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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 07.12.2014 12:39 
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Produktion: CCC-Film, Artur Brauner (1965)
Erstaufführung: 20.8.1965
Musik: Raimund Rosenberger
Darsteller: Heidelinde Weis, Harald Leipnitz, Harry Riebauer, Sabine Bethmann, Ellen Umlauf, Uta Levka, Adelheid Seeck, Elke Aberle, Helga Marlo, Ursula Herking, Brigitte Freyer, Marianne Hoffmann

Uschi hat zahlreiche Diebstähle begangen und Monika vermittelte Mitschülerinnen an betuchte Kunden - nur zwei Beispiele frühreifer und verdorbener Mädchen, die auf die schiefe Bahn geraten sind und in einer Erziehungs- und Fürsorgeanstalt landeten. Zu ihnen gehört auch Karin, die des Totschlags verdächtigt wird und Marihuana raucht.
Als der neue Anstaltspfarrer eintrifft, entpuppt sich dieser als attraktiver Mann, der den Gestrauchelten Verständnis entgegenbringt und versucht, frischen Wind in das muffige Anstaltseinerlei zu bringen. Nur bei Karin kommt er zunächst nicht weiter, denn sie bleibt ihm gegenüber verschlossen und abweisend. Doch bald erzählt sie ihm ihre Geschichte ...

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"Junger Pfarrer einer Fürsorgeanstalt hilft einem seelisch belasteten Mädchen, von seiner Rauschgiftsucht abzukommen. Mit spekulativen Randszenen garniertes Kolportagedrama." (Lexikon des internationalen Films)

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"Mädchen hinter Gittern" erscheint am 24.3.2015 bei Pidax.
Es handelt sich nicht um ein Remake des gleichnamigen CCC-Films von 1949.


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 07.12.2014 14:18 
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Naja so arg kann der Film nicht sein, wurde ja von der Ilse verliehen und die hatte was gegen ärgere nicht heile welt filme...

Klingt aber interessant! Muss ja nicht arg her gehen 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 07.12.2014 14:27 
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Es gab bereits im Vorfeld der Dreharbeiten zu MÄDCHEN HINTER GITTERN Gespräche mit der FSK:
Aktennotiz zu "Mädchen hinter Gittern"

Das Drehbuch wurde an manchen Stellen auch entschärft:
Auszug aus dem Drehbuch von "Mädchen hinter Gittern"

Quelle: Artur Brauner-Archiv im Deutschen Filminstitut, Frankfurt a. Main


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 08.12.2014 16:15 
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Interessante Aktennotizen, mir haben die Anmerkungen vonwegen banal so gut gefallen. :lol:
Ansonsten bin ich doch sehr gespannt auf diesen Film, bei der eigenwilligen Besetzung kann doch gar nichts schief gehen.
Aber bei einem '65er wird hier wohl nicht so arg auf die Tube gedrückt worden sein.

Da ist ja halb Edgar Wallace mit dabei! :burns:


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 10.05.2015 12:51 
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Mädchen hinter Gittern (D)

D 1965

R: Rudolf Zehetgruber
D: Heidelinde Weis, Harald Leipnitz, Harry Riebauer, Sabine Bethmann, Ellen Umlauf, Uta Levka u.a.

dt. Kinostart: 20.08.1965

Filmmusik: Raimund Rosenberger

OFDb



"Was Sie schon immer über das Teufelskraut Marihuana wissen sollten...."


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"Ich hatte ihn unterschätzt... während ich darauf achtete, dass mir kein Schnitzer unterlief, machte ich den größten Fehler meines Lebens: Ich rauchte, ohne es zu wissen, meine erste Marihuana."


Die junge und blondierte Heidelinde Weis spielt in dieser recht amüsanten und sehr unterhaltsamen Inszenierung von Herrn "Jimmy Bondi" Zehetgruber ein verbittertes und männerhassendes Mädchen (Karin), welches aufgrund eines vermeintlichen Mordes an einem schmierigen Fotografen (Harry Riebauer) in ein städtisches Fürsorgeheim (Abt.: Mädchen) inhaftiert wurde. Der alltägliche Umgang mit dem aufmüpfigen und verdorbenen Mädchen stellt sich für die Erzieherinnen der Anstalt als eine äußerst schwierige Aufgabe heraus, da die verkommene Göre zudem noch hochgradig rauschgiftsüchtig zu sein scheint.

Ansonsten hat das verkommene Subjekt den Anstaltspfarrer anhand falscher Anschuldigungen seines Amtes entheben lassen, doch sein von der Diözese ernannter Nachfolger steht schon mit gepackten Koffern zur Übernahme der frei gewordenen Stelle bereit. Harald Leipnitz spielt den jungen und gut aussehenden Pfarrer Johann, der mit eher unkonventionellen Methoden einen positiven Einfluss auf den Entwicklungsverlauf der fehlgeleiteten Ladys zu erwirken versucht.

Als erste Amtshandlung peppt er zur Freude der jungen Damen im Rahmen der musikalischen Erziehung die angestaubten Volkslieder durch ein modernes Pop'n'Roll Arrangement auf und spielt sich somit -zum Schrecken der autoritären Erzieherinnen- in die Herzen fast aller inhaftierter Mädchen.
Nur das steinerne Herz unserer verbitterten Frau Weis kann Pfarrer Leipnitz zunächst nicht erwärmen und trifft diese zudem eines Abends mit einem Schokoladenpäckchen voller Marihuana-(Crack ? :? )-Zigaretten in ihrem Zimmer an. Trotz Bitten und Betteln der hochgradig Süchtigen, konfisziert der unnachgiebige Pfarrer Harald die Horror-Droge und macht sich kurz darauf mit seinem Wagen in Richtung heimisches Domizil, um dort seinen wohl verdienten Feierabend zu genießen.

Doch was der Geistlich nicht ahnt: Gequält von einem unermesslichen Suchtdruck, möchte die Pot-Lady die eingezogenen Heilsbringer und Schmerzstiller unter allen Umständen wieder zurück erlangen und hatte sich aus diesem Grund im Kofferraum des priesterlichen Vehikels versteckt.
Und schon kurz nach Ankunft in den heimischen 4 Wänden steht ihm plötzlich die suchtgeplagte Heidelinde gegenüber und versucht den Pfaffen durch Androhung von schwerwiegenden Verleumdungen in der Öffentlichkeit zur Herausgabe des ersehnten Stoffes zu erpressen.
Doch dieser ist nicht auf den Kopf gefallen und kann aufgrund einer bereits im Vorfeld getroffenen Absicherung der tobenden Kifferbraut den Wind wieder ganz schnell aus den Segeln nehmen.

Völlig verzweifelt und gekrümmt vor (Entzugs-)Schmerzen vertraut die kurz vor dem Wahnsinn stehende Heidelinde dem besorgten Harald in einer ausgiebigen Lebensbeichte den Schicksalsverlauf ihres bisherigen Lebens an und bekennt gegenüber diesem, wie ihr eigentlich unfreiwilliger Erstkontakt mit der verheerenden Teufelsdroge aufgrund ihrer Naivität überhaupt erst zustande kommen konnte.

"Ich wusste, dass ich verloren hatte... Ich war süchtig!"

Angesichts der Schwere eines schmerzhaften Marihuana-Entzugs in einer kommunalen Entziehungsanstalt beschließt Harald der Leidenden Heidelinde auf eigene Faust zu helfen und sperrt sich mit dieser -ohne Wissen der mittlerweile sehr besorgten Erzieherinnen- zum eiskalten Entzug in seiner Abstellkammer ein. Doch der Verlauf des mehrtägigen Drogenentzuges gestaltet sich schwieriger als erwartet und sowohl Frau Weiß, wie auch Herr Leipnitz sehen sich plötzlich unerwarteten Gefahren gegenübergestellt ("Hast Du Angst vor Sünde, Priester?"). Bleibt nur noch die Frage, ob die Beiden den gemeinsamen Weg durch die Hölle heil überstehen und die Teufelsdroge mit Therapie-Weihwasser besiegt werden kann, oder das Ganze letztendlich in einem verheerenden Fiasko endet?


"Ich möchte bloß wissen, welcher Blödian das Züchtigungsrecht in dieser Anstalt abgeschafft hat..."


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Konnte im Vorfeld sehr schwer einschätzen, was mich mit dieser recht frühen Zehetgruber Inszenierung erwarten würde, aber das Gesehene konnte schließlich bestens unterhalten und bereitete einen riesen Spaß.

Einfach nur unglaublich, wie zur damaligen Zeit die Gefahren der Teufelsdroge Marihuana wahrgenommen und dargestellt wurden: Die gebeutelte Frau Weiß ist bereits nach kürzester Zeit aufgrund eines dauerhaften Marihuana-Konsums dermaßen hochgradig abhängig und macht im Anschluss einen mühsamen und schmerzhaften Entzug durch, dessen Ausmaße eher einem unbarmherzigen Heroin- oder Crack-Entzug gleichen :shock: Zudem scheint eine Kifferin in der Brauner/Zehetgruber-Welt automatisch eine Kokserin zu sein... :? (siehe Dialog weiter unten) Zudem raubt ihr das Teufelskraut jeglichen Willen, wodurch sie absolut willenlos wird und schmierigen Typen völlig hilflos mit Haut und Haar ausgeliefert ist.

Aber genau diese Naivität verleiht dem Ganzen den gewissen Charm dieser Era und bietet dem Zuschauer beste Unterhaltung :) Hinzu gesellt sich ein für diese Zeit recht ordentlicher Gossen-Jargon, der mit seiner Ausdrucksweise bestimmt einen Teil der damaligen Bevölkerung bestimmt vor den Kopf stoßen konnte (aus heutiger Sicht gibt es hier aber viel zu belächeln).

Trotz der hanebüchenen Geschichte um die verheerende Teufelsdroge, machen die Schauspieler einen ordentlichen Job und gerade Heidelinde Weis spielt den extrem überzogenen Entzug (sehr unterhaltsam) mit Bravour. Harald Leipnitz legt in der Rolle des modernen und unkonventionellen Pfarrers Johann gleichfalls eine ordentliche Leistung an den Tag.
Frau Umlauf verweilt mit ihrer Rolle als eine der Erzieherinnen eher Hintergrund der Produktion und kann in ein paar wenigen Szenen bewundert werden.


Zurück bleibt ein kurzweiliges und sehr unterhaltsames Filmchen, dessen recht hoher Unterhaltungsgrad mich im Nachhinein doch äußerst positiv überraschen konnte... :dh:


Uschi: - "Hab Dich doch nicht so, dachte doch nur, dass es Schokolade ist..."

Karin: - "Ich meins ja nur gut Kleines, wenn man mal mit Marihuana angefangen hat, kommt man nicht mehr davon los".

Uschi: - "Was denn, Du kokst? Da hast Du ja auch Träume, so von Liebe und so... Och, lass mich doch einmal probieren...."


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Zitate aus dem Pidax-Forum:

anti hat geschrieben:
Bei FSK 12 erwarte ich jetzt nichts Großartiges. Hört sich bestimmt alles reißerischer an als die tatsächliche Umsetzung. Wird eine ganz brave Inszenierung sein.
Einen Blick werde ich dennoch riskieren.


Prisma hat geschrieben:
Ich denke auch, dass sich das offensiver anhört, als es in Wirklichkeit ist.
Spannend bleibts aber trotzdem, ich spekuliere auf eine angenehme Überraschung.


Meine Erwartungen hinsichtlich einer reißerischen Umsetzung waren im Vorfeld auch eher gemäßigt, aber das Gesehene konnte diese letztendlich doch übersteigen...
Das Ganze kommt zwar m.E. nicht so ganz an den Schmierfaktor der Olson-Produktionen aus der damaligen Zeit heran, stehen diesen aber nicht gerade in all zuviel nach. Zudem wurde die Kinofassung zur damaligen Zeit mit einer FSK 18 eingestuft. Für die damaligen Verhältnisse gibt es schon den ein oder anderen Blitzer oder kleinere Gewaltspitzen zu entdecken. Schätze schon, dass diese Inszenierung bei einem Teil der damaligen Bevölkerung eine gewisse Empörung hervorrufen konnte... :unknown:

Als Krönung wartet die Pidax DVD mit einem 45 min. Interview in den Extras auf, indem Frau Weis so einige Anekdoten zum Produktionsverlauf, zu den Hintergründen, über Schauspielerkollegen und über ihre frühe Schaffensphase im Allgemeinen erzählt :dh:

Dabei wird auch davon erzählt, dass Artur "Atze" Brauner 2 Fassungen von diesem Film anfertigen ließ, eine eher "angezogenere" und eben eine "recht freizügigere" Version, die sich m.E. auch auf der vorliegenden Pidax DVD befindet (oder sollte doch noch eine schmutzigere Version in irgendwelchen Archiven schlummern? :jc_hmmm: ).
Im Rahmen der Erstellung der "freizügigeren" Fassung kam es laut Heidelinde Weis zum totalen Zerwürfnis mit Atze Brauner, da diese sich entsprechenden Nacktszenen vehement verweigerte (für die Badewannenszene sollte sie wohl die Hüllen fallen lassen). Somit stellt "Mädchen hinter Gittern" einerseits die erste und zugleich auch die letzte Zusammenarbeit zwischen Weis und Brauner dar....

Zudem betitelt sie im Interview den guten Rudolf mit "Zehetbauer" als Nachnamen... :D


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 10.05.2015 14:18 
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Sehr schön formulierte Einschätzung zum Film! Ich habe mir den jetzt auch schon zweimal angeschaut, bin aber nach wie vor ziemlich unschlüssig. Das liegt gar nicht daran, dass die Erwartungshaltung zu hoch war, im Grunde genommen bekam ich genau das zu sehen, wovon ich im Vorfeld auch ausgegangen war. Der Unterhaltungswert ist enorm, ich habe mich teilweise auch prächtig amüsiert, viele beliebte Darsteller wie insbesondere Ellen Umlauf und Adelheid Seeck erfreuen das anspruchsvolle Auge, allerdings kam ich nicht besonders gut mit den beiden Hauptrollen klar, das heißt sowohl mit Heidelinde Weis, als auch Harald Leipnitz. Ja, und Elke Aberle fand ich hier noch strapaziöser als sonst.


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 10.05.2015 21:20 
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Prisma hat geschrieben:
allerdings kam ich nicht besonders gut mit den beiden Hauptrollen klar, das heißt sowohl mit Heidelinde Weis, als auch Harald Leipnitz. Ja, und Elke Aberle fand ich hier noch strapaziöser als sonst.


Hierzu fehlen mir noch ein paar Vergleichswerte, da ich Frau Weiß lediglich vom Traumschiff und aus der Schwarzwaldklinik her kenne.
Bei diesem Direktvergleich tendiere ich aber ganz klar zum überkandierten Schauspiel des vorliegenden Irrsinns (zur absoluten Vollkommenheit fehlten nur noch die tödlichen Haschisch-Spritzen) ;) ...oder handelte es sich tatsächlich doch um ein unbekanntes, altmodisches Cannabis-Crack-Gemisch und das überzogene Schauspiel war letztendlich kon­gru­ent... :jc_hmmm: ;)


Elke Aberle hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm und Harald Leipnitz erst seit kurzer Zeit in meinem Schauspieler-Gedächtnis verinnerlicht, aber bisher lediglich 3 Filme "bewußt" unter seiner Beteiligung gesehen: Agent 505, Die Ruhe an der Ruhr und 5 vor 12 in Caracass. Die Wallace und Fu Man Chu Filme lasse ich mal außen vor, da deren letzte Sichtungen Jahrzehnte zurückliegen (aber die Wallace Reihe wird bald sowieso mal wieder etwas aufgefrischt ;) ).

Ein Blick in seine Vita offenbarte mir aber gerade, dass er auch in dem von mir gesuchten Film Sperrbezirk mitspielt :shock:
Als Nächstes steht aber zunächst einmal Trio Pevers mit seiner Beteiligung auf dem Programm.....


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 10.05.2015 21:57 
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Ich meinte das auch eher auf diesen Film bezogen. Sonst sehe ich Harald Leipnitz und Heidelinde Weis mit wenigen Ausnahmen ja eigentlich recht gerne. Doch mir kommt es hier eher so vor, als habe Heidelinde Weis eher Weichspüler geraucht. :lol:

"Sperrbezirk" suche ich auch schon länger, ich meine, den habe ich etwa vor 100 Jahren mal irgendwo im TV gesehen, kann mich aber an nichts mehr erinnern. Da spielen ja immerhin Ruth Maria Kubitschek und die zauberhafte Suzanne Roquette mit, genau mein Fall!

"Trio Pervers" dürfte dir gefallen, der macht richtig Spaß! ;)

Heute habe ich mir übrigens auch mal das Interview mit Heidelinde Weis angesehen. Ich sollte demnächst man selbst auf die Idee kommen, bei den Extras reinzuschauen. Fand ich sehr informativ und sie kommt als sehr angenehme Gesprächspartnerin rüber.


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 11.05.2015 17:50 
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Prisma hat geschrieben:
Heute habe ich mir übrigens auch mal das Interview mit Heidelinde Weis angesehen.... Fand ich sehr informativ und sie kommt als sehr angenehme Gesprächspartnerin rüber.


Wie schätzt Du denn nach dem recht interessanten Interview die vorliegende Schnittfassung der Pidax DVD ein: Handelt es sich Deines Erachtens hierbei bereits um die "freizügige Fassung" oder scheint diese noch weiterhin in irgendwelchen verruchten Archiven zu versauern?



Prisma hat geschrieben:
"Trio Pervers" dürfte dir gefallen, der macht richtig Spaß! ;)


Ich bin schon schwer gespannt... und Morgen Abend dürfte er dann fällig sein :)


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 11.05.2015 21:12 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Wie schätzt Du denn nach dem recht interessanten Interview die vorliegende Schnittfassung der Pidax DVD ein: Handelt es sich Deines Erachtens hierbei bereits um die "freizügige Fassung" oder scheint diese noch weiterhin in irgendwelchen verruchten Archiven zu versauern?

Schwer zu sagen, da der Film für heutige Begriffe eben alles andere als freizügig erscheint. Allerdings dachte ich mir beispielsweise bei der Duschszene, dass es für 65er-Verhältnisse schon wieder recht gewagt aussieht. Ich meine mich da an eine blanke Uta Levka zu erinnern? Spontan würde ich daher auf die freizügige Fassung tippen, aber das ist nur eine Vermutung die auf zeitgenössischen Vergleichen basiert.

Es liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen, dass Heidelinde Weis sich hier einfach nicht konkret ausgedrückt hat. Ich meine insofern, dass sie sich an gewisse Szenen erinnert, die gedreht werden sollten, aber dann eventuell gar nicht zu Stande kamen. Wie sie berichtete, wurde ja eine explizite Szene von ihr verweigert, die dürfte es dann schon mal nicht in doppelter Ausführung geben. Beim Interview hatte ich meine Zweifel, ob denn tatsächlich zwei Fassungen existieren, weil es auch vollkommen der Legende von Artur Brauner widerspricht, ich meine im Sinne von Sparsamkeit. Ich denke, er hätte sich dann eher für eine Fassung entschieden, und zwar die freizügige, der Schnitt hätte das Übrige getan. Aber wie gesagt: alles nur Vermutungen, vielleicht auch weil mir Heidelinde Weis' Erinnerungen teils eher vage vorkamen.


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 Betreff des Beitrags: Re: MÄDCHEN HINTER GITTERN - Rudolf Zehetgruber
BeitragVerfasst: 09.01.2018 20:49 
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MÄDCHEN HINTER GITTERN vermittelte mir in seiner Anfangsphase lediglich ein nostalgisches Gefühl. Mit Start einer Rückblende entwickelt sich der Film allerdings zu einem Vertreter der besseren Filmzunft. Es kommt eine gewisse Spannung auf, die von äußerst amüsanten Situationen begleitet wird. Unter dem Strich gesehen, hat das Teil (bei mir zumindest) gezündet.

Ein Lieblingszitat kann ich auch liefern: „Er wollte uns vergewaltigen!“ (Wer den Film gesichtet hat, der wird wissen warum ich ausgerechnet dieses Zitat gewählt habe.)

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