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 Betreff des Beitrags: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 30.07.2010 13:38 
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Die Hochzeit von Sheriff Pat Garrett wird durch einen Banküberfall gestört, bei dem zwei Angestellte erschossen werden. Garrett kann die Clayton-Brüder Billy und George, die mit der Beute nach Mexiko geflohen sind, stellen, doch der Weg zurück durch die Wüste gestaltet sich schwieriger als er dachte: Ein mexikanischer Bandit hat von den Geflohenen erfahren und es auf ihren Raub abgesehen, koste es, was es wolle. Der Sheriff und George Clayton schweißen bei der gemeinsamen Verteidigung zusammen, während sein Bruder Billy immer mehr mit den mexikanischen Verbrechern sympathisiert.

(Covertext)


Bild Bild


Bild auch ne nette Sammlung..

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo -Mario Caiano
BeitragVerfasst: 30.07.2010 15:52 
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Der ist heute bei mir angekommen, freu mich schon auf einen I-Westernabend!

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 30.07.2010 17:48 
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Mit Schleichwerbugn für die Regenbogencollection ;-)

Interessant ist, dass die Bilder doch nach wesentlich mehr Budget aussehen, als die meisten späteren IW nach der Leoneflut offensichtlich hatten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 30.07.2010 17:59 
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Das kann man ja nachvollziehen. Dieser hier war ja die Großproduktion und parallel "Handvoll Dollar" die Mini-Budget-Variante. Der Film fürs kleine Geld wurde der Hit und der Große ging im Laufe der Zeit etwas unter. Klar, dass die Produzenten da der Meinung waren, dass sie auf Budget verzichten sollten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 30.07.2010 18:52 
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So, kam mir gleich bekannt vor. Den hab ich vor Ewigkeiten mal im TV gesehen, war so ca. 1998 vielleicht.

Also gegen Rod Cameron ist ja selbst Winnetou ein blutrünstiger, zynischer Killer. :lol: Bezeichnende Szene: Cameron will die Ehre seiner Frau retten, lässt Horst F. absteigen, schließt ihm die Handschellen auf, wirft seinen eigenen Colt weg um sich mit ihm fair kloppen zu können. :lol: In jedem anderen Film hätte der Strolch wohl einen Gewehrkolben in die Fresse bekommen. Trotzdem sind die Szenen mit Frank noch die besseren.

Graupiger Höhepunkt: Die Musikeinlage in der Farmhütte...

Also: Trotz flüchtiger Wiedersehensfreude eher nichts für mich...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 30.07.2010 19:36 
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Das war mein erster IW (auch wenn es nur so ein halber ist).

Mitte der 70ger im TV gesehen. Samstag Abend kurz nach 22 Uhr in der ARD, und ich hätte natürlich eigentlich längst im Bett liegen müssen. Dank Horst Frank und Vivi Bach habe ich ihn, ähnlich den Karl May Western, für einen deutschen Film gehalten. Was ja auch nicht vollkommen verkehrt ist.
Genau meine Art von Film damals.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 31.07.2010 21:30 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Graupiger Höhepunkt: Die Musikeinlage in der Farmhütte...


Volle Zustimmung, wirklich unerträglich!

Ansonsten wurde ich aber bestens unterhalten, auch wenn dem Film vielleicht ein bisschen "Italo-Flair" fehlt. Allein wegen Horst Frank hat sich die Sichtung aber schon gelohnt.

Zur DVD muss nicht viel gesagt werden, mal wieder tolle Arbeit von Koch Media! Bitte mehr davon! :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 31.07.2010 21:55 
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Vielleicht ziehe ich mir den Film heute Nacht noch rein. Von mir aus darf es ruhig ein bisschen Deutschtümelig sein, gern auch mit Gesangseinlage! :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.08.2010 01:05 
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Ich habe mir den Film gerade angesehen und ich mag ihn. Nicht sehr spektakulär aber eine gute Story, streckenweise recht spannend und solide inszeniert. Das war heute genau richtig für mich.
Auf jeden Fall ist der Film im Bezug auf die letzten Veröffentlichungen der Italo Western Serie mal wieder qualitativer.


Das Bild der Koch DVD ist zufriedenstellend, nicht mehr aber auch nicht weniger. Da kann man wirklich zufrieden sein.

Meine ausführlichere Bewertung schreibe ich in den nächsten Tagen in mein Filmtagebuch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.08.2010 09:56 
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Was denn alle haben den Film schon, was ist denn mit den Amazonen los die waren auch schon mal schneller :(

:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.08.2010 11:08 
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Mir gefällt er auch. Ist zwar nichts Besonderes aber schön gefilmt und irgendwie charmant in seiner unschuldigen Naivität. Ich hab den Kauf nicht bereut!

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.08.2010 11:16 
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Toll sind auch die Extras. Caiano wirkt schon sehr liebenswürdig und offen für die Fragen, sehr sympatisch. Allein dafür sollte man seinen besten "Joe Logan sieht rot" bei Koch unterbringen. Alle anderen von ihm liegen ja in ordentlicher Fassung vor (außer Todeslied).

Witzig auch, dass er Bruschini in dieser A/B-Filmkiste wiederspricht. Und am Ende wird er auf dem Sofa von seiner Katze angefallen. Richtig gelungenes Interview :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.08.2010 16:41 
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Ich glaube eher was der Regisseur sagt. Eigentlich auch logisch. Man braucht sich bei den beiden Filmen nur nach der Morricone Musik richten. Warum wohl hat sich Morricone ganz offensichtlich für den Dollar Film einen rausgerissen? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 01.08.2010 16:44 
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Naja Morricone sagt ja auch immer, dass die Zusammenarbeit mit Leone eine ganz eigene Erfahrung war, weil dieser als Regisseur genaue Vorstellungen für seinen Score hatte, während andere, und Caiano kann man denke ich getrost dazu zählen, Auftäge abgaben und die Komponisten kaum wussten, worum sich der Film dreht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 02.08.2010 13:39 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Toll sind auch die Extras. Caiano wirkt schon sehr liebenswürdig und offen für die Fragen, sehr sympatisch. Allein dafür sollte man seinen besten "Joe Logan sieht rot" bei Koch unterbringen. Alle anderen von ihm liegen ja in ordentlicher Fassung vor (außer Todeslied).

Leider geht es ihm inzwischen nicht mehr so gut :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 03.08.2010 22:08 
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Die letzten Zwei vom Rio Bravo ist ein durchaus unterhaltsamer kleiner Film mit genügend Action, guten Darstellern und einer guten Musik. Vor allem das Trompetenthema, dass später auch in Baldis Preparati la bara zum Einsatz kam, ist wirklich ausgezeichnet, dass Titellied Lonesome Billy ist auch recht gelungen.

Rod Cameron macht seine Sache ganz ordentlich als aufrechter Sheriff, der wie aus einem US-Western kopiert scheint, ebenso wie das Auftauchen der Kavallerie, die wie bei Lucky Luke gerade im richtigen Moment angeritten kommt. Ebenso Lucky Luke mäßig ist, dass der gute Sheriff Pat Garrett wohl erst am Ende des Film nachladen muss. Die Bösen sind aber um einiges Cooler, der diabolische Horst Frank und Mimmo Palmara als mexikanischer Banditenchef. José Manuel Martín ist an der Seite von Palmara auch noch mit von der Partie.

Nichts besonderes der Streifen, aber er ist sehr unterhaltsam und erfüllt somit seinen Zweck, zudem ist er historisch durchaus von Bedeutung. Die Koch DVD ist sehr gut geworden, Bild und Ton sind ausgezeichnet und die zwei Interviews sind ebenfalls sehr interessant.

Bild Bild Bild Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 03.08.2010 22:27 
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Na na, jetzt wollen wir aber mal nicht Lucky Luke unterschätzen. Lucky Luke ist das Werk eines Genies, nämlich Rene Goscinny.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 03.08.2010 22:36 
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nerofranco hat geschrieben:

Bild Bild Bild Bild

Bild Bild Bild Bild


Warum sind denn die Fotos so blau. Oder war da jemand bei Koch Media besoffen. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 03.08.2010 23:09 
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Nein, ich hoffe nicht. :D
muss irgendein Fehler beim uploaden gewesen sein


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 04.08.2010 07:50 
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Michael hat geschrieben:
Das kann man ja nachvollziehen. Dieser hier war ja die Großproduktion und parallel "Handvoll Dollar" die Mini-Budget-Variante. Der Film fürs kleine Geld wurde der Hit und der Große ging im Laufe der Zeit etwas unter. Klar, dass die Produzenten da der Meinung waren, dass sie auf Budget verzichten sollten.



Würde ich so nicht unterschreiben. Sicherlich war FeHD ein B-Film, aber sowohl die restlichen Leonefilme, als auch Produktionen wie Eine Pistole für Ringo, Der Gehetzte der Sierra Madre, Arizona Colt, Eine Flut von Dollars, Die sieben Pistolen des MacGregor haben doch eher A-Film-Charakter. M.E. kam die richtige B-Film-Flut erst nach dem Erfolg von Django...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 04.08.2010 09:06 
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Richtig, aber der zeitliche Abstand bis dahin ist halt eigentlich nicht groß. Wir planen bei uns zum Beispiel auch schon Neuheitenfilme für das Jahr 2012.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 04.08.2010 17:46 
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So meine Dvd ist nun gestern auch angekommen :P
Hier ist die Kopie eines US Westerns am besten gelungen! Zum einen der Hauptdarsteller der auch noch John Waynes Syncronstimme hatte, wenn ich nicht irre... Dann seine Sherifffigur, sehr aufrecht, die zb. dafür sorgt das der böse Bube eine anständige beerdigung bekommt usw.
Dann Horst Frank bis auf seine Kleidung auch eher ein Us Bösewicht...
Und die Kavallerie als Rettung in der Not!
Einige ansätze für später typisches waren natürlich da, wie zb. die Mexicanergang, statts der Indianer. Was aber daran liegen dürfte, das eben die Spanier gut als Mexicaner durchgehen und es nicht so leicht war Indianer aufzutreiben...
Naja der Score von Morricone war auch gelungen, zwar auch Us orientiert aber mit seiner typischen finnesse! Besonderheit bei dem Film das Titellied, das ausnahmsweise mal den Bösewicht "Lonesomme Billy" besingt.
Das Musikstück auf der Farm war echt gräußlig und erst Vivi Bach´s Gesichtsausdruck dazu :D

Solider Us western, Italofeeling ist bei mir keines aufgekommen....

Die Koch dvd ist spitze!

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 05.08.2010 11:14 
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habe mir den streifen gestern angesehen. unterhaltungswert war gut, nur war es für mich auch kein klassischer italo. der film hat mich leicht an "comancheros" mit john wayne erinnert. glaube, der film hätte besser in die classic western collection von koch gepasst, wenn er nicht von italienern gedreht worden wäre.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 20.09.2010 08:56 
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Frage an Michael:

Die DVD ist ja nun in 1,85:1, während meine TV Aufnahme in 1,66:1 ist. Müsste der Film nicht, genau wie Django, in 1,66:1 gezeigt werden?

Das Format ist mit Panoramico angegeben, und da blicke ich noch immer nicht ganz durch. Was ist das nun eigentlich?
Es gab mal ein sehr frühes Breitwand Format das glaube ich Panoramica hieß, aber ich dachte bislang das Panoramico lediglich bedeutet das der Film im 35 mm Normalformat gedreht wurde, und dann unten und oben im Kino auf 1,66:1 (oder doch in 1,85:1? oder beides?) abgekascht wird. so das auch open matte Vollbildversionen möglich sind.
Oder ist Panoramico doch ein richtiges Breitwand Verfahren mit festgelegtem Format? Und wenn ist es anamorph oder nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 20.09.2010 09:28 
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Du hast recht, Panoramico ist das erste Breitwandverfahren, das für einen Spielfilm genutzt wurde. Es war nicht Cinemascope sondern "Panoramico Alberini", welches 1914 (!) von Filoteo Alberini entwickelt wurde.
Das erste mit einem Anamorphot-Objektiv arbeitende Verfahren war Hypergonar, das wurde von Henri Chrétien entwickelt. Das Verfahren wurde 1927 bei "Eine Feuermaschine" von Claude Autant-Lare verwendet.
Nähere Infos und viel Interessantes zu dem Thema findest Du hier:

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 20.09.2010 16:55 
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Der Wildeste Westen , ist zb. in Panoramica gedreht, da wurden glaub ich drei Kameras nebeneinander gestellt um ein breiteres bild zu bekommen....
Wennste bei der Dvd genau hinschaust kannste glaub ich sogar die klebenähte oder so erkennen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 20.09.2010 20:08 
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Du meinst Das war der Wilde Westen (How the West Was Won).
Aber das ist ganz etwas anderes und nennt sich Cinerama:
3 Kameras (und damit auch 3 Projektoren im Kino) nebeneinander um ein Format von 2,6:1 bis 2,8:1 abbilden zu können. Nur das man die Übergänge nicht unsichtbar machen konnte. Schwachsinnige Idee.

Genau genommen ist es mir ein Rätsel warum man überhaupt breitere Bilder als 2:1 verwendet hat, da die meisten Regisseure ohnehin nur wenig mit dem viel zu breiten Bild anfangen konnten. Und meist von wenigen leinwandfüllenden spektakulären Bildern abgesehen, der Rest des Filmes die Regisseure eher vor bildkompositorische Probleme stellte, weil man ja immer das ganze Bild irgendwie ausfüllen musste. Ich glaube es war Hitchcock der meinte 2,35:1 tauge vor allem zum abfilmen von Beerdigungsprozessionen.
Optimal wäre es eigentlich wenn man für jede Szene einen anderen Bildauschnitt wählen könnte, den der für die Szene halt optimal ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 20.09.2010 20:15 
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Stanton hat geschrieben:
Ich glaube es war Hitchcock der meinte 2,35:1 tauge vor allem zum abfilmen von Beerdigungsprozessionen.


:D
Da muss ich dem Meister ausnahmsweise mal unterstellen, daß er Scheiße gequasselt hat. Das Problem ist (wie du schon schriebst), daß viele Filmemacher mit dem Breitwand-Format einfach nicht umzugehen wussten. Leone oder Kurosawa zeig(t)en ja, wie man´s macht. Überhaupt haben die Japsen das Beste aus dem Scope herausgekitzelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 20.09.2010 20:28 
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Ich glaube die damals älteren Regisseure, die alle mit dem 4:3 Format ihren Job gelernt hatten, fühlten sich sehr unwohl mit dem Cinemascope Bild. Sie waren fast alle sehr skeptisch gegenüber dem neuen Format, das wie jede Neuerung (z.B. auch Ton- oder Farbfilm) ästhtetisch erst einmal für viele Jahre einen künstlerischen Rückschritt darstellte.

Klar gab es auch von Anfang an Regisseure die die Vorteile zu nutzen wussten.

Und man kann natürlich auch sehr intime Filme ganz glänzend in 2,35:1 gestalten, es müssen nicht immer die großen Spektakel sein die auf der Breitwand am besten rüberkommen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die letzten Zwei vom Rio Bravo - Mario Caiano
BeitragVerfasst: 20.09.2010 20:45 
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