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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 27.02.2015 10:17 
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tomasmilian hat geschrieben:
Versuche der Definitionsstrenge in allen Ehren, aber Grenzgänger gibt es immer. Je nach Trennschärfe werden stets die Fälle von Genre-Vermischungen bestehen bleiben. Da treffen unter Umständen Giallo und z.B. Polizeifilm, Komödie, Drama oder horrible Motive aufeinander. Das ist nicht immer so eindeutig wie bei dem Giallo-Western mit Klaus Kinski, der natürlich ein Western bleibt und lediglich in seiner Struktur eine Whodunit-Erzählform benutzt.


Eben. Daher gehört dies dringend in einen strengen Rahmen - da darf man sich ruhig trauen, den einen oder anderen "Grenzgänger" auszuscheiden. Den angesprochene Kinski-Western würde zB ich nie mit einem Giallo in Verbindung setzen. man braucht nur einen blick in den giallo-digital-thread werfen: ein drittel der genannten Titel, sind - Achtung - meiner Meinung nach keine gialli...

Die Definition per se wäre/ist die größte Hürde - damit könnte man, zumindest im dt. Sprachraum endlich mal einen Meilenstein setzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 27.02.2015 10:59 
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Vielen Dank für die rege Beteiligung und die vielen Ideen bzw. Ratschläge. Ich werde das alles sammeln und dann schauen wie man ein Konzept entwerfen kann.

creepy-images hat geschrieben:
Nur falls es jemand interessieren sollte: Grundsätzlich wären wir (also Creepy*Images) an einem solchen Projekt interessiert. Zum einen weil wir uns vorstellen können auch mal etwas zu veröffentlichen, was nicht nur mit Werbematerial zu tun hat (da gibt sogar schon ne Idee), zum anderen weil unser eigenes geplantes Giallo-Projekt aus Zeitgründen erstmal auf Eis gelegt ist. :-)


Könnt ihr das weiter ausführen? Wenn nicht hier, dann bitte per PM.


mondomedia hat geschrieben:
Die Definition per se wäre/ist die größte Hürde - damit könnte man, zumindest im dt. Sprachraum endlich mal einen Meilenstein setzen.

Ich werde versuchen hierfür demnächst eine Art Gerüst zu konzipieren...

Weitere Ideen sind selbstverständlich willkommen!


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 27.02.2015 16:37 
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Bluntwolf hat geschrieben:
mondomedia hat geschrieben:
Die Definition per se wäre/ist die größte Hürde - damit könnte man, zumindest im dt. Sprachraum endlich mal einen Meilenstein setzen.

Ich werde versuchen hierfür demnächst eine Art Gerüst zu konzipieren...
Weitere Ideen sind selbstverständlich willkommen!


Man muss das Rad ja nicht unbedingt neu erfinden, sondern sollte und könnte sich meines Erachtens an dem Definitionsgerüst von Mikel J. Koven in "La Dolce Morte" orientieren (die laut Buchtext erste akademische Studie des Genres in englischer Sprache, sehr lesens- und empfehlenswert für jeden, der sich für die verbindenden Elemente im Genre und die Definition allgemein interessiert!)

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 02.03.2015 18:52 
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Asa Vajda hat geschrieben:
Man muss das Rad ja nicht unbedingt neu erfinden...


Das geht bei dem Thema sowieso nicht. Man könnte höchstens neue / andere Sichtweisen anbieten usw...

Die Definition wird natürlich schwierig sein, zumindest die Entscheidung "Was ist ein Giallo und was teilweise oder gar nicht?" Da wird es immer unterschiedliche Meinungen geben auch unter Experten. Das müßte subjektiv verfasst werden, inklusive profunder Erläuterung. Ich denke, das ist machbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 02.03.2015 22:44 
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Zitat:
@Blackhole: Kannst Du Beispiele nennen, damit ich mir ein genaueres Bild davon machen kann was Du meinst?


Sorry, jetzt erst gesehen, ist mir durchgegangen.

Ich meinte z.B. manche Texte im Buch "Giallo- Die Farbe des Todes" . In der Besprechung zu "Almost Blue" heißt es da : " Ein Serienkiller terrorisiert Bologne. Er nimmt immer wieder neue Identitäten an.Grazia versucht, der wahren Identität des Killers auf die Spur zu kommen"

Ein Klassiker. Nach jedem Satz ein Punkt. Es gibt da durchaus noch bessere Beispiele. Zum Beispiel eine andere Besprechung.Das liest sich nicht gut. Das könnte man anders machen. Und immer das selbe Wort in jeden 2. Satz zu benutzen, ist auch nicht gut. :mrgreen:



Oder die komplette Besprechung zu "A.A.A. Massaggiatrice bella presenza offresi..." : " Ein Vater, dessen Tochter zur Prostituierten geworden ist , ermordet all jene, die dafür die Verantwortung tragen. Ein selten gesehenr Giallo von Demofilio Fidani, der seine Karriere als Art Director begann und als Regisseur für zahlreiche Italo-Western verantwortlich zeichnete."

Auf der IMDB steht ganze drei ausführlichere Besprechungen zum Film.Und auch das liest sich merkwürdig,und der 2. Satz stimmt doch irgendwie auch nicht. In der Schule mussten wir ab und an Buchbesprechungen schreiben und das liest sich als hätte jemand ( weil Buch nicht gelesen) z.B. über King´s "Friedhof der Kuscheltiere" geschrieben: Alle toten Tiere auf dem Friedhof erwachen wieder zum Leben und bringn Leute um.Der Autor Stephen King hat schon früh begonnen zu schreiben, hat aber auch schon mal eine Socke gestrickt.

Ist ungefähr verständlich was ich meine? Ich mag das Giallo Buch und es hat mir in meiner Anfangsphase, als ich ich dem Thema beschäftigt habe, viele gute Filme nähergebracht, aber bei solchen Inhaltsangaben fällt mir nichts mehr ein. Ich bin beileibe auch kein Hemingway,aber das sind stilistische und inhaltliche Mängel, die man einfach vermeiden kann. Und wenn man zum einem Film nichts sagen kann oder will, dann sollte man es einfach bleiben lassen!


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 03.03.2015 09:50 
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Blackhole hat geschrieben:
Ich meinte z.B. manche Texte im Buch "Giallo- Die Farbe des Todes" .


Das hätte als Erklärung schon gereicht ;) ... nein, in der Art sollten die Texte nicht verfasst werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 04.03.2015 07:45 
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Je nach dem wie eng der zugrunde liegende Giallo Begriff definiert wird, würde ich mich aber dafür aussprechen, die ausgelassenen Grenzgänger in einem 2. Buch-Teil zumindest unter der Rubrik "weitere gialloeske Produktionen" mit ein paar Grundsatzdaten bündig aufzulisten (vgl. "Der Terror führt Regie") ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 05.03.2015 08:59 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
"weitere gialloeske Produktionen"


sollten in jeden Fall Erwähnung finden!


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 07.03.2015 11:42 
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Ich habe mich mal umgehört und es besteht auch von Seiten der Experten Interesse an dem Projekt.

Die Fragen sind:

- Wie kriegen wir das finanziert?
- Besteht Interesse bei den Forumianern sich an den Film-Rezensionen zu beteiligen?
- Wie umfangreich sollte der analytische Teil sein?
- Welche Themen interessieren euch neben der Definition von Giallo, der Entstehung, den Filonen?


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 09.03.2015 12:40 
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Also für mich klingt das unbedingt nach einem Unterstützenswerten Projekt, gerade wenn man auch die Expertise aus dem Forum berücksichtig. Mich würde auch ein Kapital zur wachsenden Schar der "neo-Giallos" interessieren. Was für Filmchen seit 1990 gibt es und welche sind empfehlenswert.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 10:41 
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Hat jemand einen oder mehrere der folgenden Filme, oder möchte jemand Beiträge in Form von Rezensionen leisten?

Hier handelt es sich zunächst hauptsächlich um die frühen Vertreter des Genres:

- 24 ore di terrore
- Il segreto del vestito rosso
- Im Garten des Verderbens
- Delitto allo specchio
- La casa sulla fungaia
- Che fine ha fatto Totò baby?
- Libido
- Il mostro di Venezia
- Der Killer der sündigen Mädchen
- La donna del lago
- A ... come assassino
- Agent 3S3 setzt alles auf eine Karte
- Assassino senza volto
- Das Geheimnis der jungen Witwe
- Una iena in cassaforte
- Sieben Jungfrauen für den Teufel
- Paranoia
- Più tardi Claire, più tardi...
- Vergogna schifosi
- Das Gesicht im Dunkeln
- Mord im schwarzen Cadillac
- Interrabang

... weitere Titel folgen bald!


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 12:06 
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LIBIDO , LA DONNA DEL LAGO ,A....COME ASSASSINO,UN IENA IN CASAFORTE habe ich hier, PARANOIA steht hier auch noch irgendwo. Aber ich bin mir recht sicher, daß zu den meisten Filmen hier schon Rezenssionen vorhanden sind. Zu A...COME ASSASSINO hab ich zumindestens schon eine gemacht: gialli-f6/come-assassino-angelo-dorigo-t6625.html

Hier ist die Lady:

gialli-f6/the-lady-the-lake-luigi-bazzoni-franco-rossellini-t8596.html

hier die Hyäne: poliziotteschi-f2/una-iena-cassaforte-cesare-canevari-t2814.html

Libdio find ich jetzt die Besprechung nicht, aber auch da bin ich mir recht sicher, daß die schon jemand gemacht hat, ansonsten kann ich da gerne was zu schreiben. Toller Film!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 12:22 
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Gastaldi ist übrigens auch auf Facebook und durchaus ansprechbar. Vielleicht könnte man ihn auch dazu bringen, etwas zu Libido zu erzählen / schreiben. Fragen kann man englisch, antworten wird er italienisch, wenn es ausführlich werden soll.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 13:45 
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Blackhole hat geschrieben:
LIBIDO , LA DONNA DEL LAGO ,A....COME ASSASSINO,UN IENA IN CASAFORTE habe ich hier, PARANOIA steht hier auch noch irgendwo. Aber ich bin mir recht sicher, daß zu den meisten Filmen hier schon Rezenssionen vorhanden sind. Zu A...COME ASSASSINO hab ich zumindestens schon eine gemacht: gialli-f6/come-assassino-angelo-dorigo-t6625.html

Hier ist die Lady:

gialli-f6/the-lady-the-lake-luigi-bazzoni-franco-rossellini-t8596.html

hier die Hyäne: poliziotteschi-f2/una-iena-cassaforte-cesare-canevari-t2814.html

Libdio find ich jetzt die Besprechung nicht, aber auch da bin ich mir recht sicher, daß die schon jemand gemacht hat, ansonsten kann ich da gerne was zu schreiben. Toller Film!!!


Prima :) ! Auf die Gestaltung der Rezensionen sollte sich noch geeinigt werden.

Weitere Titel:

- Die Jungen der Gewalt
- L'isola delle svedesi
- Salvare la faccia
- Una ragazza piuttosto complicata
- Cosi dolce ... cosi perverse
- Das Grauen kam aus dem Nebel
- 5 bambole per la luna d'agosto
- Il tuo dolce corpo da uccidere
- Konzert für eine Pistole
- Un omicidio perfetto a termine di legge
- Senza via d'uscita
- La controfigura
- Ein schwarzer Tag für den Widder
- L'uomo più velenoso del cobra
- Gli occhi della luna
- L'uomo dagli occhi di ghiaccio
- Questa libertà di avere... le ali bagnate
- Das Schloß der blauen Vögel
- La stirpe di Caino
- A. A. A. massaggiatrice bella presenza offresi...; Caresses à domicile
- Alla ricera del piacere
- Sette scialli di seta gialla
- Das Geheimnis des gelben Grabes
- La morte scende leggera
- Il diavolo nel cervello
- L'occhio nel labirinto
- Ein Mann geht aufs Ganze
- Il coltello di ghiaccio
- Una Ragazza tutta nuda assassinata nel parco
- La rossa dalla pelle che scotta
- Il sorriso della iena
- Terza ipotesi su un caso di perfetta strategia criminale
- Il fiore dai petali d'acciaio
- La Ragazza di Via Condotti

Je nachdem, wie das "Genre" eingegrenzt wird, werden wahrscheinlich einige Titel aussortiert werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 15:31 
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Bluntwolf hat geschrieben:
Auf die Gestaltung der Rezensionen sollte sich noch geeinigt werden ... weitere Titel folgen bald!
Ich will nicht den Spielverderber geben, aber es ist (meiner Meinung nach) nicht allzu sinnvoll, den mindestens dritten Schritt vor dem ersten zu tun. Das ungeordnete Auflisten von Filmtiteln oder gar Verteilen von Rezensionen, ohne dass ein definiertes "Gerüst" besteht, kann leicht dazu führen, dass man ein Sammelsurium von stilistisch doch sehr unterschiedlichen Texten bekommt. Es muss ja keine streng reglementierte Einheitsschablone vorgegeben werden, aber der eine schreibt bewusst sehr locker, der andere eher ernsthaft, der dritte zielt schon ins Akademische, und jeder legt völlig unterschiedliche Maßstäbe an den Inhalt (beschreibend und filmhistorisch zugleich oder nur eine der beiden Varianten).

Wie soll denn die Grundstruktur überhaupt aussehen? Essay-Sammlung oder eher lexikalischer Ansatz? Nach Jahrzehnten oder bestimmten Genrephasen aufgeteilt? Soll jede Rezension in etwa eine ähnliche Länge haben oder soll stärker gewichtet werden? Es gibt ja Filme, die man als genreprägend oder als großartige Geheimtips empfindet und deshalb stärker herausstellen möchte, während andere so marginal sind, dass im Prinzip keinem Autor was Besonderes dazu einfällt, weil es eben nicht viel Erwähnenswertes zu schreiben gibt. Texte, die dann nur pro forma auf die Standardlänge ausgedehnt werden, sind doch eher unnötig.

"Im Garten des Verderbens": Da gibt's auf jeden Fall zwei deutsche VHS-Fassungen
"Ein schwarzer Tag für den Widder": Mein Lieblingsfehler ;) (ist halt nicht der korrekte deutsche Titel) Es gibt übrigens auffallende Unterschiede zwischen DDR-TV, IT-Fassung und US-DVD im Vorspann - bitte beachten.
"La Ragazza di Via Condotti": Soll auch als englischsprachiges Video kursieren, ich habe nur ein französisches Tape. Müsste ich mal wieder sehen, kam mir vor wie ein Mix aus Thriller/Krimi und Polizeifilm (Verfolgungsjagd inklusive, wobei der Polizei-Anteil in der Inszenierung nicht dominierend war).


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 17:20 
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Ich würde eine deutschsprachige VÖ zum Thema Giallo ebenfalls begrüßen. Sofern es keine Raubübersetzung von Troy Howarths Buch werden soll, wäre diese ganze Diskussion aber wohl in ihrem eigenen Thread besser aufgehoben. Zum Buch, das diesem Thread den Titel gibt, war nämlich leider noch keine Zeile zu lesen; dabei hätte ich inzwischen gerne gewusst, ob die 45€ gut angelegt sind. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 17:30 
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Zuletzt geändert von Mater Videorum am 03.12.2015 20:01, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 18:18 
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Da kann man mal sehen, was diese unerträgliche Unordnung hier anrichtet! :D

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 19:10 
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Papayo hat geschrieben:
Ich würde eine deutschsprachige VÖ zum Thema Giallo ebenfalls begrüßen. Sofern es keine Raubübersetzung von Troy Howarths Buch werden soll, wäre diese ganze Diskussion aber wohl in ihrem eigenen Thread besser aufgehoben. Zum Buch, das diesem Thread den Titel gibt, war nämlich leider noch keine Zeile zu lesen; dabei hätte ich inzwischen gerne gewusst, ob die 45€ gut angelegt sind. ;)


Es soll natürlich keine Raubübersetzung werden, sondern ein eigenständiges Ding. Ob 45€ für das Howarth Buch gerechtfertigt sind, muss letztendlich jeder für sich entscheiden. Wie schon erwähnt wurde, ist das Buch für Einsteiger sicherlich eher geeignet, als für alte Hasen. Der analytische Teil kommt dabei eindeutig zu kurz, da kann man mehr rausholen. Genügend Quellen (vor allem englischsprachige) sind vorhanden. Die Bilder und Rezensionen sind auch Geschmackssache, geben aber einen umfangreichen, guten Überblick. Allerdings sind im Buch einige Filme aufgeführt, die ich persönlich nicht zu der Art von Giallo zählen würde, um den es im geplanten Projekt gehen soll. Hier gilt es der Definition nach genauer abzugrenzen. Die Genrehybriden könnten ein eigenes Kapitel bekommen...

Der analytische Teil soll also deutlich mehr in die Tiefe gehen als bei Howarth, genauere Definitionen, was das Genre, seine Entstehung, Entwicklung und Filone betrifft, gefunden werden. Dann kann eingeordnet werden...

Bei den Filmbesprechungen könnte sich jeder (bei dem Interesse besteht) beteiligen. Natürlich sollten dabei grobe Richtlinien eingehalten werden, über die man sich noch einigen kann. Deswegen soll erstmal gesammelt werden welche Filme zugänglich sind, welche nicht und wer ein besonderes Interesse an bestimmten Filmen hat. Daraus kann sich ergeben welche Filme als weniger erwähnenswert erachtet und dann nur dementsprechend kurz abgehandelt werden. Experten sollen auch zu Wort kommen und sind dem Projekt gegenüber mit Sicherheit nicht abgeneigt. Sie könnten z.B. bestimmte Titel (evtl. sogar von den Forumianern ausgewählte) etwas genauer unter die Lupe nehmen..? Aber das ergibt sich dann alles noch...


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 20:00 
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Das Grauen kam aus dem Nebel, ist für mich schonmal kein giallo.

Ansonsten hätte ich sicher einige der Filme, die du suchst, muss aber mal schauen welche..

Teuflische Intrige
Mann geht aufs Ganze
Widder
Konzert Pistole
iena Cassaforte
Paranoia
Sieben Jungfrauen
Interrabang
Caddilac
La Donna del lago

hab ich sicher...

Bei den italienischen titel weiß ich es nich auswendig
sette scialli.... hatte ich glaub ich erst in der hand..

Aber schau erstmal wie du es genau machen willst, vielleicht haben einige der Reviewer den Film selber zuhaus, das man es vielleicht so aufteilt?

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 20:01 
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reggie hat geschrieben:
Das Grauen kam aus dem Nebel, ist für mich schonmal kein giallo.

Sondern? Und warum nicht?
(Geht schon los... :mrgreen: :twisted: )

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 20:08 
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Mädchen verschwunden wird von Polizei gesucht...

Viel Polizeipräsenz die ermittelt....

Kein Privatman der da mit reinfuchtelt und auf eingene faust sucht. Kein handschuhmörder. Allerhöchstens ein krimi...

Sorry Asa da kommt nicht gräußliches aus dem Nebel ;) :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 12.03.2015 20:11 
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Was heißt hier Asa? Du meinst doch sicher die grußelige Cora? :D

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 11.04.2015 10:01 
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Ich habe mich nun durch einiges an Sekundärliteratur gearbeitet, Kontakt zu Creepy Images und ein paar Genre-Experten aufgenommen und auch schon manchen mir bis dahin unbekannten Giallo anschauen können (vielen Dank hierfür geht an blackhole). Ein vorläufiges Gerüst für den analytischen Teil steht nun, jetzt geht es noch um die Aufteilung der Rezensionen. Ich denke, wenn verschiedene Autoren Texte verfassen, wird dieser Teil etwas abwechslungreicher, als wenn alle Rezis nur von einer Person geschrieben werden. Evtl. könnten auch zwei gegensätzliche Bewertungen eines Films gegenübergestellt werden, falls soetwas zu Tage treten sollte.

Gibt es denn Filme, die euch besonders am Herzen liegen und über die ihr gerne eure Gedanken mitteilen möchtet?


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 21.06.2015 01:11 
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Gibt es denn schon was Neues zu berichten?


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 22.06.2015 10:42 
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Die Schreibarbeiten haben begonnen. Ansonsten habe ich relativ wenig Rückmeldungen bzgl. der Reviews bekommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 22.06.2015 12:06 
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oh, das ist allerdings schade!! Ich kann sowas leider nicht und hab einen grauenhaften Stil , sonst würde ich dich gerne unterstützen. Aber hier gibt es doch etliche Leute die das drauf haben?! Aber wahrscheinlich mangelt es an der Zeit :cry:


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 23.06.2015 23:03 
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Bluntwolf hat geschrieben:
Die Schreibarbeiten haben begonnen. Ansonsten habe ich relativ wenig Rückmeldungen bzgl. der Reviews bekommen.
Blackhole hat geschrieben:
Aber hier gibt es doch etliche Leute die das drauf haben?! Aber wahrscheinlich mangelt es an der Zeit :cry:

Ich hatte gedacht, dass nach unseren früheren Diskussionen über dieses Thema vielleicht erst mal eine Art Grundsatzkonzept vorgestellt wird. Damit man eine Ahnung bekommt, wie das Ganze aufgebaut sein soll - also strukturell und inhaltlich gesehen. Es ist ja nicht ganz ungefährlich, wenn die Schreiber einfach irgendwie "loslegen" und am Ende hat der Herausgeber (wer ist das eigentlich?) dann ein Sammelsurium von Texten, die stilistisch und konzeptionell eher wie Kraut und Rüben aussehen.

Auch formal müsste man wissen, wie das Ganze gedacht ist: mehr Essaycharakter oder relativ streng mit bestimmter Abfolge von Daten (O-Titel, D-Titel, Regie, Kamera, Musik, Darsteller - damit das Resultat eben auch wie ein Nachschlagewerk funktionieren kann). Und was soll eigentlich als "echter" Giallo definiert werden, was könnte als "Grenzgänger" akzeptabel sein? Gibt es dazu schon Infos?

Reviews schreiben wäre kein Problem, aber so ein kleiner "Fahrplan" würde nicht schaden.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.06.2015 11:20 
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Was als "echter" Giallo oder "Grenzgänger" gelten sollte wird gerade von mir definiert... Ich bin auch der Meinung, die Reviews sollten vielleicht nicht nach zu strengen Vorgaben aber dennoch unter Berücksichtigung der o.g. Daten und in einer angemessenen Form verfasst werden (was die Schreiber hier ja auf jeden Fall drauf haben!). Die Meinung zum Film sollte frei geäußert werden können, jedoch nicht zu ausschweifend präsentiert werden. Ich denke 1-2 Seiten sollten da Maximum sein, da der Review-Teil von Creepy Images (die auch den Druck usw. übernehmen) mit seltenem Bildmaterial ausgestattet werden soll. Bei den ganz "großen" Gialli kanns auch mal mehr sein... Sowas muss dann generell sowieso individuell besprochen werden.

Wie ist denn eure Meinung dazu?


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.06.2015 13:28 
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Bluntwolf hat geschrieben:
Ich bin auch der Meinung, die Reviews sollten vielleicht nicht nach zu strengen Vorgaben aber dennoch unter Berücksichtigung der o.g. Daten und in einer angemessenen Form verfasst werden


??? und das heißt konkret jetzt WAS? welche "o.g. Daten"? im Februar hast Du gesagt, dass Du mal mit der "Defintion" beginnst - gibt´s die schon?

...sorry, aber das ist alles so wage und schwammig, dass ich große bedenken hege, ob bzw. WAS das Endergebnis überhaupt sein soll. in alleinregie ist das projekt vielleicht umsetzbar, aber als "gemeinschaftsprojekt" (wenns überhaupt eines sein soll) absolut undurchführbar. außer man hat als zielvorgabe das übliche Bilderbuch mit den üblichen verdächtigen (filmen) etc.


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