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 Betreff des Beitrags: Re: DER TOD ZÄHLT KEINE DOLLAR - Riccardo Freda
BeitragVerfasst: 21.07.2013 15:10 
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Da ich mir zum letzten Geburtstag unter anderem die Koch-DVD schenken ließ, musste die Sichtung natürlich auch folgen.

Ich musste mich ehrlich gesagt durch den Anfang kämpfen.
Ein amerikanisch anmutender Beginn mit scheinbar oder anscheinend willkürlich aneinander gesetzten Szenen. Eine halbe Stunde, dann nimmt der Film Fahrt auf. Dies interessanterweise dahin, dass das Geschehen ruhiger wird und nicht so hyperaktiv wie zu Beginn.

Eins fällt hierbei besonders ins Auge: Riccardo Freda versucht Leone zu zitieren und ein wenig an "Für eine handvoll Dollar" zu erinnern. Das er daran scheitert, liegt nicht nur daran, dass Mark Damon ein wesentlich schlechterer Schauspieler als Leone ist, sondern schlichtweg an der Anfangs ungeduldigen Inszenierung.

Spätestens dem Enttarnen des eigentlichen Plans, weiß der Film zu gefallen, auch wenn er im Finale wieder ein wenig Charme verliert.

Am Anfang sah ich den Film klar im negativen Bereich und wollte die Sichtung schon abbrechen. Er hätte die Chance gehabt, ein guter Western zu werden, dafür hätte es aber vielleicht einer anderen Crew bedurft. Ich würde "Der Tod zählt keine Dollar" am ehesten wegen der Krimizüge mit dem hervorragenden "1000 Dollar Kopfgeld" vergleichen, an den Freda jedoch nicht heran kommen kann.
Weiterhin positiv zu erwähnen ist der genaiel Score von Nora Orlandi.

Bei der Bewertung bin ich mir unschlüssig.
Der verunglückte Anfang lässt den Film ins Mittelfeld fallen, weswegen ich ihn zwischen 5-7 einordne und dementsprechend (6/10) gebe. Vielleicht hat er in Zukunft die Möglichkeit, noch auf die 7 zu kommen.

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 Betreff des Beitrags: Re: DER TOD ZÄHLT KEINE DOLLAR - Riccardo Freda
BeitragVerfasst: 07.08.2013 14:28 
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Der einzige Genrebeitrag von Riccardo Freda und der ist gar nicht mal so schlecht.
Fängt ja schon ziemlich rasant an und in den ersten 30 min gibt´s fast nur Schießereien und Schlägereien.
Dann wird der Film etwas ruhiger und ca. 20 min lang passiert überhaupt nichts, das ist aber auch schon das einzige, was ich an diesem Film auszusetzen habe.
Gegen Ende kommt der Film wieder in Fahrt, aber das Ende hat mir nicht so gut gefallen.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn Boyd Lester erschossen hätte, statt ihn Richter Warren zu übergeben.
Ansonsten ein annehmbarer Film.
Auch die Musik gefällt.
7,5/10


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 Betreff des Beitrags: Re: DER TOD ZÄHLT KEINE DOLLAR - Riccardo Freda
BeitragVerfasst: 02.06.2016 11:52 
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Ich habe den Film jetzt auch mal mitgenommen und war angenehm überrascht. Fredas Film liegt definitiv im oberen Genredurchschnitt und gefällt vor allem durch seine Bilder. Die Grundidee der Story ist solide, allerdings kann der Film nicht über die volle Laufzeit fesseln. Die Musik finde ich mitunter - gerade in den Dialogszenen - etwas zu aufdringlich. Dennoch ist der Film einer jener Genrevertreter, die ein Fan gesehen haben sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: DER TOD ZÄHLT KEINE DOLLAR - Riccardo Freda
BeitragVerfasst: 18.03.2017 23:08 
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"Der Tod zählt keine Dollar" fand ich insgesamt sehr unterhaltsam, auch wenn mir die Story hin und wieder ein bisschen zu spartanisch, ja, vielleicht sogar zu unspektakulär vorgekommen ist. Vor allem konnte aber Riccardo Fredas überdurchschnittliche Inszenierung überzeugen, die etliche gute Momente mit sich bringt. Mark Damon und Stephen Forsyth spielen ansprechend, liefern ein gelungenes Kontrastprogramm und sorgen für die nötige Abwechslung, aber die beiden sehe ich ohnehin sehr gerne. Ansonsten bleiben noch Showdown und vor allem Nora Orlandis hervorragende Kompositionen in Erinnerung und so konnte mich auch dieser Beitrag kurzweilig unterhalten.


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