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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 01.03.2011 00:26 
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Originaltitel: L' Agression
Herstellungsland: Frankreich, Italien
Erscheinungsjahr: 1975
Regie: Gérard Pirès


Hallo zusammen,
kennt jemand diesen Film: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** ?
Der klingt sehr interessant und scheint so etwas wie ein Exploitation-Kracher mit Anspruch und fetter Besetzung zu sein. Der läuft demnächst in Köln im Filmclub 813 (am 13.3.) in einer Jean-Louis-Trintignant-Retrospektive.
Veröffentlichungen dieses Films konnte ich bisher nicht finden...

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 01.03.2011 18:54 
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Cool, danke für den Tip.
Den Film kenne ich nicht, nie was von gehört.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 01.03.2011 22:22 
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Den gabs im frranzösischen TV ansonsten nur in englisch auf VHS .....

Guter Film...


gehört aber nicht in den Eurohorrorbereich sondern zu Eurocrime !!!!!

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Blu Ray und DVD Holzkistenverpackungen sind Sondermüll....
und echte Filmfans brauchen sowas nicht !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 02.03.2011 01:30 
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Habs verschoben ...

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 08.03.2011 11:28 
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Sehr gute Mischung aus Revengefilm und ernsthaftem Drama. Der Film lief in den guten 80ern auch als deutsche Fassung auf RTL plus.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 04.04.2011 18:57 
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Geiler Film, ich konnte ihn Anfang diesen Jahres von original Kinorolle im Programmkino Thalia Dresden sehen. Ein Mitglied des Filmclubs 813 aus Köln hat ihn in Privatbesitz und jetzt nach etlichen Jahren hat der Filmclub den Film mal wieder rausgekramt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 09.03.2013 21:20 
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Originaltitel: Agression, L'
Herstellungsland: Frankreich, Italien
Erscheinungsjahr: 1975
Regie: Gérard Pirès

Darsteller: Jean-Louis Trintignant, Catherine Deneuve, Claude Brasseur, Philippe Brigaud, Milena Vukotic

Zitat:
Ein Mann jagt drei Rocker, die - wie er meint - auf einer Urlaubsreise seine Frau und seine kleine Tochter vergewaltigt und ermordet haben. Kurz bevor er Rache nehmen will, stellt sich sein Verdacht als Irrtum heraus.

Das Unvermögen der Regie, sozialkritische Intentionen umzusetzen, verweist den bemerkenswert besetzten Film eher ins "Sex and Crime"-Kino als in den Bereich engagierter Unterhaltung.

Filmlexikon

Naja.... da zitiere ich mal lieber good ol' Armitage ausm SK-Forum:

Armitage hat geschrieben:
Was ein Film!!! :shock: :mrgreen:

Trintignant mimt den arroganten Vollasi ("Ich werde dich ficken!"), Deneuve zieht blank ("Na los, dann fick mich doch!") und was zur Hölle wurde Claude Brassur ins Essen gemischt, als er diesen Film drehte? :o Der Mann dreht ja total an der Orgel und liefert mit seinen brutalen Selbstjustizratschlägen einen Kracher nach dem anderen!

Generell ist der Film ja an Sleaze durchzogen, dass einem Hören und Sehen vergeht. Jeder in diesem Film zeigt sich irgendwie von seiner schmutzigsten Seite (besonders Frau Deneuve, hollá)
und wenn nicht übers Töten geredet wird, redet man entweder vom Vögeln, oder es gibt eine wilde Verfolgungsjagd mit anschliessendem Tritt ins Maul. Herrlich! :mrgreen:

Meine persönliche Lieblingsszene ist die, als Deneuve und Trintignant beschließen, zum Reporter zu fahren.

Deneuve nimmt einem die Vorfahrt,
der Typ ruft "Fahr rechts, du dumme Schlampe!", sie befolgt den fachmänn(l)ischen Rat
und Trintignant als beruhigender Beifahrer lässt ein "Du fährst sehr gut." vom Stapel! WTF!!! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ein wunderbares Kleinod, dass ich jedem weiterempfehlen kann, der nicht weiß, was er mit seiner Schwägerin machen soll, wenn sie mal zu Besuch kommt ("Verschwinde, sonst fick ich dich!")

Die DVD selbst ist eine Augenweide. Ein rotes Keep Case, ein rotes Booklet, eine rote DVD und dazu, tatatata, ein roter FSK Sticker (abziehbar), den ich draufgelassen habe, denn das sieht cool aus 8-)
Die Farbwahl ist echt eine Wolke, der Film mindestens 8 von 10 Wolken.

Bitte mehr davon, ich bin wie entfesselt. :a013:


Ich ebenfalls! :shock:
Mit so ner Bombe hätte ich nun wirklich nicht gerechnet! :? Der O-Titel (L'AGGRESSION) ist hier wirklich Programm. So gut wie alles in dem Film ist durchzogen von latenter oder offenherziger Aggressivität - die Dialoge, das Verhalten, der Sex.
Ja, selbst der Soundtrack brettert einem wie ne friesierte Kawasaki durch den Gehörgang!

Muss man gesehen haben!

10 / 12

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 04.05.2013 19:38 
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Alternativer Titel: L’agression
Produktionsland: Frankreich, Italien
Produktion: Alain Poiré
Erscheinungsjahr: 1975
Regie: Gérard Pirès
Drehbuch: Gérard Pirès, Jean-Patrick Manchette
Kamera: Silvano Ippoliti
Schnitt: Jacques Witta
Musik: Robert Charlebois
Länge: ca. 96 Min.
Freigabe: FSK 18
Darsteller:

Jean-Louis Trintignant: Paul Varlin
Catherine Deneuve: Sarah
Claude Brasseur: André Ducatel
Philippe Brigaud: Escudero
Milena Vukotic: Richter
Franco Fabrizi: Sauguet
Delphine Boffy: Patty
Leonora Fani: Josy
Michèle Grellier: Hélène
Daniel Auteuil: Verlobter von Natasha
Valérie Mairesse: Natasha



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[B][AJUST]Paul Varlin ist mit seiner Frau Hélène und seiner Tochter Patty auf dem Weg zu seinem Ferienhaus. Während der Fahrt werden sie von drei Bikern attackiert, der Wagen kommt ins Schleudern, kommt von der Fahrbahn ab und bleibt dort liegen. Die Biker schlagen Paul bewusstlos, als er wieder aufwacht ist seine Familie tot. Als die Ermittlungen in seltsame Richtungen verlaufen meint Paul das Gesetz selber in die Hand nehmen zu müssen.

„Die Entfesselten“ kann man nicht als reines Rape an Revenge- oder Sex and Crime Cinema bezeichnen. Dazu hält sich der Film in Bezug auf übertriebene Action und Gewalt eher zurück. „Die Entfesselten“ hat gegenüber anderen Genreähnlichen Produktionen den Vorteil, dass sich Regisseur Gérard Pirès für einen eher ruhigen Weg entschieden hat. Ein Weg der zum einen ein Vorurteilbehaftetes Denken in Frage stellt und zum anderen die menschliche Wandlung auf Grund dieses Denkens darstellt.

Technisch gesehen wird das Ganze von einer sehr guten Kamera präsentiert. Bereits die erste Einstellung die die Biker aus dem Blickwinkel eines auf der Straße streunenden Igels zeigt, hat durchaus etwas Angenehmes. Auch die Verfolgung von Paul ist gut gefilmt und lässt den Zuschauer die Situation aus einem objektiven Blickwinkel sehen. Falls Paul in den Bereich eines Wutanfalls kommt, so wird das Geschehen aus seinem Blickwinkel gezeigt. Demnach wechselt sich in einigen Situationen eine visuelle Subjektivität mit einer entsprechenden Objektivität ab. Eine gute Vorgehensweise die das für den Zuschauer unverzichtbare und genaue Beobachten der Hauptcharaktere unterstützt.

Was das Drehbuch anbelangt, so ist die Story gut aufgebaut und kann mit Wendungen weitere Pluspunkte sammeln. Das gelegentliche Einsetzen einer Handkamera unterstützt ebenfalls die Situationen.

Innerhalb der Besetzungsliste beweist Jean-Louis Trintignant in der Rolle von Paul Varlin erneut das er zu den ganz Großen gehört. Catherine Deneuve macht ihre Sache als Sarah gut, kann allerdings keine Glanzlichter setzen.

Fazit: Gutes französisch/ italienisches Kino, das allerdings leider die Chance verspielt richtig fies zu sein. Aber dieses zu beurteilen liegt (wie meist) im Auge des Betrachters.

7,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 17.07.2013 10:54 
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DVD: Subkultur Entertainment



Die Entfesselten (Frankreich, Italien 1975, Originaltitel: L'agression)

Rache, Wahnsinn und sonstige Irrtümer?

Paul Varlin (Jean-Louis Trintignant) ist mit Gattin Hélène (Michèle Grellier) und Tochter Patty (Delphine Boffy) auf dem Weg in den Urlaub. Auf einer Autobahnraststätte kommt es zu einem kleinen Zwischenfall mit drei Motorradfahrern. Wenig später entdeckt der Familienvater die Biker im Rückspiegel, es folgt eine gefährliche Auseinandersetzung bei hohem Tempo. Schließlich landet die Familie mit ihrem PKW auf einem Feld abseits der Autobahn, Paul liefert sich eine wüste Prügelei mit den erneut auftauchenden Typen und wird bewusstlos geschlagen. Kaum ist der Geprügelte wieder halbwegs auf den Beinen, erblickt er ein Bild des Grauens, Hélène und Patty leben nicht mehr! Zur Beerdigung ihrer Schwester reist Sarah (Catherine Deneuve) an, gelangweilte Ehefrau und kantiger Witwer kommen sich körperlich nahe. Derweil gehen die polizeilichen Ermittlungen nur schleppend vorwärts, Paul wird zunehmend von Rachegelüsten ergriffen ...

Regisseur Gérard Pirès präsentiert uns ein Werk abseits üblicher Rachethriller und/oder Bikermovies. Protagonist Paul Varlin erhebt sich nicht als aufrechter Bürger über den mit Abschaum gefüllten Sumpf, vielmehr bekommen wir es mit einem aufbrausenden Hasardeur zu tun, klare Grenzen zwischen Gut und Böse lösen sich auf. Unerbittlich dreht sich die Spirale, fieser Twist inklusive, die blutige Abrechnung scheint nicht mehr aufhaltbar, glücklicherweise sind Franzosen oft für Überraschungen gut. Auf den ersten Blick mag das Finale zu brav angelegt sein, doch diese gegen aufgebaute Erwartungshaltungen gebürstete Marschrichtung, soll sich letztlich als mutig und konsequent erweisen. Ich möchte nicht zu viel verraten, wende mich daher umgehend den zentralen Charakteren zu.

Jean-Louis Trintignant bricht das Klischee des präzisen Selbstjustizlers auf. Nein, ein wortkarger und zielstrebiger Racheengel ist Paul Varlin keineswegs, vielleicht eine Art Gegenentwurf. Varlin pöbelt mit Vorliebe, verliert schnell die Beherrschung, vögelt nach dem gewaltsamen Tod seiner Gattin deren Schwester. Mit Trintignant hat man die Hauptrolle grandios besetzt, hier wird kein strahlender Held oder höschenbefeuchtender Sexgott benötigt. Catherine Deneuve gibt die frustrierte Hausfrau auf der Suche nach Abenteuern, der gewaltsame Tod von Schwester und Nichte schrumpft zur Nebensache. Auf der Suche nach Liebe, Lust und Aufmerksamkeit, vordergründig symbolisiert ein Wechsel der Frisur Veränderung, den Willen zum Glück und den Aufbruch in eine bessere Zukunft. Deneuve und Trintignant prallen aufeinander, ineinander, bleiben gemeinsam einsam, Antworten gibt das Finale nicht, an Fingerzeigen mangelt es jedoch keineswegs. In der wichtigsten Nebenrolle sehen wir Claude Brasseur als André Ducatel. Jener Ducatel arbeitet als Kellner, bringt eine herrlich schmierig-schleimige Aura ins Spiel, Brasseur ist für mich der wahre Star des Streifens, daran ändern auch die starken Vorstellungen von Trintignant und Deneuve nichts. André Ducatel verdient den Preis "Schmierlappen des Monats", für Freunde schräger Schweinepriester eine wahre Wonne. Philippe Brigaud gefällt als Gesetzeshüter, während Franco Fabrizi eine weitere Schippe Lustmolch ins Spiel bringt.

Harsche Dialoge sind kein Problem, gar erwünscht? Dann freut euch auf ein kleines Feuerwerk rüder Sprüche und Beschimpfungen, die wilden Siebziger in Bestform! "Die Entfesselten" hat noch mehr zu bieten, so nötigt mir die jederzeit stimmungsvolle Kameraarbeit Respekt ab. Auf das unerwartete Ende habe ich bereits hingewiesen, lasst euch überraschen! Rache mag oft Blutwurst sein, diesmal kommt sie in Form von Schweinskopfsülze mit doppelter Portion Gelee aus der Hüfte. Auf besondere Weise schmackhaft, die Saat geht in Mund, Magen, Herz und Hirn auf, ergo schlucke ich altes Luder allzu gern.

Subkultur Entertainment bietet "L'agression" in schöner Qualität an, auf Wunsch mit dem alternativen Ende der deutschen Kinofassung. Obendrauf gibt es eine Bildergalerie, hinzu kommt ein Booklet mit Anmerkungen von Marcus Stiglegger. Fast hätte ich das Wendecover für Spielkinder unterschlagen. Tolle Veröffentlichung eines prächtigen Films, vielen Dank dafür! Kaufzwang, ist doch klar!

Dicke 7,5/10 (gut bis sehr gut). Sammelwürdigkeit der DVD: 10/10!


Lieblingszitat:

"Die Frau ist bezaubernd. Die Frau ist göttlich. Die Frau ist ein Mirakel. Sie liebt den Schwanz! Das sind die nackten Tatsachen, mein Lieber!"

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 21.11.2013 19:49 
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Gibt ja schon so viele Reviews hier, da brauch ich die Story nicht nochmal schreiben.

Typischer eher ruhiger Franzosenfilm, der sich mit der zeit Entwickelt, dank toller Darsteller.

Er ist weit weniger Explotation, oder Dreckig wie einige oben schreiben. Der ist schon weit hinter einem Autostop Rosso Sanque....

Die Figuren sind schon sonderbar, oder auch schmierig...
Unser Hauptdarsteller der gar nicht so Traurig über den Tot seiner Frau und Tochter ist und sich gleich an seine Schwägerin ranschmeisst. Das ist schon ne Hausnummer...
Mit offenen worten unverblümt sagt er ihr was er will...
Frau Deneuve ist da gar nicht so schokiert und lässt sich später sogar darauf ein...
Wer braucht schon ein Trauerjahr???
Über den Perversen schreibe ich jetzt nichts würde zuviel Spoilern.
Die Rocker kleine Gauner sind auch eher Handzahm, verprügeln können sie schon gut, aber da kennt man schmierigere Gesellen.
In den Bikerfilm würde ich den hier auch gar nicht einordnen, die Sind zwar auch mal da, aber der Film kommt gar nicht in diese Richtung rüber.
Die Revenge wurde auch nicht zum überkracher.

Hatte mir mehr erhofft, ist aber ein Typischer Franzosenfilm, der gute Darsteller besitzt! 7/10

Nochwas zur Langfassung, ist nur ein Kurzer Dialog der Staatsanwältin der Fehlt, die ist aber Stimmiger, da noch einige kleinigkeiten erklärt werden!
So kommt es ja rüber das er unbehellicht davon kommt, oder man eben im unklaren darüber gelassen wird...

Die Subkultur dvd ist bombig geworden. Komischerweise musste ich Aufzoomen was sonnst nicht der Fall ist, vielleicht hatte ich auch versehens was verstellt??? Jedenfalls war das bild von Haus aus etwas zu klein???

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 21.11.2013 20:07 
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reggie hat geschrieben:
Komischerweise musste ich Aufzoomen was sonnst nicht der Fall ist, vielleicht hatte ich auch versehens was verstellt??? Jedenfalls war das bild von Haus aus etwas zu klein???

Zu klein? Aber doch nur rechts & links und nicht oben und unten.

Der war doch 1,66:1 oder sogar in einem Sonderformat von 1,54:1.

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BeitragVerfasst: 21.11.2013 21:18 
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ja rechts und links, genau.

War mir halt etwas ungewohnt, das mit dem Sonderformat hab ich gar nicht gewusst. Irgendwas passte mir beim schauen einfach nicht, eben an den Seiten war mir zuviel Schwarz...

Jetzt weiß ich ja woran es gelegen hat, hab ich wohl überlesen....

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 21.11.2013 21:31 
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reggie hat geschrieben:
ja rechts und links, genau.

War mir halt etwas ungewohnt, das mit dem Sonderformat hab ich gar nicht gewusst. Irgendwas passte mir beim schauen einfach nicht, eben an den Seiten war mir zuviel Schwarz...

Jetzt weiß ich ja woran es gelegen hat, hab ich wohl überlesen....

Ist aber normal bei anamorph abgetastetem 1,66:1-Material, da muss rechts & links schwarzer Rand sein.

Wenn du das jetzt ranzoomst fehlt oben & unten was.

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 21.11.2013 21:55 
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Das ist schon klar, aber hier war es mehr als sonst. Da fehlte mehr als sonst wenn ich 1,66:1 Filme anschaue ;) DH der Schwarze rand war breiter als sonst ;) Warum auch immer.
Als hätte ich den Beamer näher ran(oder weg) gerutscht oder so :o (sonst, sonst , sonst :lol: )

Keinen plan warum, schaue täglich Filme und immer passte es. Hab noch nicht herrausgefunden woran es lag, nach einer stufe Zoomen sah das Bild perfekt aus ;)

Zuerst dachte ich ja, weil ich zuletzt einige Vollbild VHS ansah mich zu täuschen, aber dann erinnerte ich mich an den Hercules da war auch alles stimmig und auch sonnst hat mich nie irgendwas gestört.
Muss mal schauen an was das gelegen hat :?

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 21.11.2013 22:01 
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reggie hat geschrieben:
Das ist schon klar, aber hier war es mehr als sonst. Da fehlte mehr als sonst wenn ich 1,66:1 Filme anschaue ;) DH der Schwarze rand war breiter als sonst ;) Warum auch immer.
Als hätte ich den Beamer näher ran(oder weg) gerutscht oder so :o (sonst, sonst , sonst :lol: )

Keinen plan warum, schaue täglich Filme und immer passte es. Hab noch nicht herrausgefunden woran es lag, nach einer stufe Zoomen sah das Bild perfekt aus ;)

Zuerst dachte ich ja, weil ich zuletzt einige Vollbild VHS ansah mich zu täuschen, aber dann erinnerte ich mich an den Hercules da war auch alles stimmig und auch sonnst hat mich nie irgendwas gestört.
Muss mal schauen an was das gelegen hat :?


Möglicherweise daran ...

Subkultur-Entertainment hat geschrieben:
Wie schon oben erwähnt, wurde das Master falsch bearbeitet. Unser Digibeta wurde im Format 1,66:1 angeliefert, wobei wir dann im Studio bemerkt haben, dass das Bild in der Breite verzerrt war. Das krumme 1,41:1 Format ergibt sich aus der Formatkorrektur, die wir ohne weiteren Beschnitt vorgenommen haben (um alles vom Bild zu erhalten). Die französische DVD beinhaltet das verzerrte Master, ebenso die dortige TV Austrahlung. Wir haben somit die einzige Scheibe weltweit ohne verzerrtes Bild.


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 21.11.2013 22:07 
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Ja daran lag es, hab ich ja oben schon bemerkt.

Hab nur nochmal auf TRAXX geantwortet ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 11.02.2014 23:27 
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Ui, was war denn das? Familienvater auf dem Weg in den Urlaub hat Zoff mit 3 vollgehelmten Roggern, weshalb sein Volvo-Kombi von der Autobahn abkommt. In nachfolgender Schlägerei geht er zu Boden. Als er wieder zu sich kommt, stellt er fest, dass Frau und Tochter vergewaltigt und ermordet wurden!

Aus England kommt Schägerin Sarah angereist, die gerade in einer Ehekrise steckt. Nach erstem Frustbesäufnis versucht Paul, unser frischgebackener Witwer, kurzerhand Sarah zum Sex zu zwingen! Ja, es lässt sich leugnen: Dieser Mann ist ein Arschloch. Nachdem Sarah die Gewaltattacke abgewehrt hat, ist sie trauter Zweisamkeit mit Paule allerdings nicht mehr abgeneigt. :shock:

Die Polizei hat unterdessen einige Verdächtige verhaftet, die aber nicht eindeutig identifiziert werden können und außerdem über ein Alibi verfügen. Paul entschließt sich, die Aufklärung des Falls in die eigenen Hände zu nehmen und findet rasch heraus, dass das gegebene Alibi falsch ist (da hätte die Polizei auch selbst drauf kommen können: Franco Fabrizi darf man nicht trauen! Haben die etwa nicht "Das Syndikat" gesehen?) und macht nähere Bekanntschaft mit dem Autobahnraststättenkellner André, der sich mit diversen seltsamen Hobbys beschäftigt, wie fremde Leuten belauschen, aber auch mit Jagdwaffen. Unterdessen können Paule und Sarah sich nicht so richtig entscheiden, ob sie einander vögeln oder verstoßen sollen.

Und warum kauft Paule eine Schrotflinte? Der will doch nicht etwa die Rockers selbst richten? Aber...

Sehr interessantes Filmchen aus Frankreich, das zwischen Sleaze, Rachefeldzug und Beziehungsdrama changiert, wie das wohl nur die Franzosen konnten. Die Besetzung mit Jean-Louis Trintignant, Catherine Deneuve und Claude Brasseur ist hochkarätig, gleiches gilt für die Musik. Check this out!

Und jetzt alle: Danke Subkultur!


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 Betreff des Beitrags: Re: DIE ENTFESSELTEN - Gerard Pirés
BeitragVerfasst: 08.12.2016 13:01 
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Gestern wanderte die Blu-ray in den Player. Ich bleibe weitgehend bei meiner Einschätzung aus dem Jahr 2013. "Die Entfesselten" ist ein angenehm gegen Erwartungshaltungen gebürsteter Streifen. Zugegeben, "L'agression" mag kein fast vergessener Klassiker des europäischen Kinos sein, für mich hat sich die kleine Entdeckung dennoch erneut gelohnt.

Auffälig der Verzicht auf Sympathieträger, Trintignant kantig-kaputt, Deneuve naiv-nervig-kaputt, Brasseur schleimig-schmierig-pervers-kaputt. Hier und da mutet die Inszenierung schlampig an, man beachte die zahlreichen Anschlussfehler, während der Verfolgung durch die Mopedfritzen in der frühen Phase des Films. Solche Dinge stören mich sonst nicht, als Schmuddelfreund ist die Leidenfähigkeit bestens ausgeprägt, in diesem Fall wirkt das Geschlampe jedoch etwas befremdlich.

Ja, ich mag den Streifen. Die Blu-ray bietet solide Qualität und Ausstattung.

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