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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 12:13 
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Originaltitel: Laure
Alternativtitel: Laura (Dt. Kinoauswertung), Emanuelle Forever (USA), Emanuelle Für Immer (Dt. DVD Auswertung)
Handlung: Der Anthropologe Morgan forscht dem geheimnisvollen Eingeborenenstamm der Mara hinterher, die alljährlich in einer Wiedergeburtszeremonie ihre Identitäten komplett abstreifen, um vollkommen rein neu geboren zu sein. Mit von der Partie sind die schöne Laure (Annie Belle) und ihr Mann Nicholas, dem sie zu Beginn erst begegnet, sowie Morgans Frau Natalie und eine Freundin namens Myrte. Gemeinsam begibt man sich auf eine Expedition, die allerdings auch aus vielen erotischen Abenteuern besteht... (ofdb Eintrag)
Darsteller: Annie Bell, Al Cliver, Emmanuelle Arsan, Homer Adams
Musik: Franco Micalizzi
Regie: Emmanuelle Arsan, Ovidio G. Assonitis (beide in der Filmversion nicht genannt)

Seit kurzem in Deutschland erstmals auf DVD vom Label Donaufilm erhältlich unter dem Alternativtitel "Emmanuelle Für Immer".
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Die DVD macht Bildtechnisch einen sehr guten Eindruck und ist bis auf ein paar wenige Szenen durchgehend sehr scharf und farbenfroh. Besonders die Szenen im Dschungel profitieren davon!
Donaufilm hat dem Film einen Schuber spendiert und hat die Amaray im Inneren mit einem Wendecover ausgestattet.
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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 12:25 
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Da hat man sich bei dem Kinoplakatmotiv als Wendecover aber zielsicher für eines der unattraktivsten entschieden. Das oben gezeigte französische oder das deutsche Kinoplakatmotiv wären da weit ästhetischer gewesen.

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 12:27 
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Matofski hat geschrieben:
Da hat man sich bei dem Kinoplakatmotiv als Wendecover aber zielsicher für eines der unattraktivsten entschieden. Das oben gezeigte französische oder das deutsche Kinoplakatmotiv wären da weit ästhetischer gewesen.

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Da muss ich dir leider Recht geben. Das französische oder das Deutsche wären echt ein Traum gewesen.
Übrigens ist es immer wieder merkwürdig wie verdutzt die Leute einen an der Kasse im Media Markt anglotzen wenn man einen Film dieser Art kauft.

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 12:31 
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So, dann kopiere ich mal meine Frage aus dem anderen Thread hierein.

Bin am Dienstag vor dem Regen in den MM geflohen und hab mir LAURE / LAURA / EMMANUELLE FÜR IMMER gekauft. Ich habe schon die US-Scheibe, mag den Film sehr und war auf die dt. Kinosynchro gespannt.
Dazu mal eine Frage. Der Streifen lief doch 1976 in den dt. Kinos. Auf der DONAU DVD scheint jedoch eine Neusynchronisation zu sein (die mir leider nicht sonderlich gefällt). Warum hat man nicht versucht die Kinosyncho zu bekommen? Oder sollte das auf der DVD tatsächlich die Kinosynchro sein? Kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass man 1976 so etwas abgeliefert hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 12:46 
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KualaLumpur hat geschrieben:
So, dann kopiere ich mal meine Frage aus dem anderen Thread hierein.

Bin am Dienstag vor dem Regen in den MM geflohen und hab mir LAURE / LAURA / EMMANUELLE FÜR IMMER gekauft. Ich habe schon die US-Scheibe, mag den Film sehr und war auf die dt. Kinosynchro gespannt.
Dazu mal eine Frage. Der Streifen lief doch 1976 in den dt. Kinos. Auf der DONAU DVD scheint jedoch eine Neusynchronisation zu sein (die mir leider nicht sonderlich gefällt). Warum hat man nicht versucht die Kinosyncho zu bekommen? Oder sollte das auf der DVD tatsächlich die Kinosynchro sein? Kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen, dass man 1976 so etwas abgeliefert hat.

Zugegeben ist die Synchro nicht besonders gut. Ob es sich um die tatsächliche Kinosynchro handelt, kann ich dir leider nicht zu 100% beantworten.
Was mir allerdings aufgefallen ist, die S-Laute hören sich eher nach einem leichten zischen an, was auf die alte Synchro hindeuten könnte. Es wäre allerdings auch möglich, dass das Label hier absichtlich die Tonspur hat künstlich älter wirken lassen, um eine Retrosynchro zu suggerieren.
EDIT:
Ich habe mich per e-mail direkt an donaufilm gewandt und warte jetzt erstmal deren Rückantwort ab. Eventuell lässt sich darüber was konkretes herausfinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 13:00 
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archenemydomi hat geschrieben:
[...]
Es wäre allerdings auch möglich, dass das Label hier absichtlich die Tonspur hat künstlich älter wirken lassen, um eine Retrosynchro zu suggerieren.

Was ich ja stark vermute. Der Sprecher von Al Cliver spricht dermaßen ausdruckslos, der kann einfach nicht 1976 aufgenommen worden sein. Auch andere Sprecher (die Bezeichnung Stümper würde es ja eher treffen) haben keine markante Stimme und klingen überdies recht unmotiviert. Auch Laures "...shoppen gehen" klingt eher nach heutiger Umgangssprache.
Ich frage mich nur, warum DONAU solche Sachen nicht transparenter macht. :shock: :?:


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 13:50 
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Der Film wurde bei uns von der "20th. Century Fox" verliehen, also von einer großen
US-Company und die haben bei der Synchronisation eigentlich nie geschludert.

Sprecher wie Wolfgang Condrus (Al Cliver), Edeltraut Elsner (Emmanuelle Arsan) oder
Cornelia Meinhardt (Annie Belle) waren damals namhafte Synchronleute.


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 14:02 
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Aber der Sprecher auf der DVD ist niemals Wolfgang Condrus!


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 14:24 
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Dann wird es sich - wie Du schon vermutet hast - wohl nicht um die Original-Kino-Synchro handeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 14:41 
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Aber warum nur? :cry:
Die original Kinosychro ist doch das Salz in der Suppe.


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 01.08.2013 15:46 
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Warten wir mal die Antwort von "donaufilm "ab.


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 11.08.2013 15:37 
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So, Donaufilm hat natürlich nicht auf meine e-mail reagiert. Mitlerweile habe ich den Film auch ganz sehen können und denke auch, dass hier definitiv NICHT die Kinosynchro vorliegt. Im allgemeinen klingen die Stimmen größtenteils sehr stümperhaft und gelangweilt. Besonders Al Cliver's und Emmanuelle Arsan's Stimmen gehen gar nicht! Auch die Nebenrollen sind durchwegs stümperhaft gesprochen.
Annie Belle hört sich zumidnest zum Teil noch annehmbar an.
Der Film konnte mich, vllt. auch dadurch bedingt, leider nicht wirklich vom Hocker reißen.
Die Interviews in den Extras sind leider ebenfalls nur auf Italienisch ohne Untertitel. Sehr durchwachsene DVD.

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 11.08.2013 23:26 
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Soweit ich das sehe, sind ja auch deutsche Untertitel für den engl. Ton dabei. Also wenigstens eine Ausweichmöglichkeit und somit immer noch besser als die US-VÖ.

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 12.08.2013 07:57 
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Trotzdem wäre es doch interessant zu erfahren, weshalb DONAU nicht auf die Originalsychnro zurückgegriffen hat.
Die Kinosynchro hätte den Film mit Sicherheit sehr aufgewertet! Ich finde es wirklich furchtbar, dass ein Label sich so wenig ins Zeug legt!
Ich mache es jetzt mal wie Italo, und erkläre hiermit, dass ich von so einem Label keine Produkte mehr kaufen werde. Dafür ist mir mein Geld zu schade. Es gibt Labels (CO, SK, selbst ET!), die haben es mehr verdient, dass man sie unterstützt.


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 12.08.2013 12:22 
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Da wird wahrscheinlich der Kinoton nicht greifbar gewesen sein und da hat man sich wohl entschieden schnell eine Billig-Synchro zu machen. Oder lief der vielleicht mal in den 90ern bei Vox oder Consorten und die Synchro stammt daher?

Kauf ich mir also statt der DVD lieber das deutsche Plakat und häng' es neben Vanessa... :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 12.08.2013 17:27 
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Hat der "anti" nicht etwas kontakt zu donau??? Oder das biberwesen???

Vl. wäre ja mal einer von den beiden so nett da mal nachzuhacken.
Auf Email Antworten von Donau braucht man Tatsache nicht warten, hatte die auch mal was gefragt aber nie ne antwort erhalten...

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 12.08.2013 17:48 
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Sollte sich jemand für die DVD interessieren. Ich würde sie für nen günstigen Preis wieder abgeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 20.07.2015 18:45 
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Also ich fand die Synchro, falls es tatsächlich ne Neu-Synchro war, ziemlich gelungen.

Und der Film... wow! Einfach nur: WOW!
Hier stimmt meiner Meinung nach alles! Das exotische Setting, die Kameraarbeit, die Ausleuchtung, das Set-Design, der Score... schöne Menschen, die schöne Dinge miteinander machen... befreite Sexualität und das Ganze durchzogen von einer mystisch-esoterisch angehauchten Storyline.

Alles, einfach alles schmiegt sich an die Wahrnehmungssinne des Zuschauers an... Easy in the ears, easy on the eyes, easy on the mind.
Wenn man die Fähigkeit hat einfach loszulassen und das Geschehen ernst nimmt, sich nicht mit seinem kühlen Verstand in einer widerwärtigen Art und Weise darüber erhebt, mal nicht dies leidige Überlegenheitsgehabe zelebriert, dann erfährt man einen einzigartigen Wohlfühl-Rausch sondergleichen.

Einfach ein wunderschöner (Erotik-) Film!


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 20.07.2015 19:12 
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TRAXX hat geschrieben:
Also ich fand die Synchro, falls es tatsächlich ne Neu-Synchro war, ziemlich gelungen.

Und der Film... wow! Einfach nur: WOW!
Hier stimmt meiner Meinung nach alles! Das exotische Setting, die Kameraarbeit, die Ausleuchtung, das Set-Design, der Score... schöne Menschen, die schöne Dinge miteinander machen... befreite Sexualität und das Ganze durchzogen von einer mystisch-esoterisch angehauchten Storyline.

Alles, einfach alles schmiegt sich an die Wahrnehmungssinne des Zuschauers an... Easy in the ears, easy on the eyes, easy on the mind.
Wenn man die Fähigkeit hat einfach loszulassen und das Geschehen ernst nimmt, sich nicht mit seinem kühlen Verstand in einer widerwärtigen Art und Weise darüber erhebt, mal nicht dies leidige Überlegenheitsgehabe zelebriert, dann erfährt man einen einzigartigen Wohlfühl-Rausch sondergleichen.

Einfach ein wunderschöner (Erotik-) Film!


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Ja, der kühle und vermeintlich überlegene Verstand, mit dem alles ganz genau analysiert wird, ist ein echtes Übel, speziell unser heutigen Zeit.

Den Film hab ich allerdings immer noch nicht gesehen. Nach deinen Worten hier, lieber TRAXX, müsste der jedoch genau das Richtige für mich sein! :)

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 20.07.2015 21:23 
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Chet hat geschrieben:

Ja, der kühle und vermeintlich überlegene Verstand, mit dem alles ganz genau analysiert wird, ist ein echtes Übel, speziell unser heutigen Zeit.

Den Film hab ich allerdings immer noch nicht gesehen. Nach deinen Worten hier, lieber TRAXX, müsste der jedoch genau das Richtige für mich sein! :)

Der müsste dir definitiv zusagen.
Gibt's zur Zeit ultragünstig bei der OFDB!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 24.07.2015 16:11 
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Damit Chet endlich wieder Filme schaut anstatt Battle-Threads zu eröffnen ...

Emmanuelle für immer
Laure
Frankreich/Italien 1976
Regie: Ovidio G. Assonitis, wobei die IMDB sagt: Emmanuelle Arsan & Roberto d’Ettore Piazzoli & Louis-Jacques Rollet-Andriane
Annie Bell, Al Cliver, Emmanuelle Arsan, Orso Maria Guerrini, Marianne Afchain, Vicky Asprin, Pierre Haudebourg, Bernardo Bernardo, Michele Starck


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Laura (Annie Bell) und Nicolas (Al Cliver) verlieben sich ineinander. Sie erleben gemeinsam und getrennt verschiedene erotische Abenteuer und entscheiden sich, zusammen mit einer Expedition von Professor Morgan (Orso Maria Guerrieri) in den philippinischen Dschungel zu fahren um das Volk der Mara zu suchen. Dort wollen sie in einer magischen Zeremonie ihre Erinnerungen verlieren und ein neues Leben beginnen.

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Softsex-Filme haben es nicht einfach, vor allem die aus den 70-er Jahren. Wenn diese Filme im Spätprogramm der Privatsender laufen wirken sie aus heutiger Sicht immer billig und vor allem peinlich. Hölzerne Menschen in künstlich-luxuriöser Umgebung, die sich mit idiotischen Dialogen durch eine nur rudimentär vorhandene Handlung wurschteln und dabei sich des Öfteren mal nackt zu sehen sind. Wenn es mal ein wenig mehr zur Sache gehen soll wird abgeblendet oder gleich umgeschaltet zum Werbeblock für Telefonsex, bei dem es erheblich härter und wilder zugeht als im Film. Wenn man dann noch einen aktuellen Pornofilm danebenhält, in dem durchoperierte Fickroboter 120 Minuten lang Stehvermögen vorgaukeln und dem Zuschauer dabei einreden wollen dass dies ja völlig normal sei, dann sind die eher wie Schlaftabletten wirkenden Softcore-Rammler aus den 70-ern völlig abgemeldet.

Aus diesem Grund darf man sich diese Art Film eigentlich nur unter zeitgenössischen Gesichtspunkten anschauen. Das Porno-Verbot fiel in den meisten europäischen Ländern erst Mitte bis Ende der 70-er Jahre, und diese Art Film (also der HC) war dann noch lange anrüchig und wurde gesellschaftlich in hohem Maße geächtet. Privatfernsehen gab es noch nicht, und erotische Inspirationen mithilfe des eigenen Super-8-Projektors waren auch damals bereits nicht wirklich sexy. (Wie sexy ein Super-8-Film wirkt kann man sich in Radley Metzgers THE LICKERISH QUARTET anschauen, dann weiß man was für ein gigantischer Fortschritt die Videokassette war. Dies aber nur nebenbei.)
Durch den riesigen Erfolg der Emmanuelle-Filme mit Sylvia Kristel und später Laura Gemser ab etwa Mitte der 70-er Jahre gab es erstmals eine Möglichkeit sich erotische Ideen und Inspirationen für das eigene Liebesleben zu holen, ohne dabei ins Rotlichtviertel zu gehen und ohne sich schäbig fühlen zu müssen. In diesen Filmen konnte man schönen Menschen in schönen Umgebungen dabei zuschauen wie sie schöne Dinge tun. Und nichts anderes wollten diese Filme – sie wollten unterhalten, erotisch unterhalten, und das in einer Zeit, in der ein nackter Busen auf dem Titelbild des Sterns noch allenthalben Empörung hervorrief.

Wie gesagt, heute wirken diese Filme antiquiert und altbacken, dabei haben sie aber einen ganz eigenen Charme. Die Mädels sind keine hochgezüchteten 3-Loch-Stuten sondern vollkommen normal gebaute und vor allem attraktive Frauen außerhalb des Teenie-Alters, die Männer haben eine Brustbehaarung wie King Kong und müssen tatsächlich noch sowas Altmodisches wie Verführungskünste anwenden um zum Ziel zu gelangen, und die Settings sind meist exotisch und zeigen Landschaften die von Shangri-La meist nicht weit entfernt sind. Das heißt hier wird Unterhaltung geboten, und nichts als Unterhaltung. Keine Message, kein Anspruch, keine Action oder Gewaltexzesse (eine Ausnahme bestätigt die Regel), sondern entspannte 90 Minuten für Sie und Ihn. Mal ehrlich: Ist das denn etwas Schlechtes?

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Bei LAURA liegt der Fall nun allerdings ein klein wenig anders. Der Sexanteil ist hier ausgesprochen gering ausgefallen, tatsächlich besteht die Erotik hier nicht aus mehr oder weniger ausgedehnten Rubbelszenen, sondern aus kleinen Momenten Nacktheit, aus fast intim wirkenden und dabei witzigen Ideen. So geht Laura in einer Szene in einem knappen Hemd spazieren und trägt dabei kein Höschen, was die Männerwelt Manilas halb in den Wahnsinn treibt. Die Kamera zeigt Laura dabei zwar, aber sie hält nicht auf das Objekt der Begierde sondern ist immer in Bewegung. Sie huscht über Laura, zeigt in einer fließenden Bewegung die Reaktionen der Umgebung, die unbändige Freude Nicolas’, und immer wieder die kleinen Momente einer unten nackten Annie Belle. Und so wird tatsächlich mehr Erotik erzeugt als in einer Einfach-nur-draufhalten-Sequenz, welche der Phantasie keinen Platz mehr lässt.

Was LAURA ebenfalls von der Masse der damaligen Erotikstreifen unterscheidet ist, dass hier tatsächlich eine Aussage gemacht wird. Beide Protagonisten kommen geistig aus dem Umfeld der Hippie-Bewegung und versuchen auch im Jahr 1976 noch Liebe zu leben. Beide sehen die Probleme der aktuellen Welt und fühlen sich in dieser Welt nicht mehr heimisch. Nicolas erklärt immer wieder, dass er Liebe sucht und, wenn er sie sieht, filmt um sie festzuhalten, und dass er glücklich sei wenn seine geliebte Laura glücklich ist. Er hat kein Problem wenn sie mit anderen Männern schläft, weil sie dann glücklich ist, und er sich in ihren Körper versetzt und dann ebenfalls glücklich ist. Laura wiederum sucht tatsächlich Shangri-La, das Tal der Glückseligen, in dem Liebe das einzige Gebot ist. Wer mit dieser Aussage nichts anfangen kann sollte um LAURA einen gewaltigen Bogen machen, wer aber dieser ursprünglichen Hippie-Forderung nach dem Miteinander anstatt dem Gegeneinander folgen mag, der ist hier goldrichtig.

Zugegeben, die Dialoge sind vor allem im letzten Drittel irgendwann reichlich dümmlich-schwülstig, und die Drehbuchautorin Emmanuelle Arsan hat sich selbst einige richtig idiotische Zeilen in den Mund gelegt. Da muss man dann einfach weghören und sich stattdessen den Landschaftsaufnahmen wie aus einem IMAX-Naturfilm hingeben. Die nackte Annie Belle vor einem riesigen Wasserfall, DAS ist die perfekte Erotik! Auch ganz ohne Gerammel …
Stichwort Filmaufnahmen: Seltsamerweise musste ich oft an den 4 Jahre später gedrehten CANNIBAL HOLOCAUST denken. Wir haben hier ein paar Europäer, darunter eine zeigefreudige junge Frau, die von einem Einheimischen geführt in den Dschungel gehen um Filmaufnahmen zu machen. Es werden Gespräche über Todesahnungen geführt, und der Dschungel ist, bei aller Schönheit, offensichtlich nicht immer das Paradies für das man ihn im ersten Augenblick halten kann. Ich würde mal sagen, dass Ruggero Deodato sich seine Grundidee hier geholt hat. Und wenn der einheimische Guide mit einem gefesselten Erdferkel auf den Schultern finster schaut, dann ahnt man erst recht Schlimmes …
Die Kameraarbeit ist vor allem in der ersten Hälfte des Films wirklich hervorragend. Die ersten drei Sexszenen fallen einfach aus. Wenn es zur Sache gehen soll wird abgeblendet und erst nach dem Akt wieder eingeblendet. Nicht einmal Nacktheit ist hier ein Thema. Stattdessen kommt dann irgendwann der Augenblick in dem Nicolas und Annie die bei diesen Szenen entstandenen Filme schneiden und dabei Lust aufeinander bekommen. Und so läuft dann im Hintergrund die vorher nicht gezeigte erotische Szene vom früher, während die beiden sich im Vordergrund küssen. Ein wahnsinnig spannender und intensiver Moment, wenn Laura im Hintergrund immer näher heranschwimmt und sich selbst beim Küssen im Vordergrund beobachtet. Filmisch absolut überzeugend und spannend gemacht, eine wunderschöne und sehr erotische Spannung baut sich auf – und auch hier behaupte ich mal ganz frech, dass diese Footage-Einbindung Deodato als Ideenvorlage gedient haben könnte.

LAURA ist also in erster Linie ein Relikt aus der Hippie-Zeit, das Aussteigerträume bedient und den schönen Körper Annie Belles vor traumhaften Naturkulissen zeigt. Wer mehr will muss woanders hinschauen. Dies ist ein Film, den man sich mit einer Freundin in einer sehr warmen Nacht mit leichten Cocktails und noch leichterer Kleidung anschauen kann um sich zu entspannen und zu träumen. Nicht mehr. Aber vor allem auch nicht weniger!

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 24.07.2015 17:46 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
Und nichts anderes wollten diese Filme – sie wollten unterhalten, erotisch unterhalten, und das in einer Zeit, in der ein nackter Busen auf dem Titelbild des Sterns noch allenthalben Empörung hervorrief.

Wie gesagt, heute wirken diese Filme antiquiert und altbacken, dabei haben sie aber einen ganz eigenen Charme. Die Mädels sind keine hochgezüchteten 3-Loch-Stuten sondern vollkommen normal gebaute und vor allem attraktive Frauen außerhalb des Teenie-Alters, die Männer haben eine Brustbehaarung wie King Kong und müssen tatsächlich noch sowas Altmodisches wie Verführungskünste anwenden um zum Ziel zu gelangen, und die Settings sind meist exotisch und zeigen Landschaften die von Shangri-La meist nicht weit entfernt sind. Das heißt hier wird Unterhaltung geboten, und nichts als Unterhaltung. Keine Message, kein Anspruch, keine Action oder Gewaltexzesse (eine Ausnahme bestätigt die Regel), sondern entspannte 90 Minuten für Sie und Ihn. Mal ehrlich: Ist das denn etwas Schlechtes?



Na, absolut nicht. I like the way you think.


Ich frage mich allerdings, ob nackte Brüste auf dem Stern-Titel nicht mittlerweile wieder zu Empörung führen würden. :?


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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 24.07.2015 17:56 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:

Zugegeben, die Dialoge sind vor allem im letzten Drittel irgendwann reichlich dümmlich-schwülstig, und die Drehbuchautorin Emmanuelle Arsan hat sich selbst einige richtig idiotische Zeilen in den Mund gelegt. Da muss man dann einfach weghören

Selbst diese Dialoge fand ich, zumindest im Kontext dieses Erotik-Konglomerates, absolut stimmig. Bin sonst wahrlich kein Freund von Eso-Geschwafel, aber diese im Film präsentierte Idee von jenem Naturvolk, das sich quasi nach einem Sonnenfest wieder reseted und alles was gewesen ist, wieder vergisst, fand ich ziemlich cool.

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 24.07.2015 19:46 
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TRAXX hat geschrieben:
Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:

Zugegeben, die Dialoge sind vor allem im letzten Drittel irgendwann reichlich dümmlich-schwülstig, und die Drehbuchautorin Emmanuelle Arsan hat sich selbst einige richtig idiotische Zeilen in den Mund gelegt. Da muss man dann einfach weghören

Selbst diese Dialoge fand ich, zumindest im Kontext dieses Erotik-Konglomerates, absolut stimmig. Bin sonst wahrlich kein Freund von Eso-Geschwafel, aber diese im Film präsentierte Idee von jenem Naturvolk, das sich quasi nach einem Sonnenfest wieder reseted und alles was gewesen ist, wieder vergisst, fand ich ziemlich cool.

Die Idee hat mir auch gefallen, und das passt auch gut zu dieser erwähnten "Hippie-Schiene" (ist nicht abwertend gemeint) - Wir erfinden uns neu und fangen einfach noch mal an. Und die Dialoge zwischen Laura und Nicolas gingen ja auch durchaus in Ordnung, auch wenn es ein paarmal etwas wehgetan hat. Aber bei den Texten von Emanuelle Arslan musste ich weghören, das war schon arg verschwurbelter Stoff ...

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 24.07.2015 19:49 
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ugo-piazza hat geschrieben:
Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:
Und nichts anderes wollten diese Filme – sie wollten unterhalten, erotisch unterhalten, und das in einer Zeit, in der ein nackter Busen auf dem Titelbild des Sterns noch allenthalben Empörung hervorrief.

Wie gesagt, heute wirken diese Filme antiquiert und altbacken, dabei haben sie aber einen ganz eigenen Charme. Die Mädels sind keine hochgezüchteten 3-Loch-Stuten sondern vollkommen normal gebaute und vor allem attraktive Frauen außerhalb des Teenie-Alters, die Männer haben eine Brustbehaarung wie King Kong und müssen tatsächlich noch sowas Altmodisches wie Verführungskünste anwenden um zum Ziel zu gelangen, und die Settings sind meist exotisch und zeigen Landschaften die von Shangri-La meist nicht weit entfernt sind. Das heißt hier wird Unterhaltung geboten, und nichts als Unterhaltung. Keine Message, kein Anspruch, keine Action oder Gewaltexzesse (eine Ausnahme bestätigt die Regel), sondern entspannte 90 Minuten für Sie und Ihn. Mal ehrlich: Ist das denn etwas Schlechtes?



Na, absolut nicht. I like the way you think.

Merci :hutheben:

ugo-piazza hat geschrieben:
Ich frage mich allerdings, ob nackte Brüste auf dem Stern-Titel nicht mittlerweile wieder zu Empörung führen würden. :?

Echt? Ist das Klima in Deutschland schon so schlimm? Ich bekomme ja nichts mehr mit ...

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 Betreff des Beitrags: Re: LAURA - Ovidio G. Assonitis
BeitragVerfasst: 24.07.2015 20:27 
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Schmutziger_Maulwurf hat geschrieben:

ugo-piazza hat geschrieben:
Ich frage mich allerdings, ob nackte Brüste auf dem Stern-Titel nicht mittlerweile wieder zu Empörung führen würden. :?

Echt? Ist das Klima in Deutschland schon so schlimm? Ich bekomme ja nichts mehr mit ...


Ach, was weiß ich schon. Irgendwie glaube ich ja, dass in den 70ern Tittencover akzeptierter gewesen wären, aber das mag eine unzulässige Verallgemeinerung aufgrund Giallo- und Erotikfilmkonsum sein, die sich mit meinen Kindheitserfahrungen keineswegs deckt.

Gibt es überhaupt noch nackte Frauen im Stern? :?


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