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 Betreff des Beitrags: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 19.12.2010 17:52 
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:servus: miteinander,
Da es noch keinen Topic zum Film gab...

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Gringo (Steffen) und Lucas (Salerno) sind zwei erfolglose Glücksritter, heruntergekommene Gelegenheitsgauner und Abenteurer. Das letzte mal als Lucas eine seiner "fabelhaften" Ideen hatten, scheiterten sie in Guatemala im Platin Geschäft. Jetzt sitzen Sie im Zug nach Texas, just als dieser von einem Haufen Mexikaner ausgeplündert wird. Mit an Board: Die französische Journalistin Helen (Boschero), zwei Vertreter der Colt Waffenfabrik, sowie ein Tresor voller Gold. Die beiden Gauner überleben den Überfall, das Gold und die Frau werden verschleppt, übrig bleibt ein Zug voller Leichen - und zwei Tresorschlüssel in den Taschen der Waffenhändler. Die beiden wittern ein Mords-Geschäft und jagen den Banditen hinterher. Dabei geraten Sie in die Quere der Revolution, der Banditen und ihrer eigenen Dummheit: Als sie sich beim Zugticket Kauf übers Ohr hauen ließen, das war nicht das letzte mal dass ihnen Tollpatscherei die Tour versaut. Sie sind die einzigen, die den Tresor aufmachen können, Gringo hat sich in Helen verliebt, die Banditen sind zerstritten und ein dubioser Amerikanischer Agent namens Brown (Damon) taucht ausgerechnet immer dort auf, wo die beiden in Gefahr laufen, das Rennen um das Gold zu verlieren. Wer wird das Rennen machen?
Quelle: SWDB
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Na was hat er den ? :lol:
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Darsteller:
Anthony Steffen
Mark Damon
Enrico Maria Salerno
Roberto Camardiel
Jose Bodalo
Aldo Sambrell
Jose Manuel Martin
...

Wow, so gut aufgelegt und sympatisch hat man Anthony Steffen selten gesehen. In "Der letzte Zug nach Durango" macht er wohl einen, wenn nicht sogar den besten Job seiner Schauspielerischen Karriere.
Auch sonst ist er Film wohl einer der besseren "Comedy" Westenr die das Genre hervorgebracht hat. Alle witzigen einlagen wirken nicht übertrieben, und sind meistens auch noch ziemlich komisch(Vorallem das Finale mit Damon und Steffen :lol: ).
Steffen spielt an der Seite von Enrico Maria Salerno, die zusammen ein tollen, tollpatschiges und glückloses Gespann abgeben. Es macht richtig Laune den beiden zuzusehen. Auch Mark Damon macht als "Wild-West-James Bond" eine tolle Figur. Nur auch hier stiehlt er allen die Schau.
Regiseur Caino wird wohl ein ziemlich großes Budget zur Verfügung gehabt haben, da er Der letzte Zug... bis in die allerkleinsten Nebenrollen noch mit bekannten Schauspielern wie Roberto Camardiel, Jose Bodalo und Jose Manuel Martin vollgestopft hat.

Die Story von Duccio Tessari und Mario Caino über die 2 Pechvögel, die einen Schatz suchen, ist zwar nicht wirklich was neues, aber trotzdem irgendwie originell umgesetzt.
Auch schön, dass der Film zur Zeit der Mexikanischen Revolution spielt, wo Camardiel seine Rolle als Bandenführer Lobo voll ausleben kann.
Für die schönen Aufnahmen ist Enzo Barboni verantwortlich.

Die Musik von Carlo Rusticelli ist auch sehr schön und passend geworden und macht Laune auf den Film.

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Fazit:
Der letzte Zug nach Durango ist ein rundum gelungener, farbenprächtiger Italo Western von Mario Caino mit der perfekten Brise Humor.
Alle Darsteller sind gut gelaunt und machen ihre Sache sehr gut, was für saubere Unterhaltung sorgt. Sollte man in seiner Sammlung stehen haben. Der Film ist echt klasse geworden.
8 von 10 Punkten

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Auch diesen Film hab ich zum ertsen mal mit der Regenbogen DVD von Koch Media zu Gesicht bekommen. Man muss schon sagen, hier hat Koch Media saubere Arbeit geleistet.
Bilder von der DVD: Quelle: SWDB:
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www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 19.12.2010 20:28 
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Leider nicht besonders witzig geworden. Trotzdem einigermaßen unterhaltsam, ziemlich gut gemacht von Caiano, der hier offensichtlich ein wesentlich größeres Budget zu Verfügung hatte als sonst.

Die Koch-DVD hat grandiose Bildqualität.

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 19.12.2010 21:10 
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Caiano hat ja in einem Interview zugegeben daß er nur wenig Interesse am Western hatte. Und dieses Desinteresse merkt man seinen Filmen auch an. Dabei hatte er eigentlich ein gutes Gespür für den formalen Aufbau eines Westerns, nur sind seine Geschichten allesamt zu banal, und die Charaktere viel zu langweilig um mehr als nur gepflegtes Mittelmaß zu erreichen.

Kein Wunder dass die einzige Ausnahme ein IW ist der das Genre komödiantisch und teilweise auch parodistisch angeht. Der letzte Zug nach Durango ist ein sauber inszenierter und einfallsreich entwickelter IW in dem es Caiano sogar gelingt aus Anthony Steffen einen Schauspieler zu machen.
Für mich mit Abstand Steffens beste Rolle, und bezeichnenderweise eine in der er sich selbst auf die Schippe nimmt.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 21.12.2010 22:56 
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So verschieden sind die Geschmäcker. Ich fand Steffens Leistung höchstens mittelprächtig und den Film auch eher dröge. Die anderen Caianos gefallen mir (Ausnahme: "Mit Colt und Maske") besser.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 22.12.2010 06:35 
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Italo-West-Fan hat es wunderbar beschrieben! hier gibt es wohl nichts mehr zu ergänzen,
außer dass ich 8,5/10 pünktchen vergebe :mrgreen:
der film macht einfach laune :yahoo:

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 18.10.2011 22:14 
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#9 der Koch Media Western Collection


Der letzte Zug nach Durango (Italien, Spanien 1967, Originaltitel: Un treno per Durango)

Herr Steingesicht macht Spass

Gringo (Anthony Steffen) und Lucas (Enrico Maria Salerno) schlagen sich mühevoll durchs Leben, gerade haben sie einen erfolglosen Trip auf der Suche nach Platin hinter sich. Nun soll die Reise per Zug nach Durango führen, für die Tickets gehen Gäule und Knarren drauf, denn die Taschen des Duos sind völlig leer. Im Zug trifft Gringo auf die äusserst anziehende Journalistin Elène (Dominique Broschero), in die er sich Hals über Kopf verliebt. Plötzlich knallt und scheppert es gewaltig, eine wilde Bande mexikanischer Schurken überfällt den Zug, Ziel ihrer Begierden ist ein Tresor voller Gold. Es kommt jedoch nicht dicker, Gringo wird von einem Banditen niedergeschossen, Elène fällt in die Hände der ruchlosen Verbrecher. Immerhin hat Gringo Glück im Unglück, die Kugel des Killers wurde durch ein zuvor gestohlenes Zigarrenetui gestoppt. Auch Lucas überlebt die Attacke der wüsten Horde, ferner finden die ungleichen Freunde die beiden zum Tresor gehörigen Schlüssel. Nun beginnt ein aufregendes Abenteuer für unsere Helden, die sich umgehend an die Fersen der Mexikaner heften, zumindest unternehmen sie den Versuch dazu. Selbstverständlich geraten Gringo und Lucas in jede Menge brenzlige Situationen, aus denen sie immer wieder ein rätselhafter Bursche (Mark Damon) rettet...

"Der letzte Zug nach Durango" nutzt die mexikanische Revolution als "Hintergrundszenario", beschäftigt sich aber nur am Rande mit Politik. In erster Linie ist der Streifen ein typischer Italowestern, der durch die Zugabe einer ordentlichen Portion Humor in Richtung Komödie tendiert. Im Vorfeld sorgte das Wort "Komödie" für Sorgenfalten auf meiner alten Stirn, denn mit den üblichen Klamaukreissern kann ich (oft) nicht allzu viel anfangen. Glücklicherweise war meine Sorge unbegründet, der Humor rasselt hier nicht mit dem Vorschlaghammer samt "Kalauer-Synchronisation" auf den Zuschauer hernieder. Nein, dieser Film kann tatsächlich mit wirklich lustigen Momenten aufwarten, besonders die herrlich selbstironische Darbietung von Anthony Steffen sorgt für jede Menge Schmunzler (der Vollständigkeit halber: Antonio Luis von Hoonholtz de Teffè. Oder in der Kurzform: Antonio De Teffè). Regisseur Mario Caiano wirkte bei der Entstehung der Story mit, auch Duccio Tessari war involviert, der Fan des italienischen Genrekinos nimmt es mit Wohlgefallen zur Kenntnis.

Anthony Steffen ist noch immer für viele Italowestern-Fans ein Reizthema, oft wirft man ihm seine eingeschränkte Mimik vor, stempelt ihn als hüftsteif und hölzern ab. Unbestritten ist jedoch, dass Steffen zur grossen Zeit des Genres einer der gefragtesten Akteure war, daran können selbst seine grössten Skeptiker nicht rütteln. Ich mag Herrn De Teffè, seine Gestalt und sein markantes Gesicht reichen mir aus, um ihn zum erweiterten Kreis meiner liebsten Westernhelden zu zählen. Vielleicht lassen sich diesmal sogar die Nörgler zu einem milden Urteil bewegen, denn Steffen nimmt sich so treffsicher und gelungen auf die Schippe, wie soll man ihn da noch verteufeln? Also ihr spitzfindigen Meckermäulchen, gebt euch einen Ruck, es lohnt sich! Klar, Steffen profitiert ungemein von der Zusammenarbeit mit Enrico Maria Salerno, der die ihm zugeworfenen Bälle mit lockerer Meisterschaft zurückspielt, die beiden "tragisch-komischen Möchtegern-Helden" ergänzen sich vortrefflich. Bereits die zahllosen knuffigen Augenblicke zwischen Steffen und Salerno verleihen der Sause jede Menge Liebenswürdigkeit, der sich sogar ein Mufflon wie ich nicht entziehen kann. Mark Damon taucht stets zur rechten Zeit auf, hilft den überforderten "Schmalspur-Giganten" aus der Patsche. Bei Bedarf tuckert er mit seinem zwölf Pferdestärken aufbietenden Automobil herbei, lässt den Colt sprechen, im Ernstfall auch das Maschinengewehr rattern. Als undurchsichtiger "James-Bond-Ersatz" macht er eine gute Figur, obschon die Helden nur ungern und unfreiwillig auf seine Unterstützung bauen. Dominique Boschero sorgt für die weiblichen Reize, versteht es aber ebenso sich als wehrhafte Kratzbürste zu behaupten. In den Nebenrollen tauchen bekannte Gesichter auf, die jedem Freund des Italokinos ans Herz gewachsen sind. Namen wie Aldo Sambrell, Roberto Camardiel und José Bódalo sollten in dieser Hinsicht für sich sprechen. Wem diese Namen kein Begriff sind, sollte nach Bildern suchen, dadurch dürften sich einige "Ahaaaa-Momente" einstellen.

Mario Caiano stand ein solides Ensemble zur Verfügung, aus dessen Kreis vor allem Anthony Steffen mit einer bemerkenswerten Vorstellung im Gedächtnis bleibt. Die Kamera wurde von Enzo Barboni bedient, der später diverse Spencer & Hill Schoten als Regisseur verantwortete. "Un treno per Durango" bietet dem Fan ein wohlschmeckendes Mahl an. Es wird fleissig geballert und gestorben, der Humor ist für einen Western erstaunlich geistreich, eine Prise Revolution und ein Hauch Erotik runden den positiven Gesamteindruck ab. Übrigens beissen etliche Gesellen in den Staub, bei genauer Betrachtung offenbaren sich ab und an zynische Zwischentöne. Dass der Flick letztlich gar nicht soooo furchtbar typisch daherkommt, ist vor allem ein Verdienst des gelungenen Humors. Auf den Punkt gebracht: Überwiegend typisch, jedoch keinesfalls abgenudelt, angenehm frisch, frech & fröhlich!

Die Western Collection aus dem Hause Koch Media -wegen der farbenfrohen Covergestaltung gern "Regenbogen-Collection" genannt- ist für jeden Italowestern-Freund eine Quelle der Lust. Neben Klassikern des Genres ("Der Gehetzte der Sierre Madre" (1966) und/oder "Töte Amigo" (1967)) bietet die Reihe vor allem kleinere Perlen an, die auf ansprechende Weise aus dem Strudel der Vergessenheit gerettet wurden. "Der letzte Zug nach Durango" präsentiert sich sehr gut aufbereitet, die Bildqualität lässt kaum noch Wünsche offen, viel mehr geht auf einer DVD nicht. Im Bonusbereich plaudern Regisseur Mario Caiano und Darsteller Mark Damon aus dem Nähkästchen, ferner gibt es einen Trailer und eine Bildergalerie zu sehen. Wie üblich befindet sich die DVD in einem aufklappbaren Digipak, welches im Inneren einen lesenswerten Textbeitrag und hübsche Bilder anbietet. Noch ist die Scheibe für rund 10€ zu bekommen, in Anbetracht des Gebotenen ein geradezu unverschämt günstiger Preis, also greift schnellstmöglich zu!

Fraglos bleibt "Der letzte Zug nach Durango" deutlich hinter meinen Lieblingen zurück, dennoch ist dieser Streifen eine Bereicherung für jede Sammlung, für Fans sowieso unverzichtbar. Eine "sachlich-nüchterne" Bewertung (haha, als ob ich dazu in der Lage wäre) würde ich im Bereich 6,5-7/10 ansiedeln. An dieser Stelle muss ich einmal mehr in die grosse Kiste mit den Wohlfühl- und Knuffigkeitspunkten greifen, die der geneigte mit dem Herzen schauende Filmfreund bitte hin­zu­ad­die­ren möge.

Lieblingszitat:

"Schmeiß ihn irgendwo hin. Wir suchen erstmal den Geldschrank."

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Blap V 3.0 regaining paradise

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Vom Ursprung her verdorben


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 19.10.2011 12:14 
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Blap, da stimme ich dir fast 100% zu.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 19.10.2011 16:59 
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Also ich find den Film sehr witzig! Cool die szene im Zug, oder die bei uns herrausgeschnittene mit dem Flaschendrehenlike mit Pistole... :lol:

Für mich ist der Film ganz klar oben mit dabei! Steffen ist echt toll hier und sein Partner Salerno wie immer ne wucht!!!!
Mark Damon noch dazu, mit dauer Smile in the Face, was willste mehr!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 18.07.2012 16:35 
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Urlaubsgeld sei dank hab` ich mir jetzt endlich den
Streifen auch mal zugelegt und bin mehr als angetan :D :D

Abgesehen von der (wieder mal ) phantastischen Quali
der Koch Edition ( hier sei vor allen Dingen die einwand-
frei Abtastung des Hauptfilms sowie die sehr unterhalt-
samen und ungewöhnlich informativen Interviews hervor-
gehoben ) hat mich vor allen Dingen das äusserst er-
frischende und selbstironische Spiel von Steffen positiv
überrascht.
Hätte ich ihm, trotz der diesbezüglich mir sehr wohl bekannten
positiven Kritiken, in der Form in keinster Weise zugetraut.
Der Streifen ist insgesamt auch erfrischend weit von den mir so
ungeliebten Blödelwestern entfernt.
Hier werden die Pointen sparsam, aber äusserst treffend eingesetzt
( köstlich: Der "runde Tisch" und die "Chili-Szene" ) und wirken zu
keiner Zeit konstruiert.

Caiano nimmt sein Werk gottlob nicht allzu Ernst und vergisst
bei allem trotzdem nicht, das es sich ja eigentlich um einen Western
handelt bei dem die Spannung und ein paar zünftige Schiessereien
nicht zu kurz kommen sollten.

Einzig Madame Broschero verlässt sich meiner Meinung nach etwas
zu sehr auf ihre äusseren Reize und bleibt darstellerisch etwas blass.

Insgesamt ein eine sehr unterhaltsame Angelegenheit, die optisch so
gar nicht an einen Low-Budget erinnert ( mir ist zwar nicht bekannt,
wie hoch hier der Produktionsetat war, was Caiano aber auf die Lein-
wand zauber ist aller Ehren wert ) und mich mehr als positiv über-
rascht hat

8,5 von 10 Punkten


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 14.09.2012 18:16 
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Alternativer Titel: Train for Durango
Produktionsland: Italien, Spanien
Produktion: Bianco Manini
Erscheinungsjahr: 1967
Regie: Mario Caiano
Drehbuch: Mario Caiano, José Gutiérrez Maesso
Kamera: Enzo Barboni
Schnitt: Renato Cinquini
Musik: Carlo Rustichelli
Länge: ca. 96 Min.
Freigabe: FSK 12
Darsteller: Anthony Steffen, Mark Damon, Enrico Maria Salerno, Dominique Boschero, Roberto Camardiel, José Bódalo


Gringo und Lucas haben nicht gerade das Glück für sich gepachtet. Nachdem sie auf der Suche nach Erdschätzen versagten, sitzen sie nun im Zug nach Durango. Der Zug wird überfallen und die Räuber erbeuten einen Safe, den sie mitnehmen. Gringo und Lucas wittern ihre Chance doch noch zu Reichtum zu kommen und nehmen die Verfolgung auf.

Mexikanische Stimmungsmusik zum Auftakt lässt bereits verlauten dass wir es innerhalb dieses Films mit wenig Härten zu tun bekommen. Der Zugüberfall entpuppt sich in der Tat als äußerst amüsantes Unterfangen und lässt vereinzelnd zwar einen aufdringlichen Humor verspüren, läuft allerdings nicht auf die Gefahr hinaus sich im Klamauk zu verlieren.

Der Dialog regiert Mario Caianos Western. Die Wortgefechte haben es vereinzelnd in sich und man kann sich als Zuschauer/ hörer ein Schmunzeln nicht verkneifen. Die sehr minimale Geschichte die der Film bietet lebt vom Dialog und den überraschenden Situationen welche durch die Darsteller gut vermittelt werden.

Demnach kann man Anthony Steffen als Gringo (was ein gequälter Blick zu Beginn), sowie Enrico Maria Salerno als Lucas und natürlich Mark Damon als Brown eine gute Leistung attestieren. Gerade Mark Damon nutzt die Situation der dankbaren Rolle des großen Unbekannten, der nicht als schwarzgekleideter Outlaw daher kommt, sonder äußerst fein gekleidet im Automobil durch die staubige Landschaft reist.

"Du bist kein Amerikaner, Gringo. Du bist ein Landstreicher."

Für den weiblichen Part sorgt Dominique Boschero (u. a. aus Antonio Margheritis „Schreie in der Nacht“, sowie aus einigen Eurospy-Beiträgen bekannt) in der Rolle der Helen(e) und dieses gelingt ihr recht gut. Dominique Boschero wirkt sympathisch und alles andere als auf den Mund gefallen, sie ist den anderen immer einen kleinen Schritt voraus.

Die Vorgehensweise des Films ist die recht witzig und unterhaltsam zu fungieren, dieses ist erfolgreich, da der Film kaum Leerlauf zu verzeichnen hat. Während der selteneren Schießereien gibt es sogar ein paar Einschusslöcher in den Opfern zu verzeichnen.

Fazit: Italo-Western-Humor der besseren Art und der deutschen Synchronisation kann man wirklich nichts Schlechtes nachsagen.

7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 23.09.2012 10:40 
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Ein wirklich wunderbarer Film, der beste Western von Caiano finde ich. Vor allem das Dreiergespann Damon/Salerno/Steffen ist einsame Spitze und meiner Meinung nach Steffens beste Leistung im Genre. Wundert mich dass ich zu dem Streifen noch nichts geschrieben habe, ich muss ihn mir auf alle Fälle wieder mal ansehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 23.09.2012 11:08 
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ich muss es einfach immer wieder wiederholen, in "An den Galgen, Bastardo" ist Stffen genauso gut wie hier... ;)

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BeitragVerfasst: 23.09.2012 11:14 
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Na ja, nicht ganz, aber zugegebenermaßen weitaus besser als üblich.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 23.09.2012 15:20 
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Steffen kommt beim Bastardo richtig symapthisch und cool rüber, eine Kombination die er nur hier, bei Durango und noch ein wenig bei Shamango schafft ! Und da Marchent einfach der bessere Regiseur ist, gefällt mir Bastardo auch besser als Durango, wobei dieser ebenfalls ein toller Westenr ist ! :P

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 23.09.2012 15:22 
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Bastardo finde ich um Welten besser als diese unwitzige Angelegenheit

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 23.09.2012 15:23 
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Welten liegen zwischen beiden nicht, nur ne Ecke ! :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 23.09.2012 15:37 
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Ich find Durango besser. Der Film läuft runder.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 18.08.2013 16:52 
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Ich finde den Film ganz witzig.
Und auch hier finde ich die Mischung aus Ernst und Komödie sehr gelungen.
Einige bekannte Gesichter gibt´s natürlich auch zu sehen.
Der Film hat auch einige gute Ideen zu bieten, an denen man merkt, dass sie eindeutig von Duccio Tessari geschrieben wurden.
Die Synchro ist auch nicht übel und der Score macht echt Laune auf den Film.
Fazit: Insgesamt zwar nicht ganz so gut wie DER TOD SAGT AMEN, aber trotzdem nicht schlecht und stellenweise sogar besser.
7,5/10


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 18.08.2013 19:22 
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In der Tat ein unterhaltsamer Streifen der Laune
macht, und das obwohl ich überhaupt nicht auf
diese unsäglichen Italo-Komödien stehe und Steffen
auch nicht gerade als Kömidiant bekannt ist


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 18.08.2013 19:28 
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Ein Komödiant war Steffen nicht, aber er war in diesen leicht komischen, leicht parodistischen Rollen viel besser als in seinen finsteren Rollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 11.06.2015 18:04 
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In den letzten Tagen gab's ja eine kleine Diskussion um den besten Caiano-IW und da hab ich mir seinen m.E. besten gleich nochmal angesehen.
Es ist eine ganz nette IW-Komödie, aber sicher nicht eine der besten.
Humor ist natürlich vorhanden, aber eher zurückhaltend, soll heißen, nicht klamaukig.
Das mögen die meisten als positiv erachten, aber für mich war er diesmal, ehrlich gesagt, gar nicht mehr so witzig, wie bei der Erstsichtung.
Klar, ein paar schöne Ideen gibt's schon, wie z.B. die Szene als Steffen in den Jalapeño hineinbeißt oder auch als Bodalo am Anfang im Zug einen der Soldaten umlegt, aber erst nachdem dieser gerufen hat: "Es lebe die Revolution!", denn "Wie soll man denn was hören, bei dem Spektakel?"
Was auch noch recht lustig war, ist die Szene, als Steffen und Salerno zu Bodalo kommen, der aber gerade schläft und ihn einer seiner Männer aufweckt.
"Los, runter auf den Boden, ihr werdet gleich sehen, wieso".
Außerdem sei noch die Szene mit dem Spielchen erwähnt, dass Camardiel als Mutprobe macht.
"Wer am meisten Angst hat, krepiert".
Bei dieser Szene merkt man ganz deutlich, dass Duccio Tessari mitverantwortlich für das Drehbuch war, erinnert sie doch sehr an EINE PISTOLE FÜR RINGO.
Ansonsten war mir eher weniger zum Lachen; da gefällt mir im Bezug auf IW-Komödien, wo es auch tote gibt, ZWEI WILDE COMPAÑEROS besser, der von Duccio Tessari selbst inszeniert wurde und zwar besser, als jener hier, von Caiano.
Nichtsdestotrotz muss man aber die gesamte Darstellerriege loben, denn es gibt bis in die kleinste Nebenrolle bekannte Leutchen zu sehen.
Abschließend sei noch die Musik von Carlo Rustichelli hervorgehoben, die teilweise sehr an die mexikanische Musik erinnert, was nicht nur passt, sondern auch sehr gefällt.

Nach erfolgter Neusichtung vergebe ich jetzt 7/10.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 31.12.2015 20:22 
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Feiner, sehr humorvoller in Mexiko spielender Abenteuerfilm mit starken IW-Anleihen (oder umgekehrt) und einem Quartett bestens aufgelegter Hauptdarsteller.
Anthony Steffen kommt hier schauspielerisch nuancierter daher als üblich, Enrico Maria Salernos darstellerisches Können hebt den Film über den Durchschnitt, Mark Damon und sein Automobil sind für manche Überraschung gut und die attraktive Dominique Boschero zeigt sich hier auch von ihrer schlagkräftigen Seite.
Der ganze Streifen sprüht nur so vor Witz und originellen Einfällen, z. B. das Duell von Steffen und Damon gegen Ende des Films.
Sollte einmal jemand auf die Idee kommen, die besten IW-Duelle zu dokumentieren, so wäre dieses Kabinettstückchen auf jeden Fall mit vertreten.
Enzo Barboni (Kamera), Duccio Tessari (Drehbuch), Mario Caiano (Regie), Aldo Sambrell und viele andere tragen zur Hochwertigkeit von UN TRENO PER DURANGO (1968) bei. 7/10


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 31.12.2015 20:36 
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Laut Fernando di Leo stammt das Drehbuch von ihm und Augusto Caminito.

"Ducio Tessari asked me and Caminito to write a screenplay for him as he was working on another film, but needed the money. The film was Un Treno per Durango. We wrote the screenplay in less than a week. Ducio took it without even reading it, signed it and went directly to get his money. Caminito an I didn't get a penny, but that was the spirit with which we worked in these days."


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 31.12.2015 20:51 
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Die italienisch-spanische Co-Produktion beruft sich zudem auf eine Story von José Gutiérrez Maesso, welcher neben Caiano ebenfalls am Drehbuch beteiligt gewesen sein soll.
Hier haben viele Köche einmal nicht den Brei verdorben.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.01.2016 08:18 
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vor kurzem mal wieder angschaut - einer der top-IWs

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BeitragVerfasst: 01.01.2016 20:26 
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Fuer mich einer der besten Italowestern und der mit Abstand beste Film von Caiano, den ich kenne. Konnte teilweise gar nicht glauben, dass er von ihm inszeniert sein soll. Hatte mich auch lange Zeit nicht an ihn gewagt, da ich Western-Komoedien zwar mag, man da meiner Meinung nach aber auch leicht in den Eimer greifen kann. Aber fuer mich ist der Film auch in dieser Hinsicht herrlich, und ich war permanent am Dauergrinsen. Enrico Maria Salerno ist in seiner Rolle dabei mal wieder zum Niederknien, und beweist mit ihr, dass sogar Eli Wallach in Zwei glorreiche Halunken ersetzbar gewesen waere. Geniale Schauspieler koennen wohl so gut wie alles spielen. Das Drehbuch wuerde ich persoenlich als brillant bezeichnen, aber so etwas sublim-subtiles ( und das auch noch als Komoedie zum Wohlfuehlen verpackt) muss man erst einmal richtig inszenieren. Dass dies Caiano vollstaendig gelungen ist betrachte ich schon beinahe als Wunder.

Fuer mich war der Streifen letztes Jahr eine Offenbarung und stieg sofort in meinen Italowestern-Olymp auf.

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.01.2016 20:32 
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Dr. Zombi hat geschrieben:
Enrico Maria Salerno ist in seiner Rolle dabei mal wieder zum Niederknien, und beweist mit ihr, dass sogar Eli Wallach in Zwei glorreiche Halunken ersetzbar gewesen waere.


Das hatte ich mir bei der letzten Betrachtung vor ein paar Tagen auch gedacht (aber nicht gewagt, es niederzuschreiben) !


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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.01.2016 20:37 
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Haette auch nie gedacht, dass es moeglich sein koennte, geschweige denn, dass ich dieses Potenzial in einem anderen Film erleben wuerde, aber Salernos Darbietung kann ich (mal wieder!) nur als begnadet beschreiben. Was fuer ein Schauspieler!

Diesen Vergleich und diesen Gedanken niederzuschreiben (moechte ja bei den Halunken um gotteswillen keinen der drei missen), fiel mir aber auch sehr schwer.

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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.01.2016 20:42 
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 Betreff des Beitrags: Re: DER LETZTE ZUG NACH DURANGO - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.01.2016 20:54 
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Anti-Hero hat geschrieben:
immer langsam :D


Freilich war Eli Wallach die Idealbesetzung - da gibt es keine Diskussionen.

Hätte dieser erfolgreiche US-Darsteller aber nicht für GBU gewonnen werden können, wäre Salerno die beste Alternative, noch vor dem natürlich ebenfalls von mir geschätzten Tomas Milian, gewesen.


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