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 Betreff des Beitrags: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 19.02.2015 15:32 
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Jetzt nochmal im richtigen Thread...

Apropo deutsches Giallo Buch... "Giallo - Die Farbe des Todes: Eine umfassende Chronologie" ist ja nun nicht soo umfassend und befriedigend geworden (ausser den vielen Bildern) und mittlerweile ziemlich teuer...

"So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films" macht da schon einen besseren Eindruck. Würde da eine deutsche Übersetzung oder generell ein umfassenderes Buch in deutsch auf Interesse stoßen, oder ist die Originalversion ausreichend bzw. ein deutsches Buch nicht interessant? Über Rückmeldung würde ich mich freuen.

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 19.02.2015 17:54 
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Bluntwolf hat geschrieben:
Jetzt nochmal im richtigen Thread...


Ich wäre an einer deutschsprachigen VÖ interessiert. Wenn ich die Wahl bekomme greife ich lieber zur Sprache DE als EN. Dann muss ich nicht mühsam Titel zuordnen wenn die italienischen nicht kenne. Und da ich das Genre eh erst liebengelernt habe wäre mir eine entsprechende VÖ eigentlich sehr genehm.

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 19.02.2015 19:27 
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Wäre auch sehr an einer deutschen Ausgabe interessiert. Mein Englisch ist nun nicht gerade das Schlechteste, aber ein Sachbuch auf englisch ist dann doch immer was anderes.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 19.02.2015 19:38 
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Ein deutschsprachiges buch ist immer wilkommen!


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 19.02.2015 21:20 
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Reihe mich hier gleich mal ein und bekunde auch Interesse an einer dt. sprachigen Ausgabe.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 19.02.2015 23:02 
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Auch hier nochmal ein klares ja von mir zu deutschem ton... ähm Text in dem Fall natürlich. Immer her damit!


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 20.02.2015 00:15 
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Zuletzt geändert von Mater Videorum am 03.12.2015 19:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 20.02.2015 01:30 
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Ich habe das Buch seit kurzer Zeit hier und was ich bislang gelesen habe, hat mich inhaltlich nicht sonderlich vom Hocker gerissen...
Das mag für Einsteiger in die Giallo-Materie ganz hübsch (schöne bunte Bilder) und interessant sein, für alle Fortgeschrittenen bietet das Buch leider nichts Neues.

Übersetzung, meinetwegen, wer's braucht. Von einer deutschsprachige Giallo-Publikation würde ich mir eher etwas im Stil des vorzüglichen Dario Argento-Buchs von Bertz+Fischer wünschen, mit verschiedenen Beiträgen diverser Filmexperten.

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 20.02.2015 01:52 
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Zuletzt geändert von Mater Videorum am 03.12.2015 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 20.02.2015 10:51 
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Ich würde mir auch sowas wie eine Mischung aus Der Terror führt Regie, Dario Argento von Bertz/Fischer und Für ein paar Leichen mehr vorstellen. Eben etwas profunderes als die bisher erschienenen Giallo Bücher. Beiträge verschiedener Autoren würden dabei natürlich Sinn machen, denn das würde eine Menge Arbeit bedeuten. Ein solches Buch sollte dann sowohl für den Einsteiger ins Genre, als auch für den fortgeschrittenen Liebhaber interessant sein. Von Fans für Fans. Die Frage ist: Würde sich die Arbeit lohnen bzw. ein solches Buch genügend Abnehmer finden?


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 20.02.2015 11:10 
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Bluntwolf hat geschrieben:
Ich würde mir auch sowas wie eine Mischung aus Der Terror führt Regie, Dario Argento von Bertz/Fischer und Für ein paar Leichen mehr vorstellen. Eben etwas profunderes als die bisher erschienenen Giallo Bücher. Beiträge verschiedener Autoren würden dabei natürlich Sinn machen, denn das würde eine Menge Arbeit bedeuten. Ein solches Buch sollte dann sowohl für den Einsteiger ins Genre, als auch für den fortgeschrittenen Liebhaber interessant sein. Von Fans für Fans. Die Frage ist: Würde sich die Arbeit lohnen bzw. ein solches Buch genügend Abnehmer finden?


die arbeit würde sich zumindest filmhistorisch für die dt.-only-fraktion lohnen, weil es in dt. bis dato NICHTS vernünftiges zu diesem thema gibt! nur bitte nicht wieder das übliche lieblose bilderbuch mit aufsatztexten auf grundschulniveau... wie leider so oft in D üblich.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 20.02.2015 11:17 
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Bluntwolf hat geschrieben:
Ich würde mir auch sowas wie eine Mischung aus Der Terror führt Regie, Dario Argento von Bertz/Fischer und Für ein paar Leichen mehr vorstellen. Eben etwas profunderes als die bisher erschienenen Giallo Bücher. Beiträge verschiedener Autoren würden dabei natürlich Sinn machen, denn das würde eine Menge Arbeit bedeuten. Ein solches Buch sollte dann sowohl für den Einsteiger ins Genre, als auch für den fortgeschrittenen Liebhaber interessant sein. Von Fans für Fans. Die Frage ist: Würde sich die Arbeit lohnen bzw. ein solches Buch genügend Abnehmer finden?


Lohnen kann sich sowas sicher nicht, machen solltest du das natürlich trotzdem! :mrgreen: 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 20.02.2015 12:08 
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Ich wäre auch dran interessiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 20.02.2015 12:10 
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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 23.02.2015 22:26 
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Wäre natürlich auch dafür. Aber ob es sich lohnen wird, das kann ich nicht sagen...
Denke aber schon, bissher sind alle deutschen Genre bücher gut weg gegangen. Viele mittlerweile OOP....

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 24.02.2015 10:05 
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Ich werde mich mal weiter umhören...

Was sollte so ein Buch eurer Meinung nach auf jeden Fall beinhalten und was nicht? Mit anderen Worten: Was interessiert stark, was weniger? Wäre ein ähnlicher Umfang und Aufbau wie bei Für ein paar Leichen mehr wünschenswert? Was könnte man optimieren?


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 25.02.2015 03:24 
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Zuletzt geändert von Mater Videorum am 03.12.2015 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 25.02.2015 14:25 
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Interessante Idee. Und ich wüsste da auch schon jemanden, der es unbedingt kaufen müsste... :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 25.02.2015 15:40 
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Mater Videorum hat geschrieben:
Auf jeden Fall würde ich es begrüssen, wenn man das Projekt vielleicht auf 2 oder 3 Bände ausdehnen könnte! Das Thema ist so umfangreich, da wäre es wirklich zu schade, wenn man den gesamten Genre-Werdegang in ein Büchlein reinzupressen versucht...denn wie schon von anderen Usern angemerkt, gibt es auf deutsch-sprachiger Ebene zu diesem Bereich noch kein Referenz-Werk...hier wäre die perfekte Chance eines zu schaffen!


Gute Idee, das wäre wohl wirklich sinnvoll. Nur wie sollte der Inhalt am besten aufgeteilt werden? Band 1 = Definition + Entstehungsgeschichte + anderes Wichtige um das Genre; Band 2 = Die besten Gialli + die besten Regisseure und Schauspieler (ausführlich, am besten mit Experten-Autoren); Band 3 = chronologische Auflistung aller Filme inkl. wichtige Daten+Kurzkritik+DVD/BluRay VÖs in Europa bzw. Dtl.

Das erstmal als grober Gedanke... Gibt es weitere/andere Ideen? Was würde euch ansprechen?


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 25.02.2015 15:51 
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Bluntwolf hat geschrieben:
Mater Videorum hat geschrieben:
Auf jeden Fall würde ich es begrüssen, wenn man das Projekt vielleicht auf 2 oder 3 Bände ausdehnen könnte! Das Thema ist so umfangreich, da wäre es wirklich zu schade, wenn man den gesamten Genre-Werdegang in ein Büchlein reinzupressen versucht...denn wie schon von anderen Usern angemerkt, gibt es auf deutsch-sprachiger Ebene zu diesem Bereich noch kein Referenz-Werk...hier wäre die perfekte Chance eines zu schaffen!


Gute Idee, das wäre wohl wirklich sinnvoll. Nur wie sollte der Inhalt am besten aufgeteilt werden? Band 1 = Definition + Entstehungsgeschichte + anderes Wichtige um das Genre; Band 2 = Die besten Gialli + die besten Regisseure und Schauspieler (ausführlich, am besten mit Experten-Autoren); Band 3 = chronologische Auflistung aller Filme inkl. wichtige Daten+Kurzkritik+DVD/BluRay VÖs in Europa bzw. Dtl.

Das erstmal als grober Gedanke... Gibt es weitere/andere Ideen? Was würde euch ansprechen?



Solltest du dich wirklich zu so einem umfangreichen Projekt entscheiden, würde ich das ganze vielleicht versuchen mit Kickstarter zu finanzieren.
Da könnte man dann auch von abhängig machen, ob man wirklich drei Bücher, oder doch nur eines macht. Und man hat gewisse Sicherheit.
Ich denke jedes Thema kann man ausdehnen und Bücher damit füllen. EIN Buch würde es aber vielleicht auch tun. Nicht jeder Film braucht einen Aufsatz über eine Seite oder mehr.

Ich würde sagen, dass man einen kurzen Überblick gibt über die Historie des Genres und seinen weiteren "Auswirkungen".
Dann vielleicht auf die "besten/ interessantesten" Beiträge eingeht und einige Regisseure vorstellt.
Die Filme könnte man gut, wie bei FÜR EIN PAAR LEICHEN MEHR abhandeln. Für einige Vetreter würde mir persönlich auch eine reine Auflistung der Infos rund um den Film reichen, plus Inhalt und persönlicher Meinung. Dafür sollten Filme wie z.B. BLUTIGE SEIDE oder andere Klassiker mehr Platz bekommen.

Trotzdem sollten aber schöne Artworks nicht völlig unter den Tisch fallen.
Ach ja - Und bitte ein gut leserliches Artwork ankurbeln. WILLKOMMEN IN DER HÖLLE von Kessler z.B. MUSSTE ich wieder verkaufen. Da habe ich Augenkrebs bekommen :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 25.02.2015 18:28 
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Logan5514 hat geschrieben:
Ich würde sagen, dass man einen kurzen Überblick gibt über die Historie des Genres und seinen weiteren "Auswirkungen".
Dann vielleicht auf die "besten/ interessantesten" Beiträge eingeht und einige Regisseure vorstellt.
Die Filme könnte man gut, wie bei FÜR EIN PAAR LEICHEN MEHR abhandeln. Für einige Vetreter würde mir persönlich auch eine reine Auflistung der Infos rund um den Film reichen, plus Inhalt und persönlicher Meinung. Dafür sollten Filme wie z.B. BLUTIGE SEIDE oder andere Klassiker mehr Platz bekommen.

Damit wären wir fast automatisch bei 2 Büchern. Gute Essays oder Abhandlungen wären sicher eine interessante Erweiterung zur reinen Rezension, und könnten tatsächlich ein Referenzwerk generieren. Sowas braucht aber ein wenig Platz. Und wenn gutes Artwork dazukommen soll kann schnell der Rahmen gesprengt werden. Was spräche gegen eine zeitliche Aufteilung? Z.B. vor 1980 und ab 1980.

@Logan: Was war am Kessler-Artwork so schlimm? Ich lese nach wie vor gerne in diesem Buch, und habe keine Probleme. Allerdings sind meine Augen auch nicht mehr die besten ... :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.02.2015 00:22 
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Ich persönlich bräuchte nun wieder nicht so viele Bilderchen, dafür lieber mehr Platz für unbekanntere Perlen, Hintergrundinformationen und evtl, auch ein paar Weblinks.Vilelleicht wäre es ja sogar möglich ein paar deutsche Autoren zu kurzen Essais zum Thema zu animieren, anstatt altbekanntes neu zu übersetzen.Und bitte bitte bitte: keine Beiträge auf Schulaufsatzniveau. Ich will ja wirklich nicht überheblich klingen, aber was da bei anderen VÖs an Wust gedruckt wird: das geht echt auf keine Kuhhaut! DVD /BD VÖs außerhalb von Deutschland fände ich auch ganz nett. Klar, das ist alles nicht ganz billig und schön soll das Ganze auch noch aussehen und nicht grade auf BOD-Niveau sein, weshalb ich auch ( falls so etwas möglich sein sollte) eine Art Kickstarter-Kampagne vorschlagen würde...ganz bescheiden natürlich... ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.02.2015 09:03 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
@Logan: Was war am Kessler-Artwork so schlimm? Ich lese nach wie vor gerne in diesem Buch, und habe keine Probleme. Allerdings sind meine Augen auch nicht mehr die besten ... :mrgreen:


Das ging gar nicht. Wilde platzierung von Bildern, Textsatz fast bis an den Rand des Blattes, krude Umbrüche, keine Seitenaufteilung, Textsatz bei A4 auf die ganze Breite, etc.
Wenn ich es noch hätte, könnte ich dir da genaue sagen, was falsch gelaufen ist. Ich denke aber auch, dass das ganze in WORD gesetzt wurde :?

Na ja, da bin ich vermutlich eigen :lol:


Kam mir gerade so in den Sinn: Man könnte sich doch auch hier um Forum bedienen. Es gibt hier einige Beiträge, die ich sehr, sehr, sehr gut finde!


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.02.2015 10:44 
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Band 1: Entstehung und Frühphase
Band 2: Blütezeit
Band 3: Spät-, Neo-Giallo und Auswirkungen auf Mainstream


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.02.2015 11:37 
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Blackhole hat geschrieben:
Und bitte bitte bitte: keine Beiträge auf Schulaufsatzniveau. Ich will ja wirklich nicht überheblich klingen, aber was da bei anderen VÖs an Wust gedruckt wird: das geht echt auf keine Kuhhaut!


Logan5514 hat geschrieben:
Kam mir gerade so in den Sinn: Man könnte sich doch auch hier um Forum bedienen. Es gibt hier einige Beiträge, die ich sehr, sehr, sehr gut finde!


ephedrino hat geschrieben:
Band 1: Entstehung und Frühphase
Band 2: Blütezeit
Band 3: Spät-, Neo-Giallo und Auswirkungen auf Mainstream


@Blackhole: Kannst Du Beispiele nennen, damit ich mir ein genaueres Bild davon machen kann was Du meinst?

@Logan5514: Gute Idee, da habe ich auch schon dran gedacht. Da müssten nur die Verfasser einer VÖ zustimmen.

@ephedrino: Das könnte hinhauen und man könnte sich viel Zeit/Platz für fundierte Texte nehmen.

Weitere Meinungen?


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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.02.2015 12:28 
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Bluntwolf hat geschrieben:
Weitere Meinungen?


Ich denke das wichtigste und elementarste wäre zu beginn eine strenge definition und aufbereitung dessen festzulegen, WAS eigentlich einen giallo ausmacht bzw. welche filme in das genre fallen und welche eben NICHT! wenn einem DAS gelingt, bleibt auch die anzahl der filme überschaubar - ansonsten endest du im treibsand der unzulänglichkeit wie diverse labels, für die es bereits ausreicht, dass ein film aus italien ist und ein mord passiert, um ihn dann werbewirksam als "giallo" zu verkaufen...

also, zu beginn eine definition des begriffs finden - das alleine schon wäre eine spannende und schwierige aufgabe - eigentlich eine tolle abschlußarbeit fur's stadium... ;-)

wenn das auswahlgerüst auf validen beinen steht, dann die filme besprechen:

- chronologisch, also nach jahreszahl
- eben NICHT auf die bekannten klassiker reduzieren (zb der xte aufsatz zu BLOOD AND BLACK LACE? gähn. nein danke)
- keine elendslangen inhaltangaben + 2 stehsätze zum film per se => liebe umgekehrt
- wer auch immer über den film schreibt, MUSS den film auch gesehen haben!
- nichts aus der IMDB kopieren, nichts von werberatschlägen kopieren, keine elendslangen biografien etc. um seiten zu füllen
- auf optische lesbarkeit des textes achten, gute bildqualität etc.
- defintiv ein gemeinschaftsprojekt anstreben - fände ich SEHR spannend

negative beispiele?
=> MPW bücher, diverse "chronicles", simple movie portrait hefte, das bescheidene KUMPEL-buch, und und und


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.02.2015 12:51 
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Also mir würde das Buch im Stile des "Terror Führt Regie" buches gefallen.
Kommt halt darauf an ob das in der Form in einem buch unterzukriegen ist.
Wie lange die Einleitung wird, "Entstehung, Frühzeit, Hochphase, späte filme".
Zu jedem Film eine Seite das wäre Cool, für besondere können es auch zwei sein, muss aber nicht. Ein Text in der Länge wie im Terror buch würde mir langen. Eigentlich sollte kein Film bevorzugt werden, nur weil er der beste , beliebteste ist, alle sollten gleich behandelt werden ;)

Sinnvoll ist hier natürlich die Ordnung nach Jahreszahl, da es hier viel mehr Filme ohne deutschen Titel gibt. Und wenn dennoch nach deutschem Alphabet. Für die in deutsch erschienenen kann ich mir nur von wenigen die Originaltitel merken :oops:

Ansonsten wie Mondomedia schreibt:

Zitat:
- chronologisch, also nach jahreszahl
- eben NICHT auf die bekannten klassiker reduzieren (zb der xte aufsatz zu BLOOD AND BLACK LACE? gähn. nein danke)
- keine elendslangen inhaltangaben + 2 stehsätze zum film per se => liebe umgekehrt
- wer auch immer über den film schreibt, MUSS den film auch gesehen haben!
- nichts aus der IMDB kopieren, nichts von werberatschlägen kopieren, keine elendslangen biografien etc. um seiten zu füllen
- auf optische lesbarkeit des textes achten, gute bildqualität etc.
- defintiv ein gemeinschaftsprojekt anstreben - fände ich SEHR spannend

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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.02.2015 13:23 
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mondomedia hat geschrieben:
- eben NICHT auf die bekannten klassiker reduzieren (zb der xte aufsatz zu BLOOD AND BLACK LACE? gähn. nein danke)


Kommt aber auch drauf an, für wen das Buch sein soll. Für Giallo-Freaks noch was Neues zu finden wird schwer. Und gerade solche Filme wie BLUTIGE SEIDE müssen (!) mehr Platz bekommen, weil sie eben wegbereitende Filme sind, an die sich viele spätere Regisseure gehäftet haben.
Man muss es ja nicht übertreiben, aber BLUTIGE SEIDE würde ich z.B. schon mal als wichtiger ansehen, als z.B. MURDER ROCK (um mal den Bodensatz des Genres mit einzubringen).

Aber grundlegend halte ich Mondos Aufzählung für einen richtigen Weg.

"Forumianer" werden sich sicher finden, die gerne (!) ihre Texte gedruckt sehen würden. Dann muss man den bekannten Schreibern nicht ganz so viel Geld geben!
Wortmeldungen von Stiglegger, Kessler oder Pelle sollten aber auch nicht fehlen. Ein Text von Dominik Graf oder anderen fänd ich auch mal erfrischend.

Und über Crowdfunding oder Kickstarter ließe sich da sicher was machen. Müsste man mal kalkulieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 26.02.2015 17:51 
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Nur falls es jemand interessieren sollte: Grundsätzlich wären wir (also Creepy*Images) an einem solchen Projekt interessiert. Zum einen weil wir uns vorstellen können auch mal etwas zu veröffentlichen, was nicht nur mit Werbematerial zu tun hat (da gibt sogar schon ne Idee), zum anderen weil unser eigenes geplantes Giallo-Projekt aus Zeitgründen erstmal auf Eis gelegt ist. :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: AW: So Deadly, So Perverse: 50 Years of Italian Giallo Films
BeitragVerfasst: 27.02.2015 05:29 
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Ein Gemeinschaftsprojekt birgt grundsätzlich das Risiko von den sprichwörtlich vielen Köchen, die den Brei verderben, wenn es um das Konzeptionelle und dessen Umsetzung geht. Aus persönlicher Erfahrung würde ich sagen, dass es stets lohnt, wenn nur ca. drei Leute, die in der Sache quasi "identisch ticken", die Zügel in der Hand halten. Sie müssen auch bereit sein, den einzelnen Autoren im übertragenen Sinne auch die Daumenschrauben ansetzen zu können, wenn es nötig ist. Ansonsten macht nämlich erfahrungsgemäß mindestens jeder zweite Zuträger, was er will, und das kostet bei der Vereinheitlichung von Texten enorm viel Zeit. Gerade die Schlussredaktion macht aber kaum jemand gerne, denn das ist die Fleißarbeit, die man meistens nur dann sieht, wenn sie nicht oder nur mangelhaft stattgefunden hat.

mondomedia hat geschrieben:
Ich denke das wichtigste und elementarste wäre zu beginn eine strenge definition und aufbereitung dessen festzulegen, WAS eigentlich einen giallo ausmacht bzw. welche filme in das genre fallen und welche eben NICHT! wenn einem DAS gelingt, bleibt auch die anzahl der filme überschaubar - ansonsten endest du im treibsand der unzulänglichkeit wie diverse labels, für die es bereits ausreicht, dass ein film aus italien ist und ein mord passiert, um ihn dann werbewirksam als "giallo" zu verkaufen...
Versuche der Definitionsstrenge in allen Ehren, aber Grenzgänger gibt es immer. Je nach Trennschärfe werden stets die Fälle von Genre-Vermischungen bestehen bleiben. Da treffen unter Umständen Giallo und z.B. Polizeifilm, Komödie, Drama oder horrible Motive aufeinander. Das ist nicht immer so eindeutig wie bei dem Giallo-Western mit Klaus Kinski, der natürlich ein Western bleibt und lediglich in seiner Struktur eine Whodunit-Erzählform benutzt.

mondomedia hat geschrieben:
- chronologisch, also nach jahreszahl
- eben NICHT auf die bekannten klassiker reduzieren (zb der xte aufsatz zu BLOOD AND BLACK LACE? gähn. nein danke)
- keine elendslangen inhaltangaben + 2 stehsätze zum film per se => liebe umgekehrt
- wer auch immer über den film schreibt, MUSS den film auch gesehen haben!
- nichts aus der IMDB kopieren, nichts von werberatschlägen kopieren, keine elendslangen biografien etc. um seiten zu füllen
- auf optische lesbarkeit des textes achten, gute bildqualität etc.
- defintiv ein gemeinschaftsprojekt anstreben - fände ich SEHR spannend

Die Frage, die zuerst geklärt werden sollte, wäre die nach einem eher essayistischen Charakter mit angeschlossener Filmographie des Genres oder einem lexikalischen Aufbau, dem lediglich eine Einführung ins Genre (die auch umfangreich sein kann) vorangestellt wird.

Ich würde den lexikalisch strukturierten Aufbau bevorzugen, denn die essayistische Form trägt doch gerade bei überwiegend hobbymäßig aktiven Schreibern die Gefahr eines zu großen stilistischen Zerfaserns in sich. Der eine will unbedingt die neu gelernten Begriffe aus seinem letzten Uni-Seminar einbringen (inklusive Modefloskeln wie "verorten" oder "Gewaltspitzen" - ein fürchterliches Wort!), der andere meint unbedingt witzig sein oder z.B. bei Sleaze-Filmen eine betont rüde Sprache anschlagen zu müssen, die in gedruckter Form durchaus peinlicher wirken kann als irgendwo in einem Forum versteckt als Zweizeiler hingerödelt.

Stichwort IMDB/OFDB etc.: Gerade solche Quellen immer anzweifeln und gegenchecken. Eine deutsche Fassung von Fulcis MIELE DEL DIAVOLO gibt's halt nicht, auch wenn's im Netz steht, ebenso ist DAS MÄDCHEN AUS DER VIA CONDOTTI nicht bei uns gelaufen und EIN SCHWARZER TAG FÜR DEN WIDDER ist halt nicht der korrekte (ost- und west-)deutsche TV-Titel dieses Films.

Mit den Fakten, z.B. dem Titel- und Personenregister und den damit verbundenen Arbeiten, steht und fällt die Qualität, wenn es ein Nachschlagewerk sein soll. Um solche Fleißgeschichten, für die man auch eine gewisse "Buchhaltermentalität" mitbringen muss, reißt sich kaum jemand, weil einem das schnell den Ruf einer Spaßbremse einbringen kann.

Damit wären wir beim nächsten Punkt: Ein Gemeinschaftsprodukt aus einem Forum kann schnell amateurhaft wirken, wenn keiner eine Art Richtlinienkompetenz hat und auch Entscheidungen treffen kann, an die sich die anderen entweder halten oder eine Teilarbeit lieber abgeben, wenn sie das so nicht mittragen können. Es ist nicht gut, wenn ein Projektleiter nicht führen kann oder will und dann ein formal uneinheitlicher Wust von der Schlussredaktion mit unnötigem Mehraufwand in Form gebracht werden muss.

Das Projekt soll gedruckt werden, ist also für die Ewigkeit, und das kostet Zeit, Nerven und vor allem Geld. Wieviele an sich toll begonnene Websites liegen brach, weil sich keiner mehr kümmert. Das mag im Netz noch angehen, weil die Serverkosten einen nicht umbringen, aber wenn Tausende von Euro investiert werden müssen und dem Ganzen auch noch sehr viel Arbeit vorangeht, kann man mit dem disziplinierten Arbeiten gar nicht früh genug anfangen.

Mater Videorum hat geschrieben:
Ich würde eine Aufmachung wie beim TERROR FÜHRT REGIE begrüssen, wo jedem Genre-Beitrag eine Seite gewidmet wird. Beim alten Giallo-Buch und beim BLOOD & BLACK LACE fand ich das kurze Abhandeln mehrerer Filme auf einer Seite nicht soo prickelnd ...
Ganz ehrlich: Das wird schwierig: Es dürfte Filme geben, bei denen keiner besonders viel zu sagen hat, weil es sich einfach in allen Belangen (filmhistorischer Status, individuelle Qualität, Schauspieler, Regisseur) um völlig unbedeutenden Durchschnitt handelt. Ein vorgegebenes "Gardemaß", das unbedingt erreicht werden muss, würde in einem solchen Fall vielleicht dazu führen, dass der Autor entweder die Inhaltsangabe schier endlos streckt, sich mit Anekdoten über die Zeit zu retten versucht oder ein Namedropping-Inferno betreibt, indem er alle möglichen Filme aufzählt, in denen die Darsteller sonst noch dabei waren. Da springt einem die Zeilenschinderei doch förmlich ins Auge.

Mater Videorum hat geschrieben:
Auf jeden Fall würde ich es begrüssen, wenn man das Projekt vielleicht auf 2 oder 3 Bände ausdehnen könnte!
Davon rate ich ab. Gerade bei einem Gemeinschaftsprodukt muss du immer damit rechnen, dass bei den Mitwirkenden einigen die Lust am Weiterarbeiten vergeht oder sie einfach keine Zeit mehr haben. Der Kernmannschaft wird also naturgemäß schrumpfen, wodurch von den restlichen dann jeder noch mehr leisten muss. Außerdem sollte man den Aufwand nicht unterschätzen. Zwei oder drei Bände halte ich für überdimensioniert, zumal die Gefahr besteht, dass z.B. bei einem Abschlussband mit den Jahren 1980 bis heute weniger Käufer zugreifen, weil ihnen die Klassiker wichtiger sind.

ephedrino hat geschrieben:
Band 1: Entstehung und Frühphase
Band 2: Blütezeit
Band 3: Spät-, Neo-Giallo und Auswirkungen auf Mainstream
Das lässt sich auch in einem einzigen umfangreichen Werk zusammenfassen. Ansonsten kann es dir passieren, dass Band 1 gar nicht mal so umfangreich wird, während Band 2 ein Mehrfaches davon umfasst, was natürlich auch viel mehr Vorarbeit bedeutet. Wie lange dauert es dann, bis endlich der zweite Band (für die Mehrheit wohl das Hauptwerk) erscheinen kann? Du kennst ja das Sprichwort "Aus den Augen, aus dem Sinn." Dann lieber gleich das Genre als solches stemmen und dabei Schwerpunkte setzen. Wenn es "unterwegs" kracht und die Hälfte der Mannschaft abspringt, hast du nach Band 1 sonst die Gefahr, dass Band 2 in der Luft hängt und nichts mehr nachkommt.

Blackhole hat geschrieben:
Und bitte bitte bitte: keine Beiträge auf Schulaufsatzniveau. Ich will ja wirklich nicht überheblich klingen, aber was da bei anderen VÖs an Wust gedruckt wird: das geht echt auf keine Kuhhaut!
Das verlangt aber zwangsläufig, dass ein Redaktionskern relativ deutliche Vorgaben machen muss. Das heißt nicht, dass jedem Schreiber detailliert Ausdrucksweise und Vokabular diktiert werden, individueller Stil soll schon erkennbar bleiben. Doch ohne Aufsicht geht nichts, sonst kann es vogelwild werden, denn der eine nimmt es ernst und bemüht sich, der andere argumentiert mit "Ist doch eh nur ein Fan-Buch" und liefert Flappsiges ab. Eine solche Mixtur ist dann für den Leser kaum mehr erfrischend abwechslungsreich, sondern wirkt eher konfus.

Das gilt auch für Formalia, denn nichts nervt mehr, als wenn einer seine Texte abliefert und z.B. die Reihenfolge der Stabangaben nicht einhält, also etwa die Hauptdarsteller nicht als erste aufführt, sondern mit Nebenrollen anfängt, was die übrigen Autoren aus gutem Grund nicht so gemacht haben. Oder es fehlen Angaben zu Kamera und Musik, weil der Autor bei den von ihm zu bearbeitenden Titeln keine Zeit (bzw. Lust) mehr hatte, was dann von der Schlussredaktion nachrecherchiert werden muss.

Daher mein Vorschlag: Nicht gleich an drei Bände denken, sondern erst einmal ein tragfähiges Konzept vor allem inklusive den Feinheiten für einen Gesamtband entwickeln. Das umzusetzen wird genug Arbeit für alle Beteiligten.


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