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 Betreff des Beitrags: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 26.01.2015 20:53 
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Ein Film, dem ich bereits seit Jahren erfolglos hinterherjage. Wie bei so vielen FIlmen war der erste Kontakt damit in Keßlers Wildem Auge,
wo er sogar eine glatte 10-Punkte-Behandlung verpasst bekommen hat.

Wer kennt diesen Film?? Scheinbar lief er schon einige Mal im TV... Eine ital. VHS exisitiert wohl noch.


Bild


DOVE COMINCIA LA NOTTE - Wo die Nacht beginnt
Italien 1991

Regie: Maurizio Zaccaro
Drehbuch: Pupi Avati
Kamera: Pasquale Rachini
Musik: Stefano Caprioli
Schnitt: Amedeo Salfa
Darsteller: Tom Gallop, Cara Wilder, Don Pearson, Kim Mai Guest, Blair Bybee,
Jerry Y. Wolking, Marilu Dennhardt, Lean D. Donovan


Inhalt:
Thriller, dessen kriminalistisches Rätsel in die Vergangenheit führt.
Ein junger Mann kehrt nach langer Zeit in seine Heimatstadt zurück, um den Besitzstand des Vaters aufzulösen, der mit knapp 60 Jahren gestorben ist.
Vor 14 Jahren war die verstümmelte Leiche seiner minderjährigen Geliebten gefunden worden, die Ehefrau hatte sich daraufhin scheiden lassen.
Einige merkwürdige Ereignisse bewegen den Sohn nun dazu, den Todesfall der Schülerin noch einmal aufzurollen. (kabeleins)


Frank Trebbin schreib in DIE ANGST SITZ NEBEN DIR wohlwollend folgendes
und weisst auf eine TV-Austrahlung letterboxed 1,78:1 hin...

Hier noch der kopierte Kessler-Text (bitte sagen, wenn das nicht in Ordnung ist, dann nehm ich es wieder runter - aber das Buch ist ja schon seit Ewigkeiten vergriffen)
Bild

Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 27.01.2015 02:31 
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ugo-piazza hat geschrieben:
Lief der laut Christian Keßler nicht mal im deutschen TV?

Ich hab's gerade noch mal gesuchmaschint: das war (zumindest einmal)im Juli 2002 im MDR. Irgendwo sollte ich noch eine VHS-Aufzeichnung von dieser Ausstrahlung haben. Der Film hat mich damals allerdings doch einigermaßen enttäuscht - wie Keßler hier die Höchstnote zücken konnte, bleibt mir angesichts der Konkurrenz ein Rätsel. Kurzum: zu gemächlich, zu unoriginell, visuell zu bieder, zu (tja...) amerikanisch, dazu ein eher schwaches Ende. Ich räume aber jederzeit gerne ein, dass wie so oft mit dem Abstand einiger Jahre die Chose bei einer Zweitsichtung an Fahrt gewinnen könnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 27.01.2015 10:04 
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Ist bei mir jetzt zwar auch schon ein paar Jährchen her, als ich den Film gesehen habe.
Kann mich allerdings noch erinnern, dass ich aufgrund des Textes im wilden Auge auch entsprechend hohe Erwartungshaltungen hatte, die dann auch ziemlich enttäuscht wurden.
Der amerikanische Look @papayo (bieder trifft es wirklich am besten) hebt den Film von anderen Italoperlen ziemlich deutlich ab, von daher kann ich die extrem überschwengliche Bewertung vor allem in Relation zu anderen Filmen nicht ganz nachvollziehen.
Ein guter Film, ohne Zweifel, aber für ein Meisterwerk halte ich ihn nicht.

Da hat mir persönlich zB ein L'arcano incantatore von Avati viel besser gefallen

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 27.01.2015 10:21 
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Hm, das schmältert die Vorfreude dann natürlich doch schon ein wenig ...
Würde mich mal interessieren, wie das Urteil bei einer Zweitsichtung ausfällt.

Übrigens hat der Regisseur auf seiner offiziellen Website den Film sogar selber verlinkt,
via seinem eigenen VIMEO-Kanal:
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

natürlich nur ital. OF


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 11.12.2015 23:50 
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Ich bin natürlich auch durch den Kessler auf diesen Film 'gestossen". Für mich stellt er aber so ziemlich (neben Dellamorte) den besten 90er -Italo - 'Horrorfilm' dar! Und auch seeehr vielen 80er - Elaboraten bietet er locker die Stirn. Die "amerikanische Art" kann doch nicht wirklich irgendwen hier überraschen, oder?! Der Film atmet für mich tatsächlich den Geist eines Pupi Avati, weil das Grauen eben schleichend und mehr psychologisch (glaubwürdig), als - gerade im Finale - im RambaZamba - Stil kommt.
Ich würde mir hier eine schöne Veröffentlichung - gerne auch im Mediabook - wünschen. Dann aber mit allen 'zu greifenden' Extras bitte!


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 14.12.2015 11:48 
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Danke für die Einschätzung! Viele "Extras" wären da wohl allerdings sicher nicht greifbar, aber ein neu angefertigter AK von CK würde das beispielsweise
schnell vergessen machen. Aber ob es dazu viel zu sagen gibt?? Hoffentlich exisitiert die deutsche Synkro noch irgendwo,
wobei das wäre gar nicht so wichtig, die scheint eh nicht besonders gut zu sein.
Vielleicht erbarmen sich ja wenigstens die Engländer von Arrow - oder gar die Italiener mit einer UT-Spur....


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 14.12.2015 21:12 
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Soweit ich mich erinnere - habe die Kopie gerade nicht zur Hand - hat die dtsch. Version eine recht souveräne Fernsehsynchro, die man durchaus verwenden könnte. Ein AK vom Kessler wäre natürlich toll - und wohl auch ohne, dass er sich dagegen im Türrahmen verhaken würde realisierbar. Maurizio Zaccaro würde sich sicher gegen eine hübsche VÖ auch nicht wehren - zumal er für sein Debut den "David di Donatello" - Preis für den 'Besten Neuen Regisseur' gewonnen hat.
Ich wundere mich wirklich, dass dieser tolle Film noch keine vernünftige Veröffentlichung erfahren hat. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 29.08.2016 20:23 
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Ich habe mir den Film kürzlich nochmal angesehen und kann konstatieren, dass er zur meiner damaligen Einschätzung noch dazugewonnen hat.

Die 'beiläufige' Art, in der sich dieses unschubladige Mystery - Krimi - Psycho - Horror - Drama entwickelt, ist aussergewöhnlich gut und 'menschlich' inszeniert.

Das zurückhaltende Spiel von Tom Gallop (Spielfilmbebut !) erinnert mich etwas an Lino Capolicchio in DAS HAUS DER LACHENDEN FENSTER; also die zuerste Sicherheit, dann der Zweifel und die Neugier und zuletzt der 'Wahnsinn', der über dem liebgewonnenen Protagonisten hereinbricht. Das ist natürlich so nicht vergleichbar, aber Pupi Avatis Stil ist absolut erkennbar.

Nicht unerwähnt sollte die wundervoll melancholische Musik von Stefano Caprioli bleiben :231: , die in der imdb fälschlicherweise Amedeo Tommasi (Fensterhaus) zugeschrieben wird.


Ein ganz feiner Film, den ich mir von einem kompetenten dtsch. Label wünsche - zumal die Synchro sehr gelungen ist.


www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 04.09.2016 12:54 
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Danke einer guten Seele kam ich nun endlich in den Genuss, "Wo die Nacht beginnt" in der deutschen Synchronfassung des Bayerischen Rundfunks sehen zu können.

Mit Filmen, die einem lange als Meisterwerk beschrieben werden, denen man (wie ich in diesem Fall: über 15 Jahre!) ewig hinterherjagt und die man sich im Lauf der Jahre
dann einfach irgendwie selber ausmalt, wie sie wohl sein könnten, ist das immer so eine Sache. Sie können, wenn man sie dann endlich zu Gesicht bekommt,
den über die Jahre gewachsenen Erwartungen eigentlich gar nicht mehr standhalten, dabei tut man ihnen dann aber meistens natürlich auch Unrecht.

Nochmal kurz zusammengefasst, die groben Meinungen, die ich im Vorfeld zu DOVE gehört habe:

Christian Kessler im Wilden Auge: "(...) Nicht nur handelt es sich dem bei dem Film um einen der interessantesten Exkusionen in das Reich der Gotik, die in den letzten Jahren zu sehen war,
sondern auch um einen fesselnden, unheimlichen, und doch eher ruhigen Film. (...) Der Film gehört zum Schönsten. was man sich in diesem Genre zu Gemüte führen kann. (...)
Traumhafte Kameraarbeit, zauberhafte Musik, unverbrauchte Gesichter, optische Eleganz, kriechende Spannung (...) Empfehle den Film wärmstens als einen der hübschesten, intelligentesten und lebendigsten Thriller, die in diesem Buch zu finden sind (...) Bodenlos guter Film!" (10 von 10 Punkten, 0 "Gewalt"-Punkte)

Papayo schrieb: "zu gemächlich, zu unoriginell, visuell zu bieder", Conte Tiepolo meinte: "Ein guter Film, ohne Zweifel, aber kein Meisterwerk." und Jimmy Stewart war voll des Lobes bei einer erneuten Sichtung.

Die Wahrheit scheint also irgendwo dazwischen zu liegen. :D

Habe mir den Film nun an zwei aufeinanderfolgenden Abenden angeschaut, und kann rein subjektiv schonmal festhalten:
Meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen: Hallo, Meisterwerk! Ein beunruhigendes Gedicht von einem Film, gehört für mich in eine Reihe mit den wenigen
ital. Meisterwerken der Neunziger wie Dark Waters (Mariano Baino, 1994) oder La Setta (Michele Soavi, 1991), auch wenn man diese inhaltlich natürlich nicht vergleichen kann.

Den kompletten Film durchzieht eine todtraurige, melancholische Stimmung, ähnlich anderen (Früh-)Werken Pupi Avatis (Christian Kessler spricht in seinem Buch übrigens
das Gerücht an, dass Pupi Avati gar einen sehr hohen Anteil an der Regie-Arbeit hatte, und manche sogar davon ausgehen, der er selber komplett Regie geführt habe.
Die ganze Wahrheit werden wir wohl sicher nie mehr erfahren ... Sicher ist jedenfalls, dass die Dreharbeiten in Davenport, Iowa, USA stattfanden.

Zugegeben: man muss sich anfangs etwas an die Protagonisten gewöhnen (aber das geht mir bei 90er Filmen oft so...), es sind allesamt junge amerikanische Schauspieler (wahrscheinlich mit recht wenig Schauspielerfahrung), aber gerade deswegen kommen sie sehr "natürlich" rüber, auch die Nebencharaktere sind passend gewählt.
Für den Protagonisten "Irwing", Tom Gallop, war das sein Debut, mittlerweile kennt man ihn vor allem aus Serien wie American Horror Story, Akte X, Bones oder auch Hör mal wer da hämmert bis sogar Baywatch ... ;)

Etwas unfreiwillig komisch wirkt natürlich der Nerd vom Dienst, "Denny", die Sache mit den Computern .. naja. :lol:

Aber der eigentliche Hauptcharakter ist naürlich DAS HAUS, es ist natürlich kein zweites Profondo Rosso-Haus, aber die morbide Atmospähre kommt dem schon sehr, sehr nahe.
Habe mich auch öfters an Marcello Aliprandis Meisterwerk "Un sussurro nel buio - A Whisper in the Dark" (1976) oder Barillis "Pensione Paura" (1977) erinnert gefühlt.

Die Symbiose aus der grandiosen Kameraarbeit (Pasquale "Das Haus der lachenden Fenster" Rachini) und dem stimmungsvollen, abwechslungsreichen Score von Stefano Caprioli (eher ein Unbekannter geblieben) tragen zum Gelingen immens bei.

Zur Handlung möchte gar nicht so viel sagen, ohne zu spoilern. Man sollte den Film wirklich (soweit es geht) unvereingenommen geniessen.

Eine Lanze brechen möchte ich noch für die deutsche Synchron, die hier ja anfangs von einigen bemängelt wurde – aber ich muss auch hier JImmy Stewart da absolut recht geben: "Sehr gelungen"!

Irving: Philipp Moog
Nora: Katerina Jacob
Lee Stone: Hartmut Neugebauer
Sybil: Claudia Kleiber
Denny: Tobias Lelle
Greg: Ole Pfennig
Sylvia: Edith Schneider

Deutsche Fassung: Lingua Film GmbH
Dialogbuch: Frank Günther
Dialogregie: Gert Rabanus
im Auftrag des Bayerischen Rundfunks, 1992


Anhand der Liste (leider noch nicht auf *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***, wer fühlt sich berufen?) sieht man ja schon, wo die Reise hingeht: alles Profis, eine 1A Synchro, und Phillip Moog passt wie die Faust aufs Auge für Irving, den Protagonisten. (viele werden seine Stimme kennen, ist selber Schauspieler und spricht u.a. Ewan McGregor, Owen Wilson, Guy Pearce oder Christian Slater.)

Vielleicht noch ein paar Worte zum Originalplakat, was natürlich völlig irreführend ist, und vielleicht auch wieder das Problem der Erwartungshaltung aufgreifft:

Nächtliche urbane Szenerie, blitzende Messerklingen, blutverschmierte Türknäufe: All das ist "Wo die Nacht beginnt" NICHT! Es ist ein kleiner, niedrig budgetierter Film
mit größter Kunstfertigkeit inszeniert, mit wohldosierten kleinen Schauermomenten und einigen falschen Fährten angereichert. Ein Film mit maximaler Wirkung,
den ich mir garantiert noch ein drittes und viertes Mal ansehen werde.

Ich konnte leider keine Informationen zum Zeichner finden, aber ich gehe mal davon aus, dass es entweder von Enzo Sciotti himself oder eben einer seiner Helfer stammen muss.

Hoffentlich kommt da irgendwann mal eine vernünftige VÖ ... MIT deutscher Synchro!


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 04.09.2016 22:30 
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ErnestoGastaldi hat geschrieben:
Habe mir den Film nun an zwei aufeinanderfolgenden Abenden angeschaut, und kann rein subjektiv schonmal festhalten:
Meine hohen Erwartungen wurden sogar noch übertroffen: Hallo, Meisterwerk! Ein beunruhigendes Gedicht von einem Film, . . .

Den kompletten Film durchzieht eine todtraurige, melancholische Stimmung, . . .


Es freut mich sehr, dass wir bei der Einschätzung des Films so nahe beieinander liegen. Ich habe DOVE gerade jüngst wiederholt genossen und gewinne ihn mit jeder Sichtung lieber.

Ich finde auch, dass die Protagonisten - besonders nat. Tom Gallop (bei SEINFELD war er auch mal dabei, und in den BOURNE Filmen im Kino zu sehen) - gut gewählt sind. Gerade diese gewisse Unerfahrenheit lässt alles so, wie du schreibst, 'natürlich' wirken.
Der "Nerd vom Dienst", dieser Danny, hat nicht gerade ein 'Schauspielergesicht' und wirkt deshalb vielleicht etwas 'irritierend' - aber das macht den Film eben auch aus und irgendwie liebenswert. Cara Wilder, die Nora spielt, finde ich sehr apart und Don Pearson ist schon ein Charakterkopf.

Aber klar, es ist nicht unbedingt ein 'Schauspielerfilm' - eher ein Film der von seiner 'Atmo' lebt. Und diese ist absolut grossartig von Pasquale Rachini eingefangen. Auch die Klavier-betonte Musik von Stefano Caprioli trägt viel zum Gelingen bei.

Inwieweit nun Avati (ausser dem Drehbuch) Anteil am Film hat, lässt sich nur spekulieren. Er hat ja nahezu zeitgleich, ebenfalls in Davenport, seinen Film BIX gedreht. Ich nehme an, dass er Zaccaro sicher hilfreich "über die Schulter geschaut", und ihm ausser seinem Kameramann auch einiges an 'Know-how' hat zukommen lassen. :roll: ;)

Zitat:
Eine Lanze brechen möchte ich noch für die deutsche Synchro, . . .


Diese finde ich, wie schon angemerkt, auch sehr gelungen. Hoffentlich erbarmt sich nun mal ein Label diesen wunderbaren Film, der m. E. für 'Italo-Einsteiger' ebenso wie für 'Fortgeschrittene' einen Schatz darstellt, zu veröffentlichen.


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 08.09.2016 23:08 
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Wenn ich die farbenfrohen Set-Fotos mit der Quali - des in seiner 'traurigen Farblosigkeit' für mich (bisher) schon passenden Bilder - des TV-Mitschnitts vergleiche, erwächst in mir ein unbändiges Verlangen nach einer adäquaten dtsch. Veröffentlichung. Ach je, wer macht's?!

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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 30.11.2016 11:53 
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Ich bin gestern ebenfalls durch eine freundliche Seele (vielen vielen Dank) in den Genuss gekommen mir dieses Meisterwerk zu Gemüte zu führen.

Was soll ich sagen... es ist wirklich nichts Geringeres als ein kleines feines Meisterwerk! Wohlige Grusler, traumhafte Kameraführung, wunderschöne Musik. Dieser Film hat so viel zu bieten...
Bitte vergesst das Kinoplakat, lest so wenig wie möglich über die Handlung, genießt ein paar Bilder des Hauses und lasst euch von der grandiosen Atmosphäre in ihren Bann ziehen! Ich habe mich sofort in das Haus verliebt...

Die deutsche Synchro finde ich übrigens ebenfalls gelungen.

Bitte BITTE, nimmt sich doch jemand dieser Perle an!!


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 30.11.2016 13:38 
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Freut mich zu hören!
Es entzieht sich meiner Kenntnis, wie die Quellenlage bei dem Film ist ... und ob man auf etwas anderes, als die TV-Archive
zurückgreifen könnte ... in Italien hatte er ja einen kurzen Kinostart, wahrscheinlich schlummert irgendwo noch das Negativ,
oder eine 35-Rolle ... (wahrscheinlich bei Maurizio Zaccaro selber)

An Bildmaterial sollte es allerdings nicht mangeln:
Wer des Italienischen mächtig ist, hier gibt es massig Zeug, u.a. Set Photos zu bestaunen. Hatte das schonmal verlinkt, weiter oben,
aber ich glaube da ist noch einiges neu hinzugekommen seitdem:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

P.S. Auf dieser Seite ist auch ein offizielles DVD-Cover zu sehen, aber die ist wohl nie erschienen, zumindest findet man absolut niente im Netz.


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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 30.11.2016 19:27 
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spone hat geschrieben:
Was soll ich sagen... es ist wirklich nichts Geringeres als ein kleines feines Meisterwerk! Wohlige Grusler, traumhafte Kameraführung, wunderschöne Musik. Dieser Film hat so viel zu bieten...


Das deckt sich vollkommen mit meiner Einschätzung dieses wunderbaren Films. :jc_goodpost:

In der OFDB hat er mittlerweile fünf Stimmen ;) , die sich langsam dem, der Quali des Films entsprechenden, Score nähern.

ErnestoGastaldi hat geschrieben:
Freut mich zu hören!
Es entzieht sich meiner Kenntnis, wie die Quellenlage bei dem Film ist ... und ob man auf etwas anderes, als die TV-Archive
zurückgreifen könnte ... in Italien hatte er ja einen kurzen Kinostart, wahrscheinlich schlummert irgendwo noch das Negativ,
oder eine 35-Rolle ... (wahrscheinlich bei Maurizio Zaccaro selber)


Vielleicht könnte jemand mit ausreichend ital. Sprachkenntnissen, und gegebener 'seidiger Sprache', Kontakt zu Zaccaro aufnehmen und mal nachfragen?! :)

ErnestoGastaldi hat geschrieben:
An Bildmaterial sollte es allerdings nicht mangeln:
Wer des Italienischen mächtig ist, hier gibt es massig Zeug, u.a. Set Photos zu bestaunen. Hatte das schonmal verlinkt, weiter oben,
aber ich glaube da ist noch einiges neu hinzugekommen seitdem:

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


Da ist wirklich noch einiges dazugekommen. Viele hübsche und auch teils süße Bilder.

Gallop knutscht Zaccaro: :D

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ErnestoGastaldi hat geschrieben:
P.S. Auf dieser Seite ist auch ein offizielles DVD-Cover zu sehen, aber die ist wohl nie erschienen, zumindest findet man absolut niente im Netz.


Das Cover wurde wohl von einem Fan kreiert. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: WO DIE NACHT BEGINNT - Maurizio Zaccaro
BeitragVerfasst: 01.12.2016 08:22 
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Ich hab gleich nach der Sichtung meine Wertung mit 10 Punkten bei OFDb abgegeben, damit der Schnitt mal ordentlich angehoben wird. Für die Wertung, die der Film verdient müssen aber noch ein paar Leute nachlegen und die Wertung Richtung 8er Schnitt bringen! :D


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