Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Japanische Liebesfilme
BeitragVerfasst: 20.07.2010 08:54 
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Eine gute Freundin von mir fragte mich neulich, ob es denn auch gute japanische Liebesfilme gebe, und da war ich in der Tat etwas aufgeschmissen... ich kenne eigentlich fast nur japanische Gewaltfilme :shock: :shock: :shock:
Kann mir jemand ein paar eher ruhige, vielleicht sogar "romantische" japanische Filme aus den Genres Liebe oder Melodram o.ä. nennen? Egal, ob Klassiker oder aktuell: ich bin für jeden Tipp dankbar, und vielleicht ist für meine Freundin ja auch etwas dabei...

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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 09:42 
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Das Meer kommt (OT: Umi wa miteita, J 2002, R: Kei Kumai)


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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 10:01 
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Takeshi Kitanos Dolls (2002) (R: Takeshi Kitano)
(etwas surreal und verträumt - Kitano mal ganz anders)

Chungking Express (1994) (R: Wong Kar-Wai)
(ein moderner Klassiker)

In the Mood for Love (2000) (R: Wong Kar-Wai)
(war sehr schön anzusehen)

Love Exposure (2008) (R: Shion Sono)
(Achtung! Geht 225 Min. und ist teilweise recht brutal!
Ist aber ein super Film!)


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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 10:06 
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Logan5514 hat geschrieben:

Chungking Express (1994) (R: Wong Kar-Wai)
(ein moderner Klassiker)

In the Mood for Love (2000) (R: Wong Kar-Wai)
(war sehr schön anzusehen)
Die sind wirklich sehr gut, allerdings so japanisch wie ein Hot Dog :)
Wenn die zählen können wir auch noch 2046 dazu nehmen.



Einer meiner Lieblinge: Suna no onna (Woman in the Dunes)

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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 10:09 
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Nur ist der überaus großartige Wong Kar-Wai kein Japaner! Und Hongkong ist nicht Japan!!
Aber toll sind seine Filme schon!! :D :D


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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 10:13 
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Danke schon mal für die Tipps !
Zu WKW: ich finde seine frühen, ungestümen Filme (CKE, Happy Together, As Tears go by, Days of being wild...) supergeil. In dem Moment, wo er zum Feuilleton-Liebling wurde und sich in seinen Filmen nur noch selbst kopierte (z.B. 2046), habe ich so ein bisschen das Interesse an ihm verloren. Blueberry Nights z.b. gar nicht erst mehr gesehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 10:26 
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Thomas Morus hat geschrieben:
In dem Moment, wo er zum Feuilleton-Liebling wurde und sich in seinen Filmen nur noch selbst kopierte (z.B. 2046), habe ich so ein bisschen das Interesse an ihm verloren. Blueberry Nights z.b. gar nicht erst mehr gesehen.


Hmmmm :roll: :roll:

Wie ich diese selbsternannten Cineasten manchmal hasse!!
Sobald jemand nicht mehr Underground ist, sondern einem breiteren Publikum bekannt wird, verlieren diese Cineasten "ein bisschen das Interesse". Ja klar, ist dann ja auch nix mehr besonderes.


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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 10:54 
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Nene, so war das nicht gemeint. Bin gar nicht so ein Underground-Hoschi. Finde es jedoch bei WKW wirklich eklatant, wie sehr sich seine Filme durch seinen "Aufstieg" verändert haben. 2046 z.B. ist in meinen Augen nur noch ästhetische Selbst-Bauchpinselung, ein Film, der darauf abzielt, von den Feuilletons geliebt zu werden, auf Grundlage der relativen Erfolge der Vorgänger. Das fing bei "Mood For Love" schon ein bisschen an, obwohl der noch ziemlich gut ist und zieht sich jetzt so durch.
Vom alten ungestüm-emotionalen Schmutzästhetiker, den ich so liebte, ist da einfach nicht mehr viel über. Und das liegt echt nicht am Bekanntheitsgrad, sondern an den Filmen an sich.

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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 10:58 
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Ich mag Kar-Wai Wongs ziemlich gerne. Auch Blueberry Nights hat mich (obwohl ich skeptisch war) voll überzeugt! Von "Selbstkopie" kann keine Rede sein. Seinem Kamera-Mann Christopher Doyle wirft man ja neuerdings auch gerne vor nur dem "Willen zum Dekorativen" zu fröhnen... bitte! Wenn man sich all die schönen Film entgehen lassen möchte!

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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 11:01 
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Thomas Morus hat geschrieben:
Nene, so war das nicht gemeint. Bin gar nicht so ein Underground-Hoschi. Finde es jedoch bei WKW wirklich eklatant, wie sehr sich seine Filme durch seinen "Aufstieg" verändert haben. 2046 z.B. ist in meinen Augen nur noch ästhetische Selbst-Bauchpinselung, ein Film, der darauf abzielt, von den Feuilletons geliebt zu werden, auf Grundlage der relativen Erfolge der Vorgänger.


Totschlagargument! Was meinst du genau damit? Wie äußert sich das?

Thomas Morus hat geschrieben:
Vom alten ungestüm-emotionalen Schmutzästhetiker, den ich so liebte, ist da einfach nicht mehr viel über. Und das liegt echt nicht am Bekanntheitsgrad, sondern an den Filmen an sich.


Wieso bleibt nicht mehr viel über? Die "alten" Filme kannst du dir doch immer noch anschauen? Soll er jetzt sein Leben lang "ungestümer-emotionaler Schmutzästhetiker" bleiben? Wäre wohl auch langweilig...

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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 11:47 
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Noch ein Tipp wäre:

Be with you - Ein Versprechen stärker als der Tod

Ist von Splendid erschienen. Kann jetzt zum Film selber noch nichts sagen, da ich ihn noch nicht geschaut habe.

Il Mare - Das Haus am Meer

Ist zwar ein Südkoreanischer Liebesfilm, den ich aber wärmstens empfehlen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 13:04 
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- LOVE LETTER (1995) von Shunji Iwai (gibt´s als Hongkong-DVD bei *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***)

- SHALL WE DANCE? (1996) von Masayuki Suo (DVD siehe oben)

- JOZEE, THE TIGER AND THE FISH (2004) von Isshin Inudô (DVD siehe oben)

- WARM WATER UNDER THE RED BRIDGE (2001) von Shohei Imamura (")

- DOLLS (2002) con Takeshi Kitano (")

- HEAVENLY FOREST (2006) von Shinjo Takehiko (")

- KOIZORA - SKY OF LOVE (2007) von Natsuki Imai (")


... und etwas mehr "kinky":

- A SNAKE OF JUNE (2002) von Shinya Tsukamoto (DVD gibts günstig bei amazon oder im Kaufhaus)

- MOONLIGHT WHISPERS (1999) von Akihiko Shiota (DVD gibts in USA)

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"Wir raten ab!" - Der katholische Filmdienst

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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 20.07.2010 13:05 
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:? - Sorry übrigens... Ich hatte nur "asiatische Filme" im Kopf und mich deswegen vertan.

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Jetzt läuft die Diskussion aber in eine ganz andere Richtung dadurch... Was für ein angenehmer Nebeneffekt! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: JAPANISCHE LIEBESFILME
BeitragVerfasst: 21.07.2010 10:27 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
Thomas Morus hat geschrieben:
Nene, so war das nicht gemeint. Bin gar nicht so ein Underground-Hoschi. Finde es jedoch bei WKW wirklich eklatant, wie sehr sich seine Filme durch seinen "Aufstieg" verändert haben. 2046 z.B. ist in meinen Augen nur noch ästhetische Selbst-Bauchpinselung, ein Film, der darauf abzielt, von den Feuilletons geliebt zu werden, auf Grundlage der relativen Erfolge der Vorgänger.


Totschlagargument! Was meinst du genau damit? Wie äußert sich das?

Thomas Morus hat geschrieben:
Vom alten ungestüm-emotionalen Schmutzästhetiker, den ich so liebte, ist da einfach nicht mehr viel über. Und das liegt echt nicht am Bekanntheitsgrad, sondern an den Filmen an sich.


Wieso bleibt nicht mehr viel über? Die "alten" Filme kannst du dir doch immer noch anschauen? Soll er jetzt sein Leben lang "ungestümer-emotionaler Schmutzästhetiker" bleiben? Wäre wohl auch langweilig...


Stimmt schon, und wie immer ist es dann am Ende natürlich Geschmackssache. Mich haben die "alten" Sachen halt emotional sehr stark berührt, gerade in der Kombination von gutem Drehbuch/starken Charakteren UND einer tollen Darstellung.
In der Öffentlichkeit gelobt wurde WKW aber sehr häufig eben wegen der "schwelgerischen Schönheit" seiner Filme. Meine Kritik ist nun, dass er sich in den "neuen" Filmen zu sehr auf die Zurschaustellung der ästhetischen Werte verlässt und dies insofern übertreibt, als es 1. irgendwann dann auch langweilig wird, über 120 Minuten ausschließlich perfekt komponierte Bildfolgen zu Gesicht zu bekommen... es wird mir dann halt einfach etwas viel! Und 2. wird so ein bisschen in Schönheit gestorben, sozusagen, weil eben leider die früher charakteristische emotionale Intensität hierbei sehr stark auf der Strecke bleibt, wie ich finde.
Aber klar: das ist Geschmackssache.

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 Betreff des Beitrags: Re: Japanische Liebesfilme
BeitragVerfasst: 10.08.2010 02:47 
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Visitor Q kannst du dir auch mit deiner Freundin ansehen ... :mrgreen: :sarkastisch:


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