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 Betreff des Beitrags: PLAYBOYS - Tinto Brass
BeitragVerfasst: 03.10.2017 18:29 
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Produktionsland/Jahr: Italien 2000
Darsteller: Yuliya Mayarchuk, Jarno Berardi, Francesca Nunzi, Max Parodi, Mauro Lorenz, Vittorio Attene, Antonio Salines, Leila Carli
Drehbuch: Tinto Brass, Carla Cipriani, Nicolaj Pennestri, Silvia Rossi, Massimiliano Zanin
Produziert von: Massimo Ferrero & Pino Gargiulo
Musik: Pino Donaggio

Die wohlgeformte und sexuell aufgeladene Venezianerin Carla (Yuliya Mayarchuk) hält sich in London auf, bis ihr Freund Matteo (Jarno Berardi) endlich aus Italien nachkommt und sucht eine Wohnung für die beiden. Während sie mit ihrer freizügigen Art ihre Umwelt bisweilen fast in den Wahnsinn treibt, bekundet die Maklerin Moira (Francesca Nunzi) ihr erotisches Interesse an einer lesbischen Beziehung mit Carla. Die bleibt treu, bis Matteo seine Reisepläne umwirft, als er Briefe eines alten Liebhabers von Carla findet - dann aber schmeißt sie mit Moira und diversen Gästen eine ganz neue Art von Party...
(Ofdb)

Neues Jahrhundert, neuer Stil?
In gewisser Weise schon, denn neben alldem altbekannten, altbewährten, also allem, was einen Tinto-Brass-Film ausmacht, gibt's in PLAYBOYS auch gewisse Neuerungen.
Neuerungen aber nicht in dem Sinn, dass Brass jetzt plötzlich Sachen zeigt, die man bisher überhaupt noch nicht von ihm gesehen hat, die es bei ihm noch gar nicht gegeben hat, sondern dass er jetzt erstmals eine Thematik ausweitet, die bis dahin nur andeutungsweise, quasi nur in Spurelementen in anderen Filmen (z.B. in PAPRIKA) zu finden war.
Gemeint ist natürlich die Lesben-Thematik, die Brass hier über weite Strecken ziemlich zentral platziert.
Das beinhaltet auch eine Szene, die fast einen "gemäldeartigen" Charakter hat.
Eine Szene anscheinend in einem Hallenbad, in dem sich nur Frauen befinden - manche sind gerade bei der "Arbeit", andere wiederum lassen sich im Wasser treiben oder sitzen oder liegen einfach am Rand.
Für mein Empfinden, wirkt das fast wie eine in bewegte Bilder gefasste brass'sche Nachempfindung vom "Bad der Nymphen" von Francesco Hayez.
Ein früh erreichter Höhepunkt eines Films, der zwar nie mehr derart pittoresk wird, aber immerhin über die restliche Zeit weiterhin gewohnt hochwertige Erotik-Kost bietet, wie man sie in der Art (und vor allem zu der Zeit) kaum noch von jemandem finden wird.
Brass ist ja dafür bekannt, trotz aller unterschwelliger Dramatik, immer die Freude und eine gewisse Verspieltheit im Vordergrund zu halten.
Genau das macht er auch diesmal wieder und, ich glaube, diese Herangehensweise ist auch mit eine seiner "unique selling propositions", also eines seiner Alleinstellungsmerkmale.
Dazu zählt, meine ich, auch, dass er fast in allen seinen Filmen, so auch hier wieder, selbst auftritt.
Somit wird auch PLAYBOYS zu einem sehr empfehlenswerten Werk, das immer noch purer Brass ist, wie man ihn kennt.
In diesem Sinne: So soll es sein, so ist es fein.
8/10

Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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