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 Betreff des Beitrags: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 20.07.2013 20:43 
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Habe ich beim Aufpolieren meines Tagebuchs entdeckt und siehe da der Film wurde hier tatsächlich nicht gewürdigt. :o


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Originaltitel: Lisa e il diavolo
Produktionsland: Deutschland, Italien, Spanien
Produktion: Alfedo Leone, José Gutiérrez Maesso
Erscheinungsjahr: 1974
Regie: Mario Bava, Alfredo Leone, Alberto Cittini
Drehbuch: Mario Bava, Cecilio Paniagua
Kamera: Cecilio Paniagua
Schnitt: Carlo Reali
Spezialeffekte: Franco Tocci
Musik: Carlo Savina
Länge: ca. 91:44 Minuten
Freigabe: FSK 16
Darsteller: Telly Savalas, Elke Sommer, Sylva Koscina, Alessio Orano, Gabriele Tinti, Alida Valli, Kathy Leone, Espartaco Santoni



Lisa ist die Reinkarnation, eines Mädchens, das vor langer Zeit einmal lebte. Der Teufel bringt Lisa, ein reiches Ehepaar und deren Chauffeur in ein abgelegenes Schloss fernab der Realität. Auf dem Schloss kommt es zu Todesfällen und einigen Mysterien…

Lisa und der Teufel, ist in seiner Handlung sehr langatmig. Es dauert sehr lang bis ein Spannungsbogen aufgezogen wird um den Zuschauer zu fesseln. Der Film kann z.B. in keiner Weise mit Die Stunde wenn Dracula kommt, verglichen werden. Dazu hapert es Lisa und der Teufel, zu sehr an Höhepunkten. Interpretieren kann man während dieser Zeit viel, da Bava dem Zuschauer, bis zum Finale eigentlich freie Hand lässt. Der Abschluss ist allerdings eindeutig formuliert und wir bewegten uns, wie in manch anderen Filmen auch, mal wieder in einer parallelen Welt.

Was Bava Filmtechnisch abgeliefert hat, sprich Beleuchtung, Farbvielfalt und die Präsentation der Kulissen, lässt mich ehrfürchtig auf die Knie fallen. Der Film ist ein Erlebnis für die Augen, dass seines gleichen lange suchen wird. Es ist einfach beeindruckend, welche Stimmigkeit und Atmosphäre, Mario Bava mit diesen Bildern zu vermitteln wusste.

8/10

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 21.07.2013 11:36 
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Paar gedanken zum Film habe ich auch noch gefunden:

Lisa und der Teufel 7/10

Nach einem Irrlauf und dann einer Autopanne kommen ein paar Leute in einer abgelegenen Villa unter. Dort geht seltsames vor, zb. trägt der Butler ständig eine Menschenpuppe durch die gegend...
Anfänglich fragt man sich warum die Sommer einfach ihre Reisegruppe verlässt, ohne irgend einen Grund, das es an der Teufelsmalerei gelegen hat mag ich nicht so recht glauben. Es hätte ja nur einen Satz gebraucht ich muss noch schnell ein Souvenier besorgen oder so...
Egal als sie sich dann verirrt hat und durch die engen Gassen läuft ist dafür wieder sehr toll, dabei trifft sie dann nochmal auf den Telly Savalas, die Szene ist auch sehr Mysteriös und gut geworden! Nach weiterm Athmosphärischem Irrlauf wird sie von Fajardo im Auto mittgenommen, bis man an die einsame Villa kommt und liegenbleibt. In der Villa geht es sehr Mysteriös zu aber anfänglich bleibt die Spannung etwas auf der Strecke, erst als der Sohn so richtig loslegt, wird es wieder super! Ein paar schöne erotische Szenen gibts dann auch zu bewundern, schade das die extendet fassungen davon nur als bonus bei sind und nicht im fertigen film, vorallem bei der szene mit der Sommer hätte das dem Film ungemein gut getan! Ein paar lässige Goreszenen gibts auch, nicht ohne sag ich da! Mir gefällt vorallem der Savallas ziemlich gut in diesem Streifen, tolle rolle hat er da! Auch der rest der Darsteller ist gut!
Super film, etwas mehr drive hätte er aber haben können!

Schade das nicht die " Der Teuflische" szenen mit als Bonus auf der Dvd sind! Hätte ich gerne mal gesehen!

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 21.07.2013 17:01 
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Ist das der Film den es in zwei Versionen gibt?

wie war der andere Titel? House of Exorcism oder so?

Wo besteht denn der genaue unterschied bei denn Fassungen weiss das jemand?

Ich hab die ems DVD von dem Film

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 21.07.2013 17:22 
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Jo hier die Ofdb seite mit ettlichen Links zu der Exorcism Fassung:

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 21.07.2013 17:27 
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Danke für den Link hab mal reingeschaut was die die Inhaltsangabe so spricht:

Also vom Plot her hört sich alles gleich an wie beim anderen... wo genau liegt der unterschied?

Andere Schnittfassung? andere bzw erweiterte Szenen? Komplett anderer Film/Story?

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 21.07.2013 17:28 
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Habe den noch als "La maison de l'exorcisme" von Ciné-Club, mit einigen alternativen Szenen die aber vollkommen inkohärent wirken, und nichts mit dem eleganten Charakter des Films gemein haben. Es gibt reißerische Exorzismus-Szenen zwischen einer übel hergerichteten Elke Sommer und dem Pfarrer. Sie gibt sich vulgär, spuckt grünen Schleim oder auch gerne Frösche, und auch das Ende ist eine alternative Austreibungsszene. Da hat man eigentlich wenig verpasst.


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 21.07.2013 17:31 
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Prisma hat geschrieben:
spuckt grünen Schleim oder auch gerne Frösche



:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

okay danke da hab ich wirklich nicht viel verpasst

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 21.07.2013 17:47 
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So sieht das ganze dann aus. Immer wieder schießen die Sequenzen in die Haupthandlung ein, haben aber wie gesagt mit dem ursprünglichem Material nix zu tun. Von der Farb- und Bildgestaltung gibt es daher auch deutliche Abweichungen, und man merkt, dass das Ganze einfach nur holprig mit hinein gebastelt wurde.

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 22.07.2013 13:11 
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Prisma hat geschrieben:
So sieht das ganze dann aus. Immer wieder schießen die Sequenzen in die Haupthandlung ein, haben aber wie gesagt mit dem ursprünglichem Material nix zu tun. Von der Farb- und Bildgestaltung gibt es daher auch deutliche Abweichungen, und man merkt, dass das Ganze einfach nur holprig mit hinein gebastelt wurde.

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Elke erzählt davon ja auch imn Interview, dass das alles nachträglich gedreht wurde und überhaupt nicht zum ursprünglichen Film passte.


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 22.07.2013 13:18 
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Auf der letztens erschienen Arrow Blu-ray sind ja auch beide Fassungen drauf.
Ich finde die Exorzisten Version gar nicht soooo schlimm... fügt sich aber wirklich sehr schlecht an den Rest des Films an.
Weiterer Unterschied wäre, dass ein paar Nacktszenen etwas zeigefreudiger dargestellt werden und die Brutalität mit der Silva Koscina konfrontiert wird, etwas heftiger ausfällt.
Als Kuriositätenversion durchaus mal Sehenswert, kommt aber zu keiner Sekunde an die Poetische Originalfassung heran.

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 22.07.2013 14:32 
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Also kann man sich dann echt sparen...

Ausser es kommt evtl. mal eine deutsche Blu-Ray mit beiden Fassungen auf den Markt könnte man sich das evtl. noch überlegen.
Aber mit der EMS DVD bin ich doch sehr zufrieden

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 01.11.2015 00:57 
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● SYLVA KOSCINA als SOPHIA LEHAR in
LISA UND DER TEUFEL (I|D|E|1973)




Die Damenriege in Mario Bavas "Lisa und der Teufel" liest sich mit großen Namen wie Elke Sommer, Alida Valli und Sylva Koscina nicht nur ausgezeichnet, sondern man bekommt als Zuschauer auch hochklassige Leistungen geboten, die das Potential besitzen, sich nachhaltig im Gedächtnis zu verankern. Einerseits liegt dies am sehr eigenwilligen Konzept des Films, denn die Charaktere fordern zum Nachdenken auf, andererseits aber auch gleichermaßen an den dynamischen und provokant wirkenden Kapriolen der Damen, die sich in Wort und Tat deutlich voneinander abgrenzen. Sylva Koscina ist eine von ihnen und die damals bereits 40jährige Interpretin begeht ihr Terrain gewohnt sicher und überzeugend. Sie vereint Eleganz und Stil mit ihrem eigentlich gewöhnlichen Charakter, denn Sophia Lehar macht erst gar keinen großen Hehl daraus, wer sie eigentlich ist, und man bemerkt trotz aller, im Film auftauchenden Verwirrung und Mystik schnell, mit wem man es eigentlich zu tun hat, denn die lebenshungrige Dame nimmt sich gerne alles ohne Rücksicht auf Verluste. Interessant wirkt hierbei die Konstellation mit ihrem Mann, der nicht nur seines Alters wegen sehr weit von ihr entfernt ist, sondern es wird klar, dass eher Welten zwischen beiden liegen. Hier ist es Sylva Koscinas schönes und reifer gewordenes Gesicht, welches schwere Geschütze im Bereich der Emotionen negativer Art auffährt. Sie demonstriert Teilnahmslosigkeit, Unempfindlichkeit und eine unüberwindbare Verachtung, selbstverständlich pflegt sie eine Affäre mit einem jüngeren Mann, denn wenn man ihren nicht gerade agil wirkenden Gatten betrachtet weiß man ziemlich genau, dass alte Libido eben doch rostet. Ihre Liebesszenen mit Gabriele Tinti beweisen einen hohen ästhetischen Anspruch und zeigen außerdem, dass Koscina nichts von der Makellosigkeit einer Kaiserin Theodora eingebüßt hatte.

In den Jahren zuvor drehte Sylva Koscina einen Film nach dem anderen und untermauerte ihren Status als einer der gefragtesten europäischen Stars. Zur Entstehungszeit von Mario Bavas Beitrag war ihre Karriere jedoch bereits deutlich am stagnieren und in den rund zwanzig Jahren nach diesem Film kamen auch nur noch etwa genauso viele Auftritte in Film und Fernsehen zustande, was verglichen mit ihren zuvor über 100 gezählten Auftritten in der etwa gleichen Zeitspanne sehr spartanisch aussieht. Natürlich muss man die allgemeine Entwicklung des damaligen Kinos berücksichtigen, aber es bleibt auch anzumerken, dass es einfach nicht mehr genug passende Rollen für Darstellerinnen wie sie gegeben hat. Hier jedenfalls sieht man sie noch einmal in einer ihrer Paraderollen, die Kalkül, Temperament und Emotion ineinander vereinen. Sylva Koscina wurden im Verlauf einige sehr starke Szenen zugedacht, insbesondere in Phasen der Kurzschlussreaktionen und Verfolgung, und es sieht beinahe so aus, als sei es Elke Sommers ruhiger und traumwandlerischen Anlegung der Rolle zu verdanken, dass sich andere Schauspieler noch deutlicher profilieren konnten. In der französischen Version "La maison de l'exorcisme" bekommt man übrigens viel eindeutigere Expertisen von Sylva Koscina in Sachen Freizügigkeit geboten, die dem edlen Charakter des Films genau wie die deplatziert wirkenden Exorzisten-Szenen mit einer übel hergerichteten Elke Sommer nur schaden. Aus persönlicher Sicht bleibt schließlich zu sagen, dass es eigentlich stets der gebürtigen Kroatin zu verdanken ist, mir den Film anzusehen, da Mario Bava es einem dem Empfinden nicht gerade leicht macht, dieses eigenwillige Exemplar trotz hervorragender Voraussetzungen bedingungslos zu schätzen, allerdings sieht man auch eine von Koscinas definitiv interessantesten Rollen in einem Kaleidoskop der Gratwanderungen.


➥ SYLVA KOSCINA


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 29.01.2016 06:45 
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Gerade gesehen, erst mein dritter (oder vierter) Bava, und was für ein Meisterwerk! Das hätte ich ihm ehrlich gesagt gar nicht zugetraut, denn mit den üblichen Genrefilmmustern hat der Film sehr wenig zu tun, sondern ist eine waschechte Autoreflexion über das eigene künstlerische Schaffen, inklusive dem "teuflischen" Telly Savallas als Bavas Alter Ego. Ein Wahnsinnsfilm. 10/10

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 29.01.2016 11:23 
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Ich fand den enttäuschend konventionell. Auch etwas langweilig.


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 29.01.2016 12:05 
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Stanton hat geschrieben:
Ich fand den enttäuschend konventionell. Auch etwas langweilig.


Sehe ich leider auch so.
Mag zwar viele Bavas, aber dieser wollte noch nie so richtig zünden...


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 29.01.2016 12:48 
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Grinder hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
Ich fand den enttäuschend konventionell. Auch etwas langweilig.


Sehe ich leider auch so.
Mag zwar viele Bavas, aber dieser wollte noch nie so richtig zünden...


Mich hat er auch nicht vom Hocker gehauen aber in HD würde ich ihm noch eine Chance geben.


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 29.01.2016 13:13 
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Dr. Zombi hat geschrieben:
Gerade gesehen, erst mein dritter (oder vierter) Bava, und was für ein Meisterwerk! Das hätte ich ihm ehrlich gesagt gar nicht zugetraut, denn mit den üblichen Genrefilmmustern hat der Film sehr wenig zu tun, sondern ist eine waschechte Autoreflexion über das eigene künstlerische Schaffen, inklusive dem "teuflischen" Telly Savallas als Bavas Alter Ego. Ein Wahnsinnsfilm. 10/10


Sehe ich als Mario-Bava-Fan genauso! :jc_goodpost:

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 30.01.2016 16:14 
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Ich fand ihn auch eher langweilig, aber ich kann auch Elke Sommer als Darstellerin nicht ausstehen. Vielleicht lag es daran, dass ich damit nicht so viel anfangen konnte. Wenn man ihn aber mit der umgeschnittenen Version vergleicht, ist das schon interessant.


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 07.02.2016 06:47 
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Wentworth hat geschrieben:
Ich fand ihn auch eher langweilig, aber ich kann auch Elke Sommer als Darstellerin nicht ausstehen. Vielleicht lag es daran, dass ich damit nicht so viel anfangen konnte. Wenn man ihn aber mit der umgeschnittenen Version vergleicht, ist das schon interessant.


Elke Sommer ist heiß! :P

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 24.07.2016 08:34 
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EViLUTiON hat geschrieben:
Ist das der Film den es in zwei Versionen gibt?

wie war der andere Titel? House of Exorcism oder so?

Wo besteht denn der genaue unterschied bei denn Fassungen weiss das jemand?

Ich hab die ems DVD von dem Film


Seit heute gibt es einen (4-seitigen) Schnittvergleich zwischen "Lisa und der Teufel" und "Der Teuflische (The House of Exorcism)"

*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 15.09.2016 15:23 
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Hat noch jemand vielleicht eine Geiselgasteig-VHS für uns als Backup? Das wäre zutiefst schön.


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 15.09.2016 19:06 
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Michael hat geschrieben:
Hat noch jemand vielleicht eine Geiselgasteig-VHS für uns als Backup? Das wäre zutiefst schön.


Ich bin bereit, mein Exemplar zur Verfügung zu stellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 23.11.2016 17:42 
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Wunderschön geworden! So darf die Reihe gerne weitergehen. :D

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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 23.11.2016 20:10 
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Schön war das STUNDE WENN DRACULA Digi auch. Nun muß also nur noch der Inhalt stimmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 16.12.2016 16:56 
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Ich habe mir den Film nun angesehen und finde das Bild der Koch Blu-ray wirklich spitze.

Der Film ist sicherlich nichts für Bava Einsteiger, sondern eher für Bava Feinschmecker. Oberflächlich betrachtet ist der Film schon etwas einschläfernd, wenn man den unter normalen Gesichtspunkten ansieht aber wenn man eine Schwäche für die typische Bava Atmosphäre, etwas surrealeren Horror, ein atemberaubend schönes Set Design, hat, dann kann man nicht nur die wunderbare Kameraarbeit genießen, sondern landet mit dieser Veröffentlichung einen Volltreffer, weil die Bildqualität auch noch eine Pracht ist.

Absolute Kaufempfehlung!


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 Betreff des Beitrags: Re: LISA UND DER TEUFEL - Mario Bava
BeitragVerfasst: 15.08.2017 16:17 
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Schön ist vor allem, dass beide Fassungen "Lisa und der Teufel" und "House of Exorcism" enthalten sind. So kann man beide Filme miteinander vergleichen... und muss erkennen, dass eigentlich zwei komplett verschiedene Filme vorliegen! Der eine, ein Exorzismus-Abklatsch von "The Exorcist", der andere ein kleines Filmjuwel. Sicher, ich mochte "Lisa und der Teufel" auch nicht sso recht, zu zäh, der Stoff, zu verwirrend. Mit Telly Savalas konnte ich zunächst nichts anfangen, denn in dem Film klopft er dauernd ironische Sprüche, das stört in einen Horrorfilm doch erheblich.

Aber der Film "Lisa und der Teufel" ist mit einem sehr guten Audiokommentar von Tim Lucas ausgestattet (der mir aus unerklärlichen Gründen nicht mit Untertiteln versehen wurde! (Wären die Untertitel so teuer geworden???)Tim Lucas spricht zwar ein verständliches Englisch, aber dennoch bin ich nicht aller Vokabeln mächtig!) Nun ja, nach dem Audiokommentar sehe ich den Film mit völlig neuen Augen, vor allem die Querverweise auf das Buch Alice im Wunderland lägen auf der Hand (Uhr, Spiegel, ...) ich erkannte sie nicht. Die Bezüge zum Faschismus hatte ich ebenfalls nicht erkannt (Telly Savalas als Mussoliniverschnitt, der wohl bis ins kleinste Detail den Duce spielt, das Ehepaar, das die Namen des Komponistenpaares Lehar aus Österreich trägt, die damals glaube ich verfolgt wurden, ...). Dazu noch viele tausend weitere Querverweise, die Tim Lucas sehr detailliert erklärt - einfach toll und eine Schande, dass Koch diesem (einem der besten Audiokommentare überhaupt) keine Untertitel spendiert hat! :evil: Man sieht den Film mit ganz anderen Augen, Bava wollte als Regisseur von den Kritikern anerkannt werden und versuchte sich an einem Fellinischem Werk, das durch den Produzenten dann in einen Exorzismusabklatsch umgewandelt wurde. Dabei sagt selbst der Produzent, dass ihm Bavas Version besser gefiel, nur ließe sie sich halt nicht vermarkten. "House of Exorcism" wurde dann im Fahrwasser des Exorzisten ein Erfolg. (Der Produzent und Elke Sommer liefern den Audiokommentar zum Film "House of Exorcism", der leider ebenfalls nicht untertitelt wurde und auch nicht so gut ist wie der von Tim Lucas. Allerdings erklärt der Produzent jedesmal, wo gefilmt wurde, wie der Nachdreh vonstatten ging, erklärt, dass das Haus zum Teil in Spanien, zum Teil eine alte Villa in Rom war, wann Elke Sommer jedesmal von einem Double ausgetauscht wurde (jetzt ist es Elke, jetzt das Double, jetzt wieder Elke, jetzt ein Double, ... So in dem Stil etwa).

Eine tolle Veröffentlichung! Höt euch den Audiokommentar von Tim Lucas an, dann wird euch der Film gleich viel besser gefallen!

PS: Ich wollte gleich mal nach dem Buch "All the Colours in the Dark" googeln, aber inzwischen werden ja schon fast 1800.-€ dafür verlangt! :o Selbst für das Franco-Buch (Painful Obsessions) muss man inzwischen fast 500€ hinblättern! :shock:


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