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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: SASORI 1 - SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 11.03.2010 23:38 
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Sasori - Scorpion (Japan 1972, Originaltitel: Joshû 701-gô: Sasori)

Matsu (Meiko Kaji) verliebte sich in einen Polizisten, der sie bösartig ausnutzte und für seine verbrecherischen Umtriebe mißbrauchte. Zutiefst verletzt wollte Matsu Rache an ihrem Peiniger nehmen, doch der Anschlag auf das Leben des Widerlings scheiterte. Die junge Frau landet in einem Zuchthaus, ihr Verflossener macht derweil grosse Karriere und geniesst das Leben in vollen Zügen. Im Knast herrschen entsetzliche, unmenschliche Zustände. Abstossende Wärter, sowie von diesen bevorzugte Insassinnen, drangsalieren und quälen mit grösster Freude, der alltägliche Terror ist nahezu unfassbar. Mit ihrer eigenwilligen, sturen Art macht sich Matsu die Machthaber des Gefängnisses zum Feind, nach einem Fluchtversuch wird sie mit aller Härte bestraft. Doch Matsu gibt keinen Millimeter weit nach, keine Macht der Welt scheint sie brechen zu können. Angetrieben von ihrer unbändigen Gier nach blutiger Rache, durchlebt Matsu die Hölle auf Erden. Da ihr Ex die für ihn lästige Frau endgültig loswerden möchte, bringt er einen niederträchtigen Plan ins Rollen...

Vor "Lady Snowblood" schlüpfte Meiko Kaji in die Rolle der Nami Matsushima, genannt Matsu, einer ebenfalls von Rache angetriebenen Frau, die dieses Ziel über alles andere stellt, sogar über ihr eigenes Leben. Insgesamt spielte Meiko Kaji die tragische Rolle der Matsu in vier Filmen, welche allesamt in den Jahren 1972 und 1973 entstanden. Anders als z.B. "Lady Snowblood" schwelgt "Sasori" nicht in schönen Bildern, sondern kommt mit einer harten, erdigen und teils regelrecht dreckigen Optik daher. Ab und an verwandelt sich das Szenario in eine Art Theaterbühne, diese Momente erscheinen in einer weniger harschen Form, sind aber nicht minder intensiv. Immer wieder arbeitet Regisseur Shun'ya Itô mit symbolischen Elementen. So verteilt sich das Blut der Defloration als roter Kreis auf weissem Stoff, erscheint als japanische Flagge. Es ist schon nahezu beängstigend, mit welcher Intensität Meiko Kaji die Figur Matsu auf die Leinwand bringt. Dazu bedarf es nicht vieler Worte, auch auf wüstes Entgleisen der Gesichtszüge wird verzichtet, die Präsenz dieser schönen Frau raubt dem Zuschauer den Atem. Zwar findet man hier typische "Women in Prison" Elemente in geballer Form, sadistische Wärter, ein ekelhafter Direktor, sadistische Mitinsassen, lesbischen Sex etc., jedoch wirken diese Szenen nicht wie Schauwerte die dem Selbstzweck dienen. Hier wird überzeugend ein hoher künstlerischer Anspruch vermittelt, ohne sich dabei in verquaster, pseudointellektueller Sülze und hohlen Gesten zu verlieren. Jeder Moment sitzt, packt den Betrachter eiskalt oder glutheiss im Nacken, Gnade wird nicht gewährt!

Am Auftakt der Sasori Reihe gibt es keine ernsthaften Kritikpunkte. Vielleicht hätte ich mir die Szenen ausserhalb der Gefängnismauern ein wenig ausführlicher gewünscht, besonders im Hinblick auf das Finale, doch wäre der Film dadurch eventuell seiner Atmosphäre -zumindest teilweise- beraubt worden. Zarte Gemüter sollten "Sasori" lieber meiden, wer allerdings eine wüste Orgie aus Sex und Gewalt erwartet, ist hier aber ohne Zweifel ebenfalls an der falschen Adresse (Für Freunde dieses Sports, empfehle ich ausdrücklich die "Laura" Filme von Bruno Mattei. Die ich übrigens auch sehr schätze, obwohl sie ein ganz anderes Kaliber sind). Shun'ya Itô ist eine Perle japanischer Filmkunst gelungen, ein intensives und eindrucksvolles Werk, gekrönt durch eine absolut phantastische Hauptdarstellerin! In Deutschland wurde der Film von Rapid Eye Movies veröffentlicht. Sehr zu empfehlen ist das Box-Set "Sasori Vol. 1-4". Man erhält die vier Sasori Streifen mit Meiko Kaji in ordentlicher Qualität, die Aufmachung des Sets ist ansprechend, der geforderte Preis sehr moderat.

Sehr gut und sehr beeindruckend! Dicke 8/10!

Lieblingszitat:

"Machst du wohl endlich das Maul auf!"

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Blap V 3.0 regaining paradise

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 12.03.2010 14:55 
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Eine ganz großartige Filmreihe, sehr zu empfehlen!
Der zweite Teil ist mein persönlicher Favorit, da der Film einige sehr surreale Momente enthält und mit teilweise ziemlich abgefahrener Kameraführung glänzt.
Die Box von REM finde ich sehr edel aufgemacht, zusätzlich gibt´s ja auch noch Poster- und Fotomaterial zu bestaunen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 12.03.2010 15:22 
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Ich liebe die Sasori-Reihe auch sehr! Erlaube mir hierzu mal,einen Link zum schnittberichte-Forum zu posten,da ich die Filme dort vorgestellt habe mit Review,Bildern etc. *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 12.03.2010 17:32 
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Die SASORI-Filme (kenne die beiden ersten) sind wirkliche klasse und auch empfehlenswert für Leute, die normalerweise nicht allzuviel mit Asia-Kino anfangen können.

REM hat auch eine Meisterleistung in Sachen dt. Synchro hingelegt: die klingt nämlich wie eine aus den 70ern.

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 12.03.2010 21:43 
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Leider gibt es für Teil 3 und 4 keine Synchro mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 13.03.2010 01:10 
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The Big Coordinator hat geschrieben:
Leider gibt es für Teil 3 und 4 keine Synchro mehr.

Dann halt mit Untertiteln. Ist auch absolut okay. Besser als den gar nicht zu sehen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 13.03.2010 11:08 
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...habe die Box schon ewig hier liegen.
Den ersten Teil habe ich gesehen, fand die Ideen zum Teil auch gut und innovativ, nur hat mir irgendwas gefehlt und bis jetzt konnte ich noch keinen Antrieb aufbringen, die restlichen Teile zu gucken (vielleicht auch, weil ich mit WIP-Genre nicht viel anfangen kann...).


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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 13.03.2010 12:41 
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War eben im MM und hab gesehen das es von Sasori ein Remake gibt. War mir zu teuer sonst hätte ich es mal angetestet....

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 14.03.2010 13:10 
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Das Remake ist leider ziemlich schlecht. Versucht, Exploitation mit Anspruch zu verknüpfen und scheitert kläglich.

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 24.01.2012 19:40 
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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 05.05.2013 08:21 
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Hm, ich weiß nicht ... also Teil 1 (Scorpion) ist ästhetisch (Kameraführung, Farbgebung, Ausstattung, Sound etc. etc.) nichts vorzuwerfen, hier macht er seine Sache richtig gut und wartet mit ein paar tollen Momenten auf. Auch einige schön skurrile Handlungssequenzen (wie die Nackedei-Verfolgungsjagd mit Scherbenbewaffnung in der Dusche) sorgen für gute Laune. Was mich ein wenig stört, ist, dass die Gewalt- und Sadismus-Parts nicht konsequent genug ausgespielt werden. Wie jeder weiß, bin ich das Gegenteil eines reinen Gore-Hounds, aber für die psychologische Unausweichlichkeit der Handlungsentwicklung und vor allem auch die in diesem Zusammenhang benötigte "packende", nervenzerrende Wirkung auf den Zuschauer fehlt mir der Ernst bei den physischen und seelischen Gewaltszenen. Zu oft wird zu deutlich daneben oder etwas unmotiviert auf jemanden eingekloppt und die Leistungen der Maske im Bezug auf Blut und Entstellungen hätten auch besser sein können. Natürlich ist das dann unfreiwillig auch wieder ein Spaßfaktor und gehört auch irgendwie dazu bei solchen Filmen, aber um jetzt in wirklich konsequent ausgespielter Exploitation-Manier den Zuschauer richtig zu fesseln und auch die Rachetour der Hauptperson ernsthaft, glaubwürdig und psychologisch "nachvollziehbar" darzustellen, hätte der Film auf seine mitunter recht billig anmutenden Elemente irgendwie verzichten müssen... trotz allem gute Unterhaltung, aber eben ohne Gänsehaut! 7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 05.05.2013 10:28 
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reggie hat geschrieben:
War eben im MM und hab gesehen das es von Sasori ein Remake gibt. War mir zu teuer sonst hätte ich es mal angetestet....


Ich finde es nicht so schlecht. Leicht überdurchschnittliche HK-Exploitation. Mit dem Original hat es aber bis auf Grundelemente der Handlung nicht allzu viel zu tun.

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Higurashi no Naku Koro ni


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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 05.05.2013 21:49 
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Das Remake ist Mist. Versucht, Exploitation mit Anspruch zu verknüpfen und langweilt dabei nur zu Tode.

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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 05.05.2013 22:03 
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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 06.05.2013 21:30 
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Hatte früher den ersten gesehen, den zwar für filmisch sehr interessant gefunden, aber keine Lust bekommen, mehr zu schauen (war wahrscheinlich nicht in der richtigen Stimmung). Inspiriert durch diesen Thread habe ich mir gestern den zweiten Teil gegeben und fand den so geil, dass ich heute den dritten geguckt habe (den ich schwächer empfand). Da bekommt man Lust, Lady Snowblood und die Streetfighter Filme mal wieder in den Player zu schmeißen :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: SASORI SCORPION - Shun'ya Itô
BeitragVerfasst: 27.08.2013 20:02 
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Alternativer Titel: Joshu 701-go: Sasori
Produktionsland: Japan
Erscheinungsjahr: 1972
Regie: Shun’ya Ito
Drehbuch: Fumio Konami, Hiro Matsuda
Kamera: Hanjiro Nakazawa
Schnitt: Osamu Tanaka
Musik: Shunsuke Kikuchi
Länge: ca. 87 Min.
Freigabe: FSK 18
Darsteller:

Meiko Kaji: Nami Matsushima
Rie Yokoyama: Katagiri
Akemi Negishi: Otsuka
Yoko Mihara: Masaki
Yayoi Watanabe: Yukiko Kida
Yumiko Katayama: Kito
Isao Natsuyagi: Sugimi
Fumio Watanabe: Gefängnisdirektor Goda



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Nami Matsushima sitzt zu Unrecht im Gefängnis. Zu verdanken hat sie dieses ihrem „Freund“ dem Polizeioffizier Sugimi. Im Gefängnis herrschen die Gewalt und der Sadismus und Nami Matsushima erträgt still die Pein, da sie nur auf den rechten Moment wartet um Rache nehmen zu können.

Die Klänge von „Urami Bushi“ gesungen von der Hauptdarstellerin Meiko Kaji leiten einen Film aus dem so genannten „Women in Prison Genre“ ein der die Messlatte für weitere Genrevertreter unerreichbar ansetzt. Demnach ist schnell klar, dass es sich hier nicht um irgendeinen Film über Randale und Gewalt im Knast handelt und auch nicht einfach um eine Genre-Granate, denn diese Bezeichnung käme dem Film nicht gerecht. Wenn schon dann sollte man den Film als eine Atombombe bezeichnen, denn er macht alles richtig und ist einfach nur brillant.

Natürlich trägt Meiko Kaji als Nami Matsushima eine ganze Menge zu diesem exzellenten Eindruck bei. Meiko kann dem Charakter der zu Unrecht inhaftierten und vom Leben enttäuschten Frau das gewisse Etwas verleihen. Coolness vermischt sich mit Sentimentalität und Traurigkeit, eine Frau die Erniedrigungen duldet und immer auf den richtigen Moment wartet um dann erbarmungslos zuzuschlagen. Jene charismatische Coolness die Meiko an den Tag legt, erinnert mich persönlich an die von Miki Sugimoto im „Tiger von Osaka“. Beide sind auch ein sehr ähnlicher und zugleich atemberaubender Frauentyp. Neben der hervorragenden Hauptdarstellerin sind auch die weiteren Rollen sehr gut besetzt worden.

Was dem Film ebenfalls sehr gut zu Gesicht steht ist seine ausgezeichnete Kameraarbeit. Die Bilder eines rot verfärbten Himmels die zum Ende des Films gezeigt werden verleihen dem Ganzen eine ungemeine Intensität. Die Rückblenden präsentieren einige außergewöhnliche Ideen und man ist sehr schnell verzückt von dem was sich auf dem Bildschirm abspielt.

Selbstverständlich gehören zu einem Women in Prison Film auch die Gewalt, die Erniedrigung und der Sadismus und alle genannten Elemente finden ihren Einsatz. Hierbei ist immer zu beachten dass das Geschehen niemals absehbar und Nami Matsushima stets für Überraschungen gut ist. Da kann eine Glasscheibe schon mal im Gesicht einer ungeliebten Mitinsassin zersplittern und wenn diese dann auf Nami losgeht, dann fühlt man sich an Frankensteins Braut erinnert und wird mit einem begleitenden visuellen Surrealismus zu stehenden Ovationen gebracht.

Fazit: Das „Women in Prison Genre“ mag viele Vertreter haben und wenn man aus allen das Beste heraussucht, dieses zu einem Film zusammensetzt und das Gesamtwerk mit Tausend multipliziert, dann kommt man immer noch nicht annährend an die Klasse des ersten Sasori-Films ran.

Dieser Film könnte die Herrschaft über das gesamte Exploitation-Cinema für sich beanspruchen.

9,5/10

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