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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.02.2011 17:04 
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Deutschland/Italien 69

Darsteller: Herber Fux, Rainer Basedow, Karin Schubert, Ann Smyrner, Mario Novelli u. a.

Story:
Während einer Mittelmeerkreuzfahrt retten Besatzung und Passagiere einer Luxusyacht drei Schiffsbrüchige. Die Vergnügungsfahrt nimmt eine jähes ende, als man enddeckt das es sich um drei geisteskranke Mörder handelt....
-------------------------------------------------------------------------------------------
Gefälliger Sleazer der sich wieder mal auf einem Segelboot stattfindet, also von Kreuzfahrt kann man da nicht sprechen....
Anfänglich befinden sich alle noch im Hotel und auf jedem Zimmerchen, finden sexuelle kontakte oder spielchen statt! Gleich zu beginn nackte Haut on mass!
Dann gehts auf das Segelschiff und nach ner weile nimmt man drei Schiffsbrüchige auf, als man dann im Radio von drei entflohenen Irren hört, eskaliert die Situation....
Jaja die beiden deutschsprachigen Darsteller "Herbert Fux" und "Rainer Basedow" stehlen allen anderen die Schau! Herbert als anführer und denker der Bande, der doch fast normal wirkt und nicht irr wie seine kollegen! Rainer gibt nen reichen der mit Medikamenten handelt und doch wegen des Geldes so einige geile Weiber abbekommt! Da sind einige on Board wie zb. so ein Steinalter Minister, die wegen des Geldes fesche junge Weiber haben....
Ja auf dem Boot wird getanzt in knappen Bikinis zu fetziger Mukke der damaligen zeit. Leider ist die mukke meist leise im Hintegrund, hätte ruhig mal etwas vordergründiger sein können...
Blutig ist der Film fast gar nicht, bietet nur ein paar kleinere Psychospielchen und halt etwas nackte Haut! Sehr sehenswert! Es gibt sicher einige denen der film nix taugt, ich gebe 8/10 !
So arg freizügig, wie zb. Sklaven ihrer triebe geht es freilich nicht zu... ein Waves of lust ist es auch nicht... Aber mir gefällt er einfach...


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.02.2011 17:34 
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Auf Video sehr selten der Film.Vor ein paar Wochen lief er auf Sky Nostalgie in sehr guter Qualität.

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"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.02.2011 17:49 
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Sehr neugierig wäre ich darauf. Villeicht auch filmArt oder die SK'ler...?!
Liest sich jedenfalls hundsgut, der Herbert ist auch immer ne sichere Bank, wenns um solche Abfahrer geht.
Schöne Rezi.

Gruß, G.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.02.2011 18:25 
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AL NORTHON hat geschrieben:
Vor ein paar Wochen lief er auf Sky Nostalgie in sehr guter Qualität.


Die Screenshots von reggie stammen auch vom Sky-Mitschnitt.

Den Film muss man mal gesehen haben. Ein Sleazer für die Traumschifffraktion! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 07.02.2011 13:57 
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Ein sehr kurzweiliger Streifen!! Ja, der hat mal richtig Spass gemacht!!
Bei dem Aufgebot an hübschen Damen hätte der Film allerdings noch etwas freizügiger ausfallen können. Na ja, alles in allem ein wirklich sehr gelungener Genre-Beitrag!! Im fabelhaften Buch "Der Terror..." wird der Film ja geradezu abgefeiert. Ich kann mich Karsten Thurau nur anschließen! Eine hübsche Veröffentlichung auf DVD wäre in der Tat sehr wünschenswert!


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 07.02.2011 17:50 
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Der würde sich sicher ganz gut in der EDITION DEUTSCHE VITA von SUBKULTUR machen........... :D
hat man da sich schon mal gedanken nach den Rechten gemacht :?:


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 08.02.2011 01:19 
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AL NORTHON hat geschrieben:
Auf Video sehr selten der Film.Vor ein paar Wochen lief er auf Sky Nostalgie in sehr guter Qualität.


habe die nostalgie fassung auch gesehn, aber sehr gute quali ist bei mir was völlig anderes.

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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 08.02.2011 10:13 
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Bongo hat geschrieben:
AL NORTHON hat geschrieben:
Auf Video sehr selten der Film.Vor ein paar Wochen lief er auf Sky Nostalgie in sehr guter Qualität.


habe die nostalgie fassung auch gesehn, aber sehr gute quali ist bei mir was völlig anderes.


Kann ich bestätigen, man kann es sich gut anschauen. Vielleicht etwas besser als ein VHS-Tape.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 08.02.2011 14:51 
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Habt ihr euch ein runterkomprimiertes Avi gezogen oder was?Ich hab mir den Film direkt digital aufzeichnen lassen und dass er vom Bild nicht mit der Avatar BD mithalten kann dürfte wohl auch klar sein.Ihr wisst anscheinend nicht wie selten der Film ist und von daher ist es die weltweit beste und vor allem gute Qualität.

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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 08.02.2011 15:02 
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Das ist wohl wieder unter Meckerei auf höchstem Niveau zu verbuchen! Wenn ich das Bild des Sky-Mitschnitts mit dem des Tapes vergleiche, ist der Mitschnitt für mich wie ein innerer Reichsparteitag! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 08.02.2011 15:12 
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Tja, was die DVD doch anrichten kann?!
Sind halt mittlerweile alle sehr verwöhnt von Ihren tollen hochauflösenden Fernsehgeräten, DVDs und BDs.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 08.02.2011 15:16 
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AL NORTHON hat geschrieben:
Habt ihr euch ein runterkomprimiertes Avi gezogen oder was?Ich hab mir den Film direkt digital aufzeichnen lassen und dass er vom Bild nicht mit der Avatar BD mithalten kann dürfte wohl auch klar sein.Ihr wisst anscheinend nicht wie selten der Film ist und von daher ist es die weltweit beste und vor allem gute Qualität.



Also ich habe auch den Sky Mitschnitt und kein runterkomprimiertes Avi und finde das Bild okay. Und ich sagte auch das es besser als das VHS-Tape ist. Aber wenn ihr meint ist es halt Meckerei auf höchstem Niveau :D


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 12.02.2011 02:15 
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ja ich verbiete mir diesen ton 8-) ich selbst habe keine BD und schaue mir auch alte VHS an, aber wenn man sich im heutigen zeitalter im klaren ist
was man mit der technik rausholen kann, sollte man diese ausstrahlung als gutes mittelmaß bezeichnen und nicht mehr!

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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 12.02.2011 14:10 
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Ich kenne diese Fassung jetzt nicht (nur eine digi. VHS) aber ist 4:3 Original-Format?

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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 12.02.2011 22:44 
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yep, ist 4:3


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 20.12.2012 17:33 
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Nach einem famosen Start säuft die Chose mächtig ab. Dass der hier zum Teil echt so gut wegkommt... :?

Kreuzfahrt des Grauens (OT: Ore di terrore; Italien/Deutschland; 1969; Guido Leoni)

Ein paar dubiose Geschäftsleute (u.a. Rainer Basedow u. Mario Novelli) stechen mitsamt weiblicher Begleitung (u.a. Karin Schubert) in See. Unterwegs nehmen sie drei Schiffsbrüchige (u.a. Herbert Fux) bei sich auf, die sich als psychopathisch veranlagte Strafgefangene entpuppen...

Der furiose Auftakt hat mir sofort ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. Unglaublich, was einem da für schräge Figurenkonstellationen und Dialog-Meisterstücke hingeknallt werden! Toll auch bereits die Titelmusik. Leider flacht der Film gerade dann, wenn er eigentlich Spannung aufbauen sollte, immer mehr ab. Als launiger Yacht-Sleazer lässt sich das alles nämlich ganz vorzüglich an. Hätte Guido Leoni auf dieser Schiene weitergemacht, vielleicht Erotik und Komik noch etwas hochgeschraubt - was hätte hier doch für ein Kracher entstehen können! Aber nein, er musste ja einen öden Terrorfilm drehen. Terror wohl vor allem für's Publikum, das mit quälender Langeweile zu kämpfen hat. Na gut, das ist etwas übertrieben, aber viel tut sich wirklich nicht mehr, nachdem die Fronten halbwegs geklärt sind, und sich Reisegesellschaft und Verbrecher-Trio gegenüberstehen. Herbert Fux darf mal wieder den lakonischen Widerling, der irgendwo auch noch einen Funken Charisma für sich gepachtet hat, raushängen lassen. Die Damen (immerhin ein nettes Wiedersehen mit Karin Schubert) geben sich wahlweise vergnügt oder verängstigt. Spannung oder sonstwie geartete Überraschungen lassen sich kaum entdecken - während der Kahn immer weiter und weiter vor sich hin schippert...

Nee, das war nix!

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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 20.12.2012 17:47 
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Chet hat geschrieben:
Der furiose Auftakt hat mir sofort ein breites Grinsen ins Gesicht gezaubert. [...] Hätte Guido Leoni auf dieser Schiene weitergemacht, vielleicht Erotik und Komik noch etwas hochgeschraubt - was hätte hier doch für ein Kracher entstehen können! Aber nein, er musste ja einen öden Terrorfilm drehen. [...] Spannung oder sonstwie geartete Überraschungen lassen sich kaum entdecken [...]
Nee, das war nix!

:shock: WAS??? Komik??? :roll:
Man sollte Chet dafür kielholen oder an der höchsten Rah aufhängen...


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 03.09.2016 03:48 
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Herbert Fux   Ann Smyrner   in

KREUZFAHRT DES GRAUENS

● ORE DI TERRORE / KREUZFAHRT DES GRAUENS / DIE TODESYACHT (I|D|1971)
mit Karin Schubert, Rainer Basedow, Mario Novelli, Paolo Magalotti, Léa Nanni, Hansi Linder und John Barclay
eine Produktion der Admiral International Films | Studio Hamburg Filmproduktion
ein Film von Gudio Leoni


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»Sie sollten alle Angst haben!«

Eine Clique von reichen Herrschaften aus Wirtschaft und Politik fasst eine Kreuzfahrt ins Auge, bei der allgemeines Vergnügen und das Vertiefen geschäftlicher, sowie einschlägiger Kontakte im Vordergrund stehen soll. Nach kurzer Zeit liest die dekadente Truppe drei Schiffbrüchige auf hoher See auf, doch aus der Rettung wird schnell ein waschechter Alptraum, da es sich bei den drei Männern ganz offensichtlich um Geistesgestörte handelt, die einer Strafanstalt entflohen sind. Plötzlich folgt ein bestialischer Mord und die Crew gerät in die Gewalt des Anführers Professor Martin (Herbert Fux), der sich die Zeit ab sofort mit perfiden Psycho-Spielen vertreibt und einige der Personen erniedrigt, quält und gegeneinander ausspielt. Wer hat die schlechtesten Karten in diesem Tauziehen um Leben und Tod..?

Der Titel "Kreuzfahrt des Grauens" steht sowohl vielversprechend als auch verheißungsvoll für eine Fahrt ins Ungewisse, die der Zuschauer unter den bestehenden Voraussetzungen bereitwillig annimmt. Alleine das Setting wirkt wie eine Garantie im Rahmen der bestehenden Erwartungshaltung, kreuzt sich doch ein unausweichliches Vakuum mit der Dekadenz und den Spleens der sich zur Schau stellenden Hautevolee auf dieser Yacht. Alleine unter diesen Rahmenbedingungen ist Zündstoff und Konfrontation schon vorprogrammiert, falls man aber noch drei schiffbrüchige Wahnsinnige aufgabelt, ist der Wahnsinn im Quadrat so gut wie perfekt. Bleibt man beim Titel, wird man beim Betrachten des Verlaufs und vor allem des Finales sicherlich nicht vollkommen zufriedengestellt, bleiben doch drastische Veranschaulichungen und neue Erfindungen zwischen Sex, perfiden Spielereien und Geistesgestörtheit aus, aber man kann diesem eigenartigen Experiment von Regisseur Gudio Leoni dennoch attestieren, dass es sich um eine nicht alltägliche Panorama-Fahrt übers Meer handelt. Im Großen und Ganzen stimmen die hier angebotenen Zutaten, um einen bedeutenden Unterhaltungswert zu kreieren, nichts wirkt eigentlich nachvollziehbar oder gar wahrscheinlich, aber genau das stellt schließlich das Elixier dieses Films dar. Eine krude Geschichte, bizarre Protagonisten und unlösbare Fragen, deren Antworten nicht einmal der Wind kennt, bieten ein Roulette zwischen Zustimmung und Abneigung an, sodass es durchaus im Bereich des Möglichen liegt, dass die Geschichte total floppen, aber auch zum Volltreffer mutieren kann. Die Personen auf der Yacht bilden letztlich das Epizentrum der Verwirrung und in diesem Zusammenhang darf man hauptsächlich irritiert bis ungläubig auf bekannte Darsteller schauen, deren Leistungen erst einmal geordnet werden müssten.

Die Dramaturgie sieht bei dieser ziellosen Fahrt ausschließlich deutliche Stempel vor, die den Beteiligten aufgedrückt werden, allerdings ist die Ausführung ihre Sache. Mit einem guten alten Bekannten namens Herbert Fux, der ganz offensichtlich alles spielen konnte und das auch noch überzeugend, fühlt man sich auf der sicheren Seite. Auf den limitierten Orbit dieser Produktion bezogen, entstehen hierbei kleinere bis größere Momente, die ebenso erstaunt als auch ungläubig zur Kenntnis genommen werden dürfen und vor allem die Dialoge, in Verbindung mit einer Freude spendenden Synchronisation vertreiben die Zeit sehr gut und kurzweilig. Die Filmgeschichte dokumentierte dem Empfinden nach unzählige Schwanengesänge von Schauspielern, die genau in Produktionen dieses Kalibers ihren vermeintlich tiefsten Karrierepunkt kennenlernen mussten und hierbei ist gedanklich nicht an der Partizipation von Ann Smyrner vorbeizukommen, die in ihrem letzten Spielfilm vor ihrem wenig später vollstreckten Karriere-Ende zu sehen ist. Smyrners Darbietung bleibt schlussendlich nichts als Auslegungssache. Einerseits agiert sie selbstverständlich vollkommen fernab ihres obligatorischen Einsatzgebietes, bei dem unterm Strich stets die Rolle der Sympathieträgerin übrig blieb, aber andererseits beobachtet man die Dänin ausnahmsweise einmal nicht unter dem Siegel der Uniformität, sodass sie mit Facetten aus dem Dunstkreis der verhaltenen Schmuddel-Mottenkiste überraschen kann. Ordinär und verschlagen will Ann Smyrner hier jedenfalls sehr gut stehen, aber zu diesem Frauentyp lässt sich zumindest auf diesem Schiff absolut kein Pendant aufspüren. Karin Schubert drückt lediglich ein bisschen mehr auf die Tube und wartet mit zusätzlichen Talenten, respektive Reizen auf, die ihre dänische Kollegin bis zuletzt verbergen sollte. Karin Schubert gestaltet ihre zugegebenermaßen anspruchslose Rolle jedenfalls so, dass man sie mit den eigenen Blicken ausziehen würde, wenn sie einem nicht zuvor käme.

Die weiteren offenherzigen bis schmierigen Rollen wurden mit mehr oder weniger bekannten deutschen und italienischen Darstellern besetzt, die sich willen- und hüllenlos dem Konzept der Geschichte beugen. In diesem Zusammenhang ist vielleicht Rainer Basedow zu erwähnen, der mit einem nahezu byzantinischen Anti-Charme auffällt. Geht man zurück zur Quintessenz der Story, also dem Auflesen der drei Geistesgestörten Schiffbrüchigen und deren weiterem Handeln, bewegt man sich absolut fernab von logischem Fahrwasser, woraus der Verlauf aber erst gar keinen Hehl zu machen versucht. Ein bestialischer Mord geschieht, doch die Reaktionen aller Personen an Bord geben unlösbare Rätsel auf. Entsteht Chaos, kommt es zu Hysterie oder Panik? Nichts dergleichen will passieren und man geht unbeirrt seinen Trieben und Launen nach, dem Zuschauer werden immer wieder kleinere Orgien und ekstatische Momente geboten. Man pfeift auf Bestürzung und Moral, schließlich ist man zusammengekommen um ausgiebig zu feiern und Bäumchen-wechsle-dich-Spielchen nachzugehen. Um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, Gudio Leoni geht bei der Exposition grundsätzlich zu zahm und verhalten vor, es mangelt zugunsten wirrer Inhalte an Spannung und Stringenz, außerdem fehlt der ultimative Aha-Effekt. Dennoch weiß dieses eben nicht herkömmliche Filmchen aus nahezu unerfindlichen Gründen zu unterhalten, ja, beinahe zu fesseln, was sicherlich zu Erklärungsnöten führen würde, vorausgesetzt man wollte sich hier alles pragmatisch klären. Fakt ist, dass es keine Erläuterungen für das Dargebotene gibt und dass offensichtlich auch niemand daran interessiert war. Unterm Strich regt "Kreuzfahrt des Grauens" schließlich die eigene Fantasie an, da man einfach nicht begreifen will, wie es denn eigentlich zu solch einem Produkt in genau dieser Mache kommen konnte. Bei Gefallen des Films erübrigt sich jedoch auch diese rhetorische Frage und der eigene miese Geschmack scheint letztlich unsinkbar zu sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.09.2016 12:55 
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Kreuzfahrt des Grauens (D)
Die Todesyacht (D - VHS)
Ore di terrore (IT)
I krouaziera tou tromou (GR)


IT / D 1971
GR 1971


R: Guido Leoni (IT / D)
R: Christos Kefalas (GR)
D: Herbert Fux, Rainer Basedow, Ann Smyrner, Karin Schubert, Léa Nanni, Leontine May, Mario Novelli, John Barclay, Hansi Linder, Paolo Magalotti, Franco Marletta, Franco Chillemi, Andreas Barkoulis (GR), Dimitris Gousis (GR), Dimos Starenios (GR), Christos Kefalas (GR)


Italo-Cinema.de

OFDb



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"Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön".


Dies dachten sich dann wohl auch vier fadenscheinige Geschäftsmänner, als sie eines sonnigen Tages gemeinsam mit ihren luxusverwöhnten Ischen auf hohe See stechen, um dort dann in aller Ruhe bei Frohsinn und Ausgelassenheit ein paar ihrer verwerflichen Geschäfte abwickeln zu können. Gesagt, getan, aber bereits wenige Minuten später treffen sie dann auch schon urplötzlich auf drei Schiffsbrüchige, die sie nach erfolgreicher Bergung an Bord ihrer Jacht einquartieren. Doch ihre Gastfreundschaft wird der illustren Truppe letztendlich zum Verhängnis, da es sich bei den vermeintlich hilflosen Schiffbrüchigen um drei aus einer forensischen Sicherungsverwahranstalt ausgebrochenen Psychopathen handelt, die nun unseren tollgeschockten Kreuzfahrern den weiteren Spaß an der Bootsfahrt mächtig verderben. Dabei verringert sich dann auch recht schnell die Anzahl der an Bord befindlichen Personen, da der unberechenbare Wahnsinn der unmedikamentierten Psychocracks völlig außer Kontrolle geraten zu sein scheint....



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Heißa, nachdem ich diesen Film aus unerklärlichen Gründen scheinbar immer mit Mord an Bord (Schwarzer Nerz auf zarter Haut) verwechselt hatte und folglich auch noch nicht gesehen habe, wurde die Kreuzfahrt des Grauens gleich mal letzten Freitag nach Feierabend nachgeholt. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich im Nachhinein herausstellte, da die psychopathologischen Schiffsreisebegleiter auf der "letzten Jacht, links" (light) durchwegs ein gelungenes Animationsprogramm darboten, das trotz eines sehr wechselhaften Seegangs die gute Laune fast zu jedem Zeitpunkt der unheilvollen Kreuzfahrtreise aufrecht erhielt. Ansonsten kann ich mich den Worten Prismas nur anschließen, der es mit der folgenden Formulierung genau auf den Punkt gebracht hat:

Prisma hat geschrieben:
Im Großen und Ganzen stimmen die hier angebotenen Zutaten, um einen bedeutenden Unterhaltungswert zu kreieren, nichts wirkt eigentlich nachvollziehbar oder gar wahrscheinlich, aber genau das stellt schließlich das Elixier dieses Films dar. Eine krude Geschichte, bizarre Protagonisten und unlösbare Fragen, deren Antworten nicht einmal der Wind kennt...


Wie gesagt, spielt die fehlende Nachvollziehbarkeit auf jeglichen Ebenen letztendlich eine untergeordnete Rolle, da dieses seefahrerische Schmierenstück auch ohne die entsprechenden Antworten funktioniert. Die Schauspieler können dabei zum größten Teil auch gefallen, von denen dann aber Herbert Fux in der Rolle des unheilvollen Professors an vorderster Front die überragendste Leistung an den Tag legt. Rainer Basedow darf dieses mal einen belgischen Geschäftsmann verkörpern, der verwerfliche Geschäfte mit ausrangierten Impfstoffbeständen betreibt, die letztendlich gerade wegen ihrer Wirkungslosigkeit aus dem Verkehr gezogen wurden. Der nicht gerade alltägliche Name seines Rollencharakters bringt dann auch sogleich ein weiteres ungelöstes Rätsel mit sich, denn dieser lautet: "Roger Fritz" Böllensteen :jc_hmmm:

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich keine der anwesenden Damen bisher so richtig auf dem Schirm hatte, was sich nach dieser amüsanten Kreuzfahrt aber höchstwahrscheinlich ändern wird. :oops:

Ein letztes (übergreifendes) Rätsel stellt für mich eine spezielle Nummer des recht fluffigen Soundtracks dar, nämlich das altbekannte Variationswirrwarr von IN A GADDA DA VIDA (Iron Butterfly), das in diesem Fall dem mir bis dato unbekannten Komponisten Gianluca Montani zugesprochen wird, obwohl die zu hörende Variation absolut identisch mit Peppino De Lucas Variation Rito a Los Angeles aus dem Score zu Dallamanos DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY erscheint. Zu allem Überfluss kam mir genau diese Variation bereits vor einigen Wochen im Rahmen des Giallos IL SESSO DEL DIAVOLO - TRITTICO zu Ohren, wobei sie dieses mal von Stelvio Cipriani stammte, der ja bekanntlich schon schon häufiger mit diversen Variationen des IN A GADDA DA VIDA Basslaufs herumexperementierte (u.a. die pornöse Version aus UNTERNEHMEN WILDGÄNSE - HÄUTET SIE LEBEND!). Zwar varierte Cipriani den glorreichen Basslauf auch für TRITTICO ganz neu, aber inmitten des Films erklingt dann plötzlich wiederum die identische Version der Peppino De Luca bzw Gianluca Montani Variation. Wer von den Dreien hat nun schließlich diese letztendliche Variation verbrochen? :unknown:


Außerdem scheint es sich hierbei laut IMDB auch noch um eine Doppelproduktion zu handeln, da scheinbar mindestens zwei verschiedene Fassungen (mit abweichenden Drehbüchern und Schauspielern) für unterschiedliche Märkte abgedreht wurden:

Regie: Guido Leoni - IT / D 1971 (als Robert Bradley)
Regie: Christos Kefalas - GR 1971


Fazit: " 'Ne richtige Sauerei ist das!" (Zitat: Rainer Basedow)


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italienischer Vorspann der griechischen VHS:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.09.2016 14:07 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
"Roger Fritz" Böllensteen :jc_hmmm:

Das hat mich beim Anschauen sofort an den blöden Gag aus dem Wallace-Film "Das indische Tuch" erinnert, als sich Rainer Brandt am Telefon mit »Inspektor Fuchsberger« gemeldet hat.
Aber gut, was Rainer Basedow betrifft, ist dieser Name vielleicht aufgrund der frappanten Ähnlichkeit mit Roger Fritz himself entstanden. :lol:


Richie Pistilli hat geschrieben:
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich keine der anwesenden Damen bisher so richtig auf dem Schirm hatte, was sich nach dieser amüsanten Kreuzfahrt aber höchstwahrscheinlich ändern wird. :oops:

Das ist auch wirklich eine lohnenswerte Aufgabe, denn man kommt mitunter nicht nur in den Genuss schöner Darbietungen, sondern sieht gleichzeitig auch interessante Filme.
Ann Smyrner war in "Kreuzfahrt des Grauens" ja bereits so gut wie am Ende ihrer Karriere angelangt und kam wie viele andere auch nicht an etwas schlüpfrigeren Rollen vorbei.
Im deutschen Film war sie jahrelang durchaus eine Größe, vor allem im Komödien- oder Kriminalfach.
Die hübsche Hansi Linder ist stets einen Blick wert und läuft einem hier ja auch immer mal wieder über den Weg, hat aber leider gar nicht so viel gemacht.
Ja, und die Karin Schubert spricht ja für sich selbst, insbesondere im Rahmen ihrer zweiten Karriere jenseits der 40, als sie ganz offensichtlich mal etwas Neues ausprobieren wollte. :lol:

Interessant, was du zu der Musik und den Fassungen schreibst, klingt bei Punkt 2 fast schon aufwändig, was ich mir angesichts dieses Ergebnisses aber eigentlich nur schwer vorstellen kann. :D
Hatte der Film eigentlich in Deutschland einen Verleih, oder kam der nur auf VHS heraus? Konnte da nichts zu finden.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.09.2016 16:58 
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Prisma hat geschrieben:
Hatte der Film eigentlich in Deutschland einen Verleih, oder kam der nur auf VHS heraus? Konnte da nichts zu finden.


Bei uns nur auf VHS. Bezügl. der Synchro kann ich mich leider nicht mehr erinnern, ob die aus den 70ern oder aus den 80ern stammt. Ersteres würde zumindest für einen geplanten Kinostart sprechen, der dann aber doch nicht stattfand.


Zuletzt geändert von samgardner am 04.09.2016 18:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.09.2016 17:05 
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Danke für die Antwort, hat sich also doch kein Verleih herangewagt. :mrgreen:
Herbert Fux und Rainer Basedow sprechen sich zumindest selbst, was ja eher dafür sprechen würde, dass ein Kinostart geplant war.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.09.2016 19:00 
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Prisma hat geschrieben:
Herbert Fux und Rainer Basedow sprechen sich zumindest selbst, was ja eher dafür sprechen würde, dass ein Kinostart geplant war.


Stimmt, für eine 80er Videosynchro hätte man die wohl nicht ins Studio geholt.


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BeitragVerfasst: 04.09.2016 22:08 
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Prisma hat geschrieben:
Das ist auch wirklich eine lohnenswerte Aufgabe, denn man kommt mitunter nicht nur in den Genuss schöner Darbietungen, sondern sieht gleichzeitig auch interessante Filme.
Ann Smyrner war in "Kreuzfahrt des Grauens" ja bereits so gut wie am Ende ihrer Karriere angelangt und kam wie viele andere auch nicht an etwas schlüpfrigeren Rollen vorbei.
Im deutschen Film war sie jahrelang durchaus eine Größe, vor allem im Komödien- oder Kriminalfach.
Die hübsche Hansi Linder ist stets einen Blick wert und läuft einem hier ja auch immer mal wieder über den Weg, hat aber leider gar nicht so viel gemacht.
Ja, und die Karin Schubert spricht ja für sich selbst, insbesondere im Rahmen ihrer zweiten Karriere jenseits der 40, als sie ganz offensichtlich mal etwas Neues ausprobieren wollte. :lol:


Wenn ich mir die entsprechenden Viten der jeweiligen Damen betrachte, dann muss ich zu meinem größten Entsetzen feststellen, dass ich von jeder schon mehr als nur eine Darbietung bewundern durfte (10 Filme mit Ann Smyrner, 5 Filme mit Hansi Linder, 7 Filme mit Karin Schubert und einen weiteren Film mit Léa Nanni) :shock: Schon beschämend, dass sich keine der drei Damen bis dato so richtig in meinem Gedächtnis verankern konnte :? :jc_hmmm: :oops:

Prisma hat geschrieben:
Interessant, was du zu der Musik und den Fassungen schreibst, klingt bei Punkt 2 fast schon aufwändig, was ich mir angesichts dieses Ergebnisses aber eigentlich nur schwer vorstellen kann. :D


Meinst Du, dass die Produzenten die besagte IN A GADDA DA VIDA Version einfach ungefragt übernommen und dem eigentlichen Score von Gianluca Montani untergemengt haben? Oder stehe ich einfach nur auf dem Schlauch und verstehe gerade Deine Aussage nicht richtig? :unknown: :)


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 04.09.2016 22:17 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Wenn ich mir die entsprechenden Viten der jeweiligen Damen betrachte, dann muss ich zu meinem größten Entsetzen feststellen, dass ich von jeder schon mehr als nur eine Darbietung bewundern durfte

Beneidenswert! So lernst Du die Damen ja immer zum ersten Mal kennen! :P
Aber ich verstehe was du meinst. Im Fall Hansi Linder muss ich auch heute noch manchmal überlegen, ob ich sie gerade vor mir sehe.


Richie Pistilli hat geschrieben:
Meinst Du, dass die Produzenten die besagte IN A GADDA DA VIDA Version einfach ungefragt übernommen und dem eigentlichen Score von Gianluca Montani untergemengt haben?

Das war eigentlich auf die zweite Fassung bezogen, also den doppelten Aufwand bei dem Film, der mich doch stark verwundern würde.
Was die Musik angeht, so kann ich dazu nichts sagen. Vielleicht waren die Stücke ja im Pool eines Musikverlages, die dann aufbereitet wurden?
Hat es ja immer mal wieder gegeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 05.09.2016 06:36 
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Prisma hat geschrieben:
Das war eigentlich auf die zweite Fassung bezogen, also den doppelten Aufwand bei dem Film, der mich doch stark verwundern würde.


Jetzt habe ich es auch endlich verstanden! :D

Auf Davinotti.com ist man scheinbar auch der Meinung, dass einige der zu hörenden Musikstücke aus anderen Filmen entliehen wurden. Ob die griechische Fassung letztendlich eine andere Filmmusik enthält, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen... :unknown:



Nach Angaben des Filmdienstes und cinema-italiano-db.de wurde diese grausame Schiffsreise im Jahre 1985 von RTL im dt. TV ausgestrahlt, wobei SAT1 ihn sich wohl zumindest auch einmal gekrallt haben muss:

Bild





Zu der zweiten Fassung (I krouaziera tou tromou) gibt es dann auch noch auf Italo-Cinema.de die folgende Info von Herrn Nolte:

Ore di terrore“ 1971 - "Googelt man den griechischen Filmtitel, trifft man auf mehrere Seiten, die wiederum 1978 als Produktionsjahr nennen. Um die Sache dann noch absurder werden zu lassen, so findet man auf YouTube unter dem griechischen Titel den Vorspann des italienischen Films, jedoch wiederum mit der Jahreszahl 1978. Ich gehe eher stark davon aus, dass beide Filme praktisch back-to-back gedreht wurden, jedoch die griechische Version sieben Jahre auf dem Regal lag, bevor ein Verleiher sie aufs Publikum losließ."


Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 15.09.2016 21:28 
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»Ich bin mir klar darüber, dass viele Filme einfach nur scheiße waren«

Diese Aussage, unterstrichen mit einem Szenenfoto aus "Kreuzfahrt des Grauens", kann man in einem Artikel in "Die Welt" lesen, der zum Tod von Ann Smyrner veröffentlicht wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 16.09.2016 01:10 
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Prisma hat geschrieben:
»Ich bin mir klar darüber, dass viele Filme einfach nur scheiße waren«

Diese Aussage, unterstrichen mit einem Szenenfoto aus "Kreuzfahrt des Grauens", kann man in einem Artikel in "Die Welt" lesen, der zum Tod von Ann Smyrner veröffentlicht wurde.



Dieser "Artikel" von Herrn Hanns-Georg Rodek ist einfach nur lächerlch ! :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 16.09.2016 12:12 
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Operazione Bianchi hat geschrieben:
Dieser "Artikel" von Herrn Hanns-Georg Rodek ist einfach nur lächerlch ! :roll:

Leider auch wenig schmeichelhaft und ziemlich vermessen, wie ich finde.
War aber bislang das einzige, was aktuell zu ihrem Tod zu finden war.


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 Betreff des Beitrags: Re: KREUZFAHRT DES GRAUENS - Gudio Leoni
BeitragVerfasst: 16.09.2016 16:40 
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Prisma hat geschrieben:
»Ich bin mir klar darüber, dass viele Filme einfach nur scheiße waren«


Ihre vollständige Aussage lautete wohl folgendermaßen:

"Ich bin mir auch klar darüber, dass viele Filme einfach nur Scheiße waren, aber ich war einfach nur ein lebenslustiges Mädchen, das auf Spaß, Männer und Geld aus war. Und ich habe mein Leben dementsprechend genossen."

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** 8-)


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