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 Betreff des Beitrags: CHEN SING DIE FAUST IM GENICK - Hau Chang
BeitragVerfasst: 20.05.2013 21:50 
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Alternativer Titel: Black Panther
Produktionsland: Hongkong
Produktion: Wong Cheuk Hon
Erscheinungsjahr: 1973
Regie: Hau Chang
Drehbuch: Ni Kuang
Musik: Chou Fu Liang
Länge: ca. 80 Min.
Freigabe: Ungeprüft
Darsteller: Chen Sing, Nancy Yen, Lung Fei, Shan Mao, Yasuaki Kurata


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Fan Han Wei wird am Flughafen mit Rauschgift erwischt und zu drei Jahren Haft verurteilt. Er ist unschuldig und die Schuldigen wollen das Fan Han Wie nicht mehr auf freien Fuß kommt. Doch der Unschuldige bricht aus und startet einen Rachefeldzug.

Die Musik ist äußerst ansprechend und vermittelt ein leichtes US Flair. Auch innerhalb der weiteren Vorgehensweise kommt man sich ab und an vor wie in einem amerikanischen Actionfilm. Doch nicht allein das Flair des US Actionkino der 70er, auch das des italienischen Polizeifilms findet hier seine Heimat. So hat es in einer Szene, die eine Verfolgungsjagd präsentiert, ein klein wenig den Anschein, dass man sich irgendwo in einer beschaulichen Gegend von Rom befindet.

Die Kämpfe, die meist der Punkt sind auf dem man sich in ähnlichen Hongkong-Produktionen konzentriert sind hier eher sekundär. Primär sind die Story und die Action, sprich Verfolgungen etc. angelegt.

Chen Sing ist für die Rolle des zu Unrecht verurteilten Rächers Fan Han Wie genau der Richtige. Der asiatische Charles Bronson rennt weg, verfolgt, prügelt und präsentiert auch den ein oder anderen Wutausbruch. Chen Sing macht die Rolle sichtlich Freude. Weiterhin beehren uns gute alte Bekannte wie Lung Fei, Shan Mao und Yasuaki Kurata. Als besonderes Bonbon bietet uns Hau Chang einen sehr großen Farbigen der in einer kurzen Jeanshose und in eine Jeansweste gehüllt, unserem Helden nicht wohl gesonnen ist.

Fazit: Ein guter Actionfilm aus Asien mit einem sympathischen Thailand Charles Bronson.

7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: CHEN SING DIE FAUST IM GENICK - Hau Chang
BeitragVerfasst: 21.05.2013 05:37 
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So sieht es aus, ziehe ebenfalls 7/10. Älterer Kurzkommentar:


Chen Sing - Die Faust im Genick

Fan Han Wei (Chen Sing) landet mit ein paar Freunden in Hongkong, die kleine Gruppe hatte einen Urlaub zusammen verbracht. Doch bei der Zollkontrolle gibt es mächtig Ärger, man findet bei Fan eine grössere Menge Heroin. Obwohl unser Held seine Unschuld beteuert, verschwindet er umgehend für drei Jahre im Knast. Immerhin hält seine Freundin zu ihm (Nancy Yen, lecker), so verliert er nicht jegliche Hoffnung und Perspektive. Leider kommt es kurz vor der Entlassung zum Desaster. Ein seltsamer Typ besucht Fan Han Wei im Knast, zeigt ihm Bilder auf denen seine Freundin mit einem anderen Kerl zu sehen ist. Fan Han Wei dreht durch, der fremde Besucher gibt während dieser Eskalation den Löffel ab. Jetzt ist die Kacke mächtig am dampfen, denn Fan Han Wei gelingt zwar die Flucht aus dem Gefängnis, aber nun hat er nicht nur die Bullen im Genick sitzen, sondern auch diversen Pöbel der Unterwelt. Nicht zu vergessen, dass Fan auch noch mit den Leuten abrechnen will, die für seinen Aufenthalt hinter schwedischen Gardinen verantwortlich sind ...

Chen Sing kennt man aus einigen Eastern Klassikern. Er spielte an der Seite von Topstars wie Ti Lung, David Chiang und Wang Yu. Mit Nancy Yen hat man ihm eine schmackhafte Dame zur Seite gestellt, eine wahre Freude für die entzündeten Augen. Der Film gehört sicher nicht zu den grossen Klassikern des Genres, bietet aber für den geneigten Eastern Freund sehr kurzweilige Unterhaltung. Besonders im letzten Drittel gibt es ordentlich auf die Glocke. Die Kämpfe finden dabei vorwiegend ohne Hilfsmittel statt, sind recht bodenständig in Szene gesetzt. Natürlich tragen gerade extreme Übertreibungen viel zum speziellen Charme des Genres bei, doch bei diesem Streifen passt die erdige -nahezu sachliche- Inszenierung gut ins Gesamtbild.


Fazit: Fröhliches Fratzengeballer. Gut = 7/10

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Blap V 3.0 regaining paradise

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Vom Ursprung her verdorben


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 Betreff des Beitrags: Re: CHEN SING DIE FAUST IM GENICK - Hau Chang
BeitragVerfasst: 21.05.2013 08:21 
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Da sind wir beim Gesamturteil erneut einer Meinung. Sieben Punkte passen sehr gut.

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