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 Betreff des Beitrags: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 01.11.2015 16:28 
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Der Killer aus dem System

Shocker (USA 1989, Regie: Wes Craven)

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Der Massenmörder Horace Pinker (Mitch Pileggi) terrorisiert eine amerikanische Stadt, indem er nachts in die Häuser einsteigt und ganze Familien ermordet. Als er einen Großteil der Familie des Collegeschülers Jonathan Parkers (Peter Berg) tötet und der Junge im Traum an dieser Hinrichtung teilnimmt, kann er nach längerer Jagd schließlich gestellt werden und endet auf dem elektrischen Stuhl. Doch Pinker hat einen seltsamen Pakt mit den Kräften der Dunkelheit geschlossen und ist durch die Hinrichtung als reine Energie immer noch äußerst tatkräftig. Er hat sich vorgenommen, Jonathan zu ermorden, zu dem er eine ganz besondere Beziehung zu haben scheint. Denn Jonathan kann Pinkers Taten vorraussehen, hinkt aber immer einen Schritt hinterher. (OFDb, geändert)

Die Grundidee war damals noch sehr originell und hätte durchaus das Potential für einen Kultklassiker ala "Nightmare On Elm Street" gehabt. Doch leider ist die Umsetzung nicht gerade überzeugend ausgefallen, auch fehlt dem Film der Biss, den es bei der Thematik schon gebraucht hätte. Denn "Shocker" versucht sich im letzten Drittel als Mediensatire, verliert sich aber im albernen Hin- und Herspringen zwischen den Realitätsebenen. Roadrunner und Coyote lassen grüßen. Richtige Regeln scheint es dabei nicht zu geben. Horace Pinker schafft es irgendwie von Körper zu Körper zu springen und kann auch durch die TV-Kanäle hüpfen. Sein Gegenspieler Jonathan hat dafür das Amulett seiner verstorbenen Freundin, welches ihm übersinnliche Kraft verleiht. So kann er selber zwischen den TV-Kanälen herumturnen, um sich mit Horace Pinker zu kloppen. Damit verschenkt Wes Craven eine interessante Grundidee zugunsten eines pseudocoolen und harmlosen Teenie-Fantasy-Horror-Streifens, der allzusehr der "Nightmare"-Reihe hinterherhinkt - im wahrsten Sinne des Wortes, denn Horace Pinker hinkt wirklich. Peter Berg bleibt zudem als Hauptfigur einfach zu blass, um den Film zu tragen. Die kitschige Liebesgeschichte aus dem Reich der Toten trägt auch nicht gerade dazu bei, aus "Shocker" einen ernstzunehmenden Genrebeitrag zu machen. Da sah das Konkurrenzprodukt "House 3" (aus dem Hause Sean Cunnigham) sogar noch etwas besser aus, finde ich.

Hauptdarsteller Peter Berg machte später noch als Regisseur ("Hancock", "Battleship") von sich reden. Sein Spielfilmdebüt "Very Bad Things" nahm schon die Idee zu Filmen wie "Hangover" vorweg, blieb aber mMn in seinem rabenschwarzen Sarkasmus und der pointierten Erzählweise unerreicht. Michael Murphy hatte in "Die Experimente des Dr. S" (1981) eine sehr ähnliche Rolle. Er wirkte auch in "Magnolia" und vielen 70er-Kultklassikern, wie "MASH" mit. Mitch Pileggi hatte unter Genre-Freunden mit seiner Darstellung des coolen Schlitzers Horace Pinker einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Rolle, die ihn richtig bekannt machen sollte, hatte er jedoch erst einige Jahre später in "Akte X", als Walter Skinner. Drogenpapst Dr. Timothy Leary hat einen kurzen Gastauftritt als TV-Prediger. Leider hat die deutsche Synchronisation seinen Auftritt ziemlich verbockt. Überhaupt leistete sich die Synchro wieder einmal einige Freiheiten, was in diesem Fall mMn eher kontraproduktiv war. Allerdings ist "Shocker" auch im Original nicht unbedingt ein Highlight des Genres. Da reißen auch ein "Mr. Nice Guy"-Cover von MEGADETH und ein kurzer Auftritt von Alice Cooper nichts heraus. Schade, diesen Film hatte ich doch etwas besser in Erinnerung.

Auf DVD maskiert.

5,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 01.11.2015 17:07 
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Guilala hat geschrieben:
Der Killer aus dem System

Shocker (USA 1989, Regie: Wes Craven)

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Der Massenmörder Horace Pinker (Mitch Pileggi) terrorisiert eine amerikanische Stadt, indem er nachts in die Häuser einsteigt und ganze Familien ermordet. Als er einen Großteil der Familie des Collegeschülers Jonathan Parkers (Peter Berg) tötet und der Junge im Traum an dieser Hinrichtung teilnimmt, kann er nach längerer Jagd schließlich gestellt werden und endet auf dem elektrischen Stuhl. Doch Pinker hat einen seltsamen Pakt mit den Kräften der Dunkelheit geschlossen und ist durch die Hinrichtung als reine Energie immer noch äußerst tatkräftig. Er hat sich vorgenommen, Jonathan zu ermorden, zu dem er eine ganz besondere Beziehung zu haben scheint. Denn Jonathan kann Pinkers Taten vorraussehen, hinkt aber immer einen Schritt hinterher. (OFDb, geändert)

Die Grundidee war damals noch sehr originell und hätte durchaus das Potential für einen Kultklassiker ala "Nightmare On Elm Street" gehabt. Doch leider ist die Umsetzung nicht gerade überzeugend ausgefallen, auch fehlt dem Film der Biss, den es bei der Thematik schon gebraucht hätte. Denn "Shocker" versucht sich im letzten Drittel als Mediensatire, verliert sich aber im albernen Hin- und Herspringen zwischen den Realitätsebenen. Roadrunner und Coyote lassen grüßen. Richtige Regeln scheint es dabei nicht zu geben. Horace Pinker schafft es irgendwie von Körper zu Körper zu springen und kann auch durch die TV-Kanäle hüpfen. Sein Gegenspieler Jonathan hat dafür das Amulett seiner verstorbenen Freundin, welches ihm übersinnliche Kraft verleiht. So kann er selber zwischen den TV-Kanälen herumturnen, um sich mit Horace Pinker zu kloppen. Damit verschenkt Wes Craven eine interessante Grundidee zugunsten eines pseudocoolen und harmlosen Teenie-Fantasy-Horror-Streifens, der allzusehr der "Nightmare"-Reihe hinterherhinkt - im wahrsten Sinne des Wortes, denn Horace Pinker hinkt wirklich. Peter Berg bleibt zudem als Hauptfigur einfach zu blass, um den Film zu tragen. Die kitschige Liebesgeschichte aus dem Reich der Toten trägt auch nicht gerade dazu bei, aus "Shocker" einen ernstzunehmenden Genrebeitrag zu machen. Da sah das Konkurrenzprodukt "House 3" (aus dem Hause Sean Cunnigham) sogar noch etwas besser aus, finde ich.

Hauptdarsteller Peter Berg machte später noch als Regisseur ("Hancock", "Battleship") von sich reden. Sein Spielfilmdebüt "Very Bad Things" nahm schon die Idee zu Filmen wie "Hangover" vorweg, blieb aber mMn in seinem rabenschwarzen Sarkasmus und der pointierten Erzählweise unerreicht. Michael Murphy hatte in "Die Experimente des Dr. S" (1981) eine sehr ähnliche Rolle. Er wirkte auch in "Magnolia" und vielen 70er-Kultklassikern, wie "MASH" mit. Mitch Pileggi hatte unter Genre-Freunden mit seiner Darstellung des coolen Schlitzers Horace Pinker einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Rolle, die ihn richtig bekannt machen sollte, hatte er jedoch erst einige Jahre später in "Akte X", als Walter Skinner. Drogenpapst Dr. Timothy Leary hat einen kurzen Gastauftritt als TV-Prediger. Leider hat die deutsche Synchronisation seinen Auftritt ziemlich verbockt. Überhaupt leistete sich die Synchro wieder einmal einige Freiheiten, was in diesem Fall mMn eher kontraproduktiv war. Allerdings ist "Shocker" auch im Original nicht unbedingt ein Highlight des Genres. Da reißen auch ein "Mr. Nice Guy"-Cover von MEGADETH und ein kurzer Auftritt von Alice Cooper nichts heraus. Schade, diesen Film hatte ich doch etwas besser in Erinnerung.

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5,5/10

Alice Cooper macht da mit? Habe den Film so oft gesehen, ist mir nie aufgefallen[emoji15]

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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 01.11.2015 17:27 
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Pater Thomas hat geschrieben:
Alice Cooper macht da mit? Habe den Film so oft gesehen, ist mir nie aufgefallen

Ist wirklich nur ein kleiner Auftritt. Und zwar im Finale, wenn sich Jonathan Parker und Horace Pinker durch die TV-Kanäle prügeln. Da landen die beiden kurz bei Alice Cooper, der gerade einen Bühnen-Auftritt hat. Sind nur wenige Sekunden und die sind nicht gerade spektakulär, da die beiden nur in die Bühnen-Aufnahme reinkopiert wurden.

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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 01.11.2015 17:58 
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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 01.11.2015 22:06 
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Markus hat geschrieben:
Soundtrack war geil... Megadeth bzw. Dudes of Wrath

Dudes of Wrath (mit Paul Stanley) mit dem Song SHOCKER...einfach nur geil[emoji41]

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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 01.11.2015 22:08 
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Der Score ist topp. Der Film ist okay. Man darf halt nicht zu viel erwarten.

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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 21.08.2017 18:29 
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SHOCKER (USA 1989)

Meine erste Begegnung mit Wes Cravens SHOCKER hatte ich noch zu VHS-Zeiten. Dieser erste Eindruck war nicht gerade nachhaltig; mir kam der Film sehr glatt inszeniert vor, halt nichtssagendes US-amerikanisches Mainstream- Kino, welches auf mich den Eindruck gemacht hatte, so als wolle der Regisseur nach seinen beiden Flops, IM TODESTAL DER WÖLFE und DIE SCHLANGE IM REGENBOGEN (den ich sehr gut finde), ein neues Konzept entwickeln, das wiederum – wie bei seinem größten Erfolg, nämlich bei A NIGHTMARE ON ELM STREET – eine ganze Reihe von Nachfolgern um den Serienmörder Horace Pinker nach sich ziehen könnte.

Es ist dann bei dem einen Teil von SHOCKER geblieben. Die jüngste Veröffentlichung auf Blu Ray hat mich jetzt aber doch noch einmal neugierig auf den Film gemacht. Vor allem die tolle technische Umsetzung und dass SHOCKER nun auch ohne FSK-Schnitte zu sehen ist, vermitteln einen völlig neuen, ja, einen positiven Eindruck. Die „glatte“ Erstwahrnehmung ist jetzt einem routinierten Eindruck gewichen, den man dem Film zugestehen kann. SHOCKER macht schon irgendwie als Zeitdokument des damaligen Horrorfilms Spaß. Gleichfalls aber bleibt bei mir ein unausgeglichenes Filmvergnügen bestehen. Was soll man von einem Film halten, der folgenden Dialog wiedergibt: „Dem elektrischen Strom kann man nicht entfliehen!“. Komödie oder Genreparodie? Auch die von Guilala oben bereits angesprochene Medienkritik kann man SHOCKER sicherlich nicht absprechen. Denn wie sich die medialen Bilder mehr und mehr miteinander verschlingen, so weiß dann auch der Zuschauer schnell nicht mehr, auf welcher Zeit- oder Bewusstseinsebene der Film gerade spielt. Der Protagonist hat Visionen, er verliert sich in seinen Träumen, in denen er Pinker begegnet und gegen ihn kämpft. Wobei sich zum Schluss diese Realitäten-Vermischung zunehmend mehr auf die Fernsehkanäle verschiebt (welche dann ja den erwähnten Strom brauchen, der überall hinfließt). So kommt es dann, dass der von den Massenmedien gehypte Pinker von einer Fernsehshow, von einer Serie, von einer Live-Übertragung in die nächste sich „schlängelt“ (die Übergänge wirken dabei oft sehr komisch bemüht), was so auch in ähnlicher Form in A NIGHTMARE ON ELM STREET 3: DREAM WARRIORS (1987) zu sehen war; hatte dort doch Freddy Krüger, der Kindermörder, einen „Gaststarauftritt“ in einer Talkshow von Dick Cavett.

Überhaupt Krüger: das Traummotiv, wie es in SHOCKER eingesetzt ist, wurde natürlich haargenau aus der NIGHTMARE-Serie übernommen, so dass Pinker Freddy wohl kommerziell beerben sollte. Gleichsam hatte mich der Sadismus Pinkers, der allerdings nie im Film graphisch ausgespielt wird, an den von Cravens Kruger-Charakter (das Vorbilder für Krüger) aus THE LAST HOUSE ON THE LEFT (1972) erinnert. Darüber hinaus lässt Craven in SHOCKER einige signifikante ikonische Eindrücke des Horrorgenres auferstehen. Zum Beispiel: Im Film spielt eine Kette mit einem Herz, die die Hauptfigur seiner Freundin geschenkt hat, eine wesentliche Rolle, was an die Kette mit dem Peace-Symbol – wiederum aus LAST HOUSE – gemahnt; oder man kann an die Traumsequenz mit den von Pinker Ermordeten denken, die sich zombieartig in der nebligen Atmosphäre von NIGHT OF THE LIVING DEAD aufreihen; am augenfälligsten ist jedoch die Szene, in der Pinker aus dem Fernsehbildschirm heraustritt, wie dies auch in POLTERGEIST (1982) inszeniert war. Insofern zeigt SHOCKER sich einerseits zwar genrehaft reflektiert, doch andererseits ist zu sehr das Bemühen zu erkennen, einen neuen Horrorkult zu schaffen…


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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 02.09.2017 19:58 
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Schönes Review mit einem kleinen Schönheitsfehler: Shocker war auch auf VHS schon immer ungeschnitten.

Ich fand den schon als Halbwüchsiger ziemlich cool. Shocker war einer meiner ersten Berührungen mit dem Horrogenre. Über die gesamte, für einen Horrorfilm auch recht stattliche Laufzeit, kommt zumindest für mich kaum Langeweile auf.

Der Film wirkt wie eine Melange aus The Hidden, Nightmare und Ragman, hat einen tollen Soundtrack und ein paar wirklich gute Einfälle.

Hab mir jetzt auch das mittlerweile 4. Update gegönnt (geschnittene Fernsehaufnahme-> ungeschnittenes UFA-Tape, ungeschnittene DVD, ungeschnittene Blu-ray) und werde den auch in den nächsten Jahren regelmäßig in den Player schmeißen.


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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 03.09.2017 13:12 
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Tschack hat geschrieben:
Shocker war auch auf VHS schon immer ungeschnitten.



Da bin ich auf den schönen roten UNCUT-Aufdruck auf dem Cover reingefallen, der natürlich impliziert, dass der Film vorher
geschnitten gewesen wäre - THE HIDDEN kenne ich noch nicht, danke für den TIPP!


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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 03.09.2017 17:23 
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Ganz kultiger und netter Film.

Ich sage so, es reicht wenn man ihn mal alle 6-8 Jahr schaut. Ausser der Soduntrack, der geht IMMER.

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 Betreff des Beitrags: Re: SHOCKER - Wes Craven
BeitragVerfasst: 24.04.2018 09:52 
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Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Streifen damals im Kino gesehen habe, vielleicht erst wenig später auf VHS. Auf jeden Fall seither nicht mehr, folglich wanderte die günstige BD gern in die Sammlung.

Die Geschichte um den völlig irren Serienkiller Horace Pinker bietet recht kurzweilige Unterhaltung. Mitch Pileggi erweist sich als Glücksgriff, er ist mir noch aus "Sons of Anarchy" in guter Erinnerung, wo er einen abgefuckten Neo-Nazi spielte. Der damals noch junge Hauptdarsteller Peter Berg, mutet optisch wie eine Mischung aus Tom Cruise und Matt Dillon an, tut aber nichts zur Sache.

Das Finale dreht am Rad, geht durchaus als trashig durch, gleichwohl unterhaltsam. Nun denn, kein Höhepunkt in der Filmographie des geschätzten Wes Craven, für einen netten Filmabend reicht es jedoch allemal.

Die Blu-ray aus dem Hause Studiokanal bietet ein recht gutes Bild, für meinen Geschmack wurde zuviel gefiltert, man hat aber schon massiveren DNR-Einsatz zu beklagen gehabt.

Angenehm.

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