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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 24.11.2012 12:15 
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Bei diesem Ultra-Cheapo-Slasher von 1983 aus Frankreich (!) scheint es sich um eine unfassbare Granate zu handeln. Howard Vernon spielt angeblich nur wenige Minuten mit.

Gibt es jetzt auf vielversprechender DVD von Artus, Bestellen + Trailer angucken hier ... mich juckt es in den Fingern:

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 24.11.2012 12:20 
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Ich habs gewusst die Franzosen Erfinder des Torture Porn ....... danke für den Hinweiß den muß ich sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 24.11.2012 13:19 
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Ich muß zugeben, daß mich der Film reizt, auch wenn ich jetzt das erste Mal von ihm höre. Der Streifen scheint ja bis dato sein kümmerliches Dasein in der Versenkung gefristet zu haben, und wenn man sich den mitgelieferten Ausschnitt ansieht, weiß man wohl auch, warum. Sieht ja ziemlich besch... eiden aus, und wenn man sich folgende Review mal zu Gemüte führt, scheinen die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Muß man fast sehen, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 24.11.2012 13:37 
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Und das Beste die DVD hat englische Untertitel !!!!!!!!!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 25.11.2012 13:33 
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Ogroff ist mein zweiter Vorname. Den Film muss ich haben. Nach dem Kill mit der Kettensäge, wird die Kettensäge zu Sperrmüll verarbeitet. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 25.11.2012 13:41 
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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 25.11.2012 13:45 
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Jau, reggie ... ist doch herrlich, oder? Hier trifft das überstrapazierte Wort "obskur" offenbar zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 25.11.2012 13:50 
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Und wie!

Weitere übelst schlechte Empfehlung, in anbetracht dieses Filmes:

Redneck Zombies (Astro)
Multilator Man (Dragon)
Luther the Geek (Astro)
Paratrooper (Dragon)
Dont Scream - Spur in den Tod (MIB)
Blood Cult 1-2 (Astro)
Camp Blood 1u2(Astro)
Terror at Tenkiller
Nailgun massacre
usw. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 25.11.2012 13:54 
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Ich bitte dich, "Paratrooper" ist nun wirklich nicht sooo kaputt.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 25.11.2012 13:56 
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aber auch sehr billig :lol: liegt warscheinlich an der ultra miesen Dragon scheibe...

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 25.11.2012 14:00 
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Habe eine andere Scheibe, die ist (glaube ich) ganz in Ordnung.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 26.11.2012 17:57 
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Paratrooper ist doch ein schönes, geiles, gar nicht unoriginelles B-Movie. Habe ebenfalls eine andere Scheibe, die hört auf den Namen Scarecrows und ist - wie der Film - schwer in Ordnung.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 11.01.2013 17:02 
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Gestern Ogroff geschaut, unfassbar! Völlig bescheuerter Amateur Trash, kaum Dialoge und von Schauspiel kann nicht ansatzweise die Rede sein. Ogroff macht alles zur Sau, Frauen, Männer, Kinder, Kettensäge und einen 2CV. Vor allem seine Lieblingsaxt bereitet Ogroff grosse Freude, dient auch im Bett dem Lustgewinn. Ogroff ächzt und sabbbert umher, plötzlich mutiert der Streifen vom Backwoodblödsinn zum
Zombieschund!
Kurz vor Schluss taucht Howard Vernon (!) auf, setzt ein weiteres Ausrufezeichen des Wahnsinns ...

Die DVD aus Frankreich bietet ein grauenvolles Bild, macht aber nichts (ausser Augen- und Kopfschmerzen), da muss man durch und Härte zeigen, die Boni wurden leider nicht untertitelt. Für den Film liegen u.a. englische UT vor, da aber sowieso kaum gesprochen wird, würde der Zuschauer gut ohne auskommen. Prächtig der Besuch einer jungen Dame bei der zuständigen Polizei: "Ogroff? Sind Sie bekloppt? Der lebt im Wald und kennt das Gebiet wie seine Westentasche!" (sinngemäß)

Fazit: Hirntot durch den Busch, fröhliches Schlachtfest mit Ogroff und sonstigen Unholden. Absurd, grotesk & obskur.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 11.01.2013 19:43 
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Blap hat geschrieben:

Fazit: Hirntot durch den Busch, fröhliches Schlachtfest mit Ogroff und sonstigen Unholden. Absurd, grotesk & obskur.


Na ,dann steht "Devil Story" ja nichts mehr im Weg ... Nazi Pferde Mumien Trash mit einer Prise Rollin ;)

eurohorror-f4/devil-story-bernard-launois-t2893.html?hilit=Devil%20Story


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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 11.01.2013 22:16 
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Das Plakat mach mich durchaus an. Kommt auf die Liste. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 28.01.2013 16:41 
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Scheint sich hier wirklich um einen ganz besonderen Film zu handeln.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 28.01.2013 16:43 
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sid.vicious hat geschrieben:
Scheint sich hier wirklich um einen ganz besonderen Film zu handeln.

Wohl eher um einen ganz besonders schlechten Film! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 28.01.2013 18:19 
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Ogroff ist ein spezieller Film. Sollte man -sofern groteske Auswüchse geschätzt werden- durchaus gesehen haben!

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 17.08.2013 11:41 
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Ogroff
(Mad Mutilator / Ogroff, the Mad Mutilator / Blood Zone / The Axe Monster)
Frankreich 1983 - Written & Directed by N.G. Mount

Bild . Bild . Bild

N.G. Mounts Ogroff zählt - und das sage ich möglichst neutral und ohne zu übertreiben - zu den ungeheuerlichsten Filmen, die je meinen Weg gekreuzt haben. Ob es möglich ist, dieses an Dilettantismus kaum zu überbietende Machwerk in einem Stück (= 90 Minuten) durchzustehen, kann ich nicht sagen. Ich hab's jedenfalls nicht geschafft. Man stelle sich vor, ein vierzehnjähriger Herschell Gordon Lewis und Andreas Schnaas anno Zombie '90 hätten sich zusammengetan, um in den Wäldern Frankreichs für einhundertfünfundsiebzig Francs und ohne Drehbuch einen Slasherfilm zu drehen. Nach wenigen Tagen warf Lewis entnervt das Handtuch, als er feststellen mußte, daß seinem Kumpan nicht nur jegliches Talent fehlte, sondern daß auch noch die Tonspur völlig unbrauchbar war und daß angesichts der jämmerlichen Dailies die Augen spontan zu tränen begannen. Als Ersatz holte Schnaas Pericles Lewnes (das ist der Typ, der Redneck Zombies verbrochen hat), um mit ihm den Film übers Wochenende fertig zu stellen. Das Ergebnis könnte vielleicht so aussehen wie Ogroff, aber das ist natürlich nur Spekulation. Ogroff ist das Baby eines Pariser Videothekars namens Norbert Georges Mount, und es ist so dermaßen mißglückt, daß man die häßliche Ausgeburt nur fassungslos anstarren kann und sich wieder einmal vor Augen halten muß, daß die Wege des Herrn in der Tat unergründlich sind. Unglaublicherweise ließ sich Mount davon nicht beirren und drehte noch (mindestens) fünf weitere Filme, mit so schönen Titeln wie Trepanator, Dinosaur from the Deep und Le Syndrome d'Edgar Poe.

Im Mittelpunkt des obskuren Streifens steht der von Regisseur/Autor/Produzent höchstselbst gespielte Ogroff, ein debiler Redneck, der in einer heruntergekommenen Hütte im Wald haust, seine Visage hinter einer bescheuerten Ledermaske versteckt und mit seiner Axt so ziemlich alles niedermetzelt, was ihm vor die Schneide läuft. Als erstes bekommt Leticia, ein kleines Mädchen (das wie ein Junge aussieht und wohl auch einer ist), seine Axt zu spüren, bevor der irre Verstümmler ihren Vater enthauptet, welcher dann kopflos durch die Gegend stolpert. Die Frau Mama sucht aufgrund dessen das Weite, schafft es sogar, einen vorbeikommenden Wagen anzuhalten, woraufhin Ogroff schon resigniert, seine Axt schultert und enttäuscht von dannen zieht. Doch nichts da... aus dem Auto springt ein Clown (oder so was ähnliches, schwierig zu identifizieren), und der meint: "Walking does you good... What a stupid bitch!" Dann braust er davon. Ogroff nimmt die Jagd wieder auf, erwischt die Frau, fesselt sie an einen Pfahl und schneidet ihr die Zunge raus, da ihm ihr Gekreische auf die Nerven zu gehen scheint. Das leckere Stück Fleisch verfüttert er an den Hund der Familie (man kann ihm ja vieles vorwerfen, aber tierlieb ist er wenigstens). Das Kind wird zerlegt und an die Zombies verfüttert, die in seinem Keller dahinvegetieren. Tja, und so geht es eine zeitlang weiter, bis sich Ogroff irgendwann verliebt (bis dahin teilte er das Bett mit seinen Äxten, die er auch schon mal lüstern streichelte). Gegen Ende torkelt dann eine Horde Zombies planlos durch die Gegend, und irgendwie verirrt sich auch Howard Vernon ins Geschehen, welcher einen hilfsbereiten Pfarrer mimt, der sich als hinterlistiger Blutsauger entpuppt.

Howard Vernon (1914 – 1996) hat ja in einigen Filmen einen gewissen Dr. Orloff gespielt (u. a. Der schreckliche Dr. Orloff, Erotik in der Folterkammer, In den Krallen des Unsichtbaren), und da dachte sich N.G. Mount wohl, daß es sicher lustig wäre, wenn er auch in Ogroff (Orloff, Ogroff, wo ist da der Unterschied?) mit dabei wäre. Ist es nicht, soviel sei verraten. Es gibt bestimmt nur wenige Filme, die so unverschämt sinnlos sind wie dieser hier. Eine Geschichte existiert nicht; Menschen schauen nur mal kurz vorbei, um vom kannibalisch veranlagten Ogroff mehr oder weniger blutig getötet zu werden. Da werden Dinge auf gut Glück zusammengewürfelt, ohne auch nur den Versuch einer Erklärung zu unternehmen. Schluck es, oder laß es bleiben, ist mir doch egal, war hier wohl das Motto. Daß Mount auch noch eifrig und ziemlich plump seine Lieblingshorrorfilme (The Texas Chainsaw Massacre, Friday the 13th, The Burning, etc.) zitiert, versteht sich fast von selbst. Für alle, die es noch nicht gemerkt haben sollten: Ogroff ist ein Amateurfilm. Egal ob vor oder hinter der Kamera, überall waren da blutige Amateure am Werk, und das Ergebnis sieht dementsprechend aus. Von Nichts kommt halt Nichts.

Alles, wirklich alles an diesem Film ist hundsmiserabel. Das Schauspiel, die Regie, der Schnitt, die Kamera, der Sound, die Beleuchtung, die Action, das "Drehbuch", der Score, die Spezialeffekte... eine einzige, nicht enden wollende Katastrophe! Man achte nur mal auf den Sound. Da nur eine Tonspur zur Verfügung stand, heißt das, daß das Synthie-Gedudel abrupt unterbrochen wird, um Platz für Vogelschreie oder exotischere Tiergeräusche wie das Gekreische von Äffchen zu schaffen. Bei den wenigen, grauenhaft nachsynchronisierten Dialogen bzw. eingefügten Soundeffekten (mal bleibt die Frau während der Verfolgungsjagd stehen, um erschöpft in die Kamera zu keuchen, mal drischt Ogroff wie behämmert auf eine Ente ein, nicht auf das Tier, sondern auf das Auto gleichen Namens) funktioniert dies nach exakt demselben Prinzip. Seit Violent Shit, den ich irgendwann Mitte der Neunziger das erste Mal sah, habe ich nicht mehr eine derartige Ansammlung von Unvermögen gesehen. Ein Unvermögen, das befremdlicherweise auch noch stolz zur Schau gestellt wird. Im Gegensatz zu Violent Shit strahlt Ogroff aber immerhin eine seltsame Faszination aus und macht hin und wieder sogar ein klein wenig Spaß, weshalb ich der Zeit, die ich in dieses Gestümper investiert habe, auch nicht nachweine. Am besten ist es wohl, wenn man sich den Film Häppchenweise zu Gemüte führt, in leicht verdaulichen Stückchen von fünf bis zehn Minuten. Auf diese Weise ist dieses überwiegend stinklangweilige Wald-und-Wiesen-Splatter-Debakel am ehesten goutierbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 23.08.2013 08:15 
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Bin auch stolzer Besitzer der französischen DVD und kann mich obigem Review eigentlich nur anschliessen.Für Menschen die mit Amateurtrash nichts anfangen können ist das eine schier unerträgliche Tortur.Wer allerdings dem gegenüber offen steht wird mit einem der wirklich stümperhaftesten aber dennoch unterhaltsamsten Streifen belohnt den es in dieser Richtung gibt.


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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 23.08.2013 09:20 
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Ogroff ist nicht ohne Grund einer von Blaps besten und zuverlässigsten Mitarbeitern. Gerade innerhalb der DHL Zustellung konnten hier einige Erfolge verzeichnet werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 23.08.2013 09:50 
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Ogroff ist eben ... Ogroff.

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 Betreff des Beitrags: Re: OGROFF - MAD MUTILATOR - N.G. Mount
BeitragVerfasst: 16.10.2013 18:24 
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Alternativer Titel: Mad Mutilator
Produktionsland: Frankreich
Produktion: N.G. Mount
Erscheinungsjahr: 1983
Regie: N.G. Mount
Drehbuch: N.G. Mount
Kamera: Marc Georges
Schnitt: Philippe Brossard
Spezialeffekte: N.G. Mount, Benoit Lestang
Musik: Jean Richard
Länge: ca. 88 Min.
Freigabe: 12 Ans
Darsteller: N.G. Mount, Robert Alaux, Françoise Deniel, Pierre Pattin, Alain Petit, Howard Vernon, Jean-Pierre Putters



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LA-E-TE-TIA… LA-E-TE-TIA... LA-E-TE-TIA hallt es durch den Wald der an einer Stelle gar einer Müllablage gleicht. Laetecia scheint nur verschwunden, da der Waldmeister und Oberförster Ogroff gerade mit der Betreuung der Waldgäste beschäftigt ist und Alles im Griff hat.

Ogroff!!! der Held eines Werkes, dass an Dilettantismus nicht mehr zu toppen ist. Ogroff ist ein Einsiedler in einem französischen Wald und trägt als Ausgangskleidung stets grüne Gummistiefel und einen feinen Westover oder nennt man es Pullunder? welchen er aller Wahrscheinlichkeit von seiner Mutter geschenkt bekam.

Dieser Ogroff gibt mit seiner Axt, die ihm auch als „Liebeshilfsmittel“ und Vorschlaghammer dient, Vollgas im französischen Wäldchen. Menschen wie Autos sind vor Ogroffs Streitaxt nicht sicher und das Zitat „Du benimmst dich wie die Axt im Walde“ findet hier seine Bestätigung.

Natürlich ist der Film mit einem ganz geringen Budget gedreht worden, was man dem Werk von der ersten Sekunde an, ansieht. Die Schauspieler sind von der übelsten Sorte und der Alles vernichtende Kurzauftritt von Howard Vernon wird die meisten Kosten verschlungen haben.

Inmitten dieses grottigen Spektakels lassen sich allerdings einige Gerneanspielungen finden. Somit werden Situationen vermittelt welche an „Texas Chainsaw Massacre“, „Tanz der Teufel“, „Freitag der 13te“, „Night of the living Dead“, „Day of the Dead“ und „Brennende Rache“ erinnern.

Fazit: Vom Argonner Wald bis hin zum Warndt, Ogroff kennt die Wälder Frankreichs wie seine Westovertasche und wehe dem der sich in diesen Wäldern verirrt, denn der Waldschrat mit den grünen Gummistiefeln liegt immer auf der Lauer.

Unglaublich…

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