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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 09.03.2012 00:45 
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Der Film kommt bald von Redemption auf Bluray:
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Kenne den Film selbst noch nicht. Hab mal im Netz nach Bewertungen geschaut, aber der Streifen kommt meist schlecht weg.
Die Screenshots sehen jedoch ganz interessant aus. Auch der Trailer macht Lust auf mehr.

Kennt jemand den Film? Ist der Streifen wirklich so schlecht? Oder ist es für uns Forenjünger vielleicht doch genau das richtige? :P

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 Betreff des Beitrags: Re: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 09.03.2012 23:52 
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Viel kann ich nicht mehr dazu sagen. Aber als schlecht habe ich ihn nicht in Erinnerung. Der ist eher etwas für Freunde nackter Tatsachen als für Horrorfans. Ich habe ihn vor ca. 20 Jahren mal bei RTL-Plus in einer deutsch synchronisierten Fassung gesehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 01.04.2012 16:49 
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Hab mir die Bluray mittlerweile zugelegt und die Tage geschaut. Hat mir gut gefallen. Ein wenig Okkultismus, viel Nudity und hübsche Mädels. Und alles in schöner 70er Optik.

7/10

Hier gibts auch noch ein paar Bilder:
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 Betreff des Beitrags: Re: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 01.04.2012 17:26 
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Kann ich bestätigen, opera. Lediglich der Ton war m.E. nicht so prall, da bisweilen doch arg leise/dumpf.

Dem Film würde ich spontan auch 7/10 geben; mit (wenig) Okkultismus und Nudity liegst du bei der Beschreibung auch goldrichtig: Zum Teil wirklich stimmungsvoll und "innovativ", v.a. das Shooting am Anfang!

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What, does it make me evil? Am I a feeble deranged fuck? Cause Jesus would and I would not drive the needle exchange truck?


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 Betreff des Beitrags: Re: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 05.09.2012 23:29 
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Blu-ray von Redemption (USA)



Virgin Witch (Großbritannien 1971, Originaltitel: Virgin Witch)

Hexen & Möpse und eine Dosis Liebe

Christine (Ann Michelle) und ihre Schwester Betty (Vicki Michelle) machen sich auf den Weg nach London, die ehrgeizige Christine träumt von einer Karriere als Model. Freundlicherweise bietet Johnny (Keith Buckley) den jungen Damen ein Mitfahrgelegenheit, überdies sorgt er für Unterkunft in der englischen Hauptstadt. Betty und Johnny fühlen sich zueinander hingezogen, Christine stösst derweil auf eine vielversprechende Modelagentur, deren Chefin Sybil Waite (Patricia Haines) findet sofort Gefallen an der schönen Nachwuchskraft. Geschickt lockt Sybil ihre neue Entdeckung raus aufs Land, übers Wochenende soll auf einem abgelegenen Landgut ein Fotoshooting stattfinden. Betty begleitet ihre Schwester, obschon sie Johnny bald vermisst. Ohne Schwierigkeiten wickelt Christina den Fotografen Peter (James Chase) um den Finger, Sybil kocht vor Eifersucht. In der ungewohnten Umgebung beschleichen Betty Unsicherheit und Angst, dem zuvorkommenden Gutsherrn Gerald (Neil Hallett) gelingt es jedoch das Mädchen zu beschwichtigen. Tatsächlich ist Betty nicht grundlos beunruhigt, Gerald, Sybil und andere Gestalten frönen einem Hexenkult und zelebrieren magische Rituale. Christine ist sofort Feuer und Flamme, sie will unbedingt an der nächtlichen Zeremonie teilnehmen ...

Ray Austin inszenierte einen wunderschönen Trip, die jungfräuliche Hexe kommt als zarter Rausch aus Erotik, Grusel, Psychedelic und Romantik daher, ab und an streichelt ein winziger Hauch Jean Rollin meine Seele. London pulsiert kurz vor meinen Augen, schon geht es ab ins Grüne, stattliches Herrenhaus inklusive. Geschickt nimmt der Anteil der "Gruselelemente" nach und nach zu, verschmilzt mit der omnipräsenten Erotik zu einem wonnevollen Trip. Erwartet nun bitte keine Orgie aus Sex und Gewalt, ich wähle ganz bewusst das Wort Erotik, weiterhin ergehen sich die "typischen Horrormomente" nicht in Blut und Gedärm. Als wäre Anblick der äusserst reizvollen Michelle-Schwestern nicht bereits ein dauerhafter Orgasmus der Sinnlichkeit, gipfelt das stilvolle Treiben in den Zeremonien der Hexenfreunde. Erotik und Okkultismus gehen eine grandiose Symbiose ein, ich vermag meine Begeisterung kaum noch in geeignete Worte zu kleiden, verliere vor lauter Glückseligkeit nahezu die Contenance!

Stars dieser kleinen Prachtsuhle sind freilich Ann Michelle und ihre Schwester Vicki. Ann zeigt uns Christine als dominanten und zielstrebigen Charakter, später offenbart Christine abgründige Eigenschaften, ich will nicht zu viel verraten. Ann Michelle kann bei Bedarf übrigens herrlich böse aus der (meist abgelegten) Wäsche schauen, Gruselpower in der schönsten Sorte. Betty lehnt sich ungern gegen ihre Schwester auf, ängstlich und unschuldig gleitet sie tiefer und tiefer in den drohenden Schlund, bei aller Zaghaftigkeit fraglos kokett bis zum Anschlag. Angenehmerweise dürfen wir die Reize der Damen immer wieder bewundern, die Nacktheit transportiert wohlige Wolllust abseits vulgärer Auswüchse. Patricia Haines punktet mit herber Attaktivität, ihre lesbischen Gelüste nehmen einen verhängnisvollen Weg. Die "Täterin" wird in die Rolle des Opfers gezwungen ... oder vielleicht doch nicht (überprüft es auf eigene Faust, es lohnt sich). Neil Hallett gibt den aristokratisch angehauchten Mann von Welt, James Chase gerät in Ann Michelles Bann. Keith Buckley sorgt in der entscheidenden Phase für Wirbel, Liebe verleiht Flügel (oder zumindest Mut). Damit will ich meine kurzen Anmerkungen zu den Darstellern beschliessen, Ann und Vicki agieren großartig, die spröde Patricia Haines liefert eine nicht minder starke Vorstellung ab.

"Virgin Witch" atmet den Zeitgeist der späten sechziger / frühen siebziger Jahre durch jede lüsterne Pore seiner samtigen Haut! Ein Schmelztiegel bester Zutaten, ein Schätzchen für Geniesser, ein Fest für Jünger erotisch-okkulter Glückseligkeit!

An der BD aus den USA habe ich nichts zu meckern, der Film kommt in ansprechender Verfassung auf den Bildschirm. Im Bonusbereich findet der Betrachter diverse Trailer und eine Bildergalerie.

Wie soll ich diesen himmlischen Leckerbissen in das Zahlenraster der Verdammnis packen? Es bereitet mir Qualen, zunächst belasse ich es bei dicken 8/10 (sehr gut) und addiere in Gedanken zehn Millionen Wohlfühl- und Knuffigkeitspunkte!

Lieblingszitat:

"There are some people, who are born to be witches. Born with special powers. You are one of them!"

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 Betreff des Beitrags: Re: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 11.09.2012 15:33 
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Der Thread befindet sich im falschen Unterforum, bitte in den Bereich "Eurohorror" verschieben.

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 Betreff des Beitrags: Re: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 11.09.2012 18:36 
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Done!!!!! 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 11.09.2012 21:30 
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Sehr angenehm, vielen Dank.

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 Betreff des Beitrags: Re: VIRGIN WITCH - Ray Austin
BeitragVerfasst: 05.10.2012 18:08 
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Der Sound meiner Kopie klingt schon sehr beeinflußt von der Aufnahmetechnik. Die Dialoge wurden wohl direkt "on location" mitgeschnitten? Daß es dann bei einer Low Budget Firma wie Tigon etwas schäbiger klingt kann schon sein. :lol:

Ich find Virgin Witch ansonsten irgendwie putzig. Daß der mal uncut mit einem X Rating vorgeführt wurde klingt wie ein schlechter Witz. Diesen Hexenorden kann man schon eher als esotherische Nudistenkolonie ansehen und so weicht das Prickeln wirklich recht schnell einem unspektakulären Naturalismus. Diese entspannte Erzählweise bei einer Musik, deren Muster mit der Zeit das Bewußtsein zerdremeln machen aber auch eine gewisse Art von Rausch aus. Am besten nix erwarten und dann ggf. doch gut finden. >> Review <<

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