Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 22.03.2014 11:29 
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Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt.

Nach einiger Vorbereitungszeit ist es nun soweit: Es gibt die erste Folge von Wiederaufführung! Bei diesem Film-Podcast geht es zur Abwechslung mal nicht um die neuesten Kinostarts, sondern um den Blick zurück auf die unüberschaubaren Weiten der Filmgeschichte. Gesichtet wird dabei querbeet über den ganzen Globus und ebenso ungewiss durch die Zeiten. Alle zwei Wochen gibt es eine neue Folge.

In der 1. Folge geht es um zwei deutsche Produktionen: Fritz Langs "Frau im Mond" sowie Helmut Käutners "Monpti". Ab der zweiten Folge wird dann (meistens) ein Film besprochen. Kommentiert werden kann, darf und soll das Ganze selbstverständlich auch!

Tonfreaks haben die Wahl ziwschen MP3, MPEG4, Ogg Vorbis und Opus. Zu finden sind die Dialoge auch bei iTunes.

Viel Spaß beim Reinhören!

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 05.04.2014 14:42 
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Und schon sind zwei Wochen rum. Nach Mondflug und Paris-Reise geht es nun mit Walter Giller und Jana Brejchová nach Schweden, genauer: Schloss Gripsholm. Dabei sind wir keineswegs einer Meinung. Viel Spaß beim Hören!

Die erste Folge und die "Nullnummer" können natürlich ebenfalls angehört werden.

Das ganze ist selbstverständlich in verschiedenen Formaten abonnierbar und auch bei iTunes zu finden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 19.04.2014 11:07 
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Zu Ostern geht es ab nach Spanien, wo Sonne, Sand und Meer schon warten! Allerdings nicht für die Protagonisten des Films der aktuellen Folge, die erwartet nämlich der Spanische Bürgerkrieg in:

Fünf Patronenhülsen

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 30.04.2014 19:33 
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Schöner Podcast. Habe mir nun mal den letzten angehört. Der erste war ja noch etwas lang .
Ein DDR-Western der in Spanien spielt klingt ja schon reichlich obskur. Lust gemacht habt ihr aber auf diesen Film. Werdet ihr die Brücke auch bald schauen? Ich habe es seit einigen Tagen und Wochen vor aber es ist wie mit der Reitz-Frühe Filme Box, die Muse ist nie so richtig da :lol:
Das mit Icestorm ist schade, ja. Bin dem slawischen Film schon zugeneigt und habe trotzdem oder deswegen eigentlich keine DVD mehr von ihnen, greife da auch lieber auf die Veröffentlichungen der jeweiligen Länder zurück.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 07.05.2014 20:33 
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ultrastruktur hat geschrieben:
Schöner Podcast. Lust gemacht habt ihr aber auf diesen Film.
Danke! Und Ziel erfüllt. :D

ultrastruktur hat geschrieben:
Werdet ihr die Brücke auch bald schauen?
Der ist erstmal nicht geplant, aber was nicht ist, kann ja noch werden...


Seit dem Wochenende ist nun auch die erste Folge mit nicht rein-deutscher Beteiligung draußen. Besprochen haben wir Billy Wilders "Berlin-Film" One, Two, Three.

Für Folge 5 entgleisen wir dann übrigens gen Südeuropa...

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 18.05.2014 10:27 
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Es wird schmierig und der moralische Zeigefinger kommt nicht zur Ruhe in:

La ragazza del vagone letto (DT: Horror-Sex im Nachtexpress)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 31.05.2014 12:14 
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Wenn's mal wieder länger dauert... Hört euch die neue Folge an: Straw Dogs

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 15.06.2014 12:41 
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Und es gibt neues Hörmaterial - diesmal auch "nur" eine Dreiviertelstunde statt der 2h40m von Straw Dogs. ;)

Es geht um Das Geheimnis des Dr. Z :!:

Western-Freunde können zudem eine Einschätzung zur Western Legenden DVD von Vom Teufel verführt (OT: THe Rawhide Years lesen.

Der VÖ-Rhythmus wird demnächst übrigens erhöht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 16.06.2014 11:39 
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Öhm, der Kommentar zu Dr. Z ist wirklich etwas peinlich, Leute. Nicht nur, dass er vor fehlerhaften Aussagen nur so strotzt, sondern es ist keine 45 Minuten zu ertragen, wenn die Sprecher ganz offensichtlich keinen Bock auf einem Film haben, ihn aber trotzdem besprechen


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 16.06.2014 15:45 
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Armitage hat geschrieben:
Nicht nur, dass er vor fehlerhaften Aussagen nur so strotzt

Wie z.B. dass ungeprüfte VÖs nicht beworben werden dürfen. :roll:
Im Fall von Dr. Z stimmt das nämlich nicht: Der Film war nie indiziert (wie auch ohne vorherige VHS- oder DVD-VÖ?) und kann im freien Handel angeboten und öffentlich beworben werden.

Wird er auch....

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 16.06.2014 15:59 
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TRAXX hat geschrieben:

Ist das überhaupt legal? :mrgreen:

"Cannibal Holocaust" von Jess Franco? :o :?

Auf Filmbörsen gibt es PORNOS (!) (sah jedenfalls so aus, so genau hat man sich das ja nicht angesehen).

...ansonsten würde ich den Podcastern wirklich mal den AK zum Film ans Herz legen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 16.06.2014 16:08 
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TRAXX hat geschrieben:
Wie z.B. dass ungeprüfte VÖs nicht beworben werden dürfen. :roll:
Im Fall von Dr. Z stimmt das nämlich nicht: Der Film war nie indiziert (wie auch ohne vorherige VHS- oder DVD-VÖ?) und kann im freien Handel angeboten und öffentlich beworben werden.

Wird er auch....

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Haha. Im Podcast wird gesagt "Die DVD ist auf 3000 Stück limitiert". Die DVD hat man ja auch offenbar vorliegen und da hätte man nur ablesen brauchen, denn da steht es exakt so drauf, wie beim Amazon Link. Limitiert auf 1000 Stück.
Die Trailer in der Filmographie sind auch nicht "so um die 20 glaube ich", sondern über 30 Stück.

Und wie Chakunah schon sagte, auch den AK hätte man sich anhören sollen, denn der hätte viel Stuss schon im Vorfeld widerlegt.

Richtig schade. Da widmet man sich über 45 Minuten einem wunderbaren Film, nur um ihn während der gesamten Zeit irgendwie als belanglos und alt hinzustellen. Ja mei, wozu dann ein Podcast zu diesem Film?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 16.06.2014 16:30 
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Ah, hört also doch jemand unsere Dialoge. :)

TRAXX hat geschrieben:
Wie z.B. dass ungeprüfte VÖs nicht beworben werden dürfen. :roll:

Ich lese § 12 Abs. 3 JuSchG noch immer so, dass offiziell Artikel, die nicht von der FSK geprüft worden sind, nicht offen ausgestellt/beworben werden dürfen. Egal ob es amazon-Links gibt oder nicht.

Die restlichen Sachen kommentiere ich später, muss mir die Folge selbst nochmal anhören, da die Aufnahme schon ein wenig zurückliegt. Wobei ich den Film ja angeschleppt hatte und ihn sicher nicht als "alt und belanglos" hinstellen wollte. Schade, wenn das nicht geklappt hat. :cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 16.06.2014 16:40 
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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 16.06.2014 19:35 
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MMeXX hat geschrieben:
Zitat: "Im Gespräch über die umfangreichen Filmographie von Franco saßen wir übrigens einem Irrtum auf: Cannibal Holocaust von 1980 ist von Ruggero Deodato. Jesus Franco war im gleichen Jahr für den thematisch ähnlich gelagerten Mondo Cannibale verantwortlich."

Nicht ganz. ;) MONDO CANNIBALE ist aus dem Jahr 1972 und von Umberto Lenzi.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 17.06.2014 19:26 
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So, ich habe jetzt nochmal die Folge selsbt angehört.

Armitage hat geschrieben:
[...]wenn die Sprecher ganz offensichtlich keinen Bock auf einem Film haben, ihn aber trotzdem besprechen

Dem muss ich klar widersprechen: Ich hatte Bock auf den Film, den ich auch gut finde! Sonst hätte ich ihn auch nicht zur Besprechung vorgelegt. Wie dann die Reaktion von Kollege Christian ausfällt, kann ich vorher nicht wissen. Und wenn ihm der Film nicht gefällt, ist es doch besser, wenn er das sagt, statt sich irgendwie zu verbiegen.




Armitage hat geschrieben:
Haha. Im Podcast wird gesagt "Die DVD ist auf 3000 Stück limitiert". Die DVD hat man ja auch offenbar vorliegen und da hätte man nur ablesen brauchen, denn da steht es exakt so drauf, wie beim Amazon Link. Limitiert auf 1000 Stück.
Die Trailer in der Filmographie sind auch nicht "so um die 20 glaube ich", sondern über 30 Stück.

Und wie Chakunah schon sagte, auch den AK hätte man sich anhören sollen, denn der hätte viel Stuss schon im Vorfeld widerlegt.

Richtig schade. Da widmet man sich über 45 Minuten einem wunderbaren Film, nur um ihn während der gesamten Zeit irgendwie als belanglos und alt hinzustellen. Ja mei, wozu dann ein Podcast zu diesem Film?

Zur Limitierung: Jo, glatter Fehlschuss. :oops: Zum Glück kam es nicht aus meinem Mund, wobei ich den Kollegen auch nicht korrigiert habe.
Zur Anzahl der Trailer: Hier verstehe ich das Problem nicht!? Ich habe doch gesagt "irgendwie 20 Stück oder so" - das hat doch nichts mit einer genauen Angabe zu tun, sondern soll einen Eindruck davon vermitteln, dass man da jede Menge zu sehen bekommt.
Zum AK: Dafür hatte ich bislang leider keine Zeit - und werde sie wohl vorerst auch nicht haben. Aber weswegen wäre es denn jetzt so wichtig gewesen, welcher "Stuss" wird denn da so widerlegt?

Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, wie bei dir der Eindruck entstanden ist, dass wir den Film "während der gesamten Zeit irgendwie als belanglos und alt" hinstellen? Das ist ja nun wirklich nicht der Fall.




tomasmilian hat geschrieben:
Nicht ganz. ;) MONDO CANNIBALE ist aus dem Jahr 1972 und von Umberto Lenzi.

Öh, da ist schon dieser gemeint: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** - Nichtsdestotrotz natürlich offensichtlich ein klarer Fall von Gedankenmanipulation, den Christian da versucht hat. :lol:




TRAXX hat geschrieben:
Nicht geprüfte nicht indizierte Filme müssen wie FSK 18 behandelt werden.

Ja, wie gesagt, habe ich hier wohl eine sehr eigene Lesart. Es heißt ja "Bildträger, die nicht [...] mit "Keine Jugendfreigabe" [...] gekennzeichnet sind, dürfen [...] nicht [...] im Versandhandel angeboten oder überlassen werden." (JuSchG § 12 Abs. 3) Gut möglich, dass ich falsch liege, aber ich lese das halt so. :unknown: Anbei: Ich habe persönlich auch gar kein Problem damit, wenn man nicht FSK-geprüfte Sachen überall kriegt/kriegen könnte. Bin ja auch dafür, dass man so ziemlich alles überall kaufen darf. Es geht mir in dem Fall nur um den Gesetzestext.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 17.06.2014 20:04 
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Äh.... ihr seid noch recht jung, oder???? Bei der Besprechung der FILMINHALTE eröffnet ihr ja einige interessante Sichtweisen, das macht das alles doch recht hörenswert, wenn auch die Kommentare recht lang sind. Aaaaber bitteschön schaut doch wenigstens bei der OFDb oder sonstwo im Internet kurz vor eurer Besprechung nach, wenn ihr wieder Drehbuchautoren oder Regisseure als "unbekannt" tituliert.... Herbert Reinecker sollte doch bekannt sein, er ist immerhin der bekannteste deutsche Krimidrehbuchautor, und George Eastman... und ...

Da fällt dem Zuhörer manchmal schon die Kinnlade auf die Tischkante. Aber neulich haben mich Schüler gefragt, wie man mit dem Telefon mit Wählscheibe, das bei mir auf dem Pult steht, eigentlich telefoniert! Tja, die Zeiten ändern sich. (Von den Postern, welche die Kinder im Klassenraum aufgehängt haben, kenne ich allerdings auch nur die Fußballer der Jungs :oops: ).


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 17.06.2014 21:16 
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MMeXX hat geschrieben:
TRAXX hat geschrieben:
Nicht geprüfte nicht indizierte Filme müssen wie FSK 18 behandelt werden.

Ja, wie gesagt, habe ich hier wohl eine sehr eigene Lesart. Es heißt ja "Bildträger, die nicht [...] mit "Keine Jugendfreigabe" [...] gekennzeichnet sind, dürfen [...] nicht [...] im Versandhandel angeboten oder überlassen werden." (JuSchG § 12 Abs. 3) Gut möglich, dass ich falsch liege, aber ich lese das halt so. :unknown: Anbei: Ich habe persönlich auch gar kein Problem damit, wenn man nicht FSK-geprüfte Sachen überall kriegt/kriegen könnte. Bin ja auch dafür, dass man so ziemlich alles überall kaufen darf. Es geht mir in dem Fall nur um den Gesetzestext.


"(3) Bildträger, die nicht oder mit "Keine Jugendfreigabe" nach § 14 Abs. 2 von der obersten Landesbehörde oder einer Organisation der freiwilligen Selbstkontrolle im Rahmen des Verfahrens nach § 14 Abs. 6 oder nach § 14 Abs. 7 vom Anbieter gekennzeichnet sind, dürfen

1. einem Kind oder einer jugendlichen Person nicht angeboten, überlassen oder sonst zugänglich gemacht werden,
2. nicht im Einzelhandel außerhalb von Geschäftsräumen, in Kiosken oder anderen Verkaufsstellen, die Kunden nicht zu betreten pflegen, oder im Versandhandel angeboten oder überlassen werden."


Versandhandel deshalb nur per Einschreiben, siehe Amazon Gebühr für KJ-Titel.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 17.06.2014 21:27 
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dr.freudenstein hat geschrieben:
Äh.... ihr seid noch recht jung, oder???? Bei der Besprechung der FILMINHALTE eröffnet ihr ja einige interessante Sichtweisen, das macht das alles doch recht hörenswert, wenn auch die Kommentare recht lang sind. Aaaaber bitteschön schaut doch wenigstens bei der OFDb oder sonstwo im Internet kurz vor eurer Besprechung nach, wenn ihr wieder Drehbuchautoren oder Regisseure als "unbekannt" tituliert.... Herbert Reinecker sollte doch bekannt sein, er ist immerhin der bekannteste deutsche Krimidrehbuchautor, und George Eastman... und ...
Ich bin 25. Bei Christian weiß ich es nicht genau, er ist aber definitiv älter. Und wenn uns jemand unbekannt ist, sagen wir das auch so. Warum sollen wir da etwas vorgaukeln? ;) Aber auch danke für die positive Rückmeldung, was die Filminhalte angeht - ist ja letztlich eigentlich auch der Kernpunkt der ganzen Sache.

@TRAXX: Jo. Wie ich mich kenne, werde ich das aber trotzdem nicht so schnell ablegen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 17.06.2014 23:54 
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MMeXX hat geschrieben:
@TRAXX: Jo. Wie ich mich kenne, werde ich das aber trotzdem nicht so schnell ablegen...

Was ablegen?

KJ + ungeprufte (nicht-indizierte) Medien unterliegen den von dir angeführten Einschränkungen des JuSchG.

Ungeprufte (nicht-indizierte) Medien werden genauso gehandhabt wie KJ.

Ist doch eigentlich recht easy. Man muss nur den Gesetzestext genau lesen und nicht wie du relevante Wörter einfach weglassen:

Bildträger, die nicht oder mit "Keine Jugendfreigabe" VS Bildträger, die nicht [...] mit "Keine Jugendfreigabe"

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 18.06.2014 07:46 
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TRAXX hat geschrieben:
Ist doch eigentlich recht easy. Man muss nur den Gesetzestext genau lesen und nicht wie du relevante Wörter einfach weglassen.

Das "oder" war in dem Fall gar nicht das Problem. Aber der Groschen ist dann gestern doch irgendwann noch gefallen. Mein Fehler.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 18.06.2014 10:58 
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Dass FSK 0 - 16 anders behandelt wird als FSK 18 bzw. KJ ist ja ableitbar durch die Handhabe bei Kaufhäusern, Zeitschriftenbeilagen, erhöhte Versandkosten etc. und ungeprüfte Medien werden eben auch mit diesen leichten "KJ-Einschränkungen" belegt/gleichgesetzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 18.06.2014 13:50 
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MMeXX hat geschrieben:
... Aber weswegen wäre es denn jetzt so wichtig gewesen, welcher "Stuss" wird denn da so widerlegt?


Ich werde mir den Podcast nochmal anhören, um dir genauere Stellen zu nennen.

Aus dem Kopf fällt mir vor allem auf Anhieb ein, Dr. Z hätte keinerlei Stars vorzuweisen (kein exakter O-Ton).
Nun, Stars per se mag völlig zutreffen, aber ihr vermischt da irgendwie eure ganz persönliche Ansicht (laut eigener Aussage im PC seid ihr ja eher dem Hollywood-Kino zugeneigt - völlig legitim btw.) mit den detaillierten Ausführungen, die Lucas im AK ziemlich auswälzt.

Eure Aussage klingt erstmal so, als ob in dem Film und drumherum völlige No-Names beteiligt waren (abgesehen von Jess Franco), was aber völliger Stuss ist ;)

Natürlich sind Mabel Karr, Estella Blain und Howard Vernon keine Weltstars aus Hochglanzproduktionen, aber ihre Filmographien (besonders die von Vernon) so vollkommen zu ignorieren und ihre Anwesenheit kleinzureden, ist einfach für mich erstmal (als großer Fan dieses Films) ein Zeichen für Desinteresse am Film. Mag ja sein, dass es dir nicht so geht, aber die Unlust deines Kollegen kommt konstant durch und im Laufe der Zeit hat er dich damit "infiziert" und das eigentliche Thema verkümmert in belanglosem Gestammel und teilweise haarsträubenden Falschaussagen, die gar nicht sein müssten, wenn man sich im Vorfeld für 46 Minuten Podcast etwas besser vorbereitet hätte.

Da ihr ja auch den hier ansässigen Filmthread gelesen habt (jedenfalls deutet die Aussage bzgl. schlechter Verkäufe darauf), wären euch viele Fragen - die ihr euch während des Podcasts stellt, aber selbst nicht beantworten könnt - gar nicht erst gekommen. Z.B. eure Frage, wo denn der Unterschied zwischen dt. und franz. Fassung ist. Die Antwort auf diese Frage findet ihr im gleichen Thread, wo auch das Statement zu den Verkäufen kam.

Durch diese Details geht die Welt nicht unter, keine Angst, aber sie verwässern den Podcast unnötig und man kann ihn einfach nicht ernst nehmen, sorry.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 18.06.2014 19:09 
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Bezüglich der "Star"-Beteiligung: Ape-Man hatte in den Kommentaren ähnliches angesprochen. Klar, kann man sich sämtliche Filmographien raussuchen und auswendig lernen. Aber wem nützt das? Wir gehen eben insgesamt eher mit unserem Wissen (bzw. in diesem Fall eher Unwissen) über die Leute ran. Empfinde ich auch als authentischer, wenn man sagt, dass man sich auf eher unbekanntem Terrain/Neuland befindet. Sicher hätte man diesen Punkt - dass es eben für uns eher unbekannte Größen sind - deutlicher herausstellen können, ja. Das steckt also weder Desinteresse oder Ignoranz dahinter.

Stichwort "das eigentliche Thema": mir - als Max, der bei dem Podcast mitmacht - geht es hauptsächlich darum, über die Inhalte zu sprechen. Also Szenen, Motive, Personen u. ä. zu analysieren. Das heißt für mich: Alles andere (wer hat mitgemacht, von wann ist der Film etc.) ist Bonus. Nett, wenn was dazu gesagt wird, aber nicht essentiell. Daher kann ich deine angesprochenen Punkte zwar größtenteils nachvollziehen, sehe darin aber kein großes Problem. Auch bspw. nicht, wenn wir sagen, wir kennen die genauen Unterschiede zwischen deutscher und französischer Fassung nicht. Grundsätzlich haben wir aber auch den Anspruch, keine völligen Falschinformationen (wie in diesem Fall bspw. die Angabe der Limitierung) rauszuhauen.

Das mit dem "belanglosen Gestammel" kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Was mir jedoch aufgefallen ist, ist dass der Anteil an tatsächlicher Filmbesprechung in der Folge eher gering ist. Das ist dann bei der Folge so. So oder so, Danke für deine konstruktiven Rückmeldungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 19.06.2014 16:05 
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Auch ich höre euren Podcast seit Folge 01 (bin gerade bei Straw Dogs, den Franco habe ich noch vor mir), in der Regel häppchenweise zum Joggen oder in Arbeitspausen. Die Filmbesprechungen gefallen mir überwiegend sehr gut, weil ihr sowohl auf Filmtechnik und -sprache eingeht als auch die Bedeutung von Drehbuch und Storyaufbau beleuchtet - inklusive eventueller Subtexte. Das macht Spaß und ist die große Stärke der Beiträge.

Wie einige andere hier, habe aber auch ich alter Sack immer wieder Momente, wo es mir die Nackenhaare aufstellt. Dabei stellt einerseits der Altersunterschied, vermute ich, ein Problem dar: Bei Gripsholm z.B. sagt ihr beide, dass euch Kurt Hoffmann überhaupt nichts sagt. Da sein Werk keine größere Schnittmenge mit meinen bevorzugten filmischen Tummelplätzen aufweist, konnte ich spontan mit seinem Namen auch nicht viel anfangen. Ein kurzer Blick auf seine Filmografie verrät dem Filminteressierten meines Alters (oder älter) dann aber doch, dass der Herr für eine ganze Latte der bekanntesten deutschen Unterhaltungsfilme, vor allem der 50er Jahre, verantwortlich zeichnet. Oder: mit Boy Gobert bin ich noch teilweise im Fernsehen aufgewachsen. Da erschreckt es mich manchmal etwas, wenn du deine eigene Notiz nicht mehr genau entziffern kannst, und dieser Darsteller eben Gobert oder Golert heißt. Ist ja auch egal...

Dass ihr nicht alles kennen könnt, was Generationen vor euch kennen, steht natürlich außer Frage. Es entsteht aber manchmal der Eindruck der Gleichgültigkeit (vor allem eben was Namen/Personen und zeitgenössische Zusammenhänge betrifft), eine Art neuzeitliche Arroganz, von oben auf das Kino von gestern herabgeblickt. Ich gehe davon aus, dass ihr eher das Gegenteil bewirken wollt, aber wenn Christian voller Inbrunst behauptet, zu wissen, was in den 1920ern schon ein beinahe unerträgliches Klischee war, oder wenn bei einem zweieinhalbstündigen Stummfilm wiederholt die statische Kameraarbeit angeprangert wird, dann frage ich mich manchmal, ob ihr genug Bereitschaft zeigt, die Umstände der jeweiligen Entstehungszeit zu berücksichtigen und in eure Einschätzung einfließen zu lassen, oder die immer wieder mal genanten Matrix und Mission Impossible doch zu sehr (unbewusst?) als Referenz herangezogen werden.

All diese Hintergründe und Zusammenhänge gehen natürlich weit über das bloße Besprechen eines Films hinaus, sie sich zu erschließen, erfordert jede Menge Arbeit, Zeit und Fleiß. Vielleicht sind wir auch durch Audiokommentare zu sehr geprägt und verwöhnt, so dass wir immer Neues oder zumindest Informatives übers Drumherum erwarten, was ihr nicht bieten könnt und wollt. Möglicherweise wäre es daher besser, wenn ihr auf Cast und Crew überhaupt nicht mehr eingeht und euch ganz auf eure Stärke konzentriert, nämlich einfach den Film sowie seine Wirkung auf euch zu besprechen. Wenn ihr "nur" einen Film anschauen und danach diskutieren möchtet, dann tut doch "nur" das. So würdet ihr auch Klippen umschiffen wie "Charakter x wird ja von Darsteller y gespielt. Wie fandest du den? Kanntest du den?" - "Ich kannte den vorher noch nicht, der Name sagt mir auch nix" usw., wo garantiert irgendwo irgendwer wieder in die Tischplatte beißt. ;-)

Im Großen und Ganzen höre ich euch jedenfalls gerne zu!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 19.06.2014 16:30 
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MMeXX hat geschrieben:
Bezüglich der "Star"-Beteiligung: Ape-Man hatte in den Kommentaren ähnliches angesprochen. Klar, kann man sich sämtliche Filmographien raussuchen und auswendig lernen. Aber wem nützt das? Wir gehen eben insgesamt eher mit unserem Wissen (bzw. in diesem Fall eher Unwissen) über die Leute ran. Empfinde ich auch als authentischer, wenn man sagt, dass man sich auf eher unbekanntem Terrain/Neuland befindet. Sicher hätte man diesen Punkt - dass es eben für uns eher unbekannte Größen sind - deutlicher herausstellen können, ja. Das steckt also weder Desinteresse oder Ignoranz dahinter.

Stichwort "das eigentliche Thema": mir - als Max, der bei dem Podcast mitmacht - geht es hauptsächlich darum, über die Inhalte zu sprechen. Also Szenen, Motive, Personen u. ä. zu analysieren. Das heißt für mich: Alles andere (wer hat mitgemacht, von wann ist der Film etc.) ist Bonus. Nett, wenn was dazu gesagt wird, aber nicht essentiell. Daher kann ich deine angesprochenen Punkte zwar größtenteils nachvollziehen, sehe darin aber kein großes Problem. Auch bspw. nicht, wenn wir sagen, wir kennen die genauen Unterschiede zwischen deutscher und französischer Fassung nicht. Grundsätzlich haben wir aber auch den Anspruch, keine völligen Falschinformationen (wie in diesem Fall bspw. die Angabe der Limitierung) rauszuhauen.

Das mit dem "belanglosen Gestammel" kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Was mir jedoch aufgefallen ist, ist dass der Anteil an tatsächlicher Filmbesprechung in der Folge eher gering ist. Das ist dann bei der Folge so. So oder so, Danke für deine konstruktiven Rückmeldungen.



Wenn für euch die Randinfos nur "Bonus" sind, dann solltet ihr euren Podcast dahingehend überdenken, ob es nicht mehr Sinn machen würde, alleine nur auf den Inhalt einzugehen? Sprich, ein Filmreview in gesprochener Form.

So reißt ihr alle Themen kurz an, stellt euch selber Fragen, die ihr nicht beantworten könnt und als Ergebnis kommt halt ein belangloses Gestammel raus. Anders kann ich es ja nicht beschreiben. Ihr tut das freiwillig und sucht euch gezielt Kandidaten für einen langen Podcast raus. Daher befremdet mich das Ergebnis einfach etwas. Wäre es eine Reviewseite mit täglichen Besprechungen, okay, das wäre was anderes und vielleicht durch die Masse entschuldbar (wenn auch nur bedingt), aber in diesem Fall hätte man sich die Besprechung schenken können.

Oftmals sind es besonders die Beteiligten des jeweiligen Films, die den Ball ins Rollen bringen und ich bin sicher, hättet ihr vorher alleine nur die Filmografie von Kameramann Alejandro Ulloa durchstöbert, hättet ihr sicher einige Dinge zu erzählen gehabt, denn mindestens ein Film von ihm liegt euch sicher am Herzen.

Aber nun gut. Ich finde es ja gut, wenn Jungvolk sich an alte Filme ranmacht, aber das hier war nix. Auswendig lernen muss man gar nix, aber wenigstens kurz vor der Aufnahme einfach etwas das Drumherum durchstöbern und schon wäre es nicht ganz so schlimm geworden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 19.06.2014 22:20 
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Da ihr es ja nun beide (ephedrino + Armitage) angesprochen habt: Ja, das ist sicher auch eine Möglichkeit, gar nicht auf Namen vor und hinter der Kamera einzugehen. Andererseits kann so etwas ja auch für ordentlich Gesprächsstoff sorgen. :lol:

Wie auch immer, danke für die Rückmeldungen (*hust* natürlich auch immer gerne direkt in unsere Kommentare auf unserer Seite *hust*)!

ephedrino hat geschrieben:
Wie einige andere hier, habe aber auch ich alter Sack immer wieder Momente, wo es mir die Nackenhaare aufstellt. Dabei stellt einerseits der Altersunterschied, vermute ich, ein Problem dar: Bei Gripsholm z.B. sagt ihr beide, dass euch Kurt Hoffmann überhaupt nichts sagt. Da sein Werk keine größere Schnittmenge mit meinen bevorzugten filmischen Tummelplätzen aufweist, konnte ich spontan mit seinem Namen auch nicht viel anfangen. Ein kurzer Blick auf seine Filmografie verrät dem Filminteressierten meines Alters (oder älter) dann aber doch, dass der Herr für eine ganze Latte der bekanntesten deutschen Unterhaltungsfilme, vor allem der 50er Jahre, verantwortlich zeichnet. Oder: mit Boy Gobert bin ich noch teilweise im Fernsehen aufgewachsen. Da erschreckt es mich manchmal etwas, wenn du deine eigene Notiz nicht mehr genau entziffern kannst, und dieser Darsteller eben Gobert oder Golert heißt. Ist ja auch egal...
Da kennst du halt meine Handschrift nicht. Aber wie auch schonmal erwähnt, ist das dann eben unsere kompromisslose Art zu sagen "Kennen wir nicht." - dann ist aber auch für die Zuhörer klar, dass es so ist und wir hier nicht etwas vorgaukeln.

ephedrino hat geschrieben:
Dass ihr nicht alles kennen könnt, was Generationen vor euch kennen, steht natürlich außer Frage. Es entsteht aber manchmal der Eindruck der Gleichgültigkeit (vor allem eben was Namen/Personen und zeitgenössische Zusammenhänge betrifft), eine Art neuzeitliche Arroganz, von oben auf das Kino von gestern herabgeblickt. Ich gehe davon aus, dass ihr eher das Gegenteil bewirken wollt, aber wenn Christian voller Inbrunst behauptet, zu wissen, was in den 1920ern schon ein beinahe unerträgliches Klischee war, oder wenn bei einem zweieinhalbstündigen Stummfilm wiederholt die statische Kameraarbeit angeprangert wird, dann frage ich mich manchmal, ob ihr genug Bereitschaft zeigt, die Umstände der jeweiligen Entstehungszeit zu berücksichtigen und in eure Einschätzung einfließen zu lassen, oder die immer wieder mal genanten Matrix und Mission Impossible doch zu sehr (unbewusst?) als Referenz herangezogen werden.

Das mit dem Klischee ist dann eben das, was wir vorgeben, die "große Lust an steilen Thesen". ;) Was die statische Kameraarbeit angeht: Mag ja sein, dass es bei Lang höufig so war, aber deswegen darf ich ja trotzdem sagen, dass es für mich heute anstrengend anzusehen ist, Entstehungszeit hin oder her. Ich bin da bspw. von Der Letzte Mann wesentlich mehr angetan, gerade eben auch wegen der Kamera. Und Matrix + Mission Impossible haben wir als Referenzen herangezogen? Kann ich mich schon gar nicht mehr dran erinnern. Wie dem auch sei, gehen wir nach meinem Gefühl nicht arrogant zu Werke. Wäre aus meiner Sicht auch widersinnig, wenn man Bock auf alte Filme hat und dann alle runtermacht.

ephedrino hat geschrieben:
All diese Hintergründe und Zusammenhänge gehen natürlich weit über das bloße Besprechen eines Films hinaus, sie sich zu erschließen, erfordert jede Menge Arbeit, Zeit und Fleiß. Vielleicht sind wir auch durch Audiokommentare zu sehr geprägt und verwöhnt, so dass wir immer Neues oder zumindest Informatives übers Drumherum erwarten, was ihr nicht bieten könnt und wollt. Möglicherweise wäre es daher besser, wenn ihr auf Cast und Crew überhaupt nicht mehr eingeht und euch ganz auf eure Stärke konzentriert, nämlich einfach den Film sowie seine Wirkung auf euch zu besprechen. Wenn ihr "nur" einen Film anschauen und danach diskutieren möchtet, dann tut doch "nur" das. So würdet ihr auch Klippen umschiffen wie "Charakter x wird ja von Darsteller y gespielt. Wie fandest du den? Kanntest du den?" - "Ich kannte den vorher noch nicht, der Name sagt mir auch nix" usw., wo garantiert irgendwo irgendwer wieder in die Tischplatte beißt. ;-)
Das ist ja gerade das, was so Spaß macht. Wenn eben solche (extremen) Reaktionen kommen wie das Tischplattenessen oder die Gedanken à la "Den kennt ihr nicht? Ihr habt ja gar keine Ahnung!". Zum Weglassen der Cast/Crew-Sache habe ich dann aber auch genug geschrieben.

In den nächsten Folgen wird sich das mit dem "Drumherum" nicht direkt ändern, da wir mit etwas Vorlauf produziert haben (derzeit haben wir noch fünf oder sechs fertige Folgen, die nächste ist dann bspw. Bergmans Jungfrauenquelle). Aber wir werden jetzt auf wöchentliche Veröffentlichung umstellen, da wir beide auch gemerkt haben, dass so ein zeitlicher Puffer einerseits den Druck nimmt, unbedingt die nächste Folge zu produzieren. Andererseits liegen teils schon mehrere Wochen zwischen Aufnahme und VÖ und wir haben daher auch selbst unsere Sachen nicht mehr so exakt auf dem Schirm.

Armitage hat geschrieben:
Wenn für euch die Randinfos nur "Bonus" sind, dann solltet ihr euren Podcast dahingehend überdenken, ob es nicht mehr Sinn machen würde, alleine nur auf den Inhalt einzugehen? Sprich, ein Filmreview in gesprochener Form.
Jo, siehe oben.

Armitage hat geschrieben:
stellt euch selber Fragen, die ihr nicht beantworten könnt
Ja, beim Drumherum kann man das natürlich durch intensive Recherche vermeiden. Andererseits verleitet es vielleicht auch genau andersrum einige Hörer dazu, selbst mal auf Entdeckungstour zu gehen. Wobei das mit dem Fragen stellen, ohne eine Antwort zu haben auch etwas ist, was mir persönlich auch Spaß macht. Ich stelle mir/Christian ja des Öfteren mal Fragen zu einem Film/seiner möglichen Deutung/Interpretation. Im Dr. Z-Fall ist es ja bspw. so, dass du den Film ja schon kennst. Es wäre dann eben auch interessant, wie es jemand wahrnimmt, der den Film noch nicht kennt.

Armitage hat geschrieben:
Oftmals sind es besonders die Beteiligten des jeweiligen Films, die den Ball ins Rollen bringen und ich bin sicher, hättet ihr vorher alleine nur die Filmografie von Kameramann Alejandro Ulloa durchstöbert, hättet ihr sicher einige Dinge zu erzählen gehabt, denn mindestens ein Film von ihm liegt euch sicher am Herzen.

Hm, ich habe seine Filmographie in der IMDb gerade mal überflogen, aber auf die Schnelle ncihts entdeckt. Welcher Film schwebt dir denn da genau vor?

Armitage hat geschrieben:
Aber nun gut. Ich finde es ja gut, wenn Jungvolk sich an alte Filme ranmacht, aber das hier war nix. Auswendig lernen muss man gar nix, aber wenigstens kurz vor der Aufnahme einfach etwas das Drumherum durchstöbern und schon wäre es nicht ganz so schlimm geworden.
Ein bisschen gestöbert wird schon, aber wirklich nur ein bisschen. So oder so, bin ich gespannt, was du bei der/n nächsten Folge/n so denkst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 19.06.2014 22:32 
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MMeXX hat geschrieben:
Armitage hat geschrieben:
Oftmals sind es besonders die Beteiligten des jeweiligen Films, die den Ball ins Rollen bringen und ich bin sicher, hättet ihr vorher alleine nur die Filmografie von Kameramann Alejandro Ulloa durchstöbert, hättet ihr sicher einige Dinge zu erzählen gehabt, denn mindestens ein Film von ihm liegt euch sicher am Herzen.

Hm, ich habe seine Filmographie in der IMDb gerade mal überflogen, aber auf die Schnelle ncihts entdeckt. Welcher Film schwebt dir denn da genau vor?


Meinte das eher so, dass dort mindestens einer auftaucht, der euch sicher schon gefällt = zu der engeren Auswahl gehört.
Immerhin hat er bei einigen Castellaris die Kamera gemacht und auch sonst dürfte er Italophilen ein Begriff sein, z.B. durch Nackt über Leichen, und Horror Express.

Sein Intro bei Dr. Z ist einfach optisch wunderbar anzusehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 22.06.2014 11:17 
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Weil wir so viel zu erzählen haben, hauen wir ab sofort jede Woche eine neue Folge raus. Und dementsprechend gib es seit heute die achte Ausgabe auf die Ohren. Es geht dabei um:

Die Jungfrauenquelle. Und selbstverständlich mit dem Bock aller Böcke zum Auftakt. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Wiederaufführung | Alte Filme. Neu entdeckt. (Podcast)
BeitragVerfasst: 29.06.2014 10:09 
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Nach dem Schweden-Ausflug geht es nun gen Westen zu den Franzosen.

Wir besprechen dieses Mal Jean Renoirs La grande illusion (DT: Die große Illusion). Viel Spaß beim Hören!

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