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 Betreff des Beitrags: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 18.04.2010 10:55 
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Ricky Cooper
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Halinka Törek
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Eva Renzi
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Gibtet ja von MCP sehe ich gerade... taugt dieser Film? Und taugt die DVD?

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 18.04.2010 11:36 
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Glaube die DVD ist soweit ok, den hatten wir im alten Forum auch ausgiebig besprochen, wenn ich mich nicht irre ?

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 18.04.2010 22:54 
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Doch! Ein ganz brauchbarer und unterhaltsamer Film aus deutschen Landen. Hatte den damals mal auf VHS gesehen

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 18.04.2010 23:04 
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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 19.04.2010 18:02 
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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 17.02.2012 21:22 
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Alternativer Titel: Negresco
Produktionsland: Deutschland
Produktion: Doris Rathgen, Joachim von Vietinghoff, Peter Wortmann
Erscheinungsjahr: 1967
Regie: Klaus Lemke
Drehbuch: Klaus Lemke, Max Zihlmann, Ingo Hermes
Kamera: Michael Marszalek
Schnitt: Renate Willeg
Musik: Klaus Doldinger - Titelsong: Hardy Hepp ("Tribute to Otis Redding")
Länge: ca. 95 Min.
Freigabe: FSK 12
Darsteller: Gérard Blain (Roger), Ira von Fürstenberg (Laura Parrish), Paul Hubschmidt (Parrish), Serge Marquand (Borell), Christa Linder (Anita), Eva Renzi, Ricky Cooper (Jeff), Errol Garner, Volker Helm (Nicolas), Charly Kommer (Charly), Halinka Toerek (Nadja), Liddia Yadda (Lydia)


Der erfolglose Fotograf Roger lernt Laura Parrish eine wohlhabende Frau kennen. Es macht Roger Freude sich innerhalb des Jet Sets zu bewegen, jedoch muss er bald feststellen, dass es um Laura herum einige dubiose Gestalten gibt, die auch vor Mord nicht zurückschrecken.

Klaus Lemkes Film tristet eher ein unbekanntes Dasein und sollte somit den Wenigsten bekannt sein. Schade eigentlich, da sich „Negresco“ durchaus als guter Film entpuppt. Die Story spielt auf die Verlogenheit der Gesellschaft und auf das Bestreben schnell an viel Geld zu kommen, an. Die eigentlichen Eintrittskarten in die Oberschicht. Leider werden diese Trümpfe nicht immer konsequent ausgespielt und der Film geht einen anderen Weg. Ein Weg der sich am Grundgerüst des Kriminalfilms stützt. Die Wörter „deutscher Giallo“ möchte ich nicht verwenden, da diese in ihrer Verbindung zu suspekt erscheinen und das Bild auch verfälschen würden.

Darstellerisch gelingt es Frau Fürstenberg durchaus positive Ansätze zu zeigen, man kann sie allerdings nicht mit einer Marisa Mell oder einer Edwige Fenech vergleichen. Zu dieser Klasse fehlte ihr doch einiges obwohl Frau Fürstenberg optisch sehr zu gefallen weiß.

Serge Marquand Charakterfresse sollte dem Freak des europäischen Kinos aus dem ein oder anderen Italo-Reißer bekannt sein. Tessaris „Der Bastard“, Ferrornis „Wanted“ Corbuccis „Fahrt zur Hölle ihr Halunken“ oder natürlich auch außerhalb Italiens aus Rollins „Les Raisins de la mort“ sprich „Foltermühle der gefangenen Frauen“. Marquand überzeugt innerhalb „Negresco“ als undurchsichtiger Charakter, der für Geld alles tut.

Gérard Blains Versuch sich an der Figur des Thomas aus Antonionis „Blow up“ zu orientieren ist zwar nett gemeint, aber doch ein bis zwei Nummern zu groß.

Kameratechnisch bietet Lemkes Film gerade zum Ende hin einige sehr gute Außenaufnahmen, die den Wohlfühlfaktor aktivieren und zum Verwöhnen des subjektivem Auges ansetzen.

Fazit: Ein gemütlicher und durchaus interessanter deutscher Kriminalfilm, der innerhalb des Genres ein klein wenig extravagant daher kommt und mir gepflegte 7,5 von 10 Punkten entlocken kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 17.07.2012 10:55 
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So, mal der sehr gute Titelsong.


www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 17.07.2012 19:12 
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Oh schande schon zwei Jahre vergangen und ich hab den Film immer noch nicht gesehen. Diesen Monat wird sich die Dvd geordert :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 17.07.2012 20:29 
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Du verpasst nicht viel. Joe Hembus zählte den Film zwar zum Jungen Deutschen Film, dafür ist er aber eigentlich zu kommerziell, und als Kommerzfilm zu lahm. Wenn Lemke wenigstens die Fürstenberg etwas sexier ins Bild gebracht hätte! Aber nein! Dabei hält er sich doch für einen männlichen Womanizer.

Das einzig Gelungene an dem Film ist der Titelsong.

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 18.07.2012 18:03 
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Ja was denn nun :?

Egal ich werde mal einen blick wagen, wird mir schon taugen 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 18.07.2012 19:25 
Bei deutschtümeligen Filmen teste ich lieber selbst, weil die nicht jeder gleich bewertet und man oft auch eine besondere Ader dafür haben muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 18.07.2012 21:35 
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italo hat geschrieben:
Bei deutschtümeligen Filmen teste ich lieber selbst, weil die nicht jeder gleich bewertet und man oft auch eine besondere Ader dafür haben muss.


Ich denke mal, dass dir der Film gefallen wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 07.01.2013 09:04 
So ich habe die neue DVD getestet und in begeistert noch dem sehr guten Bild aber der Film gibt mir leider nichts.
Deswegen verkaufe ich die DVD in meinem Tauschbörsen Thread. Einfach PM an mich, wer sie will.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 07.01.2013 11:33 
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ist die "neue" dvd uncut?

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 07.01.2013 12:49 
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Thomas Morus hat geschrieben:
ist die "neue" dvd uncut?


Lt. Coverangaben 4 Sekunden länger.

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 07.01.2013 23:04 
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italo hat geschrieben:
So ich habe die neue DVD getestet und in begeistert noch dem sehr guten Bild aber der Film gibt mir leider nichts.

Woran lag's denn? Bei dem Film hätte ich jetzt vermutet, dass der dir garantiert gefallen müsste!

Und reggie hat ihn auch immer noch nicht gesehen? :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 07.01.2013 23:10 
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Chet hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
So ich habe die neue DVD getestet und in begeistert noch dem sehr guten Bild aber der Film gibt mir leider nichts.

Woran lag's denn? Bei dem Film hätte ich jetzt vermutet, dass der dir garantiert gefallen müsste!

Und reggie hat ihn auch immer noch nicht gesehen? :lol:


Habe auch erwartet, dass dem Italo der Film zusagen würde.

reggie muss sich Negresco unbedingt ansehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 07.01.2013 23:21 
Chet hat geschrieben:
Woran lag's denn? Bei dem Film hätte ich jetzt vermutet, dass der dir garantiert gefallen müsste!




Der Film hat etwas End 60er mäßiges was mir gar nicht gefällt. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Vielleicht ist es die Umsetzung einer "eigentlich" guten Geschichte. Der Look des Films stimmt allemal aber die Charaktere agieren auf eine solch unbedarfte Art. In meinen Worten beschreibe ich das mal auf eine für diese Zeit "pseudo neu coole" Art des Filmemachens. Sollte wohl irgendwie Hip sein in dieser Zeit. Andererseits bin ich auch kein Freund von den Filmen des Regisseurs.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 07.01.2013 23:53 
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italo hat geschrieben:
Chet hat geschrieben:
Woran lag's denn? Bei dem Film hätte ich jetzt vermutet, dass der dir garantiert gefallen müsste!




Der Film hat etwas End 60er mäßiges was mir gar nicht gefällt. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Vielleicht ist es die Umsetzung einer "eigentlich" guten Geschichte. Der Look des Films stimmt allemal aber die Charaktere agieren auf eine solch unbedarfte Art. In meinen Worten beschreibe ich das mal auf eine für diese Zeit "pseudo neu coole" Art des Filmemachens. Sollte wohl irgendwie Hip sein in dieser Zeit. Andererseits bin ich auch kein Freund von den Filmen des Regisseurs.

Ich kann mir ungefähr vorstellen, was du meinst. Hab ich aber bei dem Film gar nicht so empfunden. Und vieles End-60er-Zeug magst du doch sicher auch. Über BARBARELLA z.B. hast du dich doch letztens erst sehr lobend geäußert.

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BeitragVerfasst: 08.01.2013 00:26 
Chet hat geschrieben:
Ich kann mir ungefähr vorstellen, was du meinst. Hab ich aber bei dem Film gar nicht so empfunden. Und vieles End-60er-Zeug magst du doch sicher auch. Über BARBARELLA z.B. hast du dich doch letztens erst sehr lobend geäußert.



Barbarella passt für mich perfekt. In Bezug auf NEGRESCO spüre ich halt schon einen Hauch "Neuer deutscher Film", welcher mir einfach nicht zusagt. Ich weiß nicht ob ich das richtig beschreibe aber Barbarella ist mehr ein Zeichen von "Make love not war" und der kommenden Freizügigkeit im Film.
NEGRESCO eher ein Vorgeschmack auf die kommenden langweiligen "neuen deutschen Filme" der Siebziger, die fast ohne Publikum liefen.


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BeitragVerfasst: 08.01.2013 10:55 
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fast ohne publikum stimmt ja SO auch nicht unbedingt, das ist etwas pauschal ausgedrückt, finde ich.

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 08.01.2013 13:08 
Thomas Morus hat geschrieben:
fast ohne publikum stimmt ja SO auch nicht unbedingt, das ist etwas pauschal ausgedrückt, finde ich.



Es ist Pauschal gemeint.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 08.01.2013 13:57 
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ich bin ein großer fan des neuen deutschen films, weshalb wir da wahrscheinlich an anderer stelle nochmal ein fass aufmachen sollten , aber hier in diesem thread : also, ich weiß zumindest, was du meinst mit deiner in diese richtung gehenden kritik, würde diese aber wahrscheinlich nicht teilen ... weshalb ich mich auch sehr auf den film freue, um zu wissen, ob es wirklich so ist :D

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 08.03.2013 10:32 
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So, jetzt habe ich ihn mal gesehen... ist ja recht nett anzusehen und auch mit guter Atmo ausgestattet, aber hat EINER von Euch die Handlung kapiert? Ich meine, ich gucke ja nicht erst seit gestern Filme, und die Motive (u.a.für die Morde) der einzelnen Personen haben sich mir überhaupt nicht erschlossen, ich bin ganz und gar nicht mitgekommen, warum jetzt wer auf wen böse ist und was das alles überhaupt soll....

kann da jemand helfen? Gerne auch mit Spoilerklappe...

Wenn ja: dann vielleicht 6/10, so leider nur 5.

;)

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 12.03.2013 10:15 
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Ha , wusst ich's doch! Keiner kann diese Handlung ver-un-hanebüchen-en! :D :D :D

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 29.06.2014 19:59 
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Negresco - Eine tödliche Affäre (D)
Weniger als nichts (D - Arbeitstitel)
Una donna tutta nuda (IT)
My Bed Is Not for Sleeping (UK)
Negresco (Int.)

D 1968

R: Klaus Lemke
D: Ira von Fürstenberg, Gérard Blain, Serge Marquand, Paul Hubschmid, Eva Renzi u.a.

OfdB
SCORE: Klaus Doldinger
dt. Synchronsprecher



"Tja, Geld war immer mein Problem, Geld und Frauen. Frauen hatte ich genügend und doch nicht genug, und Geld... na ja, ich habe immer Kleingeld zwischen den Fingern gehabt, aber ich wollte ans große Geld, an die Großen Scheine."


Der kleine, etwas schmierige Fotograf Roger (Gérard Blain) stößt zufällig auf Bilder mit der sehr freizügig-posierenden Milliardärs-Gattin Laura Parrish (Ira von Fürstenberg) und wittert sofort das große Geld. Am nächsten Tag wird der Besitzer der Fotos, ein gewisser Berlinger, ermordet in seinem Atelier aufgefunden und die skandalösen Fotos sind spurlos verschwunden.

"Die Aufnahmen sind gefährlich hatte Berlinger gesagt. Er hatte sich geirrt, sie waren tödlich!"


Kurz darauf tritt Roger bereits gemeinsam mit Laura (gezwungenermaßen) die Flucht vor deren Milliardärs-Ehemann (Paul Hubschmid) an und findet sich plötzlich inmitten eines sehr undurchsichtigen Mordkomplotts wider. Kann er diesem unbeschadet entrinnen oder wird er sich in diesem immer weiter verstricken..... :unknown: ;)


War gerade mal wieder von dieser charmanten Filmperle aus unseren Breitengraden sehr angetan, obwohl man an Dynamik und des sich etwas trägen Spannungsverlaufs noch so einiges hätte heraus holen können. Der End-60's Look und die Atmosphäre empfinde ich mehr als gelungen und die Story wartet mit einigen recht skurrilen Momenten auf (z.B. Borelli's Villa mit seinen drei psychisch-angeschlagenen Handlangern/-in). Die Leistung der Darsteller ist größtenteils anstandslos und die einzelnen Charaktäre bzw. das konkrete Mordmotiv bleiben einen langen Zeitraum undurchschaubar. Ein wenig mehr Action hätte diese dt. Filmperle bestimmt noch etwas aufgewertet, da diese schon ein paar Längen an den Tag bringt.

Aber insgesamt ein spannender und visuell sehr ansprechender und gut in Szene gesetzter Film. Finde, dass man sich hier viel Mühe mit dem Einfangen der entsprechenden Zeitgeistatmosphäre gegeben hat und bei den Setdekorationen wurde auch sehr detailverliebt vorgegangen.

Empfehlung für alle Eurocrime-Liebhaber :good:


ps: Hatte vor ein paar Jahren in einer Ramschkiste die Price & Light VÖ für 1,95€ gefunden und war bei der anschließenden Sichtung recht begeistert. Bei der heutigen Betrachtung war ich dann über die verhältnismäßig "sehr gute" Bildqualität dieser VÖ überrascht..... hatte ich gar nicht mehr so in Erinnerung gehabt.... :jc_doubleup:

Und wie der Zufall es so will, enthält der Soundtrack einen Big Beat-artigen Track, der gerade haargenau zum aktuellen Thema im "Musik-Tipps-Thread" (UK Big Beat der 90er) passt ;)

Klaus Doldinger - Sitar Beat (Negresco OST)
www.youtube.com Video From : www.youtube.com



Thomas Morus hat geschrieben:
So, jetzt habe ich ihn mal gesehen... ist ja recht nett anzusehen und auch mit guter Atmo ausgestattet, aber hat EINER von Euch die Handlung kapiert? Ich meine, ich gucke ja nicht erst seit gestern Filme, und die Motive (u.a.für die Morde) der einzelnen Personen haben sich mir überhaupt nicht erschlossen, ich bin ganz und gar nicht mitgekommen, warum jetzt wer auf wen böse ist und was das alles überhaupt soll....

kann da jemand helfen? Gerne auch mit Spoilerklappe...

Wenn ja: dann vielleicht 6/10, so leider nur 5.

;)


Eigentlich finde ich die Anzahl überschaubar und bis auf eine "sehr mysteriöse Ausnahme" nachvollziehbar, aber hierzu dann mehr nach den folgenden Spoilern:

ps: Deine Fragestellung kann ich aber fast 1:1 auf den von mir gerade zuvor gesehenen Küss mich Monster übertragen (wundert mich, dass hier noch kein Filmthread existiert ;) oder bin heute mal wieder unfähig die Suchfunktion zu nutzen :unknown: ), da dort ehrlich einer nach dem anderen wie die Fliegen tot umfiel und hinsichtlich der Hintergründe wohl einiges hier an mir vorbeigegangen ist.... ;) :D

Mord #1: Atelierbesitzer Berlinger: Gegen Ende wird das Zustandekommen in einem Dialog zwischen Jeff (Ricky Cooper) und Charly (Charly Kommer) erläutert:
Berlinger hatte die Millionärsgattin Ira von Fürstenberg Parrish irgendwie herumbekommen und dabei hinter ihrem Rücken die pikanten Fotos anfertigen lassen, mit denen er sie anschließend als Druckmittel erpresst hatte und die einzige Lösung für die Dame aus feinem Haus bestand nur noch darin, ihn irgendwie aus dem Weg beseitigt zu bekommen.
Im besagten Dialog bekannte sich dann Charly nebenbei zur Täterrolle: "... das ist wahr; direkt von umlegen hatte sie (Ira) zwar nichts gesagt, aber 'Befehl von Parrish' hatte sie wörtlich gesagt, und ein Befehl von Parrish hieß bisher immer noch umlegen"

Mord #2: Laura Parrish: Bei dem was Ira den ganzen Film über mit ihrem Mann abgezogen hatte, war die Konsequenz doch nur eine Frage der Zeit, zudem diese in einem Dialog zwischen den beiden, ganz auch klar angekündigt wird:
- "Du kannst mich nicht wegschicken, ich weiß zuviel"
- "Genau Dein Pech!" (mit entsprechend "eindeutiger" Mimik) ;)



Eigentlich dürften dies auch schon alle Morde in diesem Film gewesen sein, da aufgrund der vorliegenden dt. DVD Schnittfassung (und vermutlich auch in der vermeintlichen Originalfassung) der folgende Vorfall wohl nicht als ein "realer Mord" angesehen werden kann:

Szene: Kifferrunde in Borell's Haus: Etwas überzogen wird der im Rausch erlebte Wahnsinn dar gestellt, indem eine der anwesenden Mädels in einer traumähnlichen Rauschsequenz vom Psycho Nicolas (Volker Heim) durch eine griechisch-wirkende Tempelanlage gejagt und anschließend gewürgt wird. Ob diese dabei drauf geht, bleibt (zumindest) in der DVD Fassung unklar, da gerade diese Szene anhand der folgenden Erläuterungen, als unvollständig, geschnitten empfunden wird und ggf. daher auch nicht richtig nachzuvollziehen ist..... :unknown:
Bei der DVD Fassung sieht man zumindest nach der Würgesequenz noch eine kurze Szene, wie Nicolas sein weibliches Opfer noch weiter zärtlich mit einer Peitsche bearbeitet (würde bei einer Toten keinen Sinn mehr machen).... und aufgrund des traumsequenzähnlichen Hintergrunds dieser gesamten Szene, würde es sich (wenn auch ausgeführt) somit um keinen "realen" Mord handeln. ;)
Die Szene soll wohl eher als visuelle Umsetzung der kranken Gedankengänge und Wahnformen der gestörten Truppe angesehen werden....???.


Nach diversen Angaben im Netz (u.a. IMBD) soll die eigentliche Laufzeit des Films 95 min. betragen, wobei die dt. DVD Fassungen lediglich ca 86 min des Films enthalten.

Seltsam fand ich die Schnittfolgen während der Cannabis Party: sobald die Joints zu Ende gerollt sind und Borelli's seine Rede beendet, tanzt nach einem Schnitt plötzlich das blonde Mädel
, welches in der anschließenden Traumsequenz von Nicolas gewürgt wird
- wie aus dem Nichts - im Raum herum. Zuvor hatte sich diese Dame nicht in der geselligen Runde befunden. Bei der anschließenden Rauschszene, könnten es auch zu einigen Schnitten gekommen sein :unknown: :?:

Weiterhin seltsam ist das Ausscheiden von Nicolas. Seinen letzten Auftritt legt dieser hin, als er Roger und seinen irren Kumpanen Jeff zu einer zweisamen Autofahrt verabschiedet, danach wird er im Film nicht mehr gesehen und man erfährt auch nichts über seinen Verbleib :unknown:
Jeff sieht man ab diesem Moment nur noch gemeinsam mit Parrish's Gorilla Charly sein Unwesen treiben.....


Wäre mal interessant zu wissen, ob und wenn, welche Szenen der Schere zum Opfer gefallen sind...


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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 03.07.2014 11:55 
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Mist, jetzt ist's schon wieder zu lang her ... :-(

Nochmalige Sichtung vonnöten ... bei der tollen Musik aber immer gerne :)

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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 29.06.2015 11:35 
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● EVA RENZI als GAST in
NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE (D|1968)




In Klaus Lemkes "Negresco - Eine tödliche Affäre" findet man ein kleineres Rätsel, dass sich bereits im international ausgerichteten Vorspann ankündigt. Gäste, invités, particip. o. o., guests: unter anderem steht dort der Name Eva Renzi. Beim Betrachten mit einer normalen Aufmerksamkeit ist es wahrscheinlich, dass man die Berlinerin im Szenario erst gar nicht ausfindig machen wird, selbst beim intensiveren Anschauen erweist sich die Suche als nicht gerade einfach, denn Eva Renzi partizipiert sozusagen klammheimlich als Gast in einer Szene, die die Aufmerksamkeit auf Nebensächlichkeiten zieht, sprich nicht besonders relevant ist. Bei mir hatte es damals jedenfalls einige Sichtungen erfordert, bis es plötzlich zu einem Aha-Effekt gekommen ist. Da Renzis damaliger Ehemann Paul Hubschmid eine der Hauptrollen im Film übernommen hatte, sieht es tatsächlich so aus, als sei seine Frau nur zu Besuch am Set gewesen, und man sie kurzerhand für eine kurze Szene einladen konnte. Der Bildaufbau ist in den wenigen Sekunden immer gleich, man hört eine Stimme aus dem Off, die Personen bewegen sich, jedoch fällt der Blick des Zuschauers zunächst in die Mitte des Raumes, beziehungsweise auf eine Frau, von der lediglich die Beine zu sehen sind und als typischer Blickfang fungieren. Der Kontrast zu Eva Renzi ist groß, da sie sehr unscheinbar, ja, beinahe maskulin gekleidet ist. Man raucht eine Zigarette und dann ist das Ende der Szene auch schon gekommen. Unterm Strich bleibt somit ein recht eigenartiger Ausflug in den deutschen Krimi, der lediglich wie eine kleinere Fingerübung aussieht. Für Eva Renzi war es erst der fünfte Spielfilm in ihrer noch jungen Karriere, und eben dieser Auftritt steht vollkommen diametral zu den vorhergegangenen Großproduktionen, jedoch sollten sich solche eigentümlichen Ausflüge (vor allem im Sinne völlig konträr ausgewählter Rollen) von Zeit zu Zeit wiederholen. Zu "Negresco" selbst lässt sich abschließend sagen, dass die Schauspielerin in keiner Beziehung für die Handlung oder Sonstiges in diesem ziemlich sehenswerten und kurzweiligen Film relevant ist, aber wer möchte schon die Wiedersehensfreude unterschätzen, wenn sie hier auch zugegebenermaßen ultrakurz ausgefallen war.


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Vielen Dank für den Hinweis mit Frau Renzi, deren Anwesenheit im Film bisher an mir vorbeigezogen ist.
Lustig, hatte gerade erst in der letzten Woche mein obiges Gestammel zufällig überflogen und seitdem die DVD neben dem Player parat liegen :D

Seltsam, hatte den Film gerade erst vor einem Jahr zuletzt gesehen und kann mich, was den etwas leicht diffusen Storyverlauf betrifft, jetzt schon an fast gar nichts mehr erinnern. :? Weiß nur noch, dass ich jedes Mal total begeistert von dem Film war. Doch spätestens am Wochenende wird er dann ein weiteres Mal fällig sein, wobei ich dann zugleich mal etwas genauer nach Frau Renzi Ausschau halten werde. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: NEGRESCO - EINE TÖDLICHE AFFÄRE - Klaus Lemke
BeitragVerfasst: 29.06.2015 18:11 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Seltsam, hatte den Film gerade erst vor einem Jahr zuletzt gesehen und kann mich, was den etwas leicht diffusen Storyverlauf betrifft, jetzt schon an fast gar nichts mehr erinnern.

Ja, das ist komisch und geht mir ganz genau so. Auch nach mehrmaligem Ansehen kann ich mich dem Empfinden nach auch immer nur an recht wenig erinnern.
Das ist vielleicht der Grund, dass ich mir "Negresco" erst gar nicht oft anschaue.
Wenn er aber läuft, finde ich ihn immer toll.

Richie Pistilli hat geschrieben:
Doch spätestens am Wochenende wird er dann ein weiteres Mal fällig sein, wobei ich dann zugleich mal etwas genauer nach Frau Renzi Ausschau halten werde.

Mit so viel Ausschau halten ist es aber nicht. Mehr als das, was man oben auf den Screenshots sieht, gibt es eigentlich nicht zu entdecken. :lol:


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