Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 18.01.2012 20:09 
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Äh, wie geht das einbetten?

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 18.01.2012 21:29 
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Hast alles richtig gemacht!
Da ist grad irgend ein technischer Fehler von pphBB8 also dem Forenhoster selber, deshalb geht das gerade nicht. Wird sicher im laufe der nächsten tage oder Stunden schon wieder funktionieren.
Vorhin ging es noch...

Hier der link so:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 18.01.2012 22:04 
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Alles klar.
Habe im Netz noch ein schönes Poster entdeckt:

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 19.01.2012 13:35 
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reggie hat geschrieben:
Der Film ist halt leider viel zu spät entstanden und kann halt nimmer das was die Werke aus den 70igern können...

Die 80iger kann ich in allen belangen nicht ab, seis die Schreckliche Musik der zeit oder die doofen Klamotten...

Gäbs die Titten nicht, die Gefallen auch in den 80igern :lol:

Absolut!! Die 80er waren die allerschlimmste Zeit, allein schon die Frisuren, Schulterpolster...KOTZ... die Liste ließe sich unendlich fortsetzen... fand meine Jugend in den 80ern offensichtlich irgendwie traumatisch!
Selbst bei "Tenebrae", den ich sehr, sehr gut finde, wünsche ich mir oft, er wäre ein paar Jahre zuvor in den 70ern entstanden!

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 19.01.2012 13:50 
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In den 80ern entstanden mit die besten Filmkomödien. ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 20.01.2012 14:55 
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Welche denn z.B??

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 20.01.2012 15:02 
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Lesotho hat geschrieben:
reggie hat geschrieben:
Der Film ist halt leider viel zu spät entstanden und kann halt nimmer das was die Werke aus den 70igern können...

Die 80iger kann ich in allen belangen nicht ab, seis die Schreckliche Musik der zeit oder die doofen Klamotten...

Gäbs die Titten nicht, die Gefallen auch in den 80igern :lol:

Absolut!! Die 80er waren die allerschlimmste Zeit, allein schon die Frisuren, Schulterpolster...KOTZ... die Liste ließe sich unendlich fortsetzen... fand meine Jugend in den 80ern offensichtlich irgendwie traumatisch!
Selbst bei "Tenebrae", den ich sehr, sehr gut finde, wünsche ich mir oft, er wäre ein paar Jahre zuvor in den 70ern entstanden!


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 20.01.2012 16:47 
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Lesotho hat geschrieben:
Welche denn z.B??

Die John-Hughes-Filme (FERRIS MACHT BLAU, BREAKFAST CLUB,...), die ZAZ-Filme (DIE NACKTE KANONE, HOT SHOTS, TOP SECRET,...), dazu POLICE ACADEMY, BILL & TED, WAYNE'S WORLD, diverse Steve-Martin-Filme usw.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 22.01.2012 17:38 
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DIE NACKTE KANONE und Steve Martin-Filme wie TOTE TRAGEN KEINE KAROS oder SOLO FÜR 2 sind wirklich geil. POLICE ACADEMY habe ich letztens nochmal versucht zu gucken, ich fands doch recht schmerzhaft...

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 22.01.2012 22:40 
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Das Italokino der 80iger wird m. E. grausam unterbewertet, und Lamberto Bava (zu dessen besten Filmen seine - seltsamerweise - bekanntesten beiden Gialli, A BLADE IN THE DARK und eben DAS UNHEIMLICHE AUGE, sicher nicht zählen) ganz besonders.
Mir ist unverständlich, warum den Fans nicht Besseres einfällt, als dauerend darauf herumzureiten, was gegenüber den Filmen der 70iger alles schlechter oder billiger sein soll, statt einfach mal genau hinzusehen und die ganz eigenen, immer noch sehr italienischen, sehr klassischen Reize und die Weiterentwicklung der Genre-Schule der 70iger (die die meisten der damals aktiven Regisseure schließlich sichtbar durchlaufen haben) im Kontext der Ästhetik und auch der Klischees (wie auch in den 70igern. Period.) ihrer Zeit betrachten. Natürlich wirken die 80iger-Filme oft steriler oder billiger, vom "stylischen" (ich kann das Wort nicht mehr lesen) Techniscope zum videozermahlenen Vollbild, das ist ein großer Sprung (für die meisten eben in die Tiefe). Man könnte aber auch schlicht feststellen: Es ist zunächst nur anders, dann, im Detail, vielleicht auch schlechter (was auch immer das bedeuten mag, ich verstehe dieses vage Wort im generellen Zusammenhang ohnehin nicht).
Es waren größtenteils die gleichen Leute am Werk, und die meisten haben auch unter den teils haarsträubenden Bedingungen versucht, inspiriertes und interessantes (auch formverliebtes, soweit möglich - das scheint ja für manche der alles entscheidende Faktor zu sein) Genrekino abzuliefern, weiter "ihre" Filme zu machen, was man in meinen Augen etwa den späten (TV-)Filmen von Lamberto Bava, Fulci oder auch Deodato sehr anmerkt (ganz zu schweigen von zahlreichen Einzelfilmen weniger bekannter Regisseure wie z. B. die ziemlich interessanten DARK BAR, DELIRIO DI SANGUE oder CARAMELLE DA UNO SCONOSCIUTO). Warum sollte auch mit schwindendem Budget automatisch gleich das Talent mitschwinden? Nein, mir ist diese ewige und immer gleiche Kritik am italienischen Genrefilm der 80iger insgesamt eindeutig zu oberflächlich und zu sehr an den Filmen selbst, ihrem Entstehungskontext und ihrer filmhistorischen Vorgeschichte vorbeigedacht, zu sehr von naheliegenden, aber eben auch ungerechten Vergleichen mit den 70igern bestimmt. Wenn man sich erstmal auf diese Filme der 80iger einlässt, ihre Mäkel akzeptiert und darüber hinaus genauer hinsieht, einem DOLCE CASA DEGLI ORRORI also nicht mehr auferlegt, mit einem L'ALDILA zu konkurrieren, kann einem fortgeschrittenen Italophilen auch dieses Horror- und Suspensekino (/ -fernsehen) der späten 80iger sehr viel geben. Sich über die Frisuren, die Musik und den Zeitgeist zu echauffieren, ist genauso platt, wie der Unmut mancher weiblicher Bekannter von mir angesichts der "haarigen Männer" oder "komischen Mode" in den Filmen der 70iger. Was sind das nur für Kritikpunkte?! In meinen Augen sind es höchstens sehr dünne, mit Tendenz zu "gar keine". Dieser Kommentar ist vermutlich eh ein Tropfen auf den heißen Stein und wird vermutlich einige hier zu trotzigen Antworten hinreißen, aber wenn man immer und immer wieder das Gleiche liest, kommt es einem irgendwann verständlicherweise in der Speiseröhre hoch.

Egal. Letztlich lässt sich meine Fürsprache vermutlich sehr schnell mit dem allzeit bereiten, aber leider kaum schlagbaren Argument "Geschmackssache" entkräften. Ich habe mir jedenfalls vor drei Jahren aus akuter Faszination und ehrlicher Begeisterung heraus eine ca. 75 Filme umfassende Liste mit "C"-Gialli und -Horrorfilmen zwischen 1985 und 1995 zusammenrecherchiert mit dem Vorsatz, möglichst viele dieser Filme eines Tages einmal zu besprechen - und Reviews sind sicherlich zugkräftigere Argumente als ein schneller, griesgrämiger Post hier im Forum. ;)

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"Wir haben zulange Menschen, denen Film als Kunstform nichts bedeutet, das Geschäft bestimmen lassen, und jetzt pissen sie ihm das letzte Fleisch von den Knochen."
- Tim Lucas (im Zusammenhang mit diesem Artikel)

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Exzessraum des Cinelebens



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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 22.01.2012 23:18 
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McKenzie hat geschrieben:
Dieser Kommentar ist vermutlich eh ein Tropfen auf den heißen Stein und wird vermutlich einige hier zu trotzigen Antworten hinreißen...


Nö, bei mir rennst Du offene Türen ein. Mir liegen die siebziger Jahre zwar näher am Herzen (vermutlich weil meine Kindheitserinnungen von sehr schönfärberischer Natur sind), dennoch weiss ich auch die Achtziger zu schätzen. Leider ging des italienische Genrekino in der zweiten Hälfte der achtziger Jahre kommerziell nieder, was einen deutlich geringeren Ausstoß nach sich zog, daher wohl auch die von vielen Filmfreunden "gefühlte" Schwäche. Eventuell mag es daran liegen, dass sich die Siebziger bereits weit (lange) genug entfernt anfühlen, während die Achtziger die Schwelle zur kritiklosen Freude noch nicht überschritten haben.

Und ja, der gute Lamberto wird häufig unterbewertet.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 30.01.2012 22:52 
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Also ich weiß jetzt wirklich nciht, was an dem Film ist so schlecht ist !!

Der Film hat Sex, der Film hat Gewalt, der Film hat Gummihandschuhe und Mordwaffen und auch mal ein paar neue Mord Ideen.

Erstmal sind die Darstellerinnen schön anzusehen, dann gibt es relativ Blutige und nette Morde es gibt einen Handschuh tragenden Killer und das der Mörder seine Opfer fotografiert ist natürlich wider bei anderen älteren Gialli abgeschaut, aber trotzdem weiß der Film zu unterhalten und auch von den Farebn und der Kamera her, kann der Film was :D

Also für mich nicht ganz so gut, wie Blade in the Dark und Midnight Ripper, aber trotzdem 7 Punkte, für eine Saubere Dreckige 80ziger Atmospäre.

Gruß,

Der New York Ripper


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 10.03.2012 00:56 
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Ich habe mir den Film gerade erstmals angesehen und finde ihn gar nicht schlecht. Extremer 80er Jahre Trash, solide inszeniert und nicht unspannend.
5/10


Grundsätzlich wäre der Film in meine Sammlung gewandert, weil ich dem trashigen Tittencharme des Films schon etwas abgewinnen kann allerdings eher vom Gesichtspunkt der unfreiwilligen Komik aus.
Leider ist die CMV DVD nicht besonders toll. Streckenweise ein recht unscharfes Bild, was einen gewissen Videocharakter nicht verbergen kann. Der deutsche Ton ist wohl von einer VHS genommen, die ihre besten Tage auch schon hinter sich hatte und wo man wahrscheinlich noch daran herumgedoktert hat.
Schade, in richtig guter Bild und Tonqualität hätte ich mehr Freude an dem Film gehabt.
Ich werde die Scheibe wieder verkaufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 10.03.2012 01:41 
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italo hat geschrieben:
Ich habe mir den Film gerade erstmals angesehen und finde ihn gar nicht schlecht. Extremer 80er Jahre Trash, solide inszeniert und nicht unspannend.
5/10


Grundsätzlich wäre der Film in meine Sammlung gewandert, weil ich dem trashigen Tittencharme des Films schon etwas abgewinnen kann allerdings eher vom Gesichtspunkt der unfreiwilligen Komik aus.
Leider ist die CMV DVD nicht besonders toll. Streckenweise ein recht unscharfes Bild, was einen gewissen Videocharakter nicht verbergen kann. Der deutsche Ton ist wohl von einer VHS genommen, die ihre besten Tage auch schon hinter sich hatte und wo man wahrscheinlich noch daran herumgedoktert hat.
Schade, in richtig guter Bild und Tonqualität hätte ich mehr Freude an dem Film gehabt.
Ich werde die Scheibe wieder verkaufen.


Komisch, ich habe diesen tollen Spät Giallo von Lamberto Bava auch auf der neuen CMV DVD und ich war von der Bildqualität Positiv überrascht ich finde die Veröffentlichung eigentlich sehr gut gelungen, der Film ist in eienr schicken Hartbox und an dem Bild habe ich nichts zu mäkeln ;)

Aber an welchen Stellen soll dir denn das so auffallend schlechte Bild aufgefallen sein, vieleicht bin ich ja Blind ?? :?: :?:

Gruß,

Der New York Ripper


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 10.03.2012 09:35 
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Der New York Ripper hat geschrieben:
italo hat geschrieben:
Ich habe mir den Film gerade erstmals angesehen und finde ihn gar nicht schlecht. Extremer 80er Jahre Trash, solide inszeniert und nicht unspannend.
5/10


Grundsätzlich wäre der Film in meine Sammlung gewandert, weil ich dem trashigen Tittencharme des Films schon etwas abgewinnen kann allerdings eher vom Gesichtspunkt der unfreiwilligen Komik aus.
Leider ist die CMV DVD nicht besonders toll. Streckenweise ein recht unscharfes Bild, was einen gewissen Videocharakter nicht verbergen kann. Der deutsche Ton ist wohl von einer VHS genommen, die ihre besten Tage auch schon hinter sich hatte und wo man wahrscheinlich noch daran herumgedoktert hat.
Schade, in richtig guter Bild und Tonqualität hätte ich mehr Freude an dem Film gehabt.
Ich werde die Scheibe wieder verkaufen.


Komisch, ich habe diesen tollen Spät Giallo von Lamberto Bava auch auf der neuen CMV DVD und ich war von der Bildqualität Positiv überrascht ich finde die Veröffentlichung eigentlich sehr gut gelungen, der Film ist in eienr schicken Hartbox und an dem Bild habe ich nichts zu mäkeln ;)

Aber an welchen Stellen soll dir denn das so auffallend schlechte Bild aufgefallen sein, vieleicht bin ich ja Blind ?? :?: :?:

Gruß,

Der New York Ripper



Ich bin da kein Profi und kann meinen Bild Eindruck nur laienhaft schildern.
Das Bild sieht irgendwie nach Video aus, in Totalen oft recht unscharf. Der Ton wirkt wie von einer VHS Quelle, wo man noch das Rauschen rausgefiltert hat. Die Stimmen klingen irgendwie belegt, mal mehr mal weniger. Oft sind es nur minimale Gründe warum ich eine Bildqualität als nicht gut bezeichne. Da ist mir manch anderes Bild mit Laufschrammen, Verschmutzungen lieber, bzw. natürlicher.

Bild: befriedigend bis mangelhaft
Ton: befriedigend bis ausreichend


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 10.03.2012 10:38 
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Guten Morgen, stellt doch mal Screenshots ein bitte! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 16.03.2012 23:48 
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Also nungut hab gestern auchmal die CMV begutachtet , fand den Ton ok..
Die Bildqualli war doch aber sehr gut! ? Bei mir war da gar nichts unscharf....
Jetzt echt, mir ist nichts aufgefallen, ganz gegen ende wurde das Bild mal etwas milchig, ansonsten?????

Jetzt kann ich ja selber Screens posten, mach ich morgen mal...

Der Film ist ganz ok, ein guter Spät giallo, den nur sein wenigen Trasheinlagen nicht so gut stehen...
Weshalb er den Film nicht hat auf der Seriösen schine fahren lassen??? Gut titten ja gehören dazu, aber weshalb hatte die Frau plötzlich das riesen Auge im gesicht, weshalb die anderen nen Bienenkopf???
Das passte nicht in den ansonsten so soliden Film!
Naja die eine Todesszene als der Typ ihr Blut entgegenspuckt, war auch sehr Trashig und nicht sooo gelungen...

6/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 17.03.2012 02:14 
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reggie hat geschrieben:
Also nungut hab gestern auchmal die CMV begutachtet , fand den Ton ok..
Die Bildqualli war doch aber sehr gut! ? Bei mir war da gar nichts unscharf....
Jetzt echt, mir ist nichts aufgefallen, ganz gegen ende wurde das Bild mal etwas milchig, ansonsten?????

Jetzt kann ich ja selber Screens posten, mach ich morgen mal...

Der Film ist ganz ok, ein guter Spät giallo, den nur sein wenigen Trasheinlagen nicht so gut stehen...
Weshalb er den Film nicht hat auf der Seriösen schine fahren lassen??? Gut titten ja gehören dazu, aber weshalb hatte die Frau plötzlich das riesen Auge im gesicht, weshalb die anderen nen Bienenkopf???
Das passte nicht in den ansonsten so soliden Film!
Naja die eine Todesszene als der Typ ihr Blut entgegenspuckt, war auch sehr Trashig und nicht sooo gelungen...

6/10



Der Film hat keinen Trashanteil, er ist durch und durch Trash. Gerade deswegen kann der Film durchaus gefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 17.03.2012 14:29 
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italo hat geschrieben:

Der Film hat keinen Trashanteil, er ist durch und durch Trash. Gerade deswegen kann der Film durchaus gefallen.

Der Film hat vor allem Titten zu bieten, und zwar ganz vorzügliche - Gerade deswegen weiss der Film durchaus zu gefallen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 17.03.2012 17:56 
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TRAXX hat geschrieben:
Der Film hat vor allem Titten zu bieten, und zwar ganz vorzügliche - Gerade deswegen weiss der Film durchaus zu gefallen. ;)


Der Film richtet sich an die niederen Instinkte und ist gerade deswegen ziemlicher Müll. Wie gesagt, so etwas weiß durchaus zu gefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 17.03.2012 21:05 
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Ja, aber die Frage bleibt offen das stimmt:

Was ist den nun der Grund für das Unheimliche Auge bei der ersten Todeszene ????
Das habe ich nciht verstanden ???

Gruß,

Der New York Ripper


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 17.03.2012 23:45 
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Der New York Ripper hat geschrieben:
Was ist den nun der Grund für das Unheimliche Auge bei der ersten Todeszene ????
Das habe ich nciht verstanden ???

Gruß,

Der New York Ripper



Das weiß der Regisseur oder Drehbuchautor wahrscheinlich selbst nicht.
Der Mörder hat sie halt nicht alle und deswegen sieht er Absonderliches.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 22.03.2012 00:33 
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Kleine Hartbox von CMV (Cover B)


Das unheimliche Auge (Italien 1987, Originaltitel: Le foto di Gioia)

Lust auf Brust? Immer!

Vor einem Jahr kam ihr Gatte bei einem Autounfall ums Leben, doch inzwischen hat Gloria (Serena Grandi) sich mit dem unerwarteten Verlust abgefunden. Zur Erbmasse zählt nicht nur eine luxuriöse Villa, auch das erotische Magazin "Pussycat" gehört nun dem ehemaligen Fotomodell, Gloria denkt sogar ernsthaft über ihre Rückkehr vor die Kamera nach. Lediglich die merkwürdigen Anrufe ihres im Rollstuhl sitzenden Nachbarn Mark (Karl Zinny) nagen ein wenig an den Nerven der Schönheit. Ständig belästigt sie das Bürschlein mit seinen sexuellen Phantasien, beobachtet darüber hinaus ihr Anwesen per Teleskop. Nach einem vom ihm aus der Ferne begafften Fotoshooting in Glorias Pool, macht der aufdringliche Nachbar am Abend eine grauenvolle Beobachtung. Kim (Trine Michelsen), ein junges und attraktives Model, wird von einer unbekannten Person auf bestialische Weise ermordet, ihr Körper durch den brutalen Angriff in den Swimmingpool geschleudert. Gloria mag dem aufgeregt anrufenden Mark zunächst keinen Glauben schenken, wirft schliesslich aber einen Blick auf den angeblichen Tatort. Zorn steigt in der Hausherrin empor, denn von Kim ist nichts zu sehen, Gloria geht von einem geschmacklosen Scherz aus. Wenig später erscheint die neue Ausgabe ihres Magazins, Kim ziert das Titelblatt. Als Fotos der offenbar tatsächlich getöteten Blondine auftauchen ist das Entsetzen gross! Für zusätzliche Panik sorgt der für die Fotos benutzte Hintergrund, ein altes Bild von Gloria! Inspektor Corsi (Lino Salemme) übernimmt die schwierigen Ermittlungen, der Kriminalist kann die in den Fall involvierten Personen nur mühsam beruhigen, denn es mangelt an einer ersten heissen Spur, einem klar erkennbaren Motiv. Gloria sucht Halt bei ihrem Bruder Tony (Vanni Corbellini), der sich wie ihre Mitarbeiterin und Freundin Evelyn (Daria Nicolodi) um sie kümmert. Ein wenig Trost und Ablenkung kündigt sich in Form von Alex (George Eastman) an, mit dem Gloria vor ihrer Ehe Tisch und Bett teilte. Derweil steht dem Killer der Sinn nach weiteren Untaten...

Lamberto Bava war laut eigenen Angaben nie ein grosser Fan des Giallo. Umso erfreulicher mutet es daher an, dass seine Beiträge zu diesem wundervollen Genre von durchaus gelunger Natur sind. Da wäre z. B. "A Blade in the Dark" aka "Das Haus mit dem dunklen Keller" (La casa con la scala nel buio, 1983), der mit einfachen Mitteln eine intensive Atmosphäre zu erzeugen vermag, nicht zu vergessen der unterhaltsame "Midnight Ripper" (Morirai a mezzanotte, 1986). Sicher, die grosse Zeit des Giallo waren die siebziger Jahre, die grosse Zeit des italienischen Genrekinos neigte sich in den Achtzigern dem Ende zu, zog auch den Giallo langsam aber sicher ins Grab. Damit nicht genug, immerhin ist Lamberto der Sohn des genialen Mario Bava, der unbestritten zu den ganz grossen Meistern seiner Zunft zählte. Obschon er sich in einem schwierigen Umfeld behaupten musste, sind Lambertos Filme meist gelungen, eine Gurke wie den unsäglichen "Der Monster-Hai" (Shark rosso nell'oceano, 1984) verzeihe ich gern, Entschädigungen sind nicht nur im Form der bereits erwähnten Gialli vorhanden, auch Streifen wie "Dämonen 2" & "Dämonen" (Demoni & Demoni 2, 1985/86) und "Blastfighter" (1984) können sich meiner Zuneigung sicher sein. Liebe Nörgler, gebt Lamberto eine Chance, die Werke des kleinen Bava sind viel besser als ihr Ruf!

Ich nehme mir immer erfolglos aufs Neue vor, in Kurzkommentaren zu Filmen von Lamberto nicht dessen Vater Mario zu erwähnen. Ein Unterfangen ohne Erfolgsaussicht, denn Lamberto hat sich viel bei seinem Vater abgeschaut, stellt in seinen Arbeiten eindeutig Bezüge zu dessen Werk her. Er bewegt sich oft auf den Spielwiesen des alten Herrn, fröhnt dem Giallo und dem Horror, spielt gern mit Schatten und Farben. Ja, die Farbgestaltung ist ein grosses Thema, allzu gern taucht Lamberto die Kulissen in kühle Blautöne, bissiges Rot oder die nahezu steril anmutende Helligkeit der achtziger Jahre. Ist das grosse Kunst, ist das grobschlächtige Effekthascherei? Ehrlich, mir ist es egal. Für manchen Betrachter mag diese "pralle Dosis Achtziger" (inklusive entsprechendem Soundtrack) schwer verdaulich sein, ich kann inzwischen mit entspanntem Wohlwollen auf dieses Jahrzehnt zwischen schrillen Farben, quietschigen Keyboards und Angst vor dem Atomkrieg zurückblicken. "Das unheimliche Auge" bietet mehr als nur jede Menge Achtziger! Das Drehbuch streut hier und da Verdachtsmomente, zugegebenermaßen manchmal auf recht plumpe Art, es gibt irre Einfälle zu bestaunen, spürbare Durchhänger leistet sich die Sause nicht. Die wichtigste Zutat trägt jedoch einen äusserst klangvollen Namen: Erotik!

Erotik? Sexappeal? Lust? Die Antwort auf diese Fragen: Serena Grandi! Hölle, was für ein unglaublich scharfes Vollweib, mir läuft noch immer der Geifer aus dem Mundwinkel! Diese Kurven, dieser Blick, dieser Gang! Ich möchte mit Anlauf in die Glotze springen, um mich an Serena Grandis Früchten zu verlustieren. Diese Sexgöttin ist die nahezu perfekte Verkörperung meines Beuteschemas (ich ringe um Fassung. Bevor mein Geschwurbel nun völlig ausser Kontrolle gerät, beende ich meine Ausführungen über die Vorzüge der Frau Grandi). Serena überzeugt nicht nur (was heisst hier "nur"?) auf erotischer Ebene, ihre schauspielerischen Fähigkeiten sind keinesfalls peinlich oder unfreiwillig komisch. Bleiben wir bei den Damen. Daria Nicolodi sehen wir als mütterliche Freundin der Hauptfigur, diese Rolle ist ihr quasi perfekt auf den Leib geschneidert. Nicolodi wirkt bekanntlich oft eher brav und bieder, vor allem neben der teuflisch heissen Serena Grandi (es geht schon wieder los). Trine Michelsen darf sich zu Beginn im Pool räkeln, wird allerdings schnell aus dem Spiel genommen. Nett anzuschauen ist die Dame, gegen Frau Grandi stinkt sie dennoch gnadenlos ab (es reicht jetzt!). Erinnert sich noch jemand an das schlappe Trällerchen namens "Boys", Miserabler Europop aus dem Jahr 1987, dargeboten von einem Mädel namens Sabrina? Der Song war ein Griff ins Klo, doch der Videoclip zählte zu den sinnlichen Höhepunkten des Jahres! Sabrina ist in einer Nebenrolle am Start, unter ihrem vollständigen Namen Sabrina Salerno. Angenehmerweise dürfen wir ein paar Blicke auf ihre Auslagen geniessen, Sabrinchen turnt als Model durch die Kulissen. Wenn Serena Grandi auf meiner persönlichen Skala der Gier 100% erreicht, steigt der Pegel beim Anblick der scharfen Sabrina immerhin auf 95% (das Chauvischwein kann die fälligen Taler kaum noch in sich aufnehmen). Ranziges am Rande, Capucine macht uns den Gegenpol zu Grandi und Salerno. Trockenobst am Abgrund, Erdung aller Lüstlinge garantiert, bei dem Anblick flüchtet jede harte Rute freiwillig ins Lattenheim! Die Herren werden -zumindest in meinem kranken Hirn- zu Statisten, mir bleibt George "Man-Eater" Eastman in Erinnerung, den ich um sein Bad mit Serena beneide (Serena war übrigens in "Man-Eater" auch an Bord, das nur am Rande). Vanni Corbellini und David Brandon spielen solide, Karl Zinny dient als Verdächtiger mit psychotischen Zügen, Lino Salemme gibt den üblichen "unfähigen Giallo-Bullen".

"Das unheimliche Auge" macht keine Gefangenen! Während der Opening credits gibt es erotische Bilder auf die Augen, Serena Grandi bringt den Puls auf Touren! Der "Killersicht" verdanken wir groteske Masken, unbeschreiblich! Besondere Huldigung verdient das Finale. Freilich lässt Lamberto Bava den Zuschauer bereits zuvor immer wieder an Serena Grandis Vorzügen teilhaben, doch ihre "Entkleidung" während der Konfrontation mit dem Bösewicht ist ein echter Brüller! Die Klamotten fliegen wie alte Fetzen vom Leib, selbstverständlich weiss Frau Grandi was sich gehört, die Dame von Welt trägt Strapse drunter. Anschauen und geniessen! Wer den Streifen verdammen will, der wird jede Menge Ansatzpunkte finden. Wer sich aber auf diesen herrlichen Spass einlassen kann, der wird mit extrem liebenswerter Unterhaltung beschenkt. Der Giallo hat auch abseits seiner Meisterwerke und Standards viel zu bieten! Lamberto Bavas "Le foto di Gioia" ist ein kleines Schnuckelchen für aufgeschlossene Liebhaber, für Filmfreunde die nicht zum Lachen in den Keller gehen müssen.

CMV bietet "Das unheimliche Auge" in mittelprächtiger Qualität an, in erster Line schwächelt die Schärfe immer wieder. Im Bonusbereich gibt es Trailer zu sehen, dazu eine Bildergalerie und den alten "enterotisierten" Vorspann der deutschen Version. Die Scheibe kommt in einer kleinen Hartbox ins Haus, es stehen zwei unterschiedliche Covermotive zur Auswahl bereit. Keine perfekte Veröffentlichung, insgesamt kann ich aber mit der DVD leben.

7/10 (gut)

Lieblingszitat:

"Dieses Miststück wirbt uns das beste Pferd ab!"

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Zuletzt geändert von Blap am 23.03.2012 17:10, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.03.2012 02:35 
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Kleine Hartbox von CMV (Cover B)


Das unheimliche Auge (Italien 1987, Originaltitel: Le foto di Gioia)

Lust auf Brust? Immer!

Vor einem Jahr kam ihr Gatte bei einem Autounfall ums Leben, doch inzwischen hat Gloria (Serena Grandi) sich mit dem unerwarteten Verlust abgefunden. Zur Erbmasse zählt nicht nur eine luxuriöse Villa, auch das erotische Magazin "Pussycat" gehört nun dem ehemaligen Fotomodell, Gloria denkt sogar ernsthaft über ihre Rückkehr vor die Kamera nach. Lediglich die merkwürdigen Anrufe ihres im Rollstuhl sitzenden Nachbarn Mark (Karl Zinny) nagen ein wenig an den Nerven der Schönheit. Ständig belästigt sie das Bürschlein mit seinen sexuellen Phantasien, beobachtet darüber hinaus ihr Anwesen per Teleskop. Nach einem vom ihm aus der Ferne begafften Fotoshooting in Glorias Pool, macht der aufdringliche Nachbar am Abend eine grauenvolle Beobachtung. Kim (Trine Michelsen), ein junges und attraktives Model, wird von einer unbekannten Person auf bestialische Weise ermordet, ihr Körper durch den brutalen Angriff in den Swimmingpool geschleudert. Gloria mag dem aufgeregt anrufenden Mark zunächst keinen Glauben schenken, wirft schliesslich aber einen Blick auf den angeblichen Tatort. Zorn steigt in der Hausherrin empor, denn von Kim ist nichts zu sehen, Gloria geht von einem geschmacklosen Scherz aus. Wenig später erscheint die neue Ausgabe ihres Magazins, Kim ziert das Titelblatt. Als Fotos der offenbar tatsächlich getöteten Blondine auftauchen ist das Entsetzen gross! Für zusätzliche Panik sorgt der für die Fotos benutzte Hintergrund, ein altes Bild von Gloria! Inspektor Corsi (Lino Salemme) übernimmt die schwierigen Ermittlungen, der Kriminalist kann die in den Fall involvierten Personen nur mühsam beruhigen, denn es mangelt an einer ersten heissen Spur, einem klar erkennbaren Motiv. Gloria sucht Halt bei ihrem Bruder Tony (Vanni Corbellini), der sich wie ihre Mitarbeiterin und Freundin Evelyn (Daria Nicolodi) um sie kümmert. Ein wenig Trost und Ablenkung kündigt sich in Form von Alex (George Eastman) an, mit dem Gloria vor ihrer Ehe Tisch und Bett teilte. Derweil steht dem Killer der Sinn nach weiteren Untaten...

Lamberto Bava war laut eigenen Angaben nie ein grosser Fan des Giallo. Umso erfreulicher mutet es daher an, dass seine Beiträge zu diesem wundervollen Genre von durchaus gelunger Natur sind. Da wäre z. B. "A Blade in the Dark" aka "Das Haus mit dem dunklen Keller" (La casa con la scala nel buio, 1983), der mit einfachen Mitteln eine intensive Atmosphäre zu erzeugen vermag, nicht zu vergessen der unterhaltsame "Midnight Ripper" (Morirai a mezzanotte, 1986). Sicher, die grosse Zeit des Giallo waren die siebziger Jahre, die grosse Zeit des italienischen Genrekinos neigte sich in den Achtzigern dem Ende zu, zog auch den Giallo langsam aber sicher ins Grab. Damit nicht genug, immerhin ist Lamberto der Sohn des genialen Mario Bava, der unbestritten zu den ganz grossen Meistern seiner Zunft zählte. Obschon er sich in einem schwierigen Umfeld behaupten musste, sind Lambertos Filme meist gelungen, eine Gurke wie den unsäglichen "Der Monster-Hai" (Shark rosso nell'oceano, 1984) verzeihe ich gern, Entschädigungen sind nicht nur im Form der bereits erwähnten Gialli vorhanden, auch Streifen wie "Dämonen 2" & "Dämonen" (Demoni & Demoni 2, 1985/86) und "Blastfighter" (1984) können sich meiner Zuneigung sicher sein. Liebe Nörgler, gebt Lamberto eine Chance, die Werke des kleinen Bava sind viel besser als ihr Ruf!

Ich nehme mir immer erfolglos aufs Neue vor, in Kurzkommentaren zu Filmen von Lamberto nicht dessen Vater Mario zu erwähnen. Ein Unterfangen ohne Erfolgsaussicht, denn Lamberto hat sich viel bei seinem Vater abgeschaut, stellt in seinen Arbeiten eindeutig Bezüge zu dessen Werk her. Er bewegt sich oft auf den Spielwiesen des alten Herrn, fröhnt dem Giallo und dem Horror, spielt gern mit Schatten und Farben. Ja, die Farbgestaltung ist ein grosses Thema, allzu gern taucht Lamberto die Kulissen in kühle Blautöne, bissiges Rot oder die nahezu steril anmutende Helligkeit der achtziger Jahre. Ist das grosse Kunst, ist das grobschlächtige Effekthascherei? Ehrlich, mir ist es egal. Für manchen Betrachter mag diese "pralle Dosis Achtziger" (inklusive entsprechendem Soundtrack) schwer verdaulich sein, ich kann inzwischen mit entspanntem Wohlwollen auf dieses Jahrzehnt zwischen schrillen Farben, quietschigen Keyboards und Angst vor dem Atomkrieg zurückblicken. "Das unheimliche Auge" bietet mehr als nur jede Menge Achtziger! Das Drehbuch streut hier und da Verdachtsmomente, zugegebenermaßen manchmal auf recht plumpe Art, es gibt irre Einfälle zu bestaunen, spürbare Durchhänger leistet sich die Sause nicht. Die wichtigste Zutat trägt jedoch einen äusserst klangvollen Namen: Erotik!

Erotik? Sexappeal? Lust? Die Antwort auf diese Fragen: Serena Grandi! Hölle, was für ein unglaublich scharfes Vollweib, mir läuft noch immer der Geifer aus dem Mundwinkel! Diese Kurven, dieser Blick, dieser Gang! Ich möchte mit Anlauf in die Glotze springen, um mich an Serena Grandis Früchten zu verlustieren. Diese Sexgöttin ist die nahezu perfekte Verkörperung meines Beuteschemas (ich ringe um Fassung. Bevor mein Geschwurbel nun völlig ausser Kontrolle gerät, beende ich meine Ausführungen über die Vorzüge der Frau Grandi). Serena überzeugt nicht nur (was heisst hier "nur"?) auf erotischer Ebene, ihre schauspielerischen Fähigkeiten sind keinesfalls peinlich oder unfreiwillig komisch. Bleiben wir bei den Damen. Daria Nicolodi sehen wir als mütterliche Freundin der Hauptfigur, diese Rolle ist ihr quasi perfekt auf den Leib geschneidert. Nicolodi wirkt bekanntlich oft eher brav und bieder, vor allem neben der teuflisch heissen Serena Grandi (es geht schon wieder los). Trine Michelsen darf sich zu Beginn im Pool räkeln, wird allerdings schnell aus dem Spiel genommen. Nett anzuschauen ist die Dame, gegen Frau Grandi stinkt sie dennoch gnadenlos ab (es reicht jetzt!). Erinnert sich noch jemand an das schlappe Trällerchen namens "Boys", Miserabler Europop aus dem Jahr 1987, dargeboten von einem Mädel namens Sabrina? Der Song war ein Griff ins Klo, doch der Videoclip zählte zu den sinnlichen Höhepunkten des Jahres! Sabrina ist in einer Nebenrolle am Start, unter ihrem vollständigen Namen Sabrina Salerno. Angenehmerweise dürfen wir ein paar Blicke auf ihre Auslagen geniessen, Sabrinchen turnt als Model durch die Kulissen. Wenn Serena Grandi auf meiner persönlichen Skala der Gier 100% erreicht, steigt der Pegel beim Anblick der scharfen Sabrina immerhin auf 95% (das Chauvischwein kann die fälligen Taler kaum noch in sich aufnehmen). Ranziges am Rande, Capucine macht uns den Gegenpol zu Grandi und Salerno. Trockenobst am Abgrund, Erdung aller Lüstlinge garantiert, bei dem Anblick flüchtet jede harte Rute freiwillig ins Lattenheim! Die Herren werden -zumindest in meinem kranken Hirn- zu Statisten, mir bleibt George "Man-Eater" Eastman in Erinnerung, den ich um sein Bad mit Serena beneide (Serena war übrigens in "Man-Eater" auch an Bord, das nur am Rande). Vanni Corbellini und David Brandon spielen solide, Karl Zinny dient als Verdächtiger mit psychotischen Zügen, Lino Salemme gibt den üblichen "unfähigen Giallo-Bullen".

"Das unheimliche Auge" macht keine Gefangenen! Während der Opening credits gibt es erotische Bilder auf die Augen, Serena Grandi bringt den Puls auf Touren! Der "Killersicht" verdanken wir groteske Masken, unbeschreiblich! Besondere Huldigung verdient das Finale. Freilich lässt Lamberto Bava den Zuschauer bereits zuvor immer wieder an Serena Grandis Vorzügen teilhaben, doch ihre "Entkleidung" während der Konfrontation mit dem Bösewicht ist ein echter Brüller! Die Klamotten fliegen wie alte Fetzen vom Leib, selbstverständlich weiss Frau Grandi was sich gehört, die Dame von Welt trägt Strapse drunter. Anschauen und geniessen! Wer den Streifen verdammen will, der wird jede Menge Ansatzpunkte finden. Wer sich aber auf diesen herrlichen Spass einlassen kann, der wird mit extrem liebenswerter Unterhaltung beschenkt. Der Giallo hat auch abseits seiner Meisterwerke und Standards viel zu bieten! Lamberto Bavas "Le foto di Gioia" ist ein kleines Schnuckelchen für aufgeschlossene Liebhaber, für Filmfreunde die nicht zum Lachen in den Keller gehen müssen.

CMV bietet "Das unheimliche Auge" in mittelprächtiger Qualität an, in erster Line schwächelt die Schärfe immer wieder. Im Bonusbereich gibt es Trailer zu sehen, dazu eine Bildergalerie und den alten "enterotisierten" Vorspann der deutschen Version. Die Scheibe kommt in einer kleinen Hartbox ins Haus, es stehen zwei unterschiedliche Covermotive zur Auswahl bereit. Keine perfekte Veröffentlichung, insgesamt kann ich aber mit der DVD leben.

7/10 (gut)

Lieblingszitat:

"Dieses Miststück wirbt uns das beste Pferd ab!"


Blap, ich finde es super wie unkompliziert du auch mit dem so oft gescholtenen "Unheimlichen Auge" umgehst, ich fidne diesen Film einfach furchtbar Unterhaltsam, auf jeder Ebene und in jedem Berreich. Bei Serena Grandi fühlt sich der Betrachter regelrecht aufgehoben und ihre "offene" Art weiß zu Überzeugen ! :D

Überigens was zwar oft beim Giallo erwähnt wird, dass das Messer als Phallus Symbol dient, kommt in diesem Streifen am Ende, ja ziemlich deutlich vor, wenn der Mörder sich von den Alpen, was sage ich Rocky Mountains,! :mrgreen: Bis hin zur Dunklen Höhle schlitzt !

Gruß,

Der New York Ripper

PS: Obwohl ich bei diesem Film lieber Fulci als Regiesseur gehabt hätte, dann wären die Morde noch viel besser gewesen ! :D


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 17.07.2012 14:56 
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Hier mein Giallo Review zu diesem wunderbaren Spät Giallo von Lamberto Bava:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Viel Spass damit :-)

Gruß,

Der New York Ripper


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 17.07.2012 15:35 
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VIELEN DANK RIPPER FÜRS SCHÖNE REVIEW!!

Die gezeigten Ausschnitte sind ja ein wahrer Augenschmaus!! Eigentlich war ich damals sehr enttäuscht und unzufrieden mit dem Film, aber es wird wohl doch Zeit für eine Neubewertung!
Ach ja Ripper, bitte sag beim nächsten Mal >>DIE GÖTTLICHE<< Serena Grandi! Soviel Zeit muss schon sein! ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 17.07.2012 15:40 
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Ok, die Göttlich Geile Serena Grandi :D ^^
Schön, dass es dir gefallen hat.
Ich konnte mich auch erst nach einer zweit Sichtung wirklich für diesen "Geilen" Streifen begeistern :lol:

Gruß,

Der New York Ripper


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 26.07.2013 17:01 
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Ich finde es ganz nett was Bava-Junior da hingezaubert hat, zwar kein perfekter Film aber immerhin ein brauchbarer.
Was ich ein bisschen komisch fand sind solche Sachen wie das Riesenauge oder der Bienenkopf, ansonsten aber ein annehmbarer Giallo mit einigen netten Mord Ideen
So etwas wie die Sache mit den Bienen sieht man auch nicht alle Tage, auch wenn ich den Bienenkopf nicht so toll finde, die Szene fand ich gut.
Insgesamt ein mittelmäßiger Giallo mit einigen alten Bekannten.
Als normaler Giallo gesehen 5/10
Als Erotikgiallo gesehen 10/10
Denn das einzige was hier zählt ist doch der T &A-Faktor oder?

Und ich kann mich nicht entscheiden ob nun Sabrina oder Serena die geilere ist, ich hätte wahrscheinlich beide genommen


Zuletzt geändert von Sbirro Di Ferro am 12.10.2013 20:40, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 26.07.2013 22:13 
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Ja naja.... Das unheimliche Auge hab ich doch recht positiv in erinnerung.
Jedenfalls wesentlich besser als A Blade In The Dark und Midnight Killer.
Ich denke das mit dem Auge und dem Bienenkopf soll einfach nur die wahnsinnigkeit des Killers ausdrücken, das er die Opfer einfach nur als Monster sieht die beseitigt gehören.

Hatte den Film das erste mal als Boot gesehen mit einem wirklich geilen (Wende)Cover:

Bild

Dann habe ich mir die CMV DVD gekauf und war sehr begeistert von diesem Cover:

Bild

und schlussendlich habe ich noch die Gr. HB von Elektocity da ich Giallos in Gr. Hartboxen sammele:

Bild

auch ein ansprechendes Cover.

vom mir bekommt der Film ne 6/10

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: DAS UNHEIMLICHE AUGE - Lamberto Bava
BeitragVerfasst: 15.08.2013 20:04 
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Hab mal ne Frage:
Es gibt eine Szene da schaut sich die Alte einen Film im Fernsehen an, wo die Grandi mitspielt.
Wurde diese Szene nur für diesen Film gedreht oder ist die aus einem anderen Film?
Falls ja, könnte mir jemand sagen aus welchem?


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