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 Betreff des Beitrags: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 01.02.2014 12:27 
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DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN / DAS SCHLOSS DER SCHWARZEN HEXEN (1973)

mit Nadia Henkowa, Anke Syring, Nico Wolf, Ulrike Butz, Flavia Keyt, Heidrun Hankammer, Alon D'Armand und Marie Forså
eine Produktion der Monarex | Saga Film | im Verleih der Scotia
ein Film von Joseph W. Sarno


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»Du wirst dich meinem Willen beugen!«


Vor mehreren hundert Jahren versetzte eine junge Baronesse die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Sie quälte ihre Opfer zu Tode, nahm Blutbäder und trank dieses außerdem mit Wonne. Bevor sie verurteilt und hingerichtet wurde, verfluchte sie die Verantwortlichen und schwor grausame Rache an ihren Nachkommen. Wegen einer Erbschaft führt das Schicksal einige Herrschaften auf Schloss Varga zusammen, die wohl aus dieser Linie der Verfluchten stammen, und genau jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, dass die Baronesse in den Körper einer jungen Dienerin einkehren will. In okkulten Messen ruft die Hausdame Wanda Krock (Nadia Henkowa) mit Hilfe der anderen schwarzen Schwestern den Vampir ins Leben zurück. Dr. Julia Malenkow (Anke Syring), eine Expertin für Okkultes und Aberglauben, versucht die Pläne zu vereiteln, doch es ist beinahe schon zu spät. Die Gäste des Schlosses verfallen nach und nach dem Ruf der unersättlichen Baronesse und finden sich schon bald in sexuellen Ausschweifungen und Orgien wieder...

Zum ersten Mal stolperte ich vor vielen Jahren über "Der Fluch der schwarzen Schwestern" in "Das neue Lexikon des Horrorfilms". Die kurze Einschätzung mit: »Im Banne okkulter Riten und sexueller Ekstase geschehe dies alles, will und sie Verleihwerbung glauben machen. Sexfilm mit aufgesetzten Horror-Motiven, der seinerzeit nur in den einschlägigen Bahnhofskinos gelaufen ist.«, hörte sich da mehr als eindeutig an, aber ich persönlich habe Derartiges ja immer schon eher als Werbung empfunden, als dass es mich abgeschreckt hätte. Dieser Film von Joseph W. Sarno war außerdem wegen der Besetzung interessant, da in diesem Sumpf aus sexuellen Ausschweifungen und Geilheit sogar zwei Edgar Wallace-Actricen auftauchen, nämlich Nadia Henkowa und Heidrun Hankammer, die in Alfred Vohrers "Der Mann mir dem Glasauge" von 1968 mitspielten. Die Erstansicht war überaus enttäuschend, da dieser unorthodoxe Beitrag mit löwenanteiliger Beteiligung aus der Schweiz, qualitativ und schließlich unterhaltungstechnisch gesehen unterdurchschnittlich ausgefallen ist, dennoch strahlt er heute einen ganz besonderen Reiz aus, so dass man vielleicht sagen könnte, dass mich der Fluch der Schwestern auch getroffen hat, denn ich fühle mich dazu verflucht, mir dieses Teil immer wieder aufs Neue anzuschauen, was nach der Erstansicht eigentlich kategorisch ausgeschlossen schien. Insgesamt kreierte Sarno tatsächlich nur einen Sexfilm mit beigemischten Horror-Motiven, und in keinem der Bereiche fand eine konsequente Abhandlung statt. Der Plot ist dabei weitgehend uninteressant, aber es lässt sich dennoch (zumindest) Potential aufspüren, welches dann allerdings eher liegen gelassen wurde. Zu nennen sind hier unbedingt die Schauplätze, durch die immer wieder eine sehr düstere Atmosphäre durchblitzt, falls man sich die ungenaue Kameraarbeit und das miserable Bild schöndenken kann, außerdem gestaltet sich die Vehemenz der Besessenheit als ziemlich eindringlich. "Sexorgien der schwarzen Hexen" (so lautet der diskrete DVD-Titel), bringt schließlich in jeder Beziehung Unglaubliches zu Tage.


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Diese Orgie habe ich mir wie gesagt, womöglich zu meinem eigenen Entsetzen, schon mehrmals angeschaut, und immer nur aus einem Grund: Nadia Henkowa. Die faszinierende Ungarin hat zwar nur eine schmale Filmografie von weniger als zehn Produktionen vorzuweisen, dafür hat sie allerdings auch Wallace-Erfahrung, von ihren Sexfilm- und aktiven HC-Partizipationen ganz zu schweigen. Man kann es kaum glauben wenn man sie sich in "Der Mann mit dem Glasauge" im Billard-Club vorstellt, als eine, durch die Prügelei verängstigte Angestellte, und dann diese Metamorphose hier und vor allem anderswo miterlebt. Aber auch sie ist es hauptsächlich, die dem Titel des Films einen greifbaren Sinn gibt. Die Henkowa ist in dieser Hauptrolle absolut verblüffend, das muss man einfach einmal explizit betonen. Bei Tage erscheint sie als konservativ aussehende Hausdame des Schlosses überaus düster, bestimmend und rätselhaft, und sie wirkt in diffuser Art und Weise recht beunruhigend. Eine höhere Distanz zum Zuschauer kann kaum aufgebaut werden. Ihre dunkle und so glasklare Stimme wirkt verheißungsvoll und könnte einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Wenn dann jedoch die Lichter ausgehen (im Schloss ist ja ohnehin der Strom ausgefallen), sucht sie im Schutze der Dunkelheit abgelegenere Kellergewölbe des Hauses auf, um dort Obszönitäten zu delegieren und mit ihren wilden und gefügigen Jüngerinnen ekstatische, vornehmlich lesbische Sex-Orgien abzuhalten. Hierbei erkennt man sie erstaunlicherweise wirklich kaum wieder. Mit einer Art Kriegsbemalung, wilder Mähne und hypnotischem Blick, ist sie die schamlose Anführerin ihrer Sex-Sklavinnen, die die ahnungslosen Gäste des Schlosses in ihren Träumen heimsuchen und sie zu alternativen, nächtlichen Aktivitäten zwingen.

Der Rest der Darsteller ist schneller zusammengefasst, als mir normalerweise lieb ist. Laienhaft wäre tatsächlich schon zu viel gesagt, denn es würde die erbärmlichen Leistungen vieler Schauspieler sonst rechtfertigen. Bleiben wir also kurz und schmerzlos bei: indiskutabel! Anke Syring stattet die zweite weibliche Hauptrolle mit hemmungsloser, oder eher schmerzlicher Unfähigkeit aus, nichts was sie tut oder sagt kann und will man ihr abnehmen. Nico Wolf hätte sich überall wohler als im Film gefühlt, Ulrike Butz bleibt blutleer und lediglich die schöne Schwedin Marie Forså, die damals als spektakuläre Neuentdeckung gehandelt wurde, so dass Sarno weitere Sexfilme mit ihr drehte, kann in Sachen Optik und Körpersprache überzeugen. Ja, und da wäre ja noch die Verantwortliche für den damaligen Kauf dieser DVD zu Erwähnen, die attraktive Heidrun Hankammer. So gut wie in jedem Film spärlich bekleidet, hat sie hier nichts anderes zu tun, als ihre Reize zur Schau zu stellen. Sie hat keine signifikante Beteiligung an der Dialog-Arbeit, manchmal murmelt sie nur einige obszöne Phrasen mit den anderen im Chor, und hat schließlich nur einladend auszusehen, sie verlustiert sich mit ihren willigen Gespielinnen, choreografiert vulgäre Bewegungen, lutscht (wie alle anderen Schwestern übrigens auch) beispielsweise an einer Dildo-Kerze herum, und damit war die schwierige Anforderung auch schon gemeistert. Ja, die Produktionsfirma Monarex hatte etwa ein gutes halbes Dutzend exhibitionistisch veranlagter Darstellerinnen aufspüren können, die genretechnisch möglicherweise noch nicht so ganz bereit waren, einen entscheidenden Schritt weiter zu gehen, aber sich zumindest hier bereitwillig im Sinne des Films und der Regie präsentierten. Überhaupt haben alle beteiligten Schauspieler lediglich sehr einseitige, beziehungsweise nur kurze (sogenannte) Karrieren vorzuweisen.

Das große Problem des Films ist, neben all seinen handwerklichen und inhaltlichen Mängeln, dass er eine Laufzeit von beinahe unendlich wirkenden 103 Minuten hat. Immer wieder schleppt sich der Verlauf deswegen vor sich hin, weil er mit langen Sex-Orgien-Sequenzen der schwarzen Hexen gestreckt wurde. Diese Einstellungen wirken spätestens nach dem dritten Mal recht strapaziös, da die unwirsche musikalische Untermalung nicht die gewünschte Stimmung transportieren wird. Im wahrsten Sinne des Wortes haut man hier einfach zu laut auf die Buschtrommeln, und versetzt den Zuschauer immer und immer wieder in Zustände des Desinteresses und folglich der Langeweile, weil nichts Signifikantes geschieht, höchstens gegen Ende des Films. Die Zusammenhänge wirken daher inkohärent, oder besser gesagt verworren, was sehr schade ist, denn die Atmosphäre ist eigentlich auf ein Verwirrspiel angelegt. Nadia Henkowa leistet hier zwar Pionierarbeit, auch die sterilen Schauplätze sorgen für so manchen beachtlichen Moment, aber insgesamt ist das einfach zu wenig, beziehungsweise auf die immens lange Dauer bezogen, zu viel des Guten. Es sei erwähnt, dass die Musik von Rolf-Hans Mueller auch ihre beachtlichen Momente mit sich bringt, doch wenn sie verstummt, quälen den Zuschauer schrecklich einfältige Dialoge. Trotz allem bleibt "Der Fluch der schwarzen Schwestern" als Beitrag in Erinnerung, der auf seine eigene Art und Weise ziemlich beispiellos bleibt. Aber das ist schwer zu beschreiben und kommt einem vielleicht nur in den Sinn, wenn man einen Film, den man eigentlich als ziemlich misslungen beschreibt, in umgekehrter Weise dann doch irgendwie faszinierend findet, und die "schwarzen Schwestern" viel zu häufig bei ihrem schamlosen Gerangel verfolgt. Daher gestehe ich, dass auch ich mich ihrem Willen gebeugt habe, und den Film mittlerweile ganz gerne sehe, was um Himmels Willen nichts über die Qualität dieses Teils aussagt. Ein eigenartiger Beitrag, bei dem Intention und Ergebnis leider nicht zusammen gekommen sind. Oder doch?


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 01.02.2014 14:33 
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Bitte die Sex-Orgien nicht überbewerten, da stehen die Hexen nackert in irgend nem Keller und zucken zu irgend einer wirschen unmelodiösen mukke! Und das auch noch elend lange ohne irgendwelchen abwechslungen :o Nicht das sich da jemand irgendwas erwartet ;)
Ansonsten stimmt das im großen und ganzen was der Prisma schreibt ;) Hab den zweimal gesehen das langt, gehört für mich in die top ten der schlechtesten Filme aller Zeiten ;)
Und ich meine richtig schlecht, nicht etwa so schlecht das schon wieder gut, nö dem film kann man wirklich überhaupt nichts abgewinnen.
Der Regisseur war ein richtiger dilletant und das in allen belangen ;)

Deshalb hatte ich auch schon so eine Vorahnung das der Stock und peitschen film nichts sein wird...

Hab den von Astro auf DVD, die hat nicht die beste bildqualli ist aber ok. Wie gesagt würde ich aber die Finger von dem Film lassen ;)

Achja die Darstellerinnen waren für mich auch eher hässlich...

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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 01.02.2014 17:18 
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Ich bin da irgendwie drüber hinweg gekommen. :lol: Den Film fand ich anfangs auch so schlecht, dass ich ihn aber nicht irgendwie schon wieder gut fand, sondern noch miserabler. Hat sich aber gegeben und heute finde ich "Der Fluch der schwarzen Schwestern" ja fast schon unkonventionell, obwohl man ja nichts anderes gemacht hat, als das Szenario in überaus herkömmliche Zwangsjacken zu schnallen. Im Endeffekt liegts glaube ich daran, dass es einer der Beiträge ist, bei dem man für heutige Begriffe einfach nicht fassen kann, dass er überhaupt existiert. Das wiederum finde ich bewundernswert, nicht nur hier, sondern eigentlich immer.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 02.02.2014 17:54 
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reggie hat geschrieben:
Achja die Darstellerinnen waren für mich auch eher hässlich...


Na, so schlimm aber doch auch wieder nicht! :lol:
Zwar aus anderen Filmen, aber Heidrun Hankammer und Marie Forså sind recht ansehnlich, finde ich!


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 02.02.2014 18:35 
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Ja das stimmt schon, aber die wurden im Film nicht unbedingt ansehnlich präsentiert und gehen der Masse unter, soweit ich mich erinnere...

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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 02.02.2014 21:09 
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Auch wieder wahr, die Präsentation ist schwach und wirkt leider uninteressant.
Um die Heidrun Hankammer etwas besser kennen zu lernen empfehle ich "Die Nichten der Frau Oberst", wo sie ihre vermutlich einzige Hauptrolle spielt, ja und die Marie Forså spielt eigentlich überall die gleiche Rolle. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 05.03.2014 15:48 
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Die Szene mit der Entjungferung, die auf YouTube steht, ist aber doch ganz nett gemacht. Ist der Film wirklich so schlecht? Hatte mir schon überlegt, den zu holen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 05.03.2014 18:25 
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Prisma hat geschrieben:
reggie hat geschrieben:
Achja die Darstellerinnen waren für mich auch eher hässlich...


Na, so schlimm aber doch auch wieder nicht! :lol:
Zwar aus anderen Filmen, aber Heidrun Hankammer und Marie Forså sind recht ansehnlich, finde ich!


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Heidrun Hankammer sieht auf den ersten Blick aus wie eine Schwester von Rene Zellweger .


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 06.03.2014 00:29 
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Sergeant Schnauzbart hat geschrieben:
Heidrun Hankammer sieht auf den ersten Blick aus wie eine Schwester von Rene Zellweger .

Etwa auch auf dem folgenden Foto??? :lol:

Prisma hat geschrieben:
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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 06.03.2014 14:56 
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Auf der DVD zu BIBI - SÜNDIG UND SÜß ist der Trailer zum FLUCH drauf. Mein Gott, ist der Klasse! Wenn der Film nur einen Hauch des Trailers atmet, dann wird er mir gefallen..

... schon bestellt :D


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 06.03.2014 23:09 
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Aha, noch jemand, der dem Fluch der Schwarzen Schwestern verfallen ist! :lol:
Bin mal gespannt, wie dir der Film insgesamt gefallen wird, denn der Trailer ist tatsächlich nett anzusehen.
Eigentlich wurden die besten Szenen des Verlaufs dort aber einfach nur komprimiert.
Naja, ich finde den Film eigentlich schwach, sehe ihn mir aber trotzdem immer und immer wieder an...


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 11.04.2014 21:17 
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DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno

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BRD / S / CH 1973

Mit: Nadia Henkowa, Anke Syring, Nico Wolferstetter, Marie Forsa, Ulrike Butz, Heidrun Hankammer, ...

INHALT

Irgendwann zu Beginn der 70er Jahre. Ein Zug hält im Winter an einem kleinen Bahnhof in einer abgelegenen Gebirgslandschaft. Eine junge Frau (Marie Forsa) steigt aus dem Zug und wird von einem Mann mit einer Pferdekutsche, oder besser Pferdekarren, abgeholt. Er bringt sie auf ein altes Schloss, das von einem Frl. Krock (Nadia Henkowa) verwaltet wird. Im Verlauf des Tages treffen noch weitere geladene weibliche Gäste ein, wovon eine eine Nachfahrin der alten Baroness sein soll, die aufgrund ihres Durstes am Blut junger Mädchen einst gepfählt und verbrannt wurde. Später sucht noch eine junge Frau, Julia Malenka (Anke Syring), die ihre Dissertation über Okkultismus schreibt, mit ihrem Bruder Peter im Schloss Schutz vor einem aufziehenden Gewitter. Nächtens werden die Gäste durch Trommeln im Schlaf geweckt, immer wieder zieht es die Besucher zu Liebesspielen hin, nur Julia Malenka weiß einen Schutz: Ein Knoblauchkruzifix schützt vor bösen Träumen! Doch unter den Gästen ist eine, die mit den dunklen Mächten im Bunde und Herrin über die Tiere der Umgebung ist...

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(Eine süße Kirsche: Ulrike Butz!)

KOMMENTAR

Viel Schlechtes habe ich über diesen Film gelesen, und wäre nicht der Trailer auf einer anderen DVD, ehrlich, ich hätte den Film nicht gekauft. Meine Erwartungen waren nicht sehr groß, als ich den Film eines schönen Morgens in den Player legte. Eigentlich wollte ich auch nur kurz den Anfang sehen, und die ersten Szenen des Anfangs entsprachen gewiss dem voreingenommenen Urteil, das ich durch Lesen diverser Kritiken von diesem Film hatte. Doch aus ein paar Minuten wurden 103. Und dann gab es ja noch das Bonusmaterial.

Sicher, der Film hat seine Schwächen, die liegen vor allem in den okkulten Tanzeinlagen der spärlich bekleideten Mädels zu Buschtrommelklängen (man sieht aber nie Trommler und vom Band kann das Getrommel auch nicht kommen, denn es gibt im ganzen Schloss keine Elektrizität!) im Keller des Schlosses (das übrigens nur von der Ferne wie ein Schloss aussieht, im Inneren ist es eher ein Gutshof). Aber der Rest ist toll gemachtes Gruselkino mit einer wirklich exquisiten Atmosphäre! Im Grunde nimmt dieser Film bereits einiges von Herzogs NOSFERATU vorweg. Ehrlich! (Ich spüre schon die Steine auf mein Haupt prasseln!)

Die Kutschfahrt ist bereits so stimmungsvoll eingefangen, man hört das Pferd schnauben, das Klappern der Hufe, man entfernt sich von der Zivilisation (elektrische Eisenbahn, modernes Dorf) und gelangt durch tiefe, dunkle Wälder zu einem unheimlich wirkenden, alten Schloss. Die Beleuchtung im Schloss selbst geschieht größtenteils nur durch Kerzen (die zu Hunderten herumstehen und auch anderweitig missbraucht werden :D ), und das einige Jahr vor Kubricks BARRY LYNDON (1975)! Die spärliche gutbäuerliche Innenausstattung der Räume, die alte Küche mit dem Holzherd, in welchem der Diener Feuer anlegt, die weißen Wände, von denen der Putz bröckelt, die schweren Holztüren, das alles ist sorgfältig ausgewählt. Die Musik, ein leiser elektrischer (und somit für die Atmosphäre befremdlicher) Klang setzt immer nur dann ganz leise ein, wenn die Priesterinnen von Varga (so nennen sich die in Schwarz gekleideten Frauen) ihre hypnotischen Kräfte einsetzen. (Außer natürlich den nervenden Trommeln in der Nacht, die aber durchaus ihren (Voodoo-)Sinn haben!) Die Bilder sind am Anfang sehr ruhig, nehmen aber im Verlauf mit der Steigerung der Handlung zur Stunde der Offenbarung der Nachfahrin rasant zu, die Kamera verlässt die Horizontale, schräge Einstellungen dominieren, die Schnittfolge nimmt deutlich zu.

Anke Syring spielt den weiblichen Van Helsing genau so, wie er in der literarischen Vorlage steht, er ist anfangs (noch) kein Kenner der rituellen Gebräuche, erst im Verlauf des Films lernt er, die Dämonen zu bannen. Ihre Rolle ist natürlich spröde angelegt, sie widersteht den sexuellen Verlockungen, welche die schwarzen Schwestern ihr inzestuös in ihrer Liebe zu ihrem Bruder suggerieren. Genial, genial. Ein Fehler in der Schnittfolge besteht, denn Helga (Forsa) hat bereits Geschlechtsverkehr mit Peter, noch bevor die Hexen sie unter Hypnose entjungfern und ihre sexuellen Gelüste freisetzen. Schade.

Und mal ehrlich, selten habe ich so gelacht, als die Hexen Helga, die unter ihrer Macht steht, zwingen, Peter das Kruzifix abzunehmen, doch durch ihren Erfolg schützt sich Helga wiederum und die Hexen verlieren ihren Einfluss auf sie. Später versuchen sie alle, dieses Kreuz loszuwerden. Einfach herrlich - und das meine ich positiv! Für mich der Höhepunkt im ganzen Film. Zum Schmunzeln sind auch die Fledermäuse - die man eigentlich gar nicht sieht - und die Julia ausziehen, selbst ihr Unterhöschen wird von einer Fledermaus gegrabscht :D . Das sind echte Highlights, an die man sich gerne erinnert.

In diesem Sinne:

"Wir öffnen unsere triefend nassen Lippen,
um den Samen von diesem langen,
zitternden Pfahl des Fleisches,
der tief in uns dringt,
zu trinken."

Prost :prost23:

Von mir: 7,5 / 10 Punkten


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 13.04.2014 12:37 
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Schöne Besprechung! Da strahlt der Film doch nochmal in einem ganz anderen Licht. Interessante Quervergleiche übrigens, gefällt mir!
Auch wenn ich ihn nach wie vor eher schwächer als gelungen finde, ich sage mir immer, dass etwas Besonderes dran sein muss.
Sonst würden die netten Schwestern bei mir wohl nicht so oft in den Player wandern.
Wie hat denn die Nadia Henkowa auf dich gewirkt?


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 14.04.2014 11:56 
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Ich finde das Spiel der Henkowa sehr befremdlich, eine rätselhafte Person. Wie die wohl im echten Leben ist? Kannst du dir sie als Familienmami vorstellen? :mrgreen: In den Tanzszenen kniet sie sich ja voll rein!

Ich wüsste auch gerne, womit die anderen Damen ihren Lebensunterhalt finanziert haben! Gut, die Forsa und die Butz konnten wohl von ihren Filmeinnahmen leben, aber der Rest? Das sind doch bestimmt keine Fernsehaktricen gewesen?!? Und dass sie am Theater Erfolg hatten, kann ich mir nun im besten Falle nicht vorstellen!


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 14.04.2014 12:23 
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Ich hatte mir seinerzeit mal alles mit der Nadia Henkowa zusammen bestellt, was zu kriegen war. Ist auch nicht schwer bei lediglich acht Film- und Fernsehrollen zwischen 1968 und 1982. Aber sie hat in diesen wenigen Filmen ja wirklich alles gemacht, wie man insbesondere in "Schulmädchen Porno" bestaunen kann. :lol:
Ich kannte sie zunächst aus einer kleinen Nebenrolle aus dem Wallace-Film "Der Mann mit dem Glasauge", ist für mich ja Referenz genug. Sarno scheint wohl ein Faible für sie gehabt zu haben, sie machte ja drei Filme mit ihm. Zum Schluss kam noch ein Gastauftritt in einer bekannten Serie. Heidrun Hankammer hatte eine kleine, wenn auch kurze Karriere, vor allem im Soft-Erotik-Bereich, immerhin spielte sie eine der Hauptrollen in dem Großerfolg "Die Nichten der Frau Oberst". Ja und ich denke mal, dass das Ganze insgesamt bewusst mit so einer Art Laiendarsteller-Riege besetzt wurde, die willig war, ganz im Sinne der Regie, auch Strapaziöses vor der Kamera zu leisten. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 27.04.2014 01:24 
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Man beachte die nette Dame links. Nadia Henkowa-Gruhn ist mir die Tage in der Serie "Ein Fall für Zwei" über den Weg gelaufen. Lediglich ein kleinerer Gastauftritt und bereits ihre letzte Rolle. Somit habe ich ihre Filmografie bis auf eine TV-Produktion bereits abgearbeitet. An die zehn Jahre zuvor spielte sie ja bei Sarno und den "schwarzen Schwestern" mit, und wer sich den Screenshot genau ansieht wird eines ganz bestimmt bemerken: In ihrem Blick ist immer noch genau der selbe, unbändige Wille, schamlose Sex-Orgien zu organisieren und zu delegieren! :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 27.04.2014 02:05 
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Das freut mich, dass der Film auch endlich mal gelobt wird :D
Mit von der Partie ist hier ja auch noch Claudia Fielers, die sich dann 1975 im Englischen Garten in München vergiftet hat, was zu einem größeren Presserummel geführt hat da sie ja in vielen Sexfilmen zu sehen war und man hat ihren Tod wohl auch damit in Verbindung gebracht. Alles in allem sind einige der Standardleute der damaligen Münchner Sexfilmszene dabei, wo man auch gedreht hat (in der Umgebung München) und dementsprechend die Leute auch schon da waren ohne dass Sarno seine Leute aus Amerika hätte mitbringen müssen. Interessant ist hier auch vor allem die englische Sprachfassung, da alle Akteure hier im O-Ton englisch sprechen, was ein besonderes Erlebnis ist!
Hier noch ein Interview mit den Machern:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

_________________
Please consider the cultural significance of 35mm film, and don’t take it away from the cinephiles to whom it means so much.
Thank you.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 28.04.2014 14:08 
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Das Interview hat mir sehr gefallen, da hört man schon heraus, dass die Macher trotz allem hinter ihrem Werk stehen. Auch dass die Darsteller so löblich erwähnt werden, hört sich immer nach sehr gutem Stil an. Es kristallisiert sich ja unmissverständlich heraus, dass ein Faible für bestimmte Damen bestanden hat, so wie ich es mir auch dachte! Und dass Nadia Henkowa ursprünglich am Theater gespielt haben, und Derartiges vorher nie gemacht haben soll, klingt beinahe unglaublich! :lol:
Danke fürs Posten!


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 28.04.2014 20:53 
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Auf dem "Terza Visione" gab es im Übrigen dem Kinotrailer zu bewundern. Das hat den Film wieder etwas mehr in erinnerung gerufen und nö mit dem werde ich sicher niemals warm :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 28.04.2014 20:58 
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reggie hat geschrieben:
und nö mit dem werde ich sicher niemals warm :lol:


DU WIRST DICH IHREM WILLEN BEUGEN!!!

:lol: :lol: :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 29.11.2014 22:50 
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Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und behaupte, dass die SCHWARZEN SCHWESTERN für Fans von Jess Franco auf jeden Fall attraktiv sind, und wer mit Franco nichts anfangen kann dürfte hier auch eher enttäuscht sein. Was auch erklären würde warum Reggie hier so wenig Spaß hat. Aber die angeranzten Locations, die abgefahrenen Farben, die manchmal suboptimalen Kameraeinstellungen (warum zur Hölle tanzt die Henkowa meistens hinter dem Kessel? :twisted: ), die Verbindung von Sex und Horror, die Musik, die vielleicht nicht immer stringente Handlung, da fällt mir halt ganz automatisch Jess Franco zu sein.

Ich für meinen Teil hatte ehrlich Spaß, und werde mir das Teil sicher noch öfters anschauen. Und nicht nur wegen Nadia Henkowa (die ich persönlich als sehr attraktiv empfinde), sondern wegen der teilweise recht idiotischen Dialoge, der vielen vielen nackten Mädels, und insgesamt einfach wegen der Atmosphäre des ganzen Films. Aber ich kann ja auch Jess Franco ab :D

_________________
Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 29.11.2014 23:07 
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Ja, das ist ein ganz interessanter Vergleich mit den Franco-affinen.
Gestalterisch, optisch und inhaltlich hätte es Jess Franco sicherlich zu einem ähnlichen Ergebnis gebracht.
Oder anders gesagt: Er hätte es bestimmt nicht besser machen können! :lol:

Ich mag den Film ja auch und schaue mir ihn dementsprechend dann auch immer wieder an.
Vielleicht muss man sich einfach damit abfinden, dass es dafür keine Erklärung zu geben braucht?
In all den Jahren habe ich genau das, was du gerade beschrieben hast, wirklich zu schätzen gelernt.
Wäre jedenfalls nicht auszudenken, wenn es diesen Beitrag - genau in dieser Form - nicht geben würde!


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 30.11.2014 18:06 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
(warum zur Hölle tanzt die Henkowa meistens hinter dem Kessel? :twisted: )

Falls man da mehr sehen möchte, kann man zu gewissen Alternativen greifen, wo sie doch einen bedeutenden Schritt weiter gegangen ist.
"Schulmädchen Porno" ist da so ein Exemplar und von Verstecken oder einem Kessel ist da weit und breit nix mehr zu sehen. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 30.11.2014 18:12 
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Tanzt sie da auch so erotisch? Ist auf jeden Fall mal notiert ;)

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 30.11.2014 19:20 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
Tanzt sie da auch so erotisch? Ist auf jeden Fall mal notiert ;)

Ähm, nicht direkt. :lol:

Nimms auch nicht unbedingt als Empfehlung meinerseits, ich habe den nur mit viel skip-skip-skip ausgehalten.
Muss man wirklich nicht unbedingt gesehen haben und zugelegt habe ich mir den nur wegen der Henkowa.
Und bei mir liegen viele solcher Filme, die ich nur wegen gewisser Schauspieler habe, noch ungesehen herum.

Man muss im Titel "Schulmädchen Porno" einfach nur alles wortwörtlich nehmen, dann weiß man genau, was man zu erwarten hat.
Nadia Henkowa hatte dort einige akrobatische und mündliche Prüfungen zu bestehen, sprich, sie nimmt aktiv an Hardcore-Szenen teil.
Danach war es ja auch so gut wie vorbei mit dem Filmgeschäft, sie gab nur noch ein Gastspiel in "Ein Fall für Zwei".

Also, immer noch notiert? :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 30.11.2014 20:10 
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Yep, immer noch notiert :mrgreen:

Zum einen hab ich kein Problem mit Porno, zum anderen steh ich auf Schmuddelkram, und zum Dritten sind in meinen Komplett-Schauspieler-Listen einige Sachen die noch laaaaaaaang vor mir herschieben werde (wie z.B. AMISTAD mit Tomas Milian). SCHULMÄDCHEN PORNO klingt an der Stelle sogar wie etwas was ich gerne in der Sammlung haben möchte. Vor allem um Längen lieber als AMISTAD ...

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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 01.12.2014 00:37 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
Vor allem um Längen lieber als AMISTAD ...

AMISTAD ist ganz großartig! Nur keine Scheu vor dem. 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 01.12.2014 21:31 
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Zuletzt geändert von Mater Videorum am 03.12.2015 17:23, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 02.12.2014 19:31 
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An dieser Stelle vielen Dank und großes Lob an Prisma für seinen neuen Avatar :D

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 Betreff des Beitrags: Re: DER FLUCH DER SCHWARZEN SCHWESTERN - Joseph W. Sarno
BeitragVerfasst: 03.12.2014 02:05 
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Passt ganz gut, gell? :lol:
Die "schwarzen Schwestern" habe ich mir gestern übrigens schon wieder angeschaut.
Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass er bei mir zu den fünf meist gesehenen Filmen in diesem Jahr gehört.
Das kann kein Zufall sein! :mrgreen:


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