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 Betreff des Beitrags: CALIGULA - IMPERATOR DES SCHRECKENS - Lorenzo Onorati
BeitragVerfasst: 08.03.2016 13:31 
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IMPERATOR DES SCHRECKENS

Produktionsland: Italien
Produktion: Gianfranco Parolini
Erscheinungsjahr: 1985
Regie: Lorenzo Onorati
Drehbuch: Gianfranco Parolini, Dan Kelly, Gianfranco Parolini
Kamera: Adriano Mancori, Giacomo Testa
Schnitt: Luigi Gorini, Manlio Camastro
Musik: Federico Amati, Marcello Giombini, Pier Carlo Zanco
Länge: ca. 85 Min.
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Robert Gligorov, Sandra Venturini, Aldo Ralli, Francesco Romei, Maurice Poli, Rodolfo Licari, Laura Colucci, Gianfranco Parolini, Edmondo Tieghi, Louise Kamsteeg, Maria Ann Levine, Aldo Sambrell


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Caligula hat es nicht leicht. Der Tyrann von Rom wird von Alpträumen geplagt und sein Bruder Gemellus hat ihm die Frau ausgespannt. Nun hat es die Sklavin Lysia auf den Imperator abgesehen. Doch die Zuneigung ist nur ein Schleier…

CALIGULA III – IMPERATOR DES SCHRECKENS kann in keiner Weise mit seinen Vorgängern konkurrieren. Im Prinzip kein „Beinbruch“ da es sich bei CALIGULA-AUFSTIEG UND FALL EINES TYRANNEN und CALIGULA II – THE UNTOLD STORY um zwei gute Werke über das lasterhafte Rom handelt. Eine Tatsache die es dem erneuten Sequel nicht einfach macht um erfolgreich zu bestehen. Die Art und Weise wie Lorenzo Onorati, mit CALIGULA III, die Sache angeht ist allerdings sehr schlecht. Sein Film zeigt sich als sehr öde und kann nur wenige erträgliche Momente für sich verbuchen.

„Ich will kein Gott sein!“

So die Aussage von Caligula. Ich kann Stiefelchens persönlichen Befund nicht akzeptieren, denn was hat ein Tiefstapler (in so einer Position) im alten Rom zu suchen. Der Versuch den Imperator menschlicher, sowie egozentrisch zerrissen zu zeigen ist nett gemeint - aber der Schuss geht nach hinten los. Sexploitation vor historischem Hintergrund und ein jammernder Imperator. Nicht wirklich erbauend. Robert Gligorov ist, in der Rolle des Caligula, eine Schlaftablette.

Der Film präsentiert einige Sexszenen und viel Dialog. Der Actionanteil ist minimal und von Spannung kann keine Rede sein. Die Verschwörung gegen den Imperator erfolgt im Schnelldurchlauf. Ein Bezug zu den Personen kann nicht aufgebaut werden.

Eines der wenigen Highlights ist das Auftreten von Caligulas maskierter "Privat SS". Die Einsätze, seiner tapferen Beschützer, werden von treibenden Paukenschlägen begleitet. Der restliche Score besteht aus monotonen Synthesizerklängen.

Fazit: Ein fader Ausflug ins alte Rom. Stiefelchen würde sich im Grab umdrehen.​

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