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 Betreff des Beitrags: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 13.11.2011 23:13 
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TRAXX hat geschrieben:
und das wiederum könnte der Grund sein warum die USA weltweit die beliebtesten (und besten) Filme produziert und wir hier in Deutschland nur cineastischen Sondermüll ausstoßen, den kein anderes Land sehen will...


Falls das ernst gemeint ist: Es kriegen immer wieder deutsche Regisseure Angebote in den USA oder anderen Ländern, nachdem sie hier vielversprechende Genrefilme gedreht haben. Ich glaube nicht, dass das so wäre, wenn die Filme Sondermüll wären und sie im Ausland niemand sehen wollte. Dabei denke ich gar nicht mal zunächst an Wolfgang Petersen und Roland Emmerich, sondern auch an Robert Sigl ("Laurin"), Robert Schwentke ("Tattoo"), Mennan Yapo ("Lautlos") und Christian Alvart ("Antikörper"). Mal sehen, wann es bei Anno Saul ("Die Tür") und Tim Fehlbaum ("Hell") so weit ist. Diese Abwanderung wird auch so lange weitergehen, wie das potenzielle Publikum in Deutschland die Filme gnadenlos floppen lässt, weil deutsche Filme per se als uncool empfunden werden.

Tut mir leid wegen des OT, aber solche Aussagen lasse ich ungern so stehen - egal wo sie auftauchen.

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Higurashi no Naku Koro ni


Zuletzt geändert von Adalmar am 14.11.2011 10:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kopf Hoch - DRAKAPA kommt! - Oktober/November 2011
BeitragVerfasst: 14.11.2011 00:27 
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Adalmar hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
und das wiederum könnte der Grund sein warum die USA weltweit die beliebtesten (und besten) Filme produziert und wir hier in Deutschland nur cineastischen Sondermüll ausstoßen, den kein anderes Land sehen will...


Falls das ernst gemeint ist: Es kriegen immer wieder deutsche Regisseure Angebote in den USA oder anderen Ländern, nachdem sie hier vielversprechende Genrefilme gedreht haben. Ich glaube nicht, dass das so wäre, wenn die Filme Sondermüll wären und sie im Ausland niemand sehen wollte. Dabei denke ich gar nicht mal zunächst an Wolfgang Petersen und Roland Emmerich, sondern auch an Robert Sigl ("Laurin"), Robert Schwentke ("Tattoo"), Mennan Yapo ("Lautlos") und Christian Alvart ("Antikörper"). Mal sehen, wann es bei Anno Saul ("Die Tür") und Tim Fehlbaum ("Hell") so weit ist. Diese Abwanderung wird auch so lange weitergehen, wie das potenzielle Publikum in Deutschland die Filme gnadenlos floppen lässt, weil deutsche Filme per se als uncool empfunden werden.

Tut mir leid wegen des OT, aber solche Aussagen lasse ich ungern so stehen - egal wo sie auftauchen.

Ich wette du bist auch so n sonntäglicher TATORT-Gucker! :mrgreen:

Warum gibt's wohl diese Abwanderung und warum floppen diese Filme? Weil deutsche Filme als uncool gelten? Von welchem Baum bist'n du gerade gefallen?
Wir Deutschen lieben scheinbar cineastischen Hundefrass wie KEINOHRHASEN, MÄNNERHERZEN und jene Bully-Ellaborate. Die Filme, die du genannt hast weisen sicher in die richtige Richtung, zum Onanieren bringen die mich allerdings auch nicht. Gefördert wird hier nur seichter Quark, der dann Millionen von Zuschauern in die Kinos lockt. Sowas wie KOKOWÄH oder WICKI.
Von den deutschen Regisseuren habe ich nicht geredet. Die Entfalten sich doch erst alle in den USA, asiatische hingegen verwelken dort meistens.

Nee, hier liegt einiges im Argen. Und durch patriotisches Schulterklopfen wird's sicherlich nicht besser.
Ich hab auch ehrlich gesagt keine Ahnung ob die hiesige Filmförder-Mafia das Publikum konstant verblöden lässt, oder ob sie den Zuschauern nur das geben, was sie verdienen?

Sag du es mir, TATORT-Boy! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme stinken!
BeitragVerfasst: 14.11.2011 00:52 
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Der deutsche Film hat im Ausland eigentlich gerade einen sehr guten Ruf. Das ging mit "Lola rennt" los, der international sehr gut lief und tatsächlich sieht man es auch daran, dass immer mehr deutsche Regisseure nach Hollywood geholt werden. Seit der Emigration vieler Regisseur in den 40ern wurden noch nie so viele Regisseure angefragt und wir hatten noch nie soviele Oscar-Nominierungen/-auszeichnungen, wie in den letzten Jahren, geschweige denn andere internationale Preise. Der Erfolg hängt auch damit zusammen, dass viele deutsche Produktionen bereits im Entstehungsprozess an ausländische Verleiher vermarktet wird. Es gibt eine Vermarktungsfirma für deutsche Filme namens German Films (*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***), diese wurde in den vergangenen Jahren professionalisiert und im Ergebnis zeigt sich das aktuelle deutsche Filme kompatibler für ausländische Sehgewohnheiten sind. Ähnlich läuft es auch bei anderen Firmen, wie Telepool und Constantin fing ja bereits in den 80ern damit an international zu denken und zu produzieren.

Da geht es nicht um hunderte Millionen oder Milliarden wie bei Studiofilmen, das wäre unrealistisch, aber ein Niveau von erfolgreichen unabhängigen Produktionen und die Filme schaffen es international dann ein zig faches ihrer Produktionskosten einzuspielen. Sehr erfolgreich laufen im Ausland Dramen und historische Sachen wie "Das Leben der Anderen", "Die Fremde", "Der Untergang" usw. Weniger erfolgreich sind die Komödien, vermutlich weil der Witz im Ausland nicht so funktioniert. Die machen allerdings wiederunm Kohle, weil sie Remakerechte verhökern können, wie bei "Keinohrhasen" oder "Bella Martha".


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 Betreff des Beitrags: Re: Kopf Hoch - DRAKAPA kommt! - Oktober/November 2011
BeitragVerfasst: 14.11.2011 01:19 
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Jeder Film der in Deutschland gedreht wird und keine Komödie oder Vergangenheitsbwältigung ist, wird zerissen oder vollkommen ignoriert, auch von den Filmfans in den Foren.
Da hört man dann, "Ich mag keine deutschen Filme", "Deutsche Filme sehen aus wie TV Filme", "Die Schauspieler wirken so Deutsch" usw.
In letzter Zeit gab es immer wieder sehr gute deutsche Genre Filme, die hoffnungslos untergingen.
Ein gutes Beispiel ist Dennis Gansels WIR SIND DIE NACHT. Der Film ist wirklich richtig gut, wurde aber von den deutschen Filmfreaks derart auseinandergepflückt und das Kinopublikum wollte ihn auch nicht sehen.

Das sind Vorurteile, die schon in den 70er Jahren teilweise zu Recht aufgebaut wurden aber sich leider bis heute gehalten haben. In den 80er Jahren galten deutsche Filme als uncool und man ging nicht rein, alles musste aus den USA kommen und das hat sich mehr oder weniger bis heute gehalten. Jeder Regisseur, der etwas anderes machen möchte als eine Komödie kann gleich einpacken.
Den Deutschen traut man nichts zu. Ich habe neulich in einem Forum geschrieben, dass die Initialzündung des europäischen Western nicht Sergio Leone war, sondern Harald Reinl mit DER SCHATZ IM SILBERSEE und sofort kamen die Leute auf dem Plan, die meinten alles zu wissen und behaupteten, dass das Sergio Leone gewesen war. Gottseidank, kamen mir Fachleute zu Hilfe die dies bestätigen.
Ich führe dies nur als Beispiel an, weil es bestens die typische Abneigung der Deutschen zum deutschen Film zeigt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kopf Hoch - DRAKAPA kommt! - Oktober/November 2011
BeitragVerfasst: 14.11.2011 01:25 
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TRAXX hat geschrieben:
Wir Deutschen lieben scheinbar cineastischen Hundefrass wie KEINOHRHASEN, MÄNNERHERZEN und jene Bully-Ellaborate.



Gib einfach den rareren guten deutschen Filmen eine Chance und damit meine in Deinem Fall nicht NICHT Jerry Cotton. ;)
Tipp: Dennis Gansel`s WIR SIND DIE NACHT
Ein richtig gut gemachter, spannender und harter Vampirfilm, weit weg von TWILIGHT und Co.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme stinken!
BeitragVerfasst: 14.11.2011 01:28 
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TRAXX hat geschrieben:
und das wiederum könnte der Grund sein warum die USA weltweit die beliebtesten (und besten) Filme produziert und wir hier in Deutschland nur cineastischen Sondermüll ausstoßen, den kein anderes Land sehen will...


Mit Sicherheit produzieren die USA nicht die besten Filme, eher die Mainstream Dumpfbacken Filme.
Natürlich gibt es auch genügend Ausnahmen, die leider gar nicht mehr im Kino anlaufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 10:18 
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@Traxx: Du hättest statt "Deutsche Filme stinken!" wenigstens einen halbwegs neutralen Titel nehmen können. Oder wolltest du mit dieser Provokation nur mal demonstrieren, dass du als Moderator am längeren Hebel sitzt? Habe mir mal erlaubt, den Titel zu ändern.

TRAXX hat geschrieben:
Zitat:
Tut mir leid wegen des OT, aber solche Aussagen lasse ich ungern so stehen - egal wo sie auftauchen.

Ich wette du bist auch so n sonntäglicher TATORT-Gucker! :mrgreen:


Nein, ich gucke überhaupt kein Fernsehen.

Zitat:
Wir Deutschen lieben scheinbar cineastischen Hundefrass wie KEINOHRHASEN, MÄNNERHERZEN und jene Bully-Ellaborate.


Nicht "wir", sondern viele Deutsche, ebenso wie auch in den USA jede Menge Publikum in alberne Komödien strömt.

Zitat:
Die Filme, die du genannt hast weisen sicher in die richtige Richtung, zum Onanieren bringen die mich allerdings auch nicht. Gefördert wird hier nur seichter Quark, der dann Millionen von Zuschauern in die Kinos lockt. Sowas wie KOKOWÄH oder WICKI.


"Hell" z. B. ist eben kein seichter Quark. Aber das Publikum ist eben kaum reingegangen. Und dabei rede ich nicht vom Til-Schweiger-Komödienpublikum, sondern von Horror- und Thrillerfans, die sich den Film nicht angeguckt haben, weil doch "alles aus Deutschland Quark ist".

Zitat:
Von den deutschen Regisseuren habe ich nicht geredet. Die Entfalten sich doch erst alle in den USA


Ganz im Gegenteil - ich glaube nicht, dass Wolfgang Petersen jemals wieder so einen guten Film wie "Das Boot" oder "Die unendliche Geschichte" gedreht hat - und "Die Vorahnung" von Mennan Yapo fand ich auch deutlich schwächer als "Lautlos". Du hast als Regisseur in den USA mehr Budget, aber z. B. meistens einen Happy-End-Zwang.

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Higurashi no Naku Koro ni


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 11:39 
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Also ich muss da auch ganz deutlich TRAXX widersprechen, da eben nicht ALLES aus Deutschland Quark ist.
Sicherlich, die frühen "Dichter und Denker"-Filme sind speziell und gelten allgemein hin als "großes deutsches Kino", aber Fassbinder und Schlöndorff kann ich auch nicht mehr sehen und finde ich auch größten Teils überbewertet.
Und auch die zwanghaften "Anti-Kriegs"-Filme, in denen eigentlich immer Nazi-Deutschland der Handlungsort ist und auch immer irgendwer ein fieser SS-Offizier ist (häufig dann auch jemand wie M.Bleibtreu, oder so), kann ich auch nicht mehr sehen. Und fast jeden neuen Film dieser Machart lehne ich auch ab, da ich ihnen überdrüssig bin. Das fing mit "Der Untergang" an und scheint seitdem kein Ende zu finden.

Aber es gibt fernab dieser beiden "Straßen" auch viele (!) junge Regisseure, die mutig sind und Gerne-Filme geschaffen haben, die zwar in Deutschland nicht ganz so große Blockbuster wurden, aber dem "mutigen" Kinogänger sicherlich noch jetzt im Kopf sind.
Der aufgeführte "Hell" von Tim Fehlbaum z.B.. Oder auch "Antikörper" von Christian Alvart, "Tattoo" von Robert Schwentke, "Die Tür" von Anno Saul. Alles großartige deutsche Filme von mutigen, deutschen, jungen Regisseuren, die ihre Idee umgesetzt haben und sich nicht dem Diktat der Masse unterworfen haben und Komödien produziert haben.
Denn auch diese (oben aufgeführten) Auswüchse des deutschen Films (Bully, Schweiger, etc.) kann ich persönlich nicht ab.
Da liegt es nahe, bei dem Groß an "Quarkfilmen" zu schreiben, dass der deutsche Film doof ist, aber wenn man sich dann doch mal etwas Mühe gibt, findet man Filme in der deutschen Landschaft, die wirklich (wirklich!) gut sind.

Und so war es schon immer.
Auch in den 80ern und 90ern gab es mutige Leute, die Filme machten, die unkonventionell waren, aber ein kleines, ebenfalls mutiges Publikum, begeistert haben.
Zum Beispiel "Babylon" von Ralf Huettner (da MUSS ich unbedingt noch einen Thread für machen), "Nur über meine Leiche" von Rainer Matsutani, "Anatomie 1+2" von Stefan Ruzowitzky, usw.

Ich finde es fast schon unfair den deutschen Film über einen Kamm scheren zu wollen und als komplett belanglos abzustempeln. Da gibt es einiges zu erleben.



Grüße,
Nero


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 12:14 
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Adalmar hat geschrieben:
@Traxx: Du hättest statt "Deutsche Filme stinken!" wenigstens einen halbwegs neutralen Titel nehmen können. Oder wolltest du mit dieser Provokation nur mal demonstrieren, dass du als Moderator am längeren Hebel sitzt?



Och, das tut er gerne manchmal. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 12:43 
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Nero hat geschrieben:
Ich finde es fast schon unfair den deutschen Film über einen Kamm scheren zu wollen und als komplett belanglos abzustempeln. Da gibt es einiges zu erleben.



Vollkommen richtig!
HELL ist ein gutes Beispiel, weil der Regisseur mal einen Genre Film gedreht hat, der vollkommen untypisch für Deutschland ist.
Die Atmosphäre und die Inszenierung von HELL sind Top, leider fand ich die Hinterwäldler Thematik nicht so gut. Das ändert aber nichts daran, dass HELL ein sehr guter Film ist.

Desweiteren möchte ich nochmal WIR SIND DIE NACHT von Dennis Gansel empfehlen, der verdammt gut gelungen ist.
Wahrscheinlich wollte das Publikum keinen ernsthaften Vampirfilm aus Deutschland sehen. Der Film war definitiv auf Hollywood Niveau, vom Handwerklichen her und hat wirklich etwas zu bieten.

Genauso Christian Alvarts PANDORUM, der extrem spannend und klaustrophobisch ist.
Hier wurde seitens der selbsternannten Foren Filmfachleute bemängelt, dass der Film bei THE DECENT geklaut wäre und wurde zerissen. Fast keiner wollte diesen gelungenen Film sehen.
Hollywood hingegegen, darf abkupfern und remaken wie es lustig ist und alle finden es toll. :roll:

Mich erinnert ein Teil der Foren Filmfans an Kinder, die sagen "Nein! Meine Suppe ess ich nicht! Nein, meine Suppe ess ich nicht!.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 13:27 
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Ich muss da dem TRAXX ein bissl die Stange halten, der Kram bringt mich nämlich auch nicht gerade zum Onanieren...Eine kleine Ausnahme gibt es allerdings und zwar der Film PICCO. Den fand ich sehr gut. Sonst fällt mir auf Anhieb kein Titel mehr ein, von den oben genannten Beispielen hab ich auch den ein oder anderen Film gesehen, wie z.B. Antikörper, aber wie gesagt,
zum Onanieren ( wie mein Kollege gesagt hat ) bringt der mich niemals.

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"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 13:35 
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TRAXX hat geschrieben:
zum Onanieren bringen die mich allerdings auch nicht


AL NORTHON hat geschrieben:
Ich muss da dem TRAXX ein bissl die Stange halten


Immerhin seid ihr schon auf dem richtigen Weg :mrgreen:

Danke für den "Picco"-Tipp, muss demnächst mal gesichtet werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 13:44 
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Adalmar hat geschrieben:
Danke für den "Picco"-Tipp, muss demnächst mal gesichtet werden.

Dann mach dich mal gefasst auf den ersten wirklich guten Film der letzten Jahre aus Deutschland. Aber zieh dich warm an, das ist nicht so ein Kindergartenfilm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 15:24 
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Dann teste ich Picco auch mal an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 17:23 
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Hier bin ich geteiler Meinung ! Einerseits gibts wirklich tolle, unterhaltsame Filme aus Deutschland, aber dann auch wieder welche, wo ich mich wirklich frag, ob das ein Film ist. DIESE Filme sehen so gekünstelt aus :x und ich kann mit sowas gar nix anfangen !!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 17:43 
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Alle Jahre taucht halt mal einer auf der wirklich gut ist, ich war damals auch von dem Film 23 begeistert. Früher wurden in Deutschland noch gute Filme gedreht, mittlerweile leider nicht mehr ( bis auf die von mir genannten Ausnahmen, wie ich finde ).

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 18:25 
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Na ja, das Problem ist, dass sehr viele Leute einfach immer nur (Beziehungs-)Komödien mit Schweiger und Konsorten aus Deutschland sehen wollen. Wenn jemand einen anderen Film dreht bzw. sich in ein anderes Genre wagt, findet der Film einfach keine Beachtung! Eigentlich sehr schade, dass solch Wagemut nicht belohnt wird. Ich war z.B. in "HELL". Der Streifen lief bei uns in einem sehr kleinen Wohnzimmer-Saal um 23.00 Uhr (gab nur die Spätvorstellung!). Als der Film anfing, meinte jemand in der Reihe hinter uns *positiv überrascht*: "Sieht ja gar nicht aus wie ein deutscher Film!". Und genau da liegt das Problem, die Leute denken - warum auch immer -, aus Deutschland können keine gescheiten Thriller etc. kommen. Ich fand es damals wirklich sehr bedauerlich, dass niemand "TATTOO" (nicht t.A.T.u.!! ;-)) mit Christian Redl und August Diehl sehen wollte. Vielleicht kein perfekter Film, aber doch ein recht guter Anfang! Als letztes Jahr (?) der Film "DIE TÜR" mit Mads Mikkelsen und Jessica Schwarz ins Kino kam, hieß es doch auch nur wieder: was, ein Mysterythriller aus Deutschland?! Nun, ich selbst habe den Streifen auch nicht gesehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 18:30 
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:lol: Genau wegen der Diskussion habe ich damals die Aktion deutscher Film ja überhaupt gestartet. Inzwischen gibt es immerhin 29 teilnehmende (Blog)autoren, die sich oftmals mit einem ganzen Essay mit der Situation des deutschen Filmes beschäftigen. Eine Übersicht dieser Artikel, die auch an eine Liste der jeweils 10 liebsten Filme aus Deutschland gekoppelt ist, findet sich hier: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Edit: Falls Interesse besteht, können wir gern auch die Aktion bis Ende Dezember noch so erweitern, daß Leute ohne eigene Seite ihre Listen beisteuern können. Damit würde man vielleicht noch einen breiteren Überblick schaffen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 18:51 
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KualaLumpur hat geschrieben:
Ich fand es damals wirklich sehr bedauerlich, dass niemand "TATTOO" (nicht t.A.T.u.!! ;-)) mit Christian Redl und August Diehl sehen wollte. Vielleicht kein perfekter Film, aber doch ein recht guter Anfang!


Den Film habe ich auch gesehen. Zwar war es nicht der erhoffte "Sieben" aus Deutschland, aber ich war wirklich erstaunt, dass ein Film aus Deutschland so "un-deutsch" aussieht und vorgeht. Ein wirklicher Geheimtipp würde ich sagen.

Aber Gott sei Dank kann man ja sagen, dass diese "Ausnahme-Regisseure" Beachtung finden. Vielleicht nicht in Deutschland, aber viele der Regisseure haben doch den Sprung in die USA geschafft. Robert Schwentke z.B. drehte letztens doch "R.E.D." mit Bruce Willis. Und das wird sicherlich nicht sein letzter Film gewesen sein mit internationalem Cast.

Aber leider scheint es wirklich der "Trend" zu sein, dass man deutschen Regisseuren nichts zutraut. Und wenn dann nur Filme, die die eingefahrenen Muster (Komödie, Krieg, Drama) abrufen. Das ist zwar schade, wird aber sicherlich nicht so schnell aus den Köpfen verschwinden, solange der Großteil der Regisseure eben solche Filme produzieren und drehen.

@Intergalactic Ape-Man
Interessante "Aktion". Allerdings sind die ersten Filme ja dann doch eher die Filme, die jeder nennen MUSS, da es zum guten Tonge hört "Metropolis" und "M" gut zu finden. Doch wenn man mal rein davon ausgeht, welcher Film einem gut gefallen hat, vernab des Stellenwerts in der Historie des Films, denke ich würden einige Titel von weiter unten etwas höher rücken.

Ich finde, wir sollten auch mal so eine Liste machen. Oder vielleicht mal fragen, wer welche Top-5 für sich hat.
Speziell würde mich interessieren, ob TRAXX fünf Filme aufführen kann :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 19:16 
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Logan5514 hat geschrieben:
@Intergalactic Ape-Man
Interessante "Aktion". Allerdings sind die ersten Filme ja dann doch eher die Filme, die jeder nennen MUSS, da es zum guten Tonge hört "Metropolis" und "M" gut zu finden. Doch wenn man mal rein davon ausgeht, welcher Film einem gut gefallen hat, vernab des Stellenwerts in der Historie des Films, denke ich würden einige Titel von weiter unten etwas höher rücken.

Ich finde, wir sollten auch mal so eine Liste machen. Oder vielleicht mal fragen, wer welche Top-5 für sich hat.
Speziell würde mich interessieren, ob TRAXX fünf Filme aufführen kann :D


Also für mich sprechend kann ich nur sagen, daß z.B. M tatsächlich zu meinen absolut liebsten Filmen aus Deutschland zählt. Die Meinung, daß es sich bei solchen Filmen um Kanonfilme handelt, kann ich nicht teilen. Im Gegenteil wurden ja durchaus unterschiedliche Titel genannt. Die höchsten Übereinstimmungen haben eben die Topplätze ergeben.

Ich habe mal eine Möglichkeit für die Einreichung geschaffen. Einfach Lieblingsfilme in den Comments posten, dann kommen sie in die Gesamtauswertung.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 19:43 
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Intergalactic Ape-Man hat geschrieben:
Ich habe mal eine Möglichkeit für die Einreichung geschaffen. Einfach Lieblingsfilme in den Comments posten, dann kommen sie in die Gesamtauswertung.
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Ich habe diese Option mal genutzt. Hier mein Top 10, die ich als Kommentar bei dir "gelassen" habe:

1 - Bang Boom Bang (Peter Thorwarth, 1999)
2 - Didi und die Rache der Enterbten (Dieter Hallervorden, Christian Rateuke, 1985)
3 - Didi der Doppelgänger (Reinhard Schwabenitzky, 1984)
4 - Die Reise ins Glück (Wenzel Storch, 2004)
5 - Babylon – Im Bett mit dem Teufel (Ralf Huettner, 1992)
6 - Tatto (Robert Schwentke, 2002)
7 - Das deutsche Kettensägenmassaker (Christoph Schlingensief, 1990)
8 - Texas – Doc Snyder hält die Welt in Atem (Helge Schneider/Ralf Huettner, 1993)
9 - Das Millionenspiel (Tom Toelle, 1970)
10 - Der Eisbär (Granz Henman, Til Schweiger, 1998)


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 19:50 
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Adalmar hat geschrieben:
@Traxx: Du hättest statt "Deutsche Filme stinken!" wenigstens einen halbwegs neutralen Titel nehmen können. Oder wolltest du mit dieser Provokation nur mal demonstrieren, dass du als Moderator am längeren Hebel sitzt?

Komm mir bloss nicht mit dieser Mod-Scheisse, Freundchen! Das meine ich ernst. Sowas solltest du dir bitte tunlichst bei mir verkneifen.
Mein Anliegen war es den anderen Fred OT-frei zu halten und ich hab n griffigen provokanten Titel gewählt um Reaktionen zu bekommen. Punkt.

Auf den Rest deines Posts einzugehen habe ich gerade keinen Bock.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 19:53 
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BeitragVerfasst: 14.11.2011 20:03 
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Weniger erfolgreich sind die Komödien, vermutlich weil der Witz im Ausland nicht so funktioniert.

Der funktioniert bei mir allerdings ebenso wenig. :P :mrgreen:

Zitat:
Die machen allerdings wiederunm Kohle, weil sie Remakerechte verhökern können, wie bei "Keinohrhasen" oder "Bella Martha".

Aber doch gerade da ist Deutschland Schlusslicht in der Länderliste. Denn deine aufgezählten Beispiele waren's dann auch.

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BeitragVerfasst: 14.11.2011 20:05 
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Generell bin ich auch kein Fan von deutschen Filmen, die sind mir einfach zu deutsch! Anders kann ich es nicht ausdrücken. Wie klischeehaft sich die Leute immer benehemen da könnte ich im boden versinken.

Mein letzter Deutscher film, der war in nem Paket von Italo dabei, " Die Wolke". In den ansätzen nicht schlecht, wird aber wieder ein deutscher klischeehafter sentimentals Streifen. Gut man erwartet anhand des Titels und wie der Film promotet wird was Actionreicherses .... Mich hat auch gereizt das der Film ganz in der nähe von mir gedreht wurde und ich bei einer Explosion des AKW auch betroffen wäre, das nebenbei. Aber der Film verschenkt wieder mal alles...

Dann sah ich "Baader", auch über die Baadermeinhof, hat nichts getaugt, weiss schon gar nimmer was....

Dann sah ich noch "Tears of Kali" , der mar mir zu Amateurhaft abgedreht...

Mich stört allgemein schon immer die Sprache bei deutschen Filmen.. (Weil die Schauspieler so künstlich klingen.)

Den Bulli mist kann ich erst recht überhaupt nicht ab! Otto und Co sind fürs Klo!!!!!

Deutsche Krimiserien die Mag ich , wie Alte, Derrick, Soko und co.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kopf Hoch - DRAKAPA kommt! - Oktober/November 2011
BeitragVerfasst: 14.11.2011 20:11 
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italo hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Wir Deutschen lieben scheinbar cineastischen Hundefrass wie KEINOHRHASEN, MÄNNERHERZEN und jene Bully-Ellaborate.



Gib einfach den rareren guten deutschen Filmen eine Chance und damit meine in Deinem Fall nicht NICHT Jerry Cotton. ;)
Tipp: Dennis Gansel`s WIR SIND DIE NACHT
Ein richtig gut gemachter, spannender und harter Vampirfilm, weit weg von TWILIGHT und Co.

Fand ich im Ansatz gut, vom formellen her sogar sehr gut, doch leider verpufft der Film am Ende irgendwie ... und ich hatte das Gefühl: "Ja, ganz nett aber alles schonmal gesehen." Wobei das Rad für mich nicht neu erfunden werden muss, aber irgendwie war das Ganze etwas leer.

Aber wie gesagt. Guter Ansatz, keine Frage.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 20:22 
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reggie hat geschrieben:
Mich stört allgemein schon immer die Sprache bei deutschen Filmen..


Danke. :held:

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 20:24 
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Nero hat geschrieben:
Also ich muss da auch ganz deutlich TRAXX widersprechen, da eben nicht ALLES aus Deutschland Quark ist.
Sicherlich, die frühen "Dichter und Denker"-Filme sind speziell und gelten allgemein hin als "großes deutsches Kino", aber Fassbinder und Schlöndorff kann ich auch nicht mehr sehen und finde ich auch größten Teils überbewertet.
Und auch die zwanghaften "Anti-Kriegs"-Filme, in denen eigentlich immer Nazi-Deutschland der Handlungsort ist und auch immer irgendwer ein fieser SS-Offizier ist (häufig dann auch jemand wie M.Bleibtreu, oder so), kann ich auch nicht mehr sehen. Und fast jeden neuen Film dieser Machart lehne ich auch ab, da ich ihnen überdrüssig bin. Das fing mit "Der Untergang" an und scheint seitdem kein Ende zu finden.

Aber es gibt fernab dieser beiden "Straßen" auch viele (!) junge Regisseure, die mutig sind und Gerne-Filme geschaffen haben, die zwar in Deutschland nicht ganz so große Blockbuster wurden, aber dem "mutigen" Kinogänger sicherlich noch jetzt im Kopf sind.
Der aufgeführte "Hell" von Tim Fehlbaum z.B.. Oder auch "Antikörper" von Christian Alvart, "Tattoo" von Robert Schwentke, "Die Tür" von Anno Saul. Alles großartige deutsche Filme von mutigen, deutschen, jungen Regisseuren, die ihre Idee umgesetzt haben und sich nicht dem Diktat der Masse unterworfen haben und Komödien produziert haben.
Denn auch diese (oben aufgeführten) Auswüchse des deutschen Films (Bully, Schweiger, etc.) kann ich persönlich nicht ab.
Da liegt es nahe, bei dem Groß an "Quarkfilmen" zu schreiben, dass der deutsche Film doof ist, aber wenn man sich dann doch mal etwas Mühe gibt, findet man Filme in der deutschen Landschaft, die wirklich (wirklich!) gut sind.

Und so war es schon immer.
Auch in den 80ern und 90ern gab es mutige Leute, die Filme machten, die unkonventionell waren, aber ein kleines, ebenfalls mutiges Publikum, begeistert haben.
Zum Beispiel "Babylon" von Ralf Huettner (da MUSS ich unbedingt noch einen Thread für machen), "Nur über meine Leiche" von Rainer Matsutani, "Anatomie 1+2" von Stefan Ruzowitzky, usw.

Ich finde es fast schon unfair den deutschen Film über einen Kamm scheren zu wollen und als komplett belanglos abzustempeln. Da gibt es einiges zu erleben.


Du selbst zeigst es doch wunderbar auf:

1.) Komödien-Quark
2.) Vergangenheitsbewältigungsfilme (NS-Zeit und sehr en vogue: DDR-Regime)
3.) Punkt 1. + 2. kombiniert (ganz schlimm!)
4.) eine handvoll anderer Filme, die mutig sind weil sie anders sind

Nur mal angenommen deine Gegenbeispiele seien wirklich gute Filme... wie sieht denn da das Verhältnis von Scheisse und Gold bitte aus? 4 Filme pro Dekade stehen wievielen Hundehaufen gegenüber?

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 20:29 
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italo hat geschrieben:
Adalmar hat geschrieben:
@Traxx: Du hättest statt "Deutsche Filme stinken!" wenigstens einen halbwegs neutralen Titel nehmen können. Oder wolltest du mit dieser Provokation nur mal demonstrieren, dass du als Moderator am längeren Hebel sitzt?



Och, das tut er gerne manchmal. :mrgreen:

Pass du mal bitte auf was dir so aus der Fresse fällt! Du verträgst kein Echo - dann sei verdammt nochmal still!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutsche Filme der Gegenwart - Pro und Contra
BeitragVerfasst: 14.11.2011 20:38 
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KualaLumpur hat geschrieben:
Na ja, das Problem ist [...]

Ein anderes Problem ist dass in D soviel Ressourcen verbrannt werden - im TV.
Da werden Millionen in so ein Oberschwachsinn wie ALARM FÜR COBRA 11 verbraten anstatt davon zb einen ordentlichen Kino-Actionfilm zu drehen.

Ich raff's echt nich.

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