Dirty Pictures

Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: EIN SCHUSS ZUVIEL - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 03.12.2009 17:07 
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Spanien, Italien 1969


Der wortkarge Ringo jagt die Bande des hinterhältigen Bill Anderson die plündernd durchs Land zieht. Dabei legt er sich mit einem jungen Rebellen namens Kid an, dem er einst das Leben rettete und verliebt sich in dessen Freundin Lucy.

Quelle: Videotext (Tele 5)


mit Peter Matell, Piero Lulli, José Jaspe, Armando Calvo

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.12.2009 19:14 
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Guter Durschnittswestern, Piero Lulli hat hier mal eine sympatische Rolle. Peter Martell kann dagegen nicht überzeugen. Die Sets sind aus diversen in Spanien gedrehten Western bekannt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 09.12.2009 01:08 
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Die Synchro ist recht mies, aber Top-Kamera und gern gesehene Gesichter reißen's raus. Durchschnitt trifft es genau.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 10.12.2009 18:19 
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 Betreff des Beitrags: EIN SCHUSS ZUVIEL - Rafael Romero Marchent
BeitragVerfasst: 05.03.2010 10:38 
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.03.2010 19:09 
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Koch dvd ist gut geworden! Sehr interessantes interview mit dem Mundharmonika Player!

Zum Film , der ist sehr gut! Man darf nur keinen richtigen IW erwarten! Einzig der Score ist IW like!
Dennoch ist der Film ein sehr guter Western mit tollen darstellern! Lulli hat hier eine sehr ausgeprägte rolle mit viel dialog und so kann er sich so richtig austoben! Der Martell steht zwar etwas im schatten des grandios aufspielenden Lulli, kann aber dennoch überzeugen finde ich! Der verliebte und gesuchte ist auch ein passend besetzter darsteller, mit wirklicher ähnlichkeit zu Martell ! Auch der Rest in der Bande von Bill kann überzeugen!
Eine Wundersamme vermehrung gibt es auch zu melden, plötzlich war ein man mehr in der Bande den man vorher nie sah ;) Als drausen vor der Mormonenfarm Martell und Lulli überrascht werden ist plötzlich "Luis Barboo" bei....
Schade das dann die Liebesgeschichte auf den Schluss hin ausser acht gelassen wurde, Martell hätte ihn ja an sein Liebe erinnern können, so hätte er vl. aufgegeben....

Naja ein schöner Film fand ich 6,5 -7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.03.2010 23:58 
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ich glaube, dem rafael romero marchent hättste den besten stoff in die griffel drücken können, und mehr als durchschnitt wäre niemals rausgekommen. das sieht man auch an diesem streifen, an dem eigentlich nur piero lulli und der de-masi-score positiva sind und nicht zu vergessen armando calvo, der ein paar schöne szenen hat. pitter martell kann nun mal keine hauptrollen ;-).

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 18.03.2010 11:12 
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Ich wurde auch hier, wie schon bei Schneller als 1000 Colts, positiv überrascht, denn auch Ein Schuss zu viel bietet gute, kurzweilige Unterhaltung.
Sicher ist der Streifen nichts besonderes, aber er hat mich nie gelangweilt, und das ist ja auch nicht immer der Fall. Die Spannung "wer ist wer" wird leider nicht allzulange gehalten und Oberschurke Corbett wird meiner Meinung viel zu schnell kalt gemacht.
Piero Lulli ist großartig, ebenso die Musik von de Masi. Der im Layout- Text so schlecht weggekommene Paolo Herzl wäre mir jetzt nicht negativ aufgefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 03.04.2010 08:56 
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Gerade gesehen, der Film tut nicht weh und der De Masi Soundtrack ist nett zu hören.
Andererseits gibts auch nichts besonders gutes darüber zu sagen.
Muss man nicht zweimal gesehen haben.

Hier ist mir übrigens auch wieder die Neusynchro aufgefallen, die zwar nicht schlecht ist aber trotzdem nicht perfekt mit den Hintergrundgeräuschen und dem Soundtrack harmonisiert. Alles klingt etwas dumpf und die Stimmen klingen aber recht frisch.
Ist mir nur aufgefallen, ist auch nicht weiter schlimm und sollte auch niemanden vom Kauf abhalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.04.2010 16:48 
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Da muss ich dir recht geben die Filmmusik ist sehr gut.

Nur kann ich mir Piero Lulli nicht in einer sympatische Rolle vorstellen wie Anti-Hero geschrieben hat, den Bandenboss hat er wirklich drauf aber ich werde mir den Film mal zulegen mal schauen wie er weg kommt wenn ich ihn gesehen habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.04.2010 17:23 
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Da muss ich dir recht geben die Filmmusik ist sehr gut.

Nur kann ich mir Piero Lulli nicht in einer sympatische Rolle vorstellen wie Anti-Hero geschrieben hat, den Bandenboss hat er wirklich drauf aber ich werde mir den Film mal zulegen mal schauen wie er weg kommt wenn ich ihn gesehen habe.



Besorg dir mal "Die im Staub verrecken", Lulli als Blinder!

Ps. muss ich gleich mal nen thread dazu eröffnen....

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.04.2010 17:34 
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Da muss ich dir recht geben die Filmmusik ist sehr gut.

Nur kann ich mir Piero Lulli nicht in einer sympatische Rolle vorstellen wie Anti-Hero geschrieben hat, den Bandenboss hat er wirklich drauf aber ich werde mir den Film mal zulegen mal schauen wie er weg kommt wenn ich ihn gesehen habe.



Besorg dir mal "Die im Staub verrecken", Lulli als Blinder!

Ps. muss ich gleich mal nen thread dazu eröffnen....


Hab ich schon, ein bisschen gewöhnungsbedürftig Piero Lulli als Binden Mann zusehen aber das macht er recht gut. Ich möchte hier nicht zu viel verraten (für die Leute die den Film noch nicht kennen) aber das Finale des Films ist Hammer geil inszeniert worden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 10.04.2010 23:39 
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Hab ihn heute gekauft, bin ja ganz zufrieden damit, nur eine Szene bereitet mir Kopfzerbrechen: als Jose Jaspe erschossen wird und gegen diesen Zaun kracht, gibts doch einen ziemlich offensichtlichen wenn auch kurzen Gewaltschnitt. (70.54 Minute)

Einbildung ? , vom R. gewollt ? :|

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 12.04.2010 16:38 
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Normalerweise hole ich mir noch eine ital. VHS oder sowas und lasse nochmal den Film vergleichen. Dabei sind keine Schnitte aufgefallen - ich kann dazu nichts weiter sagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 12.04.2010 16:49 
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Also ich fand den Film einen totalen Blindgänger.
Die Figuren handeln ohne jegliche Logik, eigentlich schon konsequent dagegen!
Die Handlung selbst wechselt die Richtung mehrmals abrupt ohne Grund, einst wichtige Figuren sind plötzlich weg.
Den Schlußtwist hat man eine Stunde vorher schon gewußt, das Ende ist total lächerlich.

Die Kameraführung ist sehr schwach, die Schauspieler betreiben Overacting pur. So schlecht habe ich die Leute noch nie gesehen. Mein Fazit - der Regisseur sollte sich sein Lehrgeld zurückgeben lassen. :evil:

Bildquali wie von Koch gewohnt gut, 3 Tonspuren und ein nettes Extra. Leider ist der Film ziemlich für die Tonne.
3/10


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 03:28 
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Wir fandet Ihr denn den neuen Texter ? (oliver bitzer)
Hat ja eine sehr eigene, (ehrliche) Schreibe, die mir gut gefällt. (Lulli gibt einen Schuss zuviel ab, tragisch, tragisch) :lol: :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 14:05 
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Ringo aka Angelface hat geschrieben:
Also ich fand den Film einen totalen Blindgänger.
Die Figuren handeln ohne jegliche Logik, eigentlich schon konsequent dagegen!
Die Handlung selbst wechselt die Richtung mehrmals abrupt ohne Grund, einst wichtige Figuren sind plötzlich weg.
Den Schlußtwist hat man eine Stunde vorher schon gewußt, das Ende ist total lächerlich.

Die Kameraführung ist sehr schwach, die Schauspieler betreiben Overacting pur. So schlecht habe ich die Leute noch nie gesehen. Mein Fazit - der Regisseur sollte sich sein Lehrgeld zurückgeben lassen. :evil:

Bildquali wie von Koch gewohnt gut, 3 Tonspuren und ein nettes Extra. Leider ist der Film ziemlich für die Tonne.
3/10


Tja, was du da aufzählst, sind immer wiederkehrende Charakteristika des europäischen Genrekinos...also will sagen, das ist durchaus normal so und sollte einem Genrefan nicht übel aufstoßen... :)

Aus gegebenem Anlass zitiere ich aus Italostrikesbacks Filmtagebuch:

italostrikesback hat geschrieben:
Canisius hat geschrieben:

Das wundert dich?

Das sind wahrscheinlich die gleichen Leute, die in JEDEM 30 Jahre alten Low-Budget-Film, der aus rein kommerziellen Gründen gedreht wurde, Spitzenacting, Logik, eine Edeloptik und einen tieferen Sinn etc ERWARTEN und sollte ein Punkt davon nicht erfüllt werden, geht SOFORT das Gemecker los...und natürlich hat es auch gefälligst ne deutsche DVD oder besser noch Blu-Ray mit perfekter Bild- und Tonqualität zu geben und möglichst billig MUSS sie natürlich auch sein, ist doch klar oder? ;)



Du verallgemeinerst zu sehr.

Vielleicht gibt es solche Leute, die werden aber dann wohl nicht schwerpunktmäßig auf das europäische Genre Kino der 60er und 70er Jahre stehen. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 14:50 
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Anti-Hero hat geschrieben:
Wir fandet Ihr denn den neuen Texter ? (oliver bitzer)
Hat ja eine sehr eigene, (ehrliche) Schreibe, die mir gut gefällt. (Lulli gibt einen Schuss zuviel ab, tragisch, tragisch) :lol: :lol:


Es ist natürlich Unfug, dass Clint Eastwood mit "The Outlaw Josey Wales" das Thema aufgegriffen habe, vielleicht sogar ausgerechnet von diesem Film beeinflusst gewesen sein soll. 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 16:18 
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Ich hab den eigentlich als ziemlich unterhaltsam in Erinnerung, aber langsam hab ich doch ein bisschen Zweifel, ob er der zweiten Sichtung auch standhält...

beast with a gun hat geschrieben:
...
macht mal lieber werbung für: glut der sonne, yankee, killer kid, der letzte zug nach durango etc.
die haben zwar kein grosses standing, sind es aber wert gesehen zu werden!


Also dass in deiner Aufzählung GLUT DER SONNE dabei ist, wundert mich jetzt echt. Der hat doch bis auf den zugegebenermaßen außergewöhnlichen ( 8-) ) Kurzauftritt von Paul Naschy fast gar nichts zu bieten. Bei den restlichen stimme ich dir aber zu, die sind wirklich sehenswert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 16:28 
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Glut der Sonne ist doch gut, den würde ich auch unter die Top 10 der Regenbogenreihe hieven!

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Zensor, der - Beamter gewisser Regierungen, dessen Aufgabe es ist, geniale Werke zu unterdrücken. In Rom war der Zensor
ein Inspektor der öffentlichen Moral; die öffentliche Moral moderner Nationen verträgt jedoch keinerlei Inspektion.
(Ambrose Bierce - Des Teufels Wörterbuch, 1911)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 17:13 
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beast with a gun hat geschrieben:
gott sei dank, das es ringo aka angelface gibt! die ganzen western-nerds bewerten hier immer viel zu gut.


Danke immer wieder Danke :mrgreen: Werde es dem Mann mit dem Bart ausrichten 8-)
Bin eigentlich ein großer Italowesternfan, aber alles muß man nun wirklich nicht gut finden.


beast with a gun hat geschrieben:
macht mal lieber werbung für: glut der sonne, yankee, killer kid, der letzte zug nach durango etc.
die haben zwar kein grosses standing, sind es aber wert gesehen zu werden!


Glut der Sonne finde ich allerdings ebenfalls daneben, der Hauptdarsteller ist Romeo auf Valium.
Yankee fand ich recht gut, die anderen kenne ich nicht (Mag Steffen nicht sonderlich)

Canisius hat geschrieben:
Tja, was du da aufzählst, sind immer wiederkehrende Charakteristika des europäischen Genrekinos...also will sagen, das ist durchaus normal so und sollte einem Genrefan nicht übel aufstoßen... :)


Sehe ich nicht so. Der Genrefilm nach meiner Auffassung nutzt ein erfolgreiches Vorbild (oft ein Big-Picture) und kupfert mehr oder weniger dreist ab. (z.B.: die Sandalenfilme latschten ja alle auf den Spuren von Quo Vadis). Das Grundthema wird meist nur leicht variiert bzw. mit anderen Ideen kombiniert. Durch spektakuläre Szenen (Duelle im Western, Autoverfolgungsjagden im Krimi) wurde versucht, über die altbekannte Handlung hinwegzutäuschen.
Das bedeutet nicht, dass man schlechte Kameraarbeit (oft gerade eine Stärke der Genrefilme, da innovative Kameraleute mal tun durften), keinen Handlungsstrang (besser gut kopiert als schlecht erfunden) und kaspernde Darsteller dafür braucht. Es gibt gute und schlechte Filme - egal welches Genre. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 21:29 
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Ringo aka Angelface hat geschrieben:

Canisius hat geschrieben:
Tja, was du da aufzählst, sind immer wiederkehrende Charakteristika des europäischen Genrekinos...also will sagen, das ist durchaus normal so und sollte einem Genrefan nicht übel aufstoßen... :)


Sehe ich nicht so. Der Genrefilm nach meiner Auffassung nutzt ein erfolgreiches Vorbild (oft ein Big-Picture) und kupfert mehr oder weniger dreist ab. (z.B.: die Sandalenfilme latschten ja alle auf den Spuren von Quo Vadis). Das Grundthema wird meist nur leicht variiert bzw. mit anderen Ideen kombiniert. Durch spektakuläre Szenen (Duelle im Western, Autoverfolgungsjagden im Krimi) wurde versucht, über die altbekannte Handlung hinwegzutäuschen.
Das bedeutet nicht, dass man schlechte Kameraarbeit (oft gerade eine Stärke der Genrefilme, da innovative Kameraleute mal tun durften), keinen Handlungsstrang (besser gut kopiert als schlecht erfunden) und kaspernde Darsteller dafür braucht. Es gibt gute und schlechte Filme - egal welches Genre. ;)


Also, das klingt wie auswendig gelernt irgendwie... ;)

Mal ernsthaft jetzt: du suchst dir einen IW der 2ten oder eher dritten Reihe aus und erwartest dort "innovative Kameraarbeit" und "gute Schauspieler"?? Ein bisschen naiv gehst du schon an die Sache ran oder? Ist nicht böse gemeint...

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 22:44 
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Na ja: Genre-Kino gut zu finden bedeutet aber auch nicht, ideenlosem und weitgehend talentfreiem Gestümper das Wort zu reden. Auch mit vergleichsweise geringem Budget und Darstellern von der Ersatzbank lassen sich ordentliche Produktionen schaffen, sofern die Beteiligten ihr Handwerk verstehen. Genre-Kino bzw. die Erwartungshaltung an das selbige auf den reinen Trash-Faktor zu reduzieren, wie du es anscheinend tust, wenn ich dich nicht falsch verstanden habe, wird diesem imo absolut nicht gerecht. Und gerade bei Low-Budget-Produktionen ist es ja nicht so selten, dass die Beteiligten einen künstlerischen Freiraum haben, den sie sonst nicht hätten.
Was daran naiv sein soll, müsstest du nochmal erläutern ;-).

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 14.04.2010 23:23 
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Slim Naughton hat geschrieben:
Na ja: Genre-Kino gut zu finden bedeutet aber auch nicht, ideenlosem und weitgehend talentfreiem Gestümper das Wort zu reden. Auch mit vergleichsweise geringem Budget und Darstellern von der Ersatzbank lassen sich ordentliche Produktionen schaffen, sofern die Beteiligten ihr Handwerk verstehen. Genre-Kino bzw. die Erwartungshaltung an das selbige auf den reinen Trash-Faktor zu reduzieren, wie du es anscheinend tust, wenn ich dich nicht falsch verstanden habe, wird diesem imo absolut nicht gerecht. Und gerade bei Low-Budget-Produktionen ist es ja nicht so selten, dass die Beteiligten einen künstlerischen Freiraum haben, den sie sonst nicht hätten.
Was daran naiv sein soll, müsstest du nochmal erläutern ;-).


Nein, natürlich gibt es im Genrekino auch talentierte Leute hinter und vor der Kamera...aber ich schätze den Anteil der Trashproduktionen, gerade im IW und auch im Eurocrime, auf über 50 %, mindestens! Das sind meine Erfahrungen, die ich durch den Genuss von ca. 120 Spaghettis und ca. 150 Poliziescos (wie war der Plural noch, ach egal) gemacht habe. Und deshalb würde ich Maßstäbe wie eine innovative Kameraführung, gute Schauspieler (gut heisst für mich irgendetwas zwischen Franco Nero und Milian / Volonte), Logik im Allgemeinen oder einen kreativen Plot nicht generell anlegen. Wer das tut, wird eben auch öfter enttäuscht...und ich muss dazu sagen, dass ich gar nicht so kritisch bin...da gibts ganz andere Leute wie z.B. Herrn Stanton!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 15.04.2010 08:28 
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Slim Naughton hat geschrieben:
Na ja: Genre-Kino gut zu finden bedeutet aber auch nicht, ideenlosem und weitgehend talentfreiem Gestümper das Wort zu reden. Auch mit vergleichsweise geringem Budget und Darstellern von der Ersatzbank lassen sich ordentliche Produktionen schaffen, sofern die Beteiligten ihr Handwerk verstehen. Genre-Kino bzw. die Erwartungshaltung an das selbige auf den reinen Trash-Faktor zu reduzieren, wie du es anscheinend tust, wenn ich dich nicht falsch verstanden habe, wird diesem imo absolut nicht gerecht. Und gerade bei Low-Budget-Produktionen ist es ja nicht so selten, dass die Beteiligten einen künstlerischen Freiraum haben, den sie sonst nicht hätten.
Was daran naiv sein soll, müsstest du nochmal erläutern ;-).


Da hast Du mal perfekt meine Ansichten in Worte gefasst! :)
Mir wird öfters vorgeworfen, ich würde zu viel erwarten. Ich erwarte halt bei jedem Film "in seinem Rahmen" eine gewisse Qualität.
Diese Qualität hat sogar DAS SCHLOSS DER BLAUEN VÖGEL auf seine Weise. ;)
Stümperhafte Sachen mag ich nicht, auch wenn man sich Trash natürlich schönreden kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 15.04.2010 08:41 
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Ringo aka Angelface hat geschrieben:
[

Sehe ich nicht so. Der Genrefilm nach meiner Auffassung nutzt ein erfolgreiches Vorbild (oft ein Big-Picture) und kupfert mehr oder weniger dreist ab. (z.B.: die Sandalenfilme latschten ja alle auf den Spuren von Quo Vadis). Das Grundthema wird meist nur leicht variiert bzw. mit anderen Ideen kombiniert. Durch spektakuläre Szenen (Duelle im Western, Autoverfolgungsjagden im Krimi) wurde versucht, über die altbekannte Handlung hinwegzutäuschen.
Das bedeutet nicht, dass man schlechte Kameraarbeit (oft gerade eine Stärke der Genrefilme, da innovative Kameraleute mal tun durften), keinen Handlungsstrang (besser gut kopiert als schlecht erfunden) und kaspernde Darsteller dafür braucht. Es gibt gute und schlechte Filme - egal welches Genre. ;)


Die Italiener waren schon immer gut im Klauen und Kopieren.
Das ist übrigens positiv gemeint!
Durch das Kopieren großer amerikanischer Filme haben die Italiener etwas ganz eigenes und beständiges geschaffen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 15.04.2010 16:23 
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beast with a gun hat geschrieben:
maurizio merli?? hitler?! :P


Meinte den mit dem Rauschebart - den Chef persönlich :lol:

Canisius hat geschrieben:
Also, das klingt wie auswendig gelernt irgendwie... ;)


Nö, das hatte ich mir gerade aus den Fingern gesogen, versuchte auf deine Frage mal für mich zu definieren, was den nun eigentlich ein Genrefilm eigentlich ist :shock:

Canisius hat geschrieben:
Mal ernsthaft jetzt: du suchst dir einen IW der 2ten oder eher dritten Reihe aus und erwartest dort "innovative Kameraarbeit" und "gute Schauspieler"?? Ein bisschen naiv gehst du schon an die Sache ran oder? Ist nicht böse gemeint...


Ähm - doch :mrgreen: Wobei ich gute Schauspieler nicht soooo hoch ansetze, empfinde Martell und Lulli normalerweise als sehr brauchbare Darsteller. Hier aber verschenkt. Und ich wäre schon mit solider Kameraarbeit zufrieden gewesen, hier war sie aber auffallend schlecht.
Eigentlich schaue ich mir die Filme an, um eine unbekannte Perle zu finden und nicht um 90 Minuten meines Lebens zu verschwenden :mrgreen: Das hier war definitiv keine.

P.S: Polizieschi :jagenauso: ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 15.04.2010 19:38 
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Mal abgesehen davon das ich diesen Film hier auch als Gurke in Erinnerung habe, also mal abgeshen davon kann ich mich bei diesem Film an gar nichts mehr erinnern. So toll war er.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 16.04.2010 21:29 
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Ich finde nicht, dass ich mit diesem Film Zeit vergeudet habe...ich habe es genossen mal Lulli in einer Heldenrolle zu sehen.

Leider ist das aber auch, bis auf den Soundtrack, das einzige Erwähnenswerte an diesem Film...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Schuss zuviel - R.R. Marchent
BeitragVerfasst: 08.08.2010 14:15 
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Lulli + de Masi + Spanien, da kann es für mich schon kein Totalausfall werden. Sicher nicht innovativ, und das verschenkte Ende ist ein ziemlicher Antiklimax, aber ich fühlte mich über die gesamte Laufzeit angenehm berieselt. Als jemand, der sterile Neusynchros nicht ausstehen kann, habe ich aber die detusche Tonspur nach wenigen Minuten verlassen. Danach war es für mich viel angenehmer.


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