Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 04.01.2012 23:09 
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Italien 1978

Darsteller: Claudia Cardinale, Stefano Satta Flores, Benedetta Fantoli, Clara Colosimo
Score: Tullio De Piscopo

Oh mann schwer was über diesen verschachtelten Thriller zu schreiben. Um die liebe zu einer Pistole sich dadurch stark zu fühlen. Der Vorbehalt dabei sein Familie zuschützen, die eh schon lange keine Familie mehr ist. Er befriedigt sich damitt in nem Puff nackte Frauen bei ihren Spielchen zu Fotografieren und die Bilder zuhause in ein Album zu Sortieren. Mit seiner Frau geht dagegen Sexuell gar nichts. Sie Kocht für ihn das war es!
Zu seiner Pupertären Tochter ist er viel zu Streng.... Ok er findet dann harmlosere drogen bei ihr, aber vorher wars ja nicht anders..
Gekauft hat er sich die Pistole weil in der Nachbarwohnung eingebrochen wurde und alle Kollegen auch eine haben und ihm dazu raten. Aber mit dem Ding gerät das Leben des leicht nervös werdenden Bürohengstes noch mehr aus den Fugen.
Schon als der Film begint wird Klar was für ein Typ er ist, als er im Berufsverkehr leicht von hinten angebummst wird. Er steigt aus und ich dachte schon er legt los wie der "Douglas" in diesem Film ihr wisst schon denke ich..
Aber er fängt sich noch!
Zur eskalation kommt es als er seine Tochter von einer Party abholen will und man ihm wegen seiner Waffe einen üblen Streich spielt! Worauf er seine Tochter zuhause verprügelt und rauswirft, bei dem *Scherz* aber echt zu verstehen. Naja die Frau haut dann auch ab und er ist alleine zuhause, geht nimmer auf Arbeit.
Dann erfährt er von der Nachbarin, das seine Frau einen Liebhaber hat, worauf er da vorbeischaut und sich im Streit versehens ein Schuss löst, aber niemand zu schaden kommt.
Die von den Nachbarn benachrichtigte Polizei denkt aber er sei ein Verbrecher und gerade als er sich mit seiner Frau auspricht und er ihr sein Herz beichtet und sich alles zum guten wenden könnte... passiert das unglück...

Anfänglich etwas steif inszenierter Film, nicht so italotypisch locker... Man bekommt einen Herren mitleren alters zu sehen, der das Bett seine Frau verlässt um mit seiner Pistole alleine zu schlafen, sie zu streicheln. Jawohl mit dem ding ist er stark, da kann er auch Nachts wieder raus. Offen soll jeder sehen das er eine solche hat! Das bringt aber auch nachteile..
Er ist eh von anfang an ein leicht irrer Typ finde ich jetzt, krank sogar richtig krank ja...
Gegen ende wird dann der Film sau spannend und auch der Geniale Score der uns vorher enthalten wurde setzt ein! Ich hänge den Trailer an da kann man ihn hören!
Darstellerisch ist der Film mehr als Solide! Meistens gibts die auseinanderbröckelnde Familie zu sehen und eine gehörige Portion Ehestreit... Beide leben nebeneinander her , die Frau fühlt sich Vernachlässigt und holt sich nen Liebhaber. Eine toll gespielte rolle von der Cardinale....
Ein Lupenreines EheDrama, das immer mehr zum Thriller wird, Action gibts hier leider gar nicht zu sehen.
Etwas szlease, ein klitze kleines bisschen wurde eingebaut.
Würde dem Film 6,5/10 punkten geben, ist auch keine alltägliche Kost was und der Koch Squitieri hier serviert.
Bei uns unter dem Titel "The Gun" von MCP erschienen! Extrem hässliches Cover!

Trailer der echt einen guten eindruck vom Film gibt:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com

Genialer Score oder? :)

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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 05.01.2012 13:54 
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Meine Erinnerung glaubt, der sei ganz OK gewesen. Ist aber bestimmt 5 Jahre her, dass ich den gesehen hab...


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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 11.05.2012 02:56 
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Der Film war ja mal richtig der Knaller!

Sehr schön und vor allem auch sehr spannend wird hier der Irrsinn der Selbstbewaffnung dargestellt. Es fängt alles sehr trist und spießig an, was daran liegt das eine ganz normale Mittelstandsfamilie präsentiert wird. Normal ist hier allerdings gleichzusetzen mit desolat. Hier funktioniert wirklich nichts mehr, zumindest nichts was man sich unter herkömmlichen Familienwerten vorstellt. Nach der Aufrüstung geht der Film vollends durch die Decke! Muss man wirklich gesehen haben!

Das ganze wird durch ein hervorragend treibenden Score und schauspielerische Hochleistung des von mir bis dato völlig unbeachteten Stefano Satta Flores unterstützt.



10 / 12

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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 02.03.2014 16:10 
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Ich habe mir diesen Film nur gekauft, weil mich der Trailer neugierig gemacht hat.
Mit Squitieri konnte ich bisher nicht viel anfangen, die einzigen Filme von ihm, die ich bisher gesehen habe, sind DIE RACHE BIN ICH und DER AUFSTIEG DES PATEN und da dachte ich mir, der Trailer ist gut, die Musik ist gut, die Cardinale ist dabei, also was kann man da noch falsch machen?
Wie sich nach Beendigung des Films herausgestellt hat, alles, denn Claudia Cardinale ist der einzige Grund, sich diesen Film bis zum Schluss anzusehen.
Sonst gibt´s wirklich nichts gutes.
Die Streitereien kamen mir eher amateurhaft als fesselnd vor, die Szene als er seine Tochter hinauswirft ebenso und überhaupt kommt im ganzen Film keine richtig fesselnde, bedrückende Atmosphäre auf.
So hab ich mich 83 Minuten lang mal mehr, mal weniger gelangweilt und das einzige, was bei diesem Film positiv zu erwähnen ist, ist die kurze Laufzeit.

Fazit: Squitieri versucht zu sehr den Zuschauer zu fesseln und was dabei herauskommt ist Langeweile vom allerfeinsten - ich würde sagen Squitieri ist nicht mehr als ein möchtegern Damiani.
2/10


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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 21.05.2015 20:44 
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Nach über einem Jahr habe ich mich jetzt noch einmal herangewagt.
Überraschenderweise habe ich mich diesmal recht gut unterhalten gefühlt, zumindest so, dass er mir nicht mehr langweilig vorkam.
Das ist aber leider auch schon das einzige, was sich im Gegensatz zur Erstsichtung ins Positive gewendet hat.
Die schauspielerischen Leistungen sind durchaus ganz in Ordnung, sowie auch die Musik.
Trotzdem hat mich der Film ganz und gar nicht vom Hocker gerissen.
Nach wie vor kamen mir die Streitereien oder auch die Szene im Partykeller eher mehr theatralisch als fesselnd vor, auf jeden Fall weit weg von der Intensität, wie man sie z.B. bei Damiani findet.
Im Großen und Ganzen fand ich den Film diesmal aber recht erträglich und vergebe jetzt nach der Neusichtung 5/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 22.05.2015 09:41 
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Squitieri ist sicherlich auch kein Möchtegern-Damiani, dazu standen sie in politisch unterschiedlichen Lagern.


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 Betreff des Beitrags: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 23.10.2015 15:43 
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The Gun
L’arma
Italien 1978
Regie: Pasquale Squitieri
Stefano Satta Flores, Claudia Cardinale, Benedetta Fantoli, Clara Colosimo, Dario Ghirardi, Giuseppe Morabito, Salvatore Billa, Viviana Polic, Mario Granato, Paolo Bonetti


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Ein Alptraum: In dem Wohnblock, in dem Luigi mit seiner Familie lebt, wird eingebrochen. Gottseidank ist eine Mieterin auf Draht und alarmiert die Polizei. Diese ist ebenfalls auf Draht und erschießt einen der drei Einbrecher. Luigi ist aber trotzdem entsetzt, man ist seines Lebens ja nicht mehr sicher. Nicht mal mehr in der eigenen Wohnung kann man sich sicher fühlen. Luigi kauft eine Pistole um sich und seine Familie schützen zu können, vor den bewaffneten und drogenabhängigen Kriminellen, die überall nur darauf warten seine Frau zu vergewaltigen.
Mit dem Besitz der Pistole allerdings beginnt Luigi sich zu verändern: Aus dem kleinen und stillen Spießer wird eine Person mit Autoritätsanspruch. Er hat eine Waffe, also kann er sich und seine Rechte als Steuerzahler durchsetzen. Und seine Rechte als Vorstand und Ernährer der Familie gleich mit. Seiner Frau Martha geht das erheblich zu weit, und da die Ehe schon lange nur noch auf dem Papier existiert verlässt sie ihn. Aber so etwas kann man mit einem Luigi Compagna nicht machen! So etwas nicht!!

Ein Alptraum: Ein kleiner und zutiefst frustrierter Spießbürger kommt an eine Waffe. Nun kann er seine Allmachtsphantasien ausleben, seinen Frust abbauen, und was am Schlimmsten ist: Er erkennt seine eigene Unwichtigkeit. Mit dieser Erkenntnis aber kann er nicht umgehen. Das können wahrscheinlich nur die Wenigsten, allerdings haben auch nur wenige Menschen die Möglichkeit diese Erfahrung mit einer Waffe zu verarbeiten.

Diese Entwicklung vom kleinen Angestellten zum Spießer ohne Grenzen wird in geradezu erschreckender Weise dargestellt, und Stefano Satta Flores gibt diesem Schrecken ein wunderbar nichtssagendes und alltägliches Gesicht. Schon zu Beginn des Filmes gärt es in Luigi, und seine Unzufriedenheit ist deutlich spürbar, aber er hat, wie so viele Menschen, einfach nur Angst. Angst vor allem Unbekanntem, Angst vor Veränderungen, Angst vor dem da draußen. Mit seiner Smith & Wesson im Hosenbund aber ändert sich das. Er zwingt seine Frau zu einem nächtlichen Spaziergang zu einer Bar, in der drei Halbstarke sich gleich bereit machen für ein lustiges halbes Stündchen mit Martha. Bis Luigi die Waffe zieht, und die Kläffer in ihre Schranken verweist. Ein unglaubliches Machtgefühl durchfährt ihn, so ungefähr muss Herkules sich nach seinen 12 Aufgaben gefühlt haben. Oder Jeffrey Dahmer bei seinen Morden. Beim Probeschießen schließt Luigi die Augen und genießt dieses Gefühl mit jeder Pore: Jetzt ist er endlich jemand, jetzt müssen sich die anderen nach ihm richten. Sein Vorgesetzter, der ihm das Tragen der Waffe in der Arbeit untersagt, könnte sein Sohn sein, und wenn es sein Sohn wäre, dann würde er ihm einen Tritt in den Arsch geben, jawohl!

Das Gegenstück ist seine Frau Martha, die zu Beginn des Films die stille Ehefrau ist: Sie führt ein geheimes Leben, aber letzten Endes hat sie sich mit ihrer Situation arrangiert. Sie schaut, dass sie ihrer Tochter eine gute Mutter ist und versucht die Annäherungen ihres Mannes hinter sich zu bringen. Aber mit der Waffe passiert auch in ihr etwas. Sie merkt wie sehr sich Luigi verändert, und sie spürt auch dass es so nicht weitergehen kann. Nach einem misslungenen Scherz der Tochter eskaliert die Situation und Martha zieht die Konsequenzen. Ein Schritt, zu dem man sie nur beglückwünschen könnte. Wenn da nicht noch diese Waffe wäre …

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Pasquale Squitieri baut seine Geschichte nicht bedächtig auf, oh nein. Gleich von Beginn an gibt er Stoff und zeigt das Gesicht Luigis, wenn einer der drei Einbrecher tot auf dem Pflaster liegt und den Spießbürgern als Sündenbock und Zielscheibe für alles Schlechte und Ungerechte auf der Welt dient. Spätestens der Dialog mit dem Kommissar, in dem seitens Luigi aus einem unbewaffneten Einbrecher ein bewaffneter (“Ich wusste gleich dass er bewaffnet ist, das hat mir mein Instinkt gesagt.“) und drogenabhängiger Schwerverbrecher wird, entlarvt ihn gnadenlos als Kleinbürger mit Bildzeitungs-Niveau. Aber dies ist kein Film von Umberto Lenzi (da würde Luigi wahrscheinlich mit der Schrotflinte durch Rom ziehen und auf alles schießen was bei drei nicht auf den Bäumen ist) sondern von Pasquale Squitieri, was bedeutet, dass Luigis Entwicklung Stück für Stück gezeigt wird, nie unlogisch ist, und dabei immer fesselnd erzählt wird. Und das Schlimme dabei ist, dass THE GUN unglaublich bedrückend ist, denn der Zuschauer kann Vergleiche ziehen mit der Realität außerhalb des Fernsehers, und das macht RICHTIG Angst.

Diese Angst wird inszenatorisch stark ausgereizt. Die Musik ist oft dissonant und besteht oft nur aus einem mit einem Keyboard unterlegten Schlagzeugsolo. Der Zustand Luigis wird damit perfekt ausgedrückt und verstärkt. Oft aber ist die Musik nicht zu hören, stattdessen ist es ruhig. Totenstill. Nur der Fernseher läuft, und wenn Luigi den Fernseher ausschaltet ist Stille. Oder das den Irrsinn ankündigende Schlagzeug ist leise zu hören. Die Kamera ist dabei immer ganz nah an den Akteuren und immer mitten im Geschehen, die Einstellungen sind geradezu klaustrophobisch. Nur eine einzige Totale mit einem Blick über die Stadt wird uns gegönnt, bevor wir wieder an die Protagonisten gefesselt werden. Der Zuschauer hat so nicht immer den Überblick was gerade passiert, und wird damit zum Teilhaber Luigis der genauso wenig Überblick hat, und der Einblick in Luigis Gefühlswelt wird nur umso intensiver. Und schmerzhafter. Erst ganz am Ende öffnet sich der Raum ein wenig, und auch das immerwährende Zwielicht hellt ein wenig auf. Jetzt wird endlich alles besser …

THE GUN ist böse und bitter, er schmerzt und er macht Angst. Angst morgen auf dem Weg in die Arbeit Luigi zu begegnen und ihm auf dem Wecker zu fallen.
Und noch eines macht Angst: Squitieri lässt den Zuschauer in sich selbst hineinblicken, und er zeigt ihm den kleinen Luigi in sich selbst. Ein erschreckendes Bild. Und ein realistisches …

7/10

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Die Umschreibung Neuentdeckung [...] ist natürlich nur eine äußerst persönliche Färbung, denn es handelt sich um ein Spektakel innerhalb der ganz eigenen Filmwelt. Die Suche nach Input, nach Neuem, und die Offenherzigkeit gegenüber Genres und Filmen jeder Art, führen mich immer wieder zu solchen Etappen, und auch wenn sich dieser Kreis niemals schließen wird, er erfährt mitunter durchaus erfreuliche Erweiterungen. (Prisma)


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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 23.10.2015 17:51 
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Es gibt bereits einen Thread dazu - bitte zusammenfügen.


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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 23.10.2015 18:49 
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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 23.10.2015 19:06 
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TRAXX hat geschrieben:
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Danke!

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 Betreff des Beitrags: L'ARMA (SNIPER) 1978 - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 31.01.2017 20:42 
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Gab wohl noch keinen Thread zu diesem sehr interessanten Film

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A philistine family father (Stefano Satta Flores) gets paranoid and buys a gun. This will soon change his life and the ones around him...
Nice to watch a contemporary Squitieri film for a change. As usual he casts his wife Claudia Cardinale in it but it's Flores who really shines giving one of the most impressive performances of the genre. Although more a domestic drama than police movie L'ARMA fits very well in the Euro Crime genre exploring the aspect of family in the vigilantism context.
Squitieri doesn't hold back in terms of his message but never goes over the top and keeps things surprisingly restrained in the third act.
L'ARMA is a slow burn but fascinating throughout thanks to Flores' character who becomes more and more unpredictable. An unusual synth type score adds to the dense atmosphere.

Make or Break Scene: Dead body on the courtyard.

MVT: Flores' performance.

Score: 7/ 10

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 Betreff des Beitrags: Re: THE GUN - Pasquale Squitieri
BeitragVerfasst: 31.01.2017 23:07 
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Rolf hat geschrieben:
Gab wohl noch keinen Thread zu diesem sehr interessanten Film

Doch! Gibt es! ;)

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