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 Betreff des Beitrags: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 01:55 
Komischerweise habe ich keinen Thread zu diesem Film gefunden.
Im XT Forum auf dtm.at hat XT Peter geschrieben, daß NEW YORK RIPPER als Blu-ray kommt.
Ich freue mich drauf! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci (deutsche Blu-ray von XT)
BeitragVerfasst: 08.06.2010 12:07 
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Auf die BDs von XT bin ich sehr gespannt. Hoffe sehr, dass die Qualli stimmen wird!

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci (deutsche Blu-ray von XT)
BeitragVerfasst: 08.06.2010 12:12 
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werden wohl das blue underground master nehmen


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci (deutsche Blu-ray von XT)
BeitragVerfasst: 08.06.2010 16:36 
Vorerst freue ich mich mal richtig darauf und hoffe auf das Beste!

Irgendwie tut sich langsam so einiges im Blu-ray Bereich, was mich sehr freut.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 18:49 
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Solange die BD nicht die Atmosphäre des Films stört, bin ich dabei!


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 19:55 
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deadlyfriend hat geschrieben:
Solange die BD nicht die Atmosphäre des Films stört, bin ich dabei!


Hä?

Das Medium Bluray an sich bietet das meiste Potenzial uns die Filme in der Qualität zu zeigen, in der sie auch gedreht worden sind. Das ist das entsprechende Master natürlich die Grundvorraussetzung!

Eine BD, die nur VHS Niveau besitzt, weils "kultig" oder "atmosphärisch" zum Film passt ist nicht Sinn der Sache! Das wäre ein falsches Verständnis, meiner Meinung nach!! :ugeek:

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 19:58 
Cordell hat geschrieben:
[quote="
Das Medium Bluray an sich bietet das meiste Potenzial uns die Filme in der Qualität zu zeigen, in der sie auch gedreht worden sind. Das ist das entsprechende Master natürlich die Grundvorraussetzung!

Eine BD, die nur VHS Niveau besitzt, weils "kultig" oder "atmosphärisch" zum Film passt ist nicht Sinn der Sache! Das wäre ein falsches Verständnis, meiner Meinung nach!! :ugeek:



Laut Subkultur sollen die Fulci Sachen von BU super sein !

Falls XT deren Bildquelle nutzt wäre es perfekt.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 19:59 
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@italostrikesback
jo die City of the living Dead BD von BU ist echt top!! Ich hab dahingehend keine Bedenken. Wenn XT diese Master nutzt, dann sind die XT-BDs alle gekauft!

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 20:02 
Cordell hat geschrieben:
@italostrikesback
jo die City of the living Dead BD von BU ist echt top!! Ich hab dahingehend keine Bedenken. Wenn XT diese Master nutzt, dann sind die XT-BDs alle gekauft!



Eine richtig gute deutsche Blu-ray von einem Fulci Film wäre ein Hammer!


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 20:10 
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Cordell hat geschrieben:
deadlyfriend hat geschrieben:
Solange die BD nicht die Atmosphäre des Films stört, bin ich dabei!


Hä?

Das Medium Bluray an sich bietet das meiste Potenzial uns die Filme in der Qualität zu zeigen, in der sie auch gedreht worden sind. Das ist das entsprechende Master natürlich die Grundvorraussetzung!

Eine BD, die nur VHS Niveau besitzt, weils "kultig" oder "atmosphärisch" zum Film passt ist nicht Sinn der Sache! Das wäre ein falsches Verständnis, meiner Meinung nach!! :ugeek:



Macht der Gewohnheit. Ich kenne ihn seit den VHS Zeiten. In Hochglanz aufpoliert könnte er meine persönliche Sichtweise möglicherweise stören. Ich kann mir den in gestochen scharfen Bildern nicht vorstellen. Natürlich ist das der Sinn der Blu Ray. Zu klare Bilder können aber die Illusion nehmen. Zumindest bei mir. Aber mal abwarten, vielleicht paßt er ja wirklich.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 21:08 
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Da es noch keine Rezension gibt, stelle ich mal meine ein. Vielleicht liest sie ja sogar jemand ;)

Der New York Ripper

Lucio Fulci war in fast allen Kategorien des B-Kinos beheimatet. Ob Dramen, Musicals, Komödien, Softpornos oder Horrorfilme, er war sich für nichts zu schade. Bekannt wurde er allerdings hauptsächlich durch seine Blutorgien, die oftmals auf der Beschlagnahmeliste landeten. Darunter befand sich auch ein legendärer Giallo den er im Jahre 1982 fertigte:

Der New York Ripper

Von vielen Gorehounds wird er aber leider immer wieder nur auf den letzten Mord reduziert, der den Film schließlich auf die 131er Liste brachte. Natürlich gibt es noch weitere Bluttaten, die aber bei weitem nicht die Brutalität des letzten Akts erreichen. Das ist aber absolut nicht alles was es zu sehen gibt. Der eigentliche Hauptdarsteller ist nämlich das Rotlichtmilieu in New York. Wir tauchen ein, in eine kalte Welt voller Neon und Leuchtreklamen. Die angebotenen Liebesdienste sind roh und verkommen. Die Protagonisten innerhalb dieser Welt wirken absolut real. Einsame Menschen am Abgrund der eigenen Seele, die auf der Jagd nach Erfüllung sind. Ob es nun der zwielichtige Grieche ist, der sich in Livesexshows rumtreibt und Frauen hinterhersteigt, oder die etwas betuchtere Dame aus gutem Hause, die bevorzugt mit runtergekommenen Typen ihre Nächte verbringt und ihre Sexabenteuer auf Tonband aufzeichnet, um sie ihrem Ehemann zu überbringen. Diese nebensächlichen, aber ausschweifenden Handlungsstränge werden oftmals als Kritikpunkt aufgeführt, weil sie die Haupthandlung nur streifen. Für mich sind sie eher essentieller Bestandteil. Nicht nur weil sie eben die Wege des roten Fadens kreuzen, sondern weil sie einen Großteil der Atmosphäre ausmachen.
Natürlich gehen diese Szenen in den Erotikbereich über, ohne aber als Softporno zu wirken. Vielmehr sagen sie einiges über die Charaktere aus, ohne das man Sie mit Worten erklären müsste. Wir sind bei Fulci nunmal in der Schmuddelecke, aber selten wirkte sie so dreckig wie hier.

Trotzdem ist dies kein intellektueller Report über das horizontale Gewerbe, sondern eben ein Giallo. Und wo ein Giallo ist, ist auch ein Killer. Ein Killer der einen blinden Hass auf junge Frauen zu haben scheint. Zumindest sind die Morde keine Kurzschlußtaten, sondern eher zielorientiert und geplant. Dabei geht er so bestialisch wie möglich vor. Das perverse ist aber die verstellte Stimme, die er immer wieder verwendet wenn er einen Mord begeht. Er klingt wie ein völlig durchgeknallter Donald Duck, während er seine Opfer tranchiert. Viele fanden die Stimme albern, ich fand sie als Jugendlicher furchteinflößend und auch heute noch finde ich den Einfall genial. Selten wirkte eine Stimme auf mich psychopathischer.

Trotz allem sollte man vorsichtig sein, sofern man den Film nicht schon kennt und liebt. Aus heutiger Sicht wirkt das alles altbacken. Die Goreeffekte können nicht mehr so schocken, da es inzwischen weitaus härteres gibt. Für das ungeübte Auge wird der Film auch sonst nicht viel bieten. Wer sich aber im Genre ein wenig auskennt, sieht eine Perle des völlig humorlosen Schlitzerfilms. Ein dreckiger Meilenstein einer längst vergangenen Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 21:13 
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deadlyfriend hat geschrieben:
Cordell hat geschrieben:
deadlyfriend hat geschrieben:
Solange die BD nicht die Atmosphäre des Films stört, bin ich dabei!


Hä?

Das Medium Bluray an sich bietet das meiste Potenzial uns die Filme in der Qualität zu zeigen, in der sie auch gedreht worden sind. Das ist das entsprechende Master natürlich die Grundvorraussetzung!

Eine BD, die nur VHS Niveau besitzt, weils "kultig" oder "atmosphärisch" zum Film passt ist nicht Sinn der Sache! Das wäre ein falsches Verständnis, meiner Meinung nach!! :ugeek:



Macht der Gewohnheit. Ich kenne ihn seit den VHS Zeiten. In Hochglanz aufpoliert könnte er meine persönliche Sichtweise möglicherweise stören. Ich kann mir den in gestochen scharfen Bildern nicht vorstellen. Natürlich ist das der Sinn der Blu Ray. Zu klare Bilder können aber die Illusion nehmen. Zumindest bei mir. Aber mal abwarten, vielleicht paßt er ja wirklich.

Dieses Argument kommt hier zwar immer mal wieder auf, aber irgendwie glaube ich immer noch nicht daran. Ich kann mit VHS-Quali leben, aber ich hab mir beim Genuss ein gut restaurierten DVD-Fassung noch nie gedacht: "Ach wäre dieser Film doch in schlechterer Qualität". ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 21:17 
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Also bei CD und Schallplatte geht mir das öfter so ;) Bei DVD aber wirklich nicht. Besonders bei Warner nicht, da sie ja oftmals einfach die VHS auf DVD ziehen :D
Nein, im Ernst: Ich mag bei einigen Filmen die Schmuddelatmo und hoffe halt das sie die Filme auf BD dann nicht künstlich heller machen als sie sind, man jeden Effekt als solchen erkennt etc... Das sind aber eher Befürchtungen und keine Erfahrungen. Obwohl, bei irgendeiner BD hat es mich wirklich gestört. Ich weiss nur gerade nicht bei welcher.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 21:47 
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deadlyfriend hat geschrieben:
1. In Hochglanz aufpoliert könnte er meine persönliche Sichtweise möglicherweise stören.
2. Natürlich ist das der Sinn der Blu Ray.


Grins. Dieses Thema ist nicht endgültig zu killen...

1. Die Filme werden nicht "auf Hochglanz poliert", sondern sie sind endlich in der Form verfügbar, in der sie ursprünglich angedacht waren. Der "Ripper" wurde fürs Kino gedreht, nicht für VHS!

2. Der Sinn der BD ist, einen Film möglichst Originalgetreu in digitaler Form anzubieten. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass es sich auch auf diesem Datenträger noch immer stark komprimiertes Material befindet. Ergo ist die BD mit altem Material nicht unterfordert, sondern lediglich die bisher beste Option für den Heimanwender.

Was ich bisher an Genre-Perlen auf BD besitze, kann mich durch die Bank überzeugen. Romeros "Dawn of the Dead" kommt besser denn je rüber, "Halloween" von Carpenter ist grandios, nicht zu vergessen Filme "The Living Dead at Manchester Morgue" und "Two Evil Eyes".

Wenn das Material sorgfältig aufbereitet wird, macht eine Blu-ray Freude. Schrecklich sind zu Tode gefilterte Filme, doch Blue Underground liefert bisher gute Arbeit ab.

***

Naja, dieses VHS-Nostalgiefeeling ist trotzdem nachvollziehbar, doch ich möchte lieber Filme sehen, nicht die Unzulänglichkeiten des jeweiligen Datenträgers. Vermutlich war das schon mein 1.000.000 Beitrag zu diesem Thema. Ich werde es unterlassen, ich werde es unterlassen, ich werde es unterlassen...!!! :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 22:07 
deadlyfriend hat geschrieben:
Ich mag bei einigen Filmen die Schmuddelatmo und hoffe halt das sie die Filme auf BD dann nicht künstlich heller machen als sie sind, man jeden Effekt als solchen erkennt etc... Das sind aber eher Befürchtungen und keine Erfahrungen.


Genau dieselbe Befürchtung hatte ich bei THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE, als ich hörte, daß eine Blu von dem Film geplant ist.
Ich wollte keine bessere Qualität von dem Film, weil ich dachte er würde nur in Schmuddelqualität wirken.
Aufgrund zahlreicher begeisterter Reviews habe ich mir die Blu dann doch zugelegt und bin so sehr begeistert, daß ich nicht mehr ohne diese Qualität auskommen möchte.
Ich habe gar kein Problem mit einer guten DVD aber wenn es eine Blu gibt, wird diese gekauft.
Ich möchte Filme unverfälscht sehen und da liegt die Blu ganz nah dran.


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 22:20 
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italostrikesback hat geschrieben:
Genau dieselbe Befürchtung hatte ich bei THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE, als ich hörte, daß eine Blu von dem Film geplant ist.
Ich wollte keine bessere Qualität von dem Film, weil ich dachte er würde nur in Schmuddelqualität wirken.
Aufgrund zahlreicher begeisterter Reviews habe ich mir die Blu dann doch zugelegt und bin so sehr begeistert, daß ich nicht mehr ohne diese Qualität auskommen möchte.
Ich habe gar kein Problem mit einer guten DVD aber wenn es eine Blu gibt, wird diese gekauft.
Ich möchte Filme unverfälscht sehen und da liegt die Blu ganz nah dran.



Die BD zu "TCM" ist in der Tat ein ganz hervorragendes Beispiel für eine erstklassige Auswertung! Der Film wurde IMHO perfekt aufbereitet, in der vorhandenen Form kommt endlich die "Schmuddelatmosphäre" des Streifens zur Geltung, nicht die unechte "Möchtegernschmuddelatmösphäre" (was für ein Wort) eines Tapes.

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 22:55 
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Blap hat geschrieben:
"Möchtegernschmuddelatmösphäre" (was für ein Wort)


= ein Film mit vorgeblich ungewaschenen weiblichen Geschlechtsorganen, die bei genauem Hinschauen dann doch blitzblank sauber sind (auf Bluray). :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 23:04 
Blap hat geschrieben:
Die BD zu "TCM" ist in der Tat ein ganz hervorragendes Beispiel für eine erstklassige Auswertung! Der Film wurde IMHO perfekt aufbereitet, in der vorhandenen Form kommt endlich die "Schmuddelatmosphäre" des Streifens zur Geltung, nicht die unechte "Möchtegernschmuddelatmösphäre" (was für ein Wort) eines Tapes.



Kann man irgendwo Deine Blu-ray Sammlung einsehen?


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 23:16 
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Jetzt macht ihr mich ganz kribbelig. Nicht das ich nacher noch verleitet werde.......


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 08.06.2010 23:29 
deadlyfriend hat geschrieben:
Jetzt macht ihr mich ganz kribbelig. Nicht das ich nacher noch verleitet werde.......



So geht es mir hier ständig! ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 09.06.2010 10:46 
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Blap hat geschrieben:
deadlyfriend hat geschrieben:
1. In Hochglanz aufpoliert könnte er meine persönliche Sichtweise möglicherweise stören.
2. Natürlich ist das der Sinn der Blu Ray.


Grins. Dieses Thema ist nicht endgültig zu killen...

1. Die Filme werden nicht "auf Hochglanz poliert", sondern sie sind endlich in der Form verfügbar, in der sie ursprünglich angedacht waren. Der "Ripper" wurde fürs Kino gedreht, nicht für VHS!

2. Der Sinn der BD ist, einen Film möglichst Originalgetreu in digitaler Form anzubieten. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass es sich auch auf diesem Datenträger noch immer stark komprimiertes Material befindet. Ergo ist die BD mit altem Material nicht unterfordert, sondern lediglich die bisher beste Option für den Heimanwender.

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AMEN! Meine Rede :)

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 11.06.2010 19:14 
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beast with a gun hat geschrieben:
omg! wieder spasti offensive im forum. musste die adressleiste checken ob ich nicht aus versehen dvd-forum.at eingegeben habe... :lol:


Hahaha, entfache bloß nix Neues! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 28.07.2010 14:34 
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DER NEW YORK RIPPER („Lo Squartatore di New York“, Italien 1982) R: Lucio Fulci

In New York treibt ein Serienkiller sein Unwesen, der seine – ausschließlich weiblichen Opfer – mit dem Messer zerschlitzt und dabei mit einer quäkenden Donald Duck-Stimme spricht. Lieutenant Williams (Jack Hedley) ermittelt, hat aber keine heiße Spur – obwohl der Killer ein starkes Mitteilbedürfnis hat und ihn bereits privat anruft, um den nächsten Mord anzukündigen. Erst als die junge Fay (Antonella Interlenghi) eine Attacke des Unholds überlebt, gibt es einen Hinweis auf den Täter – den drogenabhängigen Griechen Mickey Scellenda (Howard Ross). Aber diese Spur erweist sich als fatale Sackgasse – denn nachdem Scellenda tot aufgefunden wird, gehen die Morde weiter…


Damals: die wilden 80er, wir waren jung und hatten das Geld. Während die Eltern dieses Geld für uns anschaffen gingen, wurden verbotene Videonachmittage im rustikalen Wohnzimmer abgehalten, im VCR landeten vornehmlich übel beleumundete Kassetten, um den Kumpanen zu zeigen, was für ein harter Kerl man war. Einer dieser Streifen war DER NEW YORK RIPPER.
Gestern, zu später Stunde, gab es nach unglaublichen 25 Jahren ein Wiedersehen mit diesem fiesen Brocken – der Eindruck war zwiespältig…

Der Film ist größtenteils sauber und souverän inszeniert, Kameramann Luigi Kuveiller kleidet das Geschehen in ansehnliche Bilder, ohne jeglichen Hang zu überzogenen visuellen Mätzchen. Dasselbe kann man vom Drehbuch nicht behaupten, das scheinbar in höchster Eile zusammengeschludert wurde und Ungereimtheiten aufweist, die zum Haare raufen animieren. Co-Autor Dardano Sacchetti ist eigentlich eine Koryphäe in seinem Metier, hier benötigte er offensichtlich schnelle Kohle. Mal abgesehen vom restlos hanebüchenen Plot und der lächerlichen Auflösung, wird auch sonst reichlich Anlass zum Stirnrunzeln geliefert. Das Script serviert eine weitgehend unlogische, wirre und spannungsarme Aneinanderreihung von Schnetzeleien und lahmarschigen Polizeiermittlungen, gewürzt durch unmotivierte Sexszenen. Wann immer sich Gelegenheit bietet (und auch, wenn sie sich nicht bietet), tunken Fulci und Sacchetti ihre Mähr tief in den Sleaze-Kübel. An äußerst schmierigen Momenten gibt es keinen Mangel, wozu auch die Grundatmosphäre des Films beiträgt – selbst die Locations (triste U-Bahnstationen, düstere Hochhausschluchten, trostlose Stripclubs und Rotlichtmeilen) schwitzen aus jeder Pore reinsten (S-)Exploitation-Schmand. In dieser Hinsicht punktet Fulci auf alle Fälle gewaltig. Als Giallo funktioniert der viel zu uninspirierte Stoff nicht wirklich, eher als Giallo/Slasher-Bastard. Leider muss man den nervtötenden Disco-Score von Francesco de Masi auch als eher kontraproduktiv bezeichnen.

Was nun die ausgedehnten Mordszenen und Verhackstückereien angeht, so sind sie – unter heutigen Gesichtspunkten – weit weniger aufregend, als dies vor 20 Jahren der Fall gewesen sein mag. Die damalige Hysterie der Hexenjäger des „Jugendschutzes“ lässt sich kaum noch nachvollziehen. Man könnte dem Film einiges vorwerfen, wenn man denn wollte – daß er frauenfeindlich, schwulenfeindlich, ausländerfeindlich, reaktionär und gewaltverherrlichend sei. Man kann es aber auch lassen und sich einfach nur auf einen klebrigen Sleaze-Ride einlassen, bei dem ein gewisses schuldiges Vergnügen zurückbleibt. Widerlich, dreckig, schmierig – manchmal braucht man das…
Gut gefallen hat mir, daß Fulci nicht davor zurückschreckt, auch seine Helden mit Unrat zu überkleistern – der hinzugezogene Polizeipsychologe (Paolo Malco) kauft sich heimlich homophile Ferkelheftchen am Kiosk, Lieutenant Williams bekämpft seine nächtliche Einsamkeit mit Besuchen bei einer Bordsteinschwalbe (die ihm morgens nicht mal einen Kaffee kochen will), brave Ehefrauen aus gutem Hause lassen sich in ihrer Freizeit als Lustobjekte missbrauchen. Eine Weltsicht, die ich teile!

Die Schauspieler leisten nichts Umwerfendes, bewegen sich eher routiniert durch ihre Schmuddelwelt. Jack Hedley nimmt man den stereotypen, ständig übermüdeten New Yorker Bullen recht passabel ab. Erwähnenswert sind vor allem noch Howard Ross (WEREWOLF WOMAN) als ziemlich ekliger, entstellter Schmierbeutel und die lasziv-perverse Alexandra Delli Colli, die schon in ZOMBIES UNTER KANNIBALEN für den Sexploitation-Faktor sorgte. Paolo Malco sammelte bereits Erfahrungen mit Onkel Lucio, ein Jahr zuvor zog er in DAS HAUS AN DER FRIEDHOFSMAUER ein. Fulci selbst absolviert einen Kurzauftritt als Polizeichef.

LO SQUARTATORE DI NEW YORK, produziert vom findigen Fabrizio de Angelis, ist weit davon entfernt, Fulcis bester Film zu sein, mit Sicherheit ist er aber sein bekanntester. Die Qualitäten seiner früheren Horrorfilme oder gar Gialli – die beinahe surreale, alptraumhafte Grundstimmung – vermisst man bei diesem Output schmerzlich. Punkten kann er zumindest mit einer unerreicht ekligen Atmosphäre, die ein stinkendes Süppchen aus Blut, Sex und Dreck zusammenkocht.

Eines noch zum Nachschlag: Als x-mal härter und verstörender als jede Gore-Szene, empfinde ich die Schlussszene des Films – das kleine Mädchen im Krankenzimmer. Da musste ich wirklich schlucken. Hätte Fulci nur etwas häufiger dieses Gespür bewiesen…

Ich gebe ja nur selten Punkte – aber in diesem Fall, zur Verdeutlichung: 6 /10


Lieblingszitat:
"Quack, quack, quack!"

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 28.07.2010 17:20 
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Diabolik! hat geschrieben:
Lieblingszitat:
"Quack, quack, quack!"

:mrgreen: 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 28.07.2010 18:13 
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Naja dieses Quack Quack Quack :mrgreen: ist irgendwie das einzig störende an dem Film und sehr gewöhnungsbedürftig....
Ja ich mag den Film, aber wenn der mal in der Filmrunde mit Kollegen gelaufen ist und dann hat er am Telefon los gequackert, da hättet ihr mal die gesichter der kollegen sehen sollen :lol:
Das war dann auch der einzige kritikpunkt am film, mich störts aber nich unbedingt...

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 28.07.2010 18:25 
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Die Todesschreie seiner Opfer hört nur einer.....
Im deutschen Trailer ist das "Quack Quack Quack" komischer Weise von der Stimme her viel
tiefer als im Film.
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"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


Zuletzt geändert von AL NORTHON am 29.07.2010 00:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 28.07.2010 19:36 
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Fand ich nicht so prickelnd... einer der schwächeren Fulcis (meine Meinung).

Schönes Review Diabolik, ich warte immer noch auf ein gebundenes Filmtagebuch mit allen deinen Besprechungen (natürlich exklusiv für alle DP Mitglieder). Mach uns die kleine Freude :mrgreen:

_________________
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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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BeitragVerfasst: 28.07.2010 20:02 
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ja genau diese DONALD DUCK Stimme amcht es unheimlich. Ein "Klassiker" in seinem Genre. Gute Effekte etc.

_________________
PS4: urmi1983

Man made the money, money never made the man
You still fakin jacks throwin rocks on her Hand

C.R.E.A.M. (Cash rules everything around me)


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BeitragVerfasst: 28.07.2010 22:31 
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Diabolik! hat geschrieben:
LO SQUARTATORE DI NEW YORK, produziert vom findigen Fabrizio de Angelis, ist weit davon entfernt, Fulcis bester Film zu sein, mit Sicherheit ist er aber sein bekanntester.


Echt jetzt? Wäre ich reich, hätte ich sämtliche Kohle darauf gewettet, dass "Woodoo" und "Eibon" wesentlich bekannter sind... :?:

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"Ihr Name ist Luzifer. Ihr vertraue ich mehr als meinem besten Freund. Sie spricht nicht, sie hört nicht, betrügt nicht. Sie ist taub, ist blind, ist stumm. Sie tötet nur!"


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 Betreff des Beitrags: Re: NEW YORK RIPPER - Lucio Fulci
BeitragVerfasst: 29.07.2010 01:00 
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Solch ein Aushangfoto wird man heutzutage bestimmt nicht mehr im Kino sehen...
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"Berlin (EZ) | 10. Mai 2012 | Deutsche Fernsehzuschauer und Kinofans können aufatmen: Hamburger Studenten haben eine Software entwickelt, die Til Schweiger aus Filmen entfernt und damit eine erhebliche Qualitätssteigerung garantiert."


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