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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 16:34 
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Die Diskussion aus dem ANOLIS-Forum darf dann gern hier weitergeführt werden:

---

Wir leben in Zeiten, in denen wir täglich ein Stück mehr über den Tisch gezogen werden, alles ständig teurer wird, und das bei gleichbleibenden oder gar sinkenden Löhnen. Ich kann mir 30,- €-Veröffentlichungen schlicht und ergreifend nicht mehr leisten. Und ich weiß, dass es vielen Filmfreunden so ergeht, zumal der Wind täglich schärfer bläst.

Vielleicht sollten sich einige Label mal überlegen, ob sie sich an dieser Politik wirklich beteiligen möchten. Ich kann gut auf Mediabooks und sonstigen Verpackungsfetischismus verzichten und bin mit Bare Bone-Veröffentlichungen zufrieden, wenn ich stattdessen eine anständige DVD- oder BD-Version erhalte. Ich will nicht in Zukunft auf Filme verzichten müssen (bzw. lediglich auf Rips von betuchteren Freunden oder gar Downloads angewiesen sein), weil ich Pappe, Plastik und sonstigen Abfall extra berappen muss.

Mir ist klar, dass auch die Labels sich an die prekäre Wirtschaftslage anpassen müssen, aber es wäre wünschenswert sich zurückzubesinnen zu dem, was man eigentlich ist und was man will: Filmfreunde, die Filme für Filmfreunde herausbringen. 30-Euro-Veröffentlichungen werden mehr und mehr zu "obszönem Luxus" (Zitat McKenzie).

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 16:46 
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Ich halte das für eine schwierige Diskussion, weil wir nur die Endpreise sehen, die nicht bei den Anbietern landen. Vielleicht lässt ja mal ein Label die Hosen runter und legt die Karten auf den Tisch, was wirklich was kostet?

Generell stören mich nicht sonderlich die Preise, sondern das oftmals nur der größte Dreck aufgeblasen wird und darüber gesprochen wird und gute Sachen nichtmal Erwähnung finden, weil sie im Standard-Case daherkommen oder keine Köppe durch die Luft fliegen.

Verrückte Welt.


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 16:59 
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Diabolik! hat geschrieben:
[i]D Ich will nicht in Zukunft auf Filme verzichten müssen (bzw. lediglich auf Rips von betuchteren Freunden oder gar Downloads angewiesen sein), weil ich Pappe, Plastik und sonstigen Abfall extra berappen muss.
.



Sehr richtig. 30 Euro ist einfach nicht mehr zu vertreten.

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 17:02 
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Friedhof ohne Kreuze (damals 28 Mücken) ist auch die einzige Italowestern-DVD, die ich mir aus diesem Grund nicht gekauft habe. Ich hab heute mehr Spielraum als 2007, aber ich würde es trotzdem nicht machen. Zumindest im Italowestern-Bereich hat diese Preisgestaltung keine Schule gemacht...zum Glück.

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 17:06 
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Armitage hat geschrieben:
Vielleicht lässt ja mal ein Label die Hosen runter und legt die Karten auf den Tisch, was wirklich was kostet?

Edition Tonfilm hatte doch schon mal so ein Beispiel genannt:

Edition Tonfilm hat geschrieben:
Ich habe schon mal gesagt, dass unsere Produkte für 10 Euro die Schweiz verlassen und über mehrere Vertriebe und Händler bei 25 Endkunden enden, sogar manchmal mehr (Österreich).

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 17:10 
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Na wenn die es sagen, dann glaube ich es natürlich sofort. ;)

Thread closed
Gruß Hogle


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 18:35 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Sehr richtig. 30 Euro ist einfach nicht mehr zu vertreten.


Kommt auf die Art der Veröffentlichung an. Wenn ein kleines Label tatsächlich Pionierarbeit leistet -Stichworte: Abtastung/Aufbereitung, interessante Boni, Booklet usw.- bin ich gern bereit tiefer in die Tasche zu greifen. Auf Scheiben von "Verpackungslabeln" reagiere ich zunehmend skeptisch, schaue mich lieber nach Alternativen um.

"Friedhof ohne Kreuze" war mit die knapp 30€ durchaus wert, um ein von dir genanntes Beispiel aufzugreifen.

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 18:43 
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Mich stört diese Entwicklung enorm. Da ich auch schlichtweg nicht mehr die Zeit habe, alles zu sehen, was herauskommt, ich auch mehr Geld für die allgemeine Lebenshaltung aufwenden muss als früher, und schließlich ich auch mal wieder Lust verspüre, Freizeit anders zu verbringen, habe ich mittlerweile ganz stark auf die Kaufbremse getreten. Man muss auch den Mut zur Lücke haben. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 20:45 
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Ich habe tatsächlich in Industrieökonomik meine Diplomarbeit über den Markt für Nischenfilme auf DVD geschrieben und damals einige Labels (groß bis klein) und sogar ein damals erfolgreiches Bootleg-Label interviewt. Die Preise dürften heute insgesamt nicht schlagartig anders sein. Einige Kosten sind gesunken, andere dafür gestiegen, da durch China ein paar benötigte Rohstoffe schwieriger zu bekommen sind.
Da wäre erstens die Lizenz. Der Lizenzgeber bekommt einen Anteil von den Erlösen des Labels. Normalerweise 15-25%. Üblich ist ein bestimmter Betrag als Vorauskasse, die Minimumgarantie. Damit kann der Lizenzgeber sicher sein, dass sein Film auch ausgewertet wird, denn der Lizenznehmer muss dieses bezahlte Geld ja irgendwie wieder erwirtschaften.

Dann geht es mit der Produktion los:

Vorkosten:

1) du brauchst ein Video-Bild, für Blu-ray möglichst in HD. Das kann man dem Lizenzgeber abkaufen. Ist es eine große Firma, die den Film überall verkaufen kann, nimmt er normal nur die Überspielungskosten des Tapes - ca. 600 Euro für eine HDCam / HDCam SR (etwas besser, auf Blu-ray aber nicht sichtbar: 1.000 Euro - bei TV-Vermarktung musst du die SR haben).

Bei Kultfilmen ist es wohl oft so, dass der Lizenzgeber Neuabtastungen aufschlägt oder eine zusätzliche Accessgebühr erhebt, um die Kosten der Abtastung wieder reinzuholen - nochmal ca. 600 Euro.

Liegt nichts vor, mußt du abtasten. Gute Abtastung mit szenenweiser Lichtbestimmung, Farbanpassung, Computer-Defektbehebung und vielleicht ein wenig manuelle Defektbehebung in SD, 2.500 Euro, in HD ca. 8.000 Euro

2) Audio - Kopie auf DA88 oder Protools-Session vom Lizenzgeber oder Abtastung von einer Kinorolle - sagen wir mal 350 Euro, inklusive einer ordentlichen Nachbearbeitung (Knackser weg)

3) Bonusmaterial
(ordentliche) Trailerabtastung: 100 Euro
Interview mit einem Beteiligten von damals (man braucht Interviewer/Kameramann/Reisespesen): 1000 Euro
Ist es jemand, der immer noch bekannt ist - Gage für den Interviewten: 500 Euro (Franco Nero nimmt wohl für DVD-Interviews 2.000 Euro, Tonino Valerii zwischen 2-5000 Euro)
Früher als Anchor Bay und Co. Interviews aufnahmen und Geld ohne Ende rausgegeben haben, muss es noch teurer deutlich gewesen sein.

4) Bildmaterial
Kopien vom Lizenzgeber - 50 Euro
Hat der Lizenzgeber nicht (was bei Italos wohl üblich ist): Bildarchiv 30 Euro je Bild für 10 Fotos - 300 Euro

Dann geht es an die Arbeit:

5) Authoring DVD und Blu-ray, Encoding, SD-Wandlung, Anpassung der Frameraten und spotten der Dialoge - 5.000 Euro
Untertitelung des Bonusmaterials aus gesprochenem Italienisch für etwa 20 Minuten Film: 250 Euro
Möchte man eine ordentliche Übersetzung aus dem italienischen, ohne eine Dialogliste zu haben (und die hat man bei den alten Filmen meist nicht) für 100 Minuten-Film: 1.000 Euro

6) Grafik der Verpackung: Das variiert natürlich. Einfache Adaption eines existierenden Artworks für einen Umschlag: 250 Euro
Neukreation + Bookletsetzen + Gestaltung von weiteren Verpackungsteilen wie Digipack: um die 1000 Euro

Produktion:
7) Glasmastering DVD: 100 Euro (Fixkosten)

8) Eine DVD inklusive Label-Druck 4-farbig und Lackierung: 0,30 Euro (Variable Kosten)

9) Glasmastering Blu-ray je Layer: 500 Euro (Fix)

10) AACS Key für die Blu-ray-Produktion: 500 Euro (Fix)

11) BD-25 inklusive AACS-Key je Disc: 0,85 Euro (Variabel)

12) Verpackung: Normale Box (Amaray mit Einleger): 0,30 Euro (Variabel), alternativ: Digipack mit Schuber, Glanzlackierung: 1,20 Euro (Variabel) / Mediabook mit 2,50 Euro

13) Booklet (4-farbig): 0,30 Euro (Variabel)

14) Konfektionierung und Cellophanierung: 0,06 Euro (Variabel)

Das wäre jetzt das normale. Würde man so arbeiten als Ein-Mann-Betrieb bist du in kürze Pleite. Musst also Abstriche machen. Das Video-Bild z.B. von einer Auslands-Scheibe nehmen, wenn es da was gibt. Ton vielleicht von einer ordentlichen Videokassette. Bilder aus dem Internet. Untertitel nur vom gesprochenen deutsch oder ganz weg. Authoring machst du nicht bei einem Studio, sondern vielleicht bei einem Kumpel, der das kann oder einem Ministudio - spielt dann vielleicht jeder Player, aber das muss man in Kauf nehmen. Viele kleine Labels sind ja gleichzeitig auch Authoringstudios, CO, Bildstörung, Anolis usw., die machen es glaube ich alle selber und kalkulieren sich selbst natürlich offiziell deutlich günstiger (arbeiten dann aber trotzdem Nächte durch). Bei der Verpackung nicht unbedingt das teuerste, Booklet weg, Bonus vielleicht nur ein Trailer und eine Galerie. Grafik macht man selbst oder bei einer Mini-Marketingagentur, die sowas auch nebenher macht.

Schauen wir noch die Gegenseite. Die Edition kostet 20 Euro

20 Euro
- 3,20 Euro (Umsatzsteuer)
- 3,40 Euro (Marge und Handling des Händlers)
- 3,30 Euro (Vertriebskosten)
= 10,10 Euro
davon gehen 20% an den Lizenzgeber: 2 Euro
Bleiben dir noch 8 Euro, davon musst du all das oben noch bezahlen.

Und nun wünsche ich allen, die überlegen ein eigenes Label aufzumachen viel Spass. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 21:07 
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Charlie hat geschrieben:
6) Grafik der Verpackung: Das variiert natürlich. Einfache Adaption eines existierenden Artworks für einen Umschlag: 250 Euro
Neukreation + Bookletsetzen + Gestaltung von weiteren Verpackungsteilen wie Digipack: um die 1000 Euro


Ich muss die Preise anziehen :mrgreen: :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 21:15 
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Wenn ich euch die Preislisten aus den 80ern hier hochlade nehmt ihr die 30 Mücken für eine DVD wieder mit Handkuss. :lol:

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"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 21:20 
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@Logan:
Man kann aber auch zu Craubner und Hartmann gehen, die machen die Grafik für die ganzen großen deutschen Kinofilme, Bully und dergleichen. Da reichen 1000 dann nicht. Da sind dann aber auch natürlich Marketing- und Kinomaterial dabei.

Bei solchen Profi-Studios ist es aber auch so, daß sie dir erstmal 10 Entwürfe schicken und das Label dann auswählen kann. Da steckt schon deutlich mehr Arbeit drin, als bei einem Ein-Mann-Betrieb der an einem Entwurf arbeitet. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 21:36 
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Logan5514 hat geschrieben:
Ich muss die Preise anziehen :mrgreen: :mrgreen:


Sei doch froh, Bookletschreiber und Audiokommentatoren kriegen gar nichts! :lol:

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Jedenfalls: Hochinteressante Ausführungen, Charlie!

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 21:44 
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Einige deutsche Labels scheinen sehr auf den Sammlermarkt ausgelegt zu sein. Ausländische DVDs sind häufig merklich billiger. Für "Deborah" von Tonfilm müßte ich ca 25€ hinlegen, "Almost Human" und "Killer von Wien" von Shameless kosteten mich ca 12€ das Stück inklusive Porto aus UK letztes Jahr. Blue Underground DVDs sind eher noch billiger.
Was den tatsächlichen Film betrifft scheinen ausländische Labels häufig qualitativ besser und trotzdem billiger zu sein. Hierzulande muß man wohl für Digipacks, Hardboxen und limitierungen in die Tasche greifen.


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 21:57 
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Die ausländische Mehrzahl (!!!)* der Kundschaft jammert aber auch nicht rum, wenn ein Film nur OmU erscheint und auch nicht, wenn um die DVD herum nur eine "langweilige" Amaray gezimmert wird, oder wenn nicht das heißgeliebte Originalplakat verwendet wird, sondern ein etwas anderes, woran sich dann die deutsche Forenwelt in Form von Romanen abreagieren kann.

* Mehrzahl = große Käuferschicht, der Filmforen und die darin enthaltene "Ich aber schon" Mentalität vollkommen am Arsch vorbeigeht und die den Hauptanteil der Absatzmenge ausmacht.




Die Zahlen sind ziemlich heftig und zeigen, dass vieles im 20+ Sektor sicherlich keine Abzocke ist.
Wie eingangs schon erwähnt, stören mich nicht die hohen Preise (bis auf wenige Ausnahmen), sondern wirklich nur, das jeder noch so winzige Affenschiss eine Edelverpackung bekommt, die außer Umweltverschmutzung nichts bewirken kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:09 
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Lust Lizard hat geschrieben:
Einige deutsche Labels scheinen sehr auf den Sammlermarkt ausgelegt zu sein. Ausländische DVDs sind häufig merklich billiger. Für "Deborah" von Tonfilm müßte ich ca 25€ hinlegen, "Almost Human" und "Killer von Wien" von Shameless kosteten mich ca 12€ das Stück inklusive Porto aus UK letztes Jahr. Blue Underground DVDs sind eher noch billiger.
Was den tatsächlichen Film betrifft scheinen ausländische Labels häufig qualitativ besser und trotzdem billiger zu sein. Hierzulande muß man wohl für Digipacks, Hardboxen und limitierungen in die Tasche greifen.


1. "Deborah" ist nicht sonderlich gut, da sind wir uns sicher einig, du findest aber keine ausländische DVD des Films, die besser ist, zumindest kenne ich keine. Auch bei anderen Titeln fallen mir wenige Titel ein, die im Ausland besser sind als hier.

2. Der englische Markt funktioniert komplett anders als der deutsche - Shameless verkaufte z.B. sehr viel Ware an Supermärkte, Elektronikhändler und ähnliche Läden, die Menge ist daher bedeutend höher. In Deutschland wirst du einfach kaum reguläre Händler finden, der dir diese Filme in größerer Stückzahl abnimmt.
Der britische Markt bricht allerdings gerade ganz gewaltig zusammen. Viele große Independents gehen dort gerade pleite oder werden von ausländischen Firmen übernommen: Revolver, Momentum, G2. Ebenso sterben dort gerade die Händler: 140 Handelsunternehmen haben aktuell einen kritischen Stand, es wird damit gerechnet, dass 13% der englischen Läden wohl schließen müssen. Schuld sind vor allem der aufgeblähte Markt und ein ruinöser Preiskampf. Die Shameless-Discs für 12 Euro werden also bald der Vergangenheit angehören.


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:15 
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Armitage hat geschrieben:
Die Zahlen sind ziemlich heftig und zeigen, dass vieles im 20+ Sektor sicherlich keine Abzocke ist.
Wie eingangs schon erwähnt, stören mich nicht die hohen Preise (bis auf wenige Ausnahmen), sondern wirklich nur, das jeder noch so winzige Affenschiss eine Edelverpackung bekommt, die außer Umweltverschmutzung nichts bewirken kann.

Wenn du die genannten Zahlen nimmst und dir realistisch vorstellst, daß du dann nur ca. 1000 Stück verkaufen wirst, kommst du automatisch zu einem recht hohen Preis, wenn du überhaupt was verdienen willst - auch ohne edle Verpackung. Verkaufst du nun aber so eine teure Disc einfach in einem Amaray, zeigen dir die meisten Kunden einen Vogel und schreien Abzocke - Beispiele gibt es ja genug. Verpackst du das ganze aber edel, in einem schönen Mediabook, einem Digipack oder einer Hartbox sind sie einfach eher bereit einen hohen Preis zu akzeptieren. Das ist einfach Marketing.
Wobei Hartboxen eigentlich so mit das Billigste sind, was du als Verpackung nehmen kannst und außerhalb der Börsen/18er Shops überhaupt nicht laufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:23 
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Diabolik! hat geschrieben:
Logan5514 hat geschrieben:
Ich muss die Preise anziehen :mrgreen: :mrgreen:

Sei doch froh, Bookletschreiber und Audiokommentatoren kriegen gar nichts! :lol:

Na ja, ich denke aber auch nicht, dass es hauptberufliche Bookletschreiber und Audiokommentatoren gibt ;)
Hauptberufliche Mediengestalter schon... wie mich eben. 8-)

Aber lassen wir das Off-Topic.

---------------

Preisfrage: Ich finde manches Mal ist ein Preis über 20 EUR (bis 30 EUR) gerechtfertigt.
Wenn allerdings ein Ösi-Label sich einen Film krallt, den ein deutsches Label einfach nicht ungekürzt gebracht hat,
weil sie vorsorglich einfach mal entfernt haben und dann das ganze uncut im Mediabook für aktuell ÜBER 30 EUR
(Dargon nimmt z.B. 33,90 EUR), dann finde ich das wirklich eine Schweinerei und es ist mir in keiner Weise ersichtlich,
wie so ein Preis gerechtfertigt sein soll.


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:24 
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Charlie hat geschrieben:
Wenn du die genannten Zahlen nimmst und dir realistisch vorstellst, daß du dann nur ca. 1000 Stück verkaufen wirst, kommst du automatisch zu einem recht hohen Preis, wenn du überhaupt was verdienen willst - auch ohne edle Verpackung. Verkaufst du nun aber so eine teure Disc einfach in einem Amaray, zeigen dir die meisten Kunden einen Vogel und schreien Abzocke - Beispiele gibt es ja genug. Verpackst du das ganze aber edel, in einem schönen Mediabook, einem Digipack oder einer Hartbox sind sie einfach eher bereit einen hohen Preis zu akzeptieren. Das ist einfach Marketing.
Wobei Hartboxen eigentlich so mit das Billigste sind, was du als Verpackung nehmen kannst und außerhalb der Börsen/18er Shops überhaupt nicht laufen.


Das ist mir klar und ich beschwere mich nicht darüber. Als freidenkender Mensch bin ich glücklicherweise in der Lage, selbst zu entscheiden, was ich möchte und ich ertappe mich immer wieder dabei, Produkte einfach liegen zu lassen, die ich nicht will. Und das liegt nicht am Preis, sondern daran, dass ich von vielen Sachen dieses aufgeblasene Gedöns nicht brauche, da es nur Platz wegnimmt und nichts als Augenwischerei ist.
Aber das ist meine persönliche Philosophie, die ich keinem anderen aufdränge. Jeder soll seine Kohle für das ausgeben, was er haben will. Die Preiskalkulation ist sowieso ein Teufelskreis und in 5 Jahren werden sich hier einige nach 30 € Veröffentlichungen umsehen, denn die Spirale wird nach oben gehen, ganz sicher, zumindestens bei den Anbietern, die auch Qualität abliefern wollen/müssen/können.

Hier ist übrigens noch ein kleiner Fauxpas in der Reihenfolge:
Charlie hat geschrieben:
20 Euro
- 3,20 Euro (Umsatzsteuer)
- 3,40 Euro (Marge und Handling des Händlers)
- 3,30 Euro (Vertriebskosten)
= 10,10 Euro
davon gehen 20% an den Lizenzgeber: 2 Euro
Bleiben dir noch 8 Euro, davon musst du all das oben noch bezahlen.


Von den 8 € musst du das da oben nicht bezahlen. Von den verbleibenden 8 € hast du es bereits bezahlt und kannst nur hoffen, dass die 8 € reichen, es wieder reinzuholen.


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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:27 
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Logan5514 hat geschrieben:
Ich muss die Preise anziehen :mrgreen: :mrgreen:



Um ehrlich zu sein, will ich gar nicht wissen wie viel du zu wenig kriegst. Mal abgesehen von deinem Talent und deinem Feingefühl für Nischenfilm Motive, wäre "irgendeine Agentur" richtig teuer. ;)
Deine Arbeit für diverse Kleinlabels könnte man, wenn man bösartig wäre, gewissermaßen als "Ausnutzen" ansehen, andererseits hängt das meiner Meinung nach aber viel mehr mit einem gewissen Foren Buddytum zusammen und macht dich ja irgendwie auch stolz und so soll es bleiben. :) Richtig Asche kannst du von deinen Normalkunden nehmen, wobei ich weiß, dass das Geschäft hart ist und gerade im Grafik Bereich wird die Leistung speziell von kleinen Kunden unglaublich wenig wertgeschätzt.

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Zuletzt geändert von italo am 05.04.2013 22:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:30 
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Diabolik! hat geschrieben:

Sei doch froh, Bookletschreiber und Audiokommentatoren kriegen gar nichts! :lol:


Pfff ... einzigartige Momente mit unwiederbringlichen Erinnerungen sind dem Herren also nicht mehr gut genug :roll:

Belegexemplare, Fahrtkosten und ein Schlag in die Fresse bedeuten heute echt nichts mehr. Undankbares Pack :cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:31 
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Subkultur-Entertainment hat geschrieben:
und ein Schlag in die Fresse


Dafür, nur dafür tue ich es! :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:33 
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Charlie hat geschrieben:

Bei solchen Profi-Studios ist es aber auch so, daß sie dir erstmal 10 Entwürfe schicken und das Label dann auswählen kann. Da steckt schon deutlich mehr Arbeit drin, als bei einem Ein-Mann-Betrieb der an einem Entwurf arbeitet. ;)



Die Agenturen machen sich das manchmal leichter als eine kleine 1 Mann Firma. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:37 
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Whatever...

Es sollte klar sein, dass ich - und die meisten hier - bereit sind, ihr sauerverdientes Moos auf den Tisch zu blättern, wenn dafür mehr geboten wird, als der Film (im schlimmsten Fall identisch mit irgendeiner bereits erhältlichen Ranz-Fassung) und eine zweifelhafte Verpackung (ob Hartkot oder Mediawurst, egal).
Labels wie Subkultur, FilmArt oder Anolis liefern eben ein Produkt ab, für das man gern auch 30 Öcken ausgibt, weil man merkt, dass hier Liehaber am Werk sind, die den Endkunden nicht über den Hobel ziehen wollen.
Ansonsten gilt es heutzutage sich zweimal zu überlegen, ob man das Geld noch so locker sitzen hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:38 
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Wenn du die genannten Zahlen nimmst und dir realistisch vorstellst, daß du dann nur ca. 1000 Stück verkaufen wirst, kommst du automatisch zu einem recht hohen Preis, wenn du überhaupt was verdienen willst - auch ohne edle Verpackung. Verkaufst du nun aber so eine teure Disc einfach in einem Amaray, zeigen dir die meisten Kunden einen Vogel und schreien Abzocke - Beispiele gibt es ja genug. Verpackst du das ganze aber edel, in einem schönen Mediabook, einem Digipack oder einer Hartbox sind sie einfach eher bereit einen hohen Preis zu akzeptieren. Das ist einfach Marketing.
Wobei Hartboxen eigentlich so mit das Billigste sind, was du als Verpackung nehmen kannst und außerhalb der Börsen/18er Shops überhaupt nicht laufen.



Exakt meine Meinung. Die "aufwändige" Packung ist meiner Meinung nach nur eine psychologische Sache um den Preis zu rechtfertigen.

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BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:40 
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und ein Schlag in die Fresse


Dafür, nur dafür tue ich es! :lol:



Den kannst du auch auf einer Börse liebend gerne von mir haben. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:41 
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Diabolik! hat geschrieben:
Dafür, nur dafür tue ich es! :lol:


Die Einsicht kommt jetzt zu spät. Dein nächster Halt: Pjöngjang. :twisted:

Zu dem Zahlenblatt von Charlie kann man noch erwähnen, das die kalkulierten 8,- praktisch nicht garantiert sind. Die Kalkulation ergibt eine Planung, die bei 8,- alle Kosten und den Gewinn einfährt. In der Praxis sieht das anders aus, weshalb in Deutschland einfach nicht der Preis gemacht werden kann, der im Ausland so viele verzückt. Die Masse (die aktuell rapide schrumpft), die da abgesetzt werden kann, wird hier in der ganzen Lizenzlaufzeit nichtmal gepresst.

Support your locals and buy online. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

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Zuletzt geändert von Subkultur-Entertainment am 05.04.2013 22:45, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:43 
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Diabolik! hat geschrieben:
Labels wie Subkultur, FilmArt oder Anolis liefern eben ein Produkt ab, für das man gern auch 30 Öcken ausgibt,...


Gibt es von speziell von filmArt oder Subkultur irgendwas für das man regulär hätte 30€ berappen müßen? Die teuersten Scheiben dürfen bei 25€ (ofdb Preis) gelegen haben und das ist dann schon eher eine Ausnahme, die meisten Scheiben liegen zwischen 17 und 22 €.

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Zuletzt geändert von chakunah_2072 am 05.04.2013 22:47, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:47 
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Ich kann nicht beurteilen, welchen Preis ein Label nehmen muss um damit leben zu können. Was mich aber zutiefst ankotzt sind die Deppen, die sich jeden Film 5 mal in einer Hartbox in den Schrank stellen. Das hat auch nichts mehr mit "jedem das seine" zu tun, sondern mit Dummheit.
Solange es diese Leute gibt, werden sich 84 XT und Co die Hände reiben.

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Zuletzt geändert von italo am 05.04.2013 22:48, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: JEDE MENGE MOOS! - Die Preispolitik der Labels
BeitragVerfasst: 05.04.2013 22:48 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
Gibt es von speziell von filmArt oder Subkultur irgendwas für das man regulär hätte 30€ berappen müßte? Die teuersten Scheiben dürfen bei 25€ ofdb gelegen haben und das ist dann schon eher eine Ausnahme.


Völlig richtig. Im Gegensatz zu vielen anderen Labels wäre bei den genannten ein Preis von 30 € aber sogar noch angemessen. Man ist ja auch nicht auf den Mediabook-Irsinn mit aufgesprungen.

Obwohl, bei den kommenden Lovecraft-Veröffentlichungen wäre das ja zu überlegen. Dann aber bitte in Menschenhaut eingebunden.

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