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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 19.08.2012 12:20 
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Italien 1968
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Darsteller: Bud Thompson, Bruna Caruso, Annabella Andreoli, Norman Davis, Federica Sachs
Score: Angelo F. Lavagnino
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Hier hat man es anfänglich mit einem Reportfilm zu tun. Ein andauernder OFF sprecher begleitet das geschehen und zeigt verschiedene leute und Winkel von New York. Mann ist in Instituten wo Proffesoren über LSD ausgefragt werden.
Leute werden gezeigt die sich LSD beschaffen...
Anfänglich ein paar dieser Hary Crishna (keine ahnung wie man das schreibt :lol: ) Leute, die eine Feier abhalten...
Dealer werden von der Polizei verhaftet...
Es gibts massig LSD Parties.
Nach 10 min werden auch immer mal wieder kleinere Storys eingebaut, natürlich um das Thema LSD. Aber ein richtiger Spielfilm wird es nicht. Eine richtig zusammenhängende Story gibts nicht.
Ein Pärchen schmeisst sich mal was ein, die sieht man auf dem Bett liegen und so langsam High werden, bis zu Wahnvorstellungen ect.. Zooms in die Augen, Farblich verfremdete Bilder, was halt zu so nem LSD Rausch dazu gehört :o
Auch ein Mädl gibts später Minutenlang zu sehen, was es im Rausch so sieht und wie sie sich im Sessel wälzt..
Die Auswirkungen von LSD werden gezeigt, Teilweise ist der ganze Film ein einziger LSD Tripp 8-)
Frauen werden einsamm , bekommen Verfolgungswahn, bis hin zum Selbstmord.
Ein Drogendrama.
Mit Nackter Haut wurde leider etwas gegeizt....

Schwer einzuschätzen der Film, mit einer tollen deutschen Syncro, könnte das echt ne Bombe sein ;) Dem sollte sich schleunigst Camera Obscura witmen ;)

Ausschnitt:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com



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Weitere Ausschnitte:
www.dailymotion.com Video From : www.dailymotion.com

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 19.08.2012 12:39 
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Der Film klingt ja ganz fabelhaft. Danach muss man wohl Ausschau halten. Scotese ist wohl einer dieser Regisseure, die unbedingt wiederentdeckt gehören. Und dieses Acid Plaktat ist ja mal grandios, das hätt ich gern in meinem Zimmer hängen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 19.08.2012 17:36 
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nerofranco hat geschrieben:
Der Film klingt ja ganz fabelhaft. Danach muss man wohl Ausschau halten. Scotese ist wohl einer dieser Regisseure, die unbedingt wiederentdeckt gehören. Und dieses Acid Plaktat ist ja mal grandios, das hätt ich gern in meinem Zimmer hängen.

Volle Zustimmung!! 8-)

Das sieht alles sehr vorzüglich aus...

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 25.08.2012 11:31 
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Sieht wirklich sehr interessant aus, komisch heute das erste mal von den Film gelesen. Ein LSD Rausch ist schon was feines :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 25.08.2012 16:44 
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Schwiegermutterstraum hat geschrieben:
Ein LSD Rausch ist schon was feines :mrgreen:

Beste Droge ever!!
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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 01.09.2012 05:44 
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TRAXX hat geschrieben:
Schwiegermutterstraum hat geschrieben:
Ein LSD Rausch ist schon was feines :mrgreen:

Beste Droge ever!!
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Das Teil würde ich gerne von CO oder Subkultur veröffentlicht sehen. Am besten in einer Limited Edition mit nem LSD-Trip dabei. Von mir aus könnte das gerne über Holland veröffentlicht werden. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 01.09.2012 21:39 
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trady hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Schwiegermutterstraum hat geschrieben:
Ein LSD Rausch ist schon was feines :mrgreen:

Beste Droge ever!!
Ein Geschenk für den menschlichen Geist.


Das Teil würde ich gerne von CO oder Subkultur veröffentlicht sehen. Am besten in einer Limited Edition mit nem LSD-Trip dabei. Von mir aus könnte das gerne über Holland veröffentlicht werden. :mrgreen:

Pretty good idea :!: :idea: :mrgreen:
Dann auch zusätzlich als MME (Magic Mushroom Edition). :P

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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 03.09.2012 00:31 
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Den Film kenne ich leider noch gar nicht, nur eins habe ich gerade gesehen: spitzenmäßige Signatur, Traxx! Deine Mädels haben sich eine kleine Pause redlich verdient... :D

Ich war übrigens schon früher mal zur Stelle :mrgreen::
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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 03.09.2012 22:34 
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Papayo hat geschrieben:
Den Film kenne ich leider noch gar nicht, nur eins habe ich gerade gesehen: spitzenmäßige Signatur, Traxx! Deine Mädels haben sich eine kleine Pause redlich verdient... :D

Ich war übrigens schon früher mal zur Stelle :mrgreen::
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DRITY Pictures??? :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 03.09.2012 22:38 
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Ist Absicht, wurde schonmal erklärt :mrgreen:

Beachte das X davor und den Spruch mit dem längsten Banner, na klingelts ;)

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 12.07.2015 22:12 
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LSD - Paradies für 5 Dollar (D)
Acid - delirio dei sensi (IT)
Delírio do Sexo (BRA)
LSD - Il paradiso a 5 dollari (IT)
Acid Delirium of the Senses (Int.)


IT 1968

R: Giuseppe Maria Scotese
D: Bud Thompson, Bruna Caruso, Annabella Andreoli, Norman Davis, Federica Sachs, Stephen Forsyth, Janet Tiller, John Bartha, Giuseppe Valdembrini, Valentino Macchi u.a.


dt. Kinopremiere: 17. Mai 1968

Score: Angelo Francesco Lavagnino & Armando Trovajoli

OFDb



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New York 1968: Im Zuge der nicht mehr enden wollenden Hippie-Bewegung ist ein Großteil der amerikanischen Jugend unwiderruflich dem kollektiven LSD Rausch verfallen und die Gesellschaft steht diesem gerade erst aufgekeimten Phänomen noch völlig ratlos gegenüber. Am meisten Sorgen bereitet der herrschenden Riege die unter den berauschten Jugendlichen immer größer werdende Bereitschaft zur Auflehnung gegen das Establishment und die ernüchternden Folgen des Konsums, zu denen u.a ein massiver Anstieg chronifizierter Psychosen, ein erhöhtes Unfallrisiko während den Rauschzuständen und eine nicht gerade unbeachtliche Häufung an Selbstmordversuchen gezählt werden.

Diese schonungslose Dokumentation geht dem Phänomen „LSD“ unnachgiebig auf den Grund und zeigt ungeschönt die verheerenden Auswirkungen dieses halluzinogenen Teufelszeugs auf die Weltanschauung dauerberauschter und moralisch völlig entwurzelter Jugendlicher.


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Regisseur Giuseppe Maria Scotese (Mondo nudo - Nackte Welt 1962, Ein Mädchen kämpft sich durch die grüne Hölle 1974) zeigt in dieser äußerst unterhaltsamen Pseudo-Dokumentation den Werdegang mehrerer Jugendlicher im lsd-verseuchten New York der End-60er und die verheerenden Folgen eines in mittlerweile fast allen Gesellschaftsebenen existenden Konsums psychotroper Substanzen. Zunächst einmal wird dieses mondoartige Rausch-Vergnügen mit einer angenehmen Sprecherstimme aus dem “Off” eröffnet und zugleich der verzweifelte Versuch gestartet, dem aus Sicht des Establishments besorgniserregenden Phänomens der halluzinogenen Jugendbewegung auf den Zahn zu fühlen. Bei der Frage nach der Wirkung halluzinogener Substanzen auf den menschlichen Organismus tritt dann auch gleich der rennomierte Psychiater Humphry Osmond als wissenschaftlicher Interviewpartner auf den Plan und spielt dabei einfach nur sich selbst.

Daraufhin versucht man sich im nächsten Schritt der Vetriebstruktur krimineller Drogenanbietern zu widmen, bevor mit dem episodenhaft dargestellten Werdegang mehrerer LSD-Jünger aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten der eigentliche Haupteil dieser italienischen Kolportage eröffnet wird.

Hier gibt es dann auch sogleich einige Unglaublichkeiten zu bestaunen: Nach dem unwissentlichen Genuss eines mit LSD angereicherten Stück Geburtstagstorte tritt das völlig berauschte Fotomodell Shelley (Bruna Caruso) einen orientierungslosen Spaziergang durch die menschengefüllte Einkaufsmeile an und nimmt völlig ungeniert inmitten der Öffentlichkeit ein genüssliches Bad im städtischen Springbrunnen. Doch leider wird dem sehr kurzweiligen Badevergnügen durch den bereits herannahenden Arm des Gesetzes ein jähes Ende bereitet.

Aufgrund der Beibehaltung ihres besorgniserregenden Konsumverhaltens manövriert sich das junge Fotomodell im weiteren Filmverlauf in einen paranoiden Zustand, indessen Folge es zu einem schicksalhaften Unfall kommt.

Als Weiteres tritt die junge Reporterin Paola Miller (Janet Tiller) auf den Plan, die eine unglückliche Beziehung mit dem jungen Konzern-Direktor Eddie Stone (Stephen Forsyth) führt. Um das eingeschlafene Liebesleben wieder auf Trapp zu bringen, verordnet sich die Gute gemeinsam mit ihrem arbeitswütigen Partner eine halluzinogene Selbsttherapie und klinkt sich mit diesem nach dem gemeinsamen zu Bett gehen am Abend ein mit Lysergsäurediethylamid getränktes One Way-Ticket. Doch anstatt eines lustvollen Aufblühens der männlichen Libido löst die psychedelische Reise bei dem mittlerweile völlig apathisch wirkenden Eddie unterdrückte Mutterkomplexe aus und entwickelt sich für diesen schließlich zum absoluten Horrortrip. Zudem kommt es bei dem zuvor erfolgreichen Geschäftsmann ab diesem Zeitpunkt zu einem immer weiter fortschreitenden sozialen Abstieg, indessen Folge die Beziehung letztendlich völlig in die Brüche geht.

Dann gibt es auch noch den farbigen Tänzer und Frauenschwarm Nicky (Norman Davis), der gemeinsam mit seiner dauerreisenden Partnerin Patrizia Davis (Annabella Andreoli) eine recht offene Beziehung führt. Hier kommt es dann irgendwann zu der unglaublichen Situation, dass eine der zahlreichen Affären Nickys (Federica Sachs) die völlig zugedröhnte und außer Kontrolle geratene Patrizia vor seinen Augen zum vermeintlichen Sprung von einer Brücke ermutigt und diese den obligatorischen Flug in die grenzenlose Freiheit schlussendlich auch tatsächlich antritt.

Weiterhin gibt es zahlreiche Drogenpartys zu bestaunen, bei denen wilde Beat-Mucke den Raum beschallt und von den anwesenden Gästen ausgefallene Partyspiele zelebriert werden. In rauschartigen Bildern verschwindet dann immer mehr “Sein und Schein” und der Ausgang der jeweiligen Drahtseilakte zwischen Genialität und Wahnsinn bleiben zunächst im Ungewissen. In schlimmeren Fällen enden solche hallizunogenen Drogen-Reisen mit der Selbstverstümmelung des eigenen Antlitzes vor dem blitzblank geputzten Badezimmerspiegel oder mit einem unbefristeten Aufenthalt in einem der zahlreichen Psychiatriebetriebe des Landes. Zudem kommt hier ein 200 seitiges James Bond Buch zum Einsatz, bei dem zuvor jede einzelne Seite mit genau einer Trip-Dosis an reinstem LSD beträufelt wurde. Ein doppelseitig bedruckter James Bond sozusagen...

Am Meisten würde mich diese Drugumentary aber vermutlich in der deutschen Sprachfassung erfreuen, da diese dem bereits schon vergnüglichen Spektakel bestimmt noch eine weitaus prächtigere Krone aufsetzen kann und mit einem erwartungsgemäß noch viel höher erhobenen Zeigefinger daher kommt. Klaus Kindler als deutsche Sprecherstimme aus dem Off wird das Ganze schon richten...

Fazit: Eine zeitgeschichtliche Kuriosität in Form einer acidgetränkten Pseudo-Drogumentation, bei der die heutigen pseudo-wissenschaftlichen Erklärungsversuche den Damaligen in nicht viel nachstehen.

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it. Trailer:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Partyszene:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com



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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 01.09.2015 21:16 
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Wie und wo ist das Teil eigentlich erhältlich ? Ja ne edition von co oder filmart mit ner 500 mic pappe wäre das geilste :D oh ne ich darf ja nichtmehr bin schon verballert genug. :idea:


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 Betreff des Beitrags: Re: LSD - PARADIES FÜR 5 DOLLAR - Giuseppe Maria Scotese
BeitragVerfasst: 05.04.2016 22:31 
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Nachdem ich diesen acidgetränkten Pseudo Reportfilm nun doch noch widererwartend in der dt. Kinofassung erleben durfte, sind mir einige (kleinere) Unterschiede zwischen der it. und dt. Schnittfassung aufgefallen:

Zunächst wurde bei der DF die komplette Einleitung der IF außen vor gelassen, bei der eine Sprecherstimme während rauschartigen "Hare Krishna" Gesängen die jeweiligen Beweggründe der acidschluckenden Hippiebewegung darlegt. Dabei ist zu beobachten, dass der Sorgenschwerpunkt in der italienischen Sprachfassung eher auf den vermeintlich durch LSD ausgelösten Rebellionsaspekt gelegt wird, der aber wiederum in der dt. Sprachfassung fast gänzlich vernachlässigt wurde. Man wollte dadurch wohl die unschuldige Jugend im Land der Kartoffel nicht auf dumme Gedanken bringen.... Aus diesem Grund ist dann scheinar auch die Szene mit der Bühnendarbietung zum Opfer gefallen, wobei eine Kunstaktivistin dem Publikum philosophische Fragen zu den wahren Idealen und Werten der konditionierten Gesellschaft stellt ("Rebellion oder Konformität" - "Ideale aus der Konserve"!) Außerdem scheint der it. Schnittfassung noch ein weiterer Pseudoneurologe namens Prof. Henry Osmond beizuwohnen, an dessen Einsatz ich mich in der DF nicht erinnern kann. Zu guter Letzt scheint der leichte Horrortrip im Schlafzimmer etwas ausführlicher dargestellt zu sein.


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Die deutsche Synchro zieht hierbei -wie erwartet- ordentlich vom Leder und geizt dabei auch nicht bei der Vergabe von Unkorrektheiten (in der it. OF sind diese nicht zu finden). Leider kommen die Sprecherstimmen in der zweiten Filmhälfte immer seltener zum Einsatz, obwohl es diesem filmischen Delirium besser bekommen wäre. :)


Party Szene #2:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Score:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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