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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.08.2010 14:30 
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ephedrino hat geschrieben:
Als jemand, der sterile Neusynchros nicht ausstehen kann, habe ich aber die detusche Tonspur nach wenigen Minuten verlassen. Danach war es für mich viel angenehmer.


Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man einen IW immer mit Originalton und UT schauen. Denn ob Altsynchro oder Neusynchro, die meisten deutschen Synchros sind eine kleine Katastrophe. Dies hatte viel zu dem schlechten Ruf des Genres in Deutschland beigetragen. Denn dieser Hinterhof-Jargong vermittelt nicht gerade höchste Sprachkultur und hohes Niveau. ;)
Und man kann durchaus einen Film mit einer harten Synchro ausstatten, ohne gleich in niveaulosen Unsinn zu verfallen. Doch das war in den 60er und 70er Jahren wohl so gewollt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.08.2010 20:37 
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Da bin ich anderer Meinung. Mit völlig entstellenden Synchros kann ich zwar bei gut gemachten, ernsten Filmen auch nichts anfangen, aber mir gefallen dennoch die überwiegende Mehrzahl der deutschen Synchros, vor allem bis etwa 1970. Wenn ein Team Marquis, Hirthe, Kindler, Martienzen oder auch Brandt (jetzt meine ich mal nur den Sprecher) etc. vereint sind, habe ich in den seltensten Fällen was auszusetzen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.08.2010 21:09 
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Es gab aber damals schon zu viele Synros im IW Bereich die sehr verfälschend waren. Was mit US Western damals nur selten geschah. Generell habe ich das Gefühl das man sich mit IW etwas weniger Mühe gemacht hat. Und ide Blödelsyncros bei ernsten Filmen sind unter aller Sau.
Es gibt aber auch etliche sehr gute.

Selbst die stimmlich hervorragende Synco von Spiel mir das Lied vom Tod enthält ja einige Verfälschungen die eigentlich eine Frechheit sind.

Ein Schuß zuviel gehört aber zu den Filmen die erst neurdings vertont wurden. Und da fehlt meist die Atmosphäre und die Stimmen klingen zu oft unpassend.
Richtig schlimm sind die Syncros für VHS Erstveröffentlichungen aus den 80gern, die in Porno Qualität angefertigt wurden. Da passt gar nichts.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.08.2010 21:09 
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Ich entscheide das immer von film zu film. Aber die UTs las ich bei den Koch DVDs auch auf Deutsch immer mitlaufen um die Unterschiede zu sehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.08.2010 21:21 
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Ich schaue mir die Filme beim ersten Mal immer nach Möglichkeit auf Italienisch mit deutschen Untertiteln an, an die deutsche Tonspur wage ich mich erst beim zweiten Mal heran.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.08.2010 21:26 
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Ich schau nur die deutsche. Wär mir zu nervig 90-100 Min. ständig mitzulesen. Bei Filmen wie Leichen pflastern... mach ich da eine Ausnahme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 09.08.2010 18:01 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Bei Filmen wie Leichen pflastern... mach ich da eine Ausnahme.

Und das ist doch ein gutes Beispiel.
Es gibt in dem Film eine Szene wo eine alte Frau, deren Sohn erschossen wurde, Silence fragt, ob er ihr helfen könnte.
Und sie räumt allerdings dann gleich ein, dass sie ihm nicht viel geben könnte, außer:

in der deutschen Synchro: ".... das Haus meines Sohnes"
in der Originalsynchro: "das Pferd meines Sohnes"

Ein Wort abgeändert, was aber gar keinen Sinn ergibt. Diese Pistoleros sind "Streuner", die umherziehen um ihre Rache zu befriedigen, oder ihre Gier nach Geld zu stillen. Was soll so jemand mit einem Haus. Damit unterwandert man jeglichen Mythos dieser aufgebauten Anti-Helden-Figur. Und aus welchem Sinn hat man in der deutschen Synchro dieses Wort abgeändert. Völliger Unsinn.

Das hatte ich schon beim ersten Schauen nicht verstanden. Und als ich den Film auf ital. schaute, wurde dieser Verdacht bestätigt. Und das ich nur ein kleines Beispiel für eine Verfälschung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 09.08.2010 18:21 
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Mein Lieblingsbeispiel ist "Sartana kommt".

Dialog aus der Originalfassung:
"Wo steckt der Sheriff?" - "In der Apachengrotte!"
(Gleich nach dieser Szene macht sich Sartana auf den Weg zur besagten Grotte)

Deutsche Übersetzung:
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(Dass Sartana so gar nicht wissen kann, dass er zur Apachengrotte muss, daran haben die Verantowrtlichen für die Synchro wohl nicht gedacht...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 09.08.2010 18:31 
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Sehr gutes Beispiel.
Wobei einige dieser Sartana Streifen völlig falsch synchronisiert wurden.
Am Schlimmsten ist "Sartana - Noch warm und schon Sand drauf". "Synchronteufel" Rainer Brandt wie er leibt und lebt.
Ein Grund, warum ich die Sartana-Filme nicht mehr in deutscher Sprache schaue.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 09.08.2010 22:45 
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El Puro hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
Bei Filmen wie Leichen pflastern... mach ich da eine Ausnahme.

Und das ist doch ein gutes Beispiel.
Es gibt in dem Film eine Szene wo eine alte Frau, deren Sohn erschossen wurde, Silence fragt, ob er ihr helfen könnte.
Und sie räumt allerdings dann gleich ein, dass sie ihm nicht viel geben könnte, außer:

in der deutschen Synchro: ".... das Haus meines Sohnes"
in der Originalsynchro: "das Pferd meines Sohnes"

Ein Wort abgeändert, was aber gar keinen Sinn ergibt. Diese Pistoleros sind "Streuner", die umherziehen um ihre Rache zu befriedigen, oder ihre Gier nach Geld zu stillen. Was soll so jemand mit einem Haus. Damit unterwandert man jeglichen Mythos dieser aufgebauten Anti-Helden-Figur. Und aus welchem Sinn hat man in der deutschen Synchro dieses Wort abgeändert. Völliger Unsinn.
Das hatte ich schon beim ersten Schauen nicht verstanden. Und als ich den Film auf ital. schaute, wurde dieser Verdacht bestätigt. Und das ich nur ein kleines Beispiel für eine Verfälschung.



Genau das Beispiel hätte ich auch gebracht. Silenzios Pferd stirbt ja im Schnee, er schleppt den Sattel. Und an der Kutsche hinten ist ja dann das Pferd angebunden. Vielleicht dachte man, dass für ein Menschenleben ein oller Zosse zuwenig ist. 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 01.04.2011 14:54 
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Gestern angesehen. Meiner Meinung nach kein "must have" Titel, aber dennoch ein Film der noch knapp den Spaghetti-Durchschnitt erreicht. Zu verdanken hat er dies allerdings mehr Piero Lulli, dem man den Spaß an der Rolle anmerkt. Peter Martell, der in "Il pistolero dell'Ave Maria" vollends zu überzeugen musste, wirkt hier als glattrasierter Stranger durchaus unpassend und neigt vor allem zu absolutem Overacting. Die Geschichte ist zudem äußerst durchsichtig gestaltet, dazu voller logischer Fehler und nicht nachvollziehbarer Handlungswendungen. Die Score und die Locations hingegen wissen weitestgehend zu gefallen und sind wohl neben Lulli mit ein Grund, die das Ganze noch ins Mittelmaß übergehen lassen.

Bezieht man die historische Komponente um Bloody Bill Anderson und dessen Brutalität mit ein, so muss festgehalten werden, dass diese Komponente dem Fim vollkommen fehlt. Bloody Bill Anderson wirkt mehr wie ein aufgescheuchtes Hühnchen auf der Flucht, dessen Ruhm einzig auf Märchen und Legenden aufbaut - will heißen: Von dessen Kaltblütigkeit und Brutalität ist bis auf die skrupellose Ermordung der Mormonen-Brüder wenig zu sehen bzw. wird von Rafal Romero Marchent meines Erachtens zu wenig in den Vordergrund gestellt. Die Regiearbeit beschäftigt sich vielmehr mit einigen Nebenschauplätzen, wo ein Fokus auf die Jagd der beiden Hauptprotagonisten nach der Bande und dem Kopfgeld dem Handlungsstrang um einiges besser getan hätte.

5/10 Punkten


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 21.02.2013 10:36 
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Alternativer Titel: Ringo, il cavaliere solitario
Produktionsland: Italien, Spanien
Produktion: Eduardo Manzanos Brochero
Erscheinungsjahr: 1968
Regie: Rafael Romero Marchent
Drehbuch: Mario Caiano
Kamera: Emanuele Di Cola
Schnitt: Antonio Gimeno, Renato Cinquini
Musik: Manuel Parada, Francesco De Masi
Länge: ca. 81 Min.
Freigabe: FSK 16
Darsteller: Pietro Martellanza, Piero Lulli, Dyanik Zurakowska, Paolo Herzl, Armando Calvo, Jesús Puente


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Für Bloody Bill Anderson und seine Bande ist der Krieg niemals zu Ende. Sie rauben Banken aus und schrecken auch vor Mord nicht zurück. Eines Tages setzt man Colonel Blythe auf die Spur der Desperados an. Unterstützung erhält der Colonel von einem Kopfgeldjäger namens Dan Samuelson.

In erster Linie sei gesagt/ geschrieben, dass wir uns innerhalb schöner Landschaften befinden um Colonel Blythes Jagd auf Bloody Bill und seine Bande mitzuerleben. In ein paar Momenten werden die Darsteller von der Kamera als silhouettenhafte Reiter die im Hintergrund die Sonne untergehen lassen präsentiert, was für die Optik einiges her macht.

Eine Verarbeitung der Geschichte von William T. Anderson die sich auf Fakten stützt ist innerhalb „Ein Schuss zuviel“ natürlich nicht zu erwarten. Auch Frank James hat hier keinen Auftritt. Die Figur Bloody Bill dient einfach als Darstellung eines Verbrechers der gejagt wird. Auf historische Hintergründe wird hier gänzlich verzichtet. Egal, denn dieses sei auch nur als Randinformation angemerkt, denn wir befinden uns in einem italienischen Western, der sich andere Ziele als die Vermittlung von Historie gesetzt hat.

Rafael Romero Marchent der mit „An den Galgen, Bastardo“ sowie auch „Garringo“ zwei gute Genrebeiträge schaffte, erreicht mit „Ein Schuss zuviel“ nur das Mittelmaß. Die Kameraarbeit kann sich zwar sehen lassen und vermittelt einiges sehr guten Bildern, allerdings sind die Story und deren Aufbau äußerst träge. Dieses bessert sich mit dem Eintreffen von Dan Samuelson, der von einem wie fast immer guten und von mir sehr geschätzten Piero Lulli gespielt wird. Pietro Martellanza macht in der Rolle von Colonel Blythe (Ringo) einen eher langweilenden Eindruck. Auch Paolo Herzl kann man in der Rolle von Michael (Kid) nicht viel Gutes abgewinnen.

Fazit: Ein Italo-Western, der mit seinen vereinzelnd sehr guten Bilder und einem guten Piero Lulli punkten kann um sich im letztendlich sicheren Mittelmaß niederzulassen.

6/10



www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 09.05.2015 18:33 
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Habe ich heute für sage und schreibe 2 Euro geschossen...
Meiner Meinung nach jedoch, trotz eines hervorragenden Piero
Lulli`s,ein äusserst schwacher Genrebeitrag mit erheblichen
Längen.
Langweilig und höchstens 3/10


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 09.05.2015 18:54 
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trainspotting hat geschrieben:
Habe ich heute für sage und schreibe 2 Euro geschossen...


Da war heute noch jemand beim T€DI. :D

Hab da die beiden Mulargias aufgetrieben.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 10.05.2015 15:31 
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ugo-piazza hat geschrieben:
trainspotting hat geschrieben:
Habe ich heute für sage und schreibe 2 Euro geschossen...


Da war heute noch jemand beim T€DI. :D

Hab da die beiden Mulargias aufgetrieben.


So sieht`s aus.
Eigentlich wollte meine Freundin nur Sachen für ihren Balkon
kaufen, und siehe da: "Ein Schuss zuviel", " Schneller als 1000
Colts" und "Rocco-ich leg Dich um" für je 2 Euro.
Da kann man nicht meckern
Taugt der Schuppen also doch für irgendwas ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 10.05.2015 17:22 
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ugo-piazza hat geschrieben:
trainspotting hat geschrieben:
Habe ich heute für sage und schreibe 2 Euro geschossen...


Da war heute noch jemand beim T€DI. :D

Hab da die beiden Mulargias aufgetrieben.


Da muss ich wohl auch mal hin. Weniger als 5 Euro für die Scheiben ist natürlich echt zu wenig, aber wenn man hört, dass sich ein Regenbogentitel nicht mal im dreistelligen Bereich verkauft hat...


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 10.05.2015 19:02 
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Nobody hat geschrieben:

Da muss ich wohl auch mal hin. Weniger als 5 Euro für die Scheiben ist natürlich echt zu wenig, aber wenn man hört, dass sich ein Regenbogentitel nicht mal im dreistelligen Bereich verkauft hat...

Wer sagt das denn?

Und 3stellig? Du meinst zumindest nicht 4stellig, oder?

Hat Micha nicht mal gesagt das sich die meisten Regenbogentitel relativ ähnlich verkauft haben? Was mir ebenfalls schwer fiel zu glauben.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 11.05.2015 08:46 
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Das hatte mir mal ein Händler auf einer Börse erzählt... und ja, es hieß nicht mal dreistellig, also unter 100 Stück... . Erschien mir aber auch horrend wenig.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 11.05.2015 09:01 
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Nobody hat geschrieben:
Das hatte mir mal ein Händler auf einer Börse erzählt... und ja, es hieß nicht mal dreistellig, also unter 100 Stück... . Erschien mir aber auch horrend wenig.

Hm, also selbst Titel wie "Matalo" scheinen sich wohl auch nur im dreistelligen Bereich zu verkaufen...der Markt für IW abseits der bekannten Titel ist wohl (leider) sehr überschaubar :cry:
"Sonora" hingegen läuft wohl recht gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 11.05.2015 17:34 
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Der Brando-Western? Macht wohl der Name.

Ich denke auch, dass die Wild Coyote Titel im dreistelligen Bereich bleiben werden, wenn auch (hoffentlich) im oberen. Aber die Filme sind eben doch recht unbekannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 11.05.2015 20:00 
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Der Brando-Western? Macht wohl der Name.

.


Für ein paar Leichen mehr

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 12.05.2015 09:07 
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Achso :D Das ist aber auch ein guter Film...


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 12.05.2015 13:25 
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Hab auch mal zum Tedi reingesehen, Ein Schuss zuviel, 2 Euro,... und meins wars 8-)
1000 Dollar Kopfgeld war der einzige andere Titel der Regenbogenreihe der noch da war

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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 12.05.2015 15:17 
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Italo-West-Fan hat geschrieben:
Hab auch mal zum Tedi reingesehen, Ein Schuss zuviel, 2 Euro,... und meins wars 8-)

Mußte gerade mal nachsehn,obs den Laden hier gibt :lol:
Gibts und ich geh davon aus,daß ich da morgen mal reinschaue.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 05.07.2015 22:04 
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Bei dem Film bin ich mir jetzt nicht ganz sicher, was ich davon halten soll.
Auf der einen Seite gibt's Peter Martell und Piero Lulli (ausnahmsweise in einer sympathischen Rolle) zu sehen und ein bisschen Spanien vom Feinsten, auf der anderen Seite ist aber schon das Drehbuch ziemlich misslungen.
Ein Agent von Pinkerton, der gar keiner ist, ein Captain, dessen ehemaliger Kamerad sich einer Bande angeschlossen hat, die mal eben ein paar Mormonen umlegt und sich als ebenjene ausgibt...
Das alles, die ganze Geschichte ist eigentlich schon zum an den Kopf greifen, aber dann gibt's auch noch das Problem, dass das ganze auch einfach nur vor sich hin plätschert.
Es ist in dem Fall, glaube ich, gar nicht schlecht, dass der Film nur 80 Minuten dauert, viel länger wäre es nämlich nicht auszuhalten.
Allerdings gibt's auch hin und wieder recht gute Szenen, wie z.B. die Schlägerei im Saloon.
Dann gibt's da in der Bande auch noch einen ziemlich bekloppten Typen (José Jaspe), der laufend irgendeinen Blödsinn macht.
Man könnte sagen, wenn er kommt, passiert meistens irgendwas, was den Zuschauer kurzzeitig wieder wachrüttelt.
Außerdem sollte man auch die Musik von Francesco De Masi erwähnen, die das eigentliche Highlight des Films darstellt, speziell eben die Titelmelodie (die bereits vormals in dem Thread gepostet wurde).
Die TV-Synchro ist von den Dialogen her wieder recht gut geworden, allerdings sind natürlich einige Stimmen unpassend und die Schussgeräusche sind sehr dumpf, aber auch hier bleibt alles in einem erträglichen Rahmen.
6/10


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 28.10.2015 18:41 
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Habe mir diesen Thread gerade mal in Ruhe zu Gemüte geführt und bin sehr überrascht, wie stark hier die Meinungen (durchgehend) auseinander gehen. :?

Nach meiner gestrigen Premiere muss ich mich ganz klar zu den Bewunderern zählen, da mir der Streifen von Anfang bis Ende beste Unterhaltung bot. Fand auch das Zusammenspiel zwischen Piero Lulli und Peter Martell sehr gelungen, zudem mich Signore Lullis Sololeistung vollends begeistern konnte. Beim Finale bin ich dann sogar kurzzeitig verstummt :shock: :D Großes Kino!

Für mich ganz klar einer der besseren Vertreter des Genres :dh:


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 28.10.2015 19:50 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Habe mir diesen Thread gerade mal in Ruhe zu Gemüte geführt und bin sehr überrascht, wie stark hier die Meinungen (durchgehend) auseinander gehen. :?

Nach meiner gestrigen Premiere muss ich mich ganz klar zu den Bewunderern zählen, da mir der Streifen von Anfang bis Ende beste Unterhaltung bot. Fand auch das Zusammenspiel zwischen Piero Lulli und Peter Martell sehr gelungen, zudem mich Signore Lullis Sololeistung vollends begeistern konnte. Beim Finale bin ich dann sogar kurzzeitig verstummt :shock: :D Großes Kino!

Für mich ganz klar einer der besseren Vertreter des Genres :dh:


Eine derart positive Meinung, wo es gleich heißt: "Großes Kino" oder "Bewunderer" habe ich zu diesem Film, glaube ich, überhaupt noch nicht gelesen.
Für mich eher ein akzeptabler Mittelklasse-IW, so ein klassisches: "Kann man sich ansehen, muss man aber nicht"-Exemplar.

Was hältst du denn von der Synchro?
Ich würde ja sagen, eine Kinosynchro hätte den Film vielleicht noch ein bisschen verbessert, aber abgesehen von der etwas misslungenen Abmischung der Geräusche, finde ich die Synchro gar nicht so übel.
Also da habe ich, was Neusynchros betrifft, schon schlechteres gehört.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 28.10.2015 21:37 
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Wobei ich "großes Kino" lediglich auf das Finale bezogen habe und Herrn Lullis Solo-Leistung völlig überzeugend fand ;) Die Inszenierung an sich sehe ich auch nur als solides Mittelmaß an, das mich aber bestens unterhalten konnte.... und das ist die Hauptsache :)


Die Synchro empfand ich zunächst etwas befremdlich und war daher auch anfänglich sehr enttäuscht, aber irgendwie trat bereits nach kurzer Zeit ein unerwarteter Gewöhnungseffekt auf, der das Ganze dann wiederum erträglicher machte. Aber richtig anfreunden konnte mich damit nicht wirklich. Beim nächsten Mal gibt es den Film dann OmU ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 28.10.2015 23:01 
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Sehe ich etwas kritischer. Ich finde den Film sehr dilettantisch inszeniert. Unterhalten hat der Streifen mich kaum und ich fand ihn ehrlich gesagt ziemlich furchtbar. Dazu noch die Synchro, die den Film echt nochmal einige 'Oktaven' nach unten zieht. Himmel ist die schlecht! Da ist ja manche DDR-TV-Synchro besser und das soll schon was heißen. Größtes Manko: Man merkt der Synchro echt ihre 'Aktualität' an, die meisten Sprecher haben absolut kein Gespür für die damalige Zeit und klingen daher permament nach 'Mikro'.

Es ist natürlich wie Richie zu überlegen, den Film mal mit O-Ton zu schauen. Vielleicht fällt dann mein Urteil milder aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 29.10.2015 13:59 
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Richie Pistilli hat geschrieben:
Wobei ich "großes Kino" lediglich auf das Finale bezogen habe und Herrn Lullis Solo-Leistung völlig überzeugend fand ;)

Wenn du es nur auf das Finale und die Leistung von Lulli beziehst, muss ich dir recht geben.
Abseits der Musik ist das glaube ich das einzige, was an dem Film richtig gut ist.
Ich finde zwar den gesamten Film auch nicht so schlecht, aber mehr als "akzeptabel" geht da nicht.

Richie Pistilli hat geschrieben:
Die Synchro empfand ich zunächst etwas befremdlich und war daher auch anfänglich sehr enttäuscht, aber irgendwie trat bereits nach kurzer Zeit ein unerwarteter Gewöhnungseffekt auf, der das Ganze dann wiederum erträglicher machte. Aber richtig anfreunden konnte mich damit nicht wirklich. Beim nächsten Mal gibt es den Film dann OmU ;)

Habe den Film zwar erst einmal gesehen - folglich kann ich mich an die Synchro nicht mehr so genau erinnern - aber ich fand sie damals überraschend angenehm anzuhören.
Habe ich mir viel schlimmer vorgestellt.
Aber vielleicht sollte ich's doch einmal in O (mU muss nicht sein) versuchen...


Zuletzt geändert von Sbirro Di Ferro am 31.10.2015 21:47, insgesamt 1-mal geändert.

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