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 Betreff des Beitrags: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 16.01.2010 19:27 
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Kann mir jemand mal einen guten Grund nennen, warum ich die DVD mal aus dem Regal nehmen sollte? :lol:

Sergio Bergonzelli hat ja einige interessante Werke in seiner Filmographie, aber das Teil riecht so verdächtig nach lahmen US-Western-Klon.

Also, was haltet ihr von dem Streifen?

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 16.01.2010 20:45 
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Das beste an dem Film ist Livio Lorenzon, ist kultig ihm zuzusehen, er hat hier eine recht große rolle!

Aber der Film selber ist eine sehr große schlaftablette, kopiert sehr schlecht den US western.
Spielt sich soweit ich weis meist in einem Saloon ab!

Wenn du ihn eh im regal stehen hast, aber erwarte nix großes!

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 16.01.2010 21:51 
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Hab ihn auch nicht gesehen.(Auch keine Interesse an Cameron MItchell)

Die DVD soll gegenüber den beiden anderen MAWAs ja ziemlich schlecht sein. Lieber warten bis der auf ZDF nochmal läuft.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 18.01.2010 00:34 
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Der Streifen ist halt Eurowestern-Standard ohne echte SW-Elemente. Einer der Darsteller ist Luigi Batzella, der sich ja später selbst als Regisseur auch im Genre versuchte. Cameron Mitchell ist schon OK: In Minnesota Clay hat er mir sogar richtig gut gefallen ;-).

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 Betreff des Beitrags: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 28.06.2014 16:31 
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Alternativtitel: Hölle, ihr Banditen ; Für eine Handvoll Gold
Originaltitel: Jim il primo
Land: Italien
Jahr: 1964
Laufzeit: 96 min
Regie: Sergio Bergonzelli (als Serge Bergon)
Cast: Cameron Mitchell, Carl Möhner, Celina Cely, Kitty Carver

Inhalt: Jim ist der beste Schütze im ganzen Westen. Am toten Körper seines letzten Opfers schwört er, zukünftig keine Waffe mehr anzurühren und ein friedfertiges Leben zu führen. Als jedoch eine Gruppe von Banditen in Sanderson Einzug hält, die Stadt in Atem hält und friedliche Bürger terrorisiert, muss er seinem Schwur untreu werden. (Wikipedia)

Wie ist der so? Die Inhaltsangabe klingt ja schonmal interessant. Den gibts wenigstens auch auf DVD, leider aber ein wenig gekürzt. Weiß jemand, wieviel und was fehlt?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 28.06.2014 18:34 
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Mir gefällt der nicht so sehr, eher an den US western angelehnt.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 28.06.2014 21:56 
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Eher an simple Euro Western als an US Western angelehnt. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 19.12.2014 21:03 
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Reverendo Colt hat geschrieben:
Wie ist der so?


Nach langem Zögern hab ich mir den Film doch einmal angesehen und hab ungefähr das serviert bekommen was ich erwartet habe. Hier mal meine kleine Einschätzung dieses frühen Genrevertreters.

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"Young Jim Hart rode a long way from the east
to the west, where a man can be free.
Left behind all the things, that matter least,
knowing here's, where his new life would be.

But before you can settle, as you please,
you must first prove your worth as a man.
You must show, that for you the lawless breed
is no threat for the gun in your hand.

Now they know, that Jim Hart's a man to fear
with a gunhand, that is too fast to see.
Here young Jim found a life so right handed
and he helped make the lawless west free.

Young Jim Hart rode a long way from the east
to the west, where a man can be free.
Left behind all the things, that matter least,
knowing here's where his new life would be."

(Titellied, gesungen von Pete Tevis) (1)

Ein kleines und ruhiges Städtchen mitten im wildesten Westen wird von einer Bande Banditen unter der Führung des skrupellosen Jeff in Beschlag genommen. Der Grund dafür ist eine Ladung Gold, die in den nächsten Tagen in der Stadt eintrudeln soll. Diese satte Beute wollen sich die Gauner unter den Nagel reißen und terrorisieren während sie auf den Transport warten die ganze Stadt. Bis ein geheimnisvoller Fremder auftaucht, der die Menschen beschützt und mit Jeff und seiner Bande kräftig aufräumt.

Jim il primo (Das letzte Gewehr) entstand etwa zur selben Zeit wie Sergio Leones wegweisender Per un pugno di dollari (Für eine Handvoll Dollar) und stand somit auch nicht unter dessen künstlerischem Einfluss was Bergonzellis Film in allen Belangen deutlich anzusehen ist. Wir haben hier einen müden Revolverhelden, eine Stadt in Angst, arme, hilflose Frauen, die auf den großen Beschützer warten, Stadtversammlungen, einen aufrechten Sheriff und ein von Pete Tevis gesungenem Titellied, welches sich auch in einen amerikanischen Western gut eingefügt hätte. Die Beteiligten hören allesamt auf kurze und knackige Namen wie Jeff, Bill oder Jim und Mexikaner sind auch weit und breit keine in Sicht. Zudem gibt sich der Film mit all seinen englischsprachigen Pseudonymen noch recht amerikanisch. Bergonzellis Regie ist enorm bieder aber immerhin auf technisch solidem Niveau soweit ich das beurteilen kann. Die Geschichte wirkt schnell zusammengeschustert und wenig ausgeprägt, vor allem die Differenzierung innerhalb der Charaktere wird gerade einmal angedeutet. Zudem wird Jim il primo noch leicht von den damals populären Zorro-Filmen beeinflusst, kommt den von Jeff und Co. terrorisierten Menschen doch ein maskierter Retter zu Hilfe, bei dem alle Anwesenden nur spekulieren können um wen es sich dabei handelt.

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Auch wenn uns Cameron Mitchell als Star des Films präsentiert wird ist der eigentliche Hauptdarsteller Livio Lorenzon, der als einziger einen einigermaßen erinnerungswürdigen Auftritt hinlegt. Obwohl der Bösewicht ja grundsätzlich die interessantere Rolle für einen Schauspieler ist, kann er sich da doch wesentlich besser austoben. Lorenzons Banditenboss Jeff ist ein asoziales Arschloch, dem alles so ziemlich scheißegal ist außer Gold. Gleich zu Beginn wird dem Zuschauer der menschenverachtende und skrupellose Charakter von Jeff vor Augen geführt indem er ein Pärchen um die Ecke bringt, nur weil die Frau nicht so nett zu ihm war wie er es gerne gehabt hätte und brennt zum drüberstreuen auch noch deren Hütte nieder ("Schönen guten Tag, meine Freunde. Wollt ihr Forman besuchen? War ein sehr ungastlicher Mann, wollt mir seine Frau nicht gönnen. Hat sich aufgeregt, da hab ich ihn eben beruhigt, he, he, und seine Frau auch. Hat mir beinahe leid getan. Blieb mir gar nichts andres übrig. Sie war ne kleine Kratzbürste, wollte nicht mitkommen, da kann man nur kurzen Prozess machen"). Kurz darauf wird Jeff in eine neue Bande eingeführt, die ihn aufgrund seines Rufs auch gleich zum neuen Anführer machen. Außerdem macht es den Anschein als wäre der arme Livio während der Dreharbeiten meistens ziemlich voll gewesen. Manchmal gewinnt man den Eindruck, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Da gibt es eine exemplarische Szene im Saloon als er sich mit wackligen Knien zum Tresen schleppt und sich dort gerade noch festhalten kann bevor es endgültig zu Boden geht. Ich hoffe mal für ihn, das war gespielt, sieht aber nicht danach aus. Lorenzon ist auch in die mit Abstand witzigste Szene des Films involviert als er ein Geschäft betritt und dort auf den Verkäufer trifft, der doch tatsächlich voller Ernst zu ihm sagt: "Jetzt müssen die Ratten dran glauben. Ich habe Arsen gekauft, möchtest du vielleicht mal kosten?" Die Szene ist wirklich zum Brüllen.

Bill: "Nein, ich bin kein Revolverheld. Und außerdem, Helden finden immer ein schlechtes Ende, Sheriff."

Der nominelle Star des Films ist der Amerikaner Cameron Mitchell als Bill, der aber leider etwas blass bleibt. Zugegebenermaßen gibt seine Rolle auch nicht allzu viel her. Immerhin gehört er zur Reihe der Verdächtigen für den Mann hinter der Maske. Seine Verlobte verliert im Laufe der Geschichte immer mehr die Lust ihn zu ehelichen, da sie Bill für einen Feigling hält weil der sich den Banditen nicht entschieden genug entgegenstellt. ("Ich will dir doch keinen Vorwurf machen. Man kann einem Menschen doch keinen Vorwurf machen, dass er nicht schießen will. Das ist doch keine Frage des Mutes, du hast ja schon bewiesen dass du mutig bist. Aber das genügt nicht"). Na, ob sie sich da mal nicht irrt. Szenenbildner Gabriele Crisanti beschreibt Mitchell als recht netter Kerl zumindest wenn er mal nicht betrunken war. (2) Ein Problem mit dem amerikanische Darsteller wohl öfters zu Kämpfen hatten, man denke nur an van Cleef oder Palance. Mitchell sollte kurz darauf unter der Regie von Sergio Corbucci mit Minnesota Clay einen wesentlich besseren Western drehen, der ihm auch mehr Möglichkeiten geboten hat um mit seinen schauspielerischen Qualitäten ein wenig zu brillieren.

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Der Österreicher Carl Möhner spielt einen gitarrenspielenden Banditen, der sich der Bande rund um Jeff anschließt bei dem man aber nie so recht weiß was man von ihm halten soll. Mit seinem ständigen breiten Grinsen, seinem Lachen und seinem unmöglich überschwänglichen Verhalten gegenüber Frauen, und überhaupt, geht er einem aber relativ schnell so richtig auf den Sack. Interessanterweise sieht man Möhner während der Credits durch die Landschaft reiten obwohl dabei der große Revolverheld besungen wird, vielleicht um Verwirrung zu stiften oder eben nur weil Möhner mit einer Gitarre unterwegs ist. Das Gesicht von Pistolen-Jim wird dem Zuschauer zwar bis zum Schluss nicht präsentiert, wer aber noch nicht vom grauen Starr heimgesucht wurde weiß schon im Vorspann um wen es ich dabei handelt. Wenn Bergonzelli die Identität von Jim geheim halten wollte ist ihm das gänzlich misslungen.

Den bulligen Luigi Batzella kann man noch in der Rolle eines Bankiers begutachten, der sehr anpassungsfähig ist und sich recht schnell mit den Banditen arrangiert. Schließlich will man nicht durch die Finger schauen wenn es um den großen Reibach geht. Das hält ihn allerdings nicht davon ab zu versuchen die Bande aufs Kreuz zu legen, ob ihm das wohl gelingen mag? Batzella sollte ja später noch als Regisseur von sich reden machen, da er in den 70ern so manche Trashgranate zündete, wie 1974 etwa mit Nuda per Satana oder einige Jahre später mit zwei Naziploitiation-Streifen. Dazu zählen auch drei unglaublich billige Western jeweils mit Jeff Cameron in der Hauptrolle, die aber doch einen gewissen Unterhaltungswert aufzuweisen haben.

Wer ist sonst noch mit dabei? Calisto Calisti spielt den Vater von Bills Verlobter, der allerdings blutige Bekanntschaft mit einem der Banditen macht, zu denen unter anderem auch Ugo Fangareggi gehört, der hier in einer seiner ersten Rollen zu sehen ist. Fangareggi bezeichnete Jim il primo als Film der verpassten Möglichkeiten, da er eine wunderschöne Westernstadt, die besten Akrobaten und einen ordentlichen Cast zur Verfügung hatte. Das Problem war allerdings Regisseur Bergonzelli, der zwar eine höfliche Person war aber auch ein Schurke, da er niemanden bezahlte und ihm selber bis heute noch 300.000 Lire schuldig ist. Gedreht hat Fangareggi den Film eigentlich nur weil der Vater eines seiner Freunde Produzent Sorrentino war und ihm so einen Gefallen tun konnte. (3) Obwohl ich mich gerade frage, ob das Bezahlen nicht Sache des Produzenten war? Naja, Italien hatte in der Beziehung damals, wie heute, wohl andere Gesetze. Außerdem hat Bergonzelli das Dilemma durchaus bemerkt und auch versucht das Ganze irgendwie zu kompensieren, (4) allerdings wohl nur um den Film irgendwie fertig zu bekommen.

Mariangela Giordano schwirrt angeblich auch noch irgendwo herum, ich glaube sie spielt die Mexikanerin, die sich in unser gitarrespielendes Grinsegesicht verliebt. Den aufrechten Sheriff spielt Giulio Maculani, den man vielleicht am ehesten aus dem Bud Spencer Film Uno sceriffo extraterrestre... poco extra e molto terrestre (Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen) kennt, der unter der Regie von Michele Lupo entstand und in dem er den Chef der Feuerwehr spielt. Dort darf er ein großes Fest eröffnen und in der Schlussprügelei ein wenig mitmischen. Hier droht er einmal einem Ehemann Prügel an, falls der seine Frau nochmal vermöbelt ("Aber ich warne dich. Diesmal bist du noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Das nächste Mal lass ich dich nicht so schnell wieder raus. (…) Wenn du deine Frau nochmal verprügelst schlag ich dich windelweich"). Dann gibt’s da noch einen kleinen Jungen, der ziemlich rumnervt. Für Christian Kessler ist es der größte Fehler des Films, dass man den Jungen nicht sofort umgelegt hat (5). Naja, soweit muss man vielleicht nicht gehen aber nervig und überflüssig ist das Kerlchen schon. In einer melodramatischen Szene besucht er seinen Vater im Gefängnis und bringt ihm was zu futtern, nachdem der gerade eingesperrt wurde weil der gute Mann seine Frau grün und blau geschlagen hat ("Wie geht’s der Mami? Grüß sie schön von mir und sag ihr, dass es mir Leid tut").

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Für Sergio Bergonzelli handelt es sich bei Jim il primo um seine erst zweite Regiearbeit nach dem Abenteuerfilm Gli aventuieri die tropici (Waffen für San Salvador). Bis in die späten 80er war Bergonzelli in zahlreichen Genres aktiv, im Western inszenierte er noch weitere fünf Werke, allesamt äußerst durchschnittlich, von denen mir El Cisco und der offiziell Leon Klimovsky zugeschriebene Su le mani, cadavere! Sei in arresto (Sando Kid spricht das letzte Halleluja) am besten gefallen haben. In einem Interview, welches er in den 60ern der RAI gab behauptete Bergonzelli, dass Jim il primo der erste Western war, der vollständig italienisch war, d.h. Produzent, Regisseur, Drehorte usw. Allerdings wurde der von Albert Band produzierte, und teilweise auch gedrehte, Massacro al Grande Canyon (Keinen Cent für Ringos Kopf), der ebenfalls ausschließlich italienisch war, bereits vorher gedreht und feierte in den italienischen Kinos zudem fünf Monate vorher Premiere. (6) In Deutschland startete Jim il primo übrigens gerade einmal vier Tage nach dem großen Per un pugno di dollari. (7)

Die Idee mit dem maskierten Helden hatte Bergonzelli erst während der Dreharbeiten. Nach etwa drei Wochen kam er drauf, dass die Darsteller mit leeren Schecks, also gar nicht, bezahlt wurden und dass sie zudem noch weit hinter dem Drehplan lagen und so führte er den Maskenmann ein um Zeit und Geld zu sparen. Die Außenszenen mit dem maskierten Retter wurden so mit nur einem Reiter gedreht. (8) In anderen Genres war Bergonzelli zumindest künstlerisch wesentlich erfolgreicher, man denke nur an den visuell einfach wundervollen Nelle pieghe della carne aus dem Jahre 1970. Für Produzent Sorrentino war Jim il primo wohl der beste Film an dem er in irgendeiner Form je beteiligt war, wenn man bedenkt dass er sonst noch etwa das Drehbuch zu dem furchtbaren Lo sceriffo di Rock Springs mitschrieb oder den absolut unterirdischen Sette monache di Kansas City (Nonnen, Gin und Wodka) produzierte.

Die mir vorliegende DVD von MAWA hat eine schauderhafte Bildqualität und dürfte zudem gekürzt sein. Da wurde wohl einfach die VHS auf DVD geklatscht und fertig. Dafür bekommt man das Teil aber auch um 3,4 Euro. Ich glaube aber auch kaum, dass der Film in HD noch besonders zulegen kann, dafür ist er visuell einfach zu dürftig.

Wer Sergio Bergonzellis Regiedebüt nicht gesehen hat, der hat nicht allzu viel versäumt. Interessant ist Jim il primo allenfalls aus historischer Perspektive, ist er doch einer der wenigen italienischen Western, die vor, oder in dem Fall ungefähr zu selben Zeit, dem großen Erfolg von Leones Per un pugno di dollari entstanden sind. In Erinnerung bleiben einem höchstens die Auftritte von Livo Lorenzon, ansonsten verbreitet dieser äußerst dürftige Genrevertreter jede Menge Langeweile. An einem verregneten Sonntagnachmittag kann Bergonzellis Jim il primo vielleicht noch für ein wenig Abwechslung sorgen, für mehr taugt er aber bedauerlicherweise nicht.

(1) *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***
(2) Giusti, Marco (2007): Dizionario del Western All'Italiana. Milano, Arnold Mondadori Editore S.p.A. S.244
(3) Giusti, Marco (2007): Dizionario del Western All'Italiana. Milano, Arnold Mondadori Editore S.p.A. S.244f
(4) Giusti, Marco (2007): Dizionario del Western All'Italiana. Milano, Arnold Mondadori Editore S.p.A. S.243
(5) Kessler, Christian: Willkommen in der Hölle. Der Italo Western im Überblick. Terrorverlag. 2002. S.122
(6) Giusti, Marco (2007): Dizionario del Western All'Italiana. Milano, Arnold Mondadori Editore S.p.A. S. 244
(7) Bruckner, Ulrich P. (2002): Für ein paar Leichen mehr. Der Italo-Western von seinen Anfängen bis heute. Berlin. Schwarzkopf und Schwarzkopf S.20
(8) Giusti, Marco (2007): Dizionario del Western All'Italiana. Milano, Arnold Mondadori Editore S.p.A. S.244

Titellied:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 21.12.2014 13:26 
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Ich hatte die VÖ auch mal aus der Ramschkiste raus gegriffen. Bergonzelli ist ja auch wirklich ein Regisseur, der bestenfalls gehobenes Mittelmaß abliefert. "Das letzte Gewehr" ist jetzt kein wirklicher Schund, aber eben durchweg lieblos umgesetzt. Ein Auftragswerk, um irgendwie einen Western in die Kinos zu bringen. Er hat ein paar ganz wenige nett anzusehende Momente, aber meistens ist es eine Auftragsarbeit nach Baukastenprinzip.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 22.12.2014 21:53 
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Ja, das triffts wohl ziemlich gut, Nobody. Eine technisch solide aber doch lieblos gemachte Auftragsarbeit. Mehr wird man wahrscheinlich auch nicht geplant haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 01.01.2015 16:00 
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Hab ihn lange ignoriert und jetzt aber doch noch für 1 Cent bestellt.

Lorenzon fand ich ganz gut, er ist für einen Western dieser Zeit schon recht finster, tötet Wehrlose, vergewaltigt..usw, das sieht man in Winnetoufilmen z.B. nicht. Sein Faschingsaufzug mit viel zu kleinem Hut macht allerdings einiges zunichte.

Mitchell war schwach, wie kann man einem so einem kleinen, dicken Mann die Heldenrolle in einem Western geben ?! Möhner ist besser, auch wenn seine Rolle sehr auf kichern und geohrfeigt werden beschränkt ist.

Der Film fängt sehr ordentlich an und überzeugt, wie schon erwähnt, vorallem mit Lorenzons Szenen. Allerdings verliert man das Interesse an der lahmen Goldraub-Story, die hier unnötig auf 95 Min langgezogen wurde. 80 hätten locker gereicht. Das Finale findet bei Nacht statt, und Nacht heißt auf der Schrott-DVD auch Nacht... :lol: aber da war ich eh schon halb ausgestiegen.

Ein Film, von dem ich in einem Jahr wahrscheinlich gar nichts mehr weiß, und bei dem ich mir nicht vorstellen kann, ihn in den nächsten 15-20 Jahren wieder zu schauen..

In Bergonzellis Werk würde ich ihn mit 5/10 vor Pronto führen, und hinter den netten Cisco und Sando-Filmchen. Der Ringo fehlt noch...naja vllt. was für 2030. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 01.01.2015 18:09 
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Es ist wie ihr sagt, einzig allein Lorenzon kann hier gefallen.
Es ist allgemein so wenn man in einem Film liest, das er dabei ist, macht nicht soo viel verkehrt, vorallem bei den Historienschinken. Da Lorenzon echt immer gut ist und man ihm gerne zuschaut ;)
Hier kann aber selbst er nicht viel machen, film bleibt schlecht. Und leider ist seine einzige Hauptrolle "Collorado Charlie" auch ein übles machwerk :(

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 01.01.2015 18:24 
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Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, das Colosseo mit so einer DVD/Film ankommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 01.01.2015 21:35 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Hab ihn lange ignoriert und jetzt aber doch noch für 1 Cent bestellt.



Ich hoffe inkl. Porto und Versand ? ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 03.01.2015 19:54 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, das Colosseo mit so einer DVD/Film ankommt.



Haben sie das denn vor?


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 03.01.2015 20:01 
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Er meint, das Colosseo nicht nochmal wie damals bei "Das letzte Gewehr" einfach eine VHS Kopie au DVD klatscht.
Colosseo steht jetzt für gute Qualität

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 03.01.2015 20:21 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Er meint, das Colosseo nicht nochmal wie damals bei "Das letzte Gewehr" einfach eine VHS Kopie au DVD klatscht.
Colosseo steht jetzt für gute Qualität


Achso. Naja der Film hat auch kaum mehr Aufwand gelohnt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 03.01.2015 20:27 
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Richtig, aber trotzdem kamen auch Gurken wie Quintana und Django-dein Henker wartet in guter Qualität für den 5 Euro-Sektor...

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 03.01.2015 21:02 
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"Django-dein Henker wartet" ist für mich keine Gurke oder wenn, dan eine sehr schmackhafte...


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 03.01.2015 21:40 
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Mailman hat geschrieben:
"Django-dein Henker wartet" ist für mich keine Gurke oder wenn, dan eine sehr schmackhafte...


Definitiv !


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 03.01.2015 23:09 
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Immerhin hat der Hauptdarsteller einen Bart :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 04.01.2015 14:48 
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Und ein Haus, in dem die Sonne lacht 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 04.01.2015 17:22 
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Nobody hat geschrieben:
Und ein Haus, in dem die Sonne lacht 8-)

Bei Regen ist allerdings ein Dach überm Kopf von Vorteil :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 04.01.2015 18:28 
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Einen Schauspieler mit Bart und ein Dach auf dem Haus ....
Jungs, dass hätte nun wirklich das Budget gesprengt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 05.02.2015 20:08 
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Hol den mal hoch um mi dem anderen zusammenzufügen, wird tatsächlich über die suche nicht gefunden. Danke Referendo für den Link ;)

Und hab ich 2008 nochwas zum Film niedergeschrieben:

Das Letzte Gewehr 6,5/10

Von einem Sergio gedreht, das lässt doch hoffen!? Naja nich ganz... Mischung aus Italo und Ami western... Um einen Goldtransport der ausgeraubt werden soll. Pistolen Jim der vor langen seine Pistole niederlegte muss natürlich wieder eingreifen. Als maskierter Rächer zieht er durch die Stadt. Am anfang versucht man den verdacht auf "Gitarre" zu lenken, aber man weiß sofort das es der "Krämer" ist Da am anfang gesagt wurde das Jim seine waffe niederlegte um Krämer zu werden
Manchmal etwas langatmig und etwas spärlich eingesetzte Musik, lassen den versuch ein Spitzenwestern zu werden, scheitern;)

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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
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Immer gerne ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 14.09.2015 12:40 
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Habe den Film die Tage nochmal einer Zweitsichtung (mit etwa 10 Jahren Abstand) unterworfen.
Na ja, konnte mich nicht mehr an viel erinnern, daher war das Wiedersehen ganz OK. ;)
Erwarten darf man halt nicht viel und gemessen an dem frühen Produktionsdatum geht das Ganze schon noch in Ordnung.
Mehr aber auch nicht, die Spanier wussten zu dem Zeitpunkt jedenfalls schon besser als die Italiener, wie ein guter Western auszusehen hat.

Cameron Mitchell bleibt blass, Möhner geht OK, Lorenzon ist spitze ;)

Spitze ist auch die deutsche Synchro aus dem Hause Brunnemann, u.a. Rainer Brandt auf Carl Möhner.
Da Fallen schon ein paar kleinere Sprüche, die den "Filmgenuss" etwas aufwerten, na ja Möhner kassiert dafür ja auch ein paar Ohrfeigen von seinem Kätzchen. :lol:

Bei der DVD aus dem Hause Mawa/Colosseo handelt es sich tatsächlich um ein verschlimmbessertes VHS Master.
Die Zenit VHS (zumindest meine) hat ein wesentlich schärferes Bild und ist bei weitem nicht so dunkel.
Das Bildformat mit ca. 1:1,56 ist i.e. identisch, die Laufzeit mit 94:35min ist auf VHS etwas länger.
Fehlen tut bei der DVD jedoch nicht wirklich was. Das Schwarzbild wird bei laufendem Score am Ende einfach vorher abgebrochen. Wahrscheinlich weil bei der VHS genau dann die "Zenit" Einblendung erfolgt, der Score aber noch weiterläuft. Das hat man bei der DVD einfach abgeschnitten.

Es gibt ja auch eine Blu Ray aus den USA (Double Feature mit "4 Dollars for Revenge"). Habe ich zwar vorliegen aber vielleicht dauert es ja wieder 10 Jahre bis zur nächsten Sichtung....wer weiß.

Bewertung: schwierig... mit Fanbonus 3,5 von 10 oder so....


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 14.09.2015 18:11 
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Es gibt schlechte Filme, bei denen habe ich nach langer Zeit Lust, sie doch nochmal zu sehen ( den einen oder anderen Fidani zum Bleistift). Das letzte Gewehr zählt bis heute nicht dazu...


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 Betreff des Beitrags: Re: DAS LETZTE GEWEHR - Sergio Bergonzelli
BeitragVerfasst: 27.01.2018 14:04 
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Tag allerseits.
Bin neu in dem Forum und gebe jetzt meinen erstmaligen Senf gleich mal zu diesem Italofrühzeitheuler ab:
schon ein paar Jahre her, als ich mir mit der Gurke den Tag versaut habe. An die Handlung, sofern es denn eine gab, kann ich mich auch gar nicht mehr erinnern, wohl aber an die lahme Inszenierung, die Bekleidung aus dem Kostümverleih und einem recht lustlosen Hauptdarsteller. Cameron Mitchell merkt man diese mangelnde Spielfreude in so ziemlich allen seinen Italoausflügen an. Das er zu mehr in der Lage war, zeigte er später in "High Chapparal", aber das nur nebenbei.
Der Meinung, daß der Grund für das Mißlingen des Werkes nur in der Tatsache zu sehen ist, daß der Streifen entstanden ist, ehe es eine Genre-Rezeptur gab, schließe ich mich nicht an. Mario Caiano z. B. zeigte auch in diesem Stadium mit "Die letzten Zwei vom Rio Bravo", daß es auch besser geht.
Unter dem Strich paßt hier mal gar nichts zusammen, da hilft auch die hochwertigste Fanbrille nichts mehr. Jedenfalls schade um 1,5 Std. vertane Zeit.
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