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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 12.03.2010 21:08 
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Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA,

um sich von den Anstrengungen des Geburtstagstrubels zu erholen, begab sich das Komitee kürzlich ins Theater, wo man bei guter Musik neue Kräfte sammeln wollte. Die Wahl war auf Ingojiras Lieblingsoperette DER VOGELHÄNDLER gefallen. Dieses vor mehr als 100 Jahren uraufgeführte Meisterwerk entzückt den Betrachter mit liebreizenden Szenen und herrlichen Melodien. Besonders beim Evergreen „Ich bin die Christel von der Post“ wippten die Füße. Leider aber fehlte Blixens Favorit „Der Vogelfänger bin ich ja“. Steinbeck musste unseren Youngster darüber aufklären, dass dieses Lied Teil von Mozarts ZAUBERFLÖTE ist und mit dem VOGELHÄNDLER nichts zu tun hat. Beim Verlassen des Opernhauses beschlossen wir, den Geist der Hochkultur auch einmal in eines unserer Programme einfließen zu lassen. Das Ergebnis ist unsere Hommage an das Gute, das Schöne, das Wahre, unser neuestes Prunkprogramm VÖGELHÄNDLER. Wir wollen damit auch unserem Kulturauftrag nachkommen und den Versuch wagen, die Grenzen zwischen E und U abzubauen. Ein gewagtes Experiment, sicherlich, aber man kann eben nicht immer auf sicheren Pfaden wandeln und der Weg durchs Moor ist allemal spannender, als ein Spaziergang durch die Fußgängerzone von Buer. Also, zieht alle die Gummistiefel an und seid dabei, wenn am 20.03.2010 die VÖGELHÄNDLER die ehrwürdigen Hallen von Deutschlands schönstem Kulturtempel, dem wundervollen SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) bevölkern werden. Als kleine Hommage an Mozarts Flöte wird unser Haus-Papageno, der allwissende Filmgelehrten Christian Keßler M. A. (www.christiankessler.de) seine Moderationen in Choloratur vortragen. So haben wir es jedenfalls ins Kleingedruckte seines Arbeitsvertrages hineingeschrieben.

Kultur-Granate Numero 1 stammt aus der Schmiede des besten deutschen Expolitation-Produzenten aller Zeiten: Wolf C. Hartwig. Seine Firma Rapid-Film war immer ein Gütesiegel für wundervolle BUIO-Unterhaltung der Güteklasse A. Titel wie DIE NACKTE UND DER SATAN, EIN TOTER HING IM NETZ, INSEL DER AMAZONEN, HEISSER HAFEN HONGKONG oder DIE DIAMANTENHÖLLE AM MEKONG lassen das Wasser im Munde zusammenlaufen. Hartwig wusste, was das Publikum wollte: Sex, Gewalt und Humor, dazu exotische Drehorte, fertig war ein leckerer Eintopf Marke „Wolf“. Anfang der 70er Jahre fand er dann den Goldkübel am Ende des Regenbogens: Schulmädchen allen Alters spülten Millionen in die Taschen des Herrn aus Düsseldorf und das war auch gut, denn so konnte sich Hartwig einen Traum erfüllen und Willi Heinrichs Bestseller „Das geduldige Fleisch“ verfilmen. Daraus wurde Sam Peckinpahs STEINER – DAS EISERNE KREUZ.

Das im Rahmen der VÖGELHÄNDLER zur Aufführung kommende Stück stammt aus dem Jahre 1965 und gehört zu den teuersten Rapid-Produktionen dieser Jahre. Der knallige Abenteuerfilm schildert die Erlebnisse dreier deutscher Marinesoldaten, die im Frühjahr 1945 mit ihrer „Albatros“ in der Südsee ihren ganz eigenen Untergang erleben. Verkörpert werden diese blauen Jungs von der Elite der bundesdeutschen Heldendarsteller jener Tage: Joachim Hansen, Horst Niendorf und natürlich Harald Juhnke (Spitzenperformance!). Harald und Co geraten auf dem einsamen Eiland an eine Bande mieser Gangster unter der Führung des fiesesten Mieslings von allen: Horst Frank. Horst ist wie bei eigentlich jedem seiner Filmauftritte eine Bombe. Unglaublich, diese Präsenz! Der Mann war nicht umsonst fast 50 Jahre lang der beste Bösewicht des deutschen Films. Wer sich einen Horst-Frank-Film ansah konnte sicher sein, immer 150 % Horst für sein Eintrittsgeld zu bekommen.

Geiselnahmen, Perlenhandel, Scharmützel mit amerikanischen Soldaten... all dies macht den drei Marinern das Leben zur Hölle, aber die braunen Augen der Häuptlingstochter sind so manche Gefahr wert. Ein kunterbuntes Spektakel, das alles mitbringt, was man im deutschen Unterhaltungskino heute vergeblich sucht. Ein Ultrascope Farbfilm, dem der katholische Filmdienst eine „für Jugendliche verrohende Wirkung“ bescheinigte. „Erwachsenen sollte es leid um das Eintrittsgeld sein.“ So das ernüchternde Fazit. Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Unsere zweiten VÖGELHÄNDLER sollten in späteren Jahren auch unter den wenig schmeichelhaften Namen „Warzenschwein“ und „Dicker“ bekannt werden. Bei uns haben sie noch normale Namen. Regie bei diesem klassischen Italo-Western führte ein Meister seines Fachs: Tonino Valerii, dem wir Top-Produktionen wie DER TOD RITT DIENSTAGS, BLUTIGES BLEI und MEIN NAME IST NOBODY verdanken. Das vorliegende Werk borgt sich – nach guter, alter Exploitation-Manier - ein paar Zutaten aus Robert Aldrichs Mega-Hit DAS DRECKIGE DUTZEND und Sam Peckinpahs WILD BUNCH und macht daraus einen Spaghetti-Western, der gehobenen Klasse. Schon die Besetzung könnte kaum erlesener sein: der großartige James Coburn, Telly Savalas, Reinhard Kolldehoff und ein schwergewichtiger Mime, der einst als Olympia-Schwimmer bekannt wurde: Carlo Pedersoli, uns allen besser bekannt als Bud Spencer. Die Stars verbringen ihre Zeit natürlich nicht mit dem Verkauf von Vogelvieh, sonder liefern stattdessen schöne Grüße von Onkel Hein persönlich an die Wohnungstür. Die Musik zu dieser Maschinengewehr-Orgie stammt aus der Feder von Maestro Riz Ortolani, der seit seligen MONDO CANE – Zeiten das Ohr mit seinen Kompositionen umschmeichelt.
Leider war ausgerechnet die Beteiligung Spencers für das weitere Schicksal dieses Films in Deutschland verantwortlich. Bereits Anfang der 80er Jahre wurde er um mehr als 30 Minuten gekürzt, entschärft und mit einer unsäglichen Blödelsynchro versehen. Auf diese Weise wollte man auf den Erfolg der Spencer-Hill-Klamotten eincashen. Aus Spencers Rolle wurde also flugs „Der Dicke“, Telly Savalas musste sich fortan mit dem schönen Namen „Das Warzenschwein“ begnügen. Die ursprüngliche Kinofassung verschwand aus den Lichtspieltheatern und ist seitdem nicht wieder zu sehen gewesen. In den 90er Jahren wurde der Film vom ZDF noch einmal neu synchronisiert, aber die Kinofassung wurde weder im Fernsehen noch auf VHS veröffentlicht. Wir sind sehr stolz darauf, Euch diese Perle nach fast 30 Jahren wieder präsentieren zu dürfen. Seid mit dabei, wenn aus dem Warzenschwein wieder Colonel Ward wird. Und der Dicke wieder als Eli Sampson die Gegend unsicher macht. Vier tolle Stars in einer Filmrarität ersten Ranges. Das erlebt man wirklich nur im GEHEIMNISVOLLEN FILMCLUB BUIO OMEGA.

Kultur, so wie wir sie lieben. Drei deutsche Mariner in der Südsee im Kampf mit Gangstern und Eingeborenen und eine Bande von Männern, die nichts mehr zu verlieren haben, auf aussichtloser Mission, das sind die Zutaten unseres neusten, niveauvollen Kino-Spektakels. Darf man das verpassen?

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA

Samstag, 20.03.2010
Einlass: 10:30 Uhr vormittags
Beginn: 11:00 Uhr vormittags
im SCHAUBURG Filmpalast, Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer

VÖGELHÄNDLER
Ein perlendes Zelluloid-Doppelprogramm
mit pedersolischen Überraschungen


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 09.04.2010 07:31 
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Zitat:
Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA,

ein Aufschrei ging durchs Land als im Jahre 2005 das bekannte Buben-Gesicht von der Kinder-Schokolade verschwand. Sakrileg! Spontan entstanden im Netz Hass-Seiten, auf denen der neue Junge mit dem fiesen Namen Kevin fertig gemacht wurde. Boykott war für andere die Lösung. Aber auch so konnten sie das widerliche Kotzgesicht des neuen Knaben nicht vom Antlitz der Erde verschwinden lassen. Vorbei. Weg war der so geschätzte Original-Schokist, der – wie erst kurz vor seiner Verbannung bekannt wurde – auf den Namen Günter Euringer hört. Günter-Fans werden jetzt sicherlich geschockt sein, aber schon vor ihm gab es einen anderen Cover-Boy, der immerhin 6 Jahre das Schoko-Gesicht war. Sein Name ist nicht überliefert, aber seine rote Fliege ist allen Käufern der ersten Tage sicherlich noch ein Begriff. Dieser unbekannten Werbe-Ikone möchten wir das neueste BUIO-Programm widmen, denn auch für ihn haben wir einen Schock auf Lager. Als die Kinder-Schokolade 1966 zum ersten mal in den Testverkauf in Süd-Bayern ging, schmückte die schöne Pappschachtel nämlich noch ein anderes Kindergesicht, das wir auf unserem April-Flyer zum ersten mal nach 44 Jahren wieder der Öffentlichkeit zugänglich machen. Dieses Gesicht kam leider bei den jungen Kunden nicht so gut an, so dass es beim bundesweiten Start 1967 gegen den Fliegen-Jungen ausgetauscht wurde. Wir finden das sehr schade und möchten hiermit eine Internet-Petition anregen, die das Ziel habe soll, den allerersten Schoko-Grinser wieder auf die Packung zu bringen. Macht also alle mit! Eine große Ungerechtigkeit könnte so wieder rückgängig gemacht werden! Als Startschuss für diese Aktion wollen wir am 17.04.2010 in unserem geliebten SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***) eine Informations-Kundgebung veranstalten. Unser großes Protest-Event mit dem programmatischen Titel KINDERCHUKULADE soll vor aller Welt eine der großen Gemeinheiten der deutschen Werbebranche anprangern und lauthals in die Welt rufen: „Wir haben nicht vergessen!“ An der Spitze der Bewegung findet sich natürlich unser ganz persönlicher Schoko-Boy, unseren wohlschmeckender Kinderriegel, halb Knoppers, halb Twix, unser König von Lekkerland, seine Majestät Christian Keßler M. A. (*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***). Er wird auch in seiner aktuellen Ansprache kein Blatt vor den Mund nehmen. Aber so ist es nun einmal: die Wahrheit kann oft schmerzhaft sein.

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Schoko-Epos Nummer 1 schickt uns in den düsteren Keller eines Londoner Trödelladens. Dort werden zu Ehren des Dämons Chuku perverse Tanzrituale abgehalten. Chuku ist kein Engländer, er stammt aus Afrika und ist aus Holz. Die Rituale bringen ein wenig Abwechslung ins trübe Leben des Antiquitätenhändlers Jack Palance. Die Geschäfte gehen sehr mies und auch sonst ist nix los. Zum Glück gibt es ja Chuku, denn als Palance in Anwesenheit der Gottheit Blut vergießt, saugt diese begierig den roten Saft in sich auf und beschert dem Trödler einen Sack Gold. Jack hat nun das Ei des Columbus gefunden. Der Ruin des Ladens kann durch Götzenopfer abgewendet werden. Und so wird einer nach dem anderen in den Trödelkeller gelockt und endet als Blutopfer für den dunklen Gott. Dieser von Meisterkameramann Freddie Francis (SCHLOSS DES SCHRECKENS, DER ELEFANTENMENSCH) Anfang der 70er Jahre inszenierte Horror-Schocker bietet eine Riege erlesener Mimen auf. Neben Herrn Palance erleben wir Trevor Howard, Hugh Griffith, Diana Dors, Dame Edith Evans, Julie Ege und einen jungen David Warbeck. Produziert wurde das Spektakel von Billigheimer Herman Cohen, dem wir Klassiker wie DER TOD HAT SCHWARZE KRALLEN und KONGA verdanken. Eine seiner wunderbarsten Produktionen dürfte der ebenfalls von Francis inszenierte „Höhlenmensch trifft Crawford“-Knaller TROG darstellen. Es ist wirklich sehr verwunderlich, dass Francis, der nun wirklich zu den weltbesten Kameramännern gehörte, als Regisseur fast nur Schmodder zustande gebracht hat. Aber immerhin Schmodder der Güteklasse 1. Auch dieses Werk macht da keine Ausnahme. Palance ist schmierig wie eh und je, Diana Dors ist fett und auch die anderen scheinen sich nicht recht wohl in dieser Grusel-Melange zu fühlen. Und gerade das macht den Reiz dieser Schocker-Graupensuppe aus. Also, nix wie runter in den Keller! Jack und seine Axt warten auf Euch!

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Schoko-Vergnügen Nummer 2 ist nun wirklich eine der süßesten Verführungen, die die BUIO-Welt zu bieten hat. Wer liebt ihn nicht, diesen Über-Klassiker? Man kann sich noch so viel Mühe geben, ihn zu hassen, aber es wird nicht gelingen! Auch wenn man riesenhafte Ungetüme verachtet, diesen Film kann man nur in sein Herz schließen.
Die Geschichte spielt auf einer unbekannten Südseeinsel. Hier gibt es gigantische Ungeheuer, so zum Beispiel eine Riesenspinne und einige Monster-Fangheuschrecken. Und es gibt ein grau-grünes Superungeheuer, das auf dem Eiland spazieren geht: Godzilla. Als die Heuschrecken beim Spielen ein riesenhaftes Ei entdecken, passiert das Wunder! Krick, krack und schon ist es geschlüpft, ein Geschöpft, das so hässlich ist, dass es schon wieder schön ist. Es hat zwar nicht sehr viel Ähnlichkeit mit der Groß-Ausgabe, aber man merkt schnell, dass es sich dabei wohl um Godzillas Sohn handeln muss. Einige Heuschrecken bezahlen diese Erkenntnis mit dem Leben. Auf der Insel gibt es natürlich auch noch ein paar Forscher und eine schöne Eingeborene, die nun Zeugen eines wundersamen Erziehungsprogramms werden, wie es Ursula von der Leyen nicht besser hätte erfinden können. Alt-Godzilla trimmt den Junior und macht in fit für die Gefahren der Insel. Und als die böse Superspinne Spiga zum Angriff bläst, bebt der Boden und Menschen und Monster geraten in ein wüstes Gerangel, wie es die Filmwelt noch nicht erlebt hat. Jun Fukuda erschuf dieses Meisterwerk des japanischen Monsterfilms 1967 für die Produktionsfirma Toho. Und ihm gelang das Kunststück, aus vielen Standard-Versatzstücken des Genres einen von der ersten bis zur letzten Sekunde unterhaltsamen Monster-Cocktail zu mixen. Der Film ist der beliebteste der ganzen Godzilla-Reihe und gefällt sogar den Zuschauern, die sonst mit japanischen Ungeheuern gar nichts anfangen können. Wie ist das gelungen? Nun, der Pokal geht wohl vor allem an Minya, Godzillas Sohn, der eine überraschende Ähnlichkeit mit dem Kinderschoko-Boy Nummer 1 hat! Das Design dieser Kreatur ist eigentlich eher bedenklich. Man kann nicht recht verstehen, was Trick-Tenno Eiji Tsuburaya geritten haben mag, dem Kleinen ein solches Gesicht zu geben, das wie eine Mischung aus einem verwitterten Stein und einem Hundehaufen aussieht. Aber der weise Mann hatte scheinbar Recht, denn im Film schließt man den Bratz gleich ins Herz, vielleicht gerade weil er so schrabbelig aussieht. Die Trainingsszenen sind absolut unvergesslich, die bösen Ungeheuer sehr eindrucksvoll (besonders die Insekten). Auch ist es in diesem Film gelungen, die menschliche Nebenhandlung interessant und unterhaltsam zu gestalten und ein schönes Gleichgewicht von Monstern und Menschen zu schaffen (vielen beliebten Gesichtern des Kaiju-Genres wie Tadao Takashima, Akira Kubo und Akihiko Hirata sei dank). Und dann ist da natürlich noch die Musik. Masaru Satô schuf einen heiter-beschwingten Insel-Groove, der einem auch nach Tagen noch nicht aus dem Kopf geht. Ein wirklicher Klassiker, den auch Feinde von Godzilla und Co unbedingt einmal gesehen haben müssen und den alle anderen sehr gerne wiedersehen werden.

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Kurz nach Ostern laden wir Euch ein zu einer Kinder-Überraschung à la BUIO. Holt Euch unsere Überraschungseier, da ist für jeden etwas drin: was zum Naschen und was zum Spielen! Übergeschnappte Antiquitätenhändler im Strudel des Götzenkultes und die Probleme eines Riesenmonsters bei der Kindererziehung. Was will man mehr? Und weil wir so nett sind, haben wir uns entschlossen, zum Monsterfilm auch BUIOs unter 18 Jahren zuzulassen. Wer also selbst einen Minya zuhause hat, darf in gerne mitbringen. Der Eintritt für Minis ist selbstverständlich frei und eine Tafel KINDERCHUKULADE gibt’s noch gratis dazu!
Es versteht sich natürlich von selbst, dass der Besuch im Antiquitätenkeller nur für Erwachsene erlaubt ist.
Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 08.06.2010 22:57 
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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 06.07.2010 11:12 
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Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA,

die WM liegt hinter uns, da hat man wieder mehr Zeit zum Schmökern. Nostalgische Gefühle führen auf den Dachboden, auf dem sich die literarischen Werke der Kindheit und Jugend befinden. Fix und Foxi, Yps, Micky Maus und ein kleiner Stapel jener auch heute noch beliebten Jugendpostille: BRAVO. Natürlich ging es in ihren Seiten um Stars und Sternchen der Popmusik, aber die wahren Gründe für den gigantischen Erfolg lagen wohl eher in den Aufklärungsgeschichten und der Beratungskolumne des größten aller Weißkittelträger: DR. SOMMER. Machen wir uns nichts vor. Ohne seine Tips zum Thema Nummer 1 wäre das Heft schon lange eingestellt worden. Jahrzehnte vor dem Internet war der gute Doktor die Superinstanz in Sachen Sex und half mit seinen einfühlsamen Ratschlägen so manchem Teenie aus der Erotikfalle. Aber kein Ehrenpreis, kein Bundesverdienstkreuz wurde ihm zu Teil. Die Welt der Erwachsenen schwieg seine Verdienste einfach tot. Eine Schande, die unser großes Jubelprogramm DR. SOMMER endlich wettmachen will. Der erste Teil unserer lange angekündigten DR.-TRILOGIE hievt den Mann auf den Sockel, auf den er schon immer gehörte. Am 17.07.2010 eröffnen wir unsere Praxis in den ehrwürdigen Hallen des SCHAUBURG FILMPALASTes (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de). Drei Monate werden die Ahnen von Dr. Brinkmann dann unser Programm bestimmen. Unterstützt werden sie dabei von Chefarzt Dr. Dr. Dr. Christian Keßler M.A. (www.christiankessler.de), der weltweit anerkannten Koryphäe auf dem Gebiet der BUIO-Medizin. Er ist der Mann, dem die BUIOs vertrauen.

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Sprechstunde Nummer 1 führt uns direkt in die Welt der BRAVO, wo heiße Teens die ersten scharfen Abenteuer suchen. Nach dem Erfolg des ersten SCHULMÄDCHEN-REPORTs gab es für deutsche Filmproduzenten kein Halten. Fortan konnte man im Wochentakt die Abenteuer der Jugend auf den Leinwänden der Republik erleben. Auch im Hause Schell wurde man hellhörig. Die Geschäfte gingen in den letzten Jahren nicht mehr sehr gut, so dass unser aller „Seelchen“ gezwungen war, sogar in zwei Werken von Jess Franco mitzuwirken. DER HEISSE TOD und DER HEXENTÖTER VON BLACKMOOR gehörten sicher nicht zu den Lieblingen der heiligen Maria. Als die Mimin eines Morgens die Bildzeitung aufschlug und von den unmoralischen Gelddruckmaschinen aus dem Hause Hartwig las, schnalzte sie nur kurz mit der Zunge und rief ihren Gatten herbei. „Veit, wir sind fast pleite und der Jess will mich auch nicht mehr nehmen. Mach doch einfach einen Film mit Schulgören. Das wird uns wieder reich machen. Ich könnte die Oberin in einer Klosterepisode geben!“ Veit Relin, der Ehemann der Schell wurde ganz wuschig. Die Chance mal mehr als sein mageres Taschengeld zu verdienen lockte ihn. Außerdem war er der Möglichkeit, den ganzen Tag von jungem Teenie-Fleisch umgeben zu sein ebenfalls nicht abgeneigt. Nur die Alte sollte nicht im Wege stehen. Also wurde der Film ohne die Oberin gedreht. Relin erzählt, ganz im Stile der anderen Reporte, von den Irrungen und Wirrungen junger Menschen. In 8 Episoden gibt es unter anderem Gruppensex beim Après-Ski, süße Verführung am Bach und eine Vergewaltigung in der Kiesgrube. Ein buntes Potpourri, gewürzt mit „echten“ Interviews der Betroffenen. Relin beschritt einen sehr viel experimentelleren Weg als sein Kollege Hofbauer bei der Rapid Film. Er färbte einzelne Episoden monochrom ein und gaukelte auf diese Weise Kunst vor. Unter den jungen Darstellerinnen erblickt man Beatrice Richter und einen weiteren zukünftigen Star, der auch heute noch im TATORT regelmäßig 8 Millionen Zuschauer vor den Fernsehschirm lockt. Die Rede ist von einer blutjungen Eva Mattes, die als Anhalterin unangenehme Erfahrungen in der Welt der Lastwagenfahrer machen muss. Zur selben Zeit war Fräulein Mattes übrigens auch als Synchronsprecherin tätig und lieh in den Fernsehfassungen der unverwüstlichen Mutter aller Punks, unserer liebsten Strapsträgerin PIPPI LANGSTRUMPF ihre Stimme. Pikanterweise wird der böse Lastwagenfahrer in unserem Film von Wolfgang Hess synchronisiert, der in den Kinofassungen Pippis Vater Efraim Langstrumpf sprach. Ein besonders böser Witz der deutschen Filmgeschichte! Mit peppiger Musik und flotten Sprüchen à la 1970 schuf Relin einen Film, der ihm vielleicht nicht die von Maria erhofften Millionen einbrachte, der sich aber auch nicht hinter den besten SCHULMÄDCHEN-REPORTen verstecken muss. Vielleicht war es ihm trotzdem ein wenig peinlich, denn in den Vorspanntiteln versteckt er sich hinter dem Pseudonym R.B. Winston.

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Die zweite Sprechstunde entspringt direkt den Seiten der BRAVO, denn sie schildert die unangenehmen Erlebnisse einer US-Kampfeinheit gleichen Namens. Ein scheinbar harmloses Manöver in den Sümpfen von Louisiana entpuppt sich schnell als Horror-Trip der die Männer an den Rand des Wahnsinns treibt. Gejagt von unsichtbaren Gegnern, hilflos teuflischen Fallen ausgesetzt und bedroht von einer feindlichen Natur, versuchen die Männer das sichere Camp zu erreichen. Dabei erfahren sie, dass die Gastfreundschaft der einsiedlerischen Cajun-Menschen mit großer Vorsicht zu genießen ist. Inszeniert wurde diese Gemme des amerikanischen Action-Kinos von einem der großen Meister. Walter Hill schuf einen unglaublich intensiven Film, der von seiner Atmosphäre am ehesten mit dem Burt Reynolds-Klassiker BEIM STERBEN IST JEDER DER ERSTE zu vergleichen ist. Der Film entstand Anfang der 80er Jahre, als Hill einen Wahnsinnslauf hatte. Er schuf einen Klassiker nach dem anderen: DRIVER, THE WARRIORS, NUR 48 STUNDEN, STRASSEN IN FLAMMEN... eine wirklich beeindruckende Leistung. Im vorliegenden Epos präsentiert er uns einige seiner Lieblingsschauspieler: Keith Carradine, Powers Boothe, Fred Ward, Peter Coyote und den wundervollen Brion James. Die stimmungsvolle Musik steuert Ry Cooder bei. Geradlinig und ohne Schnickschnack inszeniert, weckt der Film sehnsüchtige Erinnerungen an eine Zeit, als das Kino noch nicht auf digitale Bild-Sperenzchen in jeder zweiten Einstellung angewiesen war. Der Film ist so gut, weil er so echt ist. Ein packendes Stück Kino, das auf der Großbildwand noch einmal so aufregend wirkt.

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Normalerweise geht niemand gern zum Arzt, aber bei unserem Doktor macht jeder freudig eine Ausnahme. Scharfe Schulgirls und mordlüsterne Hinterwäldler versprechen ein Kinoerlebnis, wie es Euch nur der GEHEIMNISVOLLE FILMCLUB BUIO OMEGA bringen kann. In der angenehmen Kühle der SCHAUBURG macht DR. SOMMER Kinoträume wahr!
Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA


ich freue mich schon auf den August :) Palma de Magheriti klingt doch sehr lecker

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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 23.08.2010 18:45 
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September kann ich nicht, aber ich bin völlig angespitzt auf den Oktober !

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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 06.10.2010 19:32 
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Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA,

„Ein Krokus, ist ein Krokus, ist ein Krokus...“ so schrieb es einst der bekannte flämische Poet Eugenius Klaeskjes in seinem Gedichtband „Vom Blühen“. Und wer würde es wagen ihm zu widersprechen? Jeden Frühling brechen sie als erste durchs noch kalte Erdreich und erfreuen Aug’ und Herz mit ihren schönen Farben. Die kleinen Blümelein würden zur Zeit der großen Pracht-Weihe kaum Aufsehen in unseren Wäldern und Auen erregen, zu klein und unscheinbar sind sie. Der frühe Zeitpunkt ihres Auftretens jedoch ist es, der dem Krokus Ruhm und Ehre bringt. Als einzig bunter Tupfer weit und breit kündet der kleine Schelm von der Rückkehr des Lebens in eine erkaltete Welt. Wen wundert’s, dass dieser Blumenzwerg von jeher die Phantasie der Menschen beflügelte? Primitive Völker, besonders südlich des Mains, sagten ihm magische Kräfte nach und in Friesland soll es sogar einen Kult gegeben haben, in dessen Mittelpunkt der Krokus stand. Die Informationen sind spärlich, aber es soll um unsagbar grausame Dinge gegangen sein, die mit Jungfrauen und blauen Kroken (der grammatikalisch richtige Plural!) zu tun hatten. Mehr möchten wir dazu an dieser Stelle nicht ausführen. Da der Frühling ja auch im nächsten Jahr wieder ins Haus steht, haben wir uns entschlossen, dem KROKUS unser nächstes Programm zuzueignen. Wir wollen damit die Vorfreude auf sein Erscheinen im nächsten Frühjahr anheizen und ein wenig Aufmerksamkeit für einen unserer Lieblingsblühlinge wecken. Unser Blumenfest steigt am 16.10.2010 pünktlich um 11 Uhr im großen Kinosaal des schönsten Kinos Europas, dem uns allen wohl bekannten SCHAUBURG FILMPALAST (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de). Dem Anlass angemessen erwartet den Besucher ein Programm, das in seiner Schönheit nahezu einzigartig ist. Zwei Zelluloid-Gewächse, so zart und wunderbar, so erlesen schön, wie man sie nur im GEHEIMNISVOLEN FILMCLUB BUIO OMEGA pflücken kann. Inmitten unseres prächtigen Filmgartens erwartet Euch natürlich Chef-Blumenbinder Christian Keßler M.A. (www.christiankessler.de), der Euch viele hilfreiche Tips zum Umgang mit Früh- und Spätblühern geben und auch die Triebe nicht aussparen wird. Das ist gut für die Dame und auch für den Herrn.

Das freundliche Eingeborenenvolk der Kumas praktiziert noch in unserer ach so aufgeklärten Zeit den KROKUS-Kult. Davon erzählt unsere erste Blumen-Mär. Die einfachen Hütten der leicht bekleideten Wilden liegen an einem großen Fluss, der direkt an einen undurchdringlichen Urwald grenzt. Ein Paradies, dessen Herr jedoch nicht der Mensch ist, sondern ein grausamer, aber gerechter Wassergott. Dieser sorgt dafür, dass das natürliche Gleichgewicht erhalten bleibt und vernichtet alle, die sich ihm entgegen stellen. Um ihren Gott, der die Form eines riesenhaften Krokodils angenommen hat, gnädig zu stimmen, werden von Zeit zu Zeit Menschenopfer dargeboten. Dem Kroko gefällt’s! Doch schon klopft Mel Ferrer an die Tür. Der Ex-Ehemann der bezaubernden Audrey Hepburn erlebte ja in den späten 70erm und frühen 80ern so manches haarsträubende Abenteuer. Ob mit Lenzi unter Kannibalen und Renn-Zombies oder in Italo-Krimis und Abenteuerfilmen, Mel nahm jeden Franken mit, denn das Leben in der Schweiz war teuer. Hier erleben wir ihn unter der versierten Regie Sergio Martinos als pfiffigen Hotel-Imperator, der die Kuma-Welt zum neuesten Urlaubsschrei für steinreiche High-Society-Gestalten machen möchte. Alle Kroko-Warnungen in den Wind schreibend, errichtet Mel eine traumhafte Wohnanlage, in die schon bald Freund Hein einziehen wird. Die als großer Triumph geplante Eröffnungsfeier gerät zur Knochenknacker-Show der Sonderklasse.
Natürlich ähnelt die Grundgeschichte sehr stark dem WIESSEN HAI, die Story ist dünn, die Charaktere nicht gerade ausgefeilt. Trotzdem: diese Melange aus Horror- und Abenteuerfilm macht einen Riesenspaß. Und der Wohlfühlfaktor für BUIOs ist groß. Das liegt natürlich besonders an liebgewonnenen Gesichtern: Barbara Bach, die uns schon in MALASTRANA, INSEL DER NEUEN MONSTER und KAMPF UM DIE 5. GALAXIS verzauberte, Italo-Allzweckwaffe Claudio Cassinelli (CASTIGATA – DIE GEZÜCHTIGTE, DER TOD TRÄGT SCHWARZES LEDER und PACO – KAMPFMASCHINE DES TODES), Romano Puppo (TAG DER COBRA, FIREFLASH und LAST JAWS – DER WEISSE KILLER) und der großartige Richard Johnson in einer sehr erniedrigenden Rolle als Eremit vom Stamme Plem-Plem. Sein erster Auftritt gehört zu den allerbesten Szenen des Films und wird ein Lächeln auf Eure Gesichter zaubern. Die Story entstammt dem Hirn des Original-Man-Eaters Luigi Montefiori, die knackige Mucke erdachte Stelvio Cipriani. Regielegende Sergio Martino war in diesen Jahren auf abenteuerliche Gruselware spezialisiert und machte so manchen Ausflug in gefährliche Dschungelwelten. Neben dem Kuma-Trip erlebte er mit Ursula Andress antropophage Abenteuer unter Kannibalen und schickte Claudio Cassinelli, Barbara Bach und Richard Johnson auf Joseph Cottens INSEL DER NEUEN MONSTER. Danach drehte er noch ein paar herrliche Science-Fiction-Meisterwerke, ehe er im Sumpf italienischer Fernsehware unterging. Was nutzt das Trauern? Erfreuen wir uns lieber an seinem großen Cinemascope-Spektakel um schöne Frauen, böse Manager und gnadenlos zubeißende Krokos.

Der Blumen-Kult geht weiter in unserem zweiten Spektakel, einem bunten Strauss herrlichster Blumen, einem der 5 größten BUIO-Klassiker aller Zeiten! Es ist der einzige Film zu dem die schweizer Rock-Combo Krokus die Musik komponierte. Lange habt Ihr uns angefleht, nachts an unseren Türen gekratzt, uns mit Emails und Telefonanrufen an den Rand des Wahnsinns getrieben. Jetzt haben wir es nicht länger ausgehalten und geben Euch, was Ihr verlangt! Das vorliegende Super-Spektakel ist ein Film von großer filmhistorischer Relevanz. Es dürfte der einzige Film sein, den sein Produzent aus moralischen Gründen niemals ansehen konnte. Zu abstoßend und grausam sind die Geschehnisse. Es geht um die Liebe zu einem jungen Mädchen, die Liebe zu Vati und Mutti, einen Stingray, fiese Teilzeit-Nazi-Rocker, Martial-Arts-Darbietungen im weißen Kampfanzug aber auch nackig, Tanzdarbietungen der Sonderklasse, Sex in einer mit ekelerregender Flüssigkeit gefüllten Badewanne, Rache, Gartenscheren und die Dreharbeiten zu einem deutschen Kriegsfilm. Angerichtet wurde dieser sehr bekömmliche Mix von schweizer Filmgranaten unter der Führung von Erwin C. Dietrich, der soeben seinen 80sten Geburtstag feiern konnte. Dieser produzierte nicht nur Sexfilme, Jess-Franco-Schocker und enorm erfolgreiche Söldnerfilme, er versuchte sich auch an harter Actionware. Und dies ist das Ergebnis. Den Film „eigentümlich“ zu nennen, wäre untertrieben. Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass dieser krude Mix überhaupt ansehbar ist, aber manchmal geschehen echte Filmwunder und ein Werk für die Ewigkeit entsteht. Die tollen Dialoge (unübertroffen die Episode in der Villa der Eltern des Helden), die schauspielerischen Leistungen (wieder einmal besonders herausragend: Eric Falk als jammernder und pöbelnder Chefrocker), die absolut übertriebenen Gewaltszenen... all das macht den Film zu einer unwiderstehlichen BUIO-Mischung, wie es sie in dieser Art nie wieder gegeben hat. Ein Höhepunkt reiht sich an den nächsten. Schon meint man die Gipfel des Wahnsinns erklommen zu haben, da überbietet die nächste Szene diese noch mal um ein Vielfaches. Das Finale ist in seiner Radikalität einmalig in der Filmgeschichte, noch am ehesten mit dem Ende von Robert Aldrichs ewigem Klassiker RATTENNEST zu vergleichen, aber doch noch viel extremer. Ein Schatz von einem Film, der als BUIO Classic Nr. 4 noch ein letztes Mal auf die Leinwand der Schauburg zurückkehrt. Ein Hochgenuss, wie es ihn nur alle Jubeljahre einmal gibt.

Ein Riesenkroko auf Wirbelsäulen-Knack-Tournee und eine Bande asozialer Nazi-Rocker auf einem blutigen Mord- und Metzeltrip. Das sind die herbstlichen Frühlings-Geschenke an unsere sehr verehrten Besucher. Vielleicht ist unser neues Top-Programm KROKUS das spektakulärste des bisherigen Jahres? Die Antwort könnt nur Ihr geben.

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 06.10.2010 20:00 
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Hm, die asozialen Nazi-Rocker im Kino sollten ein guter Grund sein, mal wieder nach Buer zu kommen.

Der Kontostand allerdings ein Grund dagegen. :(


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 27.12.2010 21:00 
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Hi,
das neue Jahr steht vor der Tür, daher schon mal eine Info. Am Wochenende 21./22.01. gib´t es ein Veranstaltungsdoppel (siehe Flyermotive unten). Die reguläre Veranstaltung findet ausnahmsweise am 4. Samstag des Monats statt, weil das Kino eine Woche eher durch die Partei der Grünen besetzt ist. Jedenfalls machen die Herren Buttgereit und Gosejohann den Anfang. Und am nächsten Morgen geht´s abenteuerlich weiter.

Gruß, Ingorilla


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 27.12.2010 22:23 
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hi,

gibt es zu der Video Nasty Verstanstaltung ein paar mehr Details?

Trailerrolle mit Kommentaren, oder Film mit Live-Audiokommentar?

gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 28.12.2010 19:19 
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Hi,
Es wird ein nostalgischer Trip für alle , die die frühen Videojahre mitgemacht haben. Es wird in Form einer bunten Gesprächsrunderunde vielen lustigen Anekdoten geben. Besucher können ruhig was dazu beitragen, wenn sie was zu berichten haben. Jörgs (Text und Regie) und Thilos (Film) Hörspielfilm VIDEO NASTY folgt und zu später Stunde dann einer der größten Klassiker des bösen Kinos, dem unser Butti in seinem Werk ein Denkmal gesetzt hat. Darin geht es um lebendige und untote Fleischfresser.
Direkt weiter geht es am nächsten Morgen mit unserer regulären BUIO-Veranstaltung.
Wer für VIDEO NASTY schon mal Karten reservieren möchte, der kann dies auf der Club-Homepage gerne tun.

Gruß, Ingojira


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 08.01.2011 01:31 
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Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,



die Feiertage sind gerade erst überstanden und schon gibt es wieder etwas zu bejubeln! Unser allererstes BUIO OMEGA - SUPERWOCHENENDE steht ins Haus! Ein unvergleichliches Doppelpack der guten Laune. Zum Lernen, Erleben und Genießen, ganz so wie Ihr und wir es mögen. Entgegen unseren sonstigen Gepflogenheiten, haben wir jedoch nicht den traditionellen dritten Samstag des Monats für unsere Festivitäten ausgewählt. Nein, diesmal ist es eine Woche später. Wir beginnen am Freitag, den 21.01.2011 mit einer Abendsause der Extraklasse. Um 22.15 begrüßen wir unsere Superstars JÖRG BUTTGEREIT und THILO GOSEJOHANN zu einem neuen Auftritt bei den BUIOs. Gerade erst haben sie mit CAPTAIN BERLIN VERSUS DRACULA für Begeisterungsstürme gesorgt, schon sind sie zurück und haben wieder etwas Feines im Gepäck. Diesmal haben die beiden einen Hörspielfilm mit dem vielsagenden Titel VIDEO NASTY ausgeheckt. Er beruht auf dem gleichnamigen Theaterprojekt von Jörg, das wiederum auf seinem Hörspiel gleichen Titels fußt. Geschildert werden die erregenden Erlebnisse eines jungen Paares, das es sich Anno 1981 mit dem neuen Videorecorder gemütlich gemacht hat, um einen aufregenden Filmabend mit dem aktuellen Horrorschocker (einer Empfehlung des freundlichen Videothekars) zu erleben. Gemeinsam mit den beiden reisen wir vom Sofa direkt auf die Insel der Untoten und erleben eine unheimliche Geschichte um verrückte Wissenschaftler, Zombies und Kannibalen. Und dazwischen schlagen sich die beiden Horrorfreunde auf der Couch mit dem neuen Videorecorder herum. Wie geht Tracking? Welche sensationellen Möglichkeiten bietet der sichtbare Bildsuchlauf? Eine echte Zeitreise eben. Ein nostalgischer Spaß für alle die ähnliches selbst erlebt haben. Und für die Nachgeborenen eine Lehrstunde in BUIOlogie. Jörg hat’s geschrieben und inszeniert, Thilo hat einen Film daraus gemacht. So mögen wir’s.

Eingerahmt wird VIDEO NASTY von einer bunten Wundertüte herrlicher Überraschungen, die sich alle mit der Frühzeit des Videobooms beschäftigen. So werden Zeitzeugen über ihre Video-Initiation reden. Was war der er erste Videofilm und woher hatte man ihn? Wie machte man die besten Kopien und warum brummte der Ton immer so schlimm? War die Liste der BPS wirklich ein Wunschzettel und warum wurden Filme plötzlich beschlagnahmt? Welche Mühen musste man auf sich nehmen, um an ungeschnittene Kopien seines Lieblings-Schockers heranzukommen und wie viel Geld kostete das? Wer war Rudolf Stefen und was machte die Bundesprüfstelle? Neben Jörg und Thilo werden auch Steinbeck und der Klett vorbehaltlos Auskunft erteilen. Und wer im Publikum mitmachen möchte, der sei herzlich eingeladen.

Beenden möchten wir den Abend mit der Präsentation des BUIO-Klassikers, der die Hauptinspirationsquelle für Buttis VIDEO NASTY gewesen ist. Ein unsterbliches Stück BUIO aus dem Jahre 1980, um die gruseligen Ereignisse auf der Insel Kito, wo sich Untote und Menschenfresser im Unterholz herumtreiben und ein skrupelloser Doktor fürchterliche Experimente an Eingeborenen und Besuchern vollzieht. Gewürzt mit toller Musik, großartigen Darstellerleistungen und noch besseren deutschen Dialogen (die von der Creme der Synchronsprecherzunft zum Besten gegeben werden!) ist dieser Hit auch nach der hundertsten Wiederholung noch so frisch wie am ersten Tag. Abnutzungserscheinungen? Fehlanzeige! Ein Film, den man einfach lieb haben muss. Genau das richtige für eine zünftige Nachtvorstellung.



+ + + + +



Nach ein paar Stunden Schlaf geht es heiter weiter am nächsten Morgen. RIO-REISSER heißt unserer erster regulärer BUIO-Streich in diesem Jahr und er wird Euch – Ihr habt sicher erraten – nach Süd Amerika entführen. Besonders in der kalten Jahreszeit gibt es doch wirklich nichts schöneres, als sich in wärmere Gefilde zu verziehen. Wenn am Samstag, den 22.01.2011 um 11:00 Uhr vormittags das heißeste Kino der Republik, der SCHAUBURG FILMPALASTS zu Gelsenkirchen-Buer (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) seine Tore öffnet, erwartet Euch bereits unser Fremdenführer Christian Keßler M. A. (www.christiankessler.de), zünftig in Tropenhelm und Lederstiefeln, um Euch sicher auf einer Reise den Orinoko hinab bis nach Rio de Janeiro zu geleiten. Aber Vorsicht vor giftigen Schlangen!



+ + + + +



Im ersten Kapitel der RIO-REISSERei machen wir Bekanntschaft mit den traurigen Zuständen in einem Gefangenenlager an den Ufern des sagenumwobenen Rio Cannibale. Dort hausen ein paar Dutzend armer Frauen, die von den brutalen Aufsehern nicht besonders freundlich behandelt werden. Das Essen ist schlecht, die Unterkünfte dreckig, die Straf-Arbeit hart. Ist das noch lebenswert? Zum Glück dürfen die armen Kreaturen von Zeit zu Zeit duschen, um sich von dem schwitzigen Klima und den unsauberen Umständen etwas Linderung zu verschaffen Nur der alkoholisierte Lagerarzt hat Mitleid mit den Geschundenen. Mit Abscheu betrachtet er die Machenschaften der Lagerleitung und die Qualen der Frauen. Als eine besonders nette Dame unter der Folter der Unmenschen den Tod findet, beschließt er, mit den anderen Insassen einen Fluchtversuch in den Dschungel zu wagen. Er hat nicht mit den Gefahren der wilden Natur gerechnet.

Diese 1979 entstandene Schmierperle gehört zu den unterhaltsamsten Exemplaren des Frauen-Im-Gefängnis-Genres. Gedreht wurde er im Doppelpack mit einem sehr ähnlichen Filmwerk unter der Regie von BUIO-Veteran Edoardo Mulargia. Bekannt wurde dieser als einfallsreicher Schöpfer vieler Italo-Western (u.a. EIN FRESSEN FÜR DJANGO und DJANGO – KREUZE IM BLUTIGEN SAND). Dabei lernte er auch Stahlgesicht Anthony Steffen kennen. Als die Western nicht mehr populär waren, sattelte der mittlerweile 55-jährige Edoardo um und drehte seine beiden extrem schebbigen Lagerdramen. Der Rubel musste rollen! Und man muss sagen: wir sollten ihm dankbar sein. Einige Recken aus besseren Tagen entschlossen sich schweren Herzens, mit Mulargia in den Regenwald zu reisen. Luciano Pigozzi zum Beispiel, der unter dem Namen Allan Collins in fast jedem Film von Antonio Margheriti dabei war und der hier den Lagerchef gibt. Und dann natürlich Anthony Steffen, den wir als Suffkopp mit Doktortitel erleben. Lustigerweise wurde Steffen 1929 in Rio geboren. Das passt ja mal prima. Bei den Damen gibt es ein Wiedersehen mit einem ehemaligen Herrn: Ajita Wilson, die in den 70er Jahren vom George zur Ajita wurde. Als „schwarze Nymphomanin“ wurde sie auch bei uns bekannt. Nach dem Zusammenbruch der DDR fand sich sogar in der privaten Filmsammlung Erich Honeckers eine BRD-Videokassette des gleichnamigen Filmhits. Ajita war sowohl in Softfilmen als auch in dem einen oder anderen P. zu sehen. Im vorliegenden Fall blieb sie sauber,...im Rahmen der Möglichkeiten. Der Film ist ein großer Spaß, mit duften Dialogen und viel Dschungelquatsch. Genau das richtige zum Jahresbeginn.



+ + + + +



Im zweiten Kapitel unserer RIO-REISSER kommen wir dann wirklich in Rio an. In der Metropole am Zuckerhut machen diesmal vier Herren mit acht Fäusten halt. Verkörpert werden diese von unseren Lieblings-Haudrauflern aus Italien, dem zweifachen Terence und dem doppelten Bud. Es ist eine wüste Geschichte um zwei Unterschicht-Gesellen, die zufällig zwei brasilianischen Multimillionären wie aus dem Gesicht geschnitten sind. Nun sollen die Armen die Reichen vertreten, während diese geheime Geschäfte tätigen wollen. Leider haben sie überhaupt keine Ahnung, wie man sich in der feinen Gesellschaft verhält und als böse Ganoven auch noch eine Killerbande auf sie angesetzen, wird die Sache sogar gefährlich. Zum Glück bekommen sie zum Schluss sogar Hilfe von ihren reichen Doppelgängern, so dass ein traumhaftes Konzert für achte Fäuste erklingen kann. Sicherlich ist das keine Geschichte, mit dem man einen Filmpreis gewinnt, aber für einen hervorragenden Spencer-Hill-Knaller reicht sie allemal. Dieses 1984 entstandene Spätwerk führte die beiden noch einmal mit ihrem wohl besten Regisseur zusammen, dem ehemaligen Kameramann Enzo Barboni, uns allen besser bekannt unter dem Namen E.B. Clucher. Mit ihm und den Welterfolgen DIE RECHTE UND DIE LINKE HAND DES TEUFELS und VIER FÄUSTE FÜR EIN HALLELUJA begann erst der Siegeszug des unschlagbaren Duos. Hier ist es ihnen, nach einigen müden Filmen, noch einmal gelungen, an die alten Erfolge anzuknüpfen. Die beiden Stars sind super drauf und geben alles. Unterstützt werden sie von beliebten Ohrfeigenvisagen wie Nello Pazzafini. Die flotte Musik stammt diesmal aus der Feder von Franco Micalizzi, der sonst eher für die Merli-Krimis zuständig war. Unter Fans gilt der Film neben ZWEI WIE PECH UND SCHWEFEL als Höhepunkt des spencer-hillschen Schaffens. Die überaus geniale Synchronfassung aus der Feder unseres BUIO-Superhelden Rainer Brandt träg dazu nicht unwesentlich bei. Selten war die Spruchdichte so hoch. Einfach genial. Hier liegt wieder einmal ein Film vor, der in vertrauter BUIO-Atmosphere einen wahren Sog entwickeln wird. Er wir jeden mitreißen, egal, wie oft man den Film schon in den eigen vier Wänden gesehen hat. Ein Musterbeispiel für einen Film, der erst im Kino seine ganze Kraft entfalten kann. Wunderbar.



+ + + + +



Das BUIO OMEGA - SUPERWOCHENENDE lockt! Also, am besten beide Veranstaltungen mitnehmen und zu Jahresbeginn eine doppelte Ladung BUIO tanken. Zuerst Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann mit VIDEO NASTY am Freitag, fein abgeschmeckt mit Talk und Klatsch und einem Freifahrtschein auf die Insel des Grauens und dann am Samstag eine Extraportion RIO-REISSER! Kann man das Jahr besser beginnen?



Wir sagen: „NEIN!“ und freuen uns auf Euren Besuch!



Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
mailto:info@buio-omega.de
PS: BUIOs die von weiter her anreisen, möchten wir eine Übernachtung vor Ort empfehlen. Einfach mal nach Hotels und Pensionen in Gelsenkirchen-Buer googlen. Da kann man schon für sehr kleine Mark einen guten Schnapp machen.



PPS: Kartenreservierungen für VIDEO NASTY sind weiterhin möglich unter info@buio-omega.de .

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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 17.01.2011 20:17 
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Hi,
jetzt nur noch wenige Tage bis zum Superwochenende. Deshalb zu Erinnerung vollkommen eigennützig nochmal ein Posting.
Wir werden wohl mit viel Spass und wenig Schlaf über die Runden kommen am Wochenende.

Gruß, Ingorilla


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 08.02.2011 21:01 
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Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,



wir kommen aus dem Feiern gar nicht mehr raus! Weihnachten, das BUIO OMEGA - SUPERWOCHENENDE im Januar und schon steht unsere 12. Geburtstagsfeier ins Haus! Eine magische Zahl: das Dutzend! Unglaublich! Dabei ist es, als hätten wir den Club erst gestern aus der Taufe gehoben. Das muss natürlich entsprechend begangen werden! Wir laden Euch also ein, am Samstag, den 19.02.2011 mit uns zu feiern, wenn es heißt VOLL AUF DIE 12! Der SCHAUBURG FILMPALASTS in Gelsenkirchen-Buer (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de) ist schon auf Hochglanz poliert worden und unser Filmgelehrter, der weltbekannte P.-Experte Christian Keßler M. A. (www.christiankessler.de) hat eine Überraschung angekündigt. Wie Ihr es von uns kennt, erwarten Euch zum Fest nicht nur tolle Kinoabenteuer. Weit gefehlt! Wir möchten Euch im Anschluss zu einer Party ins Museumscafé einladen. Leckere Sachen und vor allem unsere berühmte Geburtstagstorte lockt! Und wer die schon mal gesehen hat, weiß wovon wir reden.



+ + + + +



Welche Filmdelikatessen erwarten Euch? Geburtstagsschmaus Nummer 1 steht in direkter Nachfolge unseres Star-Events aus dem Januar. Wir erinnern uns: Jörg Buttgereit und Thilo Gosejohann schickten uns auf eine Insel, wo sich Zombie und Kannibale gute Nacht sagen. Und zur Geisterstunde machten wir dann noch einen kleinen Abstecher auf das bezaubernde Eiland Kito. Eine ganz ähnliche Reise steht Euch auch im Februar bevor. Im Wunschfilm des Jahres nehmen Euch Eure alten Freunde Ian McCulloch und Dakar (die Ihr beide schon vor vier Wochen getroffen habt) abermals mit auf eine Insel, die der aus dem Januar zum Verwechseln ähnlich sieht. Ist es wieder Kito? Oder doch Matul? Und wie schreibt man das überhaupt? Woody Allens Ex-Schwägerin und Eastman-Freundin Tisa - Glasäugelein – Farrow ist mit dabei und natürlich auch die Sympathiebolzen Al Cliver und Richard Johnson (ein extrem netter und toller Mann!). Die großartige Musik machte diesmal nicht Nico Fidenco, sondern Fabio Frizzi, die wundervollen Masken schuf Giannetto De Rossi und die stimmungsvolle Kamera führte Sergio Salvati. Gerüchte besagen, Jacques Cousteau hätte bei den Unterwasseraufnahmen ausgeholfen. Das können wir nicht bestätigen. Regie? Ach, ja! Die hatte der alte Knötterkopp Fulci. Wir beglückwünschen Euch zu Eurer guten Wahl und wünschen guten Appetit! Natürlich werden wir auch diesmal wieder die ungekürzte Fassung zur Aufführung bringen, die leider in einer Szene unsynchronisiert geblieben ist. Aber keine Angst! Wie schon bei der ersten Aufführung dieses Klassikers im Club, werden die Herren Steinbeck, Ingojira und Blixen auch diesmal wieder zur Rettung bereit stehen und eine neue Version ihrer schon legendären Live-Synchronisation zum Besten geben.



+ + + + +



Wie es Tradition ist, ist der zweite Geburtstagsfilm unser Geschenk an Euch. Ermutigt durch den Überraschungserfolg unseres ersten Hans Billian – Films, möchten wir nachlegen. Denn selten war so viel Stimmung in der Schauburg. Gelächter! Singen! Jubeln! Und das über die gesamte Laufzeit. Wir waren selbst ganz baff und konnten kaum glauben, was da vor sich ging. Die meisten waren be-, einige wenige entgeistert. Ihr habt es Euch demnach quasi selbst eingebrockt! Und hier ist der zweite Streich: wieder mit der wundervollen Hannelore und Gus Backus, aber statt Beppo Brem und Rudolf Prack gibt es den großen Schmierenkomödianten Hubert „Hubsi“ von Meyerinck und die scharfe Christiane Rücker. Es singen und tanzen: Billy Mo, Teddy Parker und Peggy March. Hört sich schlimm an? Ist es auch und trotzdem ein Riesenspaß! Also keine Angst vor dem Unbekannten. Ihr wisst doch: Ihr könnt uns vertrauen! Der richtige Film für eine Geburtstagsparty Marke BUIO OMEGA!



+ + + + +



Am BUIO-Samstag gibt es VOLL AUF DIE 12! Fulcis Untote kämpfen gegen Hannelore und Gus! Ein Zusammenprall der Kulturen, wie ihn Euch sonst niemand zumuten würde! Aber dafür sind wir ja da. Zur Belohnung lockt im Anschluss ein köstliches Mahl und als Nachtisch unsere Geburtstagstorte. Wenn das nicht unwiderstehlich ist! Feiert mit uns, denn man wird nur einmal 12!



Wir freuen uns auf Euren Besuch!



Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA


PS: Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Filmreihenfolge diesmal noch nicht feststeht! Es kann also durchaus sein, dass wir mit Hannelörchen beginnen und die Fleischfresser als zweite an den Start gehen. Gelle?



ENDLICH: DIE GROSSE BUCHPRÄSENTATION!

Samstag, 26.02.2011
Einlass: 10:30 Uhr vormittags
Beginn: 11:00 Uhr vormittags
im SCHAUBURG Filmpalast, Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer

DIE LÄUFIGE LEINWAND
Der Filmgelehrte liest und zeigt!


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 08.02.2011 21:09 
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ich weiß es ist gemein, aber: YES, gott sei dank mache ich an dem Tag doch lieber Umzug. :twisted:

freue mich auf die Buchbesprechung und Ausschnitten aus den Filmen! und auf einen sonnigen März :D


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 08.02.2011 22:39 
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Hi,
Hauptsache, Du ziehst nicht nach Matul. Da ist Unheimliches im Gange, wie man weiss.... :o

Gruß, Ingorilla


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 09.02.2011 01:32 
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hmmm, von Köln hab ich auch schon schlimmes gehört. Vielleicht doch lieber Matul und dort als Schreiner arbeiten?
Genügend Reparaturbedarf scheint es dort ja zu geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 09.02.2011 03:44 
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Köln ist das Matul des Rheinlands.
Ab dem 3.3. laufen hier furchteregende Alkohol-Zombies rum u. versuchen alles zu "bützen" was nicht schnell genug fliehen kann...

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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 09.02.2011 09:16 
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TonyAniante hat geschrieben:
ich weiß es ist gemein, aber: YES, gott sei dank mache ich an dem Tag doch lieber Umzug. :twisted:



Kauf dir lieber einen Tirolerhut! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 09.02.2011 13:34 
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ugo-piazza hat geschrieben:
TonyAniante hat geschrieben:
ich weiß es ist gemein, aber: YES, gott sei dank mache ich an dem Tag doch lieber Umzug. :twisted:



Kauf dir lieber einen Tirolerhut! :D


www.youtube.com Video From : www.youtube.com


:mrgreen:

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 09.02.2011 14:33 
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Ingorilla hat geschrieben:



PS: Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Filmreihenfolge diesmal noch nicht feststeht! Es kann also durchaus sein, dass wir mit Hannelörchen beginnen und die Fleischfresser als zweite an den Start gehen. Gelle?



Wozu? Niemand verlässt die Schauburg, bevor der zweite Film vorbei ist! Regeln durchziehen, knallhart, andernfalls Entzug der Mitgliedschaft auf Lebenszeit! :mrgreen:

Oder, wie es in England heißen würde:

Zitat:
Inspector Tiger: This house is surrounded. I'm afraid I must not ask anyone to leave the room. No, I must ask nobody ... no, I must ask everybody to... I must not ask anyone to leave the room. No one must be asked by me to leave the room. No, no one must ask the room to leave. I ... I ... ask the room shall by someone be left. Not. Ask nobody the room somebody leave shall I. Shall I leave the room? Everyone must leave the room... as it is... with them in it. Phew. Understand?



Äh
Zitat:
Somebody. In this room. Must the murderer be. The murderer of the body is somebody in this room, which nobody must leave... leave the body in the room not to be left by anybody. Nobody leaves anybody or the body with somebody. Everybody who is anybody shall leave the body in the room body.


8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 09.02.2011 14:42 
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was ist mit den Genfer Konventionen?! hier werden wieder Menschenrechte mit Füßen getreten! unglaublich!


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 10.02.2011 14:49 
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TonyAniante hat geschrieben:
was ist mit den Genfer Konventionen?! hier werden wieder Menschenrechte mit Füßen getreten! unglaublich!


DAS sind Gelsenkirchener Konventionen! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 10.02.2011 15:06 
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stimmt! das erklärt warum die ganzen Navis nie die Adresse finden, weil es garnicht das Gebiet der BRD ist. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 11.02.2011 00:37 
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richtig scharf macht mich das Märzprogramm. Wird ein toller Kinomonat:

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- Kracher im Kölner Filmhaus mit dem Namensgeber der Gelsenkirchener

- Ende März dann noch die Fantasy Filmfest Nights


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirchen)
BeitragVerfasst: 07.03.2011 22:15 
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Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,



und ab ins 13. BUIO-Jahr! Ein schlechtes Zeichen? Ganz im Gegenteil! Wenn Ihr wüsstet, welche Spezialitäten wir schon für Euch bereit gelegt haben... Ihr würdet vor Freude Kasatschok tanzen. Den Anfang macht eine Action-Bombe, wie wir sie Euch nicht alle Tage servieren können. Unser neuestes Super-Programm MEERKLIN führt Euch zurück in eine Zeit, als die H0-Gleise noch eifrigst befahren wurden. Keine Playstation verseuchte die Kinderzimmer und auch die Vatis hingen noch nicht den ganzen Tag im Internet. Gemeinsam baute man eine Wunderwelt en miniature und hatte Spaß daran. Welche Freude war es, Entgleisungen und sonstige Katastrophen nachzuspielen. Heute ist Deutschlands großer Mini-Eisenbahnhersteller längst in Konkurs gegangen, die Loks und Schienen verrosten in den Kellern, sind nicht mehr hip, nur noch altes Eisen. Dramatisch! Wir schaffen Abhilfe. Holt die Eisenbahnen wieder raus und bringt sie am Samstag, den 19.03.2011 mit in unseren Hauptbahnhof, den Ort wo alle Gleise auf BUIO stehen, den SCHAUBURG FILMPALAST in Gelsenkirchen-Buer (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, www.schauburg-gelsenkirchen.de). Unser Zug-Führer Christian Keßler M.A. (www.christiankessler.de) begleitet Euch auf einer Erste-Klasse-Fahrt durch die BUIO-Wunderwelt. Bitte einsteigen! Und Vorsicht an den Türen!



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Erster Stop ist Japan, wo wir den klapprigen deutschen Intercity verlassen und in den schicken Shinkansen umsteigen. Das ist Luxus, das ist Reisekomfort in Höchstgeschwindigkeit! Nur leider haben wir die Rechnung ohne einen politisch motivierten Erpresser gemacht. Der hat im Zug eine Bombe verstecken lassen, die hochgeht, sobald die Geschwindigkeit unter 80km/h fällt. Wie ein Geschoss rast der Zug nun durch die pittoreske Landschaft. Wird es gelingen, die 1500 Passagiere zu retten, unter denen langsam eine Panik ausbricht?
Dieser 1975 entstandene sehr spannende Katastrophen-Film orientiert sich in der Struktur an den großen Vorbildern aus Amerika. Dort kenterten Ozeandampfer, fackelten Hochhäuser ab oder wurden ganze Großstädte in Schutt und Asche gelegt. Die Japaner machten es eine Spur kleiner, aber nicht weniger spannend. Unter den Darstellern finden sich bekannte und beliebte Gesichter wie Tetsurô Tanba (WELTKATASTROPHE 1999, DIE FÜNF GEFÜRCHTETEN, MAN LEBT NUR ZWEIMAL), Etsuko Shihomi (DIE KARATE-TIGER, STERNENKRIEG IM WELTALL) und nicht zuletzt Sonny Chiba (DER WILDESTE VON ALLEN) als stark verschwitzter Mann am Steuer des Schnellzugs. Auch die Spezialeffekt-Techniker leisteten Beachtliches, so dass ein großes Kinovergnügen dabei heraus gekommen ist. Ach, wem die Geschichte übrigens bekannt vorkommt: 1994 drehte Jan de Bont mit Keanu Reeves und Sandra Bullock ein Hollywood-Remake des Streifens. Allerdings versetzte er die Geschichte in einen Bus. Wir haben es aber trotzdem gemerkt. Also, lieber zum Original greifen!



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Gegen 13.00 Uhr erreicht unser Zug dann sein Ziel. Vor der Küste Floridas bietet sich uns allen ein Naturschauspiel der Sonderklasse. Dort steigt doch tatsächlich der sagenumwobene Kontinent Atlantis wieder aus dem Meer empor. Die Freude über diese Sensation wird jedoch getrübt, denn die bösen Atlantiden stürmen auf ihren Motorrädern das Festland und machen Jagd auf harmlose Menschen. Dass sie wie verkleidete Kirmesrocker aussehen, sollte nicht über ihre Gefährlichkeit hinweg täuschen. Eine Handvoll mutiger Bürger schließt sich zusammen und sagt den Unholden den Kampf an. Wird es ihnen gelingen, Atlantis wieder zu versenken? Diese bunte Comic-Show entstand unter Aufbietung einiger Fachkräfte des Italo-Actionkinos. Schon die Besetzung ist der Traum eines jeden BUIOs: Christopher Connelly, Tony King, Ivan Rassimov, George Hilton und Michele Soavi! Die Regie besorgte der König der Kannibalen persönlich: Seine Majestät Ruggero Deodato und die Musik schrieben die vielgeliebten Oliver Onions: Guido und Maurizio De Angelis! Klar, die Geschichte ist purer Nonsens, aber sie wird so unverschämt konsequent und flott, serviert, dass es eine wahre Freude ist. Deodato musste augenscheinlich mit einem extrem limitierten Budget arbeiten, aber das hat dem Film nicht geschadet. Ganz im Gegenteil! Hier triumphiert die Phantasie über den Mammon. Billige Tricks? Egal! Rumpeliges Drehbuch: drauf geschissen! Hauptsache alle haben ihren Spaß! Und den versprechen wir auch Euch. Eine herrliche Italo-Sause, entstanden kurz vorm Niedergang der Spaghetti-Filmkunst. Als hätten das die Schöpfer geahnt, liefern hier alle noch einmal 200 %. So soll BUIO sein!

Der Film enthält übrigens den schönsten Einsatz einer Schlagerschnulze, den man je erlebt hat. Wie hier der Oliver Onions Hit „Santa Maria“ (in Deutschland damals durch Roland Kaiser berühmt geworden) eingesetzt wird... das muss man gesehen haben. Wunderbar!



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Sichert Euch ein Ticket und seid dabei, wenn wir mit der MEERKLIN-Bahn fahren. Eine unvergessliche Reise von Hokkaido nach Atlantis. Wir versprechen Pünktlichkeit und Top-Service. Hat die Bundesbahn das schon jemals geschafft?



Wir freuen uns auf Euren Besuch!



Das Komitee des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBs BUIO OMEGA


H0 x H2O = ?????

Samstag, 19.03.2011
Einlass: 10:30 Uhr vormittags
Beginn: 11:00 Uhr vormittags
im SCHAUBURG Filmpalast, Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer

MEERKLIN
Ein gleisiges Zelluloid-Doppelprogramm
mit atlantiden Überraschungen


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirc
BeitragVerfasst: 04.04.2011 20:25 
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Hallo,
hier was zur Info für den April:



„Wer iss’n das?“ „Wo habe ich die denn schon mal...?“ „Mir kommt die irgendwie bekannt vor.“ So oder so ähnlich war es nach Veröffentlichung unseres KENNE DIE?-Flyers zu hören. Viele glaubten, die strenge Dame mit der Peitsche zu kennen. Aber woher? Herr T. war sich sicher: „Aus einem Russ-Meyer-Streifen!“, Frau M. orakelte: „Müsste ein Ilsa-Schocker sein!“ und Herr L. verkündete stolz: „Ganz klar: Sumuru!“.

Was sollen wir sagen? Bei Robert Lembke wäre das Sparschwein jedenfalls in Windeseile voll gewesen.
Film Nummer eins gehört zu den unbekannten Kunstwerken aus der BUIO-Welt. Kaum jemand hat es jemals zu Gesicht bekommen, ein vergessenes Stück Zelluloid, das nun auf der Leinwand der Schauburg endlich wieder zum Leben erwachen wird. Wir sind sehr stolz, Euch diese Rarität präsentieren zu können, die wir in einer Scheune im Süden der Republik gefunden haben. Die Story? Ein Kleinflugzeug – an Bord einige Männer – gerät über einer Insel in ein geheimnisvolles Kraftfeld, das sie zur Landung zwingt. Eine Bande grausamer Mädchen in Lederkostümchen steckt hinter dieser Teufelei. Sie brauchen Frischfleisch, um ihre Zivilisation am Leben zu erhalten, denn Männer gibt es bei ihnen nicht. Action, Sex, Science-Fiction... das sind die Zutaten dieses scharfen Eintopfes Marke „BUIO“. Das letzte und entscheidende Geheim-Gewürz, das dieses Gericht erst zu einer Delikatesse macht, ist der Name des Regisseurs, den Ihr alle nur zu gut kennt. Er schuf z.B. den ewigen Sprengstoff-Klassiker BESTIE DER WOLLUST, der sicherlich zu den ungewöhnlichsten Vietnam-Trauma-Filmen der Welt gehört. Die Rede ist natürlich von Charles Nizet, dem Autoren-Filmer unter den Schmierfinken. Auch hier zeigt er sich wieder auf der Höhe seiner Kunst und schenkt Euch 75 unvergessliche und teilweise natürlich auch sehr langweilige Minuten. Die extrem hochwertige Synchro wird Euch ebenfalls Freude machen und überrascht mit sehr berühmten Stimmen. Ein Schmankerl so ganz nach Eurem Gusto.



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Weiter geht es mit der Raterei in unserem zweiten Film:

Es war einmal ein amerikanischer Präsident, der war beliebt beim Volk. Er machte sich eines Tages mit seiner Gattin auf nach Dallas und wurde dort von tödlichen Kugeln getroffen. KENNE DIE?, bzw. den? Ja, genau! Von John F. Kennedy ist die Rede. Nur 6 Jahre nach den Ereignissen nahm sich ein BUIO-Meister dieser Geschichte an und verpflanzte sie in die Zeit nach dem Sessionskrieg. Tonino Valerii, dem wir einige der Hauptwerke des Italowesterns verdanken, schuf einen packenden Film, der als Politkrimi und Western gleichermaßen funktioniert. Dabei konnte er auf großartige Darsteller zurückgreifen: Van Johnson, Fernando Rey, Warren Vanders, Benito Stefanelli und natürlich Giuliano Gemma lassen keine Wünsche offen. An der Kamera stand der spätere Action-Regisseur Stelvio Massi, die wunderbare Musik schuf Luis Enriquez Bacalov, der Lieblingskomponist von Fernando di Leo. In diesem Film steht weniger die Action im Vordergrund – wobei es natürlich auch einige ausgezeichnete Reit- und Schießszenen gibt – sondern die enorm spannende Geschichte. Die vom ersten bis zum letzten Bild ausgezeichnete Inszenierung zeigt, warum Valerii zu den besten seiner Zunft gehört. Ein Highlight des Genres, das man unbedingt im Kino gesehen haben sollte.


Gruß, Ingorilla


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirc
BeitragVerfasst: 06.04.2011 12:47 
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Ingorilla hat geschrieben:

Die Story? Ein Kleinflugzeug – an Bord einige Männer – gerät über einer Insel in ein geheimnisvolles Kraftfeld, das sie zur Landung zwingt. Eine Bande grausamer Mädchen in Lederkostümchen steckt hinter dieser Teufelei.


Somit bereits zum Wunschfilm gekürt. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirc
BeitragVerfasst: 06.04.2011 14:09 
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vor ca. 3 Jahren bei einem meiner ersten Buio-Besuche lief auch der Trailer. Hatte damals viel Eindruck hinterlassen :)
und freue mich nun auf die Sichtung!


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirc
BeitragVerfasst: 11.05.2011 20:37 
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Hi,
hier was zur Info:

Liebe Freunde des GEHEIMNISVOLLEn FILMCLUBS BUIO OMEGA,

Wim Thoelke moderierte den GROSSEN PREIS. Das beliebteste Element dieses Quizklassikers waren jedes Mal die Auftritte von Wum und Wendelin, den beiden loriotschen Trickgestalten. Wum war ein Hund und Wendelin ein Elefant. Etwas in Vergessenheit geraten ist allerdings ein blaues Alien-Männlein, das von Zeit zu Zeit in seiner Fliegenden Untertasse bei seinen Trickfreunden vorbeischaute. Das war DER BLAUE KLAUS, der leider nie die Bekanntheit seiner Kollegen erreichte. Das soll sich ändern, denn Klaus hat unserem neuesten Sensationsprogramm den Namen geliehen. Am Samstag, den 21.05.2011 starten wir vom unserem ganz privaten Raumhafen, dem SCHAUBURG FILMPALAST in Gelsenkirchen-Buer (Horster Straße 6, 45897 Gelsenkirchen-Buer, *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***), zu einer Reise in andere Dimensionen, die Euch viele neue Einblicke und natürlich nie erlebte Sensationen aus der bunten BUIO-Welt bescheren wird. Am Steuerknüppel des Weltraumschiffs sitzt niemand anderes, als der weltbekannte P.-Buchautor und Utopist Christian Keßler M.A. (*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***). Einsteigen und ab dafür!


Des Blauen Ufo landet auf seiner ersten Etappe in England. Dort geschehen in einem düsteren Herrenhaus unheimliche Dinge. Und auch die nicht weit entfernt gelegene Irrenanstalt macht einen beunruhigenden Eindruck. Ob hier etwas faul ist? Diese Frage kann uns nur der ehrenwerte Schöpfer dieser klassischen Gruselmär beantworten, der unvergessene Edgar Wallace. Unter der Regie des BUIO-Kultregisseurs und PERRAK-Machers Alfred Vohrer entstand ein Höhepunkt der deutschen Filmserie. Viele – auch Herr Tarantino – halten dieses Genre-Highlight für den allerbesten deutschen Gruselkrimi! In herrlichen Farben wird gemordet, aber auch gestrippt, was das Zeug hält. Bevorzugte Waffe: eine stählerner Eisenklaue, manchmal aber auch ein halbes Dutzend Würgeschlangen. Die Darsteller-Liste vereint einige illustre Namen: Siegfried Schürenberg, Diana Körner, Harald Leipniz, Carl Lange, Thomas Danneberg und – das ist der Knüller - Klaus Kinski, endlich einmal in einer Hauptrolle und dazu noch doppelt! Drehbuch von Herbert Reinecker, Musik von Martin Böttcher. Was will man mehr? Ein Film, der auf der Großbildleinwand der Schauburg in ganz neuem Lichte erstrahlen wird.


Nach kurzem Flug über den Atlantik, macht unser UFO im Mittleren Westen der USA Halt. Unsere Mission ist streng geheim und wird erst 25 Jahre später weitreichende Folgen haben! Was ist damals in Centreville geschehen? Warum verhalten sich die Einwohner so abweisend? Woher haben sie die Energiestrahler und was hat es mit diesen leuchten Flug-Kugeln auf sich, die durch den Nachthimmel sausen? Dieser liebevoll gemachte und ausgezeichnet getrickste Mysterie-Horror-Science-Fiction-Spaß wurde bei seinem Kinostart kaum beachtet. Zu antiquiert schien seine Geschichte, zu klein war sein Budget, um gegen damalige Blockbuster aus den Schmieden von Spielberg und Lucas anstinken zu können. Erst nach und nach traten seine ganz eigenen Qualitäten hervor und machten den Film zu einem Geheimtip für Science-Fiction-Liebhaber. Heute wird er längst zu den Höhepunkten des utopischen Genres aus den frühen 80er Jahre gezählt. Regisseur Michael Laughlin schuf eine wundervolle Hommage an den Invasionsfilm der 50er Jahre und konnte sogar Kenneth Tobey vor die Kamera locken, der schon gegen DAS DING AUS EINER ANDEREN WELT gekämpft hatte. Aber auch der Rest der Besetzung kann sich sehen lassen: Paul Le Mat, Nancy Allen, Louise Fletcher und June Lockhart tummeln sich vergnügt auf der Cinemascope-Leinwand. Ein Film, der das BUIO-Herz erfreut, mit schöner Geschichte, sympathischen Mimen, tollen Aliens und großartigen, handgemachten Effekten. Ein Film, wie er heute nicht mehr entstehen könnte, ein Film, wie für Euch gemacht.


DER BLAUE KLAUS nimmt Euch mit auf einen wundervollen Trip durchs BUIO-Universum. Grusel, Krimi und Science-Fiction - alles auf allerhöchstem Niveau - werden Eure Äugelein zum Leuchten bringen. Und diesmal ist garantiert nix von Charles Nizet dabei. Die Streichhölzer für die Guckerchen können also daheim bleiben!


Gruß vom Ingorilla


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 Betreff des Beitrags: Re: [KINO]Der geheimnisvolle Filmclub Buio Omega (Gelsenkirc
BeitragVerfasst: 11.05.2011 20:57 
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oha, da lag ich beim blauen Klaus mit nem Tipp auf ein explizites Schloß mit Singvögeln völlig falsch :)

freut mich umso mehr, dass er es nicht ist :mrgreen:


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