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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 07.06.2015 23:16 
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Die Blu-ray ist wirklich sehr gut geworden. Für das MB habe ich 29 Euro bezahlt aber durch einen besonderen Umsatnd waren zwei DVDs und zwei Blu-rays enthalten. Eine DVD des neuen Reeases habe ich noch übrig. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 07.06.2015 23:23 
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italo hat geschrieben:
Die Blu-ray ist wirklich sehr gut geworden. Für das MB habe ich 29 Euro bezahlt aber durch einen besonderen Umsatnd waren zwei DVDs und zwei Blu-rays enthalten. Eine DVD des neuen Reeases habe ich noch übrig. ;)

Ich hab heute auf der Kölner Boerse satte 35 € dafür gelatzt. :roll:
War an dem Stand leider nur der Film brauchbar. Und bei einem Einzelkauf kann man ja schlecht den Preis drücken. :cry:
Aber egal... der ises mir wert... 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 00:24 
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TRAXX hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Die Blu-ray ist wirklich sehr gut geworden. Für das MB habe ich 29 Euro bezahlt aber durch einen besonderen Umsatnd waren zwei DVDs und zwei Blu-rays enthalten. Eine DVD des neuen Reeases habe ich noch übrig. ;)

Ich hab heute auf der Kölner Boerse satte 35 € dafür gelatzt. :roll:
War an dem Stand leider nur der Film brauchbar. Und bei einem Einzelkauf kann man ja schlecht den Preis drücken. :cry:
Aber egal... der ises mir wert... 8-)



Der Stiglegger Audiokommentar ist übrigens dieses mal besonders gelungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 04:41 
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italo hat geschrieben:
Der Stiglegger Audiokommentar ist übrigens dieses mal besonders gelungen.


Gerade mal reingehört. Leider, wie die meisten Stiglegger-Kommentare, nicht besonders ergiebig. Ich finde, der Mann macht sich, auch wenn er es hörbar gut meint, nur selten eigene Gedanken zu Filmen, sondern arbeitet sich immer nach einem ziemlich unpersönlichen und sehr starren Schema an ihnen ab, und um sich soviel filmwissenschaftliche Nüchternheit leisten zu können, kommt inhaltlich meines Erachtens einfach nicht genug dabei rum. Und seine Aussprache italienischer Namen verursacht auch meist Körperkrümmungen.

PS:

"...und auch diese Sequenz hier, die also sehr drastisch hier sexuellen Missbrauch und Übergriff thematisiert, ist kameratechnisch extrem sauber inszeniert." :roll:

Bild

Und noch einer:

"Es ist völlig klar, dass es hier nicht um Aufklärung eines Verbrechens geht. Es geht hier um die Schilderung menschlicher Barbarei in verschiedenen Facetten, es geht um Auslieferung, sexuelle Unterdrückung, Terror."

Aha.

EDIT: Bei Minute 22 bezeichnet er AVERE VENT'ANNI als ("unausweichlichen") Sexfilm. Aua!

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 07:54 
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Ich stehe normalerweise ganz und gar nicht auf diese Rape and Revenge Filme, finde aber SETTIMA DONNA wirklich hervorragend gemacht. Die Vergewaltigungen sind eher abstrakt inszeniert, was auch seine Wirkung hat aber man sich als Zuschauer nicht fragen muß, warum man sich sowas ansieht. Der Film ergötzt sich nicht an diesen Szenen und schlachtet sie aus. Eigentlich ist der Film zu gut, für das Bahnhofskino.


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 09:46 
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italo hat geschrieben:
Ich stehe normalerweise ganz und gar nicht auf diese Rape and Revenge Filme, finde aber SETTIMA DONNA wirklich hervorragend gemacht. Die Vergewaltigungen sind eher abstrakt inszeniert, was auch seine Wirkung hat aber man sich als Zuschauer nicht fragen muß, warum man sich sowas ansieht. Der Film ergötzt sich nicht an diesen Szenen und schlachtet sie aus. Eigentlich ist der Film zu gut, für das Bahnhofskino.


Letzteres unterschreibe ich, fand ihn aber "nur" gut, das letzte Etwas fehlte für meinen Geschmack.


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 13:54 
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italo hat geschrieben:
Die Vergewaltigungen sind eher abstrakt inszeniert, was auch seine Wirkung hat aber man sich als Zuschauer nicht fragen muß, warum man sich sowas ansieht. Der Film ergötzt sich nicht an diesen Szenen und schlachtet sie aus. Eigentlich ist der Film zu gut, für das Bahnhofskino.


Wie kommst du denn darauf, gerade bei diesem Film? Dass er sich nicht an den Vergewaltigungen und dergleichen ergötzt? Das ist doch mehr als deutlich. Denk nur mal an die von-hinten-Vergewaltigung in Zeitlupe.
Das ist z.B. eine Szene, die voll ausgewalzt wird. Da ist nichts mit "abstrakter Inszenierung".
Natürlich kann man den Film als "zu schade fürs Bahnhofskino" bezeichnen, aber das trifft hier m.E. nur sehr beschränkt zu.
Nämlich ausschließlich hinsichtlich des Charakters von Lovelock.
Ansonsten ist der Film genau richtig fürs Bahnhofskino.
Denn schlussendlich ist es trotz der schönen Location und der stellenweise sanften Musik, ein kleines, mieses Dreckstück von Film.


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 17:35 
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McKenzie hat geschrieben:
Gerade mal reingehört. Leider, wie die meisten Stiglegger-Kommentare, nicht besonders ergiebig. Ich finde, der Mann macht sich, auch wenn er es hörbar gut meint, nur selten eigene Gedanken zu Filmen, sondern arbeitet sich immer nach einem ziemlich unpersönlichen und sehr starren Schema an ihnen ab, und um sich soviel filmwissenschaftliche Nüchternheit leisten zu können, kommt inhaltlich meines Erachtens einfach nicht genug rum. Und seine Aussprache italienischer Namen verursacht auch meist Körperkrümmungen.


Ich kenne den Audiokommentar nicht, möchte mich auch nicht an der Person Stiglegger aufhängen, bin allerdings kein Freund allzu nüchtern wissenschaftlicher Ausführungen. Doch -abgegriffen und dennoch zutreffend- mit Speck fängt man Mäuse, hier ein paar Schachtelsätze, da ein paar Fremdwörter und/oder hochtrabende Formulierungen, fertig ist die Laube. Hört man jedoch genau hin, entpuppt sich so manche Abhandlung vor allem als heiße Luft, pseudointellektuelles Geschwafel in bester "Fülletong Manier".

Mich machen Kommentare viel heftiger und nachhaltiger an (egal ob geschrieben oder gesprochen), wenn sie Leidenschaft, Lust und Liebe zum Film transportieren, von mir aus dürfen sie auch kritisch und/oder negativ sein, nur bitte nicht ohne Herzblut! ... und ich gebe gern zu, die liebliche Stimme meiner Lustzofe Diabolik! erfreut meine alten Ohren.

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 18:26 
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Sbirro Di Ferro hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Die Vergewaltigungen sind eher abstrakt inszeniert, was auch seine Wirkung hat aber man sich als Zuschauer nicht fragen muß, warum man sich sowas ansieht. Der Film ergötzt sich nicht an diesen Szenen und schlachtet sie aus. Eigentlich ist der Film zu gut, für das Bahnhofskino.


Wie kommst du denn darauf, gerade bei diesem Film? Dass er sich nicht an den Vergewaltigungen und dergleichen ergötzt? Das ist doch mehr als deutlich. Denk nur mal an die von-hinten-Vergewaltigung in Zeitlupe.
Das ist z.B. eine Szene, die voll ausgewalzt wird. Da ist nichts mit "abstrakter Inszenierung".
Natürlich kann man den Film als "zu schade fürs Bahnhofskino" bezeichnen, aber das trifft hier m.E. nur sehr beschränkt zu.
Nämlich ausschließlich hinsichtlich des Charakters von Lovelock.
Ansonsten ist der Film genau richtig fürs Bahnhofskino.
Denn schlussendlich ist es trotz der schönen Location und der stellenweise sanften Musik, ein kleines, mieses Dreckstück von Film.




Die Vergewaltungen zeigen rein gar nichts. Die Kamera richtet den Focus auf Gesichter Augen, wie aneinandergereihte Fotos. Der Zeitlupeneffekt und die Standbildinszenierung ist abstrakt und niemals lustvoll auf den sich bewegenden Akt gerichtet.

Absolut abstrakt gehalten, was aber nicht weniger wirkungsvoll ist. Man kann dem Film sicher nicht die grafische Ausweidung von Brutalitäten vorwerfen, dazu hält er sich zu sehr zurück.


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 18:36 
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Die Vergewaltigung ist aber ästhetisiert in VERFLUCHT ZUM TÖTEN. Dürfte mitunter auch ein Grund für die damalige Beschlagnahme gewesen sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 18:38 
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TRAXX hat geschrieben:
Die Vergewaltigung ist aber ästhetisiert in VERFLUCHT ZUM TÖTEN. Dürfte mitunter auch ein Grund für die damalige Beschlagnahme gewesen sein.


Ich sehe sie eher abstrakt inszeniert. Ästhetisiert wäre für mich eher Argento. Wahrscheinlich haben wir beide in gewisser Weise Recht.


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 08.06.2015 18:43 
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Blap hat geschrieben:
McKenzie hat geschrieben:
Gerade mal reingehört. Leider, wie die meisten Stiglegger-Kommentare, nicht besonders ergiebig. Ich finde, der Mann macht sich, auch wenn er es hörbar gut meint, nur selten eigene Gedanken zu Filmen, sondern arbeitet sich immer nach einem ziemlich unpersönlichen und sehr starren Schema an ihnen ab, und um sich soviel filmwissenschaftliche Nüchternheit leisten zu können, kommt inhaltlich meines Erachtens einfach nicht genug rum. Und seine Aussprache italienischer Namen verursacht auch meist Körperkrümmungen.


Ich kenne den Audiokommentar nicht, möchte mich auch nicht an der Person Stiglegger aufhängen, bin allerdings kein Freund allzu nüchtern wissenschaftlicher Ausführungen. Doch -abgegriffen und dennoch zutreffend- mit Speck fängt man Mäuse, hier ein paar Schachtelsätze, da ein paar Fremdwörter und/oder hochtrabende Formulierungen, fertig ist die Laube. Hört man jedoch genau hin, entpuppt sich so manche Abhandlung vor allem als heiße Luft, pseudointellektuelles Geschwafel in bester "Fülletong Manier".

Mich machen Kommentare viel heftiger und nachhaltiger an (egal ob geschrieben oder gesprochen), wenn sie Leidenschaft, Lust und Liebe zum Film transportieren, von mir aus dürfen sie auch kritisch und/oder negativ sein, nur bitte nicht ohne Herzblut! ... und ich gebe gern zu, die liebliche Stimme meiner Lustzofe Diabolik! erfreut meine alten Ohren.


Das habt ihr beide sehr schön formuliert und mir dabei in allen Punkten aus der Seele gesprochen. :jc_doubleup:

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 02:13 
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Blap hat geschrieben:
... und ich gebe gern zu, die liebliche Stimme meiner Lustzofe Diabolik! erfreut meine alten Ohren.


Das höre ich natürlich gern, denn schließlich würde ich alles tun, um einem alten verkommenen Saustück wie dir ein feuchtes Höschen zu bescheren. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 10:12 
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Diabolik! hat geschrieben:
Das höre ich natürlich gern, denn schließlich würde ich alles tun, um einem alten verkommenen Saustück wie dir ein feuchtes Höschen zu bescheren. :mrgreen:


Gelingt dir! :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 13:41 
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Nicht zu vergessen ist auch das einige sachliche Fehler beim Audiokommentar waren.

Zum Beispiel die Info zu dem Kameramann war komplett falsch. Es wird behauptet, daß der Kameramann auf Grund des Namens gar nicht in Italien geboren wurde. Ein einfacher Blick auf IMDB klärt auf. Sein Vater wurde nicht in Italien geboren, besagter Kameramann aber schon! Auch wird erzählt das es sich um einen Routinier handelt. Der Mann war während den Drehartbeiten ca. 30 Jahre alt und machte einen seiner ersten Filme!!! Das sind vielleicht nur Kleinigkeiten... aber Halbwissen zu verbreiten geht halt gar nicht.
Mir sind auch noch ein paar Sachen mehr aufgefallen, die durch bessere Recherche verhindert hätten werden können.

Ich hatte mir auch ein wenig mehr Hintergrundinfos erhofft. Das Erzählte, kann ich wie gesagt, selbst über Onlinedatenbanken herausfinden.

Der Rest der Veröffentlichung passt aber soweit. 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 17:53 
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Matze5878 hat geschrieben:
Das Erzählte, kann ich wie gesagt, selbst über Onlinedatenbanken herausfinden.

Diesen Vorwurf lese ich immer und immer wieder. Was soll das!!?? Was erwartest du denn genau?
Im Jahr 2015 kann man so ziemlich alles an Informationen online abrufen! Sollen Audiokommentatoren und Booklet-Schreiber eventuell Zeitzeugen befragen oder staubige Bibliotheken durchforsten, oder was? Und das alles wenn die das quasi "ehrenamtlich" für n Appel und n Ei machen!

Nee, is klar... :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 18:03 
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Sicher, aber man kann diese Informationen auch auswerten und versuchen, daraus Rückschlüsse zu ziehen, statt sie nur im wohlfeilen Duktus herunterzubeten und mit zweifelhaften Allgemeinplätzen zu belegen (Stichwort "Routinier", und dass Cristiano Pogany der Sohn des renommierten und großartigen Kamera-Veteranen Gabor Pogany ist, hätte man vielleicht auch erwähnen können, wenn man schon von ihm spricht), so wie Stiglegger das meist tut.

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 18:08 
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McKenzie hat geschrieben:
Sicher, aber man kann diese Informationen auch auswerten und versuchen, daraus Rückschlüsse zu ziehen, statt sie nur im wohlfeilen Duktus herunterzubeten und mit zweifelhaften Allgemeinplätzen zu belegen

Das lass ich ja auch alles als absolut berechtigte und konkrete Kritik gelten, aber den Vorwurf, dass ich das selbst alles im Netz nachlesen kann, finde ich völlig haltlos.

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 20:38 
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Sorry aber ich muß mich da mal einmischen. Stigleggers Kommentare sind immer von hohem Niveau und liefern ungaublich gute Sichtweisen. Normalerweise liest er keine IMDB ab und labert die ganze Zeit über die Titten der Hauptdarstellerin, wie Kessler.

Der Kommentar von SETTIMA ist mal wieder sehr gelungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 22:17 
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Also ich muß auch mal meinen Senf hier dazu geben. Natürlich ist bei der Flut von Audiokommentaren die der Stiglegger in letzter Zeit abliefert nicht jeder super. Aber immer Infomativ. Klar sind sie meist sachlich gehalten... außer er hat einen guten Partner der ihm die Bälle zu spielt. Überhaupt ist es denke ich schwer alleine für einen Film einen Audiokommentar abzuliefern da man auch in einem Audiokommentar einen Spannungsbogen halten muß, sonst wird die Sache schnell langweilig. Was ich aber gut bei Stiglegger finde sind oft seine Verweise auf andere Filme des Regieseurs und der Darsteller und falls man die Werke kennt merkt man schnell er hat die Filme gesehen und schwaffelt nicht einfach los.

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 22:50 
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italo hat geschrieben:
Sorry aber ich muß mich da mal einmischen. (...) ....und labert die ganze Zeit über die Titten der Hauptdarstellerin, wie Kessler.


sorry, aber da muss ich mich auch mal einmischen ;)
mit der aussage wirst du kessler wohl kaum gerecht. der mann hat ein profundes fachwissen (wahrscheinlich mehr als stiglegger und co. zusammen) und verpackt das in seinen audiokommentaren auf eine überaus charmante und unterhaltsame art und weise.

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 22:58 
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italo hat geschrieben:
Normalerweise liest er keine IMDB ab und labert die ganze Zeit über die Titten der Hauptdarstellerin, wie Kessler.


Das ist wirklich eine der haltlosesten Frechheiten (und Unwahrheiten), die ich seit langem von dir gelesen habe... und man ist ja leider so einiges von dir gewöhnt.

Ohne Christian Keßler und seine Pionierarbeit zum italienischen Genrefilm hätten gschätze 85% der Nutzer dieses Forums nie oder erst Jahre später etwas von diesen Filmen gehört. Beinahe alle Labels, Online-Magazine und Fachleute die heute auf diesem Sektor tätig sind, haben durch Keßlers Artikel in der Splatting Image die Inspiration dazu erhalten. Und dazu gehört auch Stiglegger.

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 23:04 
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Diabolik! hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Normalerweise liest er keine IMDB ab und labert die ganze Zeit über die Titten der Hauptdarstellerin, wie Kessler.


Das ist wirklich eine der haltlosesten Frechheiten (und Unwahrheiten), die ich seit langem von dir gelesen habe... und man ist ja leider so einiges von dir gewöhnt.

Ohne Christian Keßler und seine Pionierarbeit zum italienischen Genrefilm hätten gschätze 85% der Nutzer dieses Forums nie oder erst Jahre später etwas von diesen Filmen gehört. Beinahe alle Labels, Online-Magazine und Fachleute die heute auf diesem Sektor tätig sind, haben durch Keßlers Artikel in der Splatting Image die Inspiration dazu erhalten. Und dazu gehört auch Stiglegger.


WORD!

Absolute Zustimmung. Und der letzte Abstand trifft zumindest auf mich auch zu 100% zu.

Wir schätzen sowohl Christian als auch Marcus und ihre Arbeiten ganz außerordentlich. Und dass Christian tatsächlich der Pionier in diesem Bereich war, ist ohne Zweifel. Und er glänzt meiner Meinung nach nicht nur einem beispiellosen Fachwissen sondern mit einem ganz fabelhaftem Humor und mitunter großartigen Analysen (gerade in den AKs!). Und wir sind echt froh und stolz, dass er Teil so vieler unserer VÖs ist!

Und jetzt back to topic - mehr gibt es hierzu echt nicht zu sagen :evil:

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 23:13 
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italo hat geschrieben:
Stigleggers Kommentare sind immer von hohem Niveau und liefern ungaublich gute Sichtweisen. Normalerweise liest er keine IMDB ab und labert die ganze Zeit über die Titten der Hauptdarstellerin, wie Kessler.
Ich glaube, dass du damit Stiglegger ebenso pauschal überhöhst wie du Kessler komplett abwertest. Beide hatten in ihren bisherigen AKs gute Momente, aber auch manchmal Leerlauf. Was sich nicht immer vermeiden lässt, wenn der Film nicht allzu viel hergibt. Bei NOVE POLTRONE z.B. ist es sicher nicht ganz einfach, am Stück was Interessantes zu sagen, wenn Darsteller A, B und C zum x-ten Mal durch scheinbar verlassene Theatergänge laufen. Da läuft die erzählte Story bisweilen doch etwas auf Sparflamme, was zu kommentieren schwierig werden kann.

TRAXX hat geschrieben:
... den Vorwurf, dass ich das selbst alles im Netz nachlesen kann, finde ich völlig haltlos.
Die kulturhistorischen und filmtheoretischen Verweise innerhalb eines AK sind sicher von anderem Kaliber als reine IMDB-Fakten. Egal, ob man diese Art des Kommentierens nun mag oder nicht. So gesehen ist die Vorbereitung und das flüssige Sprechen einer Kommentarspur, die sich sowohl am Film orientiert wie auch eine gewisse Informationsabfolge berücksichtigt, schon eine Leistung für sich.

Aber auf der anderen Seite habe ich bei Stiglegger & Co. schon auch manchen sachlichen Unfug bemerkt. Bei NOVE POLTRONE z.B. gibt es (wenn ich mich korrekt erinnere) einen kleinen Seitenhieb auf Genrefans, die von Fulci nur die Filme ab 1979 (also die Splattergeschichten) kennen würden, aber später beömmeln sich die beiden Kommentatoren am Rande über einen Filmtitel in Bezug auf eine Darstellerin (DAS PFERD KAM OHNE SOCKEN von Castellari).

Ein kleines Eigentor, denn man könnte ja wissen, dass unter anderem eben Fulci bei diesem Film (ist immerhin mit Vittorio de Sica) am Drehbuch beteiligt war. Da fällt der Vorwurf des Ausblendens von "unwichtigen" Filmen (à la "Der Gorebauer kennt halt nur den Zombie-Fulci") auf die Kommentatoren selbst zurück.

Ach ja, und dass nicht Janet Agren in "Glockenseil" ihr Gedärm erbricht, sondern Daniela Doria und mit ihr in dieser Szene auch gleich der junge Michele Soavi als Nebendarsteller mitverwurstet wird ... naja, Schwamm drüber. Auch wenn ich an manchen Stellen schon das Gefühl habe, dass hier jemand sehr gerne Termini wie "Meta" oder "performativ" bringt, aber bei konkreteren Geschichten etwas ins Schlingern kommt.

Der AK zu den lachenden Fenstern war auch so ein Ding: Einer der Dorfbewohner mit Hut und Anzug, der den Restaurator von der Fähre abholt, wird vom Co-Kommentator als Referenz zu Gangsterfilmfiguren à la "Al Capone" interpretiert. Mal ernsthaft: Wegen des Outfits? In der Dorfkneipe werden die skurrilen Gestalten mit Backwoods-Filmen, DELIVERANCE und TCM in Beziehung gesetzt.

Hmmm ... wenn die beiden Herren schon die Landschaft der Emilia-Romagna erwähnen, dann hätte einem dazu und zu den schrulligen Charakteren z.B. der in der Emilia-Romagna geborene Fellini und dessen AMARCORD einfallen können. Ich zitiere zum visuellen Stil jenes Films der Einfachheit halber mal Wikipedia:

"Die Fotografie Giuseppe Rotunnos mit ihrem Sinn für Schönheit und Stimmungen legt über das ganze Werk einen magischen, ja visionären Glanz. Der Magier Fellini läßt den Zuschauer in eine Welt eintreten, die er als die seine erkennen kann und die doch durch den Blick der Erinnerung verfremdet ist. Die Grenzen zwischen mythischer Realität und gegenständlicher Sicht scheinen aufgehoben. Man glaubt sich in einer spezifisch poetischen Welt zu bewegen, dem filmischen Universum Fellinis."

Ehrlich gesagt wäre mir so etwas bei Pupi Avatis Film eher in den Sinn gekommen als "Al Capone" und amerikanische Backwoods-Streifen, weil auch er Landschaften und Gebäude auf besondere Weise einsetzt, eine eigenwillige Stimmung damit kreiert. Die zitierten Bezüge aus dem AK, die sich aus der Kleidung und der Physiognomie einiger Figuren ergaben, waren meines Erachtens schon recht vordergründig konstruiert.


Zuletzt geändert von tomasmilian am 09.06.2015 23:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 09.06.2015 23:24 
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Camera Obscura hat geschrieben:
Und dass Christian tatsächlich der Pionier in diesem Bereich war, ist ohne Zweifel.
Seine Artikel haben hierzulande durch die SI am meisten Verbreitung gefunden, ich würde aber auch ganz besonders den "bekannten Filmjournalisten" (Doom-Magazin) Peter Blumenstock hinzuzählen. Der hat ja leider nicht mal wenigstens späten "Ruhm" ernten dürfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 10.06.2015 02:10 
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tomasmilian hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
... den Vorwurf, dass ich das selbst alles im Netz nachlesen kann, finde ich völlig haltlos.
Die kulturhistorischen und filmtheoretischen Verweise innerhalb eines AK sind sicher von anderem Kaliber als reine IMDB-Fakten. Egal, ob man diese Art des Kommentierens nun mag oder nicht. So gesehen ist die Vorbereitung und das flüssige Sprechen einer Kommentarspur, die sich sowohl am Film orientiert wie auch eine gewisse Informationsabfolge berücksichtigt, schon eine Leistung für sich.

Aber auf der anderen Seite habe ich bei Stiglegger & Co. schon auch manchen sachlichen Unfug bemerkt. Bei NOVE POLTRONE z.B. gibt es (wenn ich mich korrekt erinnere) einen kleinen Seitenhieb auf Genrefans, die von Fulci nur die Filme ab 1979 (also die Splattergeschichten) kennen würden, aber später beömmeln sich die beiden Kommentatoren am Rande über einen Filmtitel in Bezug auf eine Darstellerin (DAS PFERD KAM OHNE SOCKEN von Castellari).

Ein kleines Eigentor, denn man könnte ja wissen, dass unter anderem eben Fulci bei diesem Film (ist immerhin mit Vittorio de Sica) am Drehbuch beteiligt war. Da fällt der Vorwurf des Ausblendens von "unwichtigen" Filmen (à la "Der Gorebauer kennt halt nur den Zombie-Fulci") auf die Kommentatoren selbst zurück.

Ach ja, und dass nicht Janet Agren in "Glockenseil" ihr Gedärm erbricht, sondern Daniela Doria und mit ihr in dieser Szene auch gleich der junge Michele Soavi als Nebendarsteller mitverwurstet wird ... naja, Schwamm drüber. Auch wenn ich an manchen Stellen schon das Gefühl habe, dass hier jemand sehr gerne Termini wie "Meta" oder "performativ" bringt, aber bei konkreteren Geschichten etwas ins Schlingern kommt.

Der AK zu den lachenden Fenstern war auch so ein Ding: Einer der Dorfbewohner mit Hut und Anzug, der den Restaurator von der Fähre abholt, wird vom Co-Kommentator als Referenz zu Gangsterfilmfiguren à la "Al Capone" interpretiert. Mal ernsthaft: Wegen des Outfits? In der Dorfkneipe werden die skurrilen Gestalten mit Backwoods-Filmen, DELIVERANCE und TCM in Beziehung gesetzt.

Hmmm ... wenn die beiden Herren schon die Landschaft der Emilia-Romagna erwähnen, dann hätte einem dazu und zu den schrulligen Charakteren z.B. der in der Emilia-Romagna geborene Fellini und dessen AMARCORD einfallen können. Ich zitiere zum visuellen Stil jenes Films der Einfachheit halber mal Wikipedia:

"Die Fotografie Giuseppe Rotunnos mit ihrem Sinn für Schönheit und Stimmungen legt über das ganze Werk einen magischen, ja visionären Glanz. Der Magier Fellini läßt den Zuschauer in eine Welt eintreten, die er als die seine erkennen kann und die doch durch den Blick der Erinnerung verfremdet ist. Die Grenzen zwischen mythischer Realität und gegenständlicher Sicht scheinen aufgehoben. Man glaubt sich in einer spezifisch poetischen Welt zu bewegen, dem filmischen Universum Fellinis."

Ehrlich gesagt wäre mir so etwas bei Pupi Avatis Film eher in den Sinn gekommen als "Al Capone" und amerikanische Backwoods-Streifen, weil auch er Landschaften und Gebäude auf besondere Weise einsetzt, eine eigenwillige Stimmung damit kreiert. Die zitierten Bezüge aus dem AK, die sich aus der Kleidung und der Physiognomie einiger Figuren ergaben, waren meines Erachtens schon recht vordergründig konstruiert.

Sorry, aber das ist jetzt teilweise mal echt picky von dir. Mit der Lupe in weit über 1000(en von) AK-Minuten nach Fehlern suchen... Fulci war am Drehbuch beteiligt, es war nicht Schauspielerin X sondern Y, eine Interpretation hätte nicht auf Capone sondern auf Fellini verweisen müssen... C'mon! Das hast DU doch nicht nötig, mein Guter! ;)

Man darf nie vergessen es sind zum Glück (noch) Menschen, die AKs einsprechen - und nicht Datenbank-Roboter!
Und das Menschen bekanntlich Fehler machen, muss ich an dieser Stelle doch nicht extra betonen, oder scheinbar doch?

Ach ja... nur für die Akten... ich bin weder n Stiglegger- noch ein Kessler-Fanboy! Ich höre ihre AKs ganz gerne und mag deren Geschreibsel (Kesslers mehr als Stigleggers), mehr aber nicht. Und klar sind auch mir hier und da Fehler aufgefallen, aber herrje... wer würde denn einen fehlerfreien AK einsprechen können? Demjenigen drücke ich die Steine persönlich in die Hand!

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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 10.06.2015 06:57 
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TRAXX hat geschrieben:
... wer würde denn einen fehlerfreien AK einsprechen können? Demjenigen drücke ich die Steine persönlich in die Hand!


Tim Lucas! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 10.06.2015 09:51 
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Die ganze Sache mit den AKs ist doch in erster Linie eine Herzensangelegenheit: viel Vorbereitungszeit, kaum (eher gar keine!) Bezahlung – ich finde
es ziemlich dreist, sich da über kleine Fehler aufzuregen, zumal die Qualität der meisten bisher erschienenen AKs der üblichen Verdächtigen wirklich ihresgleichen sucht
und die "Bindung" zu den jeweiligen Filmen nur noch verstärkt, anderes als z.b. "routinierte" AKs der Filmemacher selber, die oft nur langweiliges blabla beitragen.

Hier eine Liste der ganzen deutschsprachigen Kommentare: http://dirtypictures.phpbb8.de/film-allgemein-f79/filme-mit-audiokommentar-mit-forenrelevanz-t6122.html

Ich hoffe aber auch, dass v. a. Leute wie Christoph Draxtra, Pelle Felsch, Kai Naumann und Co. auch öfters mal angefragt werden, deren AKs in der Regel ziemlich frisch
und erhellend daherkommen. Ich finde aber auch, Stiglegger und Kessler gehen an jeden einzelnen AK anders ran – wirklich eine Frechheit, das hier einfach alles über einen Kamm zu scheren ...

Übrigens ein Jammer, dass Peter Blumenstock nur einen einizigen richtigen AK eingesprochen hat ... da hätte gerne mehr kommen dürfen!


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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 10.06.2015 10:03 
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ErnestoGastaldi hat geschrieben:
Die ganze Sache mit den AKs ist doch in erster Linie eine Herzensangelegenheit: viel Vorbereitungszeit, kaum (eher gar keine!) Bezahlung – ich finde
es ziemlich dreist, sich da über kleine Fehler aufzuregen, zumal die Qualität der meisten bisher erschienenen AKs der üblichen Verdächtigen wirklich ihresgleichen sucht
und die "Bindung" zu den jeweiligen Filmen nur noch verstärkt, anderes als z.b. "routinierte" AKs der Filmemacher selber, die oft nur langweiliges blabla beitragen.

Hier eine Liste der ganzen deutschsprachigen Kommentare: http://dirtypictures.phpbb8.de/film-allgemein-f79/filme-mit-audiokommentar-mit-forenrelevanz-t6122.html

Ich hoffe aber auch, dass v. a. Leute wie Christoph Draxtra, Pelle Felsch, Kai Naumann und Co. auch öfters mal angefragt werden, deren AKs in der Regel ziemlich frisch
und erhellend daherkommen. Ich finde aber auch, Stiglegger und Kessler gehen an jeden einzelnen AK anders ran – wirklich eine Frechheit, das hier einfach alles über einen Kamm zu scheren ...

Übrigens ein Jammer, dass Peter Blumenstock nur einen einizigen richtigen AK eingesprochen hat ... da hätte gerne mehr kommen dürfen!



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 Betreff des Beitrags: Re: LA SETTIMA DONNA - VERFLUCHT ZUM TÖTEN - Franco Prosperi
BeitragVerfasst: 10.06.2015 17:35 
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tomasmilian hat geschrieben:
ich würde aber auch ganz besonders den "bekannten Filmjournalisten" (Doom-Magazin) Peter Blumenstock hinzuzählen


ErnestoGastaldi hat geschrieben:
Übrigens ein Jammer, dass Peter Blumenstock nur einen einizigen richtigen AK eingesprochen hat ... da hätte gerne mehr kommen dürfen!


Richtig, Peter Blumenstocks Einfluss ist wahrscheinlich sogar noch höher zu bewerten als Christians, zumindest aber gleichwertig. Man darf nicht vergessen, dass die beiden damals (als fast alle "seriösen" Filmjournalisten und -wissenschaftler für den italienischen Genrefilm schlimstenfalls Spott, bestenfalls Ignoranz übrig hatten) bereits zahllose Schauspieler, Regisseure und Autoren in Italien besucht und interviewt haben. Aus diesen Gesprächen und Begegnungen speisen sich Keßlers Audiokommentare bis heute.

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