Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
Aktuelle Zeit: 24.01.2017 20:12

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 42 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2  Nächste
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Logiklöcher & Realitätsnähe in Spielfilmen - Eine Kampfansag
BeitragVerfasst: 23.02.2012 04:23 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
Hanebüchener Unsinn! :o
... hatte ich an anderer Stelle geschrieben... nicht hier! ;)


Zuletzt geändert von Fabi88 am 24.02.2012 01:47, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 04:36 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
fxsavini hat geschrieben:
***SPOILER***

1. Der eigentliche "Buch"-Mörder war ja der TV-Journalist. Die Jane und die beiden Polizisten hat ja der Buch-Autor gelyncht, John Saxon wurde von Jane ins Jenseits befördert. Aber wer zum Geier hat denn den TV-Journalist und den jungen Helfer des Buch-Autors umgebracht? Der Autor kann es ja nicht gewesen sein (lag ja bewusstlos im Garten)...
2. Warum geht Gemma zum Schluss noch mal ins Haus? Er konnte doch unmöglich wissen das der Autor noch lebte!?


***SPOILER***

Ich Versuche mich mal an Antworten...

***SPOILER***

1. Den TV-Journalisten hat natürlich der Onkel Autor weg-geaxt (sorry, schlechtes Wortspiel). Bei Argento können die Mörder ja Orte schneller wechseln als normale Menschen. Zudem braucht der junge Mann ja auch eine Weile, bis er Peter Neal findet. Wie Neal sich selbst den Stein an den Kopp gedonnert hat, ohne sich wirklich ernsthaft zu verletzen weiß ich nicht, aber wie ich ihn kenne, weiß das auch Argento nicht. Klassischer Fall von: Ist halt so! :lol:
2. Um bei Schauspielernamen zu bleiben: Gemma geht am Schluss nochmals ins Haus, damit er von Franciosa hinterrücks gespalten wird und die gute Daria schreiend im Türrahmen den aufgespießten Franciosa im Blitzlicht bewundern darf. Seine Rückkehr ins Haus hat nur dramaturgische Gründe. Vielleicht könnte man das hinbiegen, von wegen dort sucht er ein Telefon um die Spusi zu rufen. Aber ich denke ansonsten eher ein klassischer Fall von... siehe Punkt 1. ;)

Aber des Weiteren dachte ich bisher, Peter Neal hätte auch Bullmer (Saxon) auf dem Gewissen. Schließlich taucht Jane erst danach am Tatort auf. Wobei sich dann natürlich die beiden Fragen anschließen, warum Neal seinen Agenten tötet (da die Frau ihm ja mittlerweile wuppe war, kann es Rache nicht sein) und warum eine Frau, die offiziell gar nicht in der Stadt ist anscheinend so viele Termine hat, dass sie zu spät zu einer Verabredung mit ihrem Freund kommt. :lol:


***SPOILER***


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 04:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 2717
Geschlecht: männlich
Highscores: 1
Also für 10/10 Punkten strotzt dein Kommentar gerade zu von Zugeständnissen und Relativierung im Sinne von "eigentlich scheisse" :mrgreen: Ehrlich gesagt, ist mir gar nicht wirklich klar geworden, wieso du den Film so extrem gut findest :oops:

Faszinierend, wie man trotz solcher Gedankengänge, dann doch noch auf 10/10 kommt. Ich habe dem Film übrigens die gleiche Bewertung verpasst, alllerdings fast vollständig gegensätzlich begründet (Seite 2, in diesem Thread).

_________________
-> <-


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 05:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
Dem weiteren Missbrauch entzogen...


Zuletzt geändert von Fabi88 am 24.02.2012 01:48, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 09:43 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 05.2011
Beiträge: 1215
Geschlecht: männlich
Fabi88 hat geschrieben:
Figuren wie der Kaufhausdetektiv, Janes Helferin am Flughafen, der Obdachlose, und und und werden relativ ausgiebig eingeführt und sind dann ohne Erklärung fort


Warum ohne Erklärung fort? Hätte man jetzt unbedingt zeigen müssen, wie sich der Detektiv irgendwann seinen Sex abholen will und niemand die Tür aufmacht? Oder dass der Obdachlose am Ende des Films immer noch obdachlos ist? Die Relevanz der Figuren beschränkt sich auf eine Szene und damit hat es sich. Wie man die gesamte Szene als "Einführung" der Figur sehen kann, ist mir unverständlich.

_________________
Bild
Higurashi no Naku Koro ni


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 10:34 
Offline

Registriert: 01.2012
Beiträge: 64
Geschlecht: nicht angegeben
Zitat:
2. Warum geht Gemma zum Schluss noch mal ins Haus? Er konnte doch unmöglich wissen das der Autor noch lebte!?


Zitat:
2. Um bei Schauspielernamen zu bleiben: Gemma geht am Schluss nochmals ins Haus, damit er von Franciosa hinterrücks gespalten wird und die gute Daria schreiend im Türrahmen den aufgespießten Franciosa im Blitzlicht bewundern darf. Seine Rückkehr ins Haus hat nur dramaturgische Gründe. Vielleicht könnte man das hinbiegen, von wegen dort sucht er ein Telefon um die Spusi zu rufen. Aber ich denke ansonsten eher ein klassischer Fall von... siehe Punkt 1. ;)


Ist jetzt nicht euer ernst, oder? Er geht ins Haus, weil er sich an das Zitat aus dem Buch erinnert, mit dem der Film auch eröffnet wird. Das bringt ihn auf die Idee, daß Peter Neal den Selbstmord nur vorgetäuscht hat.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 17:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 8495
Wohnort: Liquid Eyes in Cologne
Geschlecht: männlich
Was habt ihr alle eigentlich immer mit diesem Logikverweis?

Will man damit die eigene geistige Erhabenheit über den gerade goutierten fiktionalen (Spiel-) Film demonstrieren?
Ist es einem peinlich den Terminus "unrealistisch" zu verwenden und benutzt daher "Logikloch" u.ä. als Synonym für "unrealistisch" weil "unrealistisch" so sehr nach Spießer / Nörgler / Kein-Spassversteher klingt?

Ich verstehe das einfach nicht!!!

Sind Filme nicht deshalb so geil, weil sie das Prinzip des anything goes ausleben? Was hat Logik, Realismus mit Spielfilmen zu tun? Stellt wirklich jeder Film automatisch den Anspruch an sich selbst realistisch zu sein?

I don't get it?

_________________
"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 17:51 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
TRAXX hat geschrieben:
Sind Filme nicht deshalb so geil, weil sie das Prinzip des anything goes ausleben?

Genau deswegen finde ich die Argento-Filme geil. Wenn ich mich in einen Argento-Film hineinziehen lasse, ist mir Logik total wuppe und ich nehme einfach nur einen psychotischen, ästhetisch bebilderten Albtraum wahr. Deshalb dürfen mir aber doch Logiklöcher immer noch ins Auge springen, wenn ich anschließend die Handlung rekapituliere?
Und gerade bei Krimis und Thrillern, wo es um Verbrechen geht, die dem Täter in der Realität nun einmal nachgewiesen werden müssten, fordern viele Zuschauer, dass der ganze Tathergang logisch rekonstruierbar ist. Deswegen kann der 08/15-Zuschauer mit Argento bzw. mit Gialli allgemein meist nichts anfangen, weil, zum Teil auch ganz bewusst, Fäden unaufgerollt bleiben oder brutal gegen Logik verstoßen wird. Deswegen weise ich auf die nicht vorhandene Logik hin, sage aber auch, dass man genau diesen Logikanspruch gar nicht erst mit in den Film nehmen sollte. Ich erwähne da einfach auch mal den großartigen "Polizeiruf 110"-Giallo von Dominik Graf, "Cassandras Warnung", der etwa zu gleichen Teilen brutalst zerissen und als bester TV-Film des Jahres gepriesen wurde.
Und es ist bei mir wahrscheinlich auch ganz einfach "Berufskrankheit", dass ich sogar in meinen Lieblingsfilmen negative Aspekte finde. Vielleicht sollte ich vor diesem Hintergrund dann auch ganz einfach nur über Filme schreiben, die ich nicht mag. :mrgreen:
Gerade die Filme von Dario Argento sind einfach die großen Ausnahmen, wo ich nicht den Regiestuhl, die Kamera samt Grip-Abteilung und den Schneidetisch sehe, während ich zuschaue. Allein deswegen liebe ich diese Filme. Die Filme entwickeln ganz einfach einen Sog, dem ich persönlich nicht entkommen kann. Wenn man aber wirklich objektiv an die Sichtung gehen würde, fielen diese ganzen Wohfühlpunkte weg und man käme aus dem Kritisieren gar nicht mehr heraus. Es ist nun einmal Fakt, dass Argento "style over substance" praktiziert. Viele Zuschauer wollen aber Gehaltvolles sehen und sind oft auch einfach keine Ästheten. An diesen Zuschauern läuft das Ganze dann einfach wirkungslos vorbei - was mir eher für diese Menschen Leid tut. :mrgreen:
Ich halte es einfach für wichtig, auch diesen Leuten zu erklären, dass der Film nicht mit den Augen eines Realisten gesehen werden sollte, sondern tatsächlich Kino in Reinform darstellt. Dass solche Hinweise und diesbezügliche Kritikpunkte hier im Forum dann doch eher Fehl am Platze sind, habe ich nun aber auch erkannt. ;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 17:53 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 3136
Wohnort: Schrebergartenkolonie des Todes
Geschlecht: männlich
TRAXX hat geschrieben:
Was habt ihr alle eigentlich immer mit diesem Logikverweis?

Will man damit die eigene geistige Erhabenheit über den gerade goutierten fiktionalen (Spiel-) Film demonstrieren?
Ist es einem peinlich den Terminus "unrealistisch" zu verwenden und benutzt daher "Logikloch" u.ä. als Synonym für "unrealistisch" weil "unrealistisch" so sehr nach Spießer / Nörgler / Kein-Spassversteher klingt?

Ich verstehe das einfach nicht!!!

Sind Filme nicht deshalb so geil, weil sie das Prinzip des anything goes ausleben? Was hat Logik, Realismus mit Spielfilmen zu tun? Stellt wirklich jeder Film automatisch den Anspruch an sich selbst realistisch zu sein?


Bild

_________________
"Wir raten ab!" - Der katholische Filmdienst

Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 18:15 
Offline

Registriert: 11.2009
Beiträge: 11285
Geschlecht: männlich
TRAXX hat geschrieben:
Was habt ihr alle eigentlich immer mit diesem Logikverweis?

Will man damit die eigene geistige Erhabenheit über den gerade goutierten fiktionalen (Spiel-) Film demonstrieren?
Ist es einem peinlich den Terminus "unrealistisch" zu verwenden und benutzt daher "Logikloch" u.ä. als Synonym für "unrealistisch" weil "unrealistisch" so sehr nach Spießer / Nörgler / Kein-Spassversteher klingt?

Ich verstehe das einfach nicht!!!

Sind Filme nicht deshalb so geil, weil sie das Prinzip des anything goes ausleben? Was hat Logik, Realismus mit Spielfilmen zu tun? Stellt wirklich jeder Film automatisch den Anspruch an sich selbst realistisch zu sein?

I don't get it?



Ausnahmsweise mal ein richtig guter Kommentar! :jc_goodpost:


:mrgreen:

_________________
Suche "Maigret und sein gößter Fall" Regie: Alfred Wiedenmann. DVD von 3L


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 19:47 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
Hier könnte ihre Werbung stehen!


Zuletzt geändert von Fabi88 am 24.02.2012 02:06, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 20:00 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2012
Beiträge: 887
Wohnort: Rostock
Geschlecht: männlich
Highscores: 7
TRAXX hat geschrieben:
Sind Filme nicht deshalb so geil, weil sie das Prinzip des anything goes ausleben? Was hat Logik, Realismus mit Spielfilmen zu tun? Stellt wirklich jeder Film automatisch den Anspruch an sich selbst realistisch zu sein?

I don't get it?

Ein Film muss nicht unbedingt realistisch sein. Er sollte aber meiner Meinung nach in sich stimmig/logisch sein. Einer von der Pixar-Bande hat das mal in einem Interview so ähnlich gesagt. Es gehe nicht darum, dem Zuschauer eine realistische Welt zu zeigen, aber eine glaubwürdige. Da war das zwar auf Cars bezogen, die Grundaussage ist aber meines Erachtens schon allgemein passend.

_________________
"Uh, I hope, I didn't brain my damage." - Homer Simpson

Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 20:15 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
MMeXX hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Sind Filme nicht deshalb so geil, weil sie das Prinzip des anything goes ausleben? Was hat Logik, Realismus mit Spielfilmen zu tun? Stellt wirklich jeder Film automatisch den Anspruch an sich selbst realistisch zu sein?

I don't get it?

Ein Film muss nicht unbedingt realistisch sein. Er sollte aber meiner Meinung nach in sich stimmig/logisch sein.[...]

Genau das meine ich ja mit diesem schwammigen Begriff "Logik"!
Ich verlange keinen Realismus von Filmen oder gar Abbildung der Realität. Damit haben uns ja bereits die werten Kollegen des "Neuen deutschen Films" viel zu oft gelangweilt...


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 20:59 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 3136
Wohnort: Schrebergartenkolonie des Todes
Geschlecht: männlich
Fabi88 hat geschrieben:
Wenn man im Studium die Lichtsetzung in "Die zwölf Geschworenen" und die Schnitttechnik von "Außer Atem" analysieren musste, gelernt hat Drehbücher nach den FFA-Richtlinien zu beurteilen und viele unliebsame Dinge mehr, ist einfach einiges (zumindest bei mir) aus den Fugen geraten...


Das kann ich nicht unkommentiert stehen lassen.
Auch Picasso hat gelernt, wie Rembrandt zu malen und trotzdem einen dicken Haufen drauf geschissen. Wenn man unbedingt so dumm und naiv sein will, in Deutschland beim Film (haha!) oder Fernsehen zu arbeiten (d.h. sich täglich brav zu bücken, die Arschbacken auseinander zu ziehen und mit Anlauf ficken zu lassen), muss man sich natürlich auch die gequirlte Scheiße der Filmhochschulen ins Hirn stopfen lassen. Die einzigen Wenigen, die hierzulande nur annähernd etwas auf die Reihe bekommen haben (siehe Graf), haben diesen Unsinn aber auch ebenso schnell wieder vergessen.
Man verstehe mich nicht falsch: Es ist sinnvoll, zunächst mal sein Handwerkszeug zu beherrschen, wenn man Bilderstürmer werden will. Aber in unserer [filmischen] Bananenrepublik kann man ja nicht mal das.

---

Sorry, Off-Topic.

_________________
"Wir raten ab!" - Der katholische Filmdienst

Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 21:54 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 2717
Geschlecht: männlich
Highscores: 1
Weiter mit Off-Topic

----
Ist zwar etwas polemisch aber Diabolik hat schon recht... Ich habe gerade neulich, ein Interview mit Klaus Lemke gesehen (der mit seinem Film, mal wieder, nicht bei der Berlinale angenommen wurde :mrgreen: ) welches, so ziemlich, den gleichen Inhalt hatte (müßte noch in der ARD Mediathek zu finden sein). Herr Lemke lieferte auch gleich eine plausible Begründung warum sein Film nicht genommen wurde :!:

Edit gefunden -> *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Also Antifa-Bi88 entweder lässt du dich von System ficken oder du machst es wie Klaus. Kannst dafür aber ordentlich was auf die Fresse kriegen! In diesem Sinne...

Vielleicht kommentiere ich demnächst auch nochmal etwas differenzierter deinen Standpunkt, Lust hätte ich schon. Vieles "kann" man eigentlich nicht so stehen lassen. Filmhochschule hin oder her.

---

Sorry, Off-Topic.

_________________
-> <-


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 22:19 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
Diabolik! hat geschrieben:
Das kann ich nicht unkommentiert stehen lassen.
Auch Picasso hat gelernt, wie Rembrandt zu malen und trotzdem einen dicken Haufen drauf geschissen. Wenn man unbedingt so dumm und naiv sein will, in Deutschland beim Film (haha!) oder Fernsehen zu arbeiten (d.h. sich täglich brav zu bücken, die Arschbacken auseinander zu ziehen und mit Anlauf ficken zu lassen), muss man sich natürlich auch die gequirlte Scheiße der Filmhochschulen ins Hirn stopfen lassen. Die einzigen Wenigen, die hierzulande nur annähernd etwas auf die Reihe bekommen haben (siehe Graf), haben diesen Unsinn aber auch ebenso schnell wieder vergessen.
Man verstehe mich nicht falsch: Es ist sinnvoll, zunächst mal sein Handwerkszeug zu beherrschen, wenn man Bilderstürmer werden will. Aber in unserer [filmischen] Bananenrepublik kann man ja nicht mal das.

---

Sorry, Off-Topic.

Es ist in der Tat Off-Topic, aber diese ganzen Unterstellungen kann ich wiederum nicht unkommentiert lassen.
1. Wette ich mit dir, dass auch Dominik Graf das alles nicht vergessen hat, nicht zuletzt auch weil der gute Mann selbst als Dozent tätig ist. ;)
2. Wer bitte behauptet, dass ich mir "Scheiße" ins Hirn stopfen lasse? Es sind nun einmal die Lerninhalte und da muss man durch. Ob ich davon irgend etwas annehme oder für eigene Werke verwende ist dann doch wohl meine Sache und wurde von mir mit keinem Wort thematisiert. Und dass die Lichtsetzung in "Die zwölf Geschworenen" sehr gelungen ist und man sich dort daher einiges abgucken kann, ist doch wohl genauso wenig anzuzweifeln, wie die Tatsache, dass "Außer Atem" (ein Film, den ich im Übrigen nie wieder sehen möchte) einige Innovationen brachte.
3. Finde ich es fragwürdig, ob du mich aufgrund meiner Berufswahl als "dumm und naiv" bezeichnen darfst. Deine Einstellung zum deutschen Film teile ich tendenziell durchaus, aber es ist natürlich einfacher als Zuschauer vom Sofa aus breitgestreut zu hassen, als auch in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft das ein oder andere gelungene Werk zu suchen (und zu finden) oder es wenigstens für möglich zu halten, dass jemand gewillt ist an dem Zustand etwas zu ändern.

Alles, was ich sagen wollte, war, dass ich einen Film in der Regel nicht anschauen kann, ohne mir zumindest DANACH Gedanken über die Dramaturgie, Schauspielführung, Kameraarbeit und weiteren Aspekte zu machen. Das liegt ganz einfach daran, dass ich im Rahmen des Studiums Drehbücher, Lichtgestaltung, Schnitt und Schauspielführung analysieren MUSSTE. Ich habe doch nie gewertet von wegen "Die zwöf Geschworenen" oder "Außer Atem" wären bessere Filme?
Und auch wenn das hier anscheinend alle gern überlesen: Ich liebe Dario Argentos Filme und wenn ich mich an irgendeinem Regisseur orientiere, dann an ihm! Es ist doch gerade mein Wunsch, dass das heutige Kino wieder nach dem "anything goes"-Prinzip funktioniert. Aber darauf hinweisen, DASS ein Film nach dem "anything goes"-Prinzip funktioniert und somit auf gängige Logik pfeift darf man doch wohl noch, ohne sich beschimpfen zu lassen? Mit dem selben Recht darf man doch wohl bei einem Drama für's Fernsehen darauf hinweisen, dass die Kameraarbeit recht schnörkellos ausfällt und einen kein Farbengewitter erwartet?

Und zu Klaus Lemke: Vielversprechender Beginn in den 60ern - er war neben Roland Klick wohl derjenige, der am deutlichsten gezeigt hat, dass ein "neuer deutscher Genre-Film" möglich gewesen wäre. Aber nach "Rocker" (ein genialer Film) kam nun eigentlich nur noch Kram, den man sich kaum anschauen kann. Vielleicht sollte man die Gründe für eine Nichtannahme seiner Filme bei Festivals nicht nur in seinen Aussagen suchen, sondern in der reinen Qualität der Filme? ;)

Damit ist das Thema hier aber für mich auch erledigt. Tut mir Leid, dass ich hier anscheinend einigen Leuten auf den Schlips getreten bin. Aber wenn man mir unterstellt auf einen Altar uriniert zu haben, vor dem ich selbst regelmäßig knie, dann schüttel ich ab jetzt nur noch den Kopf darüber und denke mir meinen Teil. Ich rechtfertige mich gerade nämlich für Dinge, die ich so niemals gemeint habe. Vielleicht drücke ich mich ja tatsächlich unheimlich unklar aus?


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 22:37 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 3136
Wohnort: Schrebergartenkolonie des Todes
Geschlecht: männlich
Fabi88 hat geschrieben:
Wer bitte behauptet, dass ich mir "Scheiße" ins Hirn stopfen lasse?


Ich habe allgemein gesprochen, nicht explizit von dir. (Im Übrigen war ich ebenfalls auf einer entsprechenden Hochschule, habe aber keine Lust, damit jetzt und hier hausieren zu gehen. Ich weiß also, wovon ich rede.) Um es weniger polemisch auszudrücken: Man sollte das, was man dort lernt, sehr, sehr kritisch hinterfragen. In der Praxis bringt es eh wenig.

Fabi88 hat geschrieben:
Finde ich es fragwürdig, ob du mich aufgrund meiner Berufswahl als "dumm und naiv" bezeichnen darfst.


Auch hierbei habe ich nicht explizit von dir gesprochen, aber offenbar hast du das Bedürfnis alles auf dich zu beziehen. Ich habe keine Ahnung wer du bist oder was du weißt oder was du beruflich tust. Dass ich Schaum vorm Mund kriege, wenn ich "Filmhochschüler" höre, ist ja nicht deine Schuld... ;)

Fabi88 hat geschrieben:
Ich habe doch nie gewertet von wegen "Die zwöf Geschworenen" oder "Außer Atem" wären bessere Filme?


Möglicherweise sind sie das ja sogar, objektiv betrachtet. Aber davon habe ich gar nicht gesprochen. Wichtig war mir nur die Aussage: Auch Picasso hat gelernt, wie Rembrandt zu malen und trotzdem einen dicken Haufen drauf geschissen. Und das passt ja dann ganz gut zu deiner Aussage:
Fabi88 hat geschrieben:
(...) als auch in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft das ein oder andere gelungene Werk zu suchen (und zu finden) oder es wenigstens für möglich zu halten, dass jemand gewillt ist an dem Zustand etwas zu ändern.


Fühl dich doch bitte nicht gleich so angegriffen. Im Grunde genommen wollen wir doch genau dasselbe. Eventuell war ich etwas zu bissig in meiner Ausdrucksweise, deshalb hier nochmals ein wenig zärtlicher: Auch wenn man das schnöde Handwerkszeug lernen muss/te, sollte man sich die Liebe für ungewöhnliche oder unbequeme Dinge bewahren.
Aber das tust du ja. Peace.

_________________
"Wir raten ab!" - Der katholische Filmdienst

Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 22:42 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
Diabolik! hat geschrieben:
Aber das tust du ja. Peace.

Dass du das erkennst versöhnt uns sofort wieder! :lol:

chakunah_2072 hat geschrieben:
Vielleicht kommentiere ich demnächst auch nochmal etwas differenzierter deinen Standpunkt, Lust hätte ich schon. Vieles "kann" man eigentlich nicht so stehen lassen. Filmhochschule hin oder her.[...]

Das schreit nach einem eigenen Thread an passenderer Stelle. Lass uns meinetwegen auch Lemkes "Hamburger Manifest" diskutieren und den Problemen des deutschen Genre-Films auf den Grund gehen! Und das meine ich ernst... ;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 22:48 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 2717
Geschlecht: männlich
Highscores: 1
Schade finde ich, wenn solche Gespräche gleich "gebremst" werden, es könnte sich jemand in seiner Position angegriffen fühlen - ich bitte darum! Gerade sowas kann doch sehr fruchtbar sein.

Etwas Polemik zum Einstieg, dem Gesprächspartner etwas "auf den Zahn fühlen", sollte doch kein Problem sein. Warum gleich wieder Segel streichen wenn man mal etwas "hochkocht". Ich finde das nur natürlich. Nichts gegen ordentliche Umgangsformen aber auch ein Streit (inkl. unsachlicher Unterstellungen und wüsten Beschimpfungen) sollte erlaubt sein. Ein ständige "Relativierung" der eigenen Position, ist zwar gut und schön, jedoch nicht der einzige Weg.

Gerade ein Film wie Tenebre, der von Obessionen überquillt, kann nur entstehen, wenn man sich mal von der Kette lässt. Am Ende wird man noch von der (eigenen) Kunst selbst umgebracht...

_________________
-> <-


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 22:57 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 3136
Wohnort: Schrebergartenkolonie des Todes
Geschlecht: männlich
Naja, relativiert habe ich meinen eigentlichen Standpunkt ja nun nicht. Es geht mir aber nicht darum, hier Fabi88 persönlich anzupissen. Es geht um's Prinzip.

Ich bleibe bei meiner Meinung, dass

1. Deutschland im Filmsektor kaum Talente hervorbringt, die international mithalten könnten.
2. die wenigen Talente, die es zu etwas bringen könnten, für's Fernsehen verheizt werden.
3. fast alle, die für's Fernsehen arbeiten, Nutten sind.
4. man auf Filmhochschulen eine Menge Käse lernt, der möglicherweise ganz sinnvoll ist um eine Grundbasis zu schaffen, den man aber auch getrost in die Pfeife rauchen kann.
5. Filmhochschüler den ganzen Tag lang verprügelt werden sollten. :mrgreen:

_________________
"Wir raten ab!" - Der katholische Filmdienst

Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 23:04 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 05.2011
Beiträge: 1215
Geschlecht: männlich
Fabi88 hat geschrieben:
Das doofe ist ja, ich sehe das ja exakt genauso wie ihr! :|
Wenn man im Studium die Lichtsetzung in "Die zwölf Geschworenen" und die Schnitttechnik von "Außer Atem" analysieren musste, gelernt hat Drehbücher nach den FFA-Richtlinien zu beurteilen und viele unliebsame Dinge mehr, ist einfach einiges (zumindest bei mir) aus den Fugen geraten...
Ich kann Filme schon lange nicht mehr zur reinen Unterhaltung genießen. Argento ist wie gesagt eine der wenigen Ausnahmen!
"Tenebre" bietet fantastische Kameraarbeit, tolle Licht- und Schattensetzung, die Schauspielführung ist für Argento-Verhältnisse recht gut und das Drehbuch würde einem jeder Script-Consultant um die Ohren schmeißen. Aber das Ganze entwickelt einen unglaublichen Sog und Italo schrieb ja bereits, Argento würde den "ganzen Brei so stimmig anzurühren", dass einem die negativen Punkte nicht auffallen, bzw. es ist ja sogar nur EIN negativer Punkt. Und ich schrieb doch bereits, dass man den verdammten Logikanspruch zu hause lassen soll bei diesem Film!
Warum setze ich mich immer wieder so in die Nesseln? :(


Wenn ich schon "Script-Consultant" oder "Richtlinien für Drehbücher" lese ... Die Filmkunst wurde sicher nicht dadurch geprägt und weiterentwickelt, dass ihre Schöpfer sich an irgendwelchen Richtlinien orientiert haben. Weiter geht es nur durch das Experiment und das Brechen von Regeln, und genau dafür steht, unter anderem, Argento in meinen Augen.

Und das ewige Gegenüberstellen von wahrer Kunst und bloßer Unterhaltung und die Vorrangstellung des Drehbuchs in der Bewertung von Filmen (Standardspruch "Style over Substance" - wer sagt denn, dass nur das Drehbuch die "Substanz" eines Films sein kann?? Dann könnte man gleich darauf verzichten, die Drehbücher zu verfilmen, und hätte pure "Substance" ...) könnte eine Filmhochschule auch mal zu hinterfragen lehren.

Was ich nicht verstehe, ist, was dieses altbekannt-undifferenzierte Deutscher-Film-Bashing in diesem Thread macht.

_________________
Bild
Higurashi no Naku Koro ni


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 23:14 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 04.2010
Beiträge: 1520
Wohnort: Schwabenland
Geschlecht: männlich
Ich verstehe auch überhaupt nicht anhand welcher Kriterien man Filme objektiv bewerten könnte, das ist genauso unsinnig, wie bei Literatur.
Alles was beim Zuschauer evoziert wird, sind subjektive und ganz individuelle Eindrücke. Natürlich gibt es beim Film mehr praktisches Handwerk und man kann möglicherweise anhand von Kategorien versuchen eine Meinung zu begründen...
Aber es ist doch ein Unterschied, ob man einen Film gut findet oder ob der Film gut ist.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 23:26 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
SCHLUSS JETZT! :lol:
Gibt jetzt 'nen Thread im Deutschtümelei-Forum, wo dieser ganze Filmhochschulen-Schmonzes besprochen werden kann und "deutscher Film ist Scheiße"-Thesen verbreitet werden dürfen! ;)


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 23:38 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 8495
Wohnort: Liquid Eyes in Cologne
Geschlecht: männlich
chakunah_2072 hat geschrieben:
Schade finde ich, wenn solche Gespräche gleich "gebremst" werden, es könnte sich jemand in seiner Position angegriffen fühlen - ich bitte darum! Gerade sowas kann doch sehr fruchtbar sein.

Etwas Polemik zum Einstieg, dem Gesprächspartner etwas "auf den Zahn fühlen", sollte doch kein Problem sein. Warum gleich wieder Segel streichen wenn man mal etwas "hochkocht". Ich finde das nur natürlich. Nichts gegen ordentliche Umgangsformen aber auch ein Streit (inkl. unsachlicher Unterstellungen und wüsten Beschimpfungen) sollte erlaubt sein. Ein ständige "Relativierung" der eigenen Position, ist zwar gut und schön, jedoch nicht der einzige Weg.

Das scheint hier aber mal wirklich ne überhandnehmende Krankheit zu sein, schlimm! Ich hab ja schon an anderer Stelle angemerkt ob irgendjemand ein "Neues Zeitalter der Über-Sensibilität" ausgerufen hat.

Jemand sagt A, ein anderer ist gegenteiliger Meinung und sagt B, dann empört sich der A-Sager, dass man doch wohl noch "seine Meinung äussern dürfe ohne direkt dafür angekackt" zu werden oder es sei ja "nur meine Meinung" (wird dann gerne schon mal aufklärerisch vorausgeschickt - ja, vielen Dank! Was denn sonst? Es ist immer "nur meine Meinung" - wessen denn sonst? Andernfalls ist es ein Zitat. :roll: )

Diese Diskussionskultur geht hierzulande ordentlich den Bach runter.

Meinungsfreiheit bedeutet nicht dass man ein Recht darauf hat seine Meinung unkommentierbar in den leeren Raum stellen zu dürfen, sondern Meinungsfreiheit bedeutet auch dass ich äussern kann, dass mir eine bestimmte Meinung nicht passt oder ich anderer Meinung... und auch die Meinung, dass ich nicht der Meinung bin darf in Frage gestellt werden... usw. usf.

_________________
"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 23.02.2012 23:53 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 03.2011
Beiträge: 187
Wohnort: Köln
Geschlecht: männlich
Verzogen! :mrgreen:


Zuletzt geändert von Fabi88 am 24.02.2012 01:43, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 24.02.2012 00:06 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 12.2009
Beiträge: 3119
Wohnort: Dywidag
Geschlecht: männlich
Ich zitiere den Werbespruch des dt. Verleihs "Tenebre - Ein Film wie ein Axthieb". Tenebre ist mein meistgesehener Argento neben Suspiria. Mir gefällt er sehr gut.

_________________
BildBild
"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: TENEBRE - Dario Argento
BeitragVerfasst: 24.02.2012 00:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 8495
Wohnort: Liquid Eyes in Cologne
Geschlecht: männlich
Fabi88 hat geschrieben:
Es darf gerne jemand die Meinung vertreten, Filmhochschulen lehren unwichtige Dinge. Alles in Ordnung.
Aber wenn jemand schreibt, Leute, die Film studieren wären prinzipiell "dumm oder naiv" und ich studiere zufällig blöderweise eben das, dann fühle ich mich persönlich angegriffen.

Das ist ja das Problem.
Diabolik hat das "dumm und naiv" auf die Arbeit beim deutschen Film bezogen bzw. auf Leute, die glauben durch das Gelernte beim dt. Film/TV arbeiten zu können. Er meint das Prinzip dort sei dem neuen Deichkind-Song entsprechend: Bück dich hoch!!

Dumm und naiv ist nicht der der Film studiert, sondern der der meint dadurch ARBEITEN zu können.


Zitat:
Aber das gehört alles nicht hier her... Es gibt PMs für alles, was total Off-Topic ist und für alles was den deutschen Film betrifft, habe ich wie gesagt einen Thread im Deutschtümelei-Forum eröffnet.
Kann jetzt vielleicht wieder jemand seine Meinung zu dem Film "Tenebre" äußern? Und nicht seine Meinung zu der Meinung eines anderen Nutzers zu "Tenebre"... :mrgreen:

Ja, mach ich jetzte... keen Stress, wa? :mrgreen:

_________________
"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Logiklöcher & Realitätsnähe in Spielfilmen - Eine Kampfa
BeitragVerfasst: 24.02.2012 00:21 
Offline
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 3136
Wohnort: Schrebergartenkolonie des Todes
Geschlecht: männlich
TRAXX hat geschrieben:
Diabolik hat das "dumm und naiv" auf die Arbeit beim deutschen Film bezogen bzw. auf Leute, die glauben durch das Gelernte beim dt. Film/TV arbeiten zu können. Er meint das Prinzip dort sei dem neuen Deichkind-Song entsprechend: Bück dich hoch!!

Dumm und naiv ist nicht der der Film studiert, sondern der der meint dadurch ARBEITEN zu können.


Danke. Genau so meinte ich es.

(Um einen befreundeten Ex-Studienkollegen zu zitieren, der mal ein begehrtes Drehbuchstipendium bekam und jetzt als Dozent an einer Pipi-Akademie jobben muss: "Ich bereite hoffnungslose Optimisten auf die Arbeitslosigkeit vor." :lol: )

_________________
"Wir raten ab!" - Der katholische Filmdienst

Bild


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Logiklöcher & Realitätsnähe in Spielfilmen - Eine Kampfa
BeitragVerfasst: 24.02.2012 00:31 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 2717
Geschlecht: männlich
Highscores: 1
Aha! Diabolik - erwischt! Zugeständnis! Relativierung!!!! :evil:

Zurück zum Thema: Ich finde Tenebre logisch. Ist meine Meinung, wenn ihr damit nicht klar kommt, könnt ihr ja aus dem Thread wegbleiben oder gleich euren Account löschen.

Logiklöcher: Hemmunglos gefickt!

Scheisse... ich hab' den Faden (Thread) verloren...

PS: Ist das hier "Privater Verkauf von DVDs an unter 18 Jährige im Netz" :?: Ich hätte nämlich noch paar Pornos zu veräußern.

_________________
-> <-


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Logiklöcher & Realitätsnähe in Spielfilmen - Eine Kampfa
BeitragVerfasst: 24.02.2012 00:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 11.2009
Beiträge: 8495
Wohnort: Liquid Eyes in Cologne
Geschlecht: männlich
chakunah_2072 hat geschrieben:
Aha! Diabolik - erwischt! Zugeständnis! Relativierung!!!! :evil:

Zurück zum Thema: Ich finde Tenebre logisch. Ist meine Meinung, wenn ihr damit nicht klar kommt, könnt ihr ja aus dem Thread wegbleiben oder gleich euren Account löschen.

Logiklöcher: Hemmunglos gefickt!

Scheisse... ich hab' den Faden (Thread) verloren...

PS: Ist das hier "Privater Verkauf von DVDs an unter 18 Jährige im Netz" :?: Ich hätte nämlich noch paar Pornos zu veräußern.

Bild

_________________
"Ein Tittchen hier, ein Fötzchen da, und die Welt sähe wieder rosiger aus." anti
Bild


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 42 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker