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 Betreff des Beitrags: SCHATTEN DER ANGST - Richard C. Sarafian
BeitragVerfasst: 23.01.2011 18:03 
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Fragment of Fear
Großbritannien 1970

David Hemmings, Gayle Hunnicutt, Wilfrid Hyde-White, Flora Robson, Adolfo Celi, Roland Culver, Daniel Massey, Mona Washbourne, Arthur Lowe, Yootha Joyce, Derek Newark, Patricia Hayes

Der Schriftsteller und ehemalige Rauschgiftsüchtige Tim Brett will den gewaltsamen Tod seiner Erbtante aufklären. Doch wird er auf mysteriöse Weise daran gehindert: Personen, die es nicht gibt, tauchen bei ihm auf, geheimnisvolle Anrufe rauben ihm den Schlaf, und seine Verlobte Juliet benimmt sich ihm gegenüber immer merkwürdiger. Langsam aber sicher zweifelt Tim an seinem Verstand. Oder will ihn jemand mit voller Absicht in den Wahnsinn treiben? (Quelle: OFDb)


Da ich den Film noch nicht gesehen habe, bin ich nicht sicher, ob er eher hier oder doch bei Crime besser aufgehoben ist. Dennoch wollte ich mal einen Thread eröffnen, da ich ihn heute in ansprechender Qualität erhalten habe. Gibt es bereits Urteile zu diesem Filmchen im erlesenen Kreis der Forenteilnehmer hier?


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHATTEN DER ANGST - Richard C. Sarafian
BeitragVerfasst: 24.11.2013 15:28 
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Hat jemand diesen Film ? Als fernsehaufnahme ? Sieht sehr interessant aus. Bitte PM an mich ;)

Gruß,

Janek


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHATTEN DER ANGST - Richard C. Sarafian
BeitragVerfasst: 15.10.2017 20:00 
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Schatten der Angst (D)
Frammenti di paura (IT)
Fragment of Fear (UK)
Los pasos del miedo (ES)
Freelance

UK 1970

R: Richard C. Sarafian
D: David Hemmings, Adolfo Celi, Gayle Hunnicutt, Wilfrid Hyde-White, Flora Robson, Roland Culver, Daniel Massey, Mona Washbourne, Arthur Lowe u.a.

dt. Synchronsprecher

Score: Johnny Harris

OFDb



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"Entweder bin ich verrückt und die ganze Geschichte ist pure Einbildung oder ein Gesunder erlebt die Realität"

Wow, David Hemmings beeindruckende Reise in den Wahnsinn begeisterte mich gestern Abend vollends :dh:
Dabei spielt er den ehemals drogensüchtigen Buchautor 'Tim Brett', dessen Tante eines schönes Tages von einem unbekannten Killer dahingerafft wird. Doch anstatt den Untersuchungsergebnissen der Polizei zu glauben, wittert 'Tim Brett' eine Verschwörung hinter dem Mord und beginnt daher auf eigene Faust im bereits betagten Bekanntenkreis seiner ermordeten Tante zu ermitteln. Und bereits nach kurzer Zeit macht sich dann auch schon so langsam ordentlich Paranoia breit, denn 'Tim Bretts' unaufhaltsame Reise in den Wahnsinn hat bereits schon längst begonnen. So erhält er nicht nur stetig anonyme Drohanrufe, sondern bekommt auch einen Drohbrief zugestellt, der letztendlich von einem Unbekannten auf seiner hauseigenen Schreibmaschine verfasst wurde. Des Weiteren befindet sich auf seinem Tonbandgerät urplötzlich eine teuflische Lache, die ihn daraufhin bis ins Mark erschüttert. Dann wäre da auch der dubiose Sgt. Matthews, der unserem Schriftsteller eines schönes Morgens eine Beschwerde wegen unsittlichen Verhaltens gegenüber einer lesbischen Dame überbringt. Und zu allem Überfluss steht dann auch noch seine eigene Hochzeitsfeier vor der Haustüre. Doch ob er diese unbeschadet überstehen wird, steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben, denn 'Tim Bretts' scheint immer tiefer in den Irrsinn abzudriften.....


Dieser Film hatte mich bereits nach nur wenigen wenigen Minuten fest im Griff und zog mich mit fortschreitender Dauer auch immer tiefer in seinen Bann. Ähnlich wie in 'Profondo Rosso' spielt David Hemmings auch im vorliegenden Film einen selbsternannten Privatermittler, der völlig verbissen seine Untersuchungen durchführt. Ich gehe mal schwer davon aus, dass er Dario Argentos Interesse nicht nur aufgrund seiner Mitwirkung in 'Blow Up', sondern auch aufgrund der vorliegenden Darbietung schüren konnte, was ihm dann wiederum bekanntlich seine Hauptrolle im bereits zuvor schon genannten 'Profondo Rosso' einbrachte. Adolfo Celi spielt übrigens einen undurchsichtigen Hotelbesitzer, dem aber leider nur eine sehr geringe Spieldauer eingeräumt wurde. Als Krönung gibt es dann neben einer ganz hervorragenden Synchro auch noch bombastische Filmmusik von 'Johnny Harris' auf die Ohren.

Fazit: Bei diesem Film ist der Wahnsinn Programm!


"Ich bin sieben an der Zahl, wie die Teufel in der Bibel. Oder siebzehn, oder siebzig, oder siebenhundert, ganz wie es Ihnen beliebt. Und Sie sind einer allein."


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Trailer:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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Score:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Johnny Harris - Stepping Stones

Johnny Harris - Light My Fire


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 Betreff des Beitrags: Re: SCHATTEN DER ANGST - Richard C. Sarafian
BeitragVerfasst: 16.10.2017 18:52 
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Fesselnder Mysterythriller einschließlich distinguierter Besetzung, allen voran der hier in den meisten Szenen präsente David Hemmings mit einem seiner - mit hoher Wahrscheinlichkeit - besten Filmauftritte.

Der Film ist ein inhaltlicher und optischer Gaumenschmeichler - der berühmte Kameramann Oswald Morris sorgt hier mit wunderschön eingefangenen Bildern für abwechslungsreiche und stimmungsvolle Atmosphäre.

Auch der Soundtrack ist herausragend, allerdings meines Erachtens und entgegen anderslautender Meinung eher rockorientiert als jazzlastig.
In einem Dialog werden die Rolling Stones erwähnt und im Abspann wird einer Taube aus London, welche in dem Werk eine Rolle spielt, namentlich Tribut gezollt.

Dieser zu Unrecht viel zu unbekannte Film sollte endlich hierzulande einem grösseren Publikum zugänglich gemacht werden.
Auf jeden Fall ein Geheimtipp !


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