.12.2014 12:56 
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Jurassic World, Star Wars - Episode VII, Terminator, Independence Day 2... Momentan werden lauter altgediente Franchises wieder hervorgeholt und ich finde es sehr spannend zu beobachten, welche von ihnen - laut Trailer - das Potetial zu einem guten Film haben könnten.

Terminator Genisys...

Ich bin zwiegespalten.
Auf der einen Seite will mir die gesamte Farbgebung und der Grundtenor des Trailers nicht gefallen und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren ein leicht trashiges, überzeichnetes Werk vor mir zu haben. Mir gefiel der sich sehr ernst nehmende Trailer des Vorgängerfilms um einiges besser.

Es war zwar damit zu rechnen, aber es ist schon eindrucksvoll, wie wenig Screentime man Arnie im Trailer gönnt. Er ist momentan die Personifikation von "Kassengift" und die Verwantwortlichen behandeln ihn dementsprechend nur als kleinen Bonus, denn als zugkräftiges Element.

Noch dazu muten seine Szenen schon im Trailer wie Fremdkörper an. Sorgte sein lahmer "I'll be back" Running-Gag bei mir bis vor einiger Zeit nur noch für ein gähnen, bin ich davon mittlerweile regelrecht genervt.

Weiterhin halte ich Jai Courtney - dessen Durchbruch mit Spartacus ich nie nachvollziehen konnte - für eine eklatante Fehlbesetzung. Der Mann hat kein Charisma, kann nicht schauspielern und wirkt in all seinen Rollen völlig deplatziert und überfordert.

Jetzt zu den Dingen mit Potential:

Ich finde die Idee einer erneuten Zeitreise - noch dazu in die seeligen achtziger - interessant und hoffe auf einige schöne Insider und Reminiszenzen an die alten Filme, die es zu entdecken gilt.

Weiterhin begrüße ich die Entscheidung, den T-1000 wieder zum Einsatz kommen zu lassen. Hat was, wenngleich natürlich schon im Trailer viele Szenen erschreckend unoriginell wirken, da sie fast 1:1 aus "Terminator 2" übernommen worden sind.

Bislang bin ich weder überzeugt, noch abgestoßen.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 14.12.2014 17:10 
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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 14.12.2014 18:15 
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Musik macht schon viel aus, wenn sie mit Gespür eingesetzt wird.

Ich muss wohl nicht ausführen, welche besser ist :geek:

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 19.06.2015 20:29 
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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 21.06.2015 10:37 
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Hab den Trailer im Kino gesehen und fand ihn ganz schrecklich. Abgesehen von der hanebüchenen Story funktioniert Terminator für mich überhaupt nicht mit dieser weichgespülten Babyface-Sarah Connor. Lieber Teil 1 wieder mal anschauen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 22.06.2015 08:31 
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PG-13 in den USA,ab 12 in England....


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 07:47 
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Klassikerfan hat geschrieben:
PG-13 in den USA,ab 12 in England....

... ab 12 in Deutschland :jc_doubleup:

Irgendwie kommt mir Genisys wie eine noch größere Lachnummer vor, als TERMINATOR 3 – REBELLION DER MASCHINEN.

Ich meine, welcher seriöse Verleih bewirbt denn seine Filme mit Postern, wie diesen..... :o
In den 80ern hätte man da Trash vermutet, aber kein CGI-Gewitter.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 12:35 
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Du hast, glaube ich, noch nicht mitgekriegt, dass aktuelle Kino-Poster grundsätzlich immer primitiver, billiger und handwerklich mieser werden. ;)

Wenn man diese amateurhaften Photoshop-Collagen mit den grandiosen Poster-Artworks der 60er, 70er und (zumindest partiell) 80er-Jahre vergleicht... *shudder*

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 12:45 
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Aber ich vermute, in diesem Fall hat es mit auch mit dem Film zu tun. Fand den Trailer ähnlich daneben, passt von daher zum Plakat.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 12:56 
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Diabolik! hat geschrieben:
Du hast, glaube ich, noch nicht mitgekriegt, dass aktuelle Kino-Poster grundsätzlich immer primitiver, billiger und handwerklich mieser werden.


Ich sah da schon eine Besserung. Seitens der Firmen setzte man (zumindest bei den Filmen, die ich gesehen habe) eher auf Minimalismus. Selbst JURASSIC WORLD ziert nur das Logo und MAD MAX zeigt uns z.B. auch nur Arsch und Auto.

Aber die Grütze da oben schlägt reichlich daneben.

Wie viele Einzelfotos wohl für das Poster mit Sarah nötig waren?
Ab dem Kopf ist es schwierig zu zähen, so unförmig wie das alles ist. Und ne Brust OP gabs oben drauf :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 14:04 
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Der Film scheint sich vom Niveau her den Plakaten anzunähern:

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 14:22 
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Bei der imdb kommt er auf 8/10 (1571)

Die ganz große Katastrophe wird es wohl nicht sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 14:22 
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Es gibt aber auch positive Kritiken. Slashfilm spricht beispielsweise von dem besten Terminator seit TERMINATOR II:
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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 14:24 
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Don Ricuzzo hat geschrieben:
Es gibt aber auch positive Kritiken. Slashfilm spricht beispielsweise von dem besten Terminator seit TERMINATOR II:



Was allerdings nicht viel aussagt.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 14:28 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Bei der imdb kommt er auf 8/10 (1571)

Die ganz große Katastrophe wird es wohl nicht sein.


Naja, von den 1500 waren vermutlich 1000 direkt am Film direkt beteiligt... :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 25.06.2015 14:28 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Don Ricuzzo hat geschrieben:
Es gibt aber auch positive Kritiken. Slashfilm spricht beispielsweise von dem besten Terminator seit TERMINATOR II:



Was allerdings nicht viel aussagt.


Korrekt, ist aber auch nur der Aufhänger der Kritik, welche den Film in toto nicht schlecht wegkommen lässt.

Aber ob der Neuling den von mir sehr geschätzten TERMINATOR:SALVATION tatsächlich übertrumpfen kann? Ich bin skeptisch.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 07.07.2015 16:33 
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TERMINATOR - GENISYS
[USA][2015]

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Regie: Alan Taylor
Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Emilia Clarke, Jai Courtney, J.K. Simmons, Matt Smith, Jason Clarke, Sandrine Holt, Byung-hun Lee, Douglas Smith, Aaron V. Williamson, Courtney B. Vance


„Genisys ist Skynet.“

Inhalt:

2029: Die Maschinen haben die Herrschaft übernommen und die Menschheit versklavt. Die Rebellenarmee unter der Führung John Connors [Jason Clarke] wehrt sich dermaßen tapfer, dass die Gegner beschließen, einen Killerroboter, den 'Terminator', in das Jahr 1984 zu schicken, um Johns Mutter Sarah zu töten und somit dessen Existenz auszulöschen. Doch Connor schläft nicht und schickt einen seiner besten Männer hinterher: Kyle Reese [Jai Courtney] begibt sich ebenfalls auf Zeitreise und soll das Attentat verhindern. Doch als er in der Vergangenheit aufschlägt, staunt er nicht schlecht: Sarah Connor [Emilia Clarke] ist keine schutzbedürftige Mimose, sondern ein taffes Mädel, das bestens mit der Knarre umgehen kann. Das hat auch einen Grund: Ein zweiter Terminator [ebenfalls: Arnold Schwarzenegger], einer von der guten Art, ist schon vor vielen Jahren bei Sarah aufgetaucht, um sie über die düstere Zukunft der Menschheit und die Rolle, die sie darin spielt, aufzuklären. So befindet sich Kyle urplötzlich in einer alternativen Realität, in welcher nicht nur altbekannte, sondern auch neue Gegner auf ihn warten – und ein leicht zwielichtiges Betriebssystem namens „Genisys“, das die Menschheit quasi vollkommen miteinander vernetzt hat.

Kritik:

„Ich komme wieder!“ ist eines der bekanntesten Zitate der Filmgeschichte. Der österreichische Bodybuilder Arnold Schwarzenegger wurde als aus der Zukunft angereiste Killermaschine zu einer Kultfigur, deren 1984 von James Cameron inszeniertes Leinwand-Debüt zu einem Meilenstein und die sieben Jahre später unter selber Regie entstandene Fortsetzung zu einer weltweit gefeierten Schau wegweisender Spezial-Effekte. Seitdem stagnierte die Reihe: Die 2003 und 2009 realisierten Nachfolger konnten den Großteil des Publikums nicht überzeugen und auch die Fernseh-Variante SARAH CONNOR CHRONICLES verschwand schneller wieder von der Bildfläche, als es den Machern lieb war. Aber ein ehemals funktionierendes Konzept mit etabliertem Namen und weltweiter Fangemeinde einfach so aufzugeben, kam aus Produzentensicht selbstverständlich nicht in Frage. So durfte der Terminator sein zitiertes Versprechen sechs Jahre nach seinem letzten Auftritt ein weiteres Mal wahrmachen – zeitlich durchaus passend, da Arnold Schwarzenegger, unbestrittenes Zugpferd der Reihe und untrennbar mit deren Erfolg verknüpft, gerade aus seinem Ausflug in die Politik zurückkehrte und nach ein paar als großes Comeback geplanten Flops ebenfalls händeringend nach einem neuen Kassenschlager suchte.

Die Aufgabe an die Autoren war dann auch gewiss keine leichte: Die einst durchaus innovative Story vom zukünftigen Kampf Mensch gegen Maschine in Kombination mit hintergründiger Zeitreise-Thematik war mittlerweile dermaßen ausgelutscht, dass es für eine weitere Variation eigentlich kaum noch Spielraum gab. So versuchte man sich schließlich an einer recht mutigen Mischung aus 'Zurück zu den Wurzeln' und gleichzeitigem Umbruch, bezog sich dafür direkt auf das 84er-Original, um es im selben Augenblick in Stücke zu hacken und somit die Weichen für einen Neubeginn zu stellen. Stets in dem Wissen, dass der Zuschauer um die Ereignisse des ersten Teils Bescheid weiß, ergibt das ein durchaus reizvolles Spiel mit Erwartungshaltung und Genrekonventionen, wenn hier mehrere Szenen erst 1:1 nach-, dann auf den Kopf gestellt werden. Die Idee, eine alternative Zeitlinie zu entwerfen, inklusive veränderter Varianten bereits bekannter Figuren, ist zwar keine sonderlich originelle, letztendlich jedoch die einzig tatsächlich noch mögliche (zumal bereits das in sich geschlossene Original vor inhaltlichen Widersprüchen strotzte). Und wenn der eigentlich als Beschützer in die Vergangenheit geschickte Kyle Reese in Sarah Connor zunächst ein hilfloses Opfer erwartet (ebenso wie das Publikum, immerhin kennt es die Geschichte bereits aus Teil 1), dann allerdings auf eine gestählte Kampfamazone trifft, die zunächst einmal ihm die Haut rettet, dann huscht einem schon ein Schmunzeln über die Lippen, ist es doch zugleich auch ein wunderbarer Rapport über das deutlich veränderte Frauenbild im Actionkino von den 80er Jahren bis ins neue Jahrtausend.

Völlig geistlos ist das Konzept also bei Weitem nicht. Ungelenk zwischen die Stühle setzte man sich damit trotzdem. Denn anders als beispielsweise die zeitnah entstandenen Wiedergeburten MAD MAX – FURY ROAD oder JURASSIC WORLD, denen es gelang, sowohl als verspätete Fortsetzung, als auch als Erstkontakt für jüngere Generationen zu funktionieren, ist TERMINATOR - GENISYS ein heilloses Durcheinander, das Neueinsteiger so sehr verwirrt wie es Fans der ersten Stunde verärgert, werden die Ursprünge der Saga doch überwiegend mit Füßen getreten. Dabei sind gute Ansätze genügend vorhanden und gerade zu Beginn auch viele Momente sehr gelungen. Die anfängliche Schlacht Fleisch gegen Stahl ist angenehm brachial, die Optik sehnervkitzelnd, der Sound betäubend schön. Die Überleitung zur etablierten TERMINATOR-Thematik, die Wiederholung und Wiedererkennung bekannter Bilder und Begebenheiten und die zunächst noch ansprechend erscheinende Modifikation vertrauter Elemente können durchaus gefallen. Doch dann verzettelten sich die Autoren dermaßen in ihrem wilden Wust aus Paralleluniversen, abweichenden Zeitrechnungen und multiplen Realitäten, dass man bald jeden Versuch, in ihm doch noch so etwas Ähnliches wie Nachvollziehbarkeit zu entdecken, erschöpft aufgibt.

Dabei hätte das Ganze mit einem etwas aufgeräumteren Skript und ein wenig mehr Feinjustierung durchaus funktioniert. Doch anstatt die vorhandenen Möglichkeiten philosophischer Gedankenspiele zu nutzen, hetzt man atemlos von Schauplatz zu Schauplatz und entfesselt dabei einen Sturm aus Action und Effekten, der zwar kompetent in Szene gesetzt wurde, jedoch sinnlos verpufft, da eine klare Linie schlichtweg nicht erkennbar ist. Die zwischenzeitlichen Ruhepausen gerieten hingegen entsetzlich verlabert und nerven mit halbgaren Erklärungsversuchen, die zwar Gewitztheit vorgaukeln, tatsächlich jedoch lachhaft banal bleiben. So ist man dann auch für jeden neuen Krawallmoment dankbar, obwohl auch diese keine Ausgeburt an Einfallsreichtum darstellen und bis zum Finale kaum variiert wurden: Obwohl die Protagonisten bereits beim ersten Mal feststellen, dass stupides Dauerfeuer die aus Flüssigmetall bestehenden Roboter-Gegner nicht aufhalten kann, fällt ihnen trotzdem nichts Besseres ein, als auch bei jedem weiteren Angriff einfach nur stur draufzuhalten und die Munition aus allen verfügbaren Rohren zu rotzen.

Der Terminator selbst verkommt nach der eiskalten Mordmaschine des Jahres 1984 und dem kuscheligen Kinderfreund des Jahres 1991 hier nun endgültig zum schrulligen Onkel, zu einer Art Vater-Ersatz für Sarah Connor, die ihn liebevoll 'Pops' nennt, und klopft dazu einen ganzen Strauss bemüht lustiger Sprüche, die nur durch die nach wie vor charmante Darbietung Arnold Schwarzeneggers nicht völlig der Peinlichkeit anheim fallen. Die ständige Beteuerung, dass er zwar alt sei, aber noch nicht zum alten Eisen gehöre, wird in dem Zusammenhang reichlich überstrapaziert. Und dass der zur Sympathiefigur umprogrammierte Titelheld in einer Szene einen Tanklaster zur Explosion bringt, um seine Gegner aufzuhalten, ist innerhalb des Gesamtkonzepts schon ein ziemlicher Patzer. Der Härtegrad wurde insgesamt zwar deutlich heruntergefahren und die sichtbare Gewalt richtet sich fast ausschließlich nur noch gegen Maschinen, dennoch bietet auch GENISYS ein paar saftige Horrorszenarien und recht splatterige Augenblicke. Dass die Bedrohung für die Menschheit nun kein Produkt von Aufrüstung und Waffenfanatismus mehr ist, sondern stattdessen das von weltweiter Vernetzung, ist einer der besseren Einfälle und eine ebenso konsequente wie logische Weiterentwicklung des Ursprungsgedanken, welche die Paranoiaängste einer ganz neuen Generation aufgreift und sinnvoll ins TERMINATOR-Universum integriert. Letztendlich jedoch vertut GENISYS seine Chance, der festgefahrenen Fabel neues Leben einzuhauchen. Imposanter Action, nettem Leitmotiv und einigen hübschen Referenzen stehen inhaltliches Chaos, hanebüchene Erklärungen und durchschnittliches Schauspiel gegenüber. Dass man sich trotzdem ziemlich selbstbewusst aus dem Fenster lehnt, macht die Sache nicht unbedingt besser. Er sei nun ein „Upgrade“ behauptet der mittlerweile extrem großväterlich wirkende Terminator am Ende. Das mag stimmen. Aber ein Upgrade ist nicht immer automatisch auch gelungen. GENISYS ist alt. Und vom alten Eisen.

s. auch: TERMINATOR - GENISYS

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Zuletzt geändert von DJANGOdzilla am 07.07.2015 18:03, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 07.07.2015 17:30 
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DJANGOdzilla hat geschrieben:

„Ich komme wieder!“ ist eines der bekanntesten Zitate der Filmgeschichte. Der österreichische Bodybuilder Arnold Schwarzenegger wurde als aus der Zukunft angereiste Killermaschine zu einer Kultfigur, sein 1984 von James Cameron inszeniertes Leinwand-Debüt zu einem Meilenstein


Schwarzenegger war aber auch schon vor dem Terminator auf der Leinwand zu sehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 07.07.2015 17:44 
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Damit ist das Leinwand-Debüt als Killermaschine gemeint. ;)

Edit: Trotzdem geändert, da in der Tat missverständlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 10.07.2015 12:19 
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Ich habe ihn gestern gesehen. Bei Fragen der Logik ist mein Verständnis auch irgendwann im Nexus hängen geblieben. Ein Problem der Reihe ist, dass es keine kontinuierliche Storyline gibt, sondern spätestens seit Terminator 3 immer wieder Aussagen der Vorgängerfilme ignoriert, und im aktuellen Film neu zusammengesetzt werden. Von daher ist es vielleicht sogar schwieriger, dem Film zu folgen, wenn man die Vorgänger kennt.
Der Überfilm ist es wirklich nicht. Mit Terminator 5 ist die Reihe wie jede Serie an dem Punkt angelangt, wo zuviel von der ursprünglichen Idee aufgegeben, oder in ihr Gegenteil verkehrt werden musste, als dass sie die echten Fans noch begeistern kann.
John Connor ist jetzt auf einmal böse
. Ist Genisys jetzt Skynet, oder umgekehrt? Was war eher da? War nicht im Teil 3 2003 Tag der Abrechnung? Wieso jetzt 2017? Die besten Momente hat der Film eigentlich in seinen witzigen Szenen, etwa, wenn John Connor Kyle Resse mitteilt, dass er sein Vater ist und Arnie im Hintergrund mit einem Riesenteddy durch die Tür watschelt, oder wenn er versucht zu grinsen.
Man kann ihn ansehen, aber vielleicht wäre es besser, wenn die Macher nicht noch zwei Filme hinterherjagen. Ich frage mich nämlich, was vom ursprünglichen Konzept noch kaputt gemacht werden muss, um eine Handlung zu erzeugen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 18.11.2015 15:40 
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WARNUNG! Terminator Babyskull WARNUNG!

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Es soll hier jetzt nicht um Verpackungs-Fetischismus gehen. Nicht mal um billiges Plastik aus China und schon gar nicht um die Qualitäten des Films.
Ich steh auf das Franchise und auf die ollen Plastikköppe - werde ich mich nicht für entschuldigen :D

Ich wußte: der neue Skull ist kleiner. Was mir nicht klar war: Er sieht richtig beschissen aus! Billiger Paintjob, mieser Plastikguss.
Das schönste: bei Amazon kostet(e) das dingen schmale 75 Tacken. Zur Erinnerung: der ansehnliche T2 Kopp lag dort bei 80€ Für 5€ weniger bekommt man jetzt also einen billigen, schäbig verarbeiteten BABYSKULL. Respekt.

Bei meinem handelt es sich um die UK-Version. Hat auch nur 50 Tacken gekostet... :roll:
Werd das Teil auch gar nicht auspacken, bevor ich noch 'ne Herzattacke bekomme.


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 19.11.2015 14:03 
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Danke! Ich hatte den auch schon auf der Liste, aber die Größe ist wirklich lächerlich. ...


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 19.11.2015 14:09 
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Ähm... aber das wurde doch so komuniziert. Und die Vorabbilder bzw. die Promos, die man bei Amazon, etc. sieht, suggerieren doch auch nichts anderes.... :?:

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 19.11.2015 14:22 
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Auf dem aufgehübschten Amazon-Bildchen sieht der Skull zehn mal besser aus. Entweder haben sie aus Jux und Dollerei einen gut verarbeitet/bemalt, oder die Magie des Photoshop wurde in Anspruch genommen.
Und ja, natürlich steht da Scale 1/2. Wenn man den Babyskull dann aber in Natura sieht, ist das einfach nur ätzend. Deswegen meine kleinen Warnung oben für Unentschlossene...


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 19.11.2015 15:02 
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Habe grad noch mal nachgeschaut: 2009 war der Neupreis für den T2-Kopp sogar nur 70€!
Man darf jetzt für den Babyskull bei Amazon sogar 5 Taler MEHR bezahlen. Grandios.


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 28.01.2016 18:54 
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Sehr cooler und gutgemachter Vergleich zwischen Terminator 1 und Genisys.
Ich finde man sieht dabei gut, dass sich damals irgendwie mehr Zeit für einzelne Abläufe und Szenen genommen wurde.
Der Genisiys Part musste in diesem Vergleich schon ordentlich mit Schwarzbild gestreckt werden, damit er zum ersten Teil noch ablaufmäßig mithalten kann.

Ein Eingeständnis der heutigen Seegewohnheiten oder gewollte Zeiteinsparungen für die restliche Geschichte?


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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 03.08.2017 18:27 
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Hätten wir zum ersten teil einen Thread, würde ich dann dort mein "Statement" posten:


Eigentlich hätte den Film JEDER "T- 800" zum Kult machen können, AUSSER Oj Simspon der ja bekanntlich die erste Wahl war.

Warum? nachdem er, es gilt die Unschuldsvermutung, seine Frau + Lover getötet haben soll, wurde alles mit ihm gestrichen. HÄTTE er die ersten 2 Terminator damals gedreht, würde es DIESEN hier gar nicht geben.

ja klar, er war "Naked Gun" auch dabei, aber eher kleine Nebenrolle. Weil ich kann mir nicht vorstellen, das jemand was mit einem film bzw. Franchise zu tun haben will, wo groß OJ SIMPSON oben steht, weil ja jeder weiss das er danach eine Persona non estrada war.

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 Betreff des Beitrags: Re: TERMINATOR GENISYS - Alan Taylor
BeitragVerfasst: 04.08.2017 00:39 
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