Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 28.04.2013 11:42 
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filmArt hat geschrieben:
Oje...so langsam läuft das hier aber komplett in eine falsche Richtung...
Da es zu jedem der o.g. Filme schon einen Thread im Forum gibt schlage ich vor, dort den Plausch weiter zuführen.
Materialrechte hin oder her...dieser Thread ist eigentlich "NUR" für unsere Veröffentlichung gedacht, und nicht um jetzt noch über Materialrechte oder sonstiges die Köpfe zu zerbrechen.



Na also! Wer den Film noch nicht hat sollte gleich mal die wesentlich günstigere FilmArt DVD bei Amazon bestellen:
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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 01:20 
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Eine Sache finde ich noch wichtig:

Varg hat geschrieben:
Die Erstkäufer habe quasi den Löwenanteil an den Kosten gestämmt und der Rest kann günstig zuschlagen.


Deshalb ist es jedem Erstkäufer zu verdanken, daß es die entsprechenden Filme überhaupt in so toller Qualität auf DVD gibt! Die Erstkäufer sind sowas wie kleine Mitproduzenten und erhalten für ihre Kohle ein tolles Produkt, welches jede Billigedition in den Schatten stellt. Als Fan muß man sich heute auch ein bisschen als Förderer sehen. Geht es uns nicht eher darum, daß diese Filme ein breite Plattform erhalten?

Ansonsten könnte man es ja gleich lassen und zuhause auf die ultrararen Videoversionen onanieren, die zwar auf Deutsch aber geschnitten und im falschen Bildformat sind. Die Masse würde vom Grundsatz her vermutlich den Unterschied nicht bemerken. Nicht jedenfalls, wenn ihnen die Produkte nicht unter die Nase gerieben werden und das passiert am besten auf dem Grabbeltisch im Elektronikmarkt oder in der 5 für 20 Aktion bei Amazon. Das ist die bittere Realität.

Deshalb sollte man jeder Luxusedition einen Gutscheincode beilegen, den man gegen einen Credit auf der Abspeckfassung eintauschen kann. Die Ramschkäufer müssen dann, am besten nach einem Raubkopiererspot, die Namen all derjeniger in einem nicht wegdrückbaren Danksagungsvorspann ertragen, die ihren Gutschein rechtzeitig eingelöst haben. Wär das ok für dich, Varg? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 07:52 
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chakunah_2072 hat geschrieben:
Also Varg... du bist aber SEHR VERGEßLICH... nicht nur, dass du es mit 100% Sicherheit gewußt und gelesen hast, sondern du schriebst im Dezember 2011 (!) auch noch (nicht nur in diesem Forum, sogar im gleichen Thread), dass du dich DOCH gegen die Amaray für die SE entschieden hättest:

Varg hat geschrieben:
Habs auch gerade gesehen und mir auch die SE vorbestellt-der Umfang der Edition und die wirklich schöne Gestaltung haben mich dann auch bewogen -entgegen meinem ersten Vorhaben auf die Ameray zu warten- doch hier zuzuschlagen.

Bin mal gespannt was uns die Reihe noch so bringt...


post65286.html#p65286

:mua: :a017_gif: :a75-1:



Hast du extra recherchiert und den Thread durchgeblätter, um zu sehen was ich vor 2 Jahren mal geschrieben habe?! Respekt-du musst echt Freizeit zu viel haben. Sry, dass ich mich nicht an jeden Post erinnere, den ich irgendwann in meinem Leben mal verfasst habe. :roll:
Mein Kommentar war vielleicht aus Sicht mancher peinlich, aber ich find es nicht halb so peinlich wie den Lynchmobb, der sich hier gebildet hat, noch nachdem ich mich für den Fehler entschuldigt hatte. Ordentlicher Umgang miteinander ist was anderes und die Kommentare von einigen wirklich nur Spam und unnötig. Hauptsache nochmal nachgetreten... :roll:

Die Dynasty DVDs habe ich mir mal alle abgespeichert-danke für den Hinweis. Und das Katzenbild habe ich mir mal gesichert - evtl. nutze ich das zu Fasching mal als Avatar - ganz humorlos bin selbst ich nicht. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 09:29 
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Eigentlich dachten wir, dass hier jetzt Ruhe einkehren würde.
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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 10:19 
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filmArt hat geschrieben:
Eigentlich dachten wir, dass hier jetzt Ruhe einkehren würde.
Unser Forum soll nicht ein Ausgangspunkt von Unstimmigkeiten zwischen Usern werden, daher ein letzter Aufruf dieses Gestichele bitte zu beenden, sonst werden wir hier durchwischen.



Deswegen hier nochmal meine sanfte und unaufällig zurückhaltende Überleitung zum Thread Thema. :mrgreen:

Wer den Film noch nicht hat sollte gleich mal die wesentlich günstigere FilmArt DVD bei Amazon bestellen:
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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 12:27 
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KualaLumpur hat geschrieben:

Vielleicht sollte ich mal die Scheibe auspacken. Anderseits habe ich auch noch das alte VMP Tape und der Film ist jetzt nicht so toll. *überleg*



Behalte doch die DVD und vermach mir das VMP Tape ! :P


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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 13:12 
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andererseits kannste auch die wesentlich günstigere Filmart-DVD bei amazon kaufen:

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 13:23 
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Ein Geheimtipp von mir an meine Kollegen: Die günstigere Filmart-DVD kann man bei amazon kaufen:

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"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 18:04 
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Hab keinen Bock, hier zwölfdrusend Seiten zu lesen. Wo kann man denn die filmArt-DVD auf die Schnelle bekommen?

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 30.04.2013 18:51 
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MMeXX hat geschrieben:
Hab keinen Bock, hier zwölfdrusend Seiten zu lesen. Wo kann man denn die filmArt-DVD auf die Schnelle bekommen?


Der war gut.
:lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 06.05.2013 10:14 
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Auf die Schnelle habe ich mal bei Filmundo reingeschaut. Dort kostet sie ca. 14 Euro. Ist dann die aller einfachste Version.

Nachtrag: Hätte ich etwas länger geschaut, wäre mir der OFDb-Shop aufgefallen. Dort ist sie für etwa 10 Euro zumindest noch bestellbar. Allerdings nicht auf Lager.


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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 31.10.2013 14:47 
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So, nachdem der Postbote gestern zu faul war zu klingeln (ich war Zuhause!), durfte ich eben zur Post radeln und das Schätzchen abholen. Mit Altersprüfung, obwohl der Film ab 16 ist :roll: Naja, der Figur tuts gut :D

Hab den Film das letzte mal (müsste auf Sat.1 gewesen sein) vor ungefähr 18 Jahren gesehen und kann mich nicht wirklich dran erinnern, wie er mir damals gefallen hat. Umso mehr freue ich mich auf heut Abend :)

Mal ne Frage an die Sammler: habt ihr das 3D-Bild aufs Cover geklebt oder in der Folie gelassen?

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 31.10.2013 16:26 
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Pater Thomas hat geschrieben:
So, nachdem der Postbote gestern zu faul war zu klingeln (ich war Zuhause!), durfte ich eben zur Post radeln und das Schätzchen abholen. Mit Altersprüfung, obwohl der Film ab 16 ist :roll: Naja, der Figur tuts gut :D

Hab den Film das letzte mal (müsste auf Sat.1 gewesen sein) vor ungefähr 18 Jahren gesehen und kann mich nicht wirklich dran erinnern, wie er mir damals gefallen hat. Umso mehr freue ich mich auf heut Abend :)

Mal ne Frage an die Sammler: habt ihr das 3D-Bild aufs Cover geklebt oder in der Folie gelassen?


Ich habe es zuerst versucht auf das Cover zu legen. Sah aber nicht wirklich toll aus. Ich habs dann einfach in die Booklethalterung geklemmt und gut ist es.

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 31.10.2013 18:24 
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italo hat geschrieben:
Pater Thomas hat geschrieben:
So, nachdem der Postbote gestern zu faul war zu klingeln (ich war Zuhause!), durfte ich eben zur Post radeln und das Schätzchen abholen. Mit Altersprüfung, obwohl der Film ab 16 ist :roll: Naja, der Figur tuts gut :D

Hab den Film das letzte mal (müsste auf Sat.1 gewesen sein) vor ungefähr 18 Jahren gesehen und kann mich nicht wirklich dran erinnern, wie er mir damals gefallen hat. Umso mehr freue ich mich auf heut Abend :)

Mal ne Frage an die Sammler: habt ihr das 3D-Bild aufs Cover geklebt oder in der Folie gelassen?


Ich habe es zuerst versucht auf das Cover zu legen. Sah aber nicht wirklich toll aus. Ich habs dann einfach in die Booklethalterung geklemmt und gut ist es.


Also ich habs genau passend auf den Einleger gelegt und es hält ohne Kleber. Der Schuber passt dann auch immer noch drüber.


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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 01.11.2013 01:00 
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Dr. Freudstein hat geschrieben:
Also ich habs genau passend auf den Einleger gelegt und es hält ohne Kleber. Der Schuber passt dann auch immer noch drüber.



Klar hält es aber es sieht doof aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 01.11.2013 10:02 
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italo hat geschrieben:
Dr. Freudstein hat geschrieben:
Also ich habs genau passend auf den Einleger gelegt und es hält ohne Kleber. Der Schuber passt dann auch immer noch drüber.



Klar hält es aber es sieht doof aus.


Mir gefällts :)


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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 27.01.2015 08:20 
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Gibt's hier mal die Chance den Film in HD zu kriegen?

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 07.10.2015 19:07 
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Michael Rennie   Karin Dor   Craig Hill   in

DRACULA JAGT FRANKENSTEIN

● LOS MONSTRUOS DEL TERROR / DRACULA JAGT FRANKENSTEIN / OPERAZIONE TERRORE (E|D|I|1970)
mit Patty Shepard, Ángel del Pozo, Paul Naschy, Manuel de Blas, Gene Reyes, Diana Sorel, Peter Damon, Ferdinando Murolo und Ella Gessler
eine Produktion der Producciones Jaime Prades | Eichberg-Film | International Jaguar Cinematografica | im Verleih der Columbia-Bavaria
ein Film von Hugo Fregonese, Tulio Demicheli und Eberhard Meichsner


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»Wäre es nicht einfacher sie auszurotten?«


Ummo, der Planet einer körperlosen außerirdischen Macht droht den Gefrierpunkt zu erreichen. Da man es nicht rechtzeitig schaffte, eine künstliche Sonne zu erschaffen, ist man gezwungen, nach einem geeigneten Ausweichplaneten zu suchen, so dass die Auswahl auf die 14 Lichtjahre entfernte Erde fällt. Um diese möglichst intakt in die Gewalt zu bekommen, verfolgt der Abgesandte der fremden Macht, Doktor Warnoff (Michael Rennie), einen teuflischen Plan. Mit Hilfe seiner Assistenten Maleva (Karin Dor), einer bei einem Autounfall tödlich verunglückten Biochemikerin, und Kirian (Ángel del Pozo), einem bei Kampfhandlungen getöteten Chirurgen, will er die Menschheit vernichten. Zu diesem Zweck bedient er sich einer weit verbreiteten Krankheit, dem Aberglauben. Nach und nach lassen die Wissenschaftler eine Reihe von Monstern wieder auferstehen. Ein Werwolf, Frankensteins Monster, Graf Dracula und die Pharaonenmumie sollen den tödlichen Plan verwirklichen, damit Doktor Warnoff selbst nicht unter Verdacht gerät...

Verwundert nimmt man bei "Dracula jagt Frankenstein" zur Kenntnis, dass sich offenbar gleich drei Herren den Regiestuhl teilen mussten, was zunächst für einen recht konfusen Eindruck sorgen möchte. So wird der Produktion gerne vorgeworfen, dass man diese unterschiedlichen Herangehensweisen in aller Deutlichkeit zu spüren und zu sehen bekommt, was die teilweise schnipselartigen Handlungsstränge ungeniert belegen werden. Aber was wäre das einschlägig bekannte Film-Universum ohne derartige Experimente der eigenwilligeren Sorte, die einfach nur hemmungslos den Unterhaltungssektor bedienen und insgesamt einen besonders eigenwilligen Charme zu vermitteln wissen? Von Beginn an hört sich die Geschichte ungemein interessant an und es entsteht der Eindruck, dass man es mit einer Art Aufschlüsseln des Aberglaubens, oder vielmehr mit dessen Anatomie zu tun bekommt, allerdings hält sich dieses Interesse zugunsten netter reißerischer Veranschaulichungen deutlich in Grenzen, und die Triple-Regie-Spitze konzentriert sich auf das Wesentliche, denn spätestens wenn man alle warnoff'schen Monster und dessen mordlüsterne Exemplare aus dem Labor zu Gesicht bekommen hat, weiß man, wohin die Reise geht, beziehungsweise gehen muss. "Dracula jagt Frankenstein" wirkt in vielerlei Hinsicht faszinierend und sogar über weite Strecken überzeugend, wenngleich dies auch an den immer wieder gerne vermittelten Inhalten der überzogenen Sorte liegen mag. Kurzweilig ist diese Expertise hastigen Inszenierens aber allemal, und man wird quasi immer wieder gerne dazu verleitet, sich diesen gut bekömmlichen Beitrag aus dem Schreckenskabinett anzuschauen, denn bei allem Gezeigten empfindet man eine ansprechende Dosierung, allerdings im Sinne einer vollen, prallen, überspitzten Dosis betäubender Bilder und verzerrter Charaktere.

Karin Dor hat einen eigenartigen Einstieg in das Szenario, nämlich als Leiche, die für die Zwecke der fremden Macht pracktischerweise reanimiert wird. Gleich nach dem Vorspann sieht man sie schön wie eh und je, wenngleich sie im Sinne der Geschichte etwas unterkühlt wirkt. Man darf sich zurecht fragen, wie eine Schauspielerin von Karin Dors Format in einem derartigen Experiment gelandet sein mag, vermutlich fragt sie sich das sogar selbst, aber besonders ihre späten Rollen und Charaktere bieten einen besonderen Reiz, da sie ein deutlich alternativ angelegtes Repertoire aus dem Hut zaubern konnte. Hier waren schauspielerische Exzesse bei Weitem eher nicht erforderlich, ihre Rolle ist jedoch alles andere als uninteressant, wenngleich auch nicht besonders schlüssig. Was solls, die Hauptsache ist schließlich, dass man sie auf ungewohntem Terrain begleiten darf. Karin Dor reicherte das düstere Geschehen mit viel Verve und diskreter Erotik an, man sieht sie sogar in zwei braven Liebes- und Bettszenen. Insgesamt zeigt die Deutsche eine gute Mischung im Wechsel von erforderlich-sparsamen Emotionen und ungewollt-temperamentvollen Zuständen, die ihre Ratlosigkeit und Unsicherheit gut herausarbeiten. In der Riege von Doktor Warnoffs gehorsamen Maschinen, wird sie im Verlauf noch indirekt die gefährlichste von allen werden. Insgesamt mutet die Rolle der Maleva oberflächlich an, und dieser Eindruck entsteht hauptsächlich durch eine im Geschehen relativ ausgeprägte screen time, die im Kontrast zu einer auffälligen Dialogarmut steht, wobei die sporadischen Dialoge in der Regel recht trivial ausgefallen sind. Eine besonders starke Szene hat sie vor allem, als sie an die skurrile Sequenz-Maschine angeschnallt wird, bis zum Wahnsinn herumschreit und in bizarrer Art und Weise die Augen verdreht. Letztlich erkennt man die wirklichen Fähigkeiten eines Künstlers vor allem in vermeintlich schwächeren Filmen, wenn man als Zuschauer trotzdem den Eindruck von einer guten Leistung vermittelt bekommt.



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Der Brite Michael Rennie als Dr. Warnoff überzeugt vor allem durch seine physische Erscheinung, denn darstellerisch hatte er gewiss andere Sternstunden, wie beispielsweise in dem Klassiker "Der Tag an dem die Erde stillstand". Sicher ist dies auch der Anlegung seiner Rolle geschuldet, man durfte sich schließlich keine Emotionen erlauben. So agiert er starr und größtenteils unempfindlich. Der unbeirrbare Herr erscheint in vielen Großaufnahmen, spätestens beim Zoom auf seine leeren, kalten Augen weiß man, dass er einem seiner Monster wieder telepathische Befehle erteilt. Bei seiner Figur fehlt leider ein bisschen der rote Faden und er hätte deutlich rücksichtsloser dargestellt werden müssen, um für zusätzlichen Schrecken zu sorgen. Craig Hill als Inspektor Tobermann liefert eine sehr diffuse Ermittlungsarbeit und kann schließlich größere Erfolge bei den Damen feiern, die schöne Patty Sheppard erweist sich dabei als geeignetes Objekt der Begierde. Bei den besonderen Leistungen wären schließlich noch die Monster des Dr. Warnoff zu erwähnen. Zunächst ist einmal zu betonen, dass die Maske in diesen vier Fällen bei einem Streifen geringeren Budgets ein ordentliches Ergebnis abliefern konnte. Abgesehen von zahlreichen Momenten, die zwischen Schrecken und Humor hin- und herspringen, und zwangsläufig von allen Exemplaren aus dem Schreckenskabinett Warnoffs ausgeht, sind sie im Endeffekt überzeugend hergerichtet und teils beunruhigend in Szene gesetzt, besonders die vertrocknete Pharaonenmumie sorgt für sehr starke Momente, wenn sie ihre Opfer mit versteinertem Blick anvisiert und unbeirrbar Befehle ausführt. Paul Naschy als verantwortlicher Drehbuchautor und unberechenbarer Werwolf Waldemar Daninsky löst seine Aufgabe angemessen, wenn auch obligatorisch, es macht letztlich jedenfalls Spaß, der Besetzung von A bis C zu folgen.

Das verlockende Spektakel kommt schnell auf Touren und man ist eigentlich über weite Strecken damit beschäftigt, die Monster ausfindig zu machen, sie zu reanimieren, zusammenzubasteln und sie natürlich an geeigneten Objekten zu testen. Warum, weshalb? Diese Frage beantwortet sich bei "Dracula jagt Frankenstein" entweder von selbst oder eben gar nicht. Leider wurde nach kurzer Zeit die Grundidee des Films rund um die die Absichten der außerirdischen Gefahr nach Nirgendwo abgeschoben und es geht nur noch darum, das Versprechen des Filmtitels möglichst reißerisch einzuhalten. Aber wen scherts? Dass sich Frankensteins Monster und Co. gegenseitig ohne Ende hassen, kommt dabei wie gerufen und man darf Zeuge von einigen halsbrecherischen bis amüsanten Vorstellungen werden, die glücklicherweise nicht unnötig in die Länge gezogen wurden, so dass die Geschichte nicht gestreckt wirkt. Pionierarbeit im Bereich Atmosphäre leistet dabei die bemerkenswert anpassungsfähige Musik, die jeder erdenklichen Situation zahlreiche Gesichter verleiht. Ansonsten sind alle nötigen Zutaten gegeben, die einen kurzweiligen Run ausmachen. Obskure Apparaturen vom anderen Stern, eine obligatorische Herz-OP, es wird laboriert und diesbezügliche Fragen werden einfach ignoriert, einige Folter-Kostproben und ein wahnwitziger Plan blicken durch, außerdem gibt es ein altes Schloss mit dunklen Gewölben, Särge werden geplündert und mit neuen Leichen ausstaffiert, kleine Kostproben von mörderischen Demonstrationen sollen den Zuschauer gruseln und bei Laune halten, und ein Bumerang-Effekt bahnt ein vorhersehbares Ende an. "Dracula jagt Frankenstein" ist und bleibt zu jeder Tages- und vor allem Nachtzeit gut bekömmlich und als Fazit lässt sich vielleicht sagen, dass es alleine schon bemerkenswert, beziehungsweise noch schöner ist, dass Filme in dieser Form überhaupt existieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 07.10.2015 19:11 
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Prisma hat geschrieben:

Karin Dor hat einen eigenartigen Einstieg in das Szenario, nämlich als Leiche, die für die Zwecke der fremden Macht pracktischerweise reanimiert wird. Gleich nach dem Vorspann sieht man sie schön wie eh und je, wenngleich sie im Sinne der Geschichte etwas unterkühlt wirkt. Man darf sich zurecht fragen, wie eine Schauspielerin von Karin Dors Format in einem derartigen Experiment gelandet sein mag, vermutlich fragt sie sich das sogar selbst, aber besonders ihre späten Rollen und Charaktere bieten einen besonderen Reiz, da sie ein deutlich alternativ angelegtes Repertoire aus dem Hut zaubern konnte. Hier waren schauspielerische Exzesse bei Weitem eher nicht erforderlich, ihre Rolle ist jedoch alles andere als uninteressant, wenngleich auch nicht besonders schlüssig. Was solls, die Hauptsache ist schließlich, dass man sie auf ungewohntem Terrain begleiten darf. Karin Dor reicherte das düstere Geschehen mit viel Verve und diskreter Erotik an, man sieht sie sogar in zwei braven Liebes- und Bettszenen. Insgesamt zeigt die Deutsche eine gute Mischung im Wechsel von erforderlich-sparsamen Emotionen und ungewollt-temperamentvollen Zuständen, die ihre Ratlosigkeit und Unsicherheit gut herausarbeiten. In der Riege von Doktor Warnoffs gehorsamen Maschinen, wird sie im Verlauf noch indirekt die gefährlichste von allen werden. Insgesamt mutet die Rolle der Maleva oberflächlich an, und dieser Eindruck entsteht hauptsächlich durch eine im Geschehen relativ ausgeprägte screen time, die im Kontrast zu einer auffälligen Dialogarmut steht, wobei die sporadischen Dialoge in der Regel recht trivial ausgefallen sind. Eine besonders starke Szene hat sie vor allem, als sie an die skurrile Sequenz-Maschine angeschnallt wird, bis zum Wahnsinn herumschreit und in bizarrer Art und Weise die Augen verdreht. Letztlich erkennt man die wirklichen Fähigkeiten eines Künstlers vor allem in vermeintlich schwächeren Filmen, wenn man als Zuschauer trotzdem den Eindruck von einer guten Leistung vermittelt bekommt.

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Schön dass Du auf Karin Dor eingegangen bist. Sie bringt in dieser wortkargen unterkühlten Rolle schon einiges rüber.

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 Betreff des Beitrags: Re: DRACULA JAGT FRANKENSTEIN (1970; H.Fregonese, E.Meichsner)
BeitragVerfasst: 07.10.2015 19:44 
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Wie gesagt, ich mag ja ihre späten Rollen ganz gerne, da finde ich viele wesentlich interessanter als bei Wallace zum Beispiel. In den letzten Wochen habe ich nochmal einige Filme mit ihr gesehen, nur auf die Kriminal-Schablonen hatte ich keine gesteigerte Lust. In "Dracula jagt Frankenstein" macht sie sich doch ziemlich gut, ich sage ja gerne, dass es in jeder Filmografie mindestens ein derartiges Experiment geben sollte, dass so vollkommen konträr zu den üblichen Rollen steht. Bei ihr gibt es ja glücklicherweise gleich mehrere, wenn auch nicht gerade in dieser Form.


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