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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 07.10.2012 14:26 
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Italien 1979

Darsteller: Vincent Gardenia, Leonora Fani, Wolfgango Soldati, Patricia Adriani, Luis Induni
Score: G. u. M. DeAngelis

Ein Mädchen wohnt mit seiner Mutter im Haus am Fluss und man ist mit dem Paddelboot wieder mal auf diesem Unterwegs.
Während das Mädchen an Land geht um mit seiner spielzeug Motocross zu spielen, bleibt die Mutter noch etwas im Boot.
Da taucht eine Hand aus dem Fluss auf, bringt das boot zum Schaukeln und zieht die Mutter unterwasser...
Jahre später das Mädchen ist nun schon zwanzig Jahre alt, kommt dieses zurück in seine Alte heimat. Niemand im ort ist begeistert das sie zum "House by the Lake" will und dort angekommen wird sie gleich von einem Maskierten mit Axt empfangen der sie umbringen will.
Doch dann naht das Verwallter Ehepaar und der Killer zieht von Dannen. Der Verwallter ist ein netter Kerl, seine Frau komisch und giftig, auch sie mag es nicht das das Mädchen gekommen ist.
Sie würde nur das böse zurück bringen sagt man.
Auch ein anderes Mädchen, ein Medium ist total aufgebracht das Lilian, so heist das Mädchen nun hier ist, auch sie profezeit das Böse.
Mysteriöse dinge geschen vortan...
Ein Zwanzigjähriges Mädchen neu in dem Ort, das zieht natürlich die Männer wie die Motten auf das Licht ;)
Und nach einem nächtlichen Friedhofs unsicher machen, hat sie den ersten Sexuellen kontakt. Komischerweise stirbt sie genau beim Höhepunkt.
Beobachtet von dem Medium das es sich dabei selbst macht...
Als der Junge hilfe holen will und dabei mit seinem Auto tödlich verunglückt, erwacht Lilli plötzlich wieder...
Der nächste Junge lässt nicht auf sich warten und wieder geschiet das selbe, so langsam glaubt Lilli sie würde die jungen Männer töten...

Unglaublich was der Enzo hier abgeliefert hat und unglaublich das gerade dieser Film nicht bei uns nicht ausgewertet wurde.
Dies hier ist einer der grusseligsten Filme die ich seit langem sah, dazu ein Score der etwas an Goblins Suspiria Theme erinnert, aber nicht so aufwühlend ist sondern etwas ruhiger..
Teilweise wurde der Score mit Katzengejammer oder Miauen durchzogen, manchmal ertönt auch Kindergesang! Sehr toll!
Toll ausgeleuchtete wunderschöne Bilder hat der Enzo da teilweise eingefangen. Teilweise erinnert es an Bava...
Wenn das Mädchen einen riesigen Raum betritt vom Fenster scheint die untergehende Sonne herrein und taucht alles in rot/orange, oder ein liebevoll mit Algen und Seegrass prebariertes Boot mit dem sie den Fluss hinauspaddelt.
Sehr Mysteriöser teilweise traumartiger Grussler, gore oder so sucht man vergebens.
Die Sexszenen beginnen sehr züchtig aber stets Erotisch, steigern sich aber im laufe des Filmes!
Es gibt sogar einmal einen Catfight, bei dem sich die beiden Damen die Kleider vom leibe reisen.
Die eine Liebeszene in einem alten zerfallenen Boot ist sehr tolle eingefangen!
Fast könnte man den Film als Meistewerk betiteln, leider passt einiges nicht zusammen und wird im unklaren gelassen, wie der Axtmensch am anfang und was dies mit der Hand sollte. Manchmal ist der Film auch etwas überladen und dann sehr wirr! Mich störte es weiniger und ich würde gute 8/10 ziehen ;) Die Tollen szenen überwiegen fand ich...
Man sollte diesen Film selber mal checken , so ein film entweder er gefällt total oder er gefällt gar nicht denke ich 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 07.10.2012 14:30 
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Hört sich verdammt interessant an, danke für die Vorstellung. Muss ich mal Ausschau danach halten.

Allerdings bin ich bei Castellari immer etwas vorsichtig... erhat mich schon zu oft enttäuscht und ich seh ihn eher als Actionregisseur.

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 07.10.2012 14:38 
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Noch nie von dem gehört, danke für den Tip.

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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 08.10.2012 10:40 
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Ich freue mich, dass der Film Reggie gefallen hat; ich selber würde mit meinem üblichen Italo-Bonus nur wohlwollende 4/10 vergeben. Zu zerfahren und ohne Stringenz erscheint mir das Dargebotene, um neben ein paar zugegebenermaßen atmosphärischen Momenten so etwas wie Spannung aufkommen zu lassen. Des einen "traumartig" ist wohl leider oft des andern "ennuyant". Pluspunkte sammeln aber auch für mich der Score und die eingestreuten Nuditäten - gut, bei wem nicht? :)

Warum der Film etwas holprig und unrhythmisch wirkt, erklärt Johan Melle in seinem Blog. Da erscheinen die an sich zusammenhanglose Axt und Wasserhand gleich in neuem Licht: Brescia! Auch die anderen Blogposts zu größtenteils sehr obskuren Filmen kann ich übrigens nur wärmstens empfehlen.

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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 08.10.2012 13:18 
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Oh, schon wieder Leonora Fani... :)
Die Dame ist hier ja gerade sehr präsent.

Kenne den Film auch noch nicht. Mir fehlen Angaben zur Verfügbarkeit. Gibt's den irgendwo auf Scheibe?

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"Wir raten ab!" - Der katholische Filmdienst

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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 08.10.2012 15:53 
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Ich hatte mal in die spanische VHS mal reingeschaut , obskur ist der Streifen auf alle Fälle ;)

Erschienen ist er bisher nur auf Video :in Spanien als "Diabla" ( foher s.a. + Kaos ) , in Italien als "Kira" (K.O.) . Die italienische Fassung dürfte eigentlich recht erschwinglich sein , ansonsten bleibt nur der Weg über die Kim Dotcom Fanboys :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 08.10.2012 19:22 
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Ich besitze die italienische Kassette und war von dem Film sehr begeistert. Das Ende (Kampf der Frauen) war sehr intensiv und verstörend. Für mich schon immer ein kleines Meisterwerk.


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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 08.10.2012 20:22 
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Der Film ist sehr unbekannt. Existiert überhaupt eine deutsche Tonspur bzw. ist der Film überhaupt in den deutschen Kinos gelaufen?

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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 08.10.2012 20:50 
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sid.vicious hat geschrieben:
Der Film ist sehr unbekannt. Existiert überhaupt eine deutsche Tonspur bzw. ist der Film überhaupt in den deutschen Kinos gelaufen?


Nein


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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 09.10.2012 18:24 
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Ich komme ja kaum noch hinterher, bei den ganzen tollen Filmtipps von reggie! :)

Jemand sollte ihm mal den Titel "hardest working DP User" verleihen. 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 09.10.2012 19:35 
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Chet hat geschrieben:
Ich komme ja kaum noch hinterher, bei den ganzen tollen Filmtipps von reggie! :)

Jemand sollte ihm mal den Titel "hardest working DP User" verleihen. 8-)


DEN hätte er in der Tat verdient. :!:


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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 09.10.2012 20:17 
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:oops: Ihr macht mich ja verlegen :mrgreen:

Ich bin halt einfach Filmsüchtling , warum nicht gleich rein hier mit ;)

Online bin ich auch oft, da kann ich mich bald krank schreiben lassen um noch mehr online zu sein, Onlinesucht soll bald als Krankheit erklärt werden :?

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 Betreff des Beitrags: Re: SENSIVITÁ - Enzo G. Castellari
BeitragVerfasst: 26.08.2016 22:58 
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Schließe mich den überwiegend positiven Meinungen an!
Sehr atmosphärisch, durchaus nicht unspannend und schöne Sets/Locations.
Die Locations machen da das meiste aus, möchte ich meinen.
Vernebelt ist relativ viel, ein paar Farbfilter-Einstellungen und viel mehr braucht's gar nicht.
Davon lebt der Film und das Ganze ist hervorragend inszeniert.
Auch was die Sex-Szenen betrifft und das sind nun nicht wenige.
Vor allem finde ich es da eine gute Idee, dass man oft parallel dazu die Hellseherin masturbieren sieht; das ist dann auch super geschnitten, meines Erachtens.
Im Bereich der Regie passt also alles, meiner Meinung nach.
Bei den Schauspielern eigentlich auch, nur hat man hier weniger Leute, die man kennt oder erkennt.
Vincent Gardenia und Luis Induni habe ich noch erkannt, Massimo Vanni z.B. nicht mehr und sonst habe ich niemanden gekannt.
Erwähnen sollte man dabei allerdings noch, dass Castellari selbst eine kleine Rolle hat, aber der ist ja auch kein richtiger Schauspieler.
Die De Angelis Brüder haben wieder einmal einen sehr guten Score beigesteuert.
Ein bisschen gewundert hat mich allerdings, dass man in einer Szene die Titelmelodie von SIE NANNTEN IHN MÜCKE einsetzt, was ja zu so einem Film gar nicht so recht passen mag.
Kurz darauf wird eine Sex-Szene mit dem Lied MY NAME IS ZULU untermalt - erkläre mir mal einer, wie das zusammenpassen soll...
Na ja, sei's drum, ich finde den Film jedenfalls sehr gelungen!
8/10


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