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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.03.2012 17:54 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
Die deutsche DVD schneidet (trotz anamorphisierung) etwas schlechter ab was Schärfe und Kompression angeht (warum das so ist, kann man sich wohl denken).

Eventuell WEGEN der Amorphisierung :?: :?

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.03.2012 18:16 
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TRAXX hat geschrieben:
Eventuell WEGEN der Amorphisierung :?: :?

Naja... das stimmt in diesem Fall wohl. Daraus sollte man aber keine generellen Schlüsse ableiten. Das meisten an Schärfe verliert die Scheibe durch die nicht ganz optimale Kompression. Ist aber alles noch im Rahmen. Es kommt halt immer drauf an, was man als Quelle zum "anamorphisieren" hat ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.03.2012 18:21 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
Es kommt halt immer drauf an, was man als Quelle zum "anamorphisieren" hat ;)

In dem Fall eventuell ein nicht-anamorphes schwedisches Master :?: ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.03.2012 18:29 
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Was auch immer "Master" bedeutet ;) Ich BIN MIR SICHER, dass man auch aus einem nicht anamorphen Master mehr rausholen kann. Aus einem nicht-anamorphen DVD Encode wird es schon schwieriger...

Wie gesagt, alles noch im Rahmen. Über was reden wir hier? Die Kompression ist nicht ganz optimal, aber was ich in letzter Zeit dagegen sonst so gesehen habe, ist dies hier schon in Ordnung.

Wenn man sich anschaut, was sich das Label dagegen z.B. bei der Weltraumbestie erlaubt hat... schade! Auch der Ton ist gut geworden und nicht totgefiltert. Die Beschwerde findet also auf einem "höheren" Level statt. Ich finde es von der Intention her sowieso löblich, dass man den Streifen anamorph draufgepackt hat und auch das Bildformat eingehalten wurde. Trotzdem muß man die VÖ nun nicht über den Klee loben, dass sind eigentlich alles selbstverständlichkeiten (bzw. sollten es sein).

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.03.2012 18:51 
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Die DVD ist vollkommen in Ordnung was die Film Präsentation betrifft. Mehr brauche ich nicht. Allerdings hätten sie die kleinen Boxen auch mit dem PACO Motiv ausstatten können. Ansonsten bin ich zufrieden.

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 01.04.2012 13:09 
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Ich habe mir nun das andere Hartboxen Motiv mit dem ATOMIC CYBORG Cover gekauft.
Wer meine kleine Hartbox mit dem HANDS OF STEEL COVER braucht, einfach melden.


Übrigens scheinen Italo Endzeit Filme gar nicht schlecht zu laufen. Ich zähle Paco mal im weiteren Sinne dazu. ;) Die große Hartbox war auf der Börse gar nicht mehr zu finden und die kleinen Hartboxen gerade noch 3 Stück bei 2 Händlern.

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 02.04.2012 18:31 
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Scheint gut zu sein...ist notiert und wird bei Gelegenheit bestellt...Junge,Junge,ich hab echt einiges
aufzuholen in Sachen Italo-Filme :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 02.04.2012 22:57 
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Ich habe mir den Film gerade nochmal angesehen und finde der rockt gewaltig. Meiner Meinung nach ist der Film viel zu gut gemacht um ihn in der Trash Ecke abzustellen. Höchstens von der Story her, die ist zwar nichts besonderes aber sehr spannend.
Ihm weiteren Rahmen der italienischen SF/Endzeit Filme eine sichere 9/10.

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 03.04.2012 12:17 
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Kleine Hartbox von X-Cess (Cover B)



Paco - Die Kampfmaschine des Todes (Italien 1986, Originaltitel: Vendetta dal futuro)

Ein Cyborg im Taumel der frühen Endzeit

Der fiese Konzernboss Turner (John Saxon) will einen lästigen Reformpolitiker beseitigen lassen. Da trifft es sich gut eine willenlose und schlagkräftige Gestalt wie Paco Queruak (Daniel Greene) zur Verfügung zu haben. Der Bursche verunfallte einst zu Mettgut, wurde jedoch zusammengeflickt, die defekten Teile ersetzte man durch Mechanik und Elektronik. Damit die Mensch-Maschine nach den Vorstellungen der Befehlshaber funktioniert, haben die Verantwortlichen selbstverständlich das Gedächtnis des Unglücklichen gelöscht. So taucht Paco schliesslich vor seiner Zielperson auf, aber irgendetwas in ihm lässt ihn ahnen, dass er im Begriff ist ein fürchterliches Unrecht zu begehen. Der Teilcyborg verübt daher nur einen halbherzigen Anschlag, ganz bewusst tötet er den Politiker nicht, sondern fügt ihm lediglich eine Verletzung zu. Paco gelingt die Flucht vor der herbeieilenden Polizei, nun will der äusserst verärgerte Turner die Fehlkonstruktion schnellstmöglich loswerden, quasi endgültig entsorgen. Paco findet im abgelegenen Hotel der hübschen Linda (Janet Agren) Unterschlupf, gerät aber mit dem großmäuligen Raoul (George Eastman) heftig aneinander. Natürlich kann Paco den aufgeblasenen Schwachmaten locker in die Schranken weisen, rechnet allerdings nicht mit der Verschlagenheit seines Widersachers. Grösste Gefahr geht von den kaltblütigen Häschern aus, die von Turner längst auf die Jagd nach Abtrünnigen gehetzt wurden. Sogar die Dienste eines namhaften Profikillers aus Europa (Claudio Cassinelli) nimmt der skrupellose Obermotz in Anspruch, ein blutiger Showdown scheint unausweichlich...

Regisseur Sergio Martino hat einen Platz in meinem Herzen sicher, schliesslich verdankt ihm die Filmwelt einige der schönsten Gialli überhaupt. Für Filme wie "Der Killer von Wien" (Lo strano vizio della Signora Wardh, 1971) oder "Your Vice is a locked Room and only I have the Key" (Il tuo vizio è una stanza chiusa e solo io ne ho la chiave, 1972) kennt meine Begeisterung keine Grenzen. Auch im Western und Polizeifilm war Martino aktiv, Komödien gehörten zu seinem Betätigungsfeld, nach dem Niedergang des italienischen Genrekinos war (und ist) er als Regisseur für das Fernsehen aktiv. In den achtziger Jahren war das italienische Kino bereits schwer angeschlagen, trotzdem ereilten uns noch jede Menge herrlicher Streifen. Martino beglückte die Fans 1983 mit dem Endzeit-Knaller "Fireflash - Der Tag nach dem Ende" (2019: Dopo la caduta di New York), 1986 stürmte "Paco - Der freundliche Schmalspur-Terminator mit Herz" durch sein staubiges Abenteuer. Die allseits beliebte Endzeit kündigt sich in dieser Sause an, ein Konzernboss schreckt vor keiner Sauerei zurück, die Opposition fürchtet um ihre Gesundheit, vom Himmel prasselt ätzend saurer Regen.

Daniel Greene passt prima in Rolle des zur Kampfmaschine umgebastelten Menschen, man sollte ihn noch in diversen Produktionen sehen, aber "Paco" scheint mir der erinnerungswürdigste Auftritt zu sein. Janet Agren freundet sich mit dem rätselhaften Fremden an, nach und nach fasst man Vertrauen zueinander. Als Paco seiner neuen Freudin mit zerknirschtem Gesicht den Terminator-Unterarm präsentiert, erträgt diese den schockierenden Anblick dann auch mit angemessener Fassung. Vor allem kann das Ensemble mit grandios besetzten Nebenrollen glänzen! George Eastman ist stets ein gern gesehener Gast, egal ob freundlich oder Bösewicht, egal ob er als "Man-Eater" seine eigenen Eingeweide verspeist, oder mit geschlossener Hose Frau Gemser in aller Ausführlichkeit nagelt (In der Gewalt der Zombies), was auch immer Herr Montefiori veranstaltet, der Spassfaktor ist nie zu verachten. John Saxon wütet als skrupelloser Bonze durchs Szenario, ständig faltet er seine Schergen zusammen, bis er schliesslich selbst zur Wumme greift, gutes Personal ist schwer aufzutreiben, Chefsache bleibt Chefsache. Leider hat der Film auch eine tragische und sehr traurige Seite. Claudio Cassinelli -den ich sehr schätze- verstarb während der Dreharbeiten durch einen Unfall. Cassinelli wurde lediglich 47 Jahre jung, er wirkte in einigen Perlen des Italokinos mit. Als Beispiele seien "Der Tod trägt schwarzes Leder" (La polizia chiede aiuto, 1974), "Morte sospetta di una minorenne" (1975) und "Die weiße Göttin der Kannibalen" (La montagna del dio cannibale, 1978) genannt. Die beiden letztgenannten Filme entstanden ebenfalls unter der Regie von Sergio Martino, auch mit Lucio Fulci arbeitete Cassinelli mehrfach zusammen. Donal(d) O'Brien ist kurz mit von der Partie, ihm wird von Turners Killerkommando übel mitgespielt.

Was Sergio Martino anpackt hat immer (meist) handwerkliche Qualität zu bieten. Sicher, längst nicht jedes seiner Werke hat die Klasse eines "Der Killer von Wien", doch selbst bei dezent überdrehten Sausen wie "Paco" ist immer die Hand eines fähigen Machers zu erkennen. "Paco" benötigt ein wenig um so richtig in die Gänge zu kommen, die letzte halbe Stunde macht dafür aber umso mehr Spass (Nachtrag: Blödsinn, die packende Atmosphäre hat mich sofort eingefangen). Es kracht und scheppert, es wird geblutet und gestorben. Dann wäre da noch diese prachtvolle Laserkanone, die Meister Saxon schliesslich höchstselbst anlegt, um den lästig gewordenen Paco zu beseitigen. Der Score von Claudio Simonetti untermalt das Treiben auf angenehme Weise. Zwar nicht so prägnant und packend wie diverse Goblin Soundtracks, doch es muss nicht immer die Qualität der Filmmusiken zu "Dawn of the Dead" oder "Profondo Rosso" erreicht werden. Obwohl der Streifen an manchen Stellen ein wenig mehr Tempo gebrauchen könnte (erneut: Schwachsinn!), stellt das Ergebnis mehr als zufrieden. Würde die Klasse der letzen halben Stunde während der gesamten Laufzeit geboten, müsste ich dem Werk sofort einen Platz auf meinem Alter freimachen (was inzwischen geschehen ist).

Inzwischen liegt endlich eine offizielle DVD-Auswertung für den deutschen Markt vor. X-Cess bietet den Streifen in brauchbarer Qualität an, der Bonusbereich gibt nicht allzu viel her, kleine und grosse Hartboxen mit unterschiedlichen Covern stehen zur Verfügung.

Dicke 8/10 (sehr gut)

Lieblingszitat:

"OK, ihr Schweine! Ihr wolltet die Hölle, jetzt bekommt ihr sie!"

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.04.2012 16:08 
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Zähflüssiger, menschenfeindlicher Machofilm mit tranquilierend monotonem Synthesizer von einem Claudio Simonetti, der sich nichts um seinen Ruf zu scheren scheint. Aber die Synchro ist gold. Und ich mag diesen Kackfilm immer noch irgendwie. Strange.

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.04.2012 16:25 
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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.04.2012 16:57 
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italo hat geschrieben:
Ich liebe PACO! :D


Ach was? :P

Ich muß mich übrigens outen. Ich konnte tatsächlich nicht warten und hab nun die große Hartbox Cover A an der Affenbacke. Vielleicht ist das in diesem Fall auch einfach Gewöhnung vom Tape, aber verglichen mit den anderen Covern bin ich damit auch glücklich. Die anderen Designs gefallen mir nicht so.

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 15.05.2012 15:41 
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BeitragVerfasst: 15.05.2012 17:16 
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chakunah_2072 hat geschrieben:

Also ein von UFA (Video) erstellter Trailer ist das definitiv nicht, von daher... joah, müsste identisch mit der angebotenen Rolle sein... I guess.

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 16.05.2012 21:08 
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Alternativer Titel: Atomic Cyborg
Alternativer Titel: Fists of Steel
Alternativer Titel: Hands of Steel
Alternativer Titel: Mani di pietra
Alternativer Titel: Return of the Terminator
Produktionsland: Italien
Produktion: Luciano Martino
Erscheinungsjahr: 1986
Regie: Sergio Martino
Drehbuch: Sergio Martino
Kamera: Giancarlo Ferrando
Schnitt: Eugenio Alabiso
Musik: Claudio Simonetti
Länge: ca. 90 Min.
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Daniel Greene, Janet Agren, Claudio Cassinelli, George Eastman, Robert Ben, Pat Monti, Andrea Coppola, Donald O'Brien, Darwyn Swalve, Amy Werba, John Saxon, Franco Fantasia


Paco Queruak ist zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Cyborg. Er erhält den Auftrag einen Politiker zu töten, doch die menschliche Seite innerhalb Pacos hindert ihn an der Durchführung. Seinen Auftraggebern gefällt dieses gar nicht und man ist auf dem Weg um die ungehorsame Kampfmaschine zu töten.

Es geht wirklich ohne Gnade los und Daniel Greene holpert und stolpert als Möchtegern-Terminator durch das Bild. Der erste Lichtblick ist John Saxon in der Rolle des Francis Turner. Wer sich von diesen ersten Minuten abschrecken lässt und aufgibt bzw. genervt die Austaste des Players drückt, dem sei gesagt, dass er einen großen Fehler macht, denn „Paco - Kampfmaschine des Todes“ entwickelt sich zu einer wahren Trash-Granate.

„Ich frage meine Gäste nie nach dem Namen.“

Allein das erste Zusammentreffen von George Eastman in der Rolle des Raul Morales und Daniel Greene hat es in sich und es entwickelt sich eine äußerst peinlich geführte Prügelei, bei dem Pacos Kampfstil dermaßen lächerlich wirkt, dass es eine wahre Freude ist.

Neben der angesprochenen Terminator-Thematik bietet „Paco - Kampfmaschine des Todes“ auch einige Parallelen zu Menahem Golans „Over the Top“ und man höre (lese) und staune, Matinos Film (Premierendatum: 26. März 1986) kam vor dem Golan-Film (Premierendatum:13. Februar 1987) in die Kinos.

„Okay, ihr Schweine. Ihr wolltet die Hölle, jetzt bekommt ihr sie.“

Sergio Matinos Endzeit-Terminator bietet einen Showdown, dem es an Nichts fehlt. Verfolgungsjagden, Schießereien und Explosionen. Unter dem Strich gesehen, kann die „Kampfmaschine Paco“ dem Freund des Trash-Action-Kinos eine Menge Freude bereiten und geht somit locker als Geheimtipp durch.

6,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 17.05.2012 07:50 
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Ich stehe einfach auf diesen rasanten kleinen Action Reißer!

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 07.04.2013 20:08 
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Der Film hat mich nicht soooo vom Hocker gerissen.
Hat mir auch leider zu lange gedauert.
Aber irgendwie trotzdem Kultfaktor, wegen der Szene mit der Kalpperschlange

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Oh, in meiner Welt gibt es nur mich,
im Alleingang bis ich sterbe,
weil ich immer auf mich zählen kann (yeah)
Oh, ich brauche keine Hand, die ich halten kann
auch wenn die Nacht kalt ist
hab ich dieses Feuer, das in meiner Seele brennt


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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 07.04.2013 21:46 
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Markus hat geschrieben:
Der Film hat mich nicht soooo vom Hocker gerissen.
Hat mir auch leider zu lange gedauert.
Aber irgendwie trotzdem Kultfaktor, wegen der Szene mit der Kalpperschlange



Das ist einer der geilsten Reißer aus der Zeit. "Ich bin ein Cyborg!" :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 25.07.2013 08:59 
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Ein ganz großer Klassiker. Das Motel von Janet Agren gibt's immer noch.


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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 03.01.2014 12:53 
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Paco - Kampfmaschine des Todes (1986)
Nachdem ich vor 4 Jahren Fireflash - Der Tag nach dem Ende (1983) von Sergio Martino gesehen hatte, wollte ich keinen Endzeitfilm mehr von ihm sehen.
Zu sehr, war ich enttäuscht. Was für ein Fehler!
Paco - Kampfmaschine des Todes (1986) ist eine B-Movie-Granate vor dem Herrn.
Hier stimmt einfach mal alles: harte, ausgiebige Action;
eine altbekannte Schauspielerriege bestehend aus Italo-Haudegen wie zum Beispiel Claudio Cassinelli, George Eastman oder John Saxon und viele charmante Dialoge mit zottigen Sprüchen.
Für Italo-Freaks könnte vielleicht ein Kritikpunkt sein, dass der Film genau Null Italo-Feeling hat.
Denn trotz einigen italienischen Schauspielern und einem italienischen Regisseur hat man es gefühlsmäßig mit einem waschechten US-Reisser in bester 80er Manier zu tun.
Wer sich daran nicht stört, bekommt dafür einen geilen Actioner mit einer formidablen deutschen Synchronisation.

Lieblingszitat:
"Du hast geglaubt, dass du mich beherrschen kannst, in dem du mein Gehirn kontrollierst.
Aber du hast etwas vergessen; dass man einen Mensch nur beherrschen kann, wenn man sein Herz kontrolliert!"


Ps: Diese Hartbox hätte ich auch gerne:
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Meine Verkäufe:
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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 30.01.2016 09:14 
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PACO wurde jetzt in den USA von "Code Red" auf BD angekündigt.

"Brand New 2K scan!
Blu will have an interview with Sergio Martino conducted by his friend Ovidio Assonitis!
More extra is in the works."


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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 30.01.2016 10:25 
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Den Film mag ich sehr. Vielleicht kommt der ja irgendwann auch bei uns auf BD.

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 31.01.2016 13:33 
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Vielleicht in der ECC von X-Rated. Würde ich sofort nehmen.

Aber vielleicht hat auch noch Xcess die Rechte. So oder so würde ich den gerne nochmal kaufen, auch wenn ich die kleine Hartbox bereits habe (signiert von Manfred Lehmann, der George Eastman hier gesprochen hat). :D


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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 31.01.2016 19:20 
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Captain Blitz hat geschrieben:
Vielleicht in der ECC von X-Rated. Würde ich sofort nehmen.

Aber vielleicht hat auch noch Xcess die Rechte. So oder so würde ich den gerne nochmal kaufen, auch wenn ich die kleine Hartbox bereits habe (signiert von Manfred Lehmann, der George Eastman hier gesprochen hat). :D


Die 'kodderige Art' von Manne Lehmann finde ich seit jeher sehr sympathisch. Ich halte ihn für einen der weitgehend unbesungenen Großen des deutschen Filmschaffens. ;) :)


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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 01.02.2016 07:43 
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Jimmy Stewart hat geschrieben:
Captain Blitz hat geschrieben:
Vielleicht in der ECC von X-Rated. Würde ich sofort nehmen.

Aber vielleicht hat auch noch Xcess die Rechte. So oder so würde ich den gerne nochmal kaufen, auch wenn ich die kleine Hartbox bereits habe (signiert von Manfred Lehmann, der George Eastman hier gesprochen hat). :D


Die 'kodderige Art' von Manne Lehmann finde ich seit jeher sehr sympathisch. Ich halte ihn für einen der weitgehend unbesungenen Großen des deutschen Filmschaffens. ;) :)


Mit der Art muss man klar kommen. :D Wenn nicht, Pech gehabt! :lol:

Ich habe den Film damals zum ersten Mal im Bizarre Cinema im Hamburger Metropolis gesehen und ich war hin und weg. Was für ein Trash. :D Dazu noch eine unfassbar gute Synchro, was will man mehr? :D


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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 24.08.2016 15:47 
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Könnte wirklich noch als BD vielleicht von Xcess erscheinen. Master und Bonusmaterial wäre ja vorhanden.


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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 24.08.2016 17:37 
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Matze5878 hat geschrieben:
Könnte wirklich noch als BD vielleicht von Xcess erscheinen. Master und Bonusmaterial wäre ja vorhanden.



Ohne etwas zu wissen hoffe ich sogar sehr darauf.

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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: 20.09.2016 21:06 
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 Betreff des Beitrags: Re: PACO - DIE KAMPFMASCHINE DES TODES - Sergio Martino
BeitragVerfasst: Gestern 14:52 
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Die britische BD gibt es schon. Weiß einer wann die deutsche kommen soll?


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