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 Betreff des Beitrags: IM RAMPENLICHT DES BÖSEN - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 01:16 
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Links das Motiv des Schubers, rechts das Cover des Amaray


The Flesh & Blood Show (Großbritannien 1972, Originaltitel: The Flesh & Blood Show)

Generationenkonflikt auf der Bühne der blanken Brüste

Mike (Ray Brooks), ein talentierter Nachwuchsregisseur, sowie eine kleine Gruppe junger Schauspieler, soll in einem alten und lange leerstehenden Theater ein Stück einstudieren. Der Geldgeber ist keinem aus der Truppe persönlich bekannt, doch der Regisseur und die Darsteller sind über jeden Job froh. Das alte Gebäude steht auf einem Pier, eine verschlafene Kleinstadt an der Küste bildet das herb-schöne Umfeld. Nach und nach treffen der Regisseur und die Mimen ein, man wundert sich zwar über den eigentümlichen Auftrag, beginnt jedoch recht zielstrebig mit den Proben. Als Mike die Räumlichkeiten unterhalb der Bühne in Augenschein nimmt, macht er dort eine grausige Entdeckung. Eine junge Dame aus seinem Ensemble wurde offensichtlich mit einer Guillotine enthauptet, sofort verständigt Mike die örtliche Polizei. Die Beamten sind nicht besonders erfreut über die Störung ihrer Amtsruhe, zerknirscht müssen die Polizisten und Mike feststellen, dass keine Leiche zu entdecken ist. Während die Gesetzeshüter an einen üblen Scherz glauben, verspürt der Regisseur ein ungutes Gefühl. Schade, denn im Grunde herrscht innerhalb der Truppe eine überwiegend positive Stimmung, selbst das angehende Filmsternchen Julia (Jenny Hanley) erweist sich als unproblematische Bereicherung. Nach und nach bricht das Grauen über die jungen Leute herein. Hat der für seine deftigen Scherze bekannte John (David Howey), etwas mit den merkwürdigen Vorfällen zu tun?

Pete Walker liefert mit seiner "Fleisch und Blut Show" einen Vorläufer des Slasherfilms ab, einer seiner bekanntesten Streifen dürfte "Frightmare" aus dem Jahre 1974 sein. Man sollte kein wüstes Gemetzel erwarten, die Morde werden nicht ausufernd in Szene gesetzt. Walker nutzt die in den späten sechziger Jahren eroberte Freizügigkeit, um seine hübschen Damen möglichst oft mit blanken Brüsten zu präsentieren. Für den Liebhaber dieser weiblichen Körperregion, bietet "Im Rampenlicht des Bösen" (so lautet der alte Titel für den deutschsprachigen Markt) eine stattliche Menge Schauwerte. Doch nicht nur die schmackhaften Rundungen -ich kämpfe noch immer mit dem Saugreflex- sorgen für Freude, der Film punktet mit seiner tollen, intensiven Atmosphäre. Walker inszeniert ohne Hektik, hängt seinen Figuren ein wenig Fleisch auf das Charaktergerüst, und hat mit Peter Jessop einen sehr fähigen Kameramann an seiner Seite. Das alte Theater fungiert gewissermaßen zusätzlicher Hauptdarsteller, drängt die Schauspieler aber nicht in den Hintergrund. Das triste Umfeld wird lediglich zur Unterstützung der Stimmung genutzt, muss sich daher mit einer Nebenrolle begnügen. Lediglich die heimelige Behausung einer älteren Dame, mutet wie eine kleine Rettungsinsel an, die jedoch in den entscheidenen Situation nicht erreichbar ist.

Die Besetzung ist durch die Bank sympathisch und -in jeder Hinsicht- attraktiv. Ray Brooks überzeugt als Kopf der jungen Truppe, der verzweifelt versucht Licht in das grausige Dunkel zu bringen. David Howey sorgt mit seinem markanten Profil für Aufmerksamkeit, Robin Askwith erinnert mich an den jungen Mick Jagger. Ganz großartig spielt Patrick Barr auf, der als Major Bell die ältere Generation vertritt. Er sucht den Kontakt zu den jungen Leuten, doch man findet keinen wirklichen Zugang, das Verhältnis bleibt distanziert, befremdlich, von gegenseitigem Unverständnis geprägt. Elizabeth Bradley sehen wir als freundliche Dame älteren Jahrgangs, ihre Rolle ist allerdings deutlich unspektakulärer angelegt, als der grandiose Part von Patrick Barr. Die jungen Damen sind Balsam für die entzündeten Augen, selbst wenn sie ausnahmsweise vollständig bekleidet bleiben. Jenny Hanley war 1970 in dem herrlichen "Scars of Dracula" (Dracula - Nächte des Entsetzens) aus dem Hause Hammer zu sehen. Auch Luan Peters stand für Hammer vor der Kamera, sie hatte Nebenrollen in zwei der Werken aus der wunderschönen Karnstein-Trilogie (Lust for a Vampire (Nur Vampire küssen blutig), Twins of Evil (Draculas Hexenjagd), beide 1971). Candace Glendenning gibt sich eine Spur zurückhaltender, dabei aber nicht minder anziehend, Judy Matheson ist kaum weniger hübsch. Man könnte nun in aller Ausführlichkeit und mit gieriger Lust, über die optischen Vorzüge sämtlicher junger Damen der Besetzung schreiben, doch ich will es dabei belassen, schaut euch lieber den Film an!

"The Flesh & Blood Show" ist kein Werk für nervöse Zuschauer. Kann man sich auf den Streifen einlassen, wird man mit einem sehr liebenswerten Flick aus den frühen siebziger Jahren belohnt. Wie bereits erwähnt, ist die Besetzung sehr knuffig, die Atmosphäre entfaltet sich vorzüglich, ein kleiner Film zum knuddeln! Lob verdient auch die solide DVD von e-m-s, die als Nr.6 im Rahmen der Reihe "Der phantastische Film" erschienen ist. Die Erstauflage kam in einem zusätzlichen Pappschuber ins Haus, ferner ist ein Booklet enthalten. Die Zweitpressung muss ohne Schuber auskommen, laut meiner Info soll das Booklet aber noch vorhanden sein. Eine kleine Prise Bonusmaterial rundet das schicke Paket ab. Die Bildqualität finde ich sehr ansprechend, Freunde steriler Aufbereitungen werden meine Meinung vermutlich nicht teilen. Achso, der Ton liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Beide Optionen sind äusserst empfehlenswert, die deutsche Synchronisation gefällt mir sehr gut!

Sehr angenehm, sehr stimulierend, ein echter Knuffel-Charmebolzen!

7/10 (+ viele, viele Wohlfühlpunkte!)

Lieblingszitat:

"Dreckige, runtergekommene Lüstlinge. Alle zusammen! ...und die Weiber! Geben ihre Körper preis und bieten ihre Schenkel und Brüste an. Abschaum, Scheißhaufen!"

(So unfassbar göttlich vorgetragen, klarer Anwärter auf das Zitat des Jahres!)

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 01:19 
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Blap hat geschrieben:
"Dreckige, runtergekommene Lüstlinge. Alle zusammen! ...und die Weiber! Geben ihre Körper preis und bieten ihre Schenkel und Brüste an. Abschaum, Scheißhaufen!"


Mal wieder ein Zitat zum Einrahmen! :D

(Ich werde es mir von meiner Nachbarin aus Schlesien klöppeln und holzrahmen lassen!)

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 03:40 
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Das kommt im Film so unglaublich geil, mir laufen noch immer die Lachtränen über die Fratze! :mrgreen:

Auch in englischer Sprache klasse: Scum, Excrement. Aber wie er "Scheißhaufen" ausspricht, regelrecht ausspuckt, das ist nicht mehr zu toppen! :D

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 08:47 
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eine großartige review, danke, jetzt bin ich wach!

bei mir hat es etwas gedauert, um mit der flesh & blood show warm zu werden. das lag wahrscheinlich daran, dass ich von walkers sympathischen hasstiraden auf die kirche (haus der peitschen und haus der todsünden) zuvor schon sehr verwöhnt war.

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 11:34 
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"Haus der Peitschen" habe ich leider noch nicht gesehen, aber die Scheibe ist bereits im Haus. Vor ein paar Tagen wurde diese Box geliefert:

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British Horror Quadruple Feature von Shriek Show

Zwar hatte ich "Frightmare" und "The Flesh & Blood Show" bereits, aber was solls, doppelt hält besser. Besonders auf "Die Screaming Marianne" freue ich mir sehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 11:44 
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Uhja, ein absolut genialer Streifen. Die ungezwungenen Teenagers und die Theaterkulisse haben einiges zu bieten.
Ich glaube aber, dass ich die Auflösung etwas dämlich fand.

Hier meine etwas ältere Besprechung.

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 11:57 
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Bitte? Die Auflösung regiert! Du beschwerst dich über die Frisuren...??? :mrgreen:

Wobei ich -ernsthaft- der Meinung bin, dass die heutige Mode weitaus grausiger und entstellender wirkt! Als "Beweis" Ergebnisse der Google-Suche "Frisuren Männer 2011":

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Hallo? :mrgreen:

Dagegen sind die "Flesh & Blood Frisuren" ein geiler, feuchter Traum! :lol:

Aber was viel schlimmer ist, ich schreibe einen Beitrag zum Thema "Frisuren". Unfassbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 12:40 
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Ja also ich fand den Film ganz gut, nicht hervorragend aber gut! Die kullissen im Theater oder dann auch draussen am Meer waren sehr gut gewählt....

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 12:45 
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auf meinem altar steht die hier als ergänzung zu der von dir besprochenen dvd von e-m-s:

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Die FLESH & BLOOD SHOW leitete – wenn man das mal so grob skizzieren will – Pete Walkers Horror/Thriller-Phase ein, welche mit ZEUGE DES WAHNSINNS im ernsten, und mit HAUS DER LANGEN SCHATTEN (zigfache Starbesetzung!) im komödianten Fall die Schlusspunkte setzte. Seine ersten Fingerübungen machte er mit kleinen Sexfilmen, die ich leider noch nicht kenne, aber ich vermute, deren Handschrift sollte in der FLESH & BLOOD SHOW zu finden sein. Von seinen Spätwerken mag ich v.a. auch SCHIZO, der eine beängstigend-bedrückende Atmosphäre rüber bringt. Ich finde auch, dass Pete Walker das, was das italienische Kino seinerzeit ausmachte, perfekt ins Englische übertragen hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 13:10 
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Blap hat geschrieben:
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British Horror Quadruple Feature von Shriek Show


Ein guter Tip! Da ich noch keinen der Filme habe, wurde beim Axel meines Vertrauens sofort zugeschlagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: THE FLESH & BLOOD SHOW - Pete Walker
BeitragVerfasst: 03.02.2011 14:28 
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Paul Naschy hat geschrieben:
auf meinem altar steht die hier als ergänzung zu der von dir besprochenen dvd von e-m-s:


Schönes Teil!



Diabolik! hat geschrieben:
Ein guter Tip! Da ich noch keinen der Filme habe, wurde beim Axel meines Vertrauens sofort zugeschlagen.


Aber die e-m-s Scheibe der Fleisch und Blut Schau muss auch ins Haus, denn in diesem Fall ist die deutsche Synchro wirklich top!

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 Betreff des Beitrags: Re: IM RAMPENLICHT DES BÖSEN - Pete Walker
BeitragVerfasst: 29.07.2012 03:02 
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IM RAMPENLICHT DES BÖSEN fand ich auch ganz gut, auch wenn Pete Walker sich ab DAS HAUS DER PEITSCHEN (1974) und FRIGHTMARE (1974) meiner Meinung nach nochmals gebessert hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: IM RAMPENLICHT DES BÖSEN - Pete Walker
BeitragVerfasst: 29.07.2012 12:26 
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hyperakusis hat geschrieben:
IM RAMPENLICHT DES BÖSEN fand ich auch ganz gut, auch wenn Pete Walker sich ab DAS HAUS DER PEITSCHEN (1974) und FRIGHTMARE (1974) meiner Meinung nach nochmals gebessert hat.


"Rampenlicht" ziehe ich "Frightmare" jederzeit vor, aber das ist Haarspalterei auf (an) hohem Unterhaltungswert.

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 Betreff des Beitrags: Re: IM RAMPENLICHT DES BÖSEN - Pete Walker
BeitragVerfasst: 11.01.2013 23:43 
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Alternativer Titel: The Flesh and Blood Show
Produktionsland: Großbritannien, USA
Produktion: Pete Walker
Erscheinungsjahr: 1972
Regie: Pete Walker
Drehbuch: Alfred Shaughnessy
Kamera: Peter Jessop
Schnitt: Ron Pope
Musik: Cyril Ornadel
Länge: ca. 93 Min.
Freigabe: FSK 16
Darsteller: Jenny Hanley, Ray Brooks, Luan Peters, Judy Matheson, Candace Glendenning, Robin Askwith



Einige junge Schauspieler/ innen und ein Regisseur werden in ein verlassenes Theater geordert um dort das Stück „Flesh and Blood Show“ zu proben. Als es zu ersten Vermissten kommt scheint sich etwas Mysteriöses in dem Theater abzuspielen. Eine enthauptete junge Frau soll folgen, doch diese ist bei Eintreffen der Polizei wieder verschwunden…

Ein Frauenschrei leitet die von einer Orgel bestimmte Titelmusik ein. Alles scheint auf einen unterhaltsamen englischen Horrorfilm hinauszulaufen, aber es wird dann doch ziemlich zähflüssig. Bis wir im Theater, dem Schauplatz der Verbrechen angekommen sind, vergeht schon einiges an Zeit, in der im Prinzip nichts passierte. Die Charaktere werden nur ansatzweise vorgestellt und bei den Darstellerinnen einzig deren Oberweiten.

Im Prinzip könnte man von einem behutsamen Aufbau reden, der eine Spannung folgen lässt. Leider ist diese Spannung nur ein Wunschdenken, denn das „Rampenlicht des Bösen“ kann irgendwie nicht den benötigten Funken überspringen lassen.

Was die Kulissen anbelangt, so wird hier ein gutes Ambiente geboten. Innen- wie Außenaufnahmen wissen auf gewisse Weise zu gefallen. Dieses kann mich allerdings nicht über die Spannungsarmut des Films hinwegsehen lassen. Alles läuft mehr oder weniger belanglos am Auge vorbei, ein gewisses Mitfiebern konnte ich hier nicht erleben.

5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: IM RAMPENLICHT DES BÖSEN - Pete Walker
BeitragVerfasst: 11.01.2013 23:44 
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sid.vicious hat geschrieben:
5 ist wirklich sehr gnädig von mir.


Leute? Das kann doch nicht wahr sein!? Pete Walker vom FEINSTEN! Das Teil ist unglaublich herrlich, eine Wonne, Perle und Vollsuhle!

"Dreckige, runtergekommene Lüstlinge. Alle zusammen! ... und die Weiber! Geben ihre Körper preis und bieten ihre Schenkel und Brüste an. Abschaum, Scheißhaufen!"

Was ist nur mit euch los? Diese Konditionierung auf Hektik und "Spannung". Hölle, gerade bei diesem wundervollen Streifen, kann ich mich voll und ganz von der grandiosen Atmosphäre verschlingen lassen. Verschrobene Charaktere, prächtige Dialoge, tolles Ambiente!

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