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 Betreff des Beitrags: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 31.10.2015 23:33 
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CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO


Land: Deutschland
Jahr: 2015


CINEMA PERVERSO-DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO ist ein ca. 60 Minuten kurzer Trip in die Welt des Bahnhofkinos. Wer (der in den 60ern, 70ern oder 80ern seine Jugend verbrachte) kennt sie nicht? die Lichtspielhäuser der deutschen Bahnhöfe die mit dem Namen Bali (Bahnhofs Lichtspiele) tituliert wurden. Kinos in denen es egal war wann man sie betrat da der Film als ein Nonstop-Unterfangen - bzw. in einer „Schleife“ - lief. Dem Reisenden wurde auf diese Weise ermöglicht seine Umsteigezeit zu verkürzen.

Doch wesentlich wichtiger ist der Sachverhalt dass dem Filmfreund der Bodensatz der Lichtspiele geboten wurde. Schmuddel und Gewalt, Martial Arts und Italo Western. Das Bali lud zum Cocktail der besonderen Sorte. Zu einem Aperitif das vornehmlich dem schlechten Geschmack zugeordnet wurde.

Fast Jeder (der gegenwärtig dem Genrekino verfallen ist) kann sich doch an seine Besuche im Kino von Last und Lust erinnern. Kann seine damaligen Eindrücke immer wieder hervorholen und im heimischen Vorführraum - begleitet von italienischen Pistoleros, asiatischen Handkantenschlägern sowie der einst traumhaften Ingrid Steeger – Revue passieren lassen.

Die Entwicklung und das Ableben der Bahnhofs Lichtspiele. Arte hat sich der Thematik angenommen und einen informativen und enorm kurzweiligen Beitrag geschaffen bei dem u.a. Jörg Buttgereit und Christian Anders zu Wort kommen. Untermalt mit Spielszenen aus Filmen die der Exploitationfan schätzt und liebt.

Fazit: Sehr empfehlenswert.

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 31.10.2015 23:59 
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Gerade gesehen ---- genial !!!! Genau so wars hab auch einen Sekt beim ersten Besuch mit 16 Jahren im Bahnhofskino bekommen. War irgendein Kung Fu Film.

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 01:34 
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Lief das im TV oder gibt es eine DVD ?


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 01:41 
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wuthe57 hat geschrieben:
Lief das im TV oder gibt es eine DVD ?

Lief vor einiger Zeit mal im TV[emoji38]

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 01:49 
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Danke, lieber Pater.
Ich ging ab ca. 1970 ins Kino, in meiner Kreisstadt gab es aber kein Bahnhofskino. Nun hab ich gerade in Wikipedia folgendes gelesen.

Zitat:
Als Aktualitätenkino (AKI), in der DDR Zeitkino, auch Aktualitätenlichtspiele (ALI), Bahnhofslichtspiele (BALI)
wurden Kinos bezeichnet, die meist in Bahnhöfen oder Bahnhofnähe oder anderen, stark frequentierten Lokalitäten untergebracht waren und in ständiger Wiederholung eine 50 Minuten lange Zusammenstellung aus Beiträgen verschiedener Wochenschauen, ein bis zwei Kulturfilmen und einem Zeichentrick- oder Slapstickfilm zeigten. Es gab diese Kinogattung von 1929 bis etwa 1968.


Bis 1968 nur?
Also ich (in der DDR) hatte ein Zeitkino in meinem Ort, das war etwa 500 m vom Bahnhof entfernt. In den 70-ern liefen da aber wohl auch nur noch normale Spielfilme. Um 1980 wurde es geschlossen.


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 02:13 
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wuthe57 hat geschrieben:
Danke, lieber Pater.
Ich ging ab ca. 1970 ins Kino, in meiner Kreisstadt gab es aber kein Bahnhofskino. Nun hab ich gerade in Wikipedia folgendes gelesen.

Zitat:
Als Aktualitätenkino (AKI), in der DDR Zeitkino, auch Aktualitätenlichtspiele (ALI), Bahnhofslichtspiele (BALI)
wurden Kinos bezeichnet, die meist in Bahnhöfen oder Bahnhofnähe oder anderen, stark frequentierten Lokalitäten untergebracht waren und in ständiger Wiederholung eine 50 Minuten lange Zusammenstellung aus Beiträgen verschiedener Wochenschauen, ein bis zwei Kulturfilmen und einem Zeichentrick- oder Slapstickfilm zeigten. Es gab diese Kinogattung von 1929 bis etwa 1968.


Bis 1968 nur?
Also ich (in der DDR) hatte ein Zeitkino in meinem Ort, das war etwa 500 m vom Bahnhof entfernt. In den 70-ern liefen da aber wohl auch nur noch normale Spielfilme. Um 1980 wurde es geschlossen.

Warn Spaß, lief heut um 22 Uhr bei Arte[emoji41] Am 12.11 kommt die Wiederholung.

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 02:42 
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Hier gibt es die Doku zu sehen (7 Tage):
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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 08:15 
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Sehr schön fand ich ja den Ausschnitt aus "St. Pauli Nachrichten - Thema Nr. 1" mit Brigitte Skay. Wenn der doch mal auf Disc käme...


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 10:35 
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Wer die Doku in HD downloaden will.

Bin mal so frei und zitiere das Ferkelchen.

Ferkelchen hat geschrieben:
Mit MediathekView kannst du direkt aus der Arte Mediathek downloaden (und natürlich von vielen anderen Sendern).
"Mit MediathekView haben Sie Zugriff auf die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten."

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Auf diese Weise hat man die Möglichkeit die Beiträge von ARTE bequem zu sichern.

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 12:23 
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...oder per Direktlink, ohne irgendwelche Programme:

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 13:10 
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Fand die Doku sehr gelungen und hatte zudem gestern Abend einen Heidenspaß Spaß gehabt.

Da ich diese guten alten Zeiten leider nie miterleben konnte, war es stellenweise unglaublich zu sehen, was das so alles täglich an kunterbunten B-Filmproduktionen von Sonnenaufgang bis zum Untergang über die Leinwände der unzähligen Balis flimmerte und natürlich wie sich das Programm der Bahnhofskinos mit der Zeit veränderte.

Als ich gestern die eindrucksvollen Bilder von den Bahnhofsvorhallen mit ihren separierten Zugängen zu den Kinos sah, kamen doch plötzlich wieder bis dato (völlig) vergessene Kindheitserinnerungen zurück, da mir diese Bilder doch nicht unbekannt waren, sondern mit der Zeit nur in absolute Vergessenheit geraten sind. Zudem beschränken sich diese sehr wagen Erinnerungen lediglich auf den (End-)Zeitraum der Balis ab Anfang der 80er, wobei der Großteil der Balis bereits fast zu reinen Sex-Kinos verkommen waren (zumindest in meinen Kindheitserinnerungen).
Besser konnte ich mir hierbei an die Aushängekästen der im Film betitelten "Bezirkskinos" erinnern, bei denen ich immer mit großen Augen die Kinoaushänge dieser unglaublichen Filme bewunderte. Aber als Kind hatte ich damals natürlich keinen dieser Filme gesehen und als ich dann erst viele Jahre später den Zugang zur VHS-(Verleiher)-Welt fand, waren diese ganzen Genrefilme leider nicht mehr verfügbar (zumindest in meiner damaligen Region) und somit auch völlig in Vergessenheit geraten. Nachdem ich dann aber vor etwa 6 Jahren endlich den Zugang zu dieser bis dato vergessenen Filmwelt finden konnte, kamen mit der Betrachtung der ersten Filmexemplare auch wieder zahlreiche Erinnerungen an diese Zeit zurück (z.B. zahlreiche Plakataushänge in frühen Videotheken oder Bezirkskinos, der Nachbar mit seiner 8mm Filmsammlung, TV Ausschnitte....), wobei "Metropolis 2000" bei mir einen wahrhaften Aha-Effekt auslöste: Während der erstmaligen Betrachtung vor einigen Jahren kam mir das eigentlich gerade neu Gesehene bereits sehr bekannt vor und plötzlich sah ich die Bilder von diesen semi-professionell aufgepimpten Schrottlauben und ihren völlig albern, aber markant kostümierten Besitzern wieder ganz klar in den Schaukästen der damaligen Kinos aushängen, die mich bereits als Kind begeisterten :shock:


Aber zurück zur eigentlichen Doku: Ein sehr schönes Zeitdokument an eine leider mittlerweile fast gänzlich ausgestorbene Ära, deren Geist aber glücklicherweise noch durch einige wenige Filmclubs, zahlreiche Filmkenner und Filmlabels (im Rahmen des noch möglichen) am Leben gehalten wird. Die Auswahl der Kommentatoren/-innen fand ich auch recht gelungen, wobei Herr Niedecken irgendwie nicht so richtig etwas zur eigentlichen Thematik beitragen konnte, aber seine abschließende Bemerkung zu der "Shopping Mall" hat dann wiederum genau ins Schwarze getroffen. Den Vogel konnten aber ganz klar mal wieder Christian Anders und der schöne Rene abschiessen, wobei mich der Blick des Schla(e)ger-Meisters stellenweise schon etwas beängstigte :shock: :D Die Erklärung zu seinem postapokalyptischen Liebesfilm samt Ende klang ziemlich plausibel und ließ mich mal wieder völlig sprachlos zurück. Zudem wurden jetzt auch endlich das "Camp der Liebesgöttin" ("This is the End" :lol: ) und "Heiße Katzen in der grünen Hölle" ganz weit oben auf meiner (Film)Suchliste verbucht ;)

Bei Herrn Weller amüsierte sich mich sehr dessen völlige Verwunderung darüber, dass man ihn im Nachgang bei "Macho Man" scheinbar ungefragt nachsynchronisierte... :D ...und Ben Beckers Begeisterungsstürme zu "Blutiger Freitag" steckten ungemein an und ließen die Vorfreude auf das baldige Traum-Release um ein Weiteres ansteigen.


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Bisher dachte ich auch, dass die damaligen Filmverleiher die eingekauften Film (wenn) aufgrund der längeren Laufzeiten oder zu argen Gewaltdarstellungen gekürzt hätten (Handlungsstraffung, Kosteneinsparung, Laufzeitanpassung für z.B. Doppel-Features...), aber dass Filme auch aufgrund einer zur kurzen Laufzeit im Nachgang ungefragt durch selbst nachgedrehte Szenen verlängert wurden, war mir völlig neu :o In welchen Städten existieren denn eigentlich die wenig verbliebenen Balis und welches Programm wird dort heute aufgeführt? Schätze mal, ein standartmäßiges Mainstreamprogramm wie in den großen Kinoketten... oder doch eher Programmkino?


Fazit: Eine (fantastische) visuelle Reise in eine längst vergangene Zeit, die ich bis dato immer nur vom Hörensagen kannte...



Trailer (Vorspann)



Übrigen gibt es Doku auch über die Homepage *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** als DVD käuflich zu erwerben (limitiert auf 500 Stück in echtholzfreier Amaray Verpackung)



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Leider waren die 60 min für diese doch sehr ausschweifende Thematik ein sehr geringer Zeitrahmen, so dass hier eine Dokureihe in 5-6 Teilen sicherlich angemessener gewesen wäre, aber bin natürlich froh, dass ein solch tolles Projekt überhaupt auf die Beine gestellt werden konnte. Vielleicht widmet sich ARTE ja zukünftig noch stärker dem vernachlässigten Genrefilm :pray: (z.b. Themenmonat: Die wunderbare Welt des "Italo Cinema" ;) )



Da für diese tolle Doku jetzt auch ein Extra Thread besteht, können die Zeitungsartikel aus der letzten Woche auch hier verewigt werden:


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Zeitungsartikel #1 - Frankfurter Rundschau

Zeitungsartikel #2


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Trash hat geschrieben:
Genau so wars hab auch einen Sekt beim ersten Besuch mit 16 Jahren im Bahnhofskino bekommen..


Wie nur ein Sekt? Keine Schallpatte von "Willi Astroth und den Blindgängern" ?

:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 13:47 
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Fein, dass sich arte bzw. das Produktions-Team hinter der Doku, diesem Thema angenommen hat.
Cinema Perverso konnte mit einigen Informationen trumpfen die mir vorher nicht bekannt waren, etwas Wehmut machte sich bei mir breit da ich diese scheinbar sehr turbulente Zeit des Kinos nicht miterleben durfte.
Umso glücklicher blicke ich in diesem Moment auf unsere Nischen-Labels die uns Monat für Monat mit Material aus dieser Zeit versorgen, sodass ich diese Zeit doch ein wenig ausleben kann, sogar in meiner eigenen Kammer.

Schade fand ich nur die etwas zu kurz geratene Laufzeit: innerhalb von 60 Minuten versucht man dieses und jenes unterzubringen, einen umfassenden Blick kann man in dieser Zeit auf jene Epoche des Kinos natürlich nicht werfen. Hinterfragen dürfte man auch die Auswahl der Interviewpartner, ich meine Mechthild Großmann? Uwe Boll? Ich weiß nicht so recht was man damit bezwecken wollte, eventuell wollte man ein paar Figuren haben, die auch außerhalb der Genrekino-Gemeinschaft bekannt sind, für das Thema jedoch hätte man sicherlich interessantere Leute finden können.

Nichtsdestotrotz ist es schön zu sehen, dass das eigene Hobby, ja vll. sogar die eigene Leidenschaft Würdigung im deutschen Fernsehen findet.


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 13:56 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Den Vogel konnten aber ganz klar Christian Anders und der schöne Rene abgeschiessen, wobei mich der Blick des Schla(e)ger-Meisters stellenweise schon etwas beängstigte :shock: :D
Naja, der Gute ist halt schon ziemlich durch. "Kultig" ist da schon lange nix mehr. Kostprobe gefällig?

"Kitas werden zu Kinderbordellen": *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
"Brot - das tödliche Gift": *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Hier noch ein paar weitere ausgewählte "Klassiker" aus seinen "Enthüllungen": *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

"Unter dem Pseudonym Lanoo veröffentlichte er mehrere Bücher zu esoterischen Themen und Verschwörungstheorien, die ihm teilweise durch das Lichtwesen Maha-Chohan diktiert bzw. gechannelt worden seien." [...] "2005 wurde Christian Anders beim TV-Sender Pro7 gekündigt ... weil er einen antisemitischen Klassiker, nämlich die Protokolle der Weisen von Zion neu gereimt hatte"* [...] "Im März 2015 verbreitete Anders bei Youtube die absurde Verschwörungstheorie, dass die Passagiere des Unglücksfluges 4U 9525 der Germanwings ... bereits vor Antritt des Fluges tot gewesen seien. Es habe ein Interesse bestanden, ihnen die Organe zu entnehmen, behauptet er. Zu seinen wirren Phantasien ohne Belege komponierte er ein passendes Lied, das bei YouTube anzusehen ist (das geschmacklose Video wird hier nicht verlinkt)."

* Die ursprüngliche Fassung des Liedes "Der Hai" enthält die Passage "Sieben Familien haben das Geld. Ob Rothschild, Cohn oder Donati, man nennt uns auch Illuminati. Mit Aids verseuchen wir die Welt …"

Die Juden mal wieder – man hätte es wissen müssen. Und natürlich hat der schmierige Immobilienfuzzi in BRUT DES BÖSEN einen jiddischen Akzent. Hihi, wie witzig ...


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 14:01 
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.... gleich mal vorbestellt, die Doku :P

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Psychotronikfilmfreak


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 14:17 
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tomasmilian hat geschrieben:
Richie Pistilli hat geschrieben:
Den Vogel konnten aber ganz klar Christian Anders und der schöne Rene abschiessen, wobei mich der Blick des Schla(e)ger-Meisters stellenweise schon etwas beängstigte :shock: :D
Naja, der Gute ist halt schon ziemlich durch. "Kultig" ist da schon lange nix mehr. Kostprobe gefällig?


Dass er einen gehörig an der Klatsche hat, war mir schon klar, aber dass seine Wahnvorstellungen mittlerweile solch verheerende Ausmaße angenommen haben, war mir bis dato nicht bewusst :shock: Danke für die Aufklärung. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 19:03 
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War eine geile Doku, besonders "Der schöne Rene", solche Sachen gibt es heute nicht mehr.

Ich selebr habe sowas NIE in tirol gesehen, bin aber auch etwas zu jung dafür

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Denn ein Weg entsteht erst wenn man ihn geht.
Ich bin kein Herdentier, nur weil ich kein Hengst bin.
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Lass dich nicht von Zucker und Peitsche zähm.
Ich bin kein Herdentier, nur weil ich kein Hengst bin.


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 19:21 
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Hab's gestern auch gesehen. War ganz nett, aber nun auch nicht so beeindruckend. Gerade die Wortbeiträge der verschiedenen Leute gaben irgendwie nur das wieder, was man sich auch so schon vorstellen und zusammenreimen konnte, auch wenn man die Zeit nicht miterlebt hat. Und die alte Frau, die die Filmtitel vorgelesen hat, fand ich etwas gruslig. :lol:

Und das liebe Wörtchen "Trash" mal wieder. Für manche Leute scheint echt alles, was in den 70ern gedreht wurde, Trash zu sein. Genauso in der Arte-Ankündigung für VIER FLIEGEN AUF GRAUEM SAMT: "ein Klassiker das Trash-Genres" - ah, ja... :roll:

Vielleicht sollte sich ARTE mal etwas ernsthafter mit dem Thema beschäftigen und auch mal wirklich obskure Film senden - und nicht immer nur im Namen irgendwelcher "Trash-Reihen" die Klassiker, die eh schon jeder kennt. Naja...

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 01.11.2015 22:33 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
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Danke für den Link !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 02.11.2015 00:03 
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Ich habe es dank der Ankündigung hier im Forum auch gesehen. Danke nochmal.

Mein Eindruck ist etwas zwiespältig. Einerseits informativ und viele schöne Bilder. Für Freunde dieser Filme ein Gute-Laune-Produkt. Hat Spaß gemacht :)

Andererseits ist man elegant jeder Frage aus dem Weg gegangen. Gibt es denn nur noch diesen Soundbyte-Journalismus? Ist ja nett, wenn Becker launig über seine Erfahrungen mit den damaligen Filmen spricht und was er toll fand. Aber hätte es geschadet, wenn man Anders mal gefragt hätte, wie er es als Macher empfand, wenn sein "spirituelles Werk" :roll: , das nun eine echte Trashgurke ist, ausgerechnet im Bahnhofskino lief?

Und gab es keinen ehemaligen Kinobetreiber, der etwas zu dem Thema zu sagen hatte? Wer hat das Programm bestimmt? Wie war der schleichende Übergang zum PAM-Kino, was für Probleme gab es da? Usw. Dafür hätte ich gern auf Boll und Niedecken verzichtet :)

Und ich fand auch, dass Arte den begriff Trash etwas überstrapazierte. Ist ja schön, wenn sie einen Argento zeigen und im Anschluss den Nunsploitation, aber den Argento in die Trashschublade zu packen ist auch für einen selbsternannten Kultursender arg schlicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 02.11.2015 00:24 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
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Danke! Und das geht schnell (3 Minuten), da konnte ich meine 50.000 Leitung voll ausreizen


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 02.11.2015 00:28 
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Ich fands im Großen und Ganzen auch unterhaltsam und spannend gemacht, aber doch dann viele lose Enden und ich schließe mich den vorherigen Beiträgen an: Ben Becker und Wolfgang Niedecken hatten nix zum Thema zu sagen und Christian Anders ist einfach nur total gestört.

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 02.11.2015 00:52 
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Als das Fantasy Film Fest noch "Festival des fantastischen Films" hieß und nur in München stattfand, habe ich in zwei aufeinanderfolgenden Jahren im Münchner Hauptbahnhof jeweils einen Film im örtlichen Bahnhofskino gesehen.
Einmal "Nackt unter Kannibalen" und einmal "Die Nichten der Frau Oberst" - letzteren nicht zu Ende, weil mein Zug zurück nach Wuppertal fällig war.
An den Namen kann ich mich nicht erinnern, auch nicht, ob es ein Non-Stop Kino war.
Was ich aber noch ganz genau weiß, ist, daß es nur HOLZSITZE gab - nach spätestens 15 Minuten fing der Arsch an zu schmerzen.
Trotzdem habe ich "NuK" komplett durchgehalten!


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 02.11.2015 01:20 
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Soweit ich mich entsinnen kann gab es in München 2 Kinos im Hauptbahnhof. In Cinema Perverso ist glaube ich der Münchner Bahnhof zu sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 02.11.2015 09:54 
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Main erster Film im Bahnhofskino war DIE TODESFAUST DEN SHENG LI. Als ich den Vorführraum betrat lief gerade der finale Kampf.

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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 02.11.2015 14:20 
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In der Doku sieht man ein Foto "meines" Bahnhofkinos, nämlich vom WoKi (Wochenkino) am Bonner Hauptbahnhof. Mein erster Film war KENTUCKY FRIED MOVIE, danach im Anschluss ein jugoslawischer Partisanenfilm. Ein Irrsinn.

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Wenn die Doku eins geschafft hat, dann meine Vorfreude auf "Blutiger Freitag" nochmals zu erhöhen, und den Wunsch zu wecken, "Macho Man" und "Die Tödesgöttin des Liebescamps" zu sehen.


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Gerade noch ein kurzes Interview mit dem Regisseur gefunden: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

"Unter all dem Trash, der dort lief, finden sich aber auch viele Perlen, wie zum Beispiel der deutsche Thriller "Blutiger Freitag" mit Raimund Harmstorff, der jeden Til Schweiger-Tatort wie Sandmännchen daherkommen lässt und völlig unverdient vergessen ist." :D


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BeitragVerfasst: 02.11.2015 23:31 
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Vergessen ist er nicht, gab es doch schon auf DVD und wird 2016 nochmal in einer restaurierten Version erscheinen.
Wobei ich den 1. Schweiger-Tatort auch alles andere als schlecht fand, der 2. war dann schwächer.


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 05.11.2015 20:10 
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Ich fand die Doku sehr toll gemacht, nur Niedecken nervte mit seinem Gelaber, was hat der mit Film zu tun. In der überflüssigen Beat-Club Doku fand ich sein Gelaber auch überflüssig, da dies jeder von sich erzählen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: CINEMA PERVERSO - DIE WUNDERBARE UND KAPUTTE WELT DES BAHNHOFSKINO
BeitragVerfasst: 05.11.2015 20:59 
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Ich konnte mit der Doku leider nichts anfangen.

Teilweise völlig belanglose und deplatzierte Gäste (Ben Becker, Niedecken), ein enormer Großteil einfach nur Ausschnitte aus Kinotrailern
und die alte Dame, die nur irgendwelche Titel in die Kamera labert. Man hätte sie ja auch befragen können, schließlich wird ihr jahrzehntelanger Einsatz an der Kinokasse besonders betont. Da wäre doch mindestens eine spannende Anekdote abgefallen.

Der gesamte Aufbau der Doku wirkte vollkommen hilf- und strukturlos, dabei fing es so gut an.
Erst wird die Entstehungsgeschichte erzählt und mit wunderbaren Beispielen gefüttert (siehe Bodo Gaus von Mercator), dann kippt alles um und das totale Geblödel geht los, was den tollen Anfang wie ein Taifun wegspült.

Und wenn Ben Becker angeblich so ein riesiger Fan von Blutiger Freitag ist, wieso macht er den Film dann so vollkommen nieder?
Worte wie "Scheiße" kommen doch eigentlich bei keinem vor, der von seinem Lieblingsfilm spricht.
Im Prinzip war die Doku wirklich der einzige passende Beitrag beim Thema Trash von arte und das auch noch im wahrsten Sinne des Wortes.
Ne, das Ding war nix.


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