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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: DER MANN OHNE GEDÄCHTNIS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 01.05.2013 12:19 
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reggie hat geschrieben:
Für viele aber unerreichbar da nicht auf Dvd erschienen und die Mühe sich einen Film zu organisieren den es nicht auf DVD oder Blu gibt macht sich leider fast niemand
:|


Woher stammt diese Erkenntnis? Kann ich nicht nachvollziehen.

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 Betreff des Beitrags: Wie weit geht der geneigte Filmfreak um neuen Stoff zu entdecken?
BeitragVerfasst: 01.05.2013 12:46 
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@Blap
Klar gibt es Leute die sowas auch machen. Aber nicht so viele....
Kenne ja selber ettlich die dies Tun.
Aber die Mehrheit tut dies nicht denke ich mal...

Man nehme als beispiel dieses Forum, bei den Themen von Filmen die es auf Dvd gibt ist immer mehr los. Nur wenige User machen Themen zu Filmen auf die es nicht auf Dvd gibt.
Und dann erst bei Filmen die es nichtmal auf VHS gibt, da gibts noch weniger...

.................................

Wer hier ist denn bereit sich nun den "Tödlichen Hass" zu besorgen, nachdem er von mehreren Usern gehört hat das der Spitze ist ???

Die meisten werden warten bis endlich mal eine Dvd, oder gar erst eine Blu erscheint ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DER MANN OHNE GEDÄCHTNIS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 01.05.2013 19:23 
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reggie hat geschrieben:
Man nehme als beispiel dieses Forum, bei den Themen von Filmen die es auf Dvd gibt ist immer mehr los. Nur wenige User machen Themen zu Filmen auf die es nicht auf Dvd gibt.
Und dann erst bei Filmen die es nichtmal auf VHS gibt, da gibts noch weniger...


Das ist richtig, ohne deutsche Scheibe geht im Forum oft wenig bis gar nichts. Aber liegt dies tatsächlich nur daran, dass User andere "Sichtungsformen" ablehnen? Ich bin nicht sicher. Schaue selbst durchaus Filme ohne offizielle Scheibe (Tape, Rip, TV-Aufnahme), schreibe aber nur zu Werken ein paar Zeilen, wenn mir diese als "richtige" DVD/BD vorliegen (allerdings nur teilweise, der Tag hat nur 24 Stunden).

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 Betreff des Beitrags: Re: DER MANN OHNE GEDÄCHTNIS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 01.05.2013 21:43 
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Blap hat geschrieben:
reggie hat geschrieben:
Man nehme als beispiel dieses Forum, bei den Themen von Filmen die es auf Dvd gibt ist immer mehr los. Nur wenige User machen Themen zu Filmen auf die es nicht auf Dvd gibt.
Und dann erst bei Filmen die es nichtmal auf VHS gibt, da gibts noch weniger...


Das ist richtig, ohne deutsche Scheibe geht im Forum oft wenig bis gar nichts. Aber liegt dies tatsächlich nur daran, dass User andere "Sichtungsformen" ablehnen? Ich bin nicht sicher. Schaue selbst durchaus Filme ohne offizielle Scheibe (Tape, Rip, TV-Aufnahme), schreibe aber nur zu Werken ein paar Zeilen, wenn mir diese als "richtige" DVD/BD vorliegen (allerdings nur teilweise, der Tag hat nur 24 Stunden).



Was ist der sinn dahinter nichts zu einem Film zu schreiben den es nicht auf DVD und blu gibt ??? Auch dann nicht wenn das jetzt ein Meisterwerk ist ??

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 Betreff des Beitrags: Re: DER MANN OHNE GEDÄCHTNIS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 02.05.2013 06:00 
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Grundätzlich finde ich es gut wenn zu allen Filmen etwas geschrieben wird.
Trotzdem beteilige ich mich auch eher an Diskussionen wo ein Silberling angekündigt oder greifbar ist.
Bei mir liegen so viele unangesehene DVDs rum, das ich VHS oder das TV vollkommen außer acht lasse.
Früher habe ich mehr, zu nicht auf DVD erhältlichen Filmen geschrieben aber mittlerweile kenne ich nicht mehr viel, was nicht auf irgendeiner Scheibe erhältlich ist. Meine Wunschliste ist verdammt klein geworden. Fast alles was neu erscheint sind Erstsichtungen oder Entdeckungen für mich.
Ganz klar, will ich bei diesen Neuerscheinungen mehr diskuttieren, als bei Filmen, die es auf irgendeiner alten VHS gibt und die vielleicht nie das Licht der DVD Welt erblicken.
Solange es ständig neues DVD Futter gibt, muss ich nicht noch im VHS Bereich wühlen.

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 Betreff des Beitrags: Re: DER MANN OHNE GEDÄCHTNIS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 02.05.2013 11:09 
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reggie hat geschrieben:
Was ist der sinn dahinter nichts zu einem Film zu schreiben den es nicht auf DVD und blu gibt ???


Eben das allgemein überwiegende Desinteresse. Irgendwo muß ich die Grenze ziehen. Verzichte zunehmend auf Kurzkommentare (auch bei vorliegenden Scheiben, zu wenig Zeit, keine Lust auf Getippe).

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 Betreff des Beitrags: Re: DER MANN OHNE GEDÄCHTNIS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 02.05.2013 21:56 
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Blap hat geschrieben:
reggie hat geschrieben:
Was ist der sinn dahinter nichts zu einem Film zu schreiben den es nicht auf DVD und blu gibt ???


Eben das allgemein überwiegende Desinteresse. Irgendwo muß ich die Grenze ziehen. Verzichte zunehmend auf Kurzkommentare (auch bei vorliegenden Scheiben, zu wenig Zeit, keine Lust auf Getippe).


Das ist klar, zwingen sollte man sich nicht, muss schon spaß machen ;)

Ich denke du schreibst mehr zu Dvds um andere Leute darauf aufmerksam zu machen, damitt sie auch kaufen. Oder wissen welche gute scheiben es gibt.

Ich denke mir das machen eh schon viele, man sollte lieber über die unbekannteren sachen Schreiben, um die Labels die hier anwesend sind auf diese Filme aufmerksam zu machen...
Ob es was bringt sei dahingestellt. Bei einem Film scheint es aber mal geklappt zu haben :)

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 Betreff des Beitrags: Re: DER MANN OHNE GEDÄCHTNIS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 03.05.2013 19:10 
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reggie hat geschrieben:
Blap hat geschrieben:
reggie hat geschrieben:
Was ist der sinn dahinter nichts zu einem Film zu schreiben den es nicht auf DVD und blu gibt ???


Eben das allgemein überwiegende Desinteresse. Irgendwo muß ich die Grenze ziehen. Verzichte zunehmend auf Kurzkommentare (auch bei vorliegenden Scheiben, zu wenig Zeit, keine Lust auf Getippe).


Das ist klar, zwingen sollte man sich nicht, muss schon spaß machen ;)

Ich denke du schreibst mehr zu Dvds um andere Leute darauf aufmerksam zu machen, damitt sie auch kaufen. Oder wissen welche gute scheiben es gibt.

Ich denke mir das machen eh schon viele, man sollte lieber über die unbekannteren sachen Schreiben, um die Labels die hier anwesend sind auf diese Filme aufmerksam zu machen...
Ob es was bringt sei dahingestellt. Bei einem Film scheint es aber mal geklappt zu haben :)

Ich seh die ganze Sache auch etwas zwiespältig.

Einerseits denke ich mir, gerade die Filme, die schwerer verfügbar sind, sollten mehr Aufmerksamkeit in Form von Reviews erhalten. Andererseits: Wenn man den Leuten vielleicht einen selteneren Film schmackhaft macht, an den man dann aber nicht so einfach rankommt, dann ist das vielleicht auch nicht immer so sinnvoll.

Egal, letztlich macht in dem Saustall hier doch eh jeder, was er will. :P :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: DER MANN OHNE GEDÄCHTNIS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 04.05.2013 22:35 
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Chet hat geschrieben:
Einerseits denke ich mir, gerade die Filme, die schwerer verfügbar sind, sollten mehr Aufmerksamkeit in Form von Reviews erhalten. Andererseits: Wenn man den Leuten vielleicht einen selteneren Film schmackhaft macht, an den man dann aber nicht so einfach rankommt, dann ist das vielleicht auch nicht immer so sinnvoll.


In den allermeisten Fällen kann man sich hier bei Interesse aber einander unter der Hand auch aushelfen. Wenn einer den Film gesehen hat, können ihn auch andere sehen, d. h. er ist "sichtbar" (Ausnahme: der Film existiert nur auf 35mm und es hat ihn jemand so gesehen).

Die meisten WOLLEN einfach nichts von dem wissen, was über die Grenzen der DVD- / Blu-ray-Verfügbarkeit hinaus existiert und spannend ist. "Es erscheint ja ohnehin schon genug", wäre sicherlich ein häufiges Argument, würde man fragen. Tja, das ist dann aber auch ihr Schaden - denn selbstverständlich erscheint keinesfalls nur das, was besonders sehenswert ist, sondern vor allem das, was gerade günstig greifbar ist (und wofür man nicht viel in die Produktion investieren muss) oder als kleinster gemeinsamer Nenner gesehen wird. Labels wie Camera Obscura, Bildstörung und Subkultur Entertainment veröffentlichen durchaus auch am eigenen Geschmack entlang - wer sich aber dann etwa besonders an deren Veröffentlichungen hält, unterwirft sich damit zwangsläufig durchaus auch den Tendenzen und dem Geschmacksdiktat einiger weniger Leute, was Ansätze von Geschmackskonformität nach sich zieht und auf lange Sicht einer wünschenswerten Vielfalt entgegenwirkt (Vielfalt ist aber auch etwas, das viele hier nicht zu wünschen scheinen).

Berücksichtigt man noch die Tatsache hinzu, dass die deutschen Verleiher und Anbieter gerade mit den Eigenheiten des italienischen Genrekinos schon immer gezaudert haben und daher unendlich viele großartige Filme es nie in die Bundesrepublik geschafft haben und somit schon die Synchro- / OmU-Schwelle überschritten werden müsste, bleibt da nur noch ein sehr trauriges Häufchen übrig. Wenn man auf VHS und das Internet (ja, warum sollte man sich mangels Alternative dafür zu fein sein?) verzichtet. Ich beobachte ja, wie einige hier jede themenrelevante deutsche (Ramsch-)DVD abklappern und sich dabei die größten Mittelmäßigkeiten genügsam einverleiben. Das ist mir unbegreiflich. Es gäbe soviel zu entdecken, und es würde noch nicht einmal Mühe kosten - nur Interesse.

Und wie reggie ganz richtig anmerkt: von nichts kommt nichts. Der Einfluss, den Fans auf Label nehmen können, die für Fans produzieren, darf nicht unterschätzt werden. Dass das HAUS DER LACHENDEN FENSTER heute in Deutschland auf DVD erschienen und eigens dafür aufwändig synchronisiert wurde, ist ausschließlich der Tatsache zu verdanken, dass der Film erst in Italien, dann auch in den USA mit englischen Untertiteln veröffentlicht und damit für jedermann (der Interesse hatte) sichtbar wurde - weswegen ich persönlich die dt. DVD auch für einen verhältnismäßig überflüssigen Luxus halte - und sich über die Jahre in Fankreisen einen Ruf aufbauen konnte. Ich könnte nun zig andere, ähnliche Beispiele aufzählen. Es sind aber komischerweise immer derartige Auslandsveröffentlichungen, die einen solchen Effekt auf die deutsche Szene haben, nicht umgekehrt.

Und dieser Effekt wäre unmöglich, wenn nicht eine Handvoll deutscher Fans auch im Ausland oder in den Niederungen des Videolandes ihre Augen offenhalten würden. Einiger meiner alten Reviews zu Italofilmen, die seinerzeit nirgends auf DVD erhältlich waren und es teils auch heute noch nicht sind, gehören zu meinen meistgelesensten Texten in der OFDB - und doch frage ich mich, wo weitere Texte dazu bleiben, oder warum eben das solange dauern musste, bis der entsprechende Film auf DVD erscheint (WENN er denn erscheint). Hier im Forum sehen sich einige im Ausland und im VHS-Land (oder auch in Tijuana) um, aber es sind doch verhältnismäßig wenige. Verhältnismäßig viele krakeelen hingegen in Labelforen nach deutschen Veröffentlichungen von Filmen, die längst im Ausland in hervorragenden Editionen mit englischen Sprachoptionen erhältlich sind - auch das ist mir unbegreiflich. Es sollte soviel Neues wie möglich gehoben und entdeckt werden können und sich nicht immer alles um die gleichen 20, 30 Filme drehen.

Aber das wird hier wohl nie ankommen. Letztlich ertappe ich mich inzwischen im privaten Kreise immer öfter beim Lästern über die selbsternannten "Italo-Fans", denen das angeblich so geliebte Kino dermaßen schnuppe ist, dass sie offenbar nicht einmal neugierig genug sind, sich nach einem Film umzudrehen, wenn er nicht als schicke DVD- oder Blu-ray-Edition erhältlich ist. Wenn es damit steht oder fällt, dann sind ihnen, pardon, die Filme selbst verdammt nochmal nicht wichtig genug. Stattdessen reiten sie für immer und ewig auf den gleichen Titeln herum, bis sie sich diese über 5 Medien hinweg bis zum Regalkollaps geupgradet haben (ich frage mich inzwischen auch, ob Blu-ray nicht der letzte Sargnagel für weniger bekannte Italofilme jenseits der "festen Größen" sein könnte).

Ich halte das für ein Armutszeugnis, welches nicht zu rechtfertigen ist. Die meisten hier haben verlernt, dankbar dafür zu sein, einen Film überhaupt sehen zu können. Und das kommt nun nicht von einem unserer alten VHS-Hasen (von deren häufiger Entdeckerlust sich die Jüngeren hier eine Scheibe abschneiden könnten, auch ohne aus der Tasche zu bluten), sondern von einem 25jährigen.

EDIT: Eigentlich sollte man hierzu einen Off Topic-Thread eröffnen, die Problematik scheint mir doch sehr gravierend und über kurz oder lang gedachte ich ohnehin, hier im Forum ein Hohelied auf italophiles Filesharing zu singen.

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- Tim Lucas (im Zusammenhang mit diesem Artikel)

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 02:03 
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Hier knallen aber ein paar Probleme aufeinander. Ich würde per se nicht das Problem der Realness eines Italo-Fans (oder Cinephilen) mit der Bequemlichkeit der Leute, mit Titelauswahl der Labels, mit der Verfügbarkeit an Material, mit der Marktsituation und Filesharing in in eine Reihe stellen. Ebenfalls wäre ich nicht so Abzugsfreudig dem Qualitätsfetisch jetzt die Spitzheit der Auswahl anzulasten (Stichwort Blu-ray, Stichwort Long Hair Of Death :mrgreen: ). In diesem Fall müßte man 35mm total verbannen (elitärer Scheißkram vergangener Tage, total undemokratischer erzreaktionärer Materialfetisch der Elfenbeinturm-Cinemenschen - erreicht die gemeine Landbevölkerung doch gar nicht was ihr da in euren tollen Großstadt-Offkinos für 5 1/2 Leute (3 zahlend) veranstalltet). Stattdessen muß man eine radikale Digitalisierung aller Filme fordern, die dann bestfalls frei verfügbar per Kulturflatrate jederzeit online abrufbar sind (diese Italophile-Cloud muß aber natürlich Bandbreiten schonend sein, denkt dran - 2016 kommt die Drossel - 700mb pro Film reicht. Er kann somit gesehen werden. Vielleicht auch als App. "Ich hab nämlich keinen Fernseher mehr, läuft heute eh alles über Smartphone & Internet"). Die Infrastruktur steht dann soweit, müssen wir noch nur den Willen der Leute berechen.

Ganz ehrlich und dass muß klar sein, die Filme sind kommerziell und rezeptionstechnisch doch längst "durch". Das was die ganzen Labels Weltweit veranstallten kann doch nur der Tropfen auf den heißen Stein sein (Bitte mal eben 100 Jahre Film in 15 Jahren (digitalem) Heimvideo komplett wiederveröffentlichen und die Neuheiten nicht vergessen!), dass man den ganzen Käse überhaupt nochmal "aufgewärmt" bekommt und die Leute mit Qualitätsversprechen und neuen Sensationen lockt, ist doch eh und je das gleiche Prinzip gewesen (Tonfilm,Farbfilm,Breitbild,Scope,3D, Mehrkanalton -> VHS, Laserdisc,DVD, BLu-ray...).

Die Idee einer Kulturflate oder "großzügig ausgeleten Gemeinfreiheit" romantisiert natürlich auch die Vorstellung der Raffzahnkapitalisten die die Filme damals (und heute) aus reiner Geldgier haben drehen lassen. Die 5 echten Romantiker und Idealisten sind geschenkt. Selbst die Idee eines frei zugänglichen Archivs für jeden Bunderbürger wäre schon wahnsinn (und ausserdem schon wieder sektenartige Kulte, Geheimwissenschaften und Pilgerstätten - davon wollten wir doch weg. Sonst können wir doch alles so lassen wie es ist).

Wieviele von diesen dir als würdig anzusehenden "Italo-Fans" soll es den überhaupt "hier" (Erde) geben? Bleibt der harte Kern nicht doch schon wieder bei den Leuten, die sich jetzt sowieso schon den Arsch dafür aufreißen?

Wir könnten ja ein Forum oder eine "geheime" Plattform machen, wo wir ganz strikt nur Sachen sharen die es weltweit nicht auf DVD/BD gibt. Sollte kein Problem sein, aber eine "Ein Jahres Regel" brauchen wir schon (und nichts mit Tiersnuff), aber im Zweifel scheißen wir drauf und benutzen das Ganze dann doch auch für 08/15 Piraterie ("Hat mal jemand ein Blu-ray ISO von xy"), weil man sich auch nicht jede Scheibe leisten kann und eh schon genug kauft oder halt nur mal die Qualität abcheckern möchte. Ach ne... brauchen wir nicht. Gibts schon. In allen Variante und Geschmacksrichtungen in deutsch und englisch (PS: Hat jemand noch nen Invite für mich oder habt ihr paar gute Tipps wie ich die Aufnahemprüfung bestehe? Was ist eigentlich IRC?)

Jetzt also exemplarisch das Kinomageddon ausrufen und den Untergang der Filmkultur heran nahen zu sehen... wenn ich mich recht erinnere war doch gerade die DVD (und das Internet) das Medium welches zu der wahrscheinlich breitflächigsten Cinephilisierung ever geführt haben und das Ganze von einer "Geheimwissenschaft" durchaus einer breiteren Masse schmackhaft gemacht hat (und hierzu zählt auch der Qualitätsfetisch der auch nur eine marktorientierte Perversion des Materialfetisch ist). Das das Ganze dann natürlich auch unzählig von unwürdige Schmeißfliegen anzieht, die einfach nur ihr sauber verdientes Geld in die VÖs stecken, die ihnen vorkotzt werden, versteht sich von selbst.

Warum ein deutschen Release weltweit nicht für soviel Buzz (200 Exemplare!?) in der Fanbase sorgt, liegt wahrscheinlich auch mit daran, dass selbst der mittelfristig-interessierte Ami immer noch kein PAL kann und auch keine 50$ bei den stupid german fucks ausgeben will und die ganzen typisch-bequemen Honeypot-Titel auch nicht einfach per eBay oder Amazon (danke Jugendschutz) zu beziehen sind... Ausserdem, die Retrofilm von "Vier Fliegen" hat im Ausland wahrscheinlich deutlich mehr Aufsehen erregt als hier (aber das ist natürlich schon wieder Luxus, da Kanon-Rotze den man auch vor Jahren schon hat sehen (bzw. ahnen) können...). Ist das eigentlich ein deutsches Problem?

Was du forderst ist eine radikale, niemals dagewesen cinephilisierung breiterer Fanschichten!? Ganz ehrlich; für die Meisten wird es wahrscheinlich schon eine "Lebensaufgabe" darstellen, sich durch die "leicht verfügbaren" Titel zu wühlen. Alles Andere ist Wahninn.

Du willst also wirklich sagen "früher war alles besser" und der jetztige Status des Medienüberflusses hat uns "fettgefressen und bequem gemacht"? Du willst sagen, man stumpft gegen gewisse Ding ab?
Klar mag sein, jetzt aber zu behaupten, dass die Leute die Filme mit weniger "Inbrunst" sehen? Wie kommst du den darauf? Woher nimmst du dieser Erkenntnis? Weil die Leute nicht mehr soviel über Filme schreiben? Haben sie das jemals getan? Ich behaupte es gab und gibt nur wenige "Vorkämpfer" in der Schreibe die munter kopiert/adaptiert werden. Jetzt zu behaupten jeder könnte ganz toll über Film schreiben und jedes Review ist per se lesenswert weil zu einem selten Film geschrieben wurde ist doch Bullshit. Das wäre eine Egalisierung und Gleichmacherei.

Ganz ehrlich halte ich für verdammt schwer, gut über einen Film zu schreiben und beinahe für unmöglich den Zuschauer dabei nicht mit Rezeptionmustern vollzustopfen (Stichwort hier: "Geschmackskonformität")... danke nochmal für eure tollen Texte bei den Eskalierenden Träumen. Ihr habt mich da schon das ein oder andere mal so platt gemacht, ich sehe das jetzt so wie ihr. Kein Scheiß.

Was ist eigentlich nochmal das Problem bzw. was muß geändert werden? Die Leute sind zu wenig dankbar für das was Sie haben? Abgesehen von einem "Hohelied auf italophiles Filesharing" (wie siehts aus mit Ratio? Ich denke bei 3:1 sind die Leute dann genug "dankbar") vielleicht ein Thanks-Button?

Vielleicht hilft der Schrei vom Elfenbeinturm und es kommen dich ein paar Leute besuchen, manche ziehen vielleicht auch ein. Ich würde auch kommen und das Ding umhauen aber ich bin leider zu faul, zu bequem und zu feige dafür und ergötze mich lieber am Zierrat vergangener Jahrhundert.

....

...so diese kleine Polemik mußte sein. Ich weiß einfach nicht ob es der richtige Weg die Leute mit Vorwürfen zu überhäufen. Ob das wirklich so fatalistisch ist, keine Ahnung.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 04:33 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
...so diese kleine Polemik mußte sein. Ich weiß einfach nicht ob es der richtige Weg die Leute mit Vorwürfen zu überhäufen. Ob das wirklich so fatalistisch ist, keine Ahnung.


Es ist schon nicht ganz verkehrt, wenn man mich auch mal zurechtstutzt. :mrgreen:

Und so, wie du es ausbreitest, war es auch keinesfalls gemeint. Was ich eigentlich im Sinn hatte, war, einige Feststellungen zu treffen, natürlich subjektiv - was daraus geworden ist, mag es wohl nach einer Kette von Vorwürfen klingen, weil ich beim Schreiben selbstverständlich zahlreiche Beobachtungen Revue passieren ließ und dabei vielleicht ein wenig zuviel Feuer gefangen habe, wie so oft.

Ich bin aber nicht so vermessen zu glauben, es müsste jeder die Sache so anpacken wie ich. In diesem Fall wäre dieses Forum vermutlich zehnmal psychotischer, als es ohnehin schon ist, und es bestünde eben entweder eine Form von Konformität oder kontraproduktives Chaos. Ebensowenig ist mir daran gelegen, andere Zustände zu idealisieren, sei es das geliebt-gefürchtete "Früher war alles besser" oder das Filesharing an sich (auch wenn hier in Sammlerkreisen eindeutig zuviel tabuisiert wird). Oder die "Gemeinde" in die Guten und die Schlechten, die Würdigen und die Unwürdigen, zu splitten. Auf keinen Fall, ich habe auch niemanden direkt angesprochen und hatte auch niemanden konkret im Sinn, zumindest auf der "Anklagebank". Das wäre absurd. Einer der Hauptgründe, warum ich schon immer mit dem Schreiben über Filme gehadert habe, ist stets gewesen, dass ich niemanden in seiner Rezeption bevormunden und mich zum Studienrat aufschwingen wollte, weswegen ich auch immer mehr auf den streng subjektiven Stil hingearbeitet habe, den ich heute pflege.

Alles, was mich irritiert, ist, dass hier im Forum sehr wohl auch ein Undercurrent fließt, der mit mehr Neugierde oder Ehrgeiz sucht und findet, der allerdings beinahe als etwas Inoffizielles neben dem "Offiziellen" steht, dem, was ich oben (natürlich mit viel zuviel Pathos) kritisiere - und daran vorbeizufließen schient - beides auf dem gleichen Fleck, im gleichen Moment, aber fast schon isoliert voneinander. Obwohl man einander unmöglich übersehen kann, findet viel zuwenig Vermischung und gegenseitige Ansteckung statt. Und das, obwohl die Situation natürlich eine andere ist als in einem Kino oder einer Videothek, wohin jeder mit dem Vorsatz spaziert, sich aus einer Auswahl verschiedenster Filme etwas nach seinem Gusto auszusuchen. Die persönlichen Affinitäten liegen selbstverständlich auch hier, in diesem Nischenforum, immer noch weit auseinander - ich lamentiere ja eben nicht, dass ein Liebhaber von Italowestern oder von Polizieschi keine Lust verspürt, sich mit Sandalenschinken oder Erotikkomödien zu beschäftigen. Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Was ich lamentieren wollte, war die Tatsache, dass auch innerhalb des des jeweiligen Interessengebietes die Trennlinien nicht von den Filmen selbst gezogen werden (und das würde ja schon reichen, da gibt es ausreichend Diskussionsstoff), sondern von den Medien. Das ist, als würde man sich sagen: mein Hemd hat ein Loch, deshalb gehe ich nicht aus dem Haus.

Und den Labels würde ich zwar - weil die ganze Argumentation selbstverständlich, ja, auch eine egoistische ist, Typ: "Die bekommen ihrs aber ich nicht meins" - zu gerne einen Vorwurf machen, aber dass sie (ebenso wie wir Käufer und Rezipienten) nicht alles erfassen können und nach ihrem Gusto und ihren Möglichkeiten handeln, ist klar. Und ich bin auch beileibe nicht undankbar für das, was sie tun und habe die Veröffentlichungen, über die man (hier) spricht, größtenteils auch in meinem Regal stehen - und bin auch darum froh. Natürlich können sie nur einen Tropfen auf dem heißen Stein verdampfen lassen. Deswegen kann man aber doch trotzdem ein größeres Bewusstsein für das Andere, das Sonstige, für das Mehr (innerhalb des ohnehin schon klar eingezirkelten Gebiets) einfordern. Denn die Kreise werden immer enger - es waren nie mehr Filme öffentlich zugänglich als im Prä-Heimvideozeitalter. Es sind im DVD-Zeitalter nie soviele Filme zugänglich geworden wie im VHS-Zeitalter. Und im Blu-ray Zeitalter sind und werden noch weit weniger zugänglich werden als im DVD-Zeitalter. Ich sehe nichts Falsches darin, auf diese rein industriell gesteuerte Verengung und Verdrängung hinzuweisen (und man muss da schon auch das "Produkt", als das man Film freilich auch sehen kann, ein wenig vor seinem Hersteller in Schutz nehmen).

Als ich schrieb, dieses Herdenverhalten sei nicht zu rechtfertigen, dachte ich dabei durchaus daran, dass man sich überhaupt nicht so sehr - und mit solchen Mitteln, bis hin zur tatsächlichen Kinoprogrammierung, wie du im Bezug auf mich ganz richtig, wenn auch sehr persönlich anmerkst - in die Materie vergraben muss wie ich, um mitzubekommen und zu fragen: hier gibt es dies, dort jenes, das hier klingt interessant, wie kann ich das sehen?

Und hier

chakunah_2072 hat geschrieben:
Warum ein deutschen Release weltweit nicht für soviel Buzz (200 Exemplare!?) in der Fanbase sorgt, liegt wahrscheinlich auch mit daran, dass selbst der mittelfristig-interessierte Ami immer noch kein PAL kann und auch keine 50$ bei den stupid german fucks ausgeben will und die ganzen typisch-bequemen Honeypot-Titel auch nicht einfach per eBay oder Amazon (danke Jugendschutz) zu beziehen sind... Ausserdem, die Retrofilm von "Vier Fliegen" hat im Ausland wahrscheinlich deutlich mehr Aufsehen erregt als hier (aber das ist natürlich schon wieder Luxus, da Kanon-Rotze den man auch vor Jahren schon hat sehen (bzw. ahnen) können...). Ist das eigentlich ein deutsches Problem?


meinte ich eher (und das ist natürlich vage formuliert), dass es weit mehr nationale Fan-Initiativen wie italos ICH HABE SIE GUT GEKANNT-Frontalkampagne :mrgreen: geben könnte, in deren Zentrum die Wiederentdeckung von ungreifbaren Filmen steht, ohne es sich erst von einer Veröffentlichung im Ausland (die ihrerseits schon wieder zahllose Hürden nehmen muss) vorbeten zu lasssen. Im Idealfall hat man irgendeinen VHS-Rip oder eben auch eine Kinovorstellung gesehen, im Zweifelsfall lässt man sich von Fremdurteilen mitreißen (auch ich tue das ständig, bin dankbar für Anregungen und keinesfalls immer nur darauf aus, mich selbst zu produzieren - woran mir auch nichts liegt), denn: no risk, no fun. Aber an diesem Punkt droht meine Argumentation wieder, romantisch und realitätsfremd zu werden, denn das "all fun and no risk"-Prinzip ist keine cinephile, sondern eine kapitalistische wie gesellschaftliche Mentalität und ich würde mir nicht anmaßen wollen, zu behaupten, ich betriebe gesellschaftlich Bungee-Jumping im großen Stil. Von daher ist diese ganze Argumentation vielleicht wirklich ein megalomaner Kampf gegen natürliche, menschliche Windmühlen um eine so kleine und unbedeutende Sache wie Kino (jedoch: die Kunst ist das Salz des Lebens), aber man wird zumindest darauf hinweisen dürfen - vielleicht gemäßigter und sachlicher, ja. Ich habe vor Jahren selbst auch einmal geglaubt, dass Koch Media, Blue Underground und NoShame die ganze, weite Welt des italienischen Genrekinos vertreten, und offenbar habe ich den Schock darüber, dass das absolute Gegenteil der Fall ist, nie verkraftet. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 05:12 
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Danke McKenzie du sprichst hier in viellerlei Hinsicht aus meiner Seele !!!! So wie du bin ich auch der Meinung das man einfach über den Tellerrand hinaus den die Labels uns geben sehen muß. Und für mich als Filmfan oder Moviemaniac war und ist es schon immer selbstverständlich alle Möglichkeiten zu Nutzen um die begehrte Droge Film zu bekommen. Wie klein wäre mein Filmhorizont heute hätte ich mich immer nur an deutsche Veröffentlichungen gehalten. Ohne Laserdisc etwa hätte ich nur ein zehntel der Bloodsheedfilme vor 20 Jahren gesehen. Und als die DVD kam kaufte ich am Anfang fast nur Auslandsdiscs da es die Genrefilme hier in Deutschland nicht gab. Trotzdem muß man betonen das noch nie so viele Genrefilme wie im Moment in Deutschland veröffentlicht wurden !!! Ausser in Italien kommen im Moment in Deutschland die meisten Neuveröffentlichungen italienischer Filme herraus. Italowestern, Horror, Giallos, Eurocrime.....

Klar wir die schon Jahre die Filme sammeln werden nicht mehr von der 100er Veröffentlichung von ein Zombie hing am Glockenseil angefixt. Aber genug neue Fans wachsen, auch wegen so einem Forum wie hier heran. Und für diese, die gerade frisch entdecken was wir schon lange kennen, sind die sogenannten Neuerscheinungen da und haben dadurch auch ihre Berechtigung.

Ich bin der Meinung es liegt in unserer Verantwortung das diese Fans durch uns dazu erzogen werden das selbe Jagdfieber zu bekommen wie wir es inne haben und täglich mit dem Heißhunger erwachen die verschollenen Perlen zu entdecken. Und nicht nur das was die Labels ihnen vorsetzen als den Eisberg zu sehen, sondern zu wissen das das nur die Spitze des Eisbergs ist.

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 10:43 
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@McKenzie und Trash :231: :jc_goodpost:

Genau meine Meinung, so sehe ich das auch!


@Chack

Du hast das wieder etwas missverstanden worauf McK hinauswollte denke ich. Und keinesfalls wollte er bestimmt das es jetzt plicht wäre für jeden hier nur noch Film die es nicht auf DVD gibt zu besprechen.
8-)
Und eine Sekte gründen :shock: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 10:51 
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Das zweite Posting von McKenzie kann nun vollends unterscheiben auch so wie es Trash gerade formuliert hat, kann ich nur zustimmen. Gerade auch wo auch Trash gern mal sehr passioniert seinen Punkt verteidigt, war ich überrascht über sein doch sehr umarmendes Posting :hutheben:

Nur nochmal zu meinem Text von heute Nacht:

Ich will gar nicht wirklich die Position meiner Polemik übernehmen (und besonders nicht den Duktus) und verstehe McKenzie in seinem eigentlichen Anliegen total. Diese absichtlichen 'Umdeutung' und Instrumentalisierung des Vokabulars ist natürlich teilweise gemein - aber ich hatten eben das Gefühl, dass der Punkt, auch in der Kritik der Bequemlichkeit der Leute, der im Kern total unterstützenswerte Forderung, mit viel anderem Balast verknüpft hat, der vom eigentlich Kern weggeht und zu einem Rundumschlag ausholt wo dann viel "unter die Räder" kommt.
Das ich bei meiner Schmä gewisse Dinge "absichtlich" missverstanden oder in eine andere als ie gemeinte Richtung gedrückt habe (um noch mehr wilde Anschuldigungen formulieren zu können) war daher kein Zufall. Mir ging es nur darum diesen Eindruck zu übersteigern und wirklich nochmal aufzuzueigen. Also das Ganze bitte eher als Satire, denn bitteren Ernst lesen (zumal ich ja selbst die Anschuldigung der Anschuldigung praktiziere und dabei selbst neu anschuldige ergo mich selbst untergrabe).

Wie Trash und Kenzie es sagen, die Rosinen liegen 'überall'. Ich bin auch der letzte der hier jemandem nicht hilfsbereit zur Seite steht mit Tipps und 'Anderem' versorgt. Daher denke ich nicht, dass wir ein großartig-strukurelles Problem haben (siehe auch ausführungen Trash bzgl. VÖs) ebensowenig sollte es nicht zu wenig Möglichkeiten des sharens jenseits der Märkte geben. "Wir haben die Waffen, was uns fehlt sind Soldaten" (Spass... aber ihr wißt sicher was ich meine).

Ich kann nur immer wieder sagen, dass ich Filme heute so intensiv wie nie wahrnehme und ich das Gefühl habe mit jedem Film irgendwie weiter zu kommen.

Das ich selten schreibe liegt auch vielleicht daran, dass ich dazu tendiere das ganze im Text Kaputt-zu-Intelektualisieren und der großen Faszinationen gar nicht nahe komme und dann doch wieder an -ismen hängen bleibe. Die Passion da wirklich ernsthaft einen eignen "subjektiven Stil" zu entwickeln, jedenfalls in der Schreibe für die Foren, Blogs oder ähnliches - habe ich nicht. Das leisten eher die Gespräche, die ich mit meinen Mitsehern oftmals lange und ausfürhlich pflege (ich sehe Filme IMMER mit mindestens 1 Partner). Das zu "verschriftlichen" ist aber unnmöglich bzw. mir zu müßig. Das kann man mir jetzt übrigens vorwerfen :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 12:48 
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Ich kann die ganzen Kommentare verstehen aber mir fehlt letztendlich auch die Zeit, mich auch noch auf VHS auszuweiten. Vom Platz ganz zu schweigen.
Ich komme mit dem Ansehen und auch mit dem Kaufen kaum noch nach.
Es gibt für mich so unglaublich viel anzusehen.
Ich schätze aber die User, die das mit Freude tun, weil sie somit Leuten wie mir die Gelegenheit geben über den Tellerrand hinauszuschauen und mich neugierig machen.
Durch die VHSler entstehen auch Filmwünsche in den Foren, auf die sowohl User als auch Labels aufmerksam werden.

Ganz klar diktieren die kleinen Labels wie Subkultur, Camera Obscura, FilmArt usw. ihren eigenen Geschmack. (Die Labels sind jetzt einfach wahllos rausgegriffen)
Das soll jetzt nicht heißen, das sie keine tollen Filme veröffentlichen aber für Wünsche, die nicht in ihrem Gusto liegen sind sie auch nicht empfänglich. Dazu sind sie viel zu befangen, im Bezug auf ihren eigenen Fan Geschmack.
Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass sie auch Meinungsmache betreiben um ihre eigenen Produkte besser zu verkaufen. Damit gehe ich jetzt nicht speziell auf die genannten Labels ein, sondern sehe es allgemein.
Da wurde uns jahrelang erzählt, das dieser Film nicht geht, weil zu teuer und später wurde er veröffentlicht. Da wurde uns auch immer erzählt, dass es da ein Bootleg gibt und deswegen sei der Film nicht rentabel und später kam er dann doch raus. Da wird uns jahrelang eingetrichtert, das Euro Spy nicht läuft, bis es ein Großteil der User nachlabert und und und.
Ich könnte ewig so weiter machen.
Da bin ich manchmal froh, dass es Labels gibt wie Studio Kanal, Koch und besonders Filmjuwelen gibt, die einfach ihren Katalog veröffentlichen und plötzlich kommen vom letztgenannten Label auch noch unzählige Euro Spys.
Unverständlicherweise wird so etwas dann noch von den gleichgeschalteten Usern runtergeredet, fast wie wenn ein solches Label nicht existieren dürfte. Woher kommt denn diese Meinung? ;)
Wir reden fast alle das nach, was uns die Mini Labels vorsprechen und eingetrichtert haben.
Wir können froh sein, das zum Beispiel Fernsehjuwelen einen Rechtestock veröffentlicht, den sich einige Leute seit unzähligen Jahren gewünscht haben. Dass das natürlich so manchem Kleinlabel nicht schmeckt ist klar. Da ändert man dann schon mal kur seine filmische Ausrichtung, weil es schwerer geworden ist an die Rechte gewisser Filme zu kommen.

Übrigens setze ich mich für ICH HABE SIE GUT GEKANNT, nicht wegen Muff Muschi (x) Karin Dor ein,
sondern weil der Film nahezu unbekannt war und keine Sau interessiert hätte. Das wäre bei diesem Film einfach total schade gewesen, weil es sich um ein echtes Meisterwerk handelt. Und wenn nur 100 Leute wegen mir über ihren Tellerrand rausschauen, war es mir der Foren Streß seit 9 Jahren wert.


(x) Zitat von Cinefacts: User "Beast with a gun" :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 13:40 
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McKenzie hat geschrieben:
Es sind im DVD-Zeitalter nie soviele Filme zugänglich geworden wie im VHS-Zeitalter.

Gibt es hier eigentlich Schätzungen, wie die Verhältnisse aussehen (wir müßten dann ja Fairerweise immer von Filmen vor "1980" reden)? Wir reden dabei dann aber immer (noch) 'unfair' von über 20 Jahren "Herrschaft" der VHS zu "13 Jahren DVD". Ist ja nicht so, als ob es zur Zeit so aussieht oder aussehen würde, dass morgen mit der DVD (auch in der Nische) schluss ist.

@Italo wenn du die anderen Labels schon kritisierst, dass Sie nur ihre Produkte verkaufen wollen und natürlich ihre Meinungsmache betreiben und ihr Produkt gut dastehen lassen (ist doch klar), da ist es dann aber am Kunden, mal kritisch zu hinterfragen, deswegen gibt es doch solche Foren. Wenn dir das aber alles so klar ist, mußt du doch nicht gleichzeitig so tun, als ob die Fernsehjuweln nun das totale Paradies bedeuten; oder hast du Einsicht in den gesamten Lizenzstock und weißt nach welchem Prinzip die zu veröffentlichenden Filme ausgewählt werden (Würfel?)?
Desweiteren ging die Kritik auf die du anspielst und die hier gegen gewisse VÖs gerichtet war, vor allem gegen die 'Zweitverwertungslabels' die sich zwar auch aus dem Fernsehjuwelen Filmstock bedinen (ich habe bisher kein schlechtes Wort über die VÖs unter der Filmjuweln-Flagge gehört) aber jetzt erstmal die ganzen Nischenveröffentlichungen der letzte Monate/Jahre der kleinen Labels nochmal zu günstigen Preisen auf den Markt drücken oder sich mit parallelen Konkurrenz-Produkten am Markt etablieren zu versuchen (KingKongGodzilla). Wenn du jetzt behauptest, dabei geht es nicht um einen Verdrändungswettbewerb, wäre doch quatsch. Klar ist das ein Kampfansage an die anderen Labels. Ich bin nicht verwundert, dass die ihren Lizenzstock monetarisieren wollen aber das geht halt auch zuerst und vor allem darum Kohle zu machen und nicht die Fans glücklich (das ist jetzt auch nicht exklusiv auf Fernsehjuwelen bezogen). Bei dir klingt es aber so, als ob man denen jetzt einen "Sonderstatus" geben müßte.
Niemand sagt, dass der Fan dabei am Ende schlechter dahenstehen muß oder weniger Filme rausgebracht werden. Aber zu behaupten, auf die Gnade eines Unternehmens angewiesen sein ist jetzt umfassend besser als vorher ? Moment... dann ändert sich ja gar nichts... auch wenn sie jetzt einen deiner Lieblinge auf den Markt werfen. Ist doch weiterhin ein zweischneidiges Schwert.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 17:29 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
McKenzie hat geschrieben:
Es sind im DVD-Zeitalter nie soviele Filme zugänglich geworden wie im VHS-Zeitalter.

Gibt es hier eigentlich Schätzungen, wie die Verhältnisse aussehen (wir müßten dann ja Fairerweise immer von Filmen vor "1980" reden)? Wir reden dabei dann aber immer (noch) 'unfair' von über 20 Jahren "Herrschaft" der VHS zu "13 Jahren DVD". Ist ja nicht so, als ob es zur Zeit so aussieht oder aussehen würde, dass morgen mit der DVD (auch in der Nische) schluss ist.

@Italo wenn du die anderen Labels schon kritisierst, dass Sie nur ihre Produkte verkaufen wollen und natürlich ihre Meinungsmache betreiben und ihr Produkt gut dastehen lassen (ist doch klar), da ist es dann aber am Kunden, mal kritisch zu hinterfragen, deswegen gibt es doch solche Foren. Wenn dir das aber alles so klar ist, mußt du doch nicht gleichzeitig so tun, als ob die Fernsehjuweln nun das totale Paradies bedeuten; oder hast du Einsicht in den gesamten Lizenzstock und weißt nach welchem Prinzip die zu veröffentlichenden Filme ausgewählt werden (Würfel?)?
Desweiteren ging die Kritik auf die du anspielst und die hier gegen gewisse VÖs gerichtet war, vor allem gegen die 'Zweitverwertungslabels' die sich zwar auch aus dem Fernsehjuwelen Filmstock bedinen (ich habe bisher kein schlechtes Wort über die VÖs unter der Filmjuweln-Flagge gehört) aber jetzt erstmal die ganzen Nischenveröffentlichungen der letzte Monate/Jahre der kleinen Labels nochmal zu günstigen Preisen auf den Markt drücken oder sich mit parallelen Konkurrenz-Produkten am Markt etablieren zu versuchen (KingKongGodzilla). Wenn du jetzt behauptest, dabei geht es nicht um einen Verdrändungswettbewerb, wäre doch quatsch. Klar ist das ein Kampfansage an die anderen Labels. Ich bin nicht verwundert, dass die ihren Lizenzstock monetarisieren wollen aber das geht halt auch zuerst und vor allem darum Kohle zu machen und nicht die Fans glücklich (das ist jetzt auch nicht exklusiv auf Fernsehjuwelen bezogen). Bei dir klingt es aber so, als ob man denen jetzt einen "Sonderstatus" geben müßte.
Niemand sagt, dass der Fan dabei am Ende schlechter dahenstehen muß oder weniger Filme rausgebracht werden. Aber zu behaupten, auf die Gnade eines Unternehmens angewiesen sein ist jetzt umfassend besser als vorher ? Moment... dann ändert sich ja gar nichts... auch wenn sie jetzt einen deiner Lieblinge auf den Markt werfen. Ist doch weiterhin ein zweischneidiges Schwert.



Für mich ist Filmjuwelen tatsächlich das Paradies. Die bringen Filme, von denen ich nicht mal zu träumen gewagt hätte.
Die deutschen Co. Produktionen wurden jahrelang sträflich vernachlässigt und nun kommen sie geballt. Von den kleinen Labels dürfen gerne weiterhin ausgewählte italienische und französische Schätzchen kommen, da freue ich mich auch sehr darüber.

Wenn endlich jemand Rolf Thieles FRAUENSTATION bringen würde, würde ich ausflippen.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 17:31 
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McKenzie hat geschrieben:
Es sind im DVD-Zeitalter nie soviele Filme zugänglich geworden wie im VHS-Zeitalter.



Das glaube ich mittlerweile nicht mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 18:29 
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Sprach der Kenner der VHS-Materie. Wollen wir doch hier nur mal kurz sichten, was es alles noch nicht auf DVD gibt: realcmv.gemeinschaftsforum.
Beim Eurogedöns muss auch nur durch die Genres waten um deinen "Glauben" zu widerlegen.: Western, Giallo, Eurospy, Polizeifilm usw.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 18:32 
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Bonpensiero hat geschrieben:
Sprach der Kenner der VHS-Materie. Wollen wir doch hier nur mal kurz sichten, was es alles noch nicht auf DVD gibt: realcmv.gemeinschaftsforum.
Beim Eurogedöns muss auch nur durch die Genres waten um deinen "Glauben" zu widerlegen.: Western, Giallo, Eurospy, Polizeifilm usw.



:shock: Danke für den Link zu dieser Website!

Wie geil!!! Als Kind habe ich in den Toppic Katalogen geblättert und mir ewig lang die Cover angesehen. Danke!

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 19:32 
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Sag bloß Italo du hast die Seite nicht gekannt !!!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 19:35 
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Trash hat geschrieben:
Sag bloß Italo du hast die Seite nicht gekannt !!!!!!



Nein, volle Nostalgie und Erinnerung an die gut sortierten Videotheken der 80er. Schluchz.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 20:52 
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italo hat geschrieben:
McKenzie hat geschrieben:
Es sind im DVD-Zeitalter nie soviele Filme zugänglich geworden wie im VHS-Zeitalter.



Das glaube ich mittlerweile nicht mehr.


allein beim Genre Eastern gibt es so gut wie GAR NICHTS bis FAST NICHTS in adäquater Umsetzung auf DVD. kannste ruhig glauben. und auf Blu wird aus dem Bereich überhaupt nichts kommen. Ausser dem immergleichen Shaw-Kram, aber der zählt da nicht dazu. ich rede von Independents.


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 20:58 
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biberwesen hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
McKenzie hat geschrieben:
Es sind im DVD-Zeitalter nie soviele Filme zugänglich geworden wie im VHS-Zeitalter.



Das glaube ich mittlerweile nicht mehr.


allein beim Genre Eastern gibt es so gut wie GAR NICHTS bis FAST NICHTS in adäquater Umsetzung auf DVD. kannste ruhig glauben. und auf Blu wird aus dem Bereich überhaupt nichts kommen. Ausser dem immergleichen Shaw-Kram, aber der zählt da nicht dazu. ich rede von Independents.



Nonsense.
Bei den DVDs von Raritäten heiss es immer "es liegen keine Mastertapes vor", und jetzt bei den Blu Rays, wird sogar die DVD mitverkauft, natürlich NICHT gesondert

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 05.05.2013 22:14 
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biberwesen hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
McKenzie hat geschrieben:
Es sind im DVD-Zeitalter nie soviele Filme zugänglich geworden wie im VHS-Zeitalter.



Das glaube ich mittlerweile nicht mehr.


allein beim Genre Eastern gibt es so gut wie GAR NICHTS bis FAST NICHTS in adäquater Umsetzung auf DVD. kannste ruhig glauben. und auf Blu wird aus dem Bereich überhaupt nichts kommen. Ausser dem immergleichen Shaw-Kram, aber der zählt da nicht dazu. ich rede von Independents.



Das kann ich absolut bestätigen , selbst als es in GB noch Toby Russels Vengeance Video und Rare Scoop gab waren das meist VHS rips die proffesionel auf DVD gezogen wurden , ab und zu hatte man Glück und ein SD Masterband wurde benutzt. Noch schlimmer war es in den USA bis auf TaiSeng waren fast alle Veröffentlichungen von Ground Zero und Co VHSrips. Einzige Ausnahme war die Premium Reihe von Crash Cinema.


Markus@

Nonsense.
Bei den DVDs von Raritäten heiss es immer "es liegen keine Mastertapes vor", und jetzt bei den Blu Rays, wird sogar die DVD mitverkauft, natürlich NICHT gesondert

Was du da schreibst bezieht sich fast nur auf Horror oder Grindhousefilme die von kleinen Label wie Vinegar Syndrome von wieder entdeckten 35 mm Kopien gezogen werden. In vielen Fällen muß diese erst mal gefunden werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 06.05.2013 16:55 
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Ich hab mir geschworen, dass ich bei solchen Grundsatzdiskussionen, in die sich einige (so wie ich das auch schon zu oft getan haben) kurzzeitig total reinsteigern, bis dann plötzlich wieder fröhlich Einigkeit gefeiert wird (oder man wieder getrennte Wege geht), ohne dass sich an den Anfangs noch so heftig kritisierten Zuständen irgendwas geändert hat oder irgendein Ergebnis vorliegt, nicht mehr mitmache.

Sorry, dass ich es trotzdem mal wieder nicht lassen kann. Deshalb will ich mich aber auch kurz fassen.

Zum anfangs vn McKenzie angesprochenen und dann von chak polemisierten Thema:

1. Man kann eigentlich nur eins tun: sich selbst die Entdeckungslust bewahren und versuchen, andere anzustecken. Dass man mit langen belehrenden Essays das angestrebte Ziel erreicht, will ich mal stark anzweifeln (im schlimmsten Fall führt es sogar zum Gegenteil.)

2. Ich halte es auch nicht für so wichtig, dass die Leute unbedingt immer noch mehr und noch mehr Filme "entdecken" (und vor allem erstmal horten, ohne dass dabei eine wirkliche Entdeckung stattfindet!) - sondern, wie dann die Beschäftigung mit den Filmen aussieht, da sollte man ansetzen. Und diese Beschäftigung hat für dieses Forum und auch für die "Internet-Fangemeinde" abseits dieses Forums nur dann einen Nutzen, wenn die Leute verdammt nochmal auch was zu den Filmen schreiben. Ist einfach so. Wie soll es sonst funktionieren?

Wenn ich dann aber sowas lese...

chakunah_2072 hat geschrieben:

Ganz ehrlich halte ich für verdammt schwer, gut über einen Film zu schreiben und beinahe für unmöglich den Zuschauer dabei nicht mit Rezeptionmustern vollzustopfen (Stichwort hier: "Geschmackskonformität")...


...dann erscheint mir das als die völlig falsche Herangehensweise. Und dafür gibt es einen passenderen Thread: offtopic-f23/alles-uber-reviewschreiben-t1458-30.html

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 06.05.2013 17:29 
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Chet hat geschrieben:
Ich halte es auch nicht für so wichtig, dass die Leute unbedingt immer noch mehr und noch mehr Filme "entdecken"

Das ist ein Widerspruch in sich, mein Lieber! ;)

Chet hat geschrieben:
und vor allem erstmal horten, ohne dass dabei eine wirkliche Entdeckung stattfindet!

Das ist hingegen richtig.
Respektive "entdecken" spielt es aber keine Rolle, ob du viel oder wenig hortest.
Sprich: Wenn ich 1 Film pro Woche entdecke, vorstelle, reviewe und ob ich dabei in meinen Räumlichkeiten 10 oder 10.000 ungesehene Filme gehortet habe, ist pups.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 06.05.2013 18:21 
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TRAXX hat geschrieben:
Chet hat geschrieben:
Ich halte es auch nicht für so wichtig, dass die Leute unbedingt immer noch mehr und noch mehr Filme "entdecken"

Das ist ein Widerspruch in sich, mein Lieber! ;)

Chet hat geschrieben:
und vor allem erstmal horten, ohne dass dabei eine wirkliche Entdeckung stattfindet!

Das ist hingegen richtig.
Respektive "entdecken" spielt es aber keine Rolle, ob du viel oder wenig hortest.
Sprich: Wenn ich 1 Film pro Woche entdecke, vorstelle, reviewe und ob ich dabei in meinen Räumlichkeiten 10 oder 10.000 ungesehene Filme gehortet habe, ist pups.

Stimmt schon. Nehmen wir aber mal an, du würdest jetzt deine ganze Freizeit damit zubringen, noch 10000 Filme mehr ranzuschaffen, so dass du nicht mal mehr die eine Filmvorstellung pro Woche schaffst, dann stünde das Horten eindeutig dem Entdecken im Weg. :mrgreen: ;)

Und ich glaube, dass solche Tendenzen (natürlich nicht in diesem Maße - oder doch? :lol: ) unter Filmsammlern kein völliges Ding der Unmöglichkeit sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 06.05.2013 20:26 
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Hallo... es reicht. Das Thread heißt Tödlicher Hass- Duccio Tessari.Bitte kommt zum eigentlichen Thema zurück.
Ihr könnt ja einen neuen Thread darüber aufmachen


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 Betreff des Beitrags: Re: TÖDLICHER HASS - Duccio Tessari
BeitragVerfasst: 06.05.2013 21:21 
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Na, die Diskussion hat doch schon ihre Berechtigung. Die letzten 1,5 Seiten sollten nur mal schnell von einem Mod entsprechend verschoben werden.


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