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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Betreff des Beitrags: EINE FLUT VON DOLLARS - Carlo Lizzani
BeitragVerfasst: 12.02.2010 17:53 
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Italien 1966
Score : Ennio Morricone
Darsteller: Thomas Hunter, Henry Silva, Dan Dureya, Nicoletta Machiavelli, Gianna Serra.

Wollte mal eure Meinung zu diesem Film hören.

Habe mir gerade die Koch Media Edition gekauft und angesehen und war begeistert von dem Film. Er wäre perfekt hätte Koch nicht das amerikanische Ende auf die DVD gepackt, was ich bei Leibe nicht verstehen kann. Warum haben die das gemacht?

Aber trotzdem ist der Film Klasse. Einer der temporeichsten und spannendsten Italowestern überhaupt. Außerdem sehr aufwendig produziert, klasse Locations wie z. B. das Gefängnis zu Beginn des Films, oder die liebevoll gestaltete Westernstadt. Dazu noch die weibliche Genre-Ikone Nicoletta Machiavelli und natürlich Henry Silva als geisteskranker Mendez.

Der Film hat zwar immer wieder deutliche amerikansiche Einflüsse, hat jedoch auch seinen gewissen italienischen Stil durch die Aggressionsausbrüche von Brewster, der Zahl der Toten und die blutigen Prügeleien.

Die wie immer grandiose Musik von Ennio Morricone verleiht dem ganzen eine sehr atmosphärische Untermalung. Ich finds klasse, dass man doch immer wieder solche überaschenden Entdeckungen in diesem Genre machen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 12.02.2010 18:28 
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Bravo! Bravo! :mrgreen:

Da bin ich der Selben meinung wie du! Fand den Film auch sehr gelungen! Die mukke von Morricone, die darsteller und die Locations alles passte! Hunter als Held hat mir gut gefallen und die sache mit seinem Sohn , sowie seinem Helfer dem alten Armeeler fand ich cool!
Und Henry Silva als Bösewicht ist klasse!

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Wenn man zb. diese Lied nimmt und weis was Hunter zuhause erwartet ist das schon echt bedrückend :(

Ein Perfekter US western, mit der richtigen Prise Italo gewürzt würde ich sagen! Ich mag den sehr!

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 12.02.2010 19:24 
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Für mich einer der überschätztesten IW. Und dabei stören mich nicht mal die US Merkmale, ich sehe auch gerne amerikanische Western. Aber meiner Meinung nach steht den drei, vier guten Momenten eine Menge Mittelmaß gegenüber.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 12.02.2010 21:12 
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Kannst du das konkretisieren? Was gefällt dir denn nicht?

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 10:29 
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Ich finde ihn auch nur ok.
Er hat ein paar interessante Momente, aber vieles ist mir zu uninspiriert. Die Schlußschießerei war öde, aber ein guter Western muß immer einen richtigen Höhepunkt haben. Die Morricone Musik finde ich auch eher einfach gehalten. Kein Vergleich mit seinen großen IW Kompositionen.

Ich mag Hunters Wutausbrüche, und Silvas Verücktheiten, aber sie scheinen dem Film eher aufgstülpt als aus ihm heraus entwickelt.

Ach ja, und dann ist es ein IW mit einem niedlichen Kind ...

Das amerikanische Ende kommt zum einen daher, daß der Film von MGM lizensiert wurde, also auch von einem engl. Master stammt. Zum anderen ist wahrscheinlich das ital. Originalende auch nur noch in VHS Qualität vorhanden. Laut dem DVD Bonusmaterial.


Zuletzt geändert von Stanton am 13.02.2010 16:47, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 11:32 
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Der Film ist solide und darf in meiner Sammlung stehe ohne das er mich stört. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 13:25 
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Sagen wir es mal so, wenn er nicht von Koch wäre, hätte ich ihn nicht gekauft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 15:04 
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Ich hab ihn nicht bis zum Ende ausgehalten. Farbtechnisch die schönste DVD der Reihe, aber sonst...

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 17:07 
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beast with a gun hat geschrieben:
Anti-Hero hat geschrieben:
Ich hab ihn nicht bis zum Ende ausgehalten. Farbtechnisch die schönste DVD der Reihe, aber sonst...


signed. absoluter rohrkrepierer! 3,5-4/10 mit dickem henry silva bonus.
italowestern.net sollte sich langsam mal über die wahl seiner empfehlungen gedanken machen... :roll: :twisted:


Warum sollte er! Er steht ja nicht alleine da!


Ich verstehe nicht was die leute zb. immer haben wenn kinder mit im film bei sind? Ist doch ne schöne randgeschichte mit dem Jungen und dem zeichen das beide mal ausgemacht haben! Hat er wenigstens was , das ihm noch halt gibt! (dem Helden)(allgemein gemeint)
Auch ist der Film kein leone mit schönen gegenüberstellungen, muss ja auch nicht jeder film haben!
Die ballereien sind doch sehr solide, kann da nix negatives feststellen!
Der Film geht ständig vorran und wird nie langweilig! Auch die Syncro ist gelungen und unterstützt das!
Ist genau so ein film wie der "Ein Mann kommt zurück" mit Martin! Den mag ich auch sehr! Die kann man auch mal mit der ganzen familie schauen :mrgreen:

Handwerklich passt der Film auf jedenfall, entweder er gefällt wegen des geschmackes oder halt nicht....

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 17:08 
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reggie hat geschrieben:
Warum sollte er! Er steht ja nicht alleine da!


Genau, Flut von Dollars = Meisterwerk!

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 17:32 
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reggie hat geschrieben:
Ich verstehe nicht was die leute zb. immer haben wenn kinder mit im film bei sind?


Ich habe nichts gegen Kinder in Filmen. Sie müssen nur Nicoletta Elmi heissen, mehr verlange ich nicht! :mrgreen: :mrgreen:

Die Dollarflut sorgt hier offensichtlich für Zündstoff. Es wird Zeit, dass ich mir den Film endlich anschaue.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 18:56 
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also das mit dem überlegen welche Filme ich empfehle oder nicht ist ja wohl meine Sache oder? Und solange du (beast with a gun oder anti hero) mir nicht sagen was eigentlich so negativ und schlecht an dem Film ist kann eure Meinung leider auch nicht gelten lassen. Einen Film nur als Rohrkrepierer oder öde zu bezeichnen, ohne sagen zu können was denn nun so schlecht an dem Film gemacht ist, finde ich nicht sehr professionell.

Solange man nur allgemeine Kommentare abgibt und keine konkreten Aspekte bemängeln kann, scheint es ja wohl doch nen reines Geschmacksding zu sein. Von daher warte ich immer noch auf gute Argumente, die wirklich gegen diesen Film sprechen... ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 21:50 
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fand den film beim 1. mal ganz ok aber mehr nicht, ein paar jährchen später als dann die koch dvd kam hab ich ihn nochmals angesehn
und war begeistert. hier stimmt einfach fast alles! story darsteller regie kamera locations alles top! beispiele wie die szene in der scheune
als der verwundete brewster schützenhilfe bekommt ist genial genauso wie der finale showdown in der kneipe. was hier geboten wird ist 1A action im james bond look!
was will mann mehr...

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 13.02.2010 22:44 
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Beim ersten Mal ansehen fand ich den Film von Anfang bis Ende unterhaltsam, beim zweiten Mal habe ich mich dann gefragt, wieso. Es gibt nicht wirklich ein Highlight in diesem Film. Ich würde sagen, dass der Film mit teils ungewöhnlichen Charakteren, einem netten (nicht unbedingt meisterhaften) Morricone-Score und einer gut erzählten Rachegeschichte punkten kann...mehr als einmal ansehen ist aber meiner Meinung nach nicht drinnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 14.02.2010 01:33 
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Für mich einer der schlechtesten Italo-Western, nach solchen aalglatten Langweilern weiß ich dann wieder, was ich bei Fidani und Co. hab.

Und nebenbei fand ich den wild grimassierenden Henry Silva etwas befremdlich. :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 14.02.2010 10:59 
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Also Chet nix gegen dich :!: Aber du bist für mich das rätsel dieser welt :lol:

Überhaupt fidani mit diesem film zu vergleichen ist eine frechheit 8-) :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 14.02.2010 11:59 
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Schön zu sehen welche heiße Diskussion ich hier losgetreten habe. :mrgreen:

Denn man weiter im Text. Demofilo Fidani ist meiner Meinung nach meilenweit davon entfernt auch nur einen einzigen, heruasragenden Italowestern gewschaffen zu haben. Er zählt meiner Meinung nach zu den Trittbrettfahrern, die in den 60ern auf den erfolgreichen Zug des IW aufgesprungen sind, um ohne große Aufwand und Herzblut zu8 vergießen ein paar Dollar in die eigenen Taschen zu stecken.

Welcher Film Fidanis sollte denn besser sein als Einer Flut von Dollars?

Dann mal zu dem angeblich fehlenden Höhepunkt. Meiner Meinung nach ist die Schießerei in der Stadt, in der an die 40 Leute über den Haufen geschossen werden, ein meisterhaft inszenierter Höhepunkt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 14.02.2010 12:15 
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Stanton hat eigentlich schon alles gesagt, denn diesmal bin ich ausnahmsweise mal völlig seiner Meinung. ;-) Es gibt nichts in dem eigentlich sehr biederen Film, was das Overacting von Silva und Hunter auch nur ansatzweise unterstützt. Das wirkt, als würde Adorf in einem ZDF-Weihnachtsmehrteiler seine Milano Calibro 9 Performance unterschmuggeln. Ich finde das insgesamt sehr inkonsequent und unentschlosen.

Zu vieles wird ständig ohne echte Weiterentwicklung wiederholt - Hunters Ausbrüche, die Musik, diese dämliche Geste mit dem Kind. Als wäre er für ein Publikum gedacht, was nebenher sowieso was anderes macht.

Außerdem ist das bei dem Shootout am Schluss in der Stadt mal wieder ein Fall, wo ein Regisseur an dem Versuch scheitert, durch zeitliche Ausdehnung Spannung zu erzeugen.

Und ich wüsste gerne mal was diese monströse Gefährt gegen Ende neben der Scheune darstellen soll und ob es so etwas zu der Zeit schon gab. Wahrscheinlich wusste bloß niemand, wie man das Ding wegfährt.

Da ich Duryea, Nicoletta, Silva und natürlich Morricone sehr schätze, hatte ich große Erwartungen. Dann hatte der Film auch noch eine sehr gute deutsche Synchro zu bieten - und trotzdem war ich ziemlich enttäuscht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 14.02.2010 15:11 
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Die Schießerei am Ende ist für mich biederer Durchschnitt. Was ist denn daran meisterlich? Die Massenschießereien in Mercenario und Companeros sind brillant inzeniert, aber ganz ehrlich, die großen Ballereien in IW sind abseits von Corbucci meist eine üble Enttäuschung.
Die sind meist lahm geschnitten und sehen mit all ihren Stuntleuten die nur auf Dächern stehen um herunterzufallen alle so schrecklich altmodisch aus.

Was Fidani betrifft, so meinte Chet wahrscheinlich, wenn schon ein schlechter Film, dann ein richtig schlechter. Fidani ist für viele irgendwie Kult geworden. Gerade wegen seinen lustigen Regie Einfällen und den riesigen Handlungslöchern.

Da ist Lizzani natürlich ein viel besserer Regisseur. Eine Flut von Dollars ist so eine Art IW Homage an die Anthony Mann Western. Nur das die besser sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 14.02.2010 16:05 
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beast with a gun hat geschrieben:
und deswegen lieben wir ja das italo-kino so, weil es sich vom einheitsbrei abgrenzt.

da muss ich dir auf jeden Fall Recht geben!

Naja auf jeden Fall schön, dass man hier so leidenschaftlich disskutieren kann :mrgreen:

angreifen will ich natürlich auch niemanden. Ich denke man kann festhalten, dass dieser Film die Geister in klare Lager scheidet. 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 14.02.2010 17:44 
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Stanton hat geschrieben:
Fidani ist für viele irgendwie Kult geworden. Gerade wegen seinen lustigen Regie Einfällen und den riesigen Handlungslöchern.


Und wegen der bösen Jungs, die von einer Kugel getroffen noch einen kleinen Tanz aufführen, bevor sie zu Boden fallen... :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 14.02.2010 20:13 
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Oh ja, die machen immer noch diese lustigen Hoppser bevor sie dann endlich umfallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 15.02.2010 11:59 
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Das ist doch gerade genial! Ich liebe diese Szenen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 15.02.2010 12:39 
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Ich mag den Film auch sehr gerne. Er gehört für meinen Geschmack nicht zu den Meisterwerken und auch nicht zu den sehr guten Italowestern, kommt aber mit einer "2+" gleich danach.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 15.02.2010 13:08 
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Eine Flut von Dollars ist eine solide 5/10


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 17.02.2010 00:15 
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Stanton hat geschrieben:
...

Was Fidani betrifft, so meinte Chet wahrscheinlich, wenn schon ein schlechter Film, dann ein richtig schlechter. Fidani ist für viele irgendwie Kult geworden. Gerade wegen seinen lustigen Regie Einfällen und den riesigen Handlungslöchern.
...

Jepp, so ungefähr. Wobei, was ist schon gut oder schlecht? Nach dieser Logik müsste es dann also folgendermaßen aussehen:

- FLUT VON DOLLARS ist ein guter Film, der schlecht unterhält
- die Fidanis sind schlechte Filme, die gut unterhalten

... beides natürlich rein subjektiv.

Aber ist ein unterhaltsamer Film nicht gleichzeitig auch ein guter Film? Woran macht man "gut" sonst fest?
Fragen über Fragen... :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 17.02.2010 00:32 
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Chet hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
...

Was Fidani betrifft, so meinte Chet wahrscheinlich, wenn schon ein schlechter Film, dann ein richtig schlechter. Fidani ist für viele irgendwie Kult geworden. Gerade wegen seinen lustigen Regie Einfällen und den riesigen Handlungslöchern.
...

Jepp, so ungefähr. Wobei, was ist schon gut oder schlecht? Nach dieser Logik müsste es dann also folgendermaßen aussehen:

- FLUT VON DOLLARS ist ein guter Film, der schlecht unterhält
- die Fidanis sind schlechte Filme, die gut unterhalten

... beides natürlich rein subjektiv.

Aber ist ein unterhaltsamer Film nicht gleichzeitig auch ein guter Film? Woran macht man "gut" sonst fest?
Fragen über Fragen... :mrgreen:


ist schon ein unterschied, ob ein film auf einem trash-geek-level unterhält oder weil er einfach gut gemacht ist, was story, technische umsetzung oder auch darsteller angeht. da gibt es imo schon recht objektive kriterien.
auch ich oute mich als jemand, der dem werk fidanis durchaus aufgeschlossen gegenüber steht, auch wenn ich mit dem begriff "kult" nix anfangen kann. etliche von fidanis streifen sind objektiv unter aller sau, doch die von stanton erwähnten regie-einfälle lassen einem manchmal einfach die spucke wegbleiben. ich denke da beispielsweise an das selten dämliche eierspiel im imo sogar recht guten (für fidani-verhältnisse) "bekreuzige dich fremder" oder das brüllend peinliche stöckchenziehen in "sartana - im schatten des todes", um nur einige zu nennen. ohne solche perlen bleibt aber zumeist nur langeweile übrig, und das macht eben auch schlechte filme aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 17.02.2010 00:47 
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Slim Naughton hat geschrieben:
Chet hat geschrieben:
Stanton hat geschrieben:
...

Was Fidani betrifft, so meinte Chet wahrscheinlich, wenn schon ein schlechter Film, dann ein richtig schlechter. Fidani ist für viele irgendwie Kult geworden. Gerade wegen seinen lustigen Regie Einfällen und den riesigen Handlungslöchern.
...

Jepp, so ungefähr. Wobei, was ist schon gut oder schlecht? Nach dieser Logik müsste es dann also folgendermaßen aussehen:

- FLUT VON DOLLARS ist ein guter Film, der schlecht unterhält
- die Fidanis sind schlechte Filme, die gut unterhalten

... beides natürlich rein subjektiv.

Aber ist ein unterhaltsamer Film nicht gleichzeitig auch ein guter Film? Woran macht man "gut" sonst fest?
Fragen über Fragen... :mrgreen:


ist schon ein unterschied, ob ein film auf einem trash-geek-level unterhält oder weil er einfach gut gemacht ist, was story, technische umsetzung oder auch darsteller angeht. da gibt es imo schon recht objektive kriterien.
...


Sicher gibt's auch Filme, über die man sich einfach nur belustigen kann weil sie so schlecht sind und die daraus ihren Unterhaltungswert ziehen. Aber vieles liegt auch irgendwo dazwischen und gerade im Italo-Kino gibt's doch massig Beispiele für Filme, die wunderbar funktionieren, obwohl sie in den von dir genannten Kriterien teilweise auch eher bescheiden abschneiden.

Oder würde hier jemand SUSPIRIA als schlechten Film bezeichnen, nur weil sowas wie eine Story kaum vorhanden ist?

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 17.02.2010 10:08 
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Chet hat geschrieben:


Aber ist ein unterhaltsamer Film nicht gleichzeitig auch ein guter Film? Woran macht man "gut" sonst fest?
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Mein Credo. Ein Film der unterhält ist immer auch ein guter Film.Ein langweiliger Film ist ein schlechter oder mittelmäßiger Film. Natürlich gibe es dazwischen noch unendlich viele Abstufungen.

Fidanis IW langweilen mich meist, und Plan 9 from Outer Space war auch öde. Ein paar herrlich dämliche Sachen reichen nicht um einen öden Film unterhaltsam zu machen.
Jedoch gibt es eben einige die Fidani oder Ed Wood als "so schlecht das er schon wieder gut ist" bezeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Flut von Dollars
BeitragVerfasst: 18.02.2010 00:33 
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Stanton hat geschrieben:
Chet hat geschrieben:


Aber ist ein unterhaltsamer Film nicht gleichzeitig auch ein guter Film? Woran macht man "gut" sonst fest?
Fragen über Fragen... :mrgreen:


Mein Credo. Ein Film der unterhält ist immer auch ein guter Film.Ein langweiliger Film ist ein schlechter oder mittelmäßiger Film. Natürlich gibe es dazwischen noch unendlich viele Abstufungen.

Fidanis IW langweilen mich meist, und Plan 9 from Outer Space war auch öde. Ein paar herrlich dämliche Sachen reichen nicht um einen öden Film unterhaltsam zu machen.
Jedoch gibt es eben einige die Fidani oder Ed Wood als "so schlecht das er schon wieder gut ist" bezeichnen.


Da machst du es dir imo zu einfach: Dein postulierter Automatismus funktioniert ausschließlich auf subjektiver Ebene, missachtet aber die objektiven Gesichtspunkte. Ich und meine sich aufrollenden Fußnägel können z.B. mit Tarkowskij-Filmen oder auch mit diversen Antonioni-Streifen nicht viel anfangen, ich gestehe ihnen aber durchaus zu, gut gemacht zu sein.
Im übrigen: Fidani und Ed Wood gehören nun wirklich nicht in den selben Topf ;) .

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